LEICHTE SPRACHE – HALLO FRIEDEN & PAPST LEO XIV
Anti·Kriegs·Tag und Papst Leo der Vierzehnte: Schwerter zu Pflug·Scharen. – Ein Aufruf gegen mehr Waffen und gegen Krieg.
Am 1. September war der Anti·Kriegs·Tag.
Die Trierer Umschau beschäftigt sich deshalb mit dem Thema Krieg.
Deutschland gibt wieder mehr Geld für die Bundes·Wehr und für Waffen aus.
Die Trierer Umschau sieht diese Entwicklung kritisch.
Auch Papst Leo der Vierzehnte spricht über den Frieden.
Für ihn gehören Frieden und der Schutz von der Erde zusammen.
Dabei erinnert er an einen sehr alten Satz:
Schwerter zu Pflug·Scharen.
Der Satz bedeutet:
Menschen sollen Waffen nicht für den Krieg benutzen.
Menschen sollen sich für das Leben und für den Frieden einsetzen.
Anti·Kriegs·Tag: Was bedeutet der 1. September heute?
Am 1. September war der Anti·Kriegs·Tag.
Der Anti·Kriegs·Tag erinnert an den 1. September 1939.
An diesem Tag griff die deutsche Wehr·Macht Polen an.
Die Wehr·Macht war damals die Armee von Deutschland.
Mit diesem Angriff begann der Zweite Welt·Krieg.
Der Zweite Welt·Krieg brachte sehr viel Leid.
Sehr viele Menschen starben.
Deshalb erinnert der Anti·Kriegs·Tag an die Gefahren von Krieg.
Die Trierer Umschau fragt:
Was bedeutet diese Erinnerung heute?
Mehr Waffen in Deutschland: „Ich schäme mich“
Deutschland will seine Armee deutlich stärker machen.
Deutschland gibt dafür viel Geld aus.
Deutschland kauft mehr Waffen.
Deutschland will auch mehr Waffen herstellen.
Diesen Vorgang nennt man Auf·Rüstung.
Auf·Rüstung bedeutet:
Ein Land kauft mehr Waffen.
Ein Land stellt mehr Waffen her.
Ein Land macht seine Armee stärker.
Der Autor kritisiert diese Entwicklung.
Der Autor sagt:
Ich schäme mich dafür.
Deutschland will eine besonders starke Armee in Europa haben.
Der Autor hält die Gründe dafür für falsch.
Deshalb schämt sich der Autor für dieses Ziel.
Der Autor dachte früher anders über Deutschland.
Deutschland setzte sich nach seiner Meinung stark für Gespräche zwischen Ländern ein.
Solche Gespräche nennt man Diplomatie.
Diplomatie bedeutet:
Länder sprechen miteinander über Probleme.
Die Länder suchen gemeinsam nach friedlichen Lösungen.
Heute sieht der Autor eine andere Entwicklung.
Deutschland spricht viel über Soldaten.
Deutschland spricht viel über Waffen.
Für den Autor bekommt die Diplomatie dabei zu wenig Bedeutung.
Auch deshalb schämt sich der Autor.
Der Autor hört immer öfter das Wort Auf·Rüstung.
Auch die Wirtschaft soll sich verändern.
Mehr Firmen sollen Waffen herstellen.
Die Auto·Industrie hat zurzeit große Probleme.
Manche Menschen sehen eine neue Aufgabe für Auto·Fabriken.
Die Auto·Fabriken sollen dann Dinge für die Rüstung herstellen.
Rüstung bedeutet hier:
Waffen und andere Dinge für eine Armee.
Der Autor kritisiert diese Entwicklung.
Deutschland und die Erinnerung an den Zweiten Welt·Krieg
Deutschland trägt eine besondere Verantwortung für seine Geschichte.
Deutschland begann den Zweiten Welt·Krieg in Europa.
Deutschland beging damals sehr schwere Verbrechen.
Der Autor sagt deshalb:
Deutschland darf diese Geschichte nicht vergessen.
Der Autor nennt Deutschland das Land von den Tätern.
Der Autor wurde erst nach dem Zweiten Welt·Krieg geboren.
Der Autor hat den Zweiten Welt·Krieg deshalb nicht selbst erlebt.
Der Autor fühlt sich trotzdem mit der deutschen Geschichte verbunden.
Er fühlt als Deutscher eine besondere Verantwortung.
Im ursprünglichen Text benutzt der Autor dafür ein Bild.
Er spricht von einer Arm·Binde.
Eine Arm·Binde ist ein Band am Arm.
Der Autor meint damit keine echte Arm·Binde.
Die Arm·Binde steht hier für seine Verantwortung als Deutscher.
Der Autor sagt:
Ich kann diese Verantwortung nicht einfach ablegen.
Deshalb will der Autor die Auf·Rüstung nicht unterstützen.
Der Autor ist Herausgeber von der Trierer Umschau.
Ein Herausgeber trägt Verantwortung für die Inhalte von einer Zeitung oder von einem anderen Medium.
Der Autor will deshalb seine Meinung deutlich sagen.
Der Autor hofft auf Frieden.
Wenn die Marsch·Musik mit leisen Flöten·Tönen beginnt
Der Autor hofft auf aufmerksame Menschen.
Die Menschen sollen genau hinsehen.
Die Menschen sollen genau zuhören.
Der Autor warnt vor Botschaften für mehr Militär.
Solche Botschaften können zuerst harmlos wirken.
Der ursprüngliche Text benutzt dafür das Bild von Marsch·Musik.
Marsch·Musik ist Musik für einen gemeinsamen Marsch.
Soldaten marschieren zum Beispiel zu Marsch·Musik.
Der Autor benutzt noch ein anderes Bild.
Er erinnert an den Ratten·Fänger von Hameln.
Der Ratten·Fänger von Hameln ist eine Figur aus einer alten Geschichte.
In dieser Geschichte spielt ein Mann auf einer Flöte.
Andere folgen diesem Mann.
Der Autor warnt mit diesem Bild vor Verführung.
Menschen können einer Botschaft folgen.
Menschen können dabei die Gefahren von dieser Botschaft übersehen.
Der Autor sieht solche Gefahren heute.
Er nennt Werbung für den Wehr·Dienst als Beispiel.
Wehr·Dienst bedeutet:
Menschen leisten für eine bestimmte Zeit Dienst bei der Bundes·Wehr.
Die Bundes·Wehr ist die Armee von Deutschland.
Auf Werbe·Plakaten steht zum Beispiel der Ausdruck „Generation Wehr·Dienst“.
Generation bedeutet hier:
Menschen mit einem ähnlichen Alter.
Der Autor kritisiert diese Werbung.
Der Autor kritisiert auch bestimmte Presse·Mitteilungen.
Presse·Mitteilungen sind Informationen für Zeitungen und andere Medien.
In diesen Texten geht es oft um Freiheit.
In diesen Texten geht es oft um Demokratie.
Demokratie bedeutet:
Die Menschen bestimmen durch Wahlen über die Politik mit.
Der Autor sieht ein Problem bei manchen Botschaften.
Diese Botschaften stellen mehr Waffen als notwendige Lösung dar.
Diese Botschaften stellen auch eine stärkere Militär·Industrie als notwendige Lösung dar.
Militär·Industrie bedeutet:
Firmen stellen Waffen her.
Firmen stellen auch andere Dinge für eine Armee her.
Der Autor kritisiert auch den Umgang mit anderen Meinungen.
Menschen können eine andere Meinung über Auf·Rüstung haben.
Manche Menschen beschimpfen diese Personen dann als „Kreml-Propagandisten“.
Der Kreml ist der Sitz von der russischen Staats·Führung in Moskau.
Propaganda bedeutet:
Menschen verbreiten Informationen mit einem bestimmten politischen Ziel.
Diese Informationen sollen die Meinung von anderen Menschen beeinflussen.
Der Ausdruck „Kreml-Propagandisten“ unterstellt deshalb:
Diese Menschen verbreiten die Sicht von der russischen Staats·Führung.
Der Autor kritisiert solche Unterstellungen.
Die Charta von den Vereinten Nationen: Menschen vor Krieg schützen
Der Autor hofft weiter auf Frieden.
Dabei erinnert der Autor an die Charta von den Vereinten Nationen.
Eine Charta ist ein wichtiges Dokument.
In einer Charta stehen gemeinsame Regeln und Ziele.
Die Vereinten Nationen sind eine Gemeinschaft von sehr vielen Ländern.
Die Abkürzung für die Vereinten Nationen ist UN.
Die Buchstaben UN kommen aus der englischen Sprache.
Die Vereinten Nationen entstanden nach dem Zweiten Welt·Krieg.
Vorher gab es 2 Welt·Kriege.
Diese Kriege brachten sehr viel Leid.
Deshalb wollten viele Länder gemeinsam den Frieden schützen.
Die Charta von den Vereinten Nationen nennt dieses Ziel.
Künftige Menschen sollen vor dem Leid von Krieg geschützt werden.
Im ursprünglichen Text steht dafür der Ausdruck „Geißel des Krieges“.
Eine Geißel ist eigentlich eine Peitsche.
Hier ist keine echte Peitsche gemeint.
Der Ausdruck meint das große Leid durch Krieg.
Weitere Informationen über die Charta stehen hier:
https://unric.org/de/die-charta-der-vereinten-nationen/
Der Autor hofft auf die Menschlichkeit von Menschen.
Mitmenschlichkeit bedeutet:
Menschen achten andere Menschen.
Menschen helfen anderen Menschen.
Menschen nehmen das Leid von anderen Menschen ernst.
Für den Autor gehört Frieden zum menschlichen Leben.
Deshalb sollen Menschen Krieg nicht unterstützen.
Papst Leo der Vierzehnte: Frieden und Schutz von der Schöpfung gehören zusammen
Die Trierer Umschau veröffentlicht immer wieder Aussagen von dem Papst.
Der Papst heißt Leo der Vierzehnte.
Papst Leo der Vierzehnte ist das Oberhaupt von der katholischen Kirche.
Am 1. September ist auch der Welt·Gebets·Tag für die Bewahrung von der Schöpfung.
An diesem Tag beten viele christliche Menschen für den Schutz von der Erde.
Schöpfung bedeutet hier:
Die Erde.
Die Natur.
Die Menschen.
Die Tiere.
Die Pflanzen.
Papst Leo der Vierzehnte hat zu diesem Tag eine Botschaft geschrieben.
In dieser Botschaft spricht der Papst über wichtige Probleme von unserer Zeit.
Der Papst spricht auch über die Zukunft.
Der Autor hofft auf die Wirkung von diesen Worten.
Sehr viele Menschen auf der Welt gehören zur katholischen Kirche.
Der ursprüngliche Text nennt etwa 1,4 Milliarden katholische Menschen.
Eine Milliarde ist eine sehr große Zahl.
Der Autor hofft:
Viele katholische Menschen hören die Botschaft von Papst Leo dem Vierzehnten.
Viele katholische Menschen denken über diese Botschaft nach.
Frieden ist wichtig für die großen Aufgaben von allen Menschen
Ines Schwerdtner ist Vorsitzende von der Partei Die Linke.
Sören Pellmann ist Vorsitzender von der Fraktion von der Partei Die Linke im Deutschen Bundes·Tag.
Eine Fraktion ist eine Gruppe von Abgeordneten im Parlament.
Der Deutsche Bundes·Tag ist das Parlament von Deutschland.
Ines Schwerdtner und Sören Pellmann veröffentlichten gemeinsam eine Erklärung zum 1. September.
In dieser Erklärung nennen sie wichtige Aufgaben für alle Menschen.
Zu diesen Aufgaben gehören:
● Alle Menschen brauchen genug Nahrung.
● Alle Menschen brauchen eine sichere Versorgung mit Energie.
● Die Menschen müssen das Klima auf der Erde schützen.
Klima bedeutet:
Das Wetter in einem Gebiet über einen sehr langen Zeitraum.
Das Welt·Klima verändert sich.
Diese Veränderung hat Folgen für Menschen und Natur.
Ines Schwerdtner und Sören Pellmann sagen:
Die Menschen können diese großen Aufgaben nur gemeinsam lösen.
Die Menschen müssen diese Aufgaben friedlich lösen.
„Niemand wird mehr für den Krieg ausgebildet“
Danach folgt im ursprünglichen Text eine Stelle aus der Bibel.
Die Stelle steht im Buch Jesaja.
Die Stelle steht im Kapitel 2.
Der Autor nennt diese Stelle vor dem Text von Papst Leo dem Vierzehnten.
Die Bibel beschreibt dort eine Hoffnung auf Frieden.
Die Menschen sollen keine Waffen mehr gegeneinander richten.
Die Menschen sollen nicht mehr für den Krieg lernen.
Der ursprüngliche Text sagt:
„Dann wird es kein einziges Volk mehr geben,
das sein Schwert gegen ein anderes richtet.
Niemand wird mehr für den Krieg ausgebildet.“
Ein Schwert ist eine alte Waffe.
Die Aussage bedeutet:
Die Völker sollen keinen Krieg mehr gegeneinander führen.
Die Menschen sollen nicht mehr für Krieg ausgebildet werden.
Die Bibel·Stelle finden Sie hier:
https://www.die-bibel.de/bibel/BB/ISA.2
Papst Leo der Vierzehnte: „Schwerter zu Pflug·Scharen“
In der Bibel steht:
Menschen sollen ihre Schwerter zu Pflug·Scharen machen.
Menschen sollen ihre Lanzen zu Winzer·Messern machen.
Das steht im Buch Jesaja.
Es steht im Kapitel 2 und im Vers 4.
Ein Schwert ist eine alte Waffe.
Eine Lanze ist auch eine alte Waffe.
Eine Pflug·Schar ist ein Teil von einem Pflug.
Mit einem Pflug bearbeiten Menschen den Boden auf einem Feld.
Ein Winzer·Messer ist ein Werkzeug.
Winzer arbeiten damit an Wein·Reben.
Die Aussage bedeutet:
Waffen sollen nicht mehr für den Krieg benutzt werden.
Aus Dingen für den Krieg sollen Dinge für das Leben werden.
Liebe Brüder und Schwestern,
Jesus Christus sagt:
Die Menschen sollen Leben haben.
Und die Menschen sollen ein erfülltes Leben haben.
Das steht im Johannes·Evangelium.
Es steht im Kapitel 10 und im Vers 10.
Evangelium bedeutet:
Frohe Botschaft.
Die Evangelien erzählen von Jesus Christus.
Das Leben ist ein Geschenk von Gott.
Christliche Menschen sollen dieses Geschenk schützen.
Christliche Menschen folgen Jesus Christus.
Deshalb nennt der Papst sie auch Jünger von Jesus.
Jünger bedeutet hier:
Ein Mensch folgt Jesus.
Ein Mensch richtet sein Leben nach der Botschaft von Jesus aus.
Alle Menschen sollen gemeinsam eine Welt mit mehr Liebe schaffen.
Der Papst nennt das eine Zivilisation der Liebe.
Zivilisation bedeutet hier:
Die Art und Weise von unserem gemeinsamen Leben.
Eine Zivilisation der Liebe bedeutet:
Menschen behandeln sich mit Liebe.
Menschen achten einander.
Menschen helfen einander.
Der Welt·Gebets·Tag für die Bewahrung von der Schöpfung erinnert uns daran.
An diesem Tag sollen Menschen über das Geschenk von dem Leben nachdenken.
Und die Menschen sollen die Erde lieben.
Denn die Erde ist unsere Lebens·Grundlage.
Lebens·Grundlage bedeutet:
Wir brauchen die Erde zum Leben.
Zum Beispiel brauchen wir Wasser.
Wir brauchen Luft.
Wir brauchen Nahrung.
Wir brauchen die Natur.
Wenn wir das Leben und die Erde schützen,
dann zeigen wir auch unsere Liebe zu Gott.
Der Papst nennt Gott unseren Schöpfer.
Schöpfer bedeutet hier:
Gott hat die Welt und das Leben geschaffen.
Heute gibt es viele schwere Krisen.
Krise bedeutet:
Es gibt große Probleme.
Viele Menschen leiden.
Auch die Natur wird immer stärker zerstört.
Die Natur besteht aus vielen Teilen.
Diese Teile gehören zusammen.
Zum Beispiel:
Menschen.
Tiere.
Pflanzen.
Wasser.
Luft.
Boden.
Diese Teile brauchen ein gutes Gleich·Gewicht.
Gleich·Gewicht bedeutet hier:
Die verschiedenen Teile von der Natur passen zusammen.
Die verschiedenen Teile brauchen einander.
Dieses Gleich·Gewicht wird immer stärker gestört.
Der Papst sagt:
Das Leid von den Menschen und die Zerstörung von der Natur gehören zusammen.
Beides zeigt:
Unsere Welt ist verletzt.
Unsere Welt braucht Heilung.
Und unsere Welt braucht Frieden.
Gott ist ein Gott von dem Leben.
Christliche Menschen glauben:
Gott hat sich durch Jesus Christus gezeigt.
Jesus verspricht einen besonderen Frieden.
Dieser Frieden kommt von Gott.
Im Johannes·Evangelium sagt Jesus:
„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“
Das steht im Kapitel 14 und im Vers 27.
Dieser Frieden ist nicht oberflächlich.
Oberflächlich bedeutet hier:
Etwas geht nicht tief.
Dieser Frieden verschwindet auch nicht schnell.
Der Frieden kommt aus der beständigen Liebe von Christus.
Beständig bedeutet:
Die Liebe bleibt bestehen.
Jesus Christus kümmert sich um jeden Menschen.
Krieg verletzt nicht nur Menschen auf dem Schlacht·Feld
Jesus verspricht Frieden.
Aber in vielen Teilen von der Welt sieht die Wirklichkeit anders aus.
Es gibt Gewalt.
Es gibt Krieg.
Der Prophet Jesaja sprach von einer anderen Zukunft.
Ein Prophet ist ein Mensch aus der Bibel.
Propheten verkünden eine Botschaft von Gott.
Jesaja sagte:
Menschen sollen ihre Schwerter zu Pflug·Scharen machen.
Das steht im Buch Jesaja.
Es steht im Kapitel 2 und im Vers 4.
Das bedeutet:
Aus Dingen für den Tod sollen Dinge für das Leben werden.
Aus Waffen sollen Werkzeuge werden.
Aber heute geschieht oft das Gegenteil.
Menschen setzen weiter auf Gewalt.
Menschen führen weiter Krieg.
Ein Krieg verletzt nicht nur Menschen auf dem Schlacht·Feld.
Ein Schlacht·Feld ist ein Ort:
Dort kämpfen Menschen im Krieg gegeneinander.
Krieg tötet Menschen.
Krieg trennt Familien.
Krieg zwingt Millionen Menschen zur Flucht.
Diese Menschen müssen ihre Heimat verlassen.
Krieg macht Menschen Angst.
Krieg führt zu mehr Ungerechtigkeit.
Krieg trennt Menschen und Gruppen voneinander.
Das Dokument „Gaudium et Spes“ beschäftigt sich auch mit diesen Themen.
„Gaudium et Spes“ ist ein wichtiges Dokument von der katholischen Kirche.
Im ursprünglichen Text wird auf die Abschnitte 77 bis 82 verwiesen.
Krieg zerstört auch das gemeinsame Leben von Menschen.
Und Krieg zerstört die Umwelt.
Die Folgen können sehr lange bleiben.
Manchmal leiden noch mehrere Generationen unter den Folgen.
Eine Generation ist eine Gruppe von Menschen mit einem ähnlichen Alter.
Krieg und Umwelt·Zerstörung können sich gegenseitig verstärken.
Dann entsteht ein Kreis aus immer neuen Problemen.
Der ursprüngliche Text nennt das einen Teufels·Kreis.
Ein Teufels·Kreis bedeutet:
Ein Problem führt zu einem neuen Problem.
Das neue Problem macht das erste Problem noch schlimmer.
Krieg kann Öko·Systeme zerstören.
Ein Öko·System ist ein Lebens·Raum in der Natur.
In einem Öko·System leben zum Beispiel Tiere und Pflanzen zusammen.
Auch Wasser und Boden gehören dazu.
Krieg kann wichtige Lebens·Grundlagen verschmutzen.
Zum Beispiel:
● Die Luft kann verschmutzt werden.
● Das Wasser kann verschmutzt werden.
Krieg kann auch die Versorgung mit Lebens·Mitteln gefährden.
Dann gibt es vielleicht nicht genug Essen.
Dadurch kann die Armut größer werden.
Auch die Unterschiede zwischen armen und reichen Menschen können größer werden.
Das kann zu neuen Spannungen zwischen Menschen führen.
Aus diesen Spannungen können neue Konflikte entstehen.
Konflikt bedeutet:
Menschen oder Gruppen haben einen schweren Streit.
Manche Konflikte können zu Gewalt führen.
Krieg verletzt also sehr viele Bereiche von dem Leben.
Krieg schadet einzelnen Menschen.
Krieg schadet Familien.
Krieg schadet Gemeinschaften.
Krieg schadet auch den Beziehungen zwischen Menschen.
Alle Menschen gehören zu einer großen Gemeinschaft.
Der Papst nennt diese Gemeinschaft die Menschheits·Familie.
Auch die Beziehung zwischen Menschen und Natur wird durch Krieg beschädigt.
Der Papst sagt:
Menschen sollen nach dem Bild von Gott leben.
Das bedeutet:
Menschen sollen das Leben achten.
Menschen sollen andere Menschen achten.
Menschen sollen sich um die Erde kümmern.
Gott hat den Menschen die Erde anvertraut.
Anvertraut bedeutet:
Wir sollen gut auf die Erde aufpassen.
Krieg zeigt:
Menschen schaffen das oft nicht.
Krieg ist deshalb nicht nur ein politisches Versagen.
Politisches Versagen bedeutet hier:
Die Politik schafft es nicht,
Probleme friedlich zu lösen.
Krieg ist für den Papst auch ein moralisches Versagen.
Moralisch bedeutet:
Es geht um die Frage:
Was ist richtig?
Und was ist falsch?
Krieg ist für den Papst auch ein geistliches Versagen.
Geistlich bedeutet hier:
Es geht um den Glauben.
Es geht um die Beziehung zu Gott.
Der Papst sagt:
Krieg kann aus falschen Wünschen entstehen.
Krieg kann durch den falschen Gebrauch von Freiheit entstehen.
Krieg kann durch den falschen Gebrauch von Macht entstehen.
Das Evangelium verkündet Frieden.
Krieg steht im Gegensatz zu dieser Botschaft.
Die Krisen verlangen Verantwortung und eine Veränderung im Herzen
Der Papst spricht über viele Krisen.
Diese Krisen verlangen Verantwortung.
Aber Verantwortung allein reicht für den Papst nicht.
Auch die Herzen von den Menschen müssen sich verändern.
Der Papst nennt das eine Bekehrung von dem Herzen.
Bekehrung bedeutet hier:
Ein Mensch verändert sein Denken und sein Handeln.
Ein Mensch wendet sich Gott zu.
Diese Veränderung soll Folgen haben.
Menschen sollen Gott treu sein.
Menschen sollen einander lieben.
Menschen sollen die Schöpfung achten.
Schöpfung bedeutet hier:
Die Menschen.
Die Tiere.
Die Pflanzen.
Die Erde.
Die ganze Natur.
In unserer Welt gibt es viel Streit.
Es gibt Gewalt.
Es gibt Ungerechtigkeit.
Es gibt Umwelt·Zerstörung.
Der Papst sagt:
Diese Probleme entstehen nicht nur durch schlechte Systeme.
Diese Probleme entstehen nicht nur durch schlechte Regeln und Einrichtungen.
Die Probleme haben auch mit dem Inneren von Menschen zu tun.
Im Dokument „Gaudium et Spes“ steht:
Es gibt eine tiefe Störung von dem Gleich·Gewicht.
Diese Störung beginnt im Herzen von dem Menschen.
Im ursprünglichen Text wird auf Abschnitt 10 verwiesen.
Mit Herz ist hier nicht nur ein Körper·Teil gemeint.
Das Herz ist hier ein Bild.
Es steht für das Innere von einem Menschen.
Dort entstehen Gedanken.
Dort entstehen Wünsche.
Dort treffen Menschen Entscheidungen.
Dort befindet sich auch das Gewissen.
Gewissen bedeutet:
Ein Mensch kann darüber nachdenken,
ob sein Handeln richtig oder falsch ist.
Menschen erleben in ihrem Inneren oft einen Kampf.
Zum Beispiel:
● Zwischen Liebe und Gleich·Gültigkeit.
Gleich·Gültigkeit bedeutet:
Das Leid von anderen Menschen ist einem Menschen egal.
● Zwischen Wahrheit und Täuschung.
Täuschung bedeutet:
Etwas erscheint wahr.
Aber es ist nicht wahr.
● Zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit.
Der Jakobus·Brief in der Bibel beschäftigt sich auch mit den Wünschen von Menschen.
Im ursprünglichen Text wird auf Kapitel 1 und die Verse 14 bis 15 verwiesen.
Der Papst sagt deshalb:
Die Verletzungen durch Krieg haben mit dem Inneren von Menschen zu tun.
Auch die Zerstörung von der Erde hat damit zu tun.
Viele Konflikte in unserer Welt zeigen Probleme,
die Menschen auch in ihrem Inneren haben.
Ein Mensch kann in seinem Inneren verschiedene Wünsche haben.
Diese Wünsche können sich widersprechen.
Zum Beispiel:
Ein Mensch möchte Frieden.
Aber derselbe Mensch möchte vielleicht Macht über andere Menschen haben.
Wenn das Innere von Menschen nicht in Ordnung ist,
dann leiden auch die Beziehungen zu anderen Menschen.
Und die Menschen schaffen Regeln und Einrichtungen,
die diese Probleme zeigen können.
Papst Benedikt der Sechzehnte sprach darüber.
Er sagte im Jahr 2005:
„Die äußeren Wüsten wachsen in der Welt, weil die inneren Wüsten so groß geworden sind.“
Papst Benedikt sagte diese Worte am 24. April 2005.
An diesem Tag feierte er einen Gottes·Dienst zum Beginn von seinem Amt als Papst.
Eine Wüste ist ein sehr trockenes Gebiet.
Dort wächst nur wenig.
Papst Benedikt meint hier aber auch eine andere Art von Wüste.
Die innere Wüste ist ein Bild.
Sie kann zum Beispiel bedeuten:
Menschen verlieren Liebe.
Menschen verlieren Hoffnung.
Menschen verlieren die Verbindung zu Gott und zu anderen Menschen.
Der Papst sagt:
Wir müssen deshalb auch auf uns selbst schauen.
In unserer Welt ist vieles verletzt.
Aber auch in uns selbst kann etwas verletzt sein.
Wir wollen eine friedliche Gesellschaft.
Dafür müssen wir Regeln und Einrichtungen verändern.
Aber das allein reicht nicht.
Wir müssen auch unser Inneres verändern.
Der Papst nennt verschiedene Ursachen für Konflikte.
Er nennt auch Ursachen für die Ausbeutung von der Natur.
Ausbeutung bedeutet:
Menschen nehmen zu viel aus der Natur.
Menschen denken dabei nicht genug an die Folgen.
Der Papst spricht von einer Krise von unseren Werten und von unserer Kultur.
Kultur bedeutet hier:
Die Art,
wie Menschen gemeinsam leben und denken.
Der Papst nennt mehrere Probleme.
● Manche Menschen erkennen keine Grenzen an.
● Manche Menschen wollen über andere Menschen herrschen.
● Manche Menschen wollen schnell möglichst viel Geld verdienen.
● Manche Menschen achten die Würde von anderen Menschen nicht.
Würde bedeutet:
Jeder Mensch ist wertvoll.
Jeder Mensch verdient Achtung.
Für gläubige Menschen kommt diese Würde von Gott.
Der Prophet Jesaja fordert:
Schwerter sollen zu Pflug·Scharen werden.
Diese Forderung richtet sich nicht nur an Länder.
Sie richtet sich auch an jeden einzelnen Menschen.
Der Papst sagt:
Wir sollen Leid in Leben verwandeln.
Dafür reichen Veränderungen in der Außen·Welt nicht aus.
Auch die Menschen selbst müssen sich verändern.
Und Gemeinschaften müssen sich verändern.
Der Papst nennt das Bekehrung.
Für gläubige Menschen hilft dabei die Gnade von Gott.
Gnade bedeutet:
Gott schenkt Menschen seine Liebe und seine Hilfe.
Menschen sollen zu Gott zurückkehren.
Gott kann Menschen helfen,
ihre Wünsche neu zu ordnen.
Gott kann Verletzungen heilen.
Und Gott kann Menschen helfen,
gut zu handeln.
Der ursprüngliche Text nennt das Tugend·Haftigkeit.
Tugend·Haftigkeit bedeutet:
Ein Mensch versucht immer wieder,
gut und richtig zu handeln.
Wenn sich die Herzen verändern, entstehen neue Möglichkeiten
Der Papst sagt:
Ohne eine Veränderung im Inneren bleibt der Frieden unsicher.
Dann kann der Frieden schnell wieder verloren gehen.
Aber Menschen können ihr Inneres verändern.
Dann entstehen neue Möglichkeiten.
Dinge wurden vielleicht früher für Zerstörung benutzt.
Diese Dinge können später dem Leben dienen.
Menschen können sich um arme Menschen kümmern.
Menschen können hungrigen Menschen Essen geben.
Menschen können die Schöpfung schützen.
Der Papst nennt das eine ökologische Umkehr.
Ökologisch bedeutet:
Es geht um die Natur und um die Umwelt.
Umkehr bedeutet hier:
Menschen verändern ihr Denken und ihr Handeln.
Menschen gehen anders mit der Natur um.
Papst Franziskus schrieb darüber in seinem Text „Laudato Si’“.
Im ursprünglichen Text wird auf Abschnitt 217 verwiesen.
Papst Franziskus sagt dort:
Die Begegnung mit Jesus Christus soll unser Leben verändern.
Diese Veränderung soll auch sichtbar werden.
Zum Beispiel an unserem Umgang mit der Welt um uns herum.
Der Frieden beginnt deshalb im Inneren von Menschen.
Von dort geht der Frieden weiter.
Der Frieden zeigt sich in unseren Beziehungen.
Der Frieden zeigt sich in unseren Gemeinschaften.
Und der Frieden kann sich in der Welt ausbreiten.
Die Probleme in unserer Welt sind sehr groß.
Aber der Papst sagt:
Gott lässt uns mit diesen Problemen nicht allein.
Gott gibt Menschen Möglichkeiten für Heilung und Veränderung.
Menschen benutzen im Krieg Waffen.
Aber der Gott von dem Frieden zeigt einen anderen Weg.
Gott gibt Menschen Kraft.
Menschen können Verletzungen heilen.
Menschen können Streit beenden.
Menschen können sich wieder miteinander versöhnen.
Versöhnung bedeutet:
Menschen haben Streit.
Danach finden sie wieder zueinander.
Menschen können gemeinsam eine Zivilisation der Liebe aufbauen.
Zivilisation der Liebe bedeutet:
Menschen gestalten ihr Zusammen·Leben mit Liebe.
Menschen achten einander.
Menschen helfen einander.
Der Papst sagt:
Wir sollen verschiedene Lebens·Räume schützen.
Im ursprünglichen Text nennt er diese Lebens·Räume „Öko·Systeme“.
Dabei meint der Papst nicht nur die Natur.
● Wir sollen die Öko·Systeme von der Natur schützen.
● Wir sollen unsere Beziehungen zu anderen Menschen schützen.
● Wir sollen auch auf unser eigenes Inneres achten.
Der Papst bittet uns:
Stellen wir uns eine andere Welt vor.
Heute geben Länder sehr viel Kraft und Geld für Kriege aus.
Diese Kraft und dieses Geld könnten für andere Dinge benutzt werden.
● Menschen könnten sich besser entwickeln.
● Armut könnte bekämpft werden.
● Die Würde von Menschen könnte geschützt werden.
● Verfeindete Völker könnten sich versöhnen.
Verfeindet bedeutet:
Menschen oder Völker stehen in einem schweren Streit gegeneinander.
Für den Papst zeigt diese Vorstellung den Glauben an das Reich von Gott.
Das Reich von Gott ist ein wichtiger Begriff im christlichen Glauben.
Damit ist kein Land mit Grenzen gemeint.
Das Reich von Gott bedeutet:
Gottes Liebe und Gottes Gerechtigkeit sollen sich durchsetzen.
Frieden entsteht nach den Worten von dem Papst nicht durch Waffen.
Andere Dinge schaffen echten Frieden.
● Wahrheit.
● Gespräche miteinander.
● Geduld.
● Güte.
● Gerechtigkeit.
● Barmherzigkeit.
Barmherzigkeit bedeutet:
Ein Mensch sieht das Leid von einem anderen Menschen.
Der Mensch hat Mitgefühl.
Und der Mensch hilft.
● Verständnis.
● Für·Sorge.
Für·Sorge bedeutet:
Ein Mensch kümmert sich um einen anderen Menschen.
● Liebe.
Diese Eigenschaften kommen aus dem Inneren von Menschen.
Das Evangelium kann das Innere von Menschen verändern.
Und die Gnade von Gott kann Menschen dabei helfen.
Diese Eigenschaften können einzelne Menschen verändern.
Diese Eigenschaften können Gemeinschaften verändern.
Und diese Eigenschaften können helfen,
die Verletzungen von unserer Welt zu heilen.
Liebe Brüder und Schwestern,
der Weg vor uns ist klar.
Aber dieser Weg ist nicht einfach.
Wir sollen unser Inneres verändern lassen.
Dann können wir den Frieden suchen.
Und wir können für die Schöpfung sorgen.
Die Heilige Schrift erinnert uns daran.
Heilige Schrift ist eine andere Bezeichnung für die Bibel.
Im Buch der Sprich·Wörter steht:
Wir sollen auf unser Herz achten.
Denn unser Handeln beginnt in unserem Inneren.
Im ursprünglichen Text wird auf Kapitel 4 und Vers 23 verwiesen.
Der Papst sagt:
Wir sollen diese Aufgabe in Demut annehmen.
Demut bedeutet hier:
Ein Mensch hält sich nicht für wichtiger als andere.
Ein Mensch kennt seine eigenen Grenzen.
Und wir sollen diese Aufgabe mit Glauben annehmen.
Dann können wir an der Erneuerung von Gottes Welt mitarbeiten.
Diese Veränderung braucht Zeit.
Aber sie ist möglich.
Der Papst beschreibt diese Veränderung mit Bildern.
Wir können von der Wüste zum Garten kommen.
Die Wüste steht hier für Zerstörung und fehlendes Leben.
Der Garten steht für Leben und Wachstum.
Wir können von der Trennung zur Gemeinschaft kommen.
Wir können von der Gewalt zum Frieden kommen.
Der Papst bittet Gott um Hilfe.
Gott soll uns Mut für diesen Weg geben.
Dann können Schwerter in unserer Zeit wirklich zu Pflug·Scharen werden.
Das bedeutet:
Waffen sollen nicht mehr für Krieg benutzt werden.
Dinge für den Krieg sollen dem Leben dienen.
Die Botschaft von dem Evangelium soll sich in unserer Welt immer weiter ausbreiten.
Der Frieden von Jesus Christus soll für die ganze Schöpfung gelten.
Das bedeutet:
Frieden für die Menschen.
Frieden für die Gemeinschaften.
Und Schutz für die ganze Natur.
Der Text wurde im Vatikan geschrieben.
Der Vatikan ist der Sitz von dem Papst.
Der Text ist vom 15. August 2026.
An diesem Tag feiert die katholische Kirche ein besonderes Fest.
Das Fest heißt:
Mariä Aufnahme in den Himmel.
An diesem Fest erinnern katholische Menschen an Maria.
Maria ist die Mutter von Jesus.
Katholische Menschen glauben:
Maria wurde von Gott in den Himmel aufgenommen.
Der Text ist von Papst Leo dem Vierzehnten.
Die Quelle von dem ursprünglichen Text ist Vatican News.
Vatican News ist das Nachrichten·Angebot von dem Vatikan.
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-09-03-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 3. September 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Alle Fotos: Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
