TRIER-WETTER & TRIERER UMSCHAU
Darf ich eintreten? – Über Veränderung, Zuversicht und den Start in den Oktober in Trier
Was können wir verändern, wenn die Welt immer unübersichtlicher erscheint? Die Trierer Umschau startet mit Zuversicht, Neugier und Regen in Trier in den Oktober – und mit einem Plädoyer dafür, die Zukunft nicht nur zu erwarten, sondern sie mitzugestalten.
Die Weltbühne hat Platz für jeden Einzelnen
Die Weltbühne hat Platz für jeden Einzelnen! Doch haben einzelne Menschen noch die Motivation, ihren Platz zu behaupten? Wohin treibt dieses Schiff, dieses Boot oder, genauer gesagt: diese Welt, auf der wir alle sind?
Sind die Menschen müde, auf dieser Weltbühne zu stehen und ihre Wünsche ohne Echo vorzutragen? Oder ist der Glaube verloren gegangen, Weltpolitik steuern zu können? Feiern wir jeden Tag ganz privat, dass wir noch leben dürfen, atmen, essen, arbeiten und vor allem am nächsten Morgen die Augen öffnen? Dass der gestrige Tag keine Auswirkungen hatte? Dass alles noch den Anschein hat, gut zu sein?
Projizieren wir diese Hoffnung auf unsere Umgebung und glauben am Ende all denen, die uns dieses „Erhalten“ – wir nennen es „Konservieren“ – versprechen?
Warum wir unsere Komfortzone so gerne verteidigen
Für mich persönlich ist ein „Es soll genau so bleiben“ nachvollziehbar. Vor allem, wenn es keine Probleme beinhaltet, wenn es mit einem „guten Gefühl“ verbunden ist. Denn alles andere bedeutet immer Stress in den unterschiedlichsten Graden. Und Stress irritiert, zwingt uns, die so schön bezeichnete „Komfortzone“ zu verlassen. Diesen Raum, den wir gerne verteidigen.
Doch die unterschiedlichsten Störfaktoren klopfen an diesen Raum: der Verlust des Arbeitsplatzes, des sicheren Einkommens, eine Irritation der Gesundheit, familiäre Probleme, die möglicherweise nicht vorhersehbar waren, Probleme in der Partnerschaft, Probleme, die meine Finanzplanung irritieren.
Mit diesen Problemen wächst meine Unzufriedenheit. Doch was ist mit den zusätzlichen Problemen, die tatsächlich vor meiner Haustür stattfinden? Probleme, die inzwischen wie eine Tsunamiwelle auf mich einzustürzen scheinen. Tagtäglich, wenn ich das Radio oder den Fernseher einschalte. Fühle ich mich am Ende wie jemand, der in einen großen Ozean geworfen wurde und nun nach einer Insel oder zumindest einem rettenden Stück Holz sucht?
Wenn aus Problemen Elefanten, Drachen und Berge werden
Doch kann ich diese Tsunamiwelle mit einem einfachen „Stopp“ aufhalten? Denn meine Emotionen machen zunächst aus einer Fliege einen Elefanten. Was ich nur als Bild deuten möchte, denn die Dinge, die nach einer Lösung verlangen, sind inzwischen größer als ein Elefant. Sie haben sich zu einem feuerspeienden Drachen entwickelt.
Was das Bild wirklich aussagt, ist: Wenn ich einen Berg sehen will, dann steht dieser auch vor mir. Doch wie hat man in seinem Leben erfahren können? Dass der Glaube Berge versetzen kann.
Und damit kann ich meinen Berg zu einem mit Helium gefüllten Luftballon machen. Der hat die Angewohnheit aufzusteigen und damit vor meinen Augen immer kleiner zu werden.
Zukunft entsteht nicht durch Warten
Doch nur, wenn ich an meine Kraft und damit auch an die Kraft einer Gemeinschaft glaube, die weiß, dass ein Konservieren sinnlos ist. Dass sich die Zeit nicht aufhalten, wohl aber verändern lässt – gemeinschaftlich und vor allem für (ja, für) eine Zukunft. Denn das Hier ist der Weg in Richtung Zukunft. Nicht das Erwarten, sondern das aktive In-Angriff-Nehmen.
Damit verlasse ich meine Komfortzone, ohne es eigentlich zu spüren. Indem ich meinen Blick erweitere, meine Augen öffne, meine Neugierde nicht einschlafen lasse, gehe ich nicht mehr unkritisch in das Morgen. Ich öffne mich kritisch für einen bewussten Weg in ein Morgen, das ich mitgestalten will. Denn mein Wissen kann mich lenken, kann mich zu einer Positionsbestimmung führen. Zu einer Meinung, die ich mir gegenüber rechtfertigen kann. Und umso mehr, wenn diese Meinung sich auf den Respekt gegenüber den Folgegenerationen erweitert.
Wissenschaft, Neugierde und der Mut zur eigenen Position
Das hat für mich als Autor und Begleiter der Trierer Umschau eine klare Regie- und Richtungsweisung: nicht einfach Ja oder Nein sagen, nicht einfach applaudieren, nicht die Augen verschließen. Und vor allem das Neue an wissenschaftlichen Entdeckungen nicht als Verrücktheit abzutun, als Störmoment, das mir die Suppe versalzt.
Apropos Salz (dazu auch: https://www.lecker.de/warum-verliebte-koeche-das-essen-versalzen-50585.html): Das mit dem Salz könnte auch auf ein Verliebtsein zurückzuführen sein. Und gerade die Liebe zu Menschen, zur Natur und zum Frieden sollte unser aller Motivator sein!
Glück, Freude und ein Lächeln als Gegenentwurf
Vergessen wir nicht: Wir alle sollten uns die Fähigkeit nicht nehmen lassen, glücklich zu sein. Die in unserer Fantasie vorhandenen Flügel anzulegen und auf eine „gesunde“ Distanz zu gehen, zu träumen, zu lachen, Freude zu teilen. Respekt zu haben.
Und wenn wir nur versuchen, unsere Mundwinkel bei der Begegnung mit unseren Mitmenschen nach oben zu bewegen. Denn Freude ist ohne Worte teilbar, sie ist ansteckend! Probieren Sie es aus. Freude ist ein Medikament, das sofort wirkt!
Oktoberstart in Trier: Der Herbst bringt endlich Regen
In diesem Sinne wünscht Ihnen die Trierer Umschau einen motivierten Start in das vierte Jahresquartal – acht Tage nach dem kalendarischen Herbstanfang.
Und ja, trotz der vergangenen heißen Fast-30-Grad-Tage im Moseltal finden sich in den Supermärkten schon Weihnachtsgebäck und Adventskalender.
Das Wetter bringt heute „endlich“ – bezogen auf die Natur und den Grundwasserspiegel – etwas Regen in unsere Region. Glücklicherweise, denn ich erinnere mich gar nicht mehr daran, was Regen ist.
Wetter in Trier: Regen bei 18 bis 20 Grad
Ein Blick auf das Wetter – der eigentliche Anlass für den heutigen Text – lässt für Trier Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad erwarten und: Regen, viel Regen, im Wechsel den ganzen Tag über. Trocken wird es erst wieder ab 23 Uhr.
Das Wetter in Amsterdam, Athen, Berlin und Bratislava
Unser Blick auf vier Hauptstädte der Europäischen Union führt alphabetisch nach Amsterdam. Dort folgt den Wolken ab Mittag ein Sonne-Wolken-Himmel bei trockenen Temperaturen um die 20 Grad. Athen meldet einen von Böen mit 40 km/h begleiteten Sonne-Wolken-Tag mit Temperaturen bis 22 Grad. Berlin freut sich auf einen trockenen Sonne-Wolken-Mix bei 24 Grad. Und Bratislava erfüllt alle Voraussetzungen für einen „goldenen Oktoberstart“ mit Sonne pur bei Temperaturen bis 24 Grad, die sich in etwa über die gesamten Herbstferien halten!
Reicht der Regen für Mosel und Rhein?
Und – um wieder nach Trier zurückzukommen: Nein, der Regen heute wird sich nicht auf die Pegelstände des Rheins, die weiterhin im kritischen Bereich liegen, auswirken. Dazu braucht es ein Mehr an Regen, sodass die Mosel dem Rhein in Sachen Wasser helfen kann …
Wir wünschen Ihnen Frieden!*
Vortext / Kommentar: Christoph Maisenbacher (KI supported) – 1. Oktober 2026
Quelle (vollständig zitierter Text): *
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Foto: © Trierer Umschau
Dieser Text in LEICHTER SPRACHE ist veröffentlicht unter:
https://www.trierer-umschau.de/2026-10-01-ab/
* warum wir Ihnen Frieden wünschen:
https://www.trierer-umschau.de/2025-07-29-aa/
** unsere zwei für das Wetter zuständigen Dach-Tauben haben wir vorgestellt in:
https://www.trierer-umschau.de/2026-05-12-aa/
