Am 25. September 2026 gab es einen Schul·streik in Trier.
Junge Menschen protestierten gegen die Wehr·pflicht.
Sie standen mit großen Schildern und Plakaten vor der Porta Nigra.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Am 25. September 2026 gab es einen Schul·streik in Trier.
Junge Menschen protestierten gegen die Wehr·pflicht.
Sie standen mit großen Schildern und Plakaten vor der Porta Nigra.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Am 25. September 2026 gab es einen Schul·streik in Trier.
Junge Menschen protestierten gegen die Wehr·pflicht.
Sie standen mit großen Schildern und Plakaten vor der Porta Nigra.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Am 25. September 2026 gab es einen Schul·streik in Trier.
Junge Menschen protestierten gegen die Wehr·pflicht.
Sie standen mit großen Schildern und Plakaten vor der Porta Nigra.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Am 25. September 2026 gab es einen Schul·streik in Trier.
Junge Menschen protestierten gegen die Wehr·pflicht.
Sie standen mit großen Schildern und Plakaten vor der Porta Nigra.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Am 25. September 2026 gab es einen Schul·streik in Trier.
Junge Menschen protestierten gegen die Wehr·pflicht.
Sie standen mit großen Schildern und Plakaten vor der Porta Nigra.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau

LEICHTE SPRACHE – HALLO FRIEDEN & SCHULSTREIK GEGEN WEHRPFLICHT

Hallo Frieden! – Schul·streik gegen die Wehr·pflicht in Trier: Junge Menschen sagen Nein zum Krieg

Junge Menschen sprechen wieder über die Musterung und den Wehr·dienst.
Viele junge Menschen haben in Trier gegen die Wehr·pflicht protestiert.
Die Trierer Umschau fragt deshalb:
Ist der Wunsch nach Frieden wirklich naiv?
Und ist der Glaube an Gespräche zwischen Staaten wirklich naiv?

 

Hallo Frieden: Ist der Glaube an Frieden wirklich naiv?

 

Die Trierer Umschau hat eine klare Meinung.

Die Trierer Umschau sagt Nein zu Vorbereitungen für einen Krieg.

Die Trierer Umschau sagt Nein zur Bundes·wehr.

Die Trierer Umschau sagt Nein zur Wehr·pflicht.

Viele Menschen sprechen zurzeit über Gefahren.

Diese Menschen sagen:

Deutschland ist bedroht.

Solche Aussagen können Menschen Angst machen.

Angst kann eine Gesellschaft verändern.

Angst kann Gespräche über Politik verändern.

Angst kann Menschen beeinflussen.

Deshalb brauchen Menschen auch Mut zum Widerspruch.

Widerspruch bedeutet:

Ein Mensch hat eine andere Meinung.

Dieser Mensch sagt seine andere Meinung deutlich.

Andere Menschen finden diesen Widerspruch manchmal unangenehm.

Andere Menschen lachen manchmal über diese Menschen.

Andere Menschen schließen diese Menschen manchmal aus.

Deshalb fragt die Trierer Umschau:

Seit wann ist Frieden naiv?

Naiv bedeutet:

Ein Mensch glaubt sehr einfach an etwas.

Andere Menschen halten diesen Glauben für unrealistisch.

Die Trierer Umschau fragt auch:

Glauben nur noch angebliche Spinner an Frieden?

Spinner ist ein abwertendes Wort.

Menschen bezeichnen damit andere Menschen als verrückt oder unrealistisch.

Die Trierer Umschau fragt außerdem:

Ist der Glaube an Diplomatie wirklich unrealistisch?

Diplomatie bedeutet:

Staaten sprechen miteinander.

Die Staaten suchen gemeinsam nach Lösungen.

Die Staaten wollen Streit ohne Krieg lösen.

Für diese Fragen schaut die Trierer Umschau in ein wichtiges Dokument.

Das Dokument heißt:

Charta von den Vereinten Nationen.

Eine Charta ist ein wichtiges Dokument mit gemeinsamen Regeln und Zielen.

Die Vereinten Nationen sind ein Zusammenschluss von sehr vielen Staaten.

Die Abkürzung für die Vereinten Nationen lautet UN.

Die Buchstaben UN kommen aus der englischen Sprache.

Die Staaten gründeten die Vereinten Nationen nach dem Zweiten Welt·krieg.

Der Zweite Welt·krieg brachte sehr viel Leid über die Menschen.

Die Charta beschreibt wichtige Ziele von den Vereinten Nationen.

Die Trierer Umschau liest diese Ziele laut vor.

 

Die wichtigen Ziele von der Charta

 

Die Vereinten Nationen wollen zukünftige Generationen vor Krieg schützen.

Generation bedeutet:

Menschen aus einer bestimmten Alters·gruppe leben ungefähr zur gleichen Zeit.

Die Vereinten Nationen erinnern an die beiden Welt·kriege.

Diese Kriege verursachten sehr viel Leid.

Die Vereinten Nationen glauben an die Grund·rechte von allen Menschen.

Grund·rechte sind besonders wichtige Rechte.

Jeder Mensch hat diese Rechte.

Die Vereinten Nationen achten die Würde von jedem Menschen.

Würde bedeutet:

Jeder Mensch ist wertvoll.

Jeder Mensch verdient Respekt.

Die Vereinten Nationen wollen gleiche Rechte für Frauen und Männer.

Die Vereinten Nationen wollen gleiche Rechte für große und kleine Staaten.

Die Vereinten Nationen wollen Gerechtigkeit.

Die Staaten sollen sich an ihre Verträge halten.

Die Staaten sollen sich an das Völker·recht halten.

Völker·recht bedeutet:

Das Völker·recht enthält Regeln für Staaten.

Die Staaten müssen diese Regeln beachten.

Die Vereinten Nationen wollen sozialen Fortschritt.

Sozialer Fortschritt bedeutet:

Das Leben von den Menschen soll besser werden.

Die Vereinten Nationen wollen einen besseren Lebens·standard.

Lebens·standard bedeutet:

Menschen haben genug Geld für ein gutes Leben.

Menschen haben zum Beispiel genug Geld für Essen und eine Wohnung.

Die Menschen sollen außerdem in Freiheit leben.

Die Vereinten Nationen nennen weitere Ziele.

● Die Menschen sollen andere Menschen respektieren.

● Die Menschen sollen friedlich miteinander leben.

● Die Staaten sollen gemeinsam den Welt·frieden schützen.

● Die Staaten sollen gemeinsam die Sicherheit auf der Welt schützen.

● Die Staaten sollen Waffen nur nach gemeinsamen Regeln einsetzen.

● Internationale Einrichtungen sollen den Menschen helfen.

International bedeutet:

Mehrere Länder machen etwas gemeinsam.

Die Staaten haben diese Ziele gemeinsam beschlossen.

Die Staaten wollen gemeinsam an diesen Zielen arbeiten.

 

Die Ziele von den Vereinten Nationen

 

Artikel 1 von der Charta nennt wichtige Ziele.

Ein Artikel ist ein Abschnitt in einem Gesetz oder einem wichtigen Vertrag.

Das erste Ziel ist der Welt·frieden.

Die Vereinten Nationen wollen den Frieden auf der Welt schützen.

Die Vereinten Nationen wollen die Sicherheit auf der Welt schützen.

Die Vereinten Nationen wollen Gefahren für den Frieden verhindern.

Die Vereinten Nationen wollen Streit zwischen Staaten friedlich lösen.

Die Staaten sollen dabei die Gerechtigkeit beachten.

Die Staaten sollen dabei das Völker·recht beachten.

Das zweite Ziel betrifft die Beziehungen zwischen Staaten.

Die Staaten sollen freundschaftlich miteinander umgehen.

Die Staaten sollen die gleichen Rechte von anderen Staaten achten.

Die Staaten sollen die Selbst·bestimmung von anderen Völkern achten.

Selbst·bestimmung bedeutet:

Menschen entscheiden selbst über ihr Leben.

Auch Völker sollen selbst über ihre Zukunft entscheiden.

Das dritte Ziel betrifft die Zusammenarbeit.

Die Staaten sollen gemeinsam Probleme lösen.

Diese Probleme können die Wirtschaft betreffen.

Diese Probleme können das Zusammen·leben betreffen.

Diese Probleme können die Kultur betreffen.

Diese Probleme können Menschen in Not betreffen.

Die Vereinten Nationen wollen die Menschen·rechte schützen.

Die Vereinten Nationen wollen die Grund·freiheiten schützen.

Diese Rechte gelten für alle Menschen.

Die Herkunft von einem Menschen spielt dabei keine Rolle.

Das Geschlecht von einem Menschen spielt dabei keine Rolle.

Die Sprache von einem Menschen spielt dabei keine Rolle.

Die Religion von einem Menschen spielt dabei keine Rolle.

Hier finden Sie die Charta von den Vereinten Nationen:

https://unric.org/de/die-charta-der-vereinten-nationen/

 

 

Das ist mein Schild

 

Die Charta steht für eine Hoffnung.

Diese Hoffnung heißt Frieden.

Die Trierer Umschau sagt:

Das ist mein Schild.

Dieses Schild steht für meine Hoffnung.

Diese Hoffnung gibt mir Halt.

Ich rufe:

Hallo Frieden!

Manchmal rufe ich laut.

Manchmal wünsche ich mir Frieden.

Manchmal weine ich auch.

Der Frieden braucht Menschen.

Diese Menschen denken an Frieden.

Diese Menschen sprechen über Frieden.

Diese Menschen geben den Frieden nicht auf.

Diese Menschen träumen weiter von Frieden.

Diese Menschen schämen sich nicht für diesen Traum.

Der Musiker John Lennon schrieb das Lied „Imagine“.

Imagine ist ein englisches Wort.

Imagine bedeutet auf Deutsch:

Stell dir etwas vor.

John Lennon singt in dem Lied über einen Traum.

Er sagt sinngemäß:

Andere Menschen nennen mich vielleicht einen Träumer.

Aber ich bin mit meinem Traum nicht allein.

Dieser Gedanke macht Hoffnung.

Menschen können von Frieden träumen.

Diese Menschen müssen mit diesem Traum nicht allein bleiben.

Hier finden Sie eine deutsche Übersetzung von dem Lied:

https://www.letras.com/john-lennon/90/deutsch.html

 

Wehr·dienst im Jahr 2026: Musterungen und mehr Personal für die Bundes·wehr

 

Das Bundes·ministerium für Verteidigung veröffentlichte am 18. September 2026 eine Presse·mitteilung.

Ein Ministerium ist eine wichtige Behörde von der Regierung.

Das Bundes·ministerium für Verteidigung kümmert sich um die Bundes·wehr.

Eine Presse·mitteilung ist eine Information für Medien und Öffentlichkeit.

Das Ministerium nennt darin Zahlen zur Bundes·wehr.

Am 31. August 2026 dienten ungefähr 186 Tausend Soldatinnen und Soldaten aktiv in der Bundes·wehr.

Das waren ungefähr 4 Tausend Menschen mehr als ein Jahr vorher.

Die Bundes·wehr soll mehr Personal bekommen.

Das Gesetz legt dafür bestimmte Ziele fest.

Das Ministerium informiert auch über Musterungen.

Eine Musterung ist eine Untersuchung.

Bei der Musterung prüft die Bundes·wehr einen Menschen.

Die Bundes·wehr prüft dabei die Eignung für den Wehr·dienst.

Seit Juli 2026 hat die Bundes·wehr fast 1 Tausend 18 Jahre alte Männer gemustert.

Diese Männer hatten vorher kein Interesse an einem Dienst bei der Bundes·wehr angegeben.

Die Bundes·wehr will mehr Musterungen durchführen.

Dafür baut die Bundes·wehr weitere Möglichkeiten für Musterungen auf.

Ab Juli 2027 soll es Musterungs·zentren in ganz Deutschland geben.

Ein Musterungs·zentrum ist eine Einrichtung von der Bundes·wehr.

Dort findet die Musterung statt.

Es soll 24 Musterungs·zentren geben.

Die Bundes·wehr will dann alle 18 Jahre alten Männer von einem bestimmten Geburts·jahrgang erfassen.

Diese Regel soll zuerst Männer aus dem Geburts·jahr 2008 betreffen.

 

Schul·streik gegen die Wehr·pflicht: Junge Menschen protestieren

 

Auch junge Menschen äußern ihre Meinung.

Am 25. September 2026 gingen Schülerinnen und Schüler auf die Straße.

Auch in Trier protestierten junge Menschen.

Die jungen Menschen protestierten gegen die Wehr·pflicht.

Die jungen Menschen protestierten gegen die Militarisierung.

Militarisierung bedeutet:

Das Militär bekommt mehr Bedeutung in einer Gesellschaft.

Ein Staat gibt zum Beispiel mehr Geld für Waffen aus.

Oder ein Staat vergrößert seine Armee.

Die jungen Menschen protestierten an der Porta Nigra in Trier.

Dort entstanden auch die Bilder von der Trierer Umschau.

Die Trierer Umschau veröffentlicht deshalb eine Resolution von einer Schul·streik·konferenz.

Eine Resolution ist eine gemeinsame Erklärung.

Eine Gruppe schreibt darin ihre Meinung und ihre Forderungen auf.

Die Schul·streik·konferenz fand am 18. und 19. Juli 2026 statt.

Die Trierer Umschau sagt:

Wir müssen jungen Menschen zuhören.

Politikerinnen und Politiker sprechen über die Zukunft von jungen Menschen.

Politikerinnen und Politiker sprechen über eine mögliche Pflicht für junge Menschen.

Politikerinnen und Politiker sprechen über Musterungen.

Politikerinnen und Politiker sprechen über einen möglichen Wehr·dienst.

Diese Entscheidungen betreffen die Lebens·zeit von jungen Menschen.

Einige junge Menschen sollen vielleicht eine Uniform tragen.

Deshalb ist die Meinung von jungen Menschen wichtig.

 

Die Resolution von der Schul·streik·konferenz

 

Die Resolution trägt den Titel:

„Nie wieder Krieg!

Wir wollen die Wehr·pflicht verhindern!“

Die Resolution stammt von der dritten Schul·streik·konferenz.

Die Konferenz fand am 18. und 19. Juli 2026 statt.

Die folgenden Aussagen geben die Position von den Verfasserinnen und Verfassern wieder.

Seit Januar 2026 bekommen 18 Jahre alte Menschen Frage·bögen zum Wehr·dienst.

Die jungen Menschen sollen darin Angaben über sich machen.

Die Verfasserinnen und Verfasser schreiben:

Die Musterungen sollen im nächsten Jahr beginnen.

Die Verfasserinnen und Verfasser kritisieren die Bundes·regierung.

Sie schreiben:

Die Bundes·regierung will vielleicht eine Wehr·pflicht einführen.

Das soll passieren bei zu wenigen freiwilligen Bewerbungen.

Die jungen Menschen in der Resolution lehnen die Wehr·pflicht ab.

Sie wollen keinen Zwang zum Wehr·dienst.

Sie wollen nicht in einen Krieg ziehen.

Die Resolution nennt dazu verschiedene Zahlen.

Die Resolution sagt:

Sehr viele junge Menschen wollen keinen Wehr·dienst machen.

Die Resolution sagt auch:

Viele Männer haben den Frage·bogen nicht beantwortet.

Dafür kann eine Geld·strafe drohen.

Die Resolution nennt außerdem mehrere Schul·streiks gegen die Wehr·pflicht.

Nach Angaben von der Resolution nahmen insgesamt ungefähr 50 Tausend Menschen an diesen Streiks teil.

Die Resolution nennt auch Proteste gegen den Veteranen·tag.

Ein Veteran ist ein ehemaliger Soldat oder eine ehemalige Soldatin.

Ein Veteranen·tag erinnert an Menschen mit Dienst in der Bundes·wehr.

Die Verfasserinnen und Verfasser wollen weiter protestieren.

Sie protestieren gegen die Wehr·pflicht.

Sie protestieren gegen die Militarisierung.

 

Die jungen Menschen nennen ihre Gründe

 

● Die jungen Menschen lehnen verpflichtende Frage·bögen ab.

● Die jungen Menschen lehnen Geld·strafen ab.

● Die jungen Menschen lehnen Musterungen ab.

● Die jungen Menschen lehnen neue Musterungs·zentren ab.

● Die jungen Menschen lehnen eine Verbindung von dem Bundes·freiwilligen·dienst mit einem Kriegs·dienst ab.

Der Bundes·freiwilligen·dienst ist ein freiwilliger Dienst.

Menschen helfen dabei zum Beispiel in sozialen Einrichtungen.

Die Verfasserinnen und Verfasser sehen in diesen Maßnahmen Vorbereitungen für eine neue Wehr·pflicht.

Sie sehen darin auch Vorbereitungen für einen möglichen Krieg.

Das ist die Position von den Verfasserinnen und Verfassern.

 

Der zweite Grund

 

Die jungen Menschen wollen nicht 180 Tage von ihrem Leben für einen verpflichtenden Dienst abgeben.

Sie wollen keinen militärischen Drill.

Drill bedeutet:

Menschen müssen Befehle sehr streng und sehr genau ausführen.

Die jungen Menschen kritisieren auch Werbung von der Bundes·wehr.

Jugend·offiziere besuchen zum Beispiel Schulen.

Jugend·offiziere sind Soldatinnen und Soldaten.

Sie informieren junge Menschen über die Bundes·wehr.

Die Resolution nennt auch finanzielle Angebote von der Bundes·wehr.

Die Resolution nennt einen Lohn von mehr als 2 Tausend Euro im Monat.

Die Resolution nennt auch einen kostenlosen Führer·schein.

Die Verfasserinnen und Verfasser kritisieren diese Angebote.

Sie sagen:

Die Bundes·wehr stellt den militärischen Dienst damit als attraktiv dar.

Die Verfasserinnen und Verfasser sehen den Kriegs·dienst anders.

Sie warnen vor Zwang.

Sie warnen vor Erniedrigung.

Erniedrigung bedeutet:

Ein Mensch behandelt einen anderen Menschen ohne Respekt.

Sie warnen vor Sexismus.

Sexismus bedeutet:

Ein Mensch wird wegen seinem Geschlecht schlechter behandelt.

Sie warnen vor Rechts·extremismus.

Rechts·extremismus ist eine politische Haltung.

Rechts·extreme Menschen lehnen wichtige Grund·werte von der Demokratie ab.

Sie warnen auch vor Rassismus.

Rassismus bedeutet:

Menschen werten andere Menschen wegen ihrer Herkunft oder Haut·farbe ab.

Die Resolution spricht auch über Reservistinnen und Reservisten.

Reservistinnen und Reservisten haben früher bei der Bundes·wehr gedient.

Die Bundes·wehr kann sie unter bestimmten Voraussetzungen wieder zum Dienst einberufen.

Die Verfasserinnen und Verfasser kritisieren diese Möglichkeit.

 

Der dritte Grund

 

Die jungen Menschen wollen nicht in einen Krieg ziehen.

Sie wollen nicht auf junge Menschen aus anderen Ländern schießen.

Die Resolution sagt:

Auch diese jungen Menschen haben Ängste.

Auch diese jungen Menschen haben Hoffnungen.

Auch diese jungen Menschen wollen eine Zukunft.

Die Verfasserinnen und Verfasser benutzen dafür auch das Wort Kanonen·futter.

Kanonen·futter ist ein hartes und bildhaftes Wort.

Das Wort bezeichnet Soldatinnen und Soldaten.

Andere Menschen schicken diese Soldatinnen und Soldaten in sehr gefährliche Kämpfe.

Die Resolution kritisiert diese Vorstellung.

Die Resolution spricht auch über Schützen·gräben.

Ein Schützen·graben ist ein langer Graben im Boden.

Soldatinnen und Soldaten suchen dort im Krieg Schutz.

Die Verfasserinnen und Verfasser sagen:

Ein Krieg kann Menschen das Leben kosten.

Die Resolution nennt gleichzeitig die Firma Rheinmetall.

Rheinmetall stellt unter anderem Waffen und militärische Ausrüstung her.

Die Resolution sagt:

Rheinmetall verdient sehr viel Geld.

Die Verfasserinnen und Verfasser kritisieren diesen Gegensatz.

 

Der vierte Grund

 

Die jungen Menschen wollen keinen Zwang zum Dienst mit einer Waffe.

Die Resolution nennt dazu Aussagen von Politikerinnen und Politikern.

Die Resolution nennt eine Aussage über Deutschland als führende Militär·macht in Europa.

Die Resolution ordnet diese Aussage einer Person von Bündnis 90 und Die Grünen zu.

Die Resolution nennt außerdem Aussagen von Friedrich Merz und Boris Pistorius.

Friedrich Merz gehört zur Christlich Demokratischen Union Deutschlands.

Die Abkürzung lautet CDU.

Boris Pistorius gehört zur Sozial·demokratischen Partei Deutschlands.

Die Abkürzung lautet SPD.

Die Resolution nennt das Ziel einer besonders starken Bundes·wehr in Europa.

Die Verfasserinnen und Verfasser kritisieren dieses Ziel.

Die Resolution kritisiert auch Waffen·lieferungen von Deutschland an Israel.

Die Resolution erhebt dabei schwere Vorwürfe gegen die deutsche Regierung.

Die Resolution spricht von Vernichtung und Vertreibung von palästinensischen Menschen.

Diese Aussagen geben die Position von den Verfasserinnen und Verfassern wieder.

Die Resolution nennt auch den Krieg gegen Iran.

Die Verfasserinnen und Verfasser bezeichnen Angriffe dabei als illegal.

Illegal bedeutet:

Etwas verstößt gegen ein Gesetz oder gegen geltendes Recht.

Die Resolution kritisiert auch die Aufgaben von der Bundes·wehr.

Die Verfasserinnen und Verfasser sprechen über Handels·wege und Einfluss von Staaten.

Ein Handels·weg ist ein Weg für den Transport von Waren.

Einfluss bedeutet hier:

Ein Staat kann Entscheidungen oder Entwicklungen in anderen Gebieten mitbestimmen.

Die Verfasserinnen und Verfasser sagen:

Diese Ziele entsprechen nicht den Interessen von vielen Menschen.

 

Der fünfte Grund

 

Die jungen Menschen kritisieren hohe Ausgaben für die militärische Aufrüstung.

Aufrüstung bedeutet:

Ein Staat kauft mehr Waffen.

Ein Staat vergrößert seine militärischen Möglichkeiten.

Die Resolution stellt diese Ausgaben anderen Problemen gegenüber.

Die Verfasserinnen und Verfasser kritisieren den Zustand von Schulen.

Die Verfasserinnen und Verfasser kritisieren den Zustand von Universitäten.

Eine Universität ist eine Hoch·schule.

Menschen können dort studieren.

Die Resolution kritisiert niedrige Löhne.

Die Resolution kritisiert Kürzungen im Gesundheits·bereich.

Die Resolution kritisiert Kürzungen im sozialen Bereich.

Die Verfasserinnen und Verfasser sagen:

Geld für Panzer und Raketen fehlt an anderen Stellen.

Die Verfasserinnen und Verfasser berichten über alte Schul·gebäude.

Die Verfasserinnen und Verfasser berichten über altes Lern·material.

Die Verfasserinnen und Verfasser berichten über stark belastete Lehr·kräfte.

Die Resolution spricht auch über die Zeit nach der Schule.

Die Verfasserinnen und Verfasser sehen wenige sichere Möglichkeiten für junge Menschen.

Sie kritisieren fehlende Ausbildungs·plätze.

Sie kritisieren fehlende Übernahmen nach einer Ausbildung.

Sie kritisieren niedrige Löhne.

Sie kritisieren steigende Kosten für das Leben.

Sie kritisieren Entlassungen von vielen Beschäftigten.

Sie sagen:

Ein Studium kostet immer mehr Geld.

Sie machen sich auch Sorgen um die Rente.

Sie machen sich Sorgen um die Absicherung bei Krankheit.

Sie machen sich Sorgen um die Absicherung bei Arbeits·losigkeit.

Die Verfasserinnen und Verfasser kritisieren deshalb die Bundes·regierung.

Sie sagen:

Die Bundes·wehr erscheint für manche junge Menschen als eine von wenigen Möglichkeiten.

Die Resolution nennt dafür das Wort Perspektiv·losigkeit.

Perspektiv·losigkeit bedeutet:

Ein Mensch sieht wenige gute Möglichkeiten für seine Zukunft.

Die Verfasserinnen und Verfasser sagen:

Diese Perspektiv·losigkeit kann junge Menschen zur Bundes·wehr bringen.

 

Der sechste Grund

 

Die jungen Menschen lehnen auch andere Pflicht·dienste ab.

Ein Pflicht·dienst ist ein Dienst mit gesetzlichem Zwang.

Die Resolution spricht dabei über Artikel 12a von dem Grund·gesetz.

Das Grund·gesetz ist die wichtigste rechtliche Grundlage von Deutschland.

Artikel 12a enthält Regeln für bestimmte Dienste im Verteidigungs·fall.

Ein Verteidigungs·fall liegt nach den Regeln von dem Grund·gesetz vor.

Deutschland wird dann mit Waffen angegriffen.

Oder ein solcher Angriff steht unmittelbar bevor.

Die Resolution spricht auch über den Sanitäts·dienst.

Der Sanitäts·dienst versorgt verletzte und kranke Menschen.

Die Resolution spricht außerdem über den Lazarett·dienst.

Ein Lazarett ist ein Kranken·haus für Soldatinnen und Soldaten.

Die Verfasserinnen und Verfasser lehnen einen Zwang zu solchen Diensten ab.

Sie sprechen dabei besonders über mögliche Pflichten für Frauen im Verteidigungs·fall.

 

Der siebte Grund

 

Die Verfasserinnen und Verfasser glauben an die Wirkung von ihren Protesten.

Sie nennen die bisherigen Schul·streiks.

Sie sprechen auch über Zahlen zur Verweigerung von dem Kriegs·dienst.

Kriegs·dienst·verweigerung bedeutet:

Ein Mensch lehnt einen Kriegs·dienst mit einer Waffe aus Gewissens·gründen ab.

Die Verfasserinnen und Verfasser sagen:

Bestimmte Zahlen dazu werden nicht mehr veröffentlicht.

Die Resolution kritisiert außerdem Berichte in den Medien.

Die Verfasserinnen und Verfasser weisen bestimmte Vorwürfe zurück.

Sie nennen dabei den Vorwurf von einer politischen Unterwanderung.

Unterwanderung bedeutet hier:

Eine Gruppe übernimmt heimlich Einfluss auf eine andere Gruppe.

Die Resolution nennt auch den Vorwurf von Links·extremismus.

Links·extremismus bezeichnet politische Bestrebungen gegen wichtige Grund·werte von der freiheitlichen Demokratie.

Die Schülerinnen und Schüler beschreiben sich selbst als breites Bündnis.

Ein Bündnis ist eine Gruppe von verschiedenen Menschen oder Organisationen.

Diese Menschen verfolgen ein gemeinsames Ziel.

Das Bündnis richtet sich gegen die Wehr·pflicht.

Das Bündnis richtet sich gegen die Aufrüstung.

Das Bündnis richtet sich gegen Krieg.

Nach Aussage von der Resolution können sich weitere Menschen beteiligen.

Diese Menschen müssen die Wehr·pflicht ebenfalls ablehnen.

Die Resolution berichtet auch über Konflikte rund um die Proteste.

Die Verfasserinnen und Verfasser sprechen über Einschränkungen an Schulen.

Sie sprechen über Verbote von Kund·gebungen auf Schul·höfen.

Eine Kund·gebung ist eine öffentliche politische Versammlung.

Sie sprechen auch über Anzeigen wegen bestimmter Rufe bei Demonstrationen.

Die Verfasserinnen und Verfasser fühlen sich dadurch eingeschüchtert.

Sie wollen ihre Proteste trotzdem fortsetzen.

Sie wollen weitere Aktionen durchführen.

Sie wollen weitere Streiks organisieren.

Weitere Informationen zur Resolution stehen auf diesen Internet·seiten:

https://nie-wieder- krieg.org/2026/07/31/schulstreik-2026/

https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/

 

Die Leserinnen und Leser entscheiden selbst

 

Die Trierer Umschau dokumentiert verschiedene politische Positionen.

Die Trierer Umschau dokumentiert verschiedene Forderungen.

Die Trierer Umschau dokumentiert verschiedene Ziele für die Zukunft.

Die Leserinnen und Leser sollen diese Aussagen selbst bewerten.

Die Trierer Umschau nennt aber einen wichtigen Punkt:

Wir sollten jungen Menschen zuhören.

Wir sollten ihnen auch bei lautem Protest zuhören.

Wir sollten ihnen auch bei Widerspruch zuhören.

Die jungen Menschen sprechen über ihre eigene Zukunft.

Deshalb sollen ihre Stimmen gehört werden.

 

Schul·streik vom 25. September 2026: Die Presse·mitteilung

 

Die Trierer Umschau dokumentiert danach eine Presse·mitteilung.

Die Gruppe „Schul·streik gegen Wehr·pflicht“ veröffentlichte diese Presse·mitteilung.

Die Presse·mitteilung behandelt den Schul·streik vom 25. September 2026.

 

Presse·mitteilung zum Schul·streik vom 25. September 2026

 

 

Die Gruppe „Schul·streik gegen Wehr·pflicht“ hat eine Presse·mitteilung veröffentlicht.

Eine Presse·mitteilung ist eine Information für Medien und Öffentlichkeit.

Die folgenden Aussagen stammen von der Gruppe.

 

Mehr als 45 Tausend Schülerinnen und Schüler streiken gegen Musterungen und Wehr·pflicht

 

Am 25. September 2026 gab es wieder einen Schul·streik.

Mehr als 45 Tausend Schülerinnen und Schüler nahmen nach Angaben von der Gruppe teil.

Die Streiks fanden in mehr als 100 Städten statt.

Die Schülerinnen und Schüler gingen an diesem Tag nicht zur Schule.

Damit protestierten sie gegen die Musterungen.

Eine Musterung ist eine Untersuchung bei der Bundes·wehr.

Die Bundes·wehr prüft dabei einen Menschen.

Die Bundes·wehr prüft die Eignung für den Wehr·dienst.

Die Gruppe nennt diese Musterungen Zwangs·musterungen.

Zwang bedeutet:

Ein Mensch muss etwas tun.

Der Mensch kann nicht frei darüber entscheiden.

Das Bundes·ministerium für Verteidigung veröffentlichte am 18. September 2026 neue Informationen.

Das Ministerium teilte mit:

Die Bundes·wehr mustert bereits seit Juli 2026 Männer im Alter von 18 Jahren.

Darunter waren nach Angaben von dem Ministerium auch mehr als 1 Tausend Männer ohne Interesse am Wehr·dienst.

Diese Männer hatten vorher einen Frage·bogen von der Bundes·wehr ausgefüllt.

Auf dem Frage·bogen konnten die Männer ihr Interesse am Wehr·dienst angeben.

Dafür gab es eine Skala von 0 bis 10.

0 bedeutet:

Ein Mensch hat gar kein Interesse.

10 bedeutet:

Ein Mensch hat sehr großes Interesse.

Diese Männer hatten 0 angegeben.

Die Gruppe kritisiert die frühen Musterungen.

Die Gruppe sagt:

Die Pflicht zur Musterung gilt bereits jetzt.

Die Gruppe sagt auch:

Eine verpflichtende Musterung war erst für Juli 2027 angekündigt.

Die Schülerinnen und Schüler stellen deshalb mehrere Forderungen.

● Sie fordern einen Stopp von den verpflichtenden Musterungen.

● Sie fordern die Rücknahme von dem Wehr·dienst·modernisierungs·gesetz.

● Sie fordern einen Stopp von der schrittweisen Einführung der Wehr·pflicht.

Das Wehr·dienst·modernisierungs·gesetz regelt den neuen Wehr·dienst.

Die Gruppe nennt auch Angaben von dem Bundes·ministerium für Verteidigung.

Nach diesen Angaben hatten viele Männer kein Interesse an der Bundes·wehr.

Etwa 2 von 3 Männern gaben im zweiten Quartal kein Interesse an.

Ein Quartal ist ein Zeitraum von 3 Monaten.

Das zweite Quartal umfasst die Monate April bis Juni.

Die Männer machten diese Angabe in einem verpflichtenden Frage·bogen.

 

Ein Schüler aus Kiel spricht über die Musterung

 

Golo Kirsch ist 18 Jahre alt.

Golo Kirsch ist Schüler in Kiel.

Er kritisiert die Musterungen deutlich.

Er sagt:

Die jungen Menschen fühlen sich getäuscht.

Das ursprüngliche Versprechen lautete nach seiner Aussage:

Der Wehr·dienst bleibt freiwillig.

Die Musterungen beginnen im Jahr 2027.

Golo Kirsch bekam aber schon vorher eine Einladung zur Musterung.

Die Bundes·wehr nennt eine solche Einladung auch Ladung.

Eine Ladung ist eine offizielle Aufforderung.

Eine Person soll zu einem bestimmten Termin erscheinen.

Golo Kirsch sagt:

Die Bundes·wehr bezeichnet die Musterung schon jetzt als Pflicht.

Er lehnt diese Pflicht ab.

Er will sich nicht zu einer Musterung zwingen lassen.

Er will später auch nicht zu einem Dienst in einer Kaserne gezwungen werden.

Eine Kaserne ist ein Gebäude von der Bundes·wehr.

Soldatinnen und Soldaten arbeiten und wohnen dort.

Golo Kirsch spricht auch über die Dauer von dem Wehr·dienst.

Er nennt eine Dauer von 180 Tagen.

Er will diese Zeit nicht für einen Wehr·dienst abgeben.

Er benutzt auch das Wort Kanonen·futter.

Kanonen·futter ist ein sehr hartes Wort.

Das Wort bezeichnet Soldatinnen und Soldaten in besonders gefährlichen Kämpfen.

Golo Kirsch sagt:

Junge Menschen sollen kein Kanonen·futter sein.

Er bezeichnet die protestierenden jungen Menschen als Generation Widerstand.

Eine Generation ist eine Gruppe von Menschen mit einem ähnlichen Alter.

Widerstand bedeutet hier:

Menschen wehren sich gemeinsam gegen eine politische Entscheidung.

Golo Kirsch kündigt weitere Streiks an.

Die Streiks sollen nach seiner Aussage bis zum Ende von der Wehr·pflicht weitergehen.

 

Militär·übung in Hamburg

 

Am gleichen Tag fand in Hamburg eine Übung von der Bundes·wehr statt.

Die Übung hieß „Red Storm Charlie“.

Bei der Übung setzte die Bundes·wehr Hubschrauber ein.

Die Bundes·wehr setzte auch Fahrzeuge ein.

Auch zivile Einrichtungen nahmen an der Übung teil.

Zivil bedeutet hier:

Eine Einrichtung gehört nicht zum Militär.

Die Bundes·wehr übte verschiedene Situationen in der Hamburger Innen·stadt.

Franca Rochetti äußert sich in der Presse·mitteilung zu dieser Übung.

Franca Rochetti ist 18 Jahre alt.

Sie ist Schülerin in Hamburg.

Franca Rochetti verbindet die Militär·übung mit den Musterungen.

Sie verbindet die Militär·übung auch mit dem geplanten Wehr·dienst.

Sie berichtet über Kampf·hubschrauber über Hamburg.

Ein Kampf·hubschrauber ist ein Hubschrauber für militärische Einsätze.

Sie berichtet auch über Vorbereitungen von Kranken·häusern.

Die Kranken·häuser bereiten sich nach ihrer Aussage auf verletzte Menschen vor.

Franca Rochetti erhebt außerdem einen Vorwurf gegen die Bundes·wehr.

Sie sagt:

Die Bundes·wehr übt bei „Red Storm Charlie“ auch den Umgang mit Streiks.

Sie bezieht diese Aussage auch auf den Schul·streik.

Franca Rochetti sagt:

Nach ihrer Meinung geht es dabei nicht um Verteidigung.

Nach ihrer Meinung geht es um Krieg.

Sie nennt außerdem das Wort Groß·macht·politik.

Sie ordnet dieses Wort Friedrich Merz zu.

Groß·macht·politik bedeutet:

Ein mächtiger Staat will großen Einfluss auf andere Länder und auf die Welt·politik haben.

Franca Rochetti lehnt diese Politik ab.

Sie spricht auch über junge Menschen in anderen Ländern.

Sie sagt:

Die jungen Menschen in verschiedenen Ländern haben gemeinsame Interessen.

Sie will nicht auf diese jungen Menschen schießen.

Sie kritisiert Menschen mit Forderungen nach einem verpflichtenden Dienst bei der Bundes·wehr.

 

Berichte über Vorfälle an Schulen

 

Die Presse·mitteilung berichtet auch über Vorfälle in Bonn.

Nach Angaben von der Gruppe wurden dort Schülerinnen und Schüler in einem Schul·gebäude eingeschlossen.

Die Gruppe berichtet über ähnliche Vorfälle in anderen Städten.

Die Presse·mitteilung berichtet auch über einen Vorfall in Karlsruhe.

Dort nahm die Polizei persönliche Daten von streikenden Schülerinnen und Schülern auf.

Persönliche Daten sind zum Beispiel:

● der Name.

● die Adresse.

● das Geburts·datum.

Linnea berichtet in der Presse·mitteilung über den Vorfall.

Linnea ist 15 Jahre alt.

Linnea ist Schülerin in Karlsruhe.

Sie berichtet:

Die Schülerinnen und Schüler standen mit einem Mega·fon vor der Schule.

Ein Mega·fon macht die Stimme von einem Menschen sehr laut.

Die Schülerinnen und Schüler kündigten dort den Schul·streik an.

Nach Aussage von Linnea filmte ein Lehrer die Schülerinnen und Schüler.

Der Lehrer rief nach ihrer Aussage auch die Polizei.

Die Polizei nahm anschließend die persönlichen Daten auf.

Nach Aussage von Linnea drohte die Polizei mit weiteren Folgen.

Diese Folgen betrafen die weitere Benutzung von dem Mega·fon.

 

Eine weitere Schülerin berichtet über den Protest

 

Auch Salome äußert sich in der Presse·mitteilung.

Salome ist 17 Jahre alt.

Salome ist ebenfalls Schülerin.

Sie kritisiert die Regierung.

Sie kritisiert auch die Bundes·wehr.

Salome beschreibt einen Widerspruch.

Die Regierung und die Bundes·wehr sprechen nach ihrer Aussage über das Recht auf eine andere Meinung.

Salome sagt:

Dieses Recht gerät bei organisiertem Widerstand unter Druck.

Organisierter Widerstand bedeutet:

Mehrere Menschen schließen sich zusammen.

Diese Menschen protestieren gemeinsam.

Salome spricht auch über die Militär·übung in Hamburg.

Sie behauptet:

Das Militär übt dort auch den Umgang mit Streiks.

Salome spricht außerdem über den Vorfall in Karlsruhe.

Sie sagt:

Die Verantwortlichen wollten die Schülerinnen und Schüler einschüchtern.

Einschüchtern bedeutet:

Ein Mensch macht einem anderen Menschen Angst.

Der andere Mensch soll deshalb etwas nicht mehr tun.

Salome kündigt weitere Proteste an.

Sie sagt:

Die Schülerinnen und Schüler lassen sich nicht aufhalten.

Die Schülerinnen und Schüler wollen ihren Protest noch deutlicher zeigen.

 

Die Gruppe bewertet die Schul·streiks als Erfolg

 

Die Verantwortlichen von den Schul·streiks bewerten die Proteste als großen Erfolg.

Nach Angaben von der Presse·mitteilung unterstützen verschiedene Gruppen die Schul·streiks.

Dazu gehören Eltern.

Dazu gehören Lehrerinnen und Lehrer.

Dazu gehören Gewerkschaften.

Eine Gewerkschaft vertritt die Interessen von Beschäftigten.

Dazu gehören auch verschiedene Initiativen.

Eine Initiative ist eine Gruppe von Menschen.

Diese Menschen setzen sich gemeinsam für ein bestimmtes Ziel ein.

Die Presse·mitteilung nennt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.

Die Abkürzung lautet GEW.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vertritt Menschen aus dem Bereich Bildung.

Die Presse·mitteilung nennt die GEW in Thüringen.

Die Presse·mitteilung nennt die GEW in Bremen.

Die Presse·mitteilung nennt die GEW in Hessen.

Die Presse·mitteilung nennt die GEW in Bayern.

Die Presse·mitteilung nennt außerdem die ver.di-Jugend.

ver.di ist eine Gewerkschaft.

Der vollständige Name lautet:

Vereinte Dienst·leistungs·gewerkschaft.

Die ver.di-Jugend vertritt junge Menschen innerhalb von ver.di.

Auch Landes·schüler·vertretungen unterstützten nach Angaben von der Presse·mitteilung den Streik.

Eine Landes·schüler·vertretung vertritt die Interessen von Schülerinnen und Schülern in einem Bundes·land.

Die Landes·schüler·vertretung von Nordrhein-Westfalen rief zum Streik auf.

Die Landes·schüler·vertretung von Rheinland-Pfalz rief ebenfalls zum Streik auf.

 

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-10-02-ca/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 3. Oktober 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Alle Fotos: Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau