LEICHTE SPRACHE - TRIER-WETTER & EUROPEAN CENTER FOR CONSTITUTIONAL AND HUMAN RIGHTS (ECCHR)
Internationaler Tag der Gerechtigkeit. – Warum der Internationale Straf-Gerichtshof wichtig ist. – Er schützt die Menschen-Rechte. – Und er schützt unsere Freiheit.
Der Internationale Tag der Gerechtigkeit erinnert uns an etwas Wichtiges.
Menschen-Rechte und das Völker-Recht sind nicht selbstverständlich.
Darum müssen wir sie immer wieder schützen.
Der Internationale Straf-Gerichtshof ist dabei sehr wichtig.
Er sorgt dafür, dass schweres Unrecht nicht ohne Folgen bleibt.
Dafür müssen Länder zusammenarbeiten.
Nur so können Frieden, Freiheit und ein Rechts-Staat erhalten bleiben.
Menschen-Rechte sind Rechte für alle Menschen.
Sie gelten überall auf der Welt.
Völker-Recht sind gemeinsame Regeln für Staaten.
Diese Regeln helfen dabei,
dass Staaten friedlich miteinander leben.
Ein Rechts-Staat bedeutet:
Alle Menschen müssen sich an die Gesetze halten.
Auch Regierungen müssen sich an die Gesetze halten.
Manchmal kommt etwas dazwischen
Gestern war der Internationale Tag der Gerechtigkeit.
Eigentlich wollte ich schon gestern darüber schreiben.
Aber manchmal passieren wichtige Dinge.
Bei guten Freunden gab es einen Wasser-Rohr-Bruch.
Ein Wasser-Rohr-Bruch bedeutet:
Ein Wasser-Rohr ist kaputt.
Dadurch läuft viel Wasser aus.
Dann muss man schnell helfen.
Deshalb war das wichtiger.
Darum schreibe ich heute über den Internationalen Tag der Gerechtigkeit.
Das Wetter in Trier und in Europa
Wie an vielen Tagen beginnt dieser Beitrag mit einem Blick auf das Wetter.
Heute findet in Trier der Christopher Street Day statt.
Die Abkürzung dafür ist CSD.
Der CSD setzt sich für gleiche Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, intergeschlechtlichen und queeren Menschen ein.
Mehr Informationen finden Sie hier:
https://www.schmit-z.de/verein/csd
Heute bleibt es in Trier trocken.
Es gibt Sonne und Wolken.
Die Temperatur steigt bis auf 27 Grad.
Auch in anderen Städten Europas ist das Wetter unterschiedlich.
In Brüssel ist es bis 16 Uhr meist bewölkt.
Erst ab 17 Uhr zeigt sich die Sonne.
Die höchste Temperatur liegt bei 22 Grad.
In Budapest scheint den ganzen Tag die Sonne.
Dort werden bis zu 32 Grad erreicht.
Auch in Bukarest scheint die Sonne.
Dort werden bis zu 34 Grad erwartet.
In Dublin bleibt das Wetter in den nächsten 14 Tagen ähnlich.
Es gibt Sonne und Wolken.
Die Temperatur steigt bis höchstens 21 Grad.
In Helsinki scheint zuerst die Sonne.
Ab 17 Uhr beginnt Regen.
Der Regen hört erst um Mitternacht wieder auf.
Die höchste Temperatur liegt bei 22 Grad.
In Kopenhagen gibt es Sonne und Wolken.
Dort werden bis zu 22 Grad erreicht.
In Lissabon bleibt es auch in den nächsten zwei Wochen warm.
Nachts wird es nicht kälter als 19 Grad.
Am Tag liegen die Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad.
In Ljubljana ist das Wetter ähnlich wie in Helsinki.
Auch dort folgt auf die Sonne später Regen.
Die Temperatur steigt dort bis auf 26 Grad.
Warum der Internationale Tag der Gerechtigkeit wichtig ist
Jetzt geht es um den Internationalen Tag der Gerechtigkeit.
Dieser Tag erinnert uns daran:
Gerechtigkeit ist wichtig.
Wir müssen sie schützen.
Auch der Christopher Street Day in Trier zeigt,
warum Gerechtigkeit wichtig ist.
Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben.
Niemand darf benachteiligt werden.
Benachteiligt bedeutet:
Jemand wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Die Allgemeine Erklärung der Menschen-Rechte gilt für alle Menschen
Die Menschen-Rechte gelten für alle Menschen.
Sie gelten überall auf der Welt.
Kein Mensch ist wichtiger als ein anderer Mensch.
Die Menschen-Rechte stehen in einem wichtigen Text.
Dieser Text heißt:
Allgemeine Erklärung der Menschen-Rechte.
Sie finden den Text hier:
https://www.ohchr.org/en/human-rights/universal-declaration/translations/german-deutsch
Darin steht:
Artikel 1:
Alle Menschen sind frei.
Alle Menschen haben die gleiche Würde.
Würde bedeutet:
Jeder Mensch ist wertvoll.
Jeder Mensch verdient Respekt.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Menschen sollen freundlich miteinander umgehen.
Sie sollen sich gegenseitig achten und helfen.
In Artikel 2 steht:
Alle Menschen haben die gleichen Rechte und Freiheiten.
Dabei spielt es keine Rolle,
● welche Hautfarbe ein Mensch hat.
● welches Geschlecht ein Mensch hat.
● welche Sprache ein Mensch spricht.
● welche Religion ein Mensch hat.
● welche politische Meinung ein Mensch hat.
● aus welchem Land ein Mensch kommt.
● ob ein Mensch reich oder arm ist.
● in welcher Familie ein Mensch geboren wurde.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Gemeinsame Regeln sind für alle Staaten wichtig
Es gibt keine besseren Menschen.
Und es gibt keine wichtigeren Staaten.
Für ein Spiel gibt es Regeln.
Nur dann ist das Spiel fair.
So ist es auch zwischen den Staaten.
Es gibt gemeinsame Regeln.
Diese Regeln heißen Völker-Recht.
Das Völker-Recht hilft dabei,
dass Staaten friedlich miteinander leben.
Viele Staaten haben diese Regeln gemeinsam beschlossen.
Darum sollen sich auch alle Staaten daran halten.
Dafür gibt es die Vereinten Nationen.
Die Abkürzung dafür ist UNO.
Die UNO ist ein Zusammenschluss vieler Staaten.
Sie setzt sich für Frieden,
Sicherheit
und Zusammenarbeit ein.
Die UNO macht keine Unterschiede zwischen den Staaten.
Kein Staat soll besondere Rechte bekommen.
Stellen Sie sich vor,
alle Staaten würden sich an die gemeinsamen Regeln halten.
Dann könnte die Welt friedlicher sein.
Der Internationale Tag der Gerechtigkeit erinnert uns daran,
dass wir nicht einfach wegschauen dürfen.
Wir dürfen Probleme nicht ignorieren.
Nur weil wir nichts tun,
verschwinden die Probleme nicht.
Die Zeit geht weiter.
Manche Staaten sagen heute:
Unsere eigenen Gesetze sind wichtiger
als die gemeinsamen Regeln der Welt.
Manche Staaten erkennen das Völker-Recht deshalb nicht mehr an.
Viele Menschen sehen diese Entwicklung mit Sorge.
Denn gemeinsame Regeln können nur funktionieren,
wenn sich alle möglichst daran halten.
Wenn internationale Gerichte unter politischen Druck geraten
Der Autor nennt als Beispiel die USA.
USA ist die Abkürzung für Vereinigte Staaten von Amerika.
Nach Meinung des Autors gerät der Internationale Straf-Gerichtshof dort unter Druck.
Der Internationale Straf-Gerichtshof ist ein internationales Gericht.
Das Gericht untersucht besonders schwere Verbrechen.
Zum Beispiel Kriegs-Verbrechen.
Oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Oder Völker-Mord.
Völker-Mord bedeutet:
Eine Gruppe von Menschen soll ganz oder teilweise vernichtet werden.
Der Internationale Straf-Gerichtshof hat Haft-Befehle erlassen.
Ein Haft-Befehl bedeutet:
Eine Person soll festgenommen werden.
Der Internationale Straf-Gerichtshof hat Haft-Befehle gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin erlassen.
Das Gericht hat auch einen Haft-Befehl gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu erlassen.
Der Autor schreibt:
Danach seien Maßnahmen gegen den Internationalen Straf-Gerichtshof bekannt geworden.
Der Autor nennt als Beispiel Zahlungs-Dienste.
Zahlungs-Dienste helfen Menschen beim Bezahlen.
Der Autor nennt diese Unternehmen:
● American Express.
● Visa.
● Mastercard.
● PayPal.
Der Autor meint:
Wenn Menschen, die für den Internationalen Straf-Gerichtshof arbeiten, diese Zahlungs-Dienste nicht mehr nutzen können, wird ihre Arbeit erschwert.
Der Autor nennt außerdem Einreise-Verbote.
Ein Einreise-Verbot bedeutet:
Eine Person darf nicht in ein Land einreisen.
Der Autor meint:
Auch dadurch entsteht Druck auf Richterinnen und Richter.
Richterinnen und Richter entscheiden nach dem Gesetz.
Sie sollen unabhängig entscheiden.
Unabhängig bedeutet:
Niemand darf sie zu einer bestimmten Entscheidung zwingen.
Der Autor schreibt:
Dadurch werde das Recht verändert oder anders ausgelegt.
Der Autor nennt zwei weitere Beispiele.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán kündigte an, Benjamin Netanjahu nach Ungarn einzuladen.
Er sagte auch, dass Benjamin Netanjahu dort nicht festgenommen werden solle.
Der Autor nennt außerdem eine Aussage des deutschen Politikers Friedrich Merz.
Nach Angaben des Autors sagte Friedrich Merz, Benjamin Netanjahu solle sicher nach Deutschland einreisen und wieder ausreisen können.
Der Autor sieht diese Entwicklung kritisch.
Er meint:
Gemeinsame Regeln können nur funktionieren, wenn sich alle Staaten daran halten.
Zum Schluss schreibt der Autor:
Für die USA habe Benjamin Netanjahu ohnehin ein dauerhaftes Visum.
Warum die Schwächung des Völker-Rechts alle Demokratien betrifft
Der Autor erklärt,
warum ihn diese Entwicklung beunruhigt.
Er schreibt:
Gesetze schützen die Menschen.
Sie sorgen dafür,
dass alle nach den gleichen Regeln leben.
Wenn Gesetze nicht mehr beachtet werden,
kann das gefährlich werden.
Der Autor schreibt:
Manche Staaten halten sich nicht mehr an gemeinsame Regeln,
wenn ihnen diese Regeln nicht gefallen.
Das bereitet ihm Sorgen.
Er meint:
Dann wird das Zusammenleben schwieriger.
Der Autor verwendet das Bild
von einem sehr dünnen Eis.
Damit meint er:
Die Lage wird unsicher.
Es kann schnell etwas Schlimmes passieren.
Der Autor möchte nicht,
dass sich die Welt in diese Richtung entwickelt.
Das ECCHR warnt vor Angriffen auf den Internationalen Straf-Gerichtshof
Der Autor verweist anschließend auf eine Presse-Mitteilung des ECCHR.
ECCHR ist die Abkürzung für:
European Center for Constitutional and Human Rights.
Auf Deutsch heißt das:
Europäisches Zentrum für Verfassungs-Rechte und Menschen-Rechte.
Das ECCHR setzt sich für Menschen-Rechte ein.
Die Organisation unterstützt Menschen,
deren Rechte verletzt wurden.
Sie setzt sich dafür ein,
dass schweres Unrecht vor Gericht untersucht wird.
Der Autor schreibt,
dass anschließend die vollständige Presse-Mitteilung des ECCHR folgt.
Am Ende dieser Presse-Mitteilung
will er das ECCHR näher vorstellen.
Der Autor stellt danach mehrere Fragen.
Er schreibt:
Will die Regierung von Donald Trump verhindern,
dass mögliche Verstöße gegen das Völker-Recht untersucht werden?
Ein Verstoß gegen das Völker-Recht bedeutet:
Ein Staat hält sich nicht an gemeinsame internationale Regeln.
Der Autor nennt dazu mehrere Beispiele.
● Venezuela.
Venezuela ist ein Staat in Südamerika.
● Iran.
Der Autor nennt den Krieg mit dem Iran als Beispiel.
● Kuba.
Kuba ist ein Insel-Staat in der Karibik.
● Grönland.
Grönland gehört zum Königreich Dänemark.
Der Autor schreibt,
dass niemand sicher wissen kann,
welche Entwicklungen es in Zukunft geben wird.
Danach stellt der Autor eine weitere Frage.
Was passiert,
wenn Staaten benachteiligt werden,
weil sie mit dem Internationalen Straf-Gerichtshof zusammenarbeiten?
Benachteiligt bedeutet:
Jemand wird schlechter behandelt als andere.
Der Autor schreibt:
125 Staaten unterstützen den Internationalen Straf-Gerichtshof.
Der Internationale Straf-Gerichtshof hat seinen Sitz in Den Haag.
Den Haag ist eine Stadt in den Niederlanden.
Der Autor nennt auch Staaten,
die den Internationalen Straf-Gerichtshof nicht anerkennen.
Anerkennen bedeutet:
Ein Staat akzeptiert die Zuständigkeit eines Gerichts.
Der Autor nennt diese Staaten:
● Die USA.
● China.
● Russland.
● Indien.
● Israel.
Außerdem nennt der Autor weitere Staaten.
Zum Beispiel:
● die Türkei.
● Singapur.
● Pakistan.
● Indonesien.
● Malaysia.
● Saudi-Arabien.
Zum Schluss stellt der Autor mehrere Fragen.
Er fragt,
wie viele Staaten sich von ihrer Verantwortung frei machen wollen.
Er fragt auch,
ob gemeinsame Regeln,
die Charta der Vereinten Nationen
und die Menschen-Rechte ihre Bedeutung verlieren könnten.
Die Charta der Vereinten Nationen ist ein wichtiger Vertrag.
In diesem Vertrag stehen die Ziele
und die Regeln der Vereinten Nationen.
Die Vereinten Nationen setzen sich
für Frieden,
Zusammenarbeit
und Menschen-Rechte ein.
Der Autor erinnert daran,
dass die Welt vor etwa 80 Jahren
aus den Erfahrungen von zwei Welt-Kriegen lernen wollte.
Am Ende fragt der Autor:
Wollte?
Mit dieser Frage bringt der Autor seine Sorge zum Ausdruck.
Zum Schluss schreibt der Autor,
dass es ihm Hoffnung macht.
Er freut sich über Menschen,
Organisationen
und Regierungen,
die sich weiterhin für das Recht einsetzen.
Sie glauben an die Menschen-Rechte.
Sie verteidigen die Menschen-Rechte.
Und sie halten die Menschen-Rechte für wichtig.
Das ECCHR warnt vor Angriffen auf den Internationalen Straf-Gerichtshof
Die Regierung der USA übt Druck auf den Internationalen Straf-Gerichtshof aus
Die Regierung der USA möchte den Internationalen Straf-Gerichtshof stark schwächen.
Der Internationale Straf-Gerichtshof wird auch IStGH genannt.
Der IStGH ist ein internationales Gericht.
Das Gericht untersucht besonders schwere Verbrechen.
Zum Beispiel:
● Kriegs-Verbrechen.
● Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
● Völker-Mord.
US-Außenminister Marco Rubio hat angekündigt,
dass die Regierung der USA den Internationalen Straf-Gerichtshof Schritt für Schritt zerschlagen möchte.
Zerschlagen bedeutet:
Eine Einrichtung soll ihre Arbeit nicht mehr machen können.
Nach seinen Aussagen richtet sich diese Kampagne nicht nur gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gerichts.
Sie richtet sich auch gegen Staaten,
die mit dem Internationalen Straf-Gerichtshof zusammenarbeiten.
Zusammenarbeiten bedeutet:
Staaten unterstützen das Gericht.
Zum Beispiel,
indem sie Informationen weitergeben
oder Entscheidungen des Gerichts beachten.
Das ECCHR sagt:
Gerade jetzt ist es besonders wichtig,
dass die Vertrags-Staaten den Internationalen Straf-Gerichtshof unterstützen.
Vertrags-Staaten sind Staaten,
die den gemeinsamen Vertrag über den Internationalen Straf-Gerichtshof unterschrieben haben.
Sie sollen sich nicht einschüchtern lassen.
Einschüchtern bedeutet:
Jemand soll Angst bekommen
und deshalb sein Verhalten ändern.
Das ECCHR fordert Unterstützung für das Völker-Recht
Andreas Schüller arbeitet beim ECCHR.
Er leitet dort gemeinsam mit anderen den Bereich
Völker-Straf-Taten und rechtliche Verantwortung.
Völker-Straf-Taten sind besonders schwere Verbrechen.
Sie verstoßen gegen das Völker-Recht.
Das Völker-Recht sind gemeinsame Regeln,
die für Staaten auf der ganzen Welt gelten.
Andreas Schüller sagt:
Wenn Marco Rubio ankündigt,
den Internationalen Straf-Gerichtshof
„Stein für Stein“ abzubauen,
dann müssen wir das Völker-Recht
ebenfalls „Stein für Stein“ verteidigen.
Er sagt außerdem:
Autoritäre Macht-Politik darf sich nicht durchsetzen.
Autoritär bedeutet:
Menschen oder Regierungen wollen allein bestimmen.
Sie achten dabei oft zu wenig auf Rechte und Gesetze.
Andreas Schüller sagt:
Internationale Zusammenarbeit ist wichtig.
Auch Mut ist wichtig.
Und Staaten müssen den Rechts-Staat schützen.
Ein Rechts-Staat bedeutet:
Alle Menschen müssen sich an die Gesetze halten.
Auch Regierungen müssen sich an die Gesetze halten.
Die USA erhöhen den Druck auf das Gericht
Das ECCHR schreibt:
Seit dem Beginn der Amts-Zeit von Donald Trump wächst der Druck auf den Internationalen Straf-Gerichtshof.
Die Regierung der USA hat Sanktionen verhängt.
Sanktionen sind Straf-Maßnahmen.
Sie sollen Druck auf Personen oder Organisationen ausüben.
Die Sanktionen richten sich gegen den Chef-Ankläger des Gerichts.
Sie richten sich auch gegen die beiden stellvertretenden Chef-Ankläger.
Außerdem betreffen sie acht Richterinnen und Richter.
Ein Ankläger sammelt Beweise.
Er beantragt,
dass ein Gericht über mögliche Straftaten entscheidet.
Die Regierung der USA hat außerdem Sanktionen gegen Francesca Albanese verhängt.
Francesca Albanese arbeitet für die Vereinten Nationen.
Die Vereinten Nationen werden auch UNO genannt.
Die UNO setzt sich für Frieden,
Menschen-Rechte
und Zusammenarbeit zwischen den Staaten ein.
Francesca Albanese ist Sonder-Berichterstatterin.
Eine Sonder-Berichterstatterin untersucht wichtige Themen
und berichtet darüber.
Außerdem richten sich die Sanktionen gegen drei palästinensische Menschenrechts-Organisationen.
Palästinensisch bedeutet:
Die Organisationen arbeiten für Menschen in den Palästinensischen Gebieten.
Das ECCHR nennt diese Organisationen:
● Palestinian Centre for Human Rights.
● Al-Haq.
● Al Mezan Center for Human Rights.
Das ECCHR arbeitet mit diesen Organisationen eng zusammen.
Das ECCHR sieht eine gefährliche Entwicklung
Das ECCHR schreibt:
Diese Entwicklung macht große Sorgen.
Die Angriffe auf den Internationalen Straf-Gerichtshof sind nach Ansicht des ECCHR politisch gewollt.
Sie richten sich gegen die internationale Rechts-Ordnung.
Die internationale Rechts-Ordnung bedeutet:
Staaten haben gemeinsame Regeln.
Diese Regeln sollen für alle gelten.
Das ECCHR schreibt:
Auch die Unabhängigkeit der Gerichte wird dadurch angegriffen.
Unabhängigkeit bedeutet:
Gerichte sollen ihre Entscheidungen frei treffen.
Politiker dürfen ihre Entscheidungen nicht bestimmen.
Nach Ansicht des ECCHR sollen diese Maßnahmen Ermittlungen erschweren.
Ermittlungen bedeuten:
Es wird geprüft,
ob ein Verbrechen begangen wurde.
Das könne Untersuchungen gegen Verbündete der USA erschweren.
Verbündete sind Staaten,
die eng zusammenarbeiten.
Auch Untersuchungen gegen Bürgerinnen und Bürger der USA könnten dadurch erschwert werden.
Das ECCHR befürchtet,
dass mögliche Verstöße gegen das Völker-Recht dann nicht mehr ausreichend untersucht werden.
Am stärksten leiden nach Ansicht des ECCHR die Betroffenen.
Betroffene sind Menschen,
die Opfer eines Verbrechens geworden sind.
Auch Überlebende leiden darunter.
Außerdem betrifft es Menschen,
die sich überall auf der Welt für Gerechtigkeit einsetzen.
Sie arbeiten oft unter schwierigen Bedingungen.
Sie kämpfen gegen Straf-Losigkeit.
Straf-Losigkeit bedeutet:
Menschen werden für schwere Verbrechen nicht bestraft.
Warum der Internationale Straf-Gerichtshof wichtig ist
Der Internationale Straf-Gerichtshof ist das wichtigste internationale Straf-Gericht.
Das Gericht wird tätig,
wenn ein Staat schwere Verbrechen nicht selbst verfolgt.
Oder wenn ein Staat das nicht tun will.
Dann kann der Internationale Straf-Gerichtshof ermitteln.
Gerade deshalb gerät das Gericht immer wieder in Konflikt mit mächtigen Staaten.
Konflikt bedeutet:
Es gibt einen Streit oder starke Meinungs-Unterschiede.
Das ECCHR schreibt:
Die Vertrags-Staaten tragen gemeinsam Verantwortung.
Sie müssen die Unabhängigkeit des Gerichts schützen.
Das ECCHR fordert Unterstützung durch die Bundes-Regierung
Auch Deutschland gehört zu den Vertrags-Staaten.
Darum fordert das ECCHR die Bundes-Regierung zum Handeln auf.
Deutschland hat das Römische Statut unterschrieben.
Das Römische Statut ist der Vertrag,
mit dem der Internationale Straf-Gerichtshof gegründet wurde.
Das ECCHR sagt:
Die Bundes-Regierung soll den Internationalen Straf-Gerichtshof deutlich unterstützen.
Sie soll sich nicht unter Druck setzen lassen.
Außerdem fordert das ECCHR sogenannte Blocking-Verordnungen.
Eine Blocking-Verordnung ist ein Gesetz.
Dieses Gesetz verbietet,
bestimmte ausländische Sanktionen zu befolgen.
Dadurch sollen Unternehmen
und einzelne Menschen geschützt werden.
Das ECCHR schreibt:
Die von den Sanktionen betroffenen Menschen arbeiten trotzdem weiter.
Sie nehmen persönliche Risiken in Kauf.
Persönliche Risiken bedeuten:
Sie müssen Nachteile oder Gefahren für sich selbst in Kauf nehmen.
Nach Ansicht des ECCHR schützen diese Menschen
● die Unabhängigkeit der internationalen Straf-Justiz.
● die Rechte der Betroffenen.
● das Völker-Recht.
● die Gerechtigkeit.
● den Schutz vor staatlicher Gewalt.
Staatliche Gewalt bedeutet:
Ein Staat nutzt seine Macht gegenüber Menschen.
Wer ist das ECCHR?
Das ECCHR heißt ausgeschrieben:
European Center for Constitutional and Human Rights.
Auf Deutsch bedeutet das:
Europäisches Zentrum für Verfassungs-Rechte und Menschen-Rechte.
Das ECCHR ist eine gemeinnützige Organisation.
Gemeinnützig bedeutet:
Die Organisation arbeitet für das Wohl der Allgemeinheit.
Sie möchte keinen Gewinn erzielen.
Das ECCHR arbeitet unabhängig.
Unabhängig bedeutet:
Die Organisation entscheidet selbst.
Sie gehört keiner Regierung an.
Das ECCHR hat seinen Sitz in Berlin.
Die Organisation wurde im Jahr 2007 gegründet.
Zu den Gründern gehört Wolfgang Kaleck.
Außerdem waren weitere Juristinnen und Juristen beteiligt.
Juristinnen und Juristen sind Fachleute für das Recht.
Das Ziel des ECCHR ist:
Die Menschen-Rechte sollen geschützt werden.
Diese Rechte stehen in der Allgemeinen Erklärung der Menschen-Rechte.
Sie stehen auch in weiteren internationalen Vereinbarungen.
Und sie stehen in den Verfassungen vieler Staaten.
Eine Verfassung ist das wichtigste Gesetz eines Staates.
Wofür setzt sich das ECCHR ein?
Das ECCHR arbeitet mit Betroffenen
und mit Partner-Organisationen in vielen Ländern zusammen.
Gemeinsam nutzen sie das Recht.
Sie möchten erreichen,
dass schwere Verbrechen nicht ungestraft bleiben.
Das betrifft zum Beispiel:
● Folter.
Folter bedeutet:
Menschen werden absichtlich sehr schwer körperlich oder seelisch verletzt.
● Kriegs-Verbrechen.
● Sexualisierte Gewalt.
Sexualisierte Gewalt bedeutet:
Menschen werden gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen gezwungen.
● Wirtschaftliche Ausbeutung.
Ausbeutung bedeutet:
Menschen werden unfair behandelt oder ausgenutzt.
Zum Beispiel bei der Arbeit.
● Abgeschottete Grenzen.
Damit sind Grenzen gemeint,
an denen Menschen keinen Schutz oder keine Hilfe bekommen.
Das ECCHR möchte erreichen,
dass die Verantwortlichen für solche Taten vor Gericht zur Verantwortung gezogen werden.
Wir wünschen Ihnen Frieden.*
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-08-18-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 18. Juli 2026
Foto: © Trierer Umschau
* Hier erklären wir:
Warum wir Ihnen Frieden wünschen:
https://www.trierer-umschau.de/2025-07-29-ab/
** Hier stellen wir unsere zwei Dach-Tauben vor.
Die zwei Tauben gehören zu unseren Wetter-Texten:
https://www.trierer-umschau.de/2026-05-12-ab/
