Vor genau einer Woche gab es eine besondere Sonnen·finsternis über Trier.
Das war am Abend vom 12. August 2026.
Bei einer Sonnen·finsternis verdeckt der Mond einen Teil von der Sonne.
Daniel Schönhofen hat davon ein Foto mit seinem Handy gemacht.
Das Foto entstand um 20 Uhr auf der Irscher Höhe.
Vielen Dank an Daniel Schönhofen für das Foto.
Foto: © Daniel Schönhofen
Abbildung 1
Die Abbildung zeigt den Regen in Deutschland.
Links sehen Sie:
So viel Regen ist vom 1. März bis zum 31. Juli 2026 gefallen.
Rechts sehen Sie:
So unterscheidet sich die Regen·menge von früheren Jahren.
Zum Vergleich dienen die Jahre 1991 bis 2020.
Quelle: Deutscher Wetter·dienst
Abbildung 2
Die Abbildung zeigt die Feuchtigkeit im Boden.
Gemessen wurde bis zu einer Tiefe von 60 Zentimetern.
Die Messung war unter Gras.
Die Messung ist vom 4. August 2026.
Links sehen Sie die Feuchtigkeit im Boden.
Rechts sehen Sie den Vergleich mit den Jahren 1991 bis 2020.
Bei sehr wenig Wasser im Boden leiden die Pflanzen unter der Trockenheit.
Quelle: Deutscher Wetter·dienst
Abbildung 3
Die Abbildung zeigt die Feuchtigkeit im Boden in Deutschland.
Gemessen wurde bis zu einer Tiefe von 60 Zentimetern.
Die Abbildung zeigt die Jahre 2018, 2022 und 2026.
Zum Vergleich zeigt die Abbildung auch Werte aus früheren Jahren.
Quelle: Deutscher Wetter·dienst
Abbildung 4
Die Abbildung zeigt die Gefahr von Wald·bränden in Deutschland.
Es gibt verschiedene Stufen für die Gefahr von Wald·bränden.
Stufe 4 bedeutet:
Die Gefahr ist hoch.
Stufe 5 bedeutet:
Die Gefahr ist sehr hoch.
Die Abbildung zeigt die Anzahl der Tage mit Stufe 4 oder 5 im Jahr 2026.
Zum Vergleich zeigt die Abbildung auch Werte aus früheren Jahren.
Quelle: Deutscher Wetter·dienst
Abbildung 5
Die Abbildung zeigt eine Vorhersage für die Feuchtigkeit im Boden in Deutschland.
Es geht um den Boden unter Gras.
Die Vorhersage gilt vom 10. August bis zum 6. September 2026.
Die Vorhersage ist in einzelne Wochen aufgeteilt.
Die Vorhersage wurde am 4. August 2026 erstellt.
Die Punkte haben verschiedene Größen.
Die Größe von einem Punkt zeigt:
So sicher ist die Vorhersage.
Quelle: Deutscher Wetter·dienst

LEICHTE SPRACHE - TRIER-WETTER & DEUTSCHER WETTERDIENST

Es regnet. – Aber der Boden ist immer noch sehr trocken. – Der Deutsche Wetter·dienst warnt: Es besteht die Gefahr von Wald·bränden.

In Trier regnet es heute.
Der Regen bringt kühlere Luft.
Aber der Boden bleibt sehr trocken.
Vor wenigen Tagen gab es einen großen Wald·brand im Hohen Venn.
Der Rauch kam bis in unsere Region.
Der Deutsche Wetter·dienst warnt vor sehr trockenen Böden.
Der Deutsche Wetter·dienst warnt auch vor wenig Wasser in Flüssen.
Und der Deutsche Wetter·dienst warnt vor einer hohen Gefahr von Wald·bränden.

 

Das Klima·abkommen von Paris: Was machen wir heute daraus?

 

Viele Länder haben im Jahr 2015 eine wichtige Vereinbarung getroffen.

Die Länder haben sich in Paris getroffen.

Das Treffen hieß Klima·konferenz.

Bei einer Klima·konferenz sprechen viele Länder über den Klima·schutz.

Die Klima·konferenz in Paris hieß auch COP21.

COP21 ist eine Abkürzung.

COP21 bedeutet:

Es war die 21. Klima·konferenz von den Vereinten Nationen.

Die Vereinten Nationen sind eine Gemeinschaft von sehr vielen Ländern.

Die Länder haben in Paris das Klima·abkommen von Paris beschlossen.

Ein Abkommen ist eine Vereinbarung.

Die Länder haben ein wichtiges Ziel vereinbart.

Die Erde soll sich deutlich weniger als 2 Grad Celsius erwärmen.

Die Länder wollen möglichst eine Erwärmung von höchstens 1,5 Grad Celsius erreichen.

Für den Vergleich nutzen Fachleute die Temperaturen vor der Industrialisierung.

Industrialisierung bedeutet:

Vor langer Zeit entstanden immer mehr Fabriken.

Seit dieser Zeit verbrennen Menschen immer mehr Kohle.

Menschen verbrennen auch immer mehr Erdöl und Erdgas.

Dabei entstehen viele Klima·gase.

Klima·gase erwärmen die Erde.

Seit dem Klima·abkommen von Paris sind mehr als 10 Jahre vergangen.

Deshalb reicht eine Frage heute nicht mehr aus.

Die Frage ist nicht nur:

Was haben die Länder damals vereinbart?

Eine weitere wichtige Frage ist:

Was machen wir heute daraus?

Der Sommer 2026 zeigt die Folgen von Hitze und Trockenheit sehr deutlich.

Deshalb dürfen wir diese Folgen nicht kleinreden.

 

Hitze und Trockenheit: Das Mosel·tal zeigt die Veränderungen

 

Das Mosel·tal gehört zu den besonders warmen Regionen in Deutschland.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

https://www.trierer-umschau.de/2025-10-19-cb/

Im Mosel·tal können wir die Veränderungen besonders deutlich beobachten.

Wir erleben mehr Hitze.

Wir erleben auch Trockenheit.

Wir müssen dafür nicht in weit entfernte Länder schauen.

Wir können die Veränderungen direkt bei uns beobachten.

Wir können auf unsere Wiesen schauen.

Wir können auf unsere Wälder schauen.

Wir können auf unsere Wein·berge schauen.

Wir können auf den Boden unter unseren Füßen schauen.

Manchmal können wir die Folgen sogar riechen.

 

Wald·brand im Hohen Venn: Der Rauch kam bis in die Region Trier

 

Am 15. August 2026 roch es in Trier nach Rauch.

Auch in Teilen von der Region roch es nach Rauch.

Der Rauch kam nicht aus Trier.

Der Rauch kam vom Hohen Venn.

Im Hohen Venn gab es einen großen Wald·brand.

Das Hohe Venn ist eine große Natur·landschaft.

Das Hohe Venn liegt in Belgien und in Deutschland.

Teile vom Hohen Venn stehen unter besonderem Schutz.

Der Wind trug den Rauch über viele Kilometer.

Der Rauch kam bis in die Region Trier.

Viele Menschen in der Region rochen den Rauch.

Viele Menschen riefen deshalb die Feuer·wehr an.

Viele Menschen riefen auch die Polizei an.

Die Behörden informierten die Menschen.

In der Region Trier gab es zu dieser Zeit keinen entsprechenden großen Brand.

Die Behörden baten die Menschen um etwas Wichtiges.

Die Menschen sollten die Notruf·nummern nicht für Fragen zum Rauch anrufen.

Die Notruf·nummern müssen für Notfälle frei bleiben.

Die Trockenheit war damit plötzlich sehr deutlich zu spüren.

Die Menschen konnten die Folgen von der Trockenheit riechen.

 

Die Trockenheit roch nach Rauch

 

Der Rauch zog über die Grenzen von Ländern.

Das Feuer zeigte eine große Gefahr.

Eine sehr trockene Landschaft kann leicht brennen.

Der große Brand im Hohen Venn beschäftigte die Einsatz·kräfte noch mehrere Tage.

Einsatz·kräfte sind zum Beispiel Menschen von der Feuer·wehr.

Dann kam Regen.

Auch der Wind wurde schwächer.

Das half den Einsatz·kräften.

Aber der Brand hatte weiterhin Folgen.

Mehr Informationen über den Wald·brand finden Sie hier:

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/waldbrand-hohesvenn-belgien-100.html

Wir schreiben immer wieder eine wichtige Warnung.

Wir werden diese Warnung auch weiter schreiben.

Wir Menschen erwärmen unsere Erde immer weiter.

Aber wir Menschen sind ein Teil von dieser Erde.

Deshalb treffen die Folgen von der Erwärmung auch uns Menschen.

 

Regen beendet die Trockenheit nicht

 

Jetzt denken manche Menschen vielleicht:

Aber es hat doch geregnet.

Das stimmt.

Der Regen war wichtig.

Der Regen hat bei Wald·bränden geholfen.

Der Regen hat auch bei Bränden auf großen Flächen geholfen.

Der Regen konnte einige Brände für kurze Zeit bremsen.

Der Regen konnte auch beim Löschen helfen.

Der Regen hat den Pflanzen Wasser gebracht.

Vielleicht hatten manche Menschen deshalb ein gutes Gefühl.

Vielleicht dachten diese Menschen:

Die Lage wird jetzt besser.

Aber der Regen löst das Problem noch nicht.

 

Ein Regen·schauer beendet noch keine lange Trockenheit

 

Vor dem Regen war es lange sehr trocken.

Deshalb reicht wenig Regen nicht aus.

Der Sender ZDF hat darüber berichtet.

Der Bericht erklärt die Folgen von Regen nach einer langen Trockenheit.

Der Bericht erklärt auch:

Der Regen versorgt trockene Böden nicht sofort mit genug Wasser.

Auch Wälder bekommen nicht sofort wieder genug Wasser.

Auch Flüsse und andere Gewässer bekommen nicht sofort wieder genug Wasser.

Gewässer sind zum Beispiel Flüsse und Seen.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.zdfheute.de/wissen/duerre-regen-waldbrand-niedrigwasser-boden-100.html

Deutschland hatte nicht nur einige trockene Tage.

Deutschland erlebt seit vielen Monaten eine ungewöhnlich starke Trockenheit.

Deshalb schauen wir beim Wetter in Trier nicht nur auf den nächsten Regen.

Wir schauen auch auf die Folgen von der langen Trockenheit.

Wir müssen auch auf den Boden schauen.

Denn dort kommt der Regen an.

 

Der Blick auf den Boden unter unseren Füßen

 

Der Deutsche Wetter·dienst hat eine Presse·mitteilung veröffentlicht.

Eine Presse·mitteilung ist ein Text mit Informationen für die Öffentlichkeit.

Die Abkürzung für den Deutschen Wetter·dienst ist DWD.

Wir haben die Presse·mitteilung vom Deutschen Wetter·dienst vollständig übernommen.

Wir zeigen den Text.

Wir zeigen auch die Bilder.

Bitte beachten Sie auch unsere Bilder zu diesem Thema.

 

Wetter in Trier heute: Wolken und Regen und Sonne

 

Zuerst schauen wir auf das Wetter in Trier am heutigen Tag.

Heute liegen die Temperaturen zwischen 19 und 23 Grad Celsius.

Am Himmel gibt es Wolken.

Es gibt leichten Regen.

Der Wind kann kräftig werden.

Die Böen erreichen etwa 45 Kilometer in der Stunde.

Böen sind kurze und starke Wind·stöße.

Zwischendurch kann auch die Sonne scheinen.

Am Nachmittag können sich Sonne und Wolken und Regen abwechseln.

Dann kann vielleicht ein Regen·bogen entstehen.

Die vergangenen Tage waren heiß.

Heute ist es deutlich kühler.

Deshalb brauchen manche Menschen vielleicht wieder eine Jacke.

Auch unser Körper muss sich an die niedrigeren Temperaturen gewöhnen.

Sie sind morgens länger unterwegs?

Oder Sie sind abends länger unterwegs?

Dann nehmen Sie am besten etwas zum Überziehen mit.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag.

Schauen Sie heute nicht nur in den Himmel.

Schauen Sie auch auf den Boden unter Ihren Füßen.

Auch der Boden zeigt die Folgen von diesem Sommer.

 

 

Der Deutsche Wetter·dienst warnt: Die Trockenheit im Sommer 2026 wird immer problematischer

 

Jetzt folgt die Presse·mitteilung vom Deutschen Wetter·dienst.

 

Deutscher Wetter·dienst: Starke Trockenheit im Sommer 2026

 

Im Süden von Deutschland wird die Lage für die Natur und die Land·wirtschaft immer schwieriger

 

In einigen Teilen von Deutschland sind die Böden ungewöhnlich trocken.

Die Entwicklung erinnert an die sehr trockenen Jahre 2018 und 2022.

Diese Trockenheit schadet der Natur immer mehr.

Die Trockenheit schadet auch der Land·wirtschaft immer mehr.

Besonders betroffen sind die Mitte im Süden und der Süden von Deutschland.

Dort gab es mehrere lange Zeiten mit wenig Regen.

Gleichzeitig war es sehr warm oder sehr heiß.

Bei Wärme brauchen Pflanzen besonders viel Wasser.

Deshalb ist der Boden dort inzwischen sehr trocken.

Der Deutsche Wetter·dienst berichtet über diese Entwicklung.

Die Abkürzung für Deutscher Wetter·dienst ist DWD.

Der DWD beobachtet das Wetter in Deutschland.

Der DWD untersucht auch die Folgen vom Wetter.

Der DWD berichtet hier über die Trockenheit im Frühling und im Sommer 2026.

 

Seit März fällt wenig Regen

 

Seit März hat es in fast ganz Deutschland weniger geregnet als sonst.

Besonders wenig Regen gab es in diesen Gebieten:

● in der Pfalz

● in Rhein·hessen

● bis nach Unter·franken

Dort fielen an vielen Orten weniger als 150 Liter Regen auf einen Quadrat·meter.

Ein Quadrat·meter ist eine Fläche.

Die Fläche ist einen Meter lang.

Und die Fläche ist einen Meter breit.

Im Süden von Deutschland fiel in einigen Gebieten weniger als die Hälfte von der üblichen Regen·menge.

Für diesen Vergleich betrachtet der DWD die Jahre 1991 bis 2020.

Nur in einigen Teilen von Deutschland waren die Regen·mengen ungefähr so wie sonst.

Das waren Gebiete:

● vom Münster·land bis zum Erz·gebirge

● von Süd·niedersachsen bis nach Mecklenburg

● in der Nähe von der Nordsee

Auch das aktuelle hydrologische Jahr ist ungewöhnlich trocken.

Hydrologisch bedeutet:

Es geht um Wasser in der Natur.

Zum Beispiel um Regen.

Oder um Wasser in Flüssen.

Oder um Wasser im Boden.

Für das hydrologische Jahr betrachtet man hier die Zeit ab Anfang November.

Der DWD hat die Zeit von Anfang November bis Ende Juli untersucht.

Seit dem Jahr 1882 war diese Zeit in Deutschland nur zweimal noch trockener.

 

Seit dem Frühling wird der Boden immer trockener

 

Im April und Mai gab es in der Mitte im Süden und im Süden von Deutschland nur wenig Regen.

Deshalb war dort auch wenig Wasser im Boden.

Der DWD hat diese Werte mit den Jahren 1991 bis 2020 verglichen.

Im Vergleich war der Boden deutlich trockener.

Im Juni gab es im Süden zunächst Regen.

Der Regen half ein wenig gegen die Trockenheit.

Aber in der zweiten Hälfte vom Juni gab es eine extreme Hitze·welle.

Eine Hitze·welle bedeutet:

Es ist mehrere Tage hintereinander sehr heiß.

Bei großer Hitze verdunstet viel Wasser.

Verdunsten bedeutet:

Wasser wird durch Wärme zu Wasser·dampf.

Das Wasser gelangt dann in die Luft.

Deshalb wurde der Boden schnell wieder trockener.

Seit Ende Juni wechseln sich unterschiedliche Wetter·lagen ab.

Manchmal gibt es Schauer und Gewitter.

Danach gibt es wieder längere Zeiten ohne Regen.

Der Regen fällt außerdem nicht überall gleichmäßig.

Besonders wenig Regen gab es in vielen Gebieten:

● im Westen von Deutschland

● in der westlichen Mitte von Deutschland

● im Südwesten von Deutschland

Deshalb wurde die Trockenheit in der südwestlichen Hälfte von Deutschland noch stärker.

Auch in der nordöstlichen Hälfte ist der Boden an vielen Orten trockener als normalerweise zu dieser Jahreszeit.

Dort gibt es aber keine besonders starke Trockenheit.

Der DWD untersucht auch die Feuchtigkeit in den oberen 60 Zentimetern vom Boden.

Seit Ende Mai war diese Boden·feuchtigkeit in ganz Deutschland oft nur etwas höher als in den sehr trockenen Jahren 2018 und 2022.

Im Süden von Deutschland waren die Böden 2026 an vielen Orten sogar trockener als in den Jahren 2018 und 2022.

 

Folgen für die Natur und die Land·wirtschaft

 

Die Hitze und die Trockenheit haben Folgen für die Land·wirtschaft.

Getreide und Raps waren wegen der hohen Temperaturen seit Mitte Juni schnell reif.

Deshalb konnte die Ernte schnell beginnen.

Bei Getreide und Raps waren die Folgen von der Trockenheit vergleichsweise gering.

Bei anderen Pflanzen ist die Lage schwieriger.

Dazu gehören:

● Mais

● Zucker·rüben

● Kartoffeln

Diese Pflanzen brauchen jetzt viel Wasser.

Sie brauchen auch in den nächsten Wochen viel Wasser.

In einigen Regionen leiden diese Pflanzen stark unter der Trockenheit.

Deshalb kann es große Schäden geben.

Auch Wiesen sind betroffen.

Manche Wiesen konnten bereits nicht mehr gemäht werden.

Das kann zu Problemen bei der Tier·haltung führen.

Denn Gras und andere Pflanzen von den Wiesen werden als Futter für Tiere gebraucht.

Es kann deshalb zu wenig Futter für die Tiere geben.

Ende Juni war es extrem heiß.

Die starke Sonne hat auch Obst beschädigt.

Das nennt man Sonnen·brand bei Obst.

Auch junge Wein·reben leiden unter der Trockenheit.

Wein·reben sind die Pflanzen für Wein·trauben.

In einigen Gebieten müssen Obst und junge Wein·reben künstlich mit Wasser versorgt werden.

Das nennt man Bewässerung.

Ohne diese Bewässerung kann es große Schäden geben.

Die Wälder können teilweise noch Wasser aus tieferen Schichten im Boden nutzen.

 

Hohe Gefahr von Wald·bränden

 

Der DWD berechnet die Gefahr von Wald·bränden.

Dafür gibt es den Wald·brand·gefahren·index.

Ein Index ist hier eine Zahl für die Höhe von einer Gefahr.

Beim Wald·brand·gefahren·index gibt es 5 Stufen.

Stufe 1 bedeutet:

Die Gefahr ist sehr gering.

Stufe 5 bedeutet:

Die Gefahr ist sehr hoch.

Der DWD hat die Zeit vom Anfang vom Jahr 2026 bis zum 2. August untersucht.

In dieser Zeit gab es in Deutschland im Durchschnitt rund 22 Tage mit mindestens Stufe 4.

Stufe 4 bedeutet:

Die Gefahr von Wald·bränden ist hoch.

Zum Vergleich betrachtet der DWD die Jahre 1991 bis 2020.

In diesen Jahren gab es bis zum 2. August im Durchschnitt nur etwa 10 Tage mit mindestens Stufe 4.

Der DWD untersucht auch die Gefahr von Feuer auf Gras·flächen.

Dafür gibt es den Gras·land·feuer·index.

Auch bei diesem Index gibt es 5 Stufen.

Bis zum 2. August 2026 gab es in Deutschland im Durchschnitt 33 Tage mit mindestens Stufe 4.

Im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 waren es nur 18 Tage.

In den vergangenen Wochen gab es bereits viele Brände.

Es gab viele Wald·brände.

Und es gab viele Brände auf Feldern.

 

Folgen für Flüsse und Grund·wasser

 

Die Trockenheit betrifft nicht nur Deutschland.

Auch in den Nachbar·ländern von Deutschland ist seit Anfang vom Jahr ungewöhnlich wenig Regen gefallen.

In der ersten Hälfte vom Jahr waren viele Gebiete von der Trockenheit betroffen.

Die Trockenheit reichte:

● vom Osten von Frankreich

● über die Alpen

● über den Osten von Mittel·europa

● über das Baltikum

● bis nach Skandinavien

Das Baltikum ist eine Region im Nordosten von Europa.

Zum Baltikum gehören Estland und Lettland und Litauen.

Auch viele Flüsse waren von der Trockenheit betroffen.

Einige Flüsse kommen aus anderen Ländern nach Deutschland.

Diese Flüsse brachten weniger Wasser als normalerweise nach Deutschland.

Dazu gehören:

● die Oder

● die Neiße

● die Elbe

● die Salzach

● der Inn

● der Lech

● der Rhein

● die Mosel

Im vergangenen Winter gab es außerdem weniger Schnee als normalerweise.

Im Frühling schmilzt normalerweise Schnee.

Das Wasser aus dem Schnee fließt dann auch in Flüsse.

Im Jahr 2026 kam aus dem geschmolzenen Schnee deutlich weniger Wasser.

Gleichzeitig gab es in den vergangenen Monaten sehr wenig Regen.

Deshalb führen viele Flüsse derzeit extrem wenig Wasser.

Auch im Grund·wasser ist sehr wenig Wasser.

Grund·wasser ist Wasser tief im Boden.

Weitere Informationen gibt es im Niedrig·wasser·informations·system.

Die Abkürzung dafür ist NIWIS.

Das NIWIS informiert über sehr niedrige Wasser·stände.

Das NIWIS gehört zur Bundes·anstalt für Gewässer·kunde.

Die Abkürzung für diese Behörde ist BfG.

Die BfG beschäftigt sich mit Flüssen und anderen Gewässern.

Auch Mess·daten vom Deutschen Wetter·dienst werden für das NIWIS verwendet.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://niwis-online.de/

 

Wie geht es mit dem Wetter weiter?

 

Für das kommende Wochen·ende erwartet der DWD meistens trockenes Wetter.

Auch in der zweiten August·woche soll es meistens trocken bleiben.

Vom Süden kommt zeitweise heiße oder sehr heiße Luft.

Am Sonntag und am Montag kann es einzelne Schauer geben.

Auch einzelne Gewitter sind möglich.

Aber es wird wahrscheinlich nicht überall ausreichend regnen.

Der DWD erstellt auch Vorhersagen für die Feuchtigkeit im Boden.

Dabei betrachtet der DWD hier den Boden unter Gras.

Die Vorhersagen reichen bis Anfang September.

Die Vorhersagen zeigen:

Der Boden wird wahrscheinlich trockener sein als im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre.

Deshalb werden die Probleme für die Natur wahrscheinlich größer.

Auch die Probleme für die Land·wirtschaft werden wahrscheinlich größer.

In den kommenden Wochen kann es weiterhin Zeiten mit einer hohen Gefahr von Wald·bränden geben.

 

 

Weitere Informationen über die Trockenheit

 

Studie über die Trockenheit in Europa

 

Eine internationale Gruppe von Fach·leuten hat die Trockenheit in Europa untersucht.

Die Gruppe heißt World Weather Attribution.

Die Abkürzung ist WWA.

Auch der Deutsche Wetter·dienst hat an der Untersuchung mitgearbeitet.

Die Fach·leute haben die Trockenheit im Westen von Europa in den vergangenen 3 Monaten untersucht.

Im Osten von Europa haben die Fach·leute die Trockenheit in den vergangenen 6 bis 12 Monaten untersucht.

Die Fach·leute wollten wissen:

Welchen Einfluss hat der von Menschen verursachte Klima·wandel auf diese Trockenheit?

Dafür benutzen die Fach·leute Computer·modelle.

Ein Computer·modell kann bestimmte Entwicklungen berechnen.

Die Fach·leute vergleichen dabei 2 mögliche Welten.

In einer Welt gibt es den von Menschen verursachten Klima·wandel.

In der anderen Welt gibt es diesen Klima·wandel nicht.

Dann vergleichen die Fach·leute die Ergebnisse.

Die Untersuchung zeigt:

Trockenheit in der Land·wirtschaft ist im Westen von Europa heute etwa 5-mal wahrscheinlicher.

Im Osten von Europa ist diese Trockenheit sogar etwa 11-mal wahrscheinlicher.

Der Grund für diesen Unterschied ist der Klima·wandel.

Weitere Informationen zu der Untersuchung finden Sie hier:

https://www.worldweatherattribution.org/increasingly-hot-europe-faces-more-severe-droughts-and-growing-challenges-for-water-and-land-management/

 

Informationen über die Feuchtigkeit im Boden

 

Der Deutsche Wetter·dienst bietet im Internet Informationen über die Feuchtigkeit im Boden an.

Das Angebot heißt Boden·feuchte·viewer.

Viewer ist ein englisches Wort.

Es bedeutet hier:

Mit diesem Angebot kann man Informationen auf dem Bildschirm ansehen.

Das Angebot zeigt verschiedene Informationen über Wasser im Boden.

Die Nutzer können sich die Informationen selbst auf einer Karte ansehen.

Das nennt man interaktiv.

Das Angebot zeigt zum Beispiel die aktuelle Lage bei starkem Regen.

Das Angebot zeigt auch die aktuelle Lage bei Trockenheit.

Außerdem gibt es Vorhersagen für das Klima in den kommenden Monaten.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/landwirtschaft/5_bofeuview/_node.html

 

Gefahr von Wald·bränden und Bränden auf Gras·flächen

 

Der Deutsche Wetter·dienst berechnet den Wald·brand·gefahren·index.

Die Abkürzung dafür ist WBI.

Der WBI zeigt:

Wie groß ist die Gefahr von einem Wald·brand durch die aktuelle Wetter·lage?

Dafür gibt es 5 Gefahren·stufen.

Der Deutsche Wetter·dienst berechnet auch den Gras·land·feuer·index.

Die Abkürzung dafür ist GLFI.

Dieser Index zeigt die Gefahr von Feuer auf offenen Flächen.

Diese Flächen liegen nicht im Schatten.

Auf diesen Flächen liegt zum Beispiel trockenes und abgestorbenes Gras.

Unter dem trockenen Gras wächst kein grünes Gras.

Auch beim Gras·land·feuer·index gibt es 5 Gefahren·stufen.

Weitere Informationen über die Gefahr von Wald·bränden finden Sie hier:

https://www.dwd.de/waldbrand

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten vom Deutschen Wetter·dienst über Land·wirtschaft.

Dort gibt es den Bereich Gefahren·hinweise.

https://www.dwd.de/landwirtschaft

 

Vorhersagen für das Klima

 

Der Deutsche Wetter·dienst erstellt Vorhersagen für das Klima.

Diese Vorhersagen betrachten unterschiedliche Zeit·räume.

Zum Beispiel:

● mehrere Wochen

● verschiedene Jahres·zeiten

● mehrere Jahre

Die Vorhersagen betrachten auch unterschiedlich große Gebiete.

Zum Beispiel:

● Regionen in Deutschland

● ganz Deutschland

● Europa

● die ganze Welt

Der Deutsche Wetter·dienst informiert auch darüber:

Wie zuverlässig ist eine Vorhersage?

Die Klima·vorhersagen können im Internet angesehen werden.

Es gibt eine einfache Version.

Und es gibt eine Version für Fach·leute.

Zusätzlich gibt es besondere Klima·vorhersagen für bestimmte Themen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.dwd.de/DE/leistungen/kvhs_de/0_main/start_main.html

 

Was bedeutet nutzbare Feld·kapazität?

 

Die nutzbare Feld·kapazität beschreibt das Wasser im Boden.

Die Abkürzung dafür ist nFK.

Die nFK zeigt:

Wie viel Wasser aus dem Boden können Pflanzen nutzen?

Die Angabe erfolgt in Prozent.

Bei mehr als 100 Prozent nFK enthält der Boden sehr viel Wasser.

Der Boden kann dieses zusätzliche Wasser nicht dauerhaft festhalten.

Nach Regen kann der Wert für kurze Zeit trotzdem über 100 Prozent liegen.

Das überschüssige Wasser fließt dann tiefer in den Boden.

Das nennt man Versickern.

Bei 0 Prozent nFK können Pflanzen kein weiteres Wasser aus dem Boden aufnehmen.

Diesen Zustand nennt man Welke·punkt.

Trotzdem befindet sich noch etwas Wasser im Boden.

Die Pflanzen können dieses Wasser aber nicht mehr nutzen.

Bei ungefähr 30 Prozent nFK beginnt für die Pflanzen deutlicher Trocken·stress.

Trocken·stress bedeutet:

Die Pflanzen haben zu wenig Wasser.

Die Pflanzen können deshalb schlechter wachsen.

Die Pflanzen können bei starker Trockenheit auch Schäden bekommen.

 

 

Wir wünschen Ihnen Frieden.*

 

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-08-19-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 19. August 2026
Foto 1: © Daniel Schönhofen – Foto 2 bis 6 / Abbildung 1 bis 5: © DWD (Deutscher Wetterdienst)

* Hier erklären wir:
Warum wir Ihnen Frieden wünschen:
https://www.trierer-umschau.de/2025-07-29-ab/

** Hier stellen wir unsere zwei Dach-Tauben vor.
Die zwei Tauben gehören zu unseren Wetter-Texten:
https://www.trierer-umschau.de/2026-05-12-ab/