Bonn liegt am Rhein.
Im Juni 2026 gab es in Bonn eine Klima·Konferenz.
Die Klima·Konferenz hieß SB 64.
Bei der Konferenz ging es um die Zukunft von der Klima·Politik.
Viele Länder wollen das Klima gemeinsam schützen.
Aber es gibt viele Kriege auf der Welt.
Und viele Länder geben immer mehr Geld für Waffen aus.
Deshalb ist diese Frage wichtig:
Kann Klima·Schutz ohne Frieden gelingen?
Foto: Thomas / Didgeman - Pixabay
Bonn war der Ort von einer Klima·Konferenz.
Von Bonn schauen wir in unserem Beitrag nach Osten.
Dort liegt das Kaspische Meer.
Das Kaspische Meer liegt zwischen Europa und Asien.
Am Kaspischen Meer sieht man verschiedene Probleme.
Das Klima verändert sich.
Verschiedene Länder haben dort eigene Interessen.
Und die Länder müssen zusammen·arbeiten.
Deshalb geht es auch um Frieden.
Illustration: mit KI erstellt / Trierer Umschau
Die Länder sind:
Russland.
Kasachstan.
Turkmenistan.
Iran.
Aserbaidschan.
Das Kaspische Meer hat immer weniger Wasser.
Das ist ein Problem für alle 5 Länder.
Denn die Natur hält sich nicht an Länder·Grenzen.
Deshalb müssen die Länder zusammen·arbeiten.
Illustration: mit KI erstellt / Trierer Umschau

LEICHTE SPRACHE – HALLO FRIEDEN & HELGA MERKELBACH

Hallo Frieden! – Klima·Krise und Krieg: – Warum Frieden für den Klima·Schutz wichtig ist.

Kriege brauchen viele Roh·Stoffe.
Kriege verursachen viele Abgase.
Diese Abgase schaden dem Klima.
Kriege zerstören auch das Vertrauen zwischen Ländern.
Bald gibt es die nächste große Klima·Konferenz.
Die Klima·Konferenz heißt COP 31.
COP ist eine Abkürzung.
Die Abkürzung bedeutet auf Deutsch: Konferenz von den Vertrags·Staaten.
Deshalb stellen wir in unserer Text·Reihe „Hallo Frieden!“ eine wichtige Frage.
Kann die Welt die Erwärmung von der Erde begrenzen?
Und kann die Welt gleichzeitig immer mehr Geld für Waffen ausgeben?

 

Wenn Kriege den Klima·Schutz behindern

 

Wir müssen uns eine wichtige Frage stellen.

Gehen wir mit unserer Klima·Politik in die richtige Richtung?

Bald beginnt die COP 31.

Die COP 31 ist eine große Klima·Konferenz.

Die COP 31 findet in der Türkei statt.

Die Stadt heißt Antalya.

Die Konferenz findet im November 2026 statt.

Viele Länder aus der ganzen Welt nehmen an der Konferenz teil.

Die Länder sprechen über den Klima·Schutz.

Die Länder sprechen über weniger Kohlen·Dioxid.

Kohlen·Dioxid ist ein Gas.

Die kurze Form für Kohlen·Dioxid ist CO₂.

Zu viel Kohlen·Dioxid macht die Erde wärmer.

Die Länder sprechen auch über die Folgen von der Klima·Krise.

Die Länder sprechen über Geld für den Klima·Schutz.

Die Länder haben schon viele Versprechen zum Klima·Schutz gemacht.

Die Länder sprechen auch über diese Versprechen.

Bei der Konferenz hören wir wieder viele Zahlen.

Wir hören wieder viele Ziele.

Wir hören wieder viele Zeit·Pläne.

Wir hören wieder viele Pläne für Geld.

Mehr Informationen über die COP 31 finden Sie hier:

https://unfccc.int/cop31

Eine Frage ist dabei besonders wichtig.

Tun die Länder wirklich das Versprochene?

Dieser Sommer zeigt viele Folgen von der Klima·Krise.

Es gibt starke Hitze.

Es gibt Wald·Brände.

Es gibt schlechte Ernten.

Viele Flüsse haben wenig Wasser.

Vielleicht beachten die Länder diese Probleme jetzt stärker.

Aber wir müssen auch über die Natur selbst sprechen.

Die Klima·Krise verändert die Natur.

Viele Böden trocknen aus.

Viele Bäume leiden unter der Hitze.

Viele Tiere finden zu wenig Wasser.

Viele Tiere finden zu wenig Nahrung.

Viele Tiere verlieren ihren Lebens·Raum.

Auch Flüsse verändern sich.

Auch Seen verändern sich.

Auch Meere verändern sich.

Die Lebens·Räume von Pflanzen und Tieren verändern sich dadurch.

Dafür gibt es das schwere Wort Öko·System.

Ein Öko·System ist ein Lebens·Raum.

In einem Öko·System leben Pflanzen und Tiere zusammen.

Auch Wasser und Boden gehören zu einem Öko·System.

Wir müssen noch über ein anderes Problem sprechen.

Die Klima·Krise findet nicht in einer friedlichen Welt statt.

Es gibt viele Kriege auf der Welt.

Die Welt muss den Ausstoß von schädlichen Gasen schnell verringern.

Diese Gase heißen Treib·Haus·Gase.

Treibh·Haus·Gase machen die Erde wärmer.

Kohlen·Dioxid ist zum Beispiel ein Treib·Haus·Gas.

Gleichzeitig zerstören Bomben viele Städte.

Kriege zerstören viele Landschaften.

Kriege zerstören Anlagen für die Energie·Versorgung.

Menschen produzieren viele Waffen.

Menschen transportieren viele Waffen.

Viele Länder geben sehr viel Geld für das Militär aus.

Viele Länder bereiten sich auf mögliche Kriege vor.

Andere Länder führen bereits Krieg.

Das Stockholmer Friedens·Forschungs·Institut untersucht diese Entwicklung.

Die kurze Form für das Institut ist SIPRI.

SIPRI ist eine Abkürzung.

SIPRI untersucht zum Beispiel die Ausgaben für das Militär auf der ganzen Welt.

Im Jahr 2025 gaben die Länder zusammen rund 2,887 Billionen US·Dollar für das Militär aus.

Das ist sehr viel Geld.

Die weltweiten Ausgaben für das Militär stiegen damit schon viele Jahre hintereinander.

Mehr Informationen von SIPRI finden Sie hier:

https://www.sipri.org/publications/2026/sipri-fact-sheets/trends-world-military-expenditure-2025

Deshalb müssen wir noch eine Frage stellen.

Kann die Welt das Klima schützen?

Und kann die Welt gleichzeitig immer mehr Geld für Waffen ausgeben?

 

Waffen können die Erwärmung von der Erde nicht auf 1,5 Grad begrenzen

 

Unsere Text·Reihe heißt „Hallo Frieden!“.

Für diese Text·Reihe haben wir schon einmal einen wichtigen Satz geschrieben.

Waffen können die Erwärmung von der Erde nicht auf 1,5 Grad begrenzen.

Damit meinen wir nicht:

Die Angst von Menschen vor Krieg ist unwichtig.

Damit meinen wir auch nicht:

Die Angst von Ländern vor Angriffen ist unwichtig.

Wir stellen eine andere Frage.

Wir fragen nach unseren wichtigsten Aufgaben.

Frieden allein stoppt die Erwärmung von der Erde nicht.

Auch eine friedliche Welt muss das Klima schützen.

Dafür sind viele Veränderungen notwendig.

● Die Länder müssen weniger Kohle verbrennen.

● Die Länder müssen weniger Öl verbrauchen.

● Die Länder müssen weniger Gas verbrauchen.

● Die Menschen müssen Wälder schützen.

● Die Menschen müssen Moore schützen.

● Die Menschen müssen die Land·Wirtschaft verändern.

● Die Menschen müssen Energie sparen.

● Die Menschen müssen die Herstellung von Produkten verändern.

● Die Menschen müssen ihren Verbrauch von Produkten verändern.

Aber Kriege machen diese Aufgaben schwerer.

Kriege brauchen viele Roh·Stoffe.

Roh·Stoffe sind Stoffe aus der Natur.

Menschen stellen aus Roh·Stoffen viele Produkte her.

Kriege verursachen viele schädliche Abgase.

Kriege zerstören Gebäude.

Kriege zerstören die Natur.

Kriege bedrohen Menschen.

Deshalb müssen Länder im Krieg zuerst ihre Bevölkerung schützen.

Die Länder müssen sich gegen Angriffe verteidigen.

Die Länder geben deshalb viel Geld für das Militär aus.

Auch SIPRI beschäftigt sich mit diesen Problemen.

SIPRI sagt:

Hohe Ausgaben für das Militär brauchen viel Geld.

Dieses Geld fehlt dann vielleicht für andere wichtige Aufgaben von der Gesellschaft.

Auch das Militär verursacht Treib·Haus·Gase.

Diese Treib·Haus·Gase tragen zur Erwärmung von der Erde bei.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

https://www.sipri.org/publications/2025/policy-reports/rebalancing-military-spending-towards-achieving-sustainable-development

Kriege zerstören noch etwas Wichtiges.

 

Kriege zerstören Vertrauen

 

Die Länder müssen für den Klima·Schutz zusammen·arbeiten.

Dafür müssen die Länder einander vertrauen.

Aber Kriege zerstören dieses Vertrauen.

Länder bedrohen sich im Krieg gegenseitig.

Das erschwert den gemeinsamen Schutz von der Luft und vom Klima.

Auch Roh·Stoffe führen zu Streit zwischen Ländern.

Manche Länder wollen die Kontrolle über wichtige Roh·Stoffe.

Das erschwert eine gerechte Verteilung von Roh·Stoffen.

Die Länder brauchen außerdem sehr viel Geld für den Klima·Schutz.

Die Länder brauchen Geld für die Folgen von der Klima·Krise.

Gleichzeitig geben die Länder immer mehr Geld für das Militär aus.

Deshalb gehören diese Themen zusammen.

Wir können Krieg und Klima·Schutz nicht getrennt betrachten.

 

Was bedeutete Nach·Haltigkeit früher?

 

Bei Klima·Konferenzen sehen wir auch Menschen aus indigenen Gemeinschaften.

Indigen bedeutet:

Eine Gemeinschaft lebt schon sehr lange in einer bestimmten Region.

Viele indigene Gemeinschaften haben eigene Sprachen.

Viele indigene Gemeinschaften haben eigene Traditionen.

In Brasilien leben viele indigene Gemeinschaften.

Auch Menschen aus diesen Gemeinschaften sprechen bei Klima·Verhandlungen über ihre Forderungen.

Manche Menschen nehmen diese Forderungen nicht ernst genug.

Das ist ein Problem.

Denn indigene Gemeinschaften haben oft sehr viel Wissen über ihre Heimat.

Manche Gemeinschaften leben seit vielen Generationen an demselben Ort.

Sie kennen ihren Wald sehr gut.

Sie kennen ihren Fluss sehr gut.

Sie kennen ihre Küste sehr gut.

Sie kennen ihr Land sehr gut.

Dieses Wissen ist wichtig.

Vielleicht fehlt dieses Wissen manchmal bei großen Klima·Konferenzen.

Heute sprechen viele Menschen über Nach·Haltigkeit.

Nach·Haltigkeit bedeutet:

Menschen dürfen nur so viel von der Natur nehmen.

Die Natur muss diese Menge wieder neu bilden können.

Dieses Prinzip ist einfach.

● Menschen dürfen nicht mehr Bäume fällen als neue Bäume wachsen.

● Menschen dürfen nicht mehr Fische fangen als neue Fische entstehen.

● Menschen dürfen nicht mehr Wasser entnehmen als neues Wasser entsteht.

Wir kennen dieses Prinzip auch aus unserem Alltag.

Ein Mensch hat nur eine bestimmte Menge Geld.

Dieser Mensch kann nicht dauerhaft mehr Geld ausgeben.

Sonst ist das Geld irgendwann weg.

Auch die Erde hat Grenzen.

Aber die Menschen überschreiten diese Grenzen oft.

Die Menschen fangen zu viele Fische.

Die Menschen benutzen zu viel Dünger.

Die Menschen verbrauchen zu viele Roh·Stoffe.

Die Menschen bauen zu viele Straßen und Häuser auf freie Böden.

Die Menschen verbrennen zu viel Kohle.

Die Menschen verbrennen zu viel Öl.

Die Menschen verbrennen zu viel Gas.

Die Forschung zeigt viele Folgen von diesem Verhalten.

Deshalb muss die Politik Entscheidungen treffen.

Aber Politikerinnen und Politiker sagen manchmal:

 

„Das können wir den Bürgerinnen und Bürgern nicht zumuten.“

 

Zumuten bedeutet hier:

Menschen müssen eine schwierige Veränderung akzeptieren.

Aber die Klima·Krise verändert unser Leben schon heute.

Die Klima·Krise kann in Zukunft noch größere Folgen haben.

Deshalb müssen wir uns eine Frage stellen.

Was sagen die Menschen später zu den Politikerinnen und Politikern?

Vielleicht sind die Folgen von der Klima·Krise dann viel schwerer als die notwendigen Veränderungen heute.

Wir müssen deshalb rechtzeitig handeln.

Wir dürfen wichtige Entscheidungen nicht immer weiter verschieben.

 

Ein Meer zwischen Klima·Krise und Krieg

 

Das Kaspische Meer zeigt viele von diesen Problemen besonders deutlich.

Das Kaspische Meer ist das größte Binnen·Gewässer von der Erde.

Ein Binnen·Gewässer hat keine direkte Verbindung zu einem Welt·Meer.

Das Kaspische Meer verliert Wasser.

Dadurch verändern sich die Küsten.

Auch die Lebens·Räume von Pflanzen und Tieren verändern sich.

Viele Menschen leben schon seit vielen Generationen am Kaspischen Meer.

Diese Menschen brauchen das Meer für ihr Leben.

Die Veränderungen von dem Meer bedrohen deshalb auch ihre Lebens·Grundlagen.

Forschende untersuchen die Zukunft von dem Kaspischen Meer.

Die Forschenden erwarten einen weiteren Rückgang von dem Wasser.

Die Erwärmung von der Erde verstärkt diesen Rückgang.

Forschende haben verschiedene mögliche Entwicklungen berechnet.

Diese Berechnungen heißen Modelle.

Die Modelle untersuchen auch verschiedene Mengen von Treib·Haus·Gasen.

Dafür benutzen Fachleute das schwere Wort Emissions·Szenario.

Ein Emissions·Szenario beschreibt eine mögliche Entwicklung von schädlichen Abgasen.

Bei mittleren bis hohen Mengen von diesen Abgasen kann der Wasser·Spiegel stark sinken.

Bis zum Ende von diesem Jahrhundert kann der Wasser·Spiegel um etwa 8 bis 14 Meter sinken.

Diese Veränderung hätte viele Folgen.

Die Veränderung betrifft Pflanzen und Tiere.

Die Veränderung betrifft die Vielfalt von Tier·Arten und Pflanzen·Arten.

Die Veränderung betrifft Häfen.

Die Veränderung betrifft Schiffe.

Die Veränderung betrifft Straßen und andere wichtige Anlagen.

Fachleute nennen solche Anlagen auch Infra·Struktur.

Die Veränderung betrifft auch die Wirtschaft von den Ländern am Kaspischen Meer.

Mehr Informationen zu dieser Forschung finden Sie hier:

https://www.nature.com/articles/s43247-023-01017-8

Eine weitere Untersuchung erschien im Jahr 2025.

Diese Untersuchung zeigt ebenfalls große mögliche Folgen.

Schon verschiedene Stufen von einem sinkenden Wasser·Spiegel können große Schäden verursachen.

Die Schäden betreffen die Natur.

Die Schäden betreffen Schutz·Gebiete.

Die Schäden betreffen auch wichtige Anlagen von den Menschen.

Mehr Informationen zu dieser Untersuchung finden Sie hier:

https://www.nature.com/articles/s43247-025-02212-5

Auch die Fernseh·Sendung „KlimaZeit“ berichtete über das Kaspische Meer.

Die Sendung berichtete im November 2024 darüber.

Die Sendung erklärte die Erwärmung von der Erde.

Die Sendung erklärte auch das Schrumpfen von dem Kaspischen Meer.

Die Sendung finden Sie hier:

https://www.ardmediathek.de/video/klimazeit/klimazeit-erderhitzung-und-das-schrumpfen-des-kaspischen-meers/tagesschau24/Y3JpZDovL3RhZ2Vzc2NoYXUuZGUvYWQxNTQyN2YtNGJkNS00NzRiLTg1ZmYtMmZjNTdhYTgxZjEx

Das Kaspische Meer verliert also Wasser.

Gleichzeitig hat das Kaspische Meer eine wichtige Bedeutung für Transporte.

Auch Waffen werden über das Kaspische Meer transportiert.

Die Europäische Union hat über solche Transporte berichtet.

Die kurze Form für Europäische Union ist EU.

Die EU ist eine Gemeinschaft von europäischen Ländern.

Nach Angaben von der EU stellte Iran Waffen und Munition her.

Munition brauchen Menschen zum Beispiel zum Schießen mit Waffen.

Nach Angaben von der EU transportierten Schiffe diese Waffen nach Russland.

Zu diesen Transporten gehörten auch Teile für Drohnen.

Drohnen sind Flug·Geräte ohne einen Menschen im Flug·Gerät.

Menschen können Drohnen aus der Ferne steuern.

Das Militär kann Drohnen im Krieg einsetzen.

Nach Angaben von der EU dienten diese Lieferungen russischen Truppen.

Russland führt Krieg gegen die Ukraine.

Die EU nennt auch russische Schifffahrts·Unternehmen.

Die EU nennt auch einzelne Fracht·Schiffe.

Diese Unternehmen und Schiffe sollen an den Transporten beteiligt gewesen sein.

Mehr Informationen von der EU finden Sie hier:

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32024D2894

Auch die Nachrichten·Agentur Reuters untersuchte diese Transporte.

Eine Nachrichten·Agentur sammelt Nachrichten.

Andere Medien können diese Nachrichten verwenden.

Reuters untersuchte die Bewegungen von Schiffen.

Diese Untersuchung stützte den Verdacht auf Waffen·Transporte zwischen Iran und Russland.

Mehr Informationen von Reuters finden Sie hier:

https://www.reuters.com/world/middle-east/iran-withheld-launchers-missiles-sent-russia-sources-say-2024-09-21/

Russland und Iran arbeiten auch beim Militär zusammen.

Diese Zusammenarbeit hat sich weiterentwickelt.

Das Kaspische Meer steht damit gleichzeitig vor verschiedenen Problemen.

Die Erwärmung von der Erde belastet das Meer.

Gleichzeitig nutzen Länder das Meer für militärische Transporte.

Dieser Gegensatz ist wichtig.

 

Das Kaspische Meer wird kleiner.

Gleichzeitig transportieren Schiffe Waffen über das Kaspische Meer.

 

Diese beiden Entwicklungen zeigen ein großes Problem von unserer Zeit.

 

Wem gehört das Wissen über ein Meer?

 

Wir müssen auch über die Menschen am Kaspischen Meer sprechen.

Dort leben viele Menschen.

Dort gibt es Städte und Gemeinden.

Dort leben Fischerinnen und Fischer.

Dort leben Familien.

Viele Menschen leben schon seit Generationen am Kaspischen Meer.

Diese Menschen kennen das Meer sehr gut.

Sie haben ihr Wissen nicht bei einer Konferenz gelernt.

Sie haben ihr Wissen durch ihr Leben am Meer gesammelt.

An dieser Stelle beginnt der Text von Helga Merkelbach.

Helga Merkelbach war im Juni 2026 in Bonn.

Dort fand eine Klima·Konferenz statt.

Die Klima·Konferenz hieß SB 64.

Helga Merkelbach beobachtete die Klima·Konferenz.

Sie war dort für die Organisation Women’s International League for Peace and Freedom.

Der deutsche Name von der Organisation ist:

Internationale Frauen·Liga für Frieden und Freiheit.

Die kurze Form von dem Namen ist WILPF.

Helga Merkelbach stellte bei der Konferenz wichtige Fragen.

Diese Fragen passen zu unserer Text·Reihe „Hallo Frieden!“.

Helga Merkelbach fragte nach den Abgasen von dem Militär.

Sie fragte nach dem vielen Geld für Waffen.

Sie fragte nach dem vielen Geld für Kriege.

Sie fragte auch nach der Beteiligung von betroffenen Menschen.

Betroffene Menschen leben zum Beispiel direkt in einer Region mit großen Umwelt·Problemen.

Diese Menschen sollen bei wichtigen Entscheidungen stärker mitreden.

Helga Merkelbach besuchte auch eine Veranstaltung über das Kaspische Meer.

Dort sprach sie über eine wichtige Idee.

Die Länder sollen nicht um das Kaspische Meer kämpfen.

Die Länder sollen am Kaspischen Meer zusammen·arbeiten.

Die Länder teilen sich diesen wichtigen Natur·Raum.

Deshalb sollen die Länder diesen Natur·Raum gemeinsam schützen.

Diese Zusammenarbeit kann auch den Frieden fördern.

Helga Merkelbach sagte in Bonn:

„Macht das Kaspische Meer zu einem Knotenpunkt für Frieden, indem ihr als Anrainerstaaten für den Erhalt des Kaspischen Meeres kooperiert, damit es nicht zur Ursache für einen weiteren Krieg wird.“

Dieser Satz steht so im ursprünglichen Text von Helga Merkelbach.

Ein Knoten·Punkt verbindet verschiedene Dinge miteinander.

Anrainer·Staaten sind Länder an einem gemeinsamen Gewässer.

Kooperieren bedeutet zusammen·arbeiten.

Helga Merkelbach fordert also:

Die Länder am Kaspischen Meer sollen zusammen·arbeiten.

Die Länder sollen gemeinsam das Kaspische Meer schützen.

Diese Zusammenarbeit soll auch den Frieden schützen.

Diese Idee ist auch für den Klima·Schutz wichtig.

Die Luft kennt keine Länder·Grenzen.

Flüsse kennen keine Länder·Grenzen.

Vögel fliegen über Länder·Grenzen.

Auch Meere halten sich nicht an Länder·Grenzen.

Menschen haben diese Grenzen auf Land·Karten eingezeichnet.

Die Natur hält sich nicht an diese Grenzen.

 

Hallo Frieden!

 

Im November sprechen die Länder wieder über die Zukunft von unserem Klima.

Aber die Länder müssen auch über Frieden sprechen.

Denn die Länder müssen beim Klima·Schutz zusammen·arbeiten.

Dafür brauchen die Länder Frieden.

Frieden ist deshalb keine schöne Idee für besondere Reden.

Frieden ist wichtig für unser Überleben.

Frieden ersetzt den Klima·Schutz nicht.

Aber Krieg kann den Klima·Schutz zerstören.

Deshalb müssen wir vor der COP 31 über eine wichtige Frage sprechen.

Die Länder verwenden immer mehr Roh·Stoffe und Geld für Kriege.

Gleichzeitig müssen die Länder die Erwärmung von der Erde begrenzen.

Wie können die Länder beide Probleme gleichzeitig lösen?

Wir müssen die Erde schützen.

Aber Kriege machen Teile von der Erde zu Kampf·Gebieten.

Das widerspricht dem Schutz von der Erde.

Helga Merkelbach hat uns ihren persönlichen Bericht zur Verfügung gestellt.

Der Bericht handelt von der Klima·Konferenz in Bonn.

Die Presse·Agentur Pressenza veröffentlichte den Bericht.

Wir veröffentlichen den Beitrag von Helga Merkelbach danach vollständig.

Wir verändern ihren Beitrag nicht.

Dafür gibt es einen wichtigen Grund.

Helga Merkelbach war selbst bei der Klima·Konferenz.

Sie hat ihre eigenen Erfahrungen gemacht.

Deshalb soll Helga Merkelbach selbst von ihren Erfahrungen erzählen.

 

Danke, Helga Merkelbach.

 

 

Die Erwärmung von der Erde machte bei der Klima·Konferenz kaum Streit

Die Klima·Vor·Konferenz im Juni 2026 in Bonn

 

Von Helga Merkelbach

 

Alle offiziellen Gruppen bei der Klima·Vor·Konferenz sprachen über die vielen Krisen auf der Welt.

Die Klima·Vor·Konferenz hieß SB 64.

SB ist eine Abkürzung für einen englischen Namen.

SB bedeutet auf Deutsch: unterstützende Arbeits·Gruppen.

Diese Arbeits·Gruppen bereiten die große Klima·Konferenz vor.

Die Klima·Vor·Konferenz fand im Juni 2026 in Bonn statt.

Die vielen Krisen erschweren den Klima·Schutz.

Aber die offiziellen Gruppen nannten wichtige Ursachen nicht deutlich.

Dazu gehören diese Ursachen:

● Die Länder geben immer mehr Geld für das Militär aus.

● Länder führen Kriege.

● Länder besetzen Gebiete von anderen Menschen.

Helga Merkelbach wollte über diese Themen sprechen.

Deshalb nahm Helga Merkelbach als Beobachterin an der Konferenz teil.

Eine Beobachterin verfolgt die Verhandlungen.

Eine Beobachterin darf aber nicht über die Entscheidungen abstimmen.

Helga Merkelbach vertrat die Organisation WILPF.

WILPF ist eine Abkürzung.

Der englische Name ist Women’s International League for Peace and Freedom.

Der deutsche Name ist Internationale Frauen·Liga für Frieden und Freiheit.

WILPF ist die älteste Frauen·Friedens·Organisation der Welt.

Mehr Informationen über WILPF finden Sie hier:

https://www.wilpf.de/

 

Allein und trotzdem nicht allein

 

Kriege zerstören die Natur.

Das Militär zerstört die Natur.

Diese Zerstörung kann ganze Lebens·Räume dauerhaft vernichten.

Fachleute nennen die schwere Zerstörung von der Natur auch Öko·Zid.

Öko·Zid bedeutet:

Menschen zerstören einen Lebens·Raum sehr stark.

Dadurch verlieren Menschen und Tiere ihre Lebens·Grundlage.

Viele Menschen leiden besonders unter dieser Zerstörung.

Dazu gehören indigene Menschen.

Indigene Gemeinschaften leben schon sehr lange in einer bestimmten Region.

Dazu gehören auch Bäuerinnen und Bauern.

Dazu gehören Fischerinnen und Fischer.

Dazu gehören Menschen in Städten und Gemeinden.

Diese Menschen können ihre Lebens·Grundlage langsam verlieren.

Der ursprüngliche Text benutzt dafür das Wort Genozid.

Genozid bedeutet Völker·Mord.

Völker·Mord bedeutet:

Menschen wollen eine bestimmte Gruppe von Menschen ganz oder teilweise vernichten.

Frauen tragen oft besonders viele Folgen von Krisen und Kriegen.

Frauen bekommen Kinder.

Frauen versorgen häufig ihre Familien.

Frauen pflegen häufig andere Menschen.

Diese Arbeit heißt auch Sorge·Arbeit.

Frauen erhalten damit oft das tägliche Leben von Familien und Gemeinschaften.

Trotzdem dürfen viele Frauen bei wichtigen Entscheidungen nicht ausreichend mitbestimmen.

Dabei besitzen viele Frauen wichtiges Wissen.

Auch indigene Menschen besitzen wichtiges Wissen.

Auch Bäuerinnen und Bauern besitzen wichtiges Wissen.

Auch Fischerinnen und Fischer besitzen wichtiges Wissen.

Dieses Wissen entstand über sehr lange Zeit.

Dieses Wissen zeigt einen guten Umgang mit der Erde.

Menschen brauchen die Erde für Nahrung und Wasser.

Deshalb müssen Menschen die Erde schützen.

Helga Merkelbach war 10 Tage bei der Klima·Vor·Konferenz SB 64.

Sie war dort als Beobachterin für WILPF.

Helga Merkelbach wollte auf die Abgase von dem Militär aufmerksam machen.

Diese Abgase schaden dem Klima.

Fachleute nennen solche Abgase Emissionen.

Helga Merkelbach wollte auch über das Geld für das Militär sprechen.

Sie wollte auch über das Geld für Kriege sprechen.

Sie wollte außerdem an wichtige Ausgaben für den Klima·Schutz erinnern.

Dazu gehören 3 Bereiche.

Der erste Bereich heißt Anpassung.

Das englische Fach·Wort dafür ist Adaption.

Anpassung bedeutet:

Menschen bereiten sich auf die Folgen von der Klima·Krise vor.

Der zweite Bereich heißt Minderung.

Das englische Fach·Wort dafür ist Mitigation.

Minderung bedeutet:

Menschen verringern die Ursachen von der Klima·Krise.

Der dritte Bereich heißt Verluste und Schäden.

Der englische Ausdruck dafür ist Loss and Damage.

Damit sind Schäden durch die Klima·Krise gemeint.

Zum Beispiel zerstört eine Überschwemmung Häuser.

Oder eine Dürre zerstört eine Ernte.

Helga Merkelbach wollte diese Themen bei der Konferenz sichtbar machen.

Sehr viele Menschen nahmen an der Konferenz teil.

Insgesamt waren 9.206 Menschen angemeldet.

3.375 Menschen vertraten Regierungen.

2.430 Menschen kamen nicht von Regierungen.

Viele von diesen Menschen vertraten Unternehmen und die Wirtschaft.

Nur 134 angemeldete Menschen vertraten die Medien.

Eine einzelne Person kann bei so vielen Menschen nur wenig erreichen.

Helga Merkelbach konnte trotzdem auf ihre Themen aufmerksam machen.

Die SB 64 bereitete die nächste große Klima·Konferenz vor.

Diese Klima·Konferenz heißt COP 31.

COP ist eine Abkürzung.

COP bedeutet auf Deutsch: Konferenz von den Vertrags·Staaten.

Die COP 31 findet im November 2026 statt.

Die COP 31 findet in Antalya statt.

Antalya ist eine Stadt in der Türkei.

 

In der ersten Woche unterstützten 2 weitere Frauen Helga Merkelbach.

Eine Frau kam von Peace Boat.

Peace Boat bedeutet auf Deutsch: Friedens·Schiff.

Eine Frau kam von Tipping Point North South.

Die 3 Frauen veranstalteten gemeinsam eine zusätzliche Veranstaltung.

Die 3 Frauen veranstalteten auch eine Presse·Konferenz.

Helga Merkelbach nahm jeden Tag an einem Treffen von Frauen teil.

Die Gruppe heißt Women and Gender Constituency.

Der Name bedeutet ungefähr: Gruppe für Frauen und Geschlechter·Gerechtigkeit.

Frauen aus vielen Ländern arbeiten in dieser Gruppe zusammen.

Die Gruppe gehört zu 9 Gruppen aus der Zivil·Gesellschaft.

Zivil·Gesellschaft bedeutet:

Menschen und Organisationen engagieren sich außerhalb von Regierung und Staat.

Diese Gruppen beobachten die Klima·Konferenzen.

Diese Gruppen bringen ihre Meinungen ein.

Aber diese Gruppen dürfen nicht über die Entscheidungen abstimmen.

Mehr Informationen über die Arbeit von Peace Boat bei der SB 64 finden Sie hier:

https://peaceboat.org/english/news/sb64

Viele Organisationen machten im Konferenz·Gebäude Aktionen.

Diese Organisationen gehören nicht zu Regierungen.

Solche Organisationen heißen Nicht·Regierungs·Organisationen.

Die kurze Form ist NGO.

Die Aktionen sollten die offiziellen Vertreterinnen und Vertreter von den Ländern aufmerksam machen.

Die Aktionen zeigten die große Dringlichkeit von dem Klima·Schutz.

Diese Arbeit geht bei der COP 31 in Antalya weiter.

Die Arbeit endet also nicht mit der Klima·Vor·Konferenz.

Im September 2026 gibt es eine weltweite Aktions·Woche.

Ein Bündnis organisiert diese Aktions·Woche.

Das Bündnis setzt sich für Frieden ein.

Das Bündnis setzt sich auch für Klima·Gerechtigkeit ein.

Klima·Gerechtigkeit bedeutet:

Die Folgen von der Klima·Krise treffen die Menschen unterschiedlich stark.

Menschen und Länder tragen auch unterschiedlich stark zur Klima·Krise bei.

Klima·Gerechtigkeit fordert deshalb eine gerechte Verteilung von Verantwortung und Hilfe.

Alle Menschen können bei der Aktions·Woche mitmachen.

Auch kleine Aktionen am eigenen Wohn·Ort sind möglich.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://climatemilitarism.org/weekofaction/

 

Die gefährlichen Abgase von dem Militär

 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Folgen von Militär und Krieg für das Klima.

Das Militär verursacht sehr viel Kohlen·Dioxid.

Kohlen·Dioxid ist ein Gas.

Die kurze Form ist CO₂.

Zu viel Kohlen·Dioxid macht die Erde wärmer.

Die Menge von dem Kohlen·Dioxid aus dem Militär ist sehr groß.

Man kann das Militär mit einem Land vergleichen.

Dann wäre das Militär bei den CO₂·Emissionen auf Platz 4.

Nur China verursacht mehr CO₂.

Auch die USA verursachen mehr CO₂.

Auch Indien verursacht mehr CO₂.

Das Militär verursacht ungefähr 5,5 Prozent von allen weltweiten Emissionen.

Emissionen sind zum Beispiel schädliche Abgase.

Dabei sind die Emissionen von Kriegen noch nicht mitgerechnet.

Das Militär verursacht damit mehr Emissionen als alle Länder in Afrika zusammen.

Das Militär verursacht auch mehr Emissionen als die 46 ärmsten Länder von der Welt zusammen.

Diese 46 Länder verursachen zusammen ungefähr 4 Prozent von den weltweiten Emissionen.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://unctad.org/news/unctad-sets-out-actions-support-least-developed-countries-global-low-carbon-transition

Reiche Länder geben sehr viel Geld für das Militär aus.

Der ursprüngliche Text nennt diese Länder den Globalen Norden.

Zum Globalen Norden gehören vor allem reiche Industrie·Länder.

Diese Länder geben ungefähr 30 Mal so viel Geld für das Militär aus wie für den Umwelt·Schutz.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.thewaronclimate.org/

Auch Kriege verursachen sehr viel Kohlen·Dioxid.

Der Krieg in Gaza verursachte bis Anfang 2026 ungefähr 33 Millionen Tonnen CO₂.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.qmul.ac.uk/news/latest-news/2026/humanities-and-social-sciences/hss/study-highlights-the-hidden-climate-cost-of-the-israelgaza-war.html

Auch der Krieg in der Ukraine verursacht sehr viel CO₂.

In 4 Jahren waren es ungefähr 311 Millionen Tonnen CO₂.

Frankreich verursacht in einem Jahr ungefähr eine ähnlich große Menge CO₂.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://en.ecoaction.org.ua/wp-content/uploads/2026/02/Climate-Damage-Caused-by-War-48-months_ENs.pdf

Im Jahr 2024 waren 92 Länder an Kriegen beteiligt.

Das ist fast die Hälfte von allen Ländern auf der Welt.

Seit dem Zweiten Welt·Krieg waren nicht mehr so viele Länder an Kriegen beteiligt.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://asianews.network/92-countries-engaged-in-conflicts-beyond-borders-global-peace-index/

Forschende und Organisationen aus der Zivil·Gesellschaft stellen deshalb Forderungen.

● Die Länder sollen die Emissionen von ihrem Militär verpflichtend melden.

Heute müssen die Länder diese Emissionen nicht verpflichtend melden.

Das Klima·Abkommen von Paris erlaubt eine freiwillige Meldung.

Das Klima·Abkommen von Paris ist ein Vertrag zwischen vielen Ländern.

Die Länder wollen mit diesem Vertrag die Erwärmung von der Erde begrenzen.

● Die Länder sollen langfristig weniger Militär haben.

Dafür gibt es das schwere Wort Ent·Militarisierung.

Ent·Militarisierung bedeutet:

Ein Land verringert die Bedeutung und die Größe von seinem Militär.

Die Länder sollen ihre Ausgaben für das Militär nicht immer weiter erhöhen.

Vor allem die USA fordern höhere Ausgaben für das Militär.

Die Forderung liegt bei 5 Prozent von der gesamten Wirtschafts·Leistung von jedem Land.

● Die Länder sollen Geld anders verteilen.

Dafür gibt es die Forderung „Move the money!“.

Das bedeutet auf Deutsch: Verteilt das Geld neu.

Die Länder sollen weniger Geld für Militär und Kriege ausgeben.

Die Länder sollen mehr Geld für Klima·Gerechtigkeit ausgeben.

Die Länder sollen mehr Geld für Klima·Schutz ausgeben.

Die Länder sollen mehr Geld für die Anpassung an die Klima·Krise ausgeben.

Die Länder sollen mehr Geld für Verluste und Schäden durch die Klima·Krise ausgeben.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.wilpf.org/move-the-money/

 

Die verantwortlichen Länder übernehmen zu wenig Verantwortung

 

Die Forderung lautet: Zahlt endlich für Klima·Gerechtigkeit!

Es gibt ein weltweites Netzwerk für Klima·Schutz.

Das Netzwerk heißt Climate Action Network.

Die kurze Form ist CAN.

CAN verbindet ungefähr 2.500 Nicht·Regierungs·Organisationen auf der ganzen Welt.

CAN verteilte bei der Konferenz jeden Tag eine Zeitung.

Die Zeitung heißt ECO.

Auf der Zeitung stand eine deutliche Forderung.

Die Forderung lautete:

Beendet den Völker·Mord.

Beendet die illegalen Kriege.

Illegal bedeutet:

Etwas verstößt gegen geltendes Recht.

Im Juni veröffentlichte ECO 6 Vorschläge für einen gerechten Wandel.

Ein gerechter Wandel bedeutet:

Die Gesellschaft verändert ihre Wirtschaft für den Klima·Schutz.

Diese Veränderung soll dabei gerecht für alle Menschen sein.

ECO forderte die Industrie·Länder auf.

Die Industrie·Länder sollen keine Kriege und keine Massen·Vernichtung finanzieren.

Massen·Vernichtung bedeutet:

Sehr viele Menschen oder große Lebens·Räume werden zerstört.

Die Industrie·Länder sollen dieses Geld stattdessen für einen gerechten Wandel einsetzen.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://climatenetwork.org/resource/eco-5-sb64/ 

Im November 2025 fand die Klima·Konferenz COP 30 statt.

Die COP 30 fand in Belém in Brasilien statt.

Organisationen aus der Zivil·Gesellschaft erreichten dort einen wichtigen Erfolg.

Der gerechte Wandel kam in das offizielle Abschluss·Dokument.

Der englische Ausdruck dafür ist Just Transition.

Die Länder wollten danach über die Umsetzung von diesem gerechten Wandel sprechen.

Einige Länder tragen besonders viel Verantwortung für die Klima·Krise.

Diese Länder sollen deshalb zuerst handeln.

Diese Länder sollen besonders betroffenen Menschen Geld geben.

Das Geld soll aus öffentlichen Mitteln kommen.

Öffentliche Mittel sind Gelder von dem Staat.

Das Geld soll als Zuschuss vergeben werden.

Ein Zuschuss muss normalerweise nicht zurückgezahlt werden.

Betroffene Menschen und Länder brauchen dieses Geld für verschiedene Aufgaben.

● Sie müssen sich an die Folgen von der Klima·Krise anpassen.

● Sie müssen die Ursachen von der Klima·Krise verringern.

● Sie müssen mit bereits entstandenen Verlusten umgehen.

● Sie müssen bereits entstandene Schäden bewältigen.

Aber viele reiche Länder handeln anders.

Diese Länder gehören zum Globalen Norden.

Sie setzen oft auf private Unternehmen.

Die Unternehmen sollen Geld in einen umwelt·freundlichen Wandel investieren.

Private Unternehmen wollen mit einer Investition aber normalerweise Geld verdienen.

Deshalb achten Unternehmen auf ihren eigenen Gewinn.

Menschen·Rechte und Klima·Gerechtigkeit stehen dabei nicht immer an erster Stelle.

Am Ende von der Konferenz in Bonn waren viele Menschen enttäuscht.

Offizielle Vertreterinnen und Vertreter von den Ländern waren enttäuscht.

Auch Menschen aus der Zivil·Gesellschaft waren enttäuscht.

Die Länder sprachen nicht ausreichend über die Umsetzung von dem gerechten Wandel.

Die Länder sprachen auch nicht ausreichend über das notwendige Geld.

Vor allem reiche Länder verhinderten nach der Darstellung von Helga Merkelbach konkrete Fortschritte.

Dazu gehörten besonders Länder von der Europäischen Union.

Auch Saudi·Arabien verhinderte nach ihrer Darstellung konkrete Fortschritte.

Diese Länder wollten neue Arbeits·Pläne erstellen.

Diese Länder wollten über einzelne Abschnitte von dem Text sprechen.

Diese Länder stritten über Formulierungen.

Am Ende fehlten wichtige Gruppen im Abschluss·Dokument.

Diese Gruppen müssen aber an einem gerechten Wandel beteiligt sein.

● Indigene Menschen müssen beteiligt sein.

Indigene Menschen besitzen wichtiges Wissen.

Indigene Menschen haben auch eigene Rechte.

● Menschen aus den betroffenen Gemeinden müssen beteiligt sein.

Diese Menschen besitzen wichtiges Wissen über ihren Lebens·Raum.

● Frauen müssen beteiligt sein.

Frauen machen mehr als die Hälfte von der Welt·Bevölkerung aus.

● Arbeiterinnen und Arbeiter müssen beteiligt sein.

Ihre Arbeit ist für das Leben von der Gesellschaft wichtig.

● Bäuerinnen und Bauern müssen beteiligt sein.

Sie produzieren unsere Nahrung.

● Junge Menschen müssen beteiligt sein.

Die Entscheidungen von heute bestimmen ihre Zukunft.

 

Das Kaspische Meer verliert Wasser

 

Bei der Konferenz gab es auch eine Veranstaltung über das Kaspische Meer.

Verschiedene Organisationen von den Vereinten Nationen nahmen daran teil.

Die Vereinten Nationen sind ein Zusammenschluss von fast allen Ländern auf der Welt.

Auch Länder am Kaspischen Meer nahmen teil.

Solche Länder heißen Anrainer·Staaten.

Auch Russland nahm teil.

Auch Saudi·Arabien nahm teil.

Auch Kuba nahm teil.

Auch Nicaragua nahm teil.

Weitere Länder nahmen ebenfalls teil.

Bei der Veranstaltung konnten die Gäste Fragen stellen.

Helga Merkelbach stellte dort eine Frage.

Sie sprach über die Menschen in den Gemeinden am Kaspischen Meer.

Diese Menschen leiden schon heute unter dem sinkenden Wasser·Spiegel.

Auch die Verschmutzung von dem Kaspischen Meer belastet diese Menschen.

Helga Merkelbach forderte eine Beteiligung von diesen Menschen.

Diese Menschen besitzen wichtiges Wissen.

Diese Menschen besitzen auch Rechte.

Deshalb sollen sie bei den Gesprächen mitmachen.

Viele Menschen leben schon seit sehr langer Zeit am Kaspischen Meer.

Ihr Wissen und ihre Lebens·Weise halfen beim Schutz von dem Meer.

Forschende sprachen bei der Veranstaltung auch über den Handel in der Region.

Die Region ist wichtig für den Transport von Waren.

Helga Merkelbach vermisste dabei einen wichtigen Punkt.

Westliche Länder haben eigene Interessen in dieser Region.

China hat ebenfalls eigene Interessen in dieser Region.

China baut neue Handels·Wege nach Europa aus.

Dieses große Vorhaben heißt Belt and Road Initiative.

Der deutsche Name ist Neue Seiden·Straße.

China kann über diese Handels·Wege günstigere Waren nach Europa bringen.

Dadurch entsteht ein Wettbewerb zwischen verschiedenen Ländern.

Helga Merkelbach forderte stattdessen eine Zusammenarbeit für den Frieden.

Helga Merkelbach sagte:

 

„Macht das Kaspische Meer zu einem Knotenpunkt für Frieden, indem ihr als Anrainerstaaten für den Erhalt des Kaspischen Meeres kooperiert, damit es nicht zur Ursache für einen weiteren Krieg wird.“

 

Dieser Satz steht so im ursprünglichen Beitrag.

Ein Knoten·Punkt verbindet verschiedene Wege oder Bereiche.

Anrainer·Staaten sind Länder an einem gemeinsamen Gewässer.

Kooperieren bedeutet zusammen·arbeiten.

Helga Merkelbach fordert mit dem Satz:

Die Länder am Kaspischen Meer sollen zusammen·arbeiten.

Die Länder sollen gemeinsam das Kaspische Meer schützen.

Das Kaspische Meer soll kein Grund für einen neuen Krieg werden.

Die Menschen bei der Veranstaltung klatschten laut.

Danach sprachen Menschen Helga Merkelbach auf ihre Worte an.

Ein Mensch bezeichnete ihre Worte als den einzigen ernst zu nehmenden Beitrag.

Durch ihre Wort·Meldung kam Helga Merkelbach mit weiteren Delegierten ins Gespräch.

Diese Delegierten kamen auch aus Ländern mit schwierigen politischen Situationen.

 

Offizielle Vertreterinnen und Vertreter zeigen auch persönlich Mitgefühl

 

Mächtige Länder haben bei solchen Konferenzen viel Einfluss.

Deshalb fand Helga Merkelbach manche Ergebnisse enttäuschend.

Aber Helga Merkelbach erlebte auch positive Momente.

Sie sprach persönlich mit Menschen aus mehr als 12 Ländern.

Viele von diesen Menschen kamen aus dem Globalen Süden.

Der Globale Süden meint vor allem ärmere Länder.

Viele Menschen in diesen Ländern leben unter schwierigen Bedingungen.

Helga Merkelbach blieb mit einigen von diesen Menschen in Kontakt.

Sie möchte weiter mit ihnen über Krieg und Klima sprechen.

Sie möchte weiter mit ihnen über Militär und Klima sprechen.

Helga Merkelbach fand oft einen persönlichen Einstieg in diese Gespräche.

Sie erzählte von ihren Reisen in die Heimat von diesen Menschen.

Sie erzählte von der Natur in diesen Ländern.

Sie erzählte von Begegnungen mit Menschen in diesen Ländern.

Mit manchen Menschen dort hat sie bis heute Kontakt.

Diese Erzählungen lösten bei den Delegierten Freude aus.

Die Delegierten erinnerten sich an ihre Heimat.

Die Delegierten vertrauten Helga Merkelbach.

Die Delegierten spürten ihr Mitgefühl.

Abseits von den offiziellen Gesprächen äußerten die Delegierten ähnliche Meinungen.

Die Länder sollen die Emissionen von ihrem Militär verpflichtend melden.

Diese Emissionen sollen in den Berichten von den Ländern stehen.

Die Delegierten kritisierten auch Vorschläge von reichen Ländern.

Nach ihrer Meinung verschärfen manche Vorschläge bestehende Abhängigkeiten.

Ärmere Länder können dadurch noch stärker von reichen Ländern abhängig werden.

Die Delegierten kritisierten auch die weitere Ausbeutung von der Natur.

Das schwere Wort dafür ist Extraktivismus.

Extraktivismus bedeutet:

Menschen holen sehr viele Roh·Stoffe aus der Natur.

Heute geht es dabei auch um bestimmte wichtige Mineralien.

Diese Mineralien braucht die Industrie zum Beispiel für moderne Technik.

Die Delegierten kritisierten auch einen zu hohen Verbrauch von Wasser.

Die Delegierten kritisierten auch die Nutzung von großen Land·Flächen.

Unternehmen brauchen zum Beispiel Land für Solar·Anlagen.

Solar·Anlagen erzeugen Strom aus Sonnen·Licht.

Unternehmen brauchen auch Land für Wind·Kraft·Anlagen.

Wind·Kraft·Anlagen erzeugen Strom aus Wind.

Große Unternehmen brauchen auch viel Land für die Land·Wirtschaft.

Dafür gibt es das Fach·Wort Agro·Business.

Menschen vor Ort können dadurch ihr Land verlieren.

Fachleute nennen das Land·Raub.

Die Menschen verlieren dadurch einen Teil von ihrer Lebens·Grundlage.

Nach Meinung von den Delegierten ist das kein gerechter Wandel.

Eine Delegierte kam aus einem Land mit sehr viel Sonne.

Ihr Land hat aber wenig Wasser.

Dieses Land soll in Zukunft grünen Wasser·Stoff nach Deutschland liefern.

Wasser·Stoff ist ein Stoff zur Speicherung und Nutzung von Energie.

Grüner Wasser·Stoff wird mit Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt.

Dafür braucht die Herstellung auch Wasser.

Die Delegierte kritisierte diese Pläne.

Sie nannte diese Entwicklung „grünen Kolonialismus“.

Kolonialismus bedeutet:

Ein mächtiges Land beherrscht oder nutzt ein anderes Land zu seinem eigenen Vorteil.

Mit „grünem Kolonialismus“ meinte die Delegierte:

Reiche Länder nutzen ärmere Länder für ihre eigenen Klima·Ziele.

Dabei können neue Abhängigkeiten und neue Probleme entstehen.

Helga Merkelbach sprach auch mit einer Frau aus einem Insel·Staat.

Der steigende Wasser·Spiegel von den Meeren bedroht diesen Insel·Staat.

Der Insel·Staat gehört zu den ärmsten Ländern auf der Welt.

Die Frau hatte außerdem ein Problem mit ihrem Visum für Deutschland.

Ein Visum ist eine Erlaubnis für die Einreise in ein Land.

Die deutsche Botschaft wollte ihr erst nach der Konferenz einen Termin für den Visums·Antrag geben.

Die Frau brauchte deshalb Unterstützung von den Vereinten Nationen.

Erst durch diese Unterstützung konnte die Frau an der Konferenz teilnehmen.

Bei den offiziellen Gesprächen forderte vor allem eine große Länder·Gruppe mehr Verantwortung von reichen Ländern.

Diese Gruppe heißt G 77.

Zu dieser Gruppe gehören 134 Länder aus dem Globalen Süden.

Auch China unterstützte diese Forderung.

Die Gruppe forderte Zahlungen von den reichen Ländern.

Die reichen Länder verursachten in der Vergangenheit besonders viele CO₂·Emissionen.

Deshalb tragen diese Länder nach Ansicht von der Gruppe eine besondere Verantwortung.

Diese Länder sollen besonders betroffene Menschen im Globalen Süden unterstützen.

 

Ein interessantes Thema

 

Helga Merkelbach stellte bei verschiedenen Veranstaltungen Fragen.

Sie stellte auch bei aufgezeichneten Presse·Konferenzen Fragen.

Insgesamt stellte sie 15 Mal Fragen über Militär und Krieg.

Sie fragte nach den Folgen für das Klima.

Am Ende von der Konferenz kannten einige Menschen Helga Merkelbach schon wegen dieser Fragen.

Menschen sprachen sie auf ihre Fragen an.

Manche Menschen wollten auch mehr über WILPF erfahren.

Helga Merkelbach bezeichnete WILPF als die älteste Frauen·Friedens·Organisation von der Welt.

Gegen Ende von der Konferenz machte Helga Merkelbach eine besondere Beobachtung.

Eine andere Frau sprach selbst über das Thema.

Diese Frau verwendete dabei Informationen von Helga Merkelbach.

Helga Merkelbach hatte das Thema also sichtbar gemacht.

Ein Beispiel zeigt die Reaktion auf eine Frage von Helga Merkelbach.

Der brasilianische Botschafter André Aranha Corrêa do Lago antwortete auf ihre Frage.

Er hatte eine wichtige Aufgabe bei der COP 30.

Die Antwort können Sie in einer Aufzeichnung hören.

Die Antwort beginnt ungefähr bei Minute 20 und 5 Sekunden.

https://unfccc-events.azureedge.net/SB64_114046/agenda

Helga Merkelbach beobachtete auch den Gesichts·Ausdruck von dem Botschafter.

Für sie zeigte sein Gesichts·Ausdruck die Schwierigkeit von dem Thema.

Das Thema Krieg und Klima war damit bei der Konferenz angekommen.

Helga Merkelbach erinnerte an eine Rede von dem brasilianischen Präsidenten Lula.

Lula hielt diese Rede bei der Eröffnung von der COP 30 im Jahr 2025.

Helga Merkelbach fragte nach dem Zusammenhang von Krieg und Klima·Wandel.

Sie fragte auch nach dem Zusammenhang von Militär·Ausgaben und Klima·Wandel.

Sie wollte wissen:

Welche Rolle spielen diese Themen bei der nächsten COP in Antalya?

Präsident Lula hatte in seiner Rede über bewaffnete Konflikte gesprochen.

Bewaffnete Konflikte sind Kämpfe mit Waffen.

Lula sagte:

Konflikte zwischen Ländern brauchen viel Aufmerksamkeit.

Kriege brauchen auch sehr viele Roh·Stoffe und sehr viel Geld.

Dieses Geld fehlt dann beim Kampf gegen die Erwärmung von der Erde.

Lula sprach auch über Ungleichheit.

Ungleichheit bedeutet hier:

Manche Menschen und Länder besitzen sehr viel.

Andere Menschen und Länder besitzen sehr wenig.

Nach den Worten von Lula hängt auch der Klima·Wandel mit dieser Ungleichheit zusammen.

Die Welt muss deshalb Ungleichheit verringern.

Sonst kann die Welt den Klima·Wandel nicht ausreichend begrenzen.

Nach der Frage von Helga Merkelbach war es zunächst still im Raum.

Dann antwortete der Botschafter auf Englisch:

„It’s an interesting topic.“

Das bedeutet auf Deutsch:

„Es ist ein interessantes Thema.“

Danach schwieg der Botschafter wieder.

Dann sagte er noch einmal:

„Es ist interessant.“

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-08-19-da/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 19. August 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1: Thomas / Didgeman – Foto 2 und 3: Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau