Das Bild zeigt die Landschaft bei El Fasher und Zamzam.
Die Orte liegen in Nord·Darfur.
Nord·Darfur gehört zum Sudan.
Der Boden ist trocken.
Es gibt nur wenige Bäume.
Das Bild zeigt:
So sieht die Landschaft in dieser Region aus.
Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau
Das Bild zeigt die Erde.
Ein roter Punkt zeigt die Orte El Fasher und Zamzam.
Die Orte liegen in Nord·Darfur.
Nord·Darfur gehört zum Sudan.
Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau
Das Bild zeigt eine Karte vom Sudan.
Auf der Karte sieht man auch die Nachbar·länder vom Sudan.
Die Karte zeigt Nord·Darfur.
Die Karte zeigt auch die Orte El Fasher und Zamzam.
Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau

LEICHTE SPRACHE - WELTORIENTIERUNG – MENSCHSEIN & VEREINTE NATIONEN / SUDAN

MENSCH·SEIN: Frauen und Mädchen im Sudan erleben sexuelle Gewalt. – Die Vereinten Nationen berichten über diese Gewalt.

Viele Frauen und Mädchen im Sudan erleben sexuelle Gewalt.
Männer vergewaltigen Frauen und Mädchen.
Männer entführen Frauen und Mädchen.
Männer zwingen Frauen und Mädchen zu sexuellen Handlungen.
Das Menschen·rechts·büro von den Vereinten Nationen hat viele Fälle untersucht.
Die Reihe MENSCH·SEIN stellt deshalb eine wichtige Frage.
Was passiert mit der Menschen·würde von einer Frau?
Ein anderer Mensch will über ihren Körper bestimmen.

 

Eine Mutter bittet die Männer: Vergewaltigt meine Tochter nicht

 

Eine Mutter will ihre Tochter schützen.

Bewaffnete Männer bedrohen ihre Tochter.

Die Männer wollen die Tochter vergewaltigen.

Die Mutter bittet die Männer.

Die Mutter sagt:

Vergewaltigt meine Tochter nicht.

Die Männer erschießen die Mutter.

Danach vergewaltigen mehrere Männer die Tochter.

Ein anderes Mädchen erlebt ebenfalls schwere Gewalt.

Mehrere Männer vergewaltigen die jüngere Schwester von dem Mädchen.

Das Mädchen muss die Vergewaltigung von seiner Schwester mit ansehen.

Später finden Menschen die jüngere Schwester tot.

Die Verletzungen durch die Gewalt haben das Mädchen getötet.

Männer vergewaltigen auch schwangere Frauen.

Diese Geschichten sind nicht erfunden.

Diese Geschichten sind wirklich passiert.

Das Menschen·rechts·büro von den Vereinten Nationen hat diese Fälle aufgeschrieben.

Die Vereinten Nationen sind eine Gemeinschaft von sehr vielen Ländern.

Die Vereinten Nationen heißen kurz UN.

Das Menschen·rechts·büro von den Vereinten Nationen heißt OHCHR.

OHCHR ist eine englische Abkürzung.

Das OHCHR kümmert sich um Menschen·rechte.

Menschen·rechte sind wichtige Rechte für alle Menschen.

Zum Beispiel hat jeder Mensch ein Recht auf Leben.

Jeder Mensch hat auch ein Recht auf Schutz vor Gewalt.

Hier finden Sie den Bericht von dem OHCHR:

https://www.ohchr.org/en/documents/country-reports/ohchr-report-devastating-human-rights-impacts-conflict-related-sexual

Vielleicht müssen wir genau bei diesen Menschen anfangen.

Wir beginnen nicht mit der Politik von verschiedenen Ländern.

Wir beginnen nicht mit den Interessen von den Gruppen im Krieg.

Wir beginnen nicht mit den Grenzen von Ländern.

Wir beginnen nicht mit der Lieferung von Waffen.

Wir beginnen auch nicht mit Zahlen über die Opfer.

Wir beginnen mit einem Menschen.

Dieser Mensch kann sich nicht vor einem anderen Menschen schützen.

Wir beginnen mit einer Frau.

Wir beginnen mit einem Mädchen.

Wir beginnen mit einem Kind.

 

MENSCH·SEIN: Was ist eine Frau wert?

 

Was ist eine Frau wert?

Diese Frage sollte heute nicht mehr nötig sein.

Aber diese Frage ist noch immer nötig.

Frauen und Mädchen im Sudan begegnen bewaffneten Männern.

Diese Begegnungen können sehr gefährlich sein.

Manche bewaffneten Männer gehören zu verschiedenen Gruppen im Krieg.

Manche Männer ordnen eine Frau einer bestimmten Bevölkerungs·gruppe zu.

Eine Bevölkerungs·gruppe ist eine Gruppe von Menschen mit gemeinsamen Merkmalen.

Manche Männer interessieren sich auch für die Familie von einer Frau.

Zum Beispiel interessieren sich die Männer für den Vater von der Frau.

Oder die Männer interessieren sich für den Bruder von der Frau.

Oder die Männer interessieren sich für den Ehe·mann von der Frau.

Vielleicht gehört ein Mann aus der Familie zu einer Gruppe im Krieg.

Auch der Aufenthalts·ort von einer Frau kann eine Rolle spielen.

Vielleicht ist die Frau zu Hause.

Vielleicht ist die Frau auf der Flucht.

Vielleicht sucht die Frau Wasser für ihre Familie.

Vielleicht sucht die Frau Essen für ihre Familie.

Frauen und Mädchen erleben die Gewalt nicht nur zufällig.

Das OHCHR hat verschiedene Formen von sexueller Gewalt aufgeschrieben.

Sexuelle Gewalt verletzt den Körper und die sexuelle Selbst·bestimmung von einem Menschen.

Sexuelle Selbst·bestimmung bedeutet:

Jeder Mensch entscheidet selbst über seinen Körper.

Jeder Mensch entscheidet selbst über sexuelle Handlungen.

Das OHCHR berichtet über diese Formen von Gewalt:

● Männer vergewaltigen Frauen und Mädchen.

● Mehrere Männer vergewaltigen gemeinsam eine Frau oder ein Mädchen.

● Männer versuchen Frauen und Mädchen zu vergewaltigen.

● Männer halten Frauen und Mädchen für sexuelle Handlungen gefangen.

● Männer zwingen Frauen und Mädchen zu einer Ehe.

● Männer zwingen Frauen und Mädchen zu sexuellen Handlungen gegen Geld.

● Männer foltern Menschen mit sexueller Gewalt.

● Männer zwingen Menschen dazu nackt zu sein.

● Männer greifen Menschen sexuell an.

● Männer verschleppen Menschen für sexuelle Gewalt.

Die Vereinten Nationen erkennen bestimmte Muster bei diesen Taten.

Die Vereinten Nationen sehen auch eine geplante Zusammenarbeit bei manchen Taten.

Die Täter benutzen sexuelle Gewalt im Krieg.

Die Täter benutzen den Körper von einer Frau für ihre Macht.

Deshalb müssen wir über das Mensch·Sein sprechen.

Ein Täter sieht eine Frau nicht mehr als Menschen.

Der Täter sieht nur noch den Körper von der Frau.

Der Täter benutzt diesen Körper.

Der Täter erniedrigt diesen Körper.

Der Täter verletzt mit diesem Körper auch andere Menschen.

Der Täter verletzt damit zum Beispiel eine Familie.

Der Täter verletzt damit auch eine ganze Gemeinschaft.

Der Täter glaubt an ein Recht über den Körper von der Frau.

Aber dieses Recht hat der Täter nicht.

 

Der Körper von Frauen wird im Krieg für Gewalt benutzt

 

Der Krieg im Sudan begann am 15. April 2023.

Seitdem beobachtet das OHCHR sexuelle Gewalt im Krieg.

Das OHCHR beobachtet auch geplante Angriffe auf Menschen ohne Waffen.

Menschen ohne Waffen heißen auch Zivil·bevölkerung.

Die Täter benutzen sexuelle Gewalt als Mittel im Krieg.

Das OHCHR beschreibt teilweise geplante Taten.

Manche Täter kommen gemeinsam.

Viele Täter tragen Waffen.

Manche Täter kommen mit Fahrzeugen für den Kampf.

Die Täter teilen bei manchen Taten ihre Aufgaben auf.

Einige Täter bewachen ein Gebäude.

Einige Täter bewachen den Eingang.

Andere Täter üben sexuelle Gewalt aus.

Mehr als ein Viertel von den untersuchten Fällen waren Gruppen·vergewaltigungen.

Eine Gruppen·vergewaltigung bedeutet:

Mehrere Täter vergewaltigen gemeinsam einen Menschen.

In mindestens einem untersuchten Fall vergewaltigten 10 oder mehr Täter gemeinsam einen Menschen.

Manche Angehörige wollten den Opfern helfen.

Täter erschossen manche von diesen Angehörigen.

Täter vergewaltigten manche Menschen vor ihrer Familie.

Fach·leute sprechen bei solchen Taten von einer Kriegs·strategie.

Eine Strategie ist ein genauer Plan für ein Ziel.

Fach·leute sprechen auch von sexueller Gewalt im Zusammenhang mit einem Krieg.

Diese Gewalt heißt auf Englisch Conflict-Related Sexual Violence.

Die englische Abkürzung dafür ist CRSV.

Diese Fach·begriffe sind wichtig.

Aber die Fach·begriffe dürfen die wirkliche Gewalt nicht verstecken.

Mehrere Männer vergewaltigen gemeinsam einen Menschen.

Andere Männer stehen vor dem Gebäude.

Diese Männer bewachen den Eingang.

Diese Männer verhindern die Flucht.

Ein einzelner Täter verliert hier nicht einfach die Kontrolle.

Die Täter können die Gewalt gemeinsam planen.

Die Täter benutzen die Gewalt dann für ihre Macht.

 

Frauen suchen Wasser und Essen

 

Viele Frauen und Mädchen wollen einfach nur weiterleben.

Auch dabei erleben Frauen und Mädchen Gewalt.

Das OHCHR hat solche Fälle aufgeschrieben.

Frauen suchen zum Beispiel Wasser.

Frauen suchen zum Beispiel Essen.

Frauen suchen auch Lebensmittel von Feldern.

Manche Frauen erleben dabei sexuelle Gewalt.

An vielen Orten fehlt Hilfe für die Menschen.

Diese fehlende Hilfe erhöht die Gefahr für Frauen und Mädchen.

Auch Frauen und Mädchen mit Behinderungen erleben sexuelle Gewalt.

Eine Frau muss Wasser holen.

Das ist eigentlich eine normale Aufgabe.

Aber der Weg zum Wasser kann für eine Frau gefährlich sein.

Ein Täter kann die Frau auf diesem Weg vergewaltigen.

Eine Frau kann deshalb nicht frei entscheiden.

Die Frau muss vielleicht zwischen zwei Gefahren entscheiden.

Die Familie braucht Wasser.

Aber draußen können bewaffnete Männer warten.

Die Frau kann sich kaum schützen.

Diese Gefahr gehört für manche Frauen zu ihrem täglichen Leben.

 

Gefangen und immer wieder vergewaltigt

 

Sexuelle Versklavung ist eine besonders schwere Form von Gewalt.

Sexuelle Versklavung bedeutet:

Ein Täter hält einen Menschen gegen seinen Willen fest.

Der Täter zwingt diesen Menschen zu sexuellen Handlungen.

Das OHCHR hat solche Fälle aufgeschrieben.

Täter hielten an manchen Orten bis zu 20 Menschen gemeinsam gefangen.

Kämpfer von den RSF holten immer wieder einen Menschen aus einer solchen Gruppe.

Die Kämpfer vergewaltigten diesen Menschen.

RSF ist eine Abkürzung.

Die Abkürzung steht für Rapid Support Forces.

Die Rapid Support Forces sind eine bewaffnete Gruppe im Sudan.

In einem anderen Fall flohen Menschen aus dem Flüchtlings·lager Zamzam.

Ein Flüchtlings·lager ist ein Ort für Menschen auf der Flucht.

Die Menschen wollten vor einem Angriff fliehen.

Bewaffnete Männer hielten die Menschen auf.

Die Männer brachten die Menschen mit Gewalt zurück.

Danach vergewaltigten mehrere Männer die Menschen immer wieder gemeinsam.

Diese Vergewaltigungen passierten jeden Tag.

Eine andere Gruppe erlebte ebenfalls schwere Gewalt.

Täter stellten die Menschen zuerst für eine Tötung auf.

Ein Kämpfer griff ein.

Die Täter töteten die Menschen deshalb nicht an diesem Ort.

Die Täter brachten die Menschen in die Nähe von Nyala.

Dort hielten die Täter die Menschen 3 Wochen gefangen.

Mehrere Männer vergewaltigten mindestens eine Frau.

Später bemerkte die Frau eine Schwangerschaft.

Die Vergewaltigung hatte die Schwangerschaft verursacht.

Diese Taten brauchen Aufmerksamkeit.

Ein Täter holt einen Menschen aus einer Gruppe.

Die anderen Menschen bleiben zurück.

Die anderen Menschen kennen den Grund.

Die anderen Menschen wissen nicht:

Wen holen die Täter als Nächstes?

Der Täter sieht die Frau in diesem Moment vielleicht nicht als Menschen.

Der Täter behandelt die Frau wie einen Gegenstand.

Der Täter glaubt an ein Recht über ihren Körper.

Dieses Recht hat der Täter nicht.

 

Das OHCHR kennt nur einen Teil von allen Fällen

 

Das OHCHR hat Fälle von sexueller Gewalt im Sudan untersucht.

Der untersuchte Zeit·raum beginnt am 15. April 2023.

Der untersuchte Zeit·raum endet Mitte April 2026.

Das OHCHR hat in dieser Zeit 546 Fälle geprüft und bestätigt.

Diese Fälle gab es in 16 von 18 Bundes·staaten im Sudan.

Ein Bundes·staat ist ein Teil von einem Land.

Mindestens 838 Menschen waren von diesen bestätigten Fällen betroffen.

Diese Zahl setzt sich so zusammen:

● 539 Frauen waren betroffen.

● 284 Mädchen waren betroffen.

● 8 Männer waren betroffen.

● 7 Jungen waren betroffen.

Das bedeutet:

Die meisten bekannten Opfer waren Frauen und Mädchen.

Aber auch Männer und Jungen waren Opfer von sexueller Gewalt.

Das OHCHR kannte noch weitere gemeldete Fälle.

Es gab weitere 320 gemeldete Fälle.

Das OHCHR hatte diese Fälle noch nicht vollständig geprüft.

Deshalb gehören diese 320 Fälle noch nicht zu den 546 bestätigten Fällen.

Eine wichtige Information gehört zu diesen Zahlen.

Die 838 Menschen sind nicht alle Opfer von sexueller Gewalt im Sudan.

Es gibt wahrscheinlich viel mehr Opfer.

Das OHCHR benutzt dafür einen Ausdruck.

Das OHCHR spricht von der Spitze von einem Eis·berg.

Ein Eis·berg ist ein großer Block aus Eis im Meer.

Nur ein kleiner Teil von einem Eis·berg liegt über dem Wasser.

Der viel größere Teil liegt unter dem Wasser.

Das OHCHR meint damit:

Wir kennen nur einen kleinen Teil von allen Fällen.

Niemand kennt die wirkliche Zahl von allen Opfern.

Viele Menschen sprechen nicht über die Gewalt.

Manche Menschen haben Angst vor den Tätern.

Manche Menschen haben Angst vor der Reaktion von anderen Menschen.

Manche Menschen schämen sich.

Manche Menschen bekommen keine medizinische Hilfe.

An vielen Orten fehlen Angebote zum Schutz.

An vielen Orten funktionieren Telefone nicht.

An vielen Orten funktioniert das Internet nicht.

Auch Gerichte und andere staatliche Stellen funktionieren teilweise nicht.

Deshalb melden viele Menschen die Taten nicht.

Fach·leute können viele Taten deshalb nicht untersuchen.

Das OHCHR kann viele Taten deshalb nicht bestätigen.

Die Zahl 838 beantwortet deshalb nicht diese Frage:

Wie viele Opfer gibt es wirklich?

Die Zahl 838 beantwortet nur diese Frage:

Wie viele betroffene Menschen konnte das OHCHR bis Mitte April 2026 bestätigen?

Niemand kennt die wirkliche Zahl von allen Opfern.

Die wirkliche Zahl ist wahrscheinlich viel höher.

 

Nord·Darfur: El Fasher und Zamzam

 

In Nord·Darfur gibt es besonders viel Gewalt.

El Fasher liegt in Nord·Darfur.

El Fasher ist die Haupt·stadt von Nord·Darfur.

Das große Flüchtlings·lager Zamzam lag südlich von El Fasher.

Im April 2025 griffen die Rapid Support Forces das Lager Zamzam an.

Die Rapid Support Forces heißen kurz RSF.

Die RSF sind eine bewaffnete Gruppe im Sudan.

Bei diesem Angriff nahm die sexuelle Gewalt stark zu.

Das OHCHR untersuchte die Gewalt bei dem Angriff.

Das OHCHR untersuchte auch die Gewalt auf den Flucht·wegen.

Das OHCHR bestätigte innerhalb von ungefähr einem Monat Fälle mit 114 Opfern.

Diese Zahl setzt sich so zusammen:

● 84 Frauen waren Opfer.

● 27 Mädchen waren Opfer.

● 3 Jungen waren Opfer.

Das OHCHR dokumentierte verschiedene Formen von sexueller Gewalt.

● Täter vergewaltigten Menschen.

● Mehrere Täter vergewaltigten gemeinsam Menschen.

● Täter hielten Menschen für sexuelle Handlungen gefangen.

● Täter versuchten Menschen zu vergewaltigen.

● Täter griffen Menschen sexuell an.

Mindestens 2 Frauen starben nach Vergewaltigungen.

Mindestens 1 Mädchen starb nach einer Vergewaltigung.

Viele Menschen versuchten zu fliehen.

Aber die Flucht schützte die Menschen nicht immer.

Täter vergewaltigten Frauen auf den Flucht·wegen.

Täter entführten Menschen.

Täter vergewaltigten manche Menschen vor ihrer Familie.

Die Zahl 114 steht deshalb für Menschen.

Hinter jeder Zahl steht ein Mensch.

Hinter der Zahl 84 stehen 84 Frauen.

Hinter der Zahl 27 stehen 27 Mädchen.

Hinter der Zahl 3 stehen 3 Jungen.

Zamzam ist deshalb nicht nur ein Punkt auf einer Karte.

Zamzam war ein Flüchtlings·lager.

Zamzam ist ein Ort in Nord·Darfur.

Viele Menschen erlebten dort schwere Gewalt.

 

Wann hört die Gewalt auf?

 

Eine wichtige Frage lautet:

Wann hört diese Gewalt auf?

Wann sieht ein Mensch einen anderen Menschen nicht mehr als Menschen?

Wann benutzen Täter den Körper von Frauen nicht mehr für ihre Macht?

Wann benutzen Täter Vergewaltigungen nicht mehr als Mittel im Krieg?

Wann kann eine Frau ohne Angst Wasser holen?

Wann muss ein Mädchen nicht mehr die Vergewaltigung von seiner Schwester erleben?

Wann muss eine Mutter nicht mehr ihr Leben für den Schutz von ihrer Tochter riskieren?

Nach solchen Taten sprechen viele Menschen über die Gewalt.

Viele Menschen verurteilen die Gewalt.

Verurteilen bedeutet hier:

Die Menschen sagen klar Nein zu der Gewalt.

Politiker beschließen Regeln und Erklärungen.

Politiker versprechen Schutz.

Aber die Gewalt passiert trotzdem.

Die Gewalt passiert immer wieder.

 

Vergewaltigung als Mittel im Krieg

 

Die Gewalt im Sudan verletzt Menschen.

Die Gewalt verletzt auch internationales Recht.

Internationales Recht sind Regeln zwischen verschiedenen Ländern.

Das OHCHR hat die Taten in Darfur untersucht.

Das OHCHR sieht wichtige Hinweise auf Kriegs·verbrechen.

Kriegs·verbrechen sind besonders schwere Verstöße gegen die Regeln von einem Krieg.

Das OHCHR nennt dabei die Rapid Support Forces.

Das OHCHR nennt auch bewaffnete Gruppen mit einer Verbindung zu den Rapid Support Forces.

Das OHCHR nennt Vergewaltigung als mögliches Kriegs·verbrechen.

Das OHCHR nennt sexuelle Versklavung als mögliches Kriegs·verbrechen.

Das OHCHR sieht auch Hinweise auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind sehr schwere und weit verbreitete Angriffe auf Menschen.

Das OHCHR nennt dafür verschiedene Gründe.

Die Taten passieren sehr oft.

Die Taten passieren an vielen Orten.

Manche Taten zeigen eine gemeinsame Planung.

Das Wort Menschlichkeit ist hier besonders wichtig.

Täter nehmen anderen Menschen ihre Rechte.

Die Täter behandeln die Opfer nicht mehr wie Menschen.

Verbrechen gegen die Menschlichkeit betreffen nicht nur einzelne Opfer.

Die Taten betreffen auch Familien.

Die Taten betreffen ganze Gemeinschaften.

Die Taten verletzen wichtige Regeln für alle Menschen.

Ein Mensch darf einem anderen Menschen solche Dinge niemals antun.

 

Die Folgen von einer Vergewaltigung bleiben

 

Eine Vergewaltigung endet nicht mit dem Ende von der Tat.

Viele Opfer leiden lange unter den Folgen.

Das zeigt auch der Bericht von dem OHCHR.

Nach einer Vergewaltigung brauchen Opfer sehr schnell medizinische Hilfe.

Manche Behandlungen müssen innerhalb von 72 bis 120 Stunden beginnen.

72 Stunden sind 3 Tage.

120 Stunden sind 5 Tage.

Viele Opfer im Sudan bekamen diese Hilfe nicht rechtzeitig.

Manche Opfer bekamen gar keine Hilfe.

Zum Beispiel brauchen manche Menschen Medikamente gegen eine Ansteckung mit HIV.

HIV ist ein Virus.

Dieses Virus schwächt das Abwehr·system von einem Menschen.

Manche Frauen brauchen nach einer Vergewaltigung auch eine Notfall·verhütung.

Eine Notfall·verhütung kann eine Schwangerschaft verhindern.

Viele Medikamente fehlten.

Viele andere wichtige Behandlungen fehlten ebenfalls.

Frauen und Mädchen erlitten schwere Verletzungen.

Manche Frauen und Mädchen bekamen Infektionen.

Eine Infektion ist eine Erkrankung durch Krankheits·erreger.

Ärzte erkannten manche Infektionen erst später.

Viele Betroffene waren zu diesem Zeitpunkt bereits geflohen.

Auch an den Flucht·orten fehlte medizinische Hilfe.

Manche Kranken·häuser konnten notwendige Operationen nicht durchführen.

Manche Frauen wurden durch eine Vergewaltigung schwanger.

Andere Frauen starben an den Folgen von der Gewalt.

Das OHCHR berichtet auch über sexuelle Gewalt gegen sehr junge Kinder.

Das jüngste in diesem Zusammenhang beschriebene Kind war 9 Jahre alt.

Manche Opfer überleben die körperlichen Verletzungen.

Aber die Erinnerungen können ein ganzes Leben bleiben.

Ein Krieg kann für ein Land irgendwann enden.

Die Folgen von dem Krieg können für einen Menschen trotzdem weitergehen.

 

Und was hat das mit uns zu tun?

 

Viele Menschen in Deutschland können bei diesem Thema wegsehen.

Der Sudan ist weit weg.

Darfur ist weit weg.

El Fasher ist weit weg.

Zamzam ist weit weg.

Die politischen Verhältnisse sind anders.

Die gesellschaftlichen Verhältnisse sind anders.

Die Täter sind andere Menschen.

Auch die Form von der Gewalt ist anders.

Wir dürfen die Lage im Sudan nicht mit der Lage in Deutschland gleichsetzen.

Wir dürfen die Lage im Sudan auch nicht mit der Lage in der Europäischen Union gleichsetzen.

Die Europäische Union heißt kurz EU.

Die EU ist eine Gemeinschaft von europäischen Ländern.

Trotzdem können wir eine wichtige Frage stellen.

Die Täter im Sudan glauben an ein Recht über den Körper von einem anderen Menschen.

Aber kein Mensch hat dieses Recht.

Gilt dieser Gedanke nur für den Sudan?

Nein.

Dieser Gedanke gilt überall.

Dieser Gedanke gilt auch nach einem Krieg.

Dieser Gedanke gilt auch in Ländern mit Parlamenten.

Dieser Gedanke gilt auch in Ländern mit Gerichten.

Dieser Gedanke gilt auch in Ländern mit Polizei.

Dieser Gedanke gilt auch in Ländern mit Frauen·häusern.

Frauen·häuser bieten Frauen Schutz vor Gewalt.

Dieser Gedanke gilt auch in Ländern mit Gesetzen für die Gleich·berechtigung.

Gleich·berechtigung bedeutet:

Frauen und Männer haben die gleichen Rechte.

 

Europa: Rund 50 Millionen Frauen erleben Gewalt

 

Wir schauen nun auf Europa.

Wir setzen Europa nicht mit dem Sudan gleich.

Wir schauen trotzdem auf die Gewalt gegen Frauen in Europa.

Die Europäische Union hat Regeln für die Gleich·berechtigung.

Die Europäische Union schützt Menschen·rechte.

Die Europäische Union will Menschen vor Gewalt schützen.

Trotzdem erleben sehr viele Frauen in der Europäischen Union Gewalt.

Eine große Untersuchung von der Europäischen Union zeigt das.

Die Untersuchung betrachtete Frauen zwischen 18 und 74 Jahren.

Rund 50 Millionen Frauen in der EU haben als Erwachsene Gewalt erlebt.

Diese Frauen haben körperliche Gewalt erlebt.

Oder diese Frauen haben die Androhung von körperlicher Gewalt erlebt.

Oder diese Frauen haben sexuelle Gewalt erlebt.

Manche Frauen haben mehrere Formen von Gewalt erlebt.

50 Millionen ist eine sehr große Zahl.

Die Untersuchung nennt auch einen Anteil.

31 Prozent von den untersuchten Frauen haben solche Gewalt erlebt.

31 Prozent bedeutet hier:

Fast jede dritte Frau hat solche Gewalt erlebt.

Hier finden Sie weitere Informationen:

https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20241125-3

Diese Zahl braucht eine genaue Erklärung.

Die Zahl bedeutet nicht:

50 Millionen Frauen wurden vergewaltigt.

Die Zahl bedeutet auch nicht:

50 Millionen Frauen erleben gerade Gewalt.

Die Untersuchung erfasst verschiedene Formen von Gewalt.

Die Untersuchung erfasst körperliche Gewalt.

Die Untersuchung erfasst die Androhung von körperlicher Gewalt.

Die Untersuchung erfasst sexuelle Gewalt.

Die Daten wurden zwischen 2020 und 2024 gesammelt.

Trotzdem bleibt eine wichtige Zahl:

Rund 50 Millionen Frauen haben solche Gewalt erlebt.

Das sind fast 1 von 3 Frauen aus der untersuchten Gruppe.

 

Etwa jede 8. Frau erlebt sexuelle Gewalt

 

Die gleiche Untersuchung zeigt noch etwas.

Etwa jede 8. Frau hat sexuelle Gewalt durch einen Menschen außerhalb von einer Partnerschaft erlebt.

Zu dieser sexuellen Gewalt gehören auch Vergewaltigungen.

4 Prozent von den Frauen berichteten von einer Vergewaltigung durch einen Menschen außerhalb von einer Partnerschaft.

Auch Partner üben Gewalt gegen Frauen aus.

Die Untersuchung betrachtete Frauen mit Erfahrungen in einer Partnerschaft.

18 Prozent von diesen Frauen berichteten von körperlicher oder sexueller Gewalt durch einen Partner.

Das bedeutet:

Fast 1 von 5 Frauen aus dieser Gruppe berichtete von körperlicher oder sexueller Gewalt durch einen Partner.

Die Untersuchung betrachtete auch seelische Gewalt.

32 Prozent berichteten dann von Gewalt durch einen Partner.

Das bedeutet:

Fast jede dritte Frau aus dieser Gruppe berichtete von Gewalt durch einen Partner.

Seelische Gewalt verletzt einen Menschen ohne körperliche Schläge.

Ein Täter kann einen Menschen zum Beispiel bedrohen.

Ein Täter kann einen Menschen kontrollieren.

Ein Täter kann einen Menschen absichtlich erniedrigen.

Eine Wohnung ist deshalb nicht für jede Frau ein sicherer Ort.

Diese Gewalt passiert nicht in einem Kriegs·gebiet.

Diese Gewalt passiert nicht in einem Flüchtlings·lager.

Diese Gewalt passiert in der Europäischen Union.

 

Wir reden oft über Dinge als Wunsch

 

Unsere Gesellschaft kennt viele richtige Forderungen.

Wir sagen:

Frauen brauchen Schutz.

Wir sagen:

Frauen und Männer brauchen die gleichen Rechte.

Wir sagen:

Kein Mensch darf über den Körper von einem anderen Menschen bestimmen.

Wir sagen:

Jeder Mensch entscheidet selbst über seine Sexualität.

Wir sagen:

Gewalt darf keinen Platz haben.

Wir sagen:

Vergewaltigungen dürfen nicht passieren.

Diese Aussagen sind richtig.

Aber die Gewalt passiert trotzdem.

Ein Täter schlägt eine Frau.

Ein Täter bedroht eine andere Frau.

Ein Täter missbraucht eine andere Frau sexuell.

Ein Täter vergewaltigt eine andere Frau.

Eine andere Frau hat Angst vor ihrem Partner.

Unsere Gesellschaft hat Regeln für Respekt.

Aber unsere Gesellschaft hat die Gewalt noch nicht beendet.

 

Nur etwa jede 4. betroffene Frau sucht Hilfe

 

Viele Fälle von Gewalt bleiben unsichtbar.

Das zeigt auch die Agentur von der Europäischen Union für Grund·rechte.

Die Agentur heißt kurz FRA.

Eine Agentur ist eine Einrichtung mit einer bestimmten Aufgabe.

Die FRA beschäftigt sich mit den Grund·rechten von Menschen in der Europäischen Union.

Grund·rechte sind besonders wichtige Rechte.

Nur etwa jede 4. betroffene Frau suchte nach einem Vorfall Hilfe.

Die Frauen wandten sich zum Beispiel an die Polizei.

Oder die Frauen wandten sich an soziale Hilfs·angebote.

Oder die Frauen suchten medizinische Hilfe.

Das bedeutet auch:

Etwa 3 von 4 betroffenen Frauen suchten dort keine Hilfe.

Hier finden Sie weitere Informationen:

https://fra.europa.eu/el/news/2024/one-three-women-eu-have-experienced-violence

Dafür kann es verschiedene Gründe geben.

● Manche Frauen schämen sich.

● Manche Frauen haben Angst.

● Manche Frauen sind von einem Täter abhängig.

● Manche Frauen haben Angst vor der Reaktion von anderen Menschen.

● Manche Frauen hoffen auf ein Ende von der Gewalt.

● Manche Frauen haben Angst vor der Reaktion von dem Täter.

Die Zahlen von Polizei und Hilfs·stellen zeigen deshalb nicht alle Fälle.

Viele Fälle bleiben unbekannt.

Hinter allen diesen Fällen stehen Menschen.

 

256.302 registrierte Sexual·gewalt·delikte in einem Jahr

 

Auch die Polizei in der Europäischen Union erfasst sexuelle Gewalt.

Im Jahr 2024 registrierte die Polizei in der EU 256.302 Sexual·gewalt·delikte.

Ein Sexual·gewalt·delikt ist eine sexuelle Gewalt·tat gegen das Gesetz.

Zu diesen Fällen gehörten 98.190 registrierte Vergewaltigungen.

Das bedeutet:

Die Polizei registrierte in einem Jahr fast 100.000 Vergewaltigungen.

Die Polizei registrierte im Jahr 2024 mehr Sexual·gewalt·delikte als im Jahr 2023.

Die Zahl stieg um 5 Prozent.

Auch die Zahl von den registrierten Vergewaltigungen stieg.

Diese Zahl stieg um 7 Prozent.

Hier finden Sie weitere Informationen:

https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20260429-2

Diese Zahlen brauchen eine genaue Erklärung.

Mehr registrierte Fälle bedeuten nicht automatisch mehr tatsächliche Gewalt.

Vielleicht zeigen mehr Menschen eine Tat bei der Polizei an.

Vielleicht wissen mehr Menschen über sexuelle Gewalt Bescheid.

Vielleicht sprechen mehr Menschen über ihre Erfahrungen.

Das kann die Zahl von den registrierten Fällen erhöhen.

Trotzdem bleibt eine wichtige Zahl:

Die Polizei registrierte 98.190 Vergewaltigungen in einem Jahr.

Hinter diesen registrierten Taten stehen betroffene Menschen.

 

Der Sudan ist nicht Europa

 

Der Sudan ist nicht Europa.

Das ist wichtig.

Eine Frau in Trier lebt nicht in derselben Situation wie eine Frau auf der Flucht in Nord·Darfur.

Das gilt auch für eine Frau in Paris.

Das gilt auch für eine Frau in Madrid.

Das gilt auch für eine Frau in Helsinki.

Das OHCHR beschreibt im Sudan geplante sexuelle Gewalt im Zusammenhang mit dem Krieg.

Wir dürfen diese Gewalt nicht mit ungenauen Vergleichen kleiner machen.

Aber eine wichtige Frage gilt überall.

Warum benutzen Menschen den Körper von Frauen für ihre Macht?

Im Krieg trägt ein Täter vielleicht eine Uniform.

Im Krieg trägt ein Täter vielleicht eine Waffe.

Im Krieg entführt ein Täter vielleicht eine Frau.

Im Krieg sperrt ein Täter vielleicht eine Frau ein.

Im Krieg benutzt ein Täter vielleicht eine Vergewaltigung für Angst und Macht.

In Europa kann Gewalt anders aussehen.

Gewalt kann in einer Wohnung passieren.

Gewalt kann in einer Partnerschaft passieren.

Gewalt kann nach einer Trennung passieren.

Gewalt kann am Arbeits·platz passieren.

Gewalt kann auf einer Straße passieren.

Gewalt kann in einem Chat passieren.

Gewalt kann in einem Schlaf·zimmer passieren.

Die Situationen sind unterschiedlich.

Die Gesellschaften sind unterschiedlich.

Die Gesetze sind unterschiedlich.

Aber eine wichtige Frage bleibt:

Wer glaubt an ein Recht über den Körper von einem anderen Menschen?

 

Was ist eine Frau?

 

Wir kommen zurück zu der ersten Frage.

Was ist eine Frau?

Eine Frau ist ein Mensch.

Diese Antwort ist einfach.

Diese Antwort sollte selbstverständlich sein.

Aber Gewalt gegen Frauen verletzt diese Selbstverständlichkeit.

Ein Täter sieht dann nicht mehr den Menschen.

Der Täter sieht nur einen Körper.

Der Täter behandelt den Körper wie einen Gegenstand.

Der Täter glaubt an ein Recht über diesen Gegenstand.

Der Täter kontrolliert diesen Körper.

Der Täter bestraft diesen Körper.

Im schlimmsten Fall tötet der Täter diesen Menschen.

Gewalt beginnt vielleicht schon vor einem körperlichen Angriff.

Ein gefährlicher Gedanke kann am Anfang stehen.

Der Täter denkt:

Du gehörst nicht vollständig dir selbst.

Aber dieser Gedanke ist falsch.

Jeder Mensch gehört sich selbst.

Jede Frau entscheidet selbst über ihren Körper.

 

Wann wird aus einer Forderung endlich Wirklichkeit?

 

Gesellschaften können neue Regeln beschließen.

Gesellschaften können neue Gesetze schreiben.

Gesellschaften können Gedenk·tage veranstalten.

Politiker können neue Erklärungen veröffentlichen.

Diese Dinge können wichtig sein.

Aber die Regeln müssen auch im wirklichen Leben gelten.

Eine Frau braucht Sicherheit.

Eine Frau hat ein Recht auf Sicherheit.

Der Körper von einer Frau gehört keinem anderen Menschen.

Der Körper von einer Frau gehört ihr selbst.

Die Würde von einer Frau darf niemand verletzen.

Würde bedeutet:

Jeder Mensch ist wertvoll.

Jeder Mensch verdient Respekt.

Jeder Mensch hat die gleichen wichtigen Rechte.

Diese Würde gehört jeder Frau.

Mensch·Sein zeigt sich im Umgang mit anderen Menschen.

Wir müssen andere Menschen respektieren.

Wir müssen das immer tun.

Wir müssen das überall tun.

Wir dürfen dabei keine Bedingungen stellen.

 

Und Deutschland?

 

Dieser Beitrag handelt vor allem vom Sudan.

Dieser Beitrag handelt von Frauen und Mädchen im Sudan.

Dieser Beitrag handelt von Vergewaltigung als Mittel im Krieg.

Dieser Beitrag handelt von Menschen ohne Schutz.

Dieser Beitrag handelt von dem Recht auf den eigenen Körper.

Wir haben auch auf Europa geschaut.

Deshalb schauen wir auch auf Deutschland.

Auch Frauen und Mädchen in Deutschland erleben Gewalt.

Im Jahr 2024 registrierte die Polizei 53.451 Frauen und Mädchen als Opfer von Sexual·straftaten.

Sexual·straftaten sind sexuelle Handlungen gegen das Gesetz.

Im Jahr 2024 registrierte die Polizei außerdem 187.128 Frauen und Mädchen als Opfer von häuslicher Gewalt.

Häusliche Gewalt passiert zum Beispiel zwischen Partnern.

Häusliche Gewalt kann auch zwischen früheren Partnern passieren.

Die Polizei registrierte außerdem 859 Frauen und Mädchen als Opfer von versuchten oder vollendeten Tötungs·delikten.

Ein Tötungs·delikt ist eine Tat gegen das Leben von einem Menschen.

Bei einem versuchten Tötungs·delikt überlebt der betroffene Mensch.

Bei einem vollendeten Tötungs·delikt stirbt der betroffene Mensch.

308 Frauen und Mädchen wurden getötet.

Hier finden Sie weitere Informationen vom Bundes·kriminal·amt:

https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/StraftatengegenFrauen/StraftatengegenFrauen_node.html

Das Bundes·kriminal·amt heißt kurz BKA.

Das BKA ist eine deutsche Polizei·behörde.

Deutschland ist nicht der Sudan.

Dieser Unterschied ist wichtig.

Die Formen von Gewalt sind unterschiedlich.

Die Bedingungen sind unterschiedlich.

Trotzdem zeigen die Zahlen:

Auch in Deutschland erleben sehr viele Frauen und Mädchen Gewalt.

Im Jahr 2024 waren 53.451 Frauen und Mädchen registrierte Opfer von Sexual·straftaten.

Im gleichen Jahr waren 187.128 Frauen und Mädchen registrierte Opfer von häuslicher Gewalt.

Und 308 Frauen und Mädchen wurden getötet.

Deshalb können wir nicht nur auf andere Länder zeigen.

Gewalt gegen Frauen gibt es auch in Deutschland.

Deutschland ist ein Rechts·staat.

Ein Rechts·staat muss die Rechte von allen Menschen schützen.

Ein Rechts·staat muss Täter verfolgen.

Trotzdem erleben Frauen Gewalt.

Trotzdem schlagen Täter Frauen.

Trotzdem vergewaltigen Täter Frauen.

Trotzdem töten Täter Frauen.

Deshalb bleibt eine wichtige Frage:

Wann gehört der Körper von einer Frau endlich selbstverständlich nur ihr selbst?

Diese Aussage darf nicht nur eine Forderung sein.

Diese Aussage darf nicht nur eine Hoffnung sein.

Frauen haben ein Recht auf den eigenen Körper.

Dieses Recht muss überall gelten.

Dieses Recht muss in Deutschland gelten.

Dieses Recht muss in Europa gelten.

Dieses Recht muss auch im Sudan gelten.

 

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-09-19-ea/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 19. August 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Illustrationen: KI-generiert / Trierer Umschau