LEICHTE SPRACHE – TRIER-WETTER & WWF Deutschland & DEUTSCHER WETTERDIENST
Sommer 2026: Sehr hohe Temperaturen und wenig Regen in Trier
Der Sommer 2026 war in Deutschland sehr heiß.
An vielen Orten gab es neue Hitze-Rekorde.
Es gab auch wenig Regen.
Und es gab sehr viel Sonne.
In Trier-Zewen waren es 41,1 Grad.
Eine Umfrage vom World Wide Fund for Nature zeigt außerdem:
Viele Menschen wollen mehr Klima-Schutz.
Die Abkürzung für World Wide Fund for Nature ist WWF.
Klima-Wandel: Wegsehen löst das Problem nicht
Manche Menschen wollen Probleme nicht sehen.
Sie hoffen auf eine einfache Lösung.
Aber der nächste Sommer kommt.
Und sehr heißes Wetter kommt auch wieder.
Das Klima verändert sich.
Das nennt man Klima-Wandel.
Klima-Wandel bedeutet:
Das Klima auf der Erde verändert sich über eine lange Zeit.
Zum Beispiel steigen die Temperaturen.
Sehr heißes Wetter kommt dann häufiger vor.
Auch andere besondere Wetter-Ereignisse können häufiger vorkommen.
Zum Beispiel kann es lange sehr trocken sein.
Oder es kann sehr stark regnen.
Manche Politiker wollen Maßnahmen für den Klima-Schutz auf später verschieben.
Manche Politiker wollen weniger Maßnahmen für den Natur-Schutz.
Manche Menschen sagen auch:
Der Sommer war doch normal.
Die Trierer Umschau sieht das anders.
Manche Menschen sagen:
Alles ist nicht so schlimm.
Manche Menschen sagen:
Das Wetter wird wieder normal.
Manche Menschen sagen:
Das Wetter verändert sich immer wieder.
Solche Gedanken können beruhigend sein.
Menschen wollen oft an bekannten Dingen festhalten.
Dann müssen die Menschen wenig verändern.
Aber das funktioniert beim Klima nicht mehr.
Das Klima verändert sich weiter.
Heute erwartet Trier trockenes Wetter.
Die Sonne scheint heute zeitweise.
Es gibt heute auch Wolken.
Die Temperaturen liegen zwischen 12 und 22 Grad.
Aber der Sommer 2026 hat viele Menschen in Deutschland aufmerksam gemacht.
Manche Menschen machen sich jetzt große Sorgen.
Eine Umfrage zeigt diese Sorgen.
Der World Wide Fund for Nature Deutschland hat die Umfrage in Auftrag gegeben.
Die Abkürzung ist WWF Deutschland.
Eine Umfrage ist eine Befragung von vielen Menschen.
Die Umfrage zeigt klare Ergebnisse.
Der Deutsche Wetter-Dienst hat außerdem Informationen zum Sommer veröffentlicht.
Der Deutsche Wetter-Dienst beobachtet das Wetter in Deutschland.
Die Abkürzung für Deutscher Wetter-Dienst ist DWD.
Der DWD hat viele Zahlen zum Sommer 2026 gesammelt.
Die Zahlen zeigen die Unterschiede zwischen den Bundes-Ländern.
Bundes-Länder sind die 16 Teile von Deutschland.
Zum Beispiel ist Rheinland-Pfalz ein Bundes-Land.
Die Trierer Umschau veröffentlicht die Presse-Mitteilung vom DWD.
Eine Presse-Mitteilung ist ein Text mit Informationen für Zeitungen und andere Medien.
WWF-Umfrage: Zwei Drittel der Menschen wollen mehr Klima-Schutz
Der WWF Deutschland hat eine Presse-Mitteilung veröffentlicht.
Darin geht es um eine Umfrage zum Klima-Schutz.
Hier sind die Informationen aus der Presse-Mitteilung in Leichter Sprache:
Viele Menschen wollen mehr Klima-Schutz
In Deutschland gibt es immer wieder Hitze-Wellen.
Eine Hitze-Welle bedeutet:
An mehreren Tagen hintereinander ist es besonders heiß.
Es gibt auch andere besondere Wetter-Ereignisse.
Zum Beispiel:
Sehr starken Regen.
Sehr lange Trockenheit.
Oder sehr starke Stürme.
Solche Wetter-Ereignisse nennt man auch Extrem-Wetter.
Viele Menschen in Deutschland machen sich deshalb Sorgen.
Eine Umfrage zeigt:
Etwa zwei Drittel der Menschen wollen mehr Klima-Schutz von der Politik.
Zwei Drittel bedeutet hier:
Etwa 2 von 3 Menschen wollen mehr Klima-Schutz.
Fast die Hälfte der Menschen sagt sogar:
Die Politik soll deutlich mehr für den Klima-Schutz tun.
Auch in einigen Bundes-Ländern wollen viele Menschen mehr Klima-Schutz.
Das gilt für Sachsen-Anhalt.
Das gilt für Mecklenburg-Vorpommern.
Und das gilt für Berlin.
In diesen Bundes-Ländern stehen Wahlen für den Landtag an.
Der Landtag ist das Parlament von einem Bundes-Land.
Die Menschen wählen die Mitglieder vom Landtag.
Die Ergebnisse kommen aus einer neuen Umfrage.
Das Unternehmen Civey hat die Umfrage gemacht.
Der WWF Deutschland hat die Umfrage in Auftrag gegeben.
Das bedeutet:
Der WWF Deutschland hat Civey mit der Umfrage beauftragt.
Die Umfrage ist repräsentativ.
Repräsentativ bedeutet hier:
Die befragten Menschen wurden so ausgewählt:
Die Ergebnisse sollen möglichst gut zeigen, was die Menschen in Deutschland denken.
Der Sommer nach dem Kalender ist jetzt zu Ende.
Der WWF Deutschland sagt:
Die Folgen von der Klima-Krise sind immer deutlicher zu spüren.
Die Politik muss darauf reagieren.
Klima-Krise bedeutet:
Das Klima auf der Erde verändert sich stark.
Die Erde wird immer wärmer.
Das hat Folgen für Menschen und Natur.
67 Prozent wollen mehr Maßnahmen für den Klima-Schutz
Die Menschen wurden gefragt:
Soll die Bundes-Regierung mehr für den Klima-Schutz tun?
Dabei geht es besonders um Hitze-Wellen.
Und um andere besondere Wetter-Ereignisse.
67 Prozent der befragten Menschen sagen:
Ja.
Die Bundes-Regierung soll mehr für den Klima-Schutz tun.
45 Prozent sagen:
Die Bundes-Regierung soll deutlich mehr für den Klima-Schutz tun.
22 Prozent sagen:
Die Bundes-Regierung soll etwas mehr für den Klima-Schutz tun.
Die Menschen wurden auch gefragt:
Wie gut werden die Menschen in Deutschland vor Hitze geschützt?
Und wie gut werden die Menschen vor anderen besonderen Wetter-Ereignissen geschützt?
54 Prozent der befragten Menschen sagen:
Der Schutz ist schlecht.
Nur 15 Prozent sagen:
Der Schutz ist gut.
Die Umfrage zeigt also:
Die Mehrheit der befragten Menschen will mehr Klima-Schutz.
Mehrheit bedeutet:
Mehr als die Hälfte der Menschen.
Auch in einigen Bundes-Ländern wollen viele Menschen mehr Klima-Schutz
In einigen Bundes-Ländern stehen Wahlen für den Landtag an.
Auch dort wurden Menschen befragt.
Viele Menschen in diesen Bundes-Ländern wollen mehr Klima-Schutz von der Bundes-Regierung.
In Berlin sind es 73 Prozent.
Damit ist der Anteil in Berlin am höchsten.
In Sachsen-Anhalt sind es 64 Prozent.
In Mecklenburg-Vorpommern sind es 62 Prozent.
Besonders viele junge Menschen wollen mehr Klima-Schutz
Die Ergebnisse wurden auch nach dem Alter der Menschen untersucht.
Dabei zeigt sich:
Besonders viele junge Menschen wollen mehr Klima-Schutz.
Gemeint sind Menschen zwischen 18 und 29 Jahren.
77 Prozent von diesen jungen Menschen sagen:
Es muss mehr für den Klima-Schutz getan werden.
Dabei geht es besonders um Hitze-Wellen.
Und um andere besondere Wetter-Ereignisse.
Der WWF Deutschland sagt: Dieser Sommer war eine Warnung
Vanessa Klocke arbeitet beim WWF Deutschland.
Sie leitet dort gemeinsam mit einer anderen Person den Bereich Klima.
Vanessa Klocke sagt:
Dieser Sommer war eine Warnung.
Viele Menschen sehen:
Deutschland ist noch nicht gut genug auf die Folgen von der Klima-Krise vorbereitet.
Etwa zwei Drittel der Menschen wollen mehr Klima-Schutz.
Sie wollen nicht weniger Klima-Schutz.
Die Bundes-Regierung soll diesen Wunsch ernst nehmen.
Deutschland muss die Menschen besser vor den Folgen von der Klima-Krise schützen.
Deutschland muss gleichzeitig mehr gegen die Ursachen von der Klima-Krise tun.
Denn die Folgen von der Klima-Krise sollen nicht noch schlimmer werden.
Dafür sind 2 Dinge wichtig:
Klima-Schutz und Klima-Anpassung.
Klima-Schutz bedeutet:
Wir tun etwas gegen die weitere Erwärmung von der Erde.
Zum Beispiel:
Wir verursachen weniger schädliche Gase.
Klima-Anpassung bedeutet:
Wir bereiten uns auf die Folgen von der Klima-Krise vor.
Zum Beispiel auf große Hitze.
Oder auf starken Regen.
Klima-Schutz und Klima-Anpassung gehören zusammen.
Beides ist wichtig.
Deutscher Wetter-Dienst: So war der Sommer 2026
Hier folgt die Presse-Mitteilung von dem Deutschen Wetter-Dienst in Leichter Sprache.
Der Deutsche Wetter-Dienst beobachtet das Wetter in Deutschland.
Die Abkürzung für Deutscher Wetter-Dienst ist DWD.
Der DWD misst zum Beispiel die Temperatur.
Der DWD misst auch den Regen.
Und der DWD misst die Sonnen-Stunden.
Der DWD hat ungefähr 2 Tausend Mess-Stationen in Deutschland.
Mess-Stationen sind technische Geräte an verschiedenen Orten.
Diese Geräte sammeln Informationen über das Wetter.
So war das Wetter in Deutschland im Sommer 2026
Der Sommer 2026 war sehr warm.
Es gab neue Hitze-Rekorde.
Es gab wenig Regen.
Und es gab sehr viel Sonne.
Der Sommer 2026 gehört zu den wärmsten Sommern seit Beginn von den Wetter-Messungen in ganz Deutschland.
Diese Wetter-Messungen gibt es seit dem Jahr 1881.
Im Juni gab es besonders hohe Temperaturen.
Im Norden von Deutschland wurde es danach wieder etwas kühler.
Im Süden von Deutschland blieb es sehr heiß.
Auch im Süd-Westen von Deutschland blieb es sehr heiß.
Die Hitze dauerte dort lange.
In vielen Teilen von Deutschland gab es außerdem wenig Regen.
Deshalb waren viele Böden sehr trocken.
Viele Flüsse hatten sehr wenig Wasser.
An manchen Flüssen war der Wasser-Stand besonders niedrig.
Es gab auch viele Wald-Brände.
Und es gab Brände auf anderen Flächen mit Pflanzen.
Trotz der Trockenheit gab es an einigen Orten schwere Unwetter.
Es gab auch Tornados.
Ein Tornado ist ein sehr starker Wirbel-Sturm.
Bei einem Tornado dreht sich die Luft sehr schnell.
Ein Tornado kann große Schäden verursachen.
Der DWD hat die Daten von ungefähr 2 Tausend Mess-Stationen ausgewertet.
Die Ergebnisse sind noch vorläufig.
Vorläufig bedeutet:
Die Fach-Leute haben noch nicht alle Daten abschließend geprüft.
Sehr große Hitze im Süden und im Süd-Westen
Der Sommer 2026 war in Deutschland sehr warm.
Die durchschnittliche Temperatur lag bei ungefähr 19,6 Grad Celsius.
Durchschnittliche Temperatur bedeutet:
Fach-Leute messen viele Temperaturen.
Dann berechnen die Fach-Leute daraus einen gemeinsamen Wert.
Diesen Wert nennt man durchschnittliche Temperatur.
Die Fach-Leute vergleichen die Temperatur mit früheren Jahren.
Für einen solchen Vergleich benutzen die Fach-Leute bestimmte Zeit-Räume.
Einer von diesen Zeit-Räumen geht von 1961 bis 1990.
Damals lag die durchschnittliche Sommer-Temperatur bei 16,3 Grad Celsius.
Der Sommer 2026 war also deutlich wärmer.
Die Temperatur lag ungefähr 3,3 Grad über diesem Vergleichs-Wert.
Die Fach-Leute benutzen auch einen neueren Vergleichs-Zeit-Raum.
Dieser Zeit-Raum geht von 1991 bis 2020.
Damals lag die durchschnittliche Sommer-Temperatur bei 17,6 Grad Celsius.
Der Sommer 2026 war ungefähr 2 Grad wärmer.
Nur der Sommer 2003 war wahrscheinlich noch etwas wärmer.
Die durchschnittliche Temperatur lag damals bei 19,7 Grad Celsius.
Im Sommer 2026 gab es besonders viele heiße Tage.
Ein heißer Tag hat mindestens 30 Grad Celsius.
In Deutschland gab es im Durchschnitt ungefähr 22 heiße Tage.
Es gab auch ungefähr 5 sehr heiße Tage.
Ein sehr heißer Tag hat mindestens 35 Grad Celsius.
Im Norden von Deutschland waren der Juli und der August weniger heiß.
Im Süden von Deutschland blieb es dagegen lange sehr heiß.
Auch im Süd-Westen blieb es lange sehr heiß.
Die Hitze belastete dort die Menschen besonders stark.
Am 27. Juni gab es einen neuen Hitze-Rekord für Deutschland.
Die Mess-Station Möckern-Drewitz liegt in Sachsen-Anhalt.
Dort wurden 41,8 Grad Celsius gemessen.
Nach den vorläufigen Daten von dem DWD war das die höchste bisher in Deutschland gemessene Temperatur.
Auch die folgende Nacht war ungewöhnlich heiß.
Die Mess-Station Kubschütz liegt in Sachsen.
Dort sank die Temperatur in der Nacht vom 27. Juni auf den 28. Juni nicht unter 29,4 Grad Celsius.
So eine warme Nacht hatte es bei den Wetter-Messungen in Deutschland vorher noch nicht gegeben.
Vom 18. Juni bis zum 28. Juni gab es eine besonders starke Hitze-Welle.
Eine Hitze-Welle ist ein Zeit-Raum mit mehreren sehr heißen Tagen.
Der DWD hat diese Hitze-Welle genauer untersucht.
Die Fach-Leute haben dabei auch den Einfluss von dem Klima-Wandel untersucht.
Eine solche Untersuchung heißt Attributions-Studie.
Eine Attributions-Studie untersucht zum Beispiel diese Frage:
Welchen Einfluss hat der Klima-Wandel auf ein bestimmtes Wetter-Ereignis?
Die Fach-Leute sagen:
Die Hitze-Welle im Juni war außergewöhnlich.
Die Hitze-Welle dauerte sehr lange.
Die Hitze-Welle betraf ein großes Gebiet.
Und die Hitze war sehr stark.
Eine vergleichbare Hitze-Welle gab es in den bisherigen Wetter-Daten nicht.
In Deutschland gab es zu wenig Regen
Im Sommer 2026 gab es in Deutschland insgesamt wenig Regen.
Im Durchschnitt fielen ungefähr 171 Liter Wasser auf einen Quadrat-Meter.
Ein Quadrat-Meter ist eine Fläche.
Die Fläche ist einen Meter lang.
Und die Fläche ist einen Meter breit.
Normal wären ungefähr 239 Liter auf einen Quadrat-Meter.
Im Sommer 2026 fielen also nur ungefähr 72 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Auch der Vergleich mit den Jahren 1991 bis 2020 zeigt ein ähnliches Ergebnis.
Der Juni war schon zu trocken.
Im Juli gab es besonders wenig Regen.
Auch im August gab es nicht überall genug Regen.
Nur in einigen Gebieten brachte der August mehr Wasser.
Die Trockenheit hatte deutliche Folgen.
Viele Böden trockneten aus.
Viele Flüsse führten sehr wenig Wasser.
Manche Flüsse hatten besonders niedrige Wasser-Stände.
Es gab außerdem viele Wald-Brände.
Und es gab viele Brände auf anderen Flächen mit Pflanzen.
Die Regen-Mengen waren in Deutschland sehr unterschiedlich.
Am Rand von den Alpen gab es an einigen Orten viel Regen.
Dort fielen in 3 Monaten mehr als 400 Liter auf einen Quadrat-Meter.
Am nördlichen Ober-Rhein gab es dagegen an einigen Orten sehr wenig Regen.
Dort fielen nur ungefähr 70 Liter auf einen Quadrat-Meter.
Die größte Regen-Menge an einem einzelnen Tag gab es nach den bisherigen Daten in Deisenhofen.
Deisenhofen liegt im Kreis München.
Dort fielen am 29. Juni ungefähr 102 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Am 19. August gab es außerdem schwere Unwetter.
Dabei entstanden auch Tornados.
Ein Tornado wurde in Fürstenwalde in Brandenburg bestätigt.
Weitere Tornados gab es in einem langen Gebiet.
Dieses Gebiet begann im Westerwald in Rheinland-Pfalz.
Das Gebiet führte über Mittel-Hessen.
Das Gebiet führte auch über Ost-Hessen.
Das Gebiet reichte bis nach West-Thüringen.
Fach-Leute haben diese Tornados bestätigt.
Weitere Informationen dazu gibt es beim Tornado-Experten-Verbund Deutschland.
Der Sommer 2026 hatte sehr viel Sonne
Im Sommer 2026 schien in Deutschland sehr oft die Sonne.
Die Fach-Leute rechnen mit ungefähr 779 Sonnen-Stunden.
Sonnen-Stunden zeigen:
So lange hat die Sonne tatsächlich geschienen.
Der DWD erfasst die Sonnen-Stunden seit dem Jahr 1951.
Der Sommer 2026 gehört wahrscheinlich zu den 5 sonnigsten Sommern seit 1951.
Für die Jahre von 1961 bis 1990 liegt der Vergleichs-Wert bei 614 Sonnen-Stunden.
Der Sommer 2026 hatte ungefähr 27 Prozent mehr Sonnen-Stunden.
Auch im Vergleich mit den Jahren von 1991 bis 2020 gab es deutlich mehr Sonne.
Der Vergleichs-Wert für diesen Zeit-Raum liegt bei 654 Sonnen-Stunden.
Der Sommer 2026 hatte ungefähr 19 Prozent mehr Sonnen-Stunden.
In einigen Gebieten von Süd-Deutschland gab es noch mehr Sonne.
Dort gab es an manchen Orten ungefähr 900 Sonnen-Stunden.
Das Wetter in den Bundes-Ländern im Sommer 2026
Der DWD hat auch die einzelnen Bundes-Länder untersucht.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.
Zum Beispiel ist Rheinland-Pfalz ein Bundes-Land.
Der DWD vergleicht die Werte von 2026 mit früheren Wetter-Daten.
Dafür benutzt der DWD unter anderem die Jahre von 1961 bis 1990.
Diesen Zeit-Raum nennt man Referenz-Zeit-Raum.
Ein Referenz-Zeit-Raum hilft beim Vergleich von Wetter-Daten.
Die Fach-Leute können damit langfristige Veränderungen erkennen.
Die Fach-Leute können damit auch Veränderungen von dem Klima erkennen.
Baden-Württemberg
Der Sommer 2026 war in Baden-Württemberg wahrscheinlich der wärmste Sommer seit Beginn von den Wetter-Messungen im Jahr 1881.
Die durchschnittliche Temperatur lag bei 21,1 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 16,2 Grad Celsius.
Der Sommer 2026 war damit ungefähr 4,9 Grad wärmer.
Schon der Juni war besonders warm.
Er war der zweitwärmste Juni seit Beginn von den Messungen.
Auch der Juli war besonders warm.
Er war der drittwärmste Juli.
In Baden-Württemberg gab es besonders viele heiße Tage.
Im Durchschnitt gab es ungefähr 35 Tage mit mindestens 30 Grad Celsius.
So viele heiße Tage gab es dort seit Beginn von den Messungen noch nie.
Am Hoch-Rhein gab es an manchen Orten sogar mehr als 50 heiße Tage.
Auch am Ober-Rhein gab es an manchen Orten mehr als 50 heiße Tage.
Im ganzen Bundes-Land gab es durchschnittlich ungefähr 10 Tage mit mindestens 35 Grad Celsius.
In Rheinfelden gab es sogar 24 solche sehr heißen Tage.
Am 27. Juni gab es einen neuen Hitze-Rekord für Baden-Württemberg.
In Waghäusel-Kirrlach wurden 41,4 Grad Celsius gemessen.
Im Sommer fiel außerdem sehr wenig Regen.
Im Durchschnitt fielen ungefähr 153 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 292 Liter.
Damit fielen nur ungefähr 52 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Der Sommer 2026 gehört deshalb wahrscheinlich zu den 5 trockensten Sommern seit dem Jahr 1881.
Gleichzeitig gab es sehr viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 866 Stunden.
Das war wahrscheinlich der zweithöchste Wert für einen Sommer seit dem Jahr 1951.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 636 Sonnen-Stunden.
Im Sommer 2026 gab es ungefähr 36 Prozent mehr Sonne.
Bayern
Auch in Bayern war der Sommer 2026 besonders warm.
Die durchschnittliche Temperatur lag bei ungefähr 20 Grad Celsius.
Damit war der Sommer ungefähr so warm wie der bisherige Rekord-Sommer 2003.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 15,8 Grad Celsius.
Der Sommer 2026 war ungefähr 4,2 Grad wärmer.
In Bayern gab es im Durchschnitt ungefähr 28 heiße Tage.
Ein heißer Tag hat mindestens 30 Grad Celsius.
So viele heiße Tage gab es in Bayern seit Beginn von den Messungen noch nie.
Im Durchschnitt gab es außerdem ungefähr 7 sehr heiße Tage.
Ein sehr heißer Tag hat mindestens 35 Grad Celsius.
In Kitzingen gab es sogar 21 sehr heiße Tage.
Die Mess-Station in Kitzingen meldete am 26. Juni eine Temperatur von 40,8 Grad Celsius.
Auch am 27. Juni wurden dort 40,8 Grad Celsius gemessen.
Das war ein neuer Hitze-Rekord für Bayern.
In Bayern fiel außerdem wenig Regen.
Im Durchschnitt fielen ungefähr 207 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 314 Liter.
Damit fielen nur ungefähr 66 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Am Rand von den Alpen gab es aber deutlich mehr Regen.
Dort fielen an manchen Orten mehr als 400 Liter auf einen Quadrat-Meter.
In Deisenhofen im Kreis München gab es am 29. Juni besonders viel Regen.
Dort fielen an einem Tag ungefähr 102 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Das war nach den bisherigen Daten die größte Tages-Menge in ganz Deutschland.
Der Sommer 2026 gehört in Bayern wahrscheinlich zu den 10 trockensten Sommern seit dem Jahr 1881.
Gleichzeitig gab es sehr viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 823 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 623 Stunden.
Damit gab es ungefähr 32 Prozent mehr Sonne.
Der Sommer 2026 war in Bayern der drittsonnigste Sommer seit dem Jahr 1951.
Berlin
In Berlin lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer 2026 bei 20 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 17,8 Grad Celsius.
Besonders der Juni war ungewöhnlich warm.
Am 28. Juni wurden am Flughafen Berlin-Brandenburg 40,3 Grad Celsius gemessen.
Das war ein neuer Hitze-Rekord für Berlin.
In Berlin gab es im Sommer ungefähr 19 heiße Tage.
Ein heißer Tag hat mindestens 30 Grad Celsius.
Es gab außerdem etwas mehr als 4 sehr heiße Tage.
Ein sehr heißer Tag hat mindestens 35 Grad Celsius.
Der Juli war im Vergleich mit früheren Jahren weniger auffällig.
Auch der August war weniger auffällig.
In Berlin gab es im Sommer wenig Regen.
Es fielen ungefähr 147 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 182 Liter.
Damit fielen nur ungefähr 81 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Gleichzeitig gab es viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 756 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 664 Stunden.
Damit gab es ungefähr 14 Prozent mehr Sonne.
Brandenburg
In Brandenburg lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer bei 19,5 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 17,3 Grad Celsius.
Der Sommer war damit ungefähr 2,2 Grad wärmer.
Besonders der Juni war sehr warm.
Der Juni war der fünftwärmste Juni in den Wetter-Daten.
Der Juli war weniger heiß.
Auch der August war weniger heiß.
Am 28. Juni wurden in Coschen 41,7 Grad Celsius gemessen.
Das war ein neuer Hitze-Rekord für Brandenburg.
Im Durchschnitt gab es ungefähr 18 heiße Tage.
Es gab außerdem etwas mehr als 4 sehr heiße Tage.
Bei den sehr heißen Tagen war das der zweithöchste Sommer-Wert in den bisherigen Wetter-Daten.
Nur im Jahr 2022 gab es noch mehr sehr heiße Tage.
In Brandenburg gab es außerdem wenig Regen.
Es fielen ungefähr 138 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 177 Liter.
Damit fielen nur ungefähr 78 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Trotz der Trockenheit gab es auch schwere Unwetter.
Am 19. August zog ein Tornado durch Fürstenwalde.
In Brandenburg gab es außerdem viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 747 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 662 Stunden.
Bremen
In Bremen lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer 2026 bei 18,8 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 16,6 Grad Celsius.
Besonders der Juni war sehr warm.
Die Mess-Station in Bremen meldete am 27. Juni eine Temperatur von 37,3 Grad Celsius.
Das war dort die höchste Temperatur von diesem Sommer.
In Bremen gab es bis zu 12 heiße Tage.
Es gab außerdem bis zu 3 sehr heiße Tage.
An einem sehr heißen Tag steigt die Temperatur auf mehr als 35 Grad Celsius.
In Bremen gab es außerdem wenig Regen.
Es fielen ungefähr 190 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 219 Liter.
Damit fielen ungefähr 87 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Gleichzeitig gab es mehr Sonne als sonst.
Die Sonne schien ungefähr 680 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 589 Stunden.
Damit gab es ungefähr 15 Prozent mehr Sonne.
Hamburg
In Hamburg lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer 2026 bei 18,9 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 16,5 Grad Celsius.
Der Sommer war damit ungefähr 2,4 Grad wärmer.
Besonders der Juni war ungewöhnlich warm.
In Hamburg gab es bis zu 14 heiße Tage.
Es gab außerdem bis zu 4 sehr heiße Tage.
So viele sehr heiße Tage gab es in Hamburg in einem Sommer vorher noch nicht.
Am 27. Juni wurden in Hamburg-Neuwiedenthal 39,4 Grad Celsius gemessen.
Das war die höchste Temperatur von diesem Sommer in Hamburg.
In Hamburg gab es außerdem wenig Regen.
Es fielen ungefähr 192 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 218 Liter.
Damit fielen ungefähr 88 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Gleichzeitig gab es viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 683 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 618 Stunden.
Hessen
In Hessen lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer 2026 bei ungefähr 19,9 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 16,2 Grad Celsius.
Der Sommer war damit ungefähr 3,7 Grad wärmer.
Der Sommer 2026 war möglicherweise sogar etwas wärmer als der bisherige Rekord-Sommer 2003.
Der Unterschied beträgt ungefähr 0,1 Grad.
Der Juni war in Hessen besonders warm.
Es war der wärmste Juni seit dem Jahr 1881.
Danach kam ein besonders trockener Juli.
Es war der trockenste Juli seit Beginn von den Wetter-Messungen.
In Hessen gab es im Durchschnitt ungefähr 28 heiße Tage.
Es gab außerdem ungefähr 8 sehr heiße Tage.
So viele heiße Tage gab es in Hessen in einem Sommer vorher noch nicht.
Auch so viele sehr heiße Tage gab es vorher noch nicht.
An der Mess-Station Frankfurt am Main gab es sogar 18 Tage mit mehr als 35 Grad Celsius.
Am 27. Juni wurden in Bad Nauheim 41,3 Grad Celsius gemessen.
Das war ein neuer Hitze-Rekord für Hessen.
In Hessen gab es außerdem sehr wenig Regen.
Es fielen ungefähr 126 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 222 Liter.
Damit fielen nur ungefähr 57 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Der Sommer 2026 gehört in Hessen wahrscheinlich zu den 10 trockensten Sommern seit dem Jahr 1881.
Trotz der Trockenheit gab es schwere Unwetter.
Am 19. August entstanden in Hessen mehrere Tornados.
Die Tornado-Liste Deutschland bestätigt 6 Tornados an diesem Abend.
Gleichzeitig gab es in Hessen sehr viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 786 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 586 Stunden.
Damit gab es ungefähr 34 Prozent mehr Sonne.
Der Sommer 2026 gehört in Hessen wahrscheinlich zu den 5 sonnigsten Sommern seit dem Jahr 1951.
Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern lag die durchschnittliche Temperatur bei 18,3 Grad Celsius.
Nur ein anderes Bundes-Land hatte einen niedrigeren Wert.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 16,3 Grad Celsius.
Der Sommer war damit ungefähr 2 Grad wärmer.
Besonders der Juni war warm.
Der Juni war der fünftwärmste Juni in den Wetter-Daten.
Der Juli war weniger heiß.
Auch der August war weniger heiß.
In Mecklenburg-Vorpommern gab es im Durchschnitt ungefähr 8 heiße Tage.
Es gab außerdem erstmals seit Beginn von den Aufzeichnungen 2 sehr heiße Tage.
Am 27. Juni wurden in Anklam 39,6 Grad Celsius gemessen.
Das war ein neuer Hitze-Rekord für Mecklenburg-Vorpommern.
In Mecklenburg-Vorpommern gab es außerdem weniger Regen als sonst.
Es fielen ungefähr 166 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 187 Liter.
Damit fielen ungefähr 89 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
An manchen Orten wurde die Wald-Brand-Gefahr trotzdem sehr groß.
Die höchste Warn-Stufe wurde zeitweise erreicht.
Ende Juni gab es einen großen Brand im Müritz-National-Park.
Im Juli gab es dort einen weiteren großen Brand.
Die beiden Brände betrafen zusammen mehr als 400 Hektar Fläche.
Ein Hektar ist eine Flächen-Einheit.
Ein Hektar entspricht ungefähr der Größe von einem großen Fußball-Feld.
Die Sonne schien in Mecklenburg-Vorpommern ungefähr 760 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 676 Stunden.
Niedersachsen
In Niedersachsen lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer 2026 bei 18,7 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 16,2 Grad Celsius.
Der Sommer war damit ungefähr 2,5 Grad wärmer.
Besonders der Juni war sehr warm.
Der Juni war der viertwärmste Juni seit dem Jahr 1881.
In Niedersachsen gab es im Durchschnitt ungefähr 14 heiße Tage.
An einigen Mess-Stationen gab es bis zu 5 sehr heiße Tage.
Das galt für Orte außerhalb von der Küste.
Zum Beispiel gab es in Bad Harzburg bis zu 5 sehr heiße Tage.
Am 27. Juni wurden in Lüchow 40,2 Grad Celsius gemessen.
Das war ein neuer Hitze-Rekord für Niedersachsen.
In Niedersachsen gab es außerdem wenig Regen.
Es fielen ungefähr 184 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 219 Liter.
Damit fielen ungefähr 84 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Gleichzeitig gab es viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 696 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 583 Stunden.
Damit gab es ungefähr 19 Prozent mehr Sonne.
Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer 2026 bei ungefähr 19,5 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 16,3 Grad Celsius.
Der Sommer war damit ungefähr 3,2 Grad wärmer.
Der Sommer 2026 war ungefähr so warm wie der bisherige Rekord-Sommer 2003.
Der Juni war besonders warm.
Nur der Juni im Jahr 2019 war noch wärmer.
Der Juli war besonders trocken.
Es war der trockenste Juli seit Beginn von den Wetter-Messungen im Jahr 1881.
In Nordrhein-Westfalen gab es im Durchschnitt ungefähr 20 heiße Tage.
Es gab außerdem ungefähr 5 sehr heiße Tage.
So viele heiße Tage gab es dort in einem Sommer vorher noch nicht.
Auch so viele sehr heiße Tage gab es dort vorher noch nicht.
Am 26. Juni wurden in Tönisvorst 40,2 Grad Celsius gemessen.
Am 27. Juni wurden in Weilerswist-Lommersum ebenfalls 40,2 Grad Celsius gemessen.
Das war ein neuer Hitze-Rekord für einen Juni in Nordrhein-Westfalen.
In Nordrhein-Westfalen gab es außerdem sehr wenig Regen.
Es fielen ungefähr 154 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 240 Liter.
Damit fielen nur ungefähr 64 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Die Trockenheit hatte deutliche Folgen.
Der Rhein führte besonders wenig Wasser.
An einigen Stellen gab es sehr niedrige Wasser-Stände.
Auch die Gefahr von Wald-Bränden war groß.
Im Hürtgenwald gab es einen großen Wald-Brand.
Die Landes-Regierung von Nordrhein-Westfalen hat Informationen zu diesem Brand veröffentlicht.
Nach diesen Informationen war es der größte Wald-Brand in Nordrhein-Westfalen seit vielen Jahren.
Der Brand beschädigte ungefähr 300 bis 400 Hektar Wald.
Gleichzeitig gab es sehr viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 728 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 554 Stunden.
Damit gab es ungefähr 31 Prozent mehr Sonne.
Der Sommer 2026 gehört in Nordrhein-Westfalen wahrscheinlich zu den 10 sonnigsten Sommern seit dem Jahr 1951.
Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz war der Sommer 2026 besonders warm.
Die durchschnittliche Temperatur lag bei ungefähr 20,6 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 16,3 Grad Celsius.
Der Sommer 2026 erreicht damit wahrscheinlich einen neuen Wärme-Rekord für Rheinland-Pfalz.
Schon der Juni war besonders warm.
Es war der wärmste Juni seit dem Jahr 1881.
In Rheinland-Pfalz gab es im Durchschnitt ungefähr 32 heiße Tage.
Ein heißer Tag hat mindestens 30 Grad Celsius.
Es gab außerdem ungefähr 10 sehr heiße Tage.
Ein sehr heißer Tag hat mindestens 35 Grad Celsius.
So viele heiße Tage gab es in Rheinland-Pfalz in einem Sommer vorher noch nicht.
Auch so viele sehr heiße Tage gab es vorher noch nicht.
In Bad Dürkheim gab es sogar 19 sehr heiße Tage.
Am 27. Juni wurden in Andernach 41,1 Grad Celsius gemessen.
Am gleichen Tag wurden in Trier-Zewen ebenfalls 41,1 Grad Celsius gemessen.
Das war ein neuer Hitze-Rekord für Rheinland-Pfalz.
In Rheinland-Pfalz gab es außerdem sehr wenig Regen.
Es fielen ungefähr 120 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 218 Liter.
Damit fielen nur ungefähr 55 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Der Sommer 2026 gehört wahrscheinlich zu den 5 trockensten Sommern in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 1881.
Die Trockenheit dauerte lange.
Auch in vielen anderen Gebieten rund um den Rhein war es sehr trocken.
Deshalb führte der Rhein sehr wenig Wasser.
Am Mittel-Rhein gab es einen neuen Rekord für besonders niedriges Wasser.
Gleichzeitig gab es in Rheinland-Pfalz sehr viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 828 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 595 Stunden.
Damit gab es ungefähr 39 Prozent mehr Sonne.
Der Sommer 2026 hatte wahrscheinlich die zweitmeisten Sonnen-Stunden seit dem Jahr 1951.
Saarland
Das Saarland ist das kleinste Bundes-Land mit einer größeren Land-Fläche.
Im Saarland lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer 2026 bei 21,3 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 16,7 Grad Celsius.
Der Sommer war damit ungefähr 4,6 Grad wärmer.
Der Sommer 2026 war wärmer als der bisherige Rekord-Sommer 2003.
Das Saarland war im Sommer 2026 das wärmste Bundes-Land.
In vielen Teilen von dem Saarland war es über lange Zeit sehr heiß.
Im Durchschnitt gab es ungefähr 39 heiße Tage.
Es gab außerdem ungefähr 13 sehr heiße Tage.
So viele heiße Tage gab es dort seit dem Jahr 1881 in keinem anderen Sommer.
Auch so viele sehr heiße Tage gab es vorher in keinem anderen Sommer.
An der Mess-Station Saarbrücken-Burbach gab es sogar 18 sehr heiße Tage.
Am 27. Juni wurden dort 41,4 Grad Celsius gemessen.
Das war ein neuer Hitze-Rekord für das Saarland.
Im Saarland gab es außerdem sehr wenig Regen.
Es fielen ungefähr 128 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 226 Liter.
Damit fielen nur ungefähr 57 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Gleichzeitig gab es sehr viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 880 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 631 Stunden.
Damit gab es ungefähr 39 Prozent mehr Sonne.
Der Sommer 2026 war im Saarland der zweitsonnigste Sommer seit dem Jahr 1951.
Sachsen
In Sachsen lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer 2026 bei ungefähr 19 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 16,5 Grad Celsius.
Der Sommer war damit ungefähr 2,5 Grad wärmer.
Der Sommer 2026 gehört wahrscheinlich zu den 10 wärmsten Sommern seit dem Jahr 1881.
Besonders der Juni war sehr warm.
Der Juni war der zweitwärmste Juni in den Wetter-Daten.
Der Juli war im Vergleich weniger heiß.
In Sachsen gab es im Durchschnitt ungefähr 19 heiße Tage.
Es gab außerdem ungefähr 5 sehr heiße Tage.
So viele sehr heiße Tage gab es in Sachsen in einem Sommer vorher noch nicht.
Am 28. Juni wurden in Bad Muskau 41,5 Grad Celsius gemessen.
Das war ein neuer Hitze-Rekord für Sachsen.
Auch die Nacht davor war ungewöhnlich warm.
In Kubschütz in der Oberlausitz sank die Temperatur nicht unter 29,4 Grad Celsius.
So eine hohe niedrigste Nacht-Temperatur gab es bei den Wetter-Messungen in Deutschland vorher noch nie.
In Sachsen fielen ungefähr 215 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 222 Liter.
Damit lag die Regen-Menge fast beim üblichen Wert.
Gleichzeitig gab es sehr viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 760 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 609 Stunden.
Damit gab es ungefähr 25 Prozent mehr Sonne.
Der Sommer 2026 war in Sachsen wahrscheinlich der fünftsonnigste Sommer seit dem Jahr 1951.
Sachsen-Anhalt
In Sachsen-Anhalt lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer 2026 bei ungefähr 19,5 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 16,9 Grad Celsius.
Der Sommer war damit ungefähr 2,6 Grad wärmer.
Der Sommer 2026 war wahrscheinlich der fünftwärmste Sommer seit dem Jahr 1881.
Besonders der Juni war sehr warm.
Der Juni war der viertwärmste Juni in den Wetter-Daten.
Der Juli war weniger heiß.
Auch der August war weniger heiß.
In Sachsen-Anhalt gab es im Durchschnitt ungefähr 21 heiße Tage.
Es gab außerdem ungefähr 5 sehr heiße Tage.
So viele sehr heiße Tage gab es in Sachsen-Anhalt in einem Sommer vorher noch nicht.
Am 27. Juni wurden in Möckern-Drewitz 41,8 Grad Celsius gemessen.
Das war die höchste Temperatur von diesem Sommer in Deutschland.
Nach den vorläufigen Daten von dem DWD war es auch ein neuer Hitze-Rekord für ganz Deutschland.
In Sachsen-Anhalt gab es außerdem wenig Regen.
Es fielen ungefähr 138 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 174 Liter.
Damit fielen ungefähr 79 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Gleichzeitig gab es sehr viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 756 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 610 Stunden.
Damit gab es ungefähr 24 Prozent mehr Sonne.
Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein liegt im Norden von Deutschland.
Dort lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer 2026 bei ungefähr 17,7 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 15,8 Grad Celsius.
Schleswig-Holstein hatte damit die niedrigste durchschnittliche Sommer-Temperatur von allen Bundes-Ländern.
Trotzdem war auch dieser Sommer ungewöhnlich warm.
Der Sommer 2026 gehört in Schleswig-Holstein wahrscheinlich zu den 10 wärmsten Sommern seit dem Jahr 1881.
Besonders der Juni war warm.
Der Juni war der sechstwärmste Juni in den Wetter-Daten.
Der Juli war im Vergleich weniger heiß.
Auch der August war weniger heiß.
In Schleswig-Holstein gab es im Durchschnitt ungefähr 7 heiße Tage.
Außerhalb von den Küsten-Gebieten gab es bis zu 2 sehr heiße Tage.
Am 27. Juni wurden in Grambek 39,2 Grad Celsius gemessen.
Nach den bisherigen Daten war das ein neuer Hitze-Rekord für Schleswig-Holstein.
In Schleswig-Holstein fielen ungefähr 208 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 222 Litern.
Die Regen-Menge lag damit ungefähr beim üblichen Sommer-Wert.
Die Sonne schien ungefähr 704 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 645 Stunden.
Thüringen
In Thüringen lag die durchschnittliche Temperatur im Sommer 2026 bei ungefähr 19,1 Grad Celsius.
Der frühere Vergleichs-Wert liegt bei 15,8 Grad Celsius.
Der Sommer war damit ungefähr 3,3 Grad wärmer.
Der Sommer 2026 war wahrscheinlich der drittwärmste Sommer in Thüringen seit dem Jahr 1881.
Besonders der Juni war sehr warm.
Der Juni war der zweitwärmste Juni in den Wetter-Daten.
In Thüringen gab es im Durchschnitt ungefähr 21 heiße Tage.
Es gab außerdem ungefähr 5 sehr heiße Tage.
So viele heiße Tage gab es dort in einem Sommer vorher noch nicht.
Auch so viele sehr heiße Tage gab es vorher noch nicht.
Am 27. Juni wurden in Artern 40,4 Grad Celsius gemessen.
Nach den bisherigen Daten war das ein neuer Hitze-Rekord für Thüringen.
In Thüringen gab es außerdem wenig Regen.
Es fielen ungefähr 170 Liter Regen auf einen Quadrat-Meter.
Normal wären ungefähr 210 Liter.
Damit fielen ungefähr 81 Prozent von der üblichen Regen-Menge.
Gleichzeitig gab es sehr viel Sonne.
Die Sonne schien ungefähr 752 Stunden.
Der Vergleichs-Wert liegt bei 592 Stunden.
Damit gab es ungefähr 27 Prozent mehr Sonne.
Der Sommer 2026 war in Thüringen wahrscheinlich der fünftsonnigste Sommer seit dem Jahr 1951.
Die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland
● Der Sommer 2026 war in Deutschland besonders warm.
● Der Sommer 2026 gehört zu den wärmsten Sommern seit Beginn von den Wetter-Messungen.
● In Möckern-Drewitz wurden 41,8 Grad Celsius gemessen.
● Dieser Wert war nach den vorläufigen Daten ein neuer Hitze-Rekord für Deutschland.
● In Trier-Zewen wurden 41,1 Grad Celsius gemessen.
● Auch in Andernach wurden 41,1 Grad Celsius gemessen.
● Beide Orte erreichten damit einen neuen Hitze-Rekord für Rheinland-Pfalz.
● In vielen Teilen von Deutschland gab es zu wenig Regen.
● Viele Böden waren deshalb sehr trocken.
● Viele Flüsse führten sehr wenig Wasser.
● Es gab viele Wald-Brände und andere Brände auf Flächen mit Pflanzen.
● An einigen Orten gab es trotz der Trockenheit schwere Unwetter und Tornados.
● Im Sommer 2026 gab es außerdem besonders viel Sonne.
● Die Folgen von großer Hitze und Trockenheit waren in vielen Bundes-Ländern deutlich zu sehen.
Wir wünschen Ihnen Frieden.*
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-09-01-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 1. September 2026
Foto: © Trierer Umschau
* Hier erklären wir:
Warum wir Ihnen Frieden wünschen:
https://www.trierer-umschau.de/2025-07-29-ab/
** Hier stellen wir unsere zwei Dach-Tauben vor.
Die zwei Tauben gehören zu unseren Wetter-Texten:
https://www.trierer-umschau.de/2026-05-12-ab/
