LEICHTE SPRACHE - WELTORIENTIERUNG & MENSCHSEIN
Wir erinnern an die Sinti und Roma. – Wir erklären die Geschichte. Wir zeigen: Respekt ist wichtig.
Am 2. August ist ein Gedenk·tag.
Ein Gedenk·tag ist ein Tag zum Erinnern.
An diesem Tag erinnern wir an die Sinti und Roma.
Viele Sinti und Roma wurden in der Zeit von Adolf Hitler verfolgt und ermordet.
Dieser Beitrag erklärt die Geschichte.
Der Beitrag zeigt auch, wo die Ereignisse passiert sind.
Außerdem berichtet der Beitrag über die Roma in der Ukraine.
Alle Menschen sollen mit Respekt behandelt werden.
Der 2. August ist ein Tag zum Erinnern
Es gibt besondere Tage.
Diese Tage erinnern uns an wichtige Ereignisse.
Der 2. August ist so ein Tag.
An diesem Tag erinnern viele Länder in Europa an die Sinti und Roma.
Viele Sinti und Roma wurden in der Zeit von Adolf Hitler verfolgt.
Viele Menschen wurden ermordet.
Die Zeit von Adolf Hitler heißt National·sozialismus.
Der National·sozialismus dauerte von 1933 bis 1945.
Damals verloren viele Menschen ihre Rechte.
Viele Menschen wurden eingesperrt.
Viele Menschen wurden ermordet.
Die Sinti und Roma gehörten zu einer Minderheit.
Eine Minderheit ist eine kleinere Gruppe von Menschen.
Sie wurden verfolgt, weil sie Sinti oder Roma waren.
Deutschland trägt dafür Verantwortung.
Das bedeutet:
Deutschland muss an diese Verbrechen erinnern.
Verbrechen sind sehr schwere Taten gegen Menschen.
Deutschland darf diese Verbrechen nicht vergessen.
Erinnern ist wichtig.
Aber Erinnern allein reicht nicht aus.
Wir müssen auch heute gut miteinander umgehen.
Jeder Mensch ist gleich viel wert.
Jeder Mensch verdient Respekt.
Respekt bedeutet:
Wir behandeln andere Menschen freundlich.
Wir behandeln andere Menschen fair.
Wir achten jeden Menschen.
Niemand soll ausgegrenzt werden.
Ausgrenzen bedeutet:
Menschen werden ausgeschlossen.
Oder Menschen werden schlechter behandelt als andere.
Die Welt besser verstehen
Die Trierer Umschau möchte die Welt gut erklären.
Darum beginnen Berichte aus anderen Ländern jetzt immer mit einer Karte.
Die Karte zeigt:
Wo ist das passiert?
So können Leserinnen und Leser den Bericht besser verstehen.
Eine Karte allein reicht aber nicht aus.
Auch die Menschen sind wichtig.
Darum gilt für die Trierer Umschau:
Jeder Mensch verdient Respekt.
Respekt bedeutet:
Wir behandeln alle Menschen freundlich.
Wir behandeln alle Menschen fair.
Wir achten jeden Menschen.
Wir urteilen nicht zu schnell über andere Menschen.
Viele Menschen haben Vorurteile.
Vorurteile sind feste Meinungen.
Diese Meinungen entstehen oft, obwohl man einen Menschen nicht kennt.
Die Trierer Umschau möchte Menschen nicht nach Vorurteilen beurteilen.
Die Trierer Umschau möchte Hintergründe erklären.
Hintergründe helfen dabei, ein Thema besser zu verstehen.
Wer sind Sinti und Roma?
Viele Menschen kennen die Wörter Sinti und Roma.
Aber viele Menschen wissen nicht genau, wer damit gemeint ist.
Sinti und Roma sind nicht alle gleich.
Sie gehören zu verschiedenen Gruppen.
Sie haben verschiedene Bräuche.
Bräuche sind Gewohnheiten.
Oder Bräuche sind Feste.
Die Vorfahren der Sinti und Roma kamen vor vielen hundert Jahren aus Nordwest·indien.
Vorfahren sind die Menschen aus früheren Generationen einer Familie.
Später kamen sie nach Europa.
Heute leben Roma in fast allen Ländern Europas.
Die Roma sind die größte Minderheit in Europa.
Eine Minderheit ist eine kleinere Gruppe von Menschen.
Die Sinti leben seit ungefähr 600 Jahren vor allem in Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern.
Sie gehören seit vielen Generationen zu Deutschland.
Viele Sinti und Roma sprechen Romanes.
Romanes ist ihre Sprache.
Sinti und Roma haben verschiedene Religionen.
Religion bedeutet:
Menschen glauben auf unterschiedliche Weise.
Sinti und Roma arbeiten in vielen Berufen.
● Sie arbeiten als Handwerker.
● Sie arbeiten als Musiker.
● Sie arbeiten als Ärztinnen und Ärzte.
● Sie arbeiten als Lehrerinnen und Lehrer.
● Sie arbeiten als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Wissenschaftler erforschen neue Dinge.
● Sie arbeiten als Künstlerinnen und Künstler.
● Sie arbeiten als Unternehmerinnen und Unternehmer.
Ein Unternehmer führt eine Firma.
● Sie arbeiten in der Pflege.
Pflege bedeutet:
Menschen kümmern sich um kranke oder alte Menschen.
Sinti und Roma leben unterschiedlich.
Sie arbeiten unterschiedlich.
Sie leben nicht alle gleich.
Darum darf niemand alle Sinti und Roma gleich beurteilen.
Dieser Beitrag erklärt die Geschichte nur in kurzer Form.
Mehr Informationen finden Sie hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sinti
https://de.wikipedia.org/wiki/Roma_(Ethnie)
https://de.wikipedia.org/wiki/Romani
https://dokuzentrum.sintiundroma.de
Warum erinnert Europa am 2. August an die Sinti und Roma?
Der 2. August ist ein europäischer Gedenk·tag.
Europa erinnert an viele Sinti und Roma.
Viele Menschen wurden in der Zeit von Adolf Hitler verfolgt und ermordet.
Der Gedenk·tag erinnert an die Nacht vom 2. August auf den 3. August 1944.
In dieser Nacht geschah ein schlimmes Verbrechen.
Das Verbrechen geschah im Lager Auschwitz-Birkenau.
Auschwitz-Birkenau war ein Konzentrations·lager.
Ein Konzentrations·lager war ein Lager der National·sozialisten.
Dort wurden viele Menschen gefangen gehalten.
Sehr viele Menschen wurden dort ermordet.
In dieser Nacht löste die SS das sogenannte „Zigeuner·familien·lager“ auf.
Die SS war eine Organisation der National·sozialisten.
Die SS war für viele Verbrechen verantwortlich.
Damals benutzten die National·sozialisten das Wort „Zigeuner“.
Heute gilt dieses Wort als verletzend.
Darum verwenden wir dieses Wort heute nicht mehr.
In dieser Nacht wurden etwa 4.300 Männer, Frauen und Kinder ermordet.
Sie wurden in Gaskammern getötet.
Eine Gaskammer war ein Raum zum Töten von Menschen.
Dieses Verbrechen steht heute für die Verfolgung und Ermordung vieler Sinti und Roma in Europa.
Darum erinnern wir jedes Jahr am 2. August an diese Menschen.
Wir erinnern an alle Opfer.
Opfer sind Menschen, die durch Gewalt leiden oder getötet werden.
Wir erinnern auch daran:
So etwas darf nie wieder geschehen.
Alle Menschen sollen friedlich zusammenleben.
Kein Mensch soll ausgegrenzt werden.
Kein Mensch soll wegen seiner Herkunft benachteiligt werden.
Benachteiligt bedeutet:
Ein Mensch wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Erinnern hilft auch heute
Vorurteile verschwinden nicht von allein.
Vorurteile können lange bleiben.
Sie können von Eltern an Kinder weitergegeben werden.
Oder von anderen Menschen.
Darum ist Erinnern wichtig.
Wir lernen aus der Geschichte.
Wir lernen auch für unser Leben heute.
Die Trierer Umschau möchte Menschen nicht vorschnell beurteilen.
Die Trierer Umschau möchte Hintergründe erklären.
So können Leserinnen und Leser Themen besser verstehen.
Jeder Mensch hat die gleiche Würde.
Würde bedeutet:
Jeder Mensch ist gleich viel wert.
Respekt ist wichtig.
Mitmenschlichkeit ist wichtig.
Mitmenschlichkeit bedeutet:
Menschen helfen einander.
Menschen gehen freundlich miteinander um.
Der Gedenk·tag erinnert nicht nur an die Vergangenheit.
Der Gedenk·tag stellt auch eine wichtige Frage.
Wie gehen wir heute miteinander um?
Die Roma in der Ukraine heute
Die Geschichte ist nicht nur Vergangenheit.
Sie ist auch heute noch wichtig.
Das zeigt die Lage der Roma in der Ukraine.
Viele Roma werden auch heute noch benachteiligt.
Benachteiligt bedeutet:
Menschen werden schlechter behandelt als andere.
Das schwere Leben der Roma ist durch den Krieg noch schwerer geworden.
Russland hat die Ukraine angegriffen.
Darum herrscht dort Krieg.
Viele Menschen mussten ihre Heimat verlassen.
Auch viele Roma sind davon betroffen.
Viele Familien brauchen Hilfe.
Die nächste Presse·mitteilung berichtet über diese Situation.
Eine Presse·mitteilung ist ein Text für Zeitungen und andere Medien.
Die Presse·mitteilung kommt von der Gesellschaft für bedrohte Völker.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker setzt sich für die Rechte von Minderheiten ein.
Eine Minderheit ist eine kleinere Gruppe von Menschen.
Die Organisation hilft Menschen, die verfolgt oder benachteiligt werden.
Die Trierer Umschau veröffentlicht diese Presse·mitteilung.
So können Sie sich über die Lage der Roma in der Ukraine informieren.
Europa erinnert am 2. August an die Sinti und Roma
Roma in der Ukraine möchten gleich behandelt werden
Am 2. August ist ein Gedenk·tag.
Ein Gedenk·tag ist ein Tag zum Erinnern.
An diesem Tag erinnern viele Länder in Europa an die Sinti und Roma.
Viele Sinti und Roma wurden in der Zeit von Adolf Hitler verfolgt und ermordet.
Viele Roma in der Ukraine haben eine Bitte.
Sie möchten, dass mehr Menschen an den Völker·mord an den Roma erinnern.
Ein Völker·mord bedeutet:
Sehr viele Menschen werden getötet.
Der Grund ist:
Sie gehören zu einer bestimmten Gruppe.
Die Roma möchten auch, dass diese Geschichte ein fester Teil der Erinnerung in der Ukraine wird.
Das bedeutet:
Die Menschen sollen die Geschichte kennen.
Und die Menschen sollen die Geschichte nicht vergessen.
Darüber berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker setzt sich für die Rechte von Minderheiten ein.
Eine Minderheit ist eine kleinere Gruppe von Menschen.
Natalia Tomenko arbeitet mit einer Partner·organisation der Gesellschaft für bedrohte Völker zusammen.
Die Organisation heißt Youth Agency for the Advocacy of Roma Culture.
Die Abkürzung ist ARCA.
Die Großmutter von Natalia Tomenko überlebte den Völker·mord an den Roma in der Ukraine.
Natalia Tomenko sagt:
Die National·sozialisten ermordeten unsere Vorfahren.
Vorfahren sind Menschen aus früheren Generationen einer Familie.
Die Morde geschahen in verschiedenen Gebieten.
Dazu gehörte der Distrikt Galizien.
Dazu gehörte das Reichs·kommissariat Ukraine.
Das Reichs·kommissariat Ukraine war ein Gebiet.
Deutschland hatte dieses Gebiet im Zweiten Welt·krieg besetzt.
Auch in einem Gebiet unter der Kontrolle der deutschen Wehrmacht wurden Roma ermordet.
Die Wehrmacht war damals das deutsche Militär.
Auch Verbündete von Deutschland ermordeten Roma.
Verbündete sind Länder, die zusammenarbeiten.
Rumänien war damals ein Verbündeter von Deutschland.
Der Staats·chef von Rumänien hieß Ion Antonescu.
Viele Roma wurden nach Transnistrien gebracht.
Transnistrien war damals ein Gebiet auf dem Boden der heutigen Ukraine.
Die Menschen wurden gegen ihren Willen dorthin gebracht.
Viele Roma wurden dort ermordet.
Auch Ungarn war damals ein Verbündeter von Deutschland.
Der Staats·chef von Ungarn hieß Miklós Horthy.
Auch in Transkarpatien wurden viele Roma ermordet.
Roma wurden lange nicht als Opfer anerkannt
Sarah Reinke arbeitet bei der Gesellschaft für bedrohte Völker.
Sie leitet dort die Arbeit für die Menschen·rechte.
Menschen·rechte sind Rechte, die für alle Menschen gelten.
Sarah Reinke sagt:
Zur Zeit der Sowjet·union wurden Roma nicht als Opfer der National·sozialisten anerkannt.
Die Sowjet·union war ein großer Staat.
Zu diesem Staat gehörte damals auch die Ukraine.
Stattdessen wurden viele Vorurteile über Roma weitererzählt.
Vorurteile sind feste Meinungen über Menschen.
Diese Meinungen sind oft falsch.
Erst nach der Unabhängigkeit der Ukraine änderte sich das.
Unabhängigkeit bedeutet:
Ein Land entscheidet selbst über seine Politik.
Seitdem erinnert die Ukraine auch an den Völker·mord an den Roma.
Die Geschichte soll nicht vergessen werden.
Viele Roma brauchen heute Hilfe
Heute leben ungefähr 400.000 Roma in der Ukraine.
Der Krieg macht ihr Leben noch schwerer.
Russland hat die Ukraine angegriffen.
Darum herrscht Krieg.
Viele Menschen mussten ihre Heimat verlassen.
Sie leben jetzt an einem anderen Ort in der Ukraine.
Diese Menschen heißen Binnen·vertriebene.
Binnen·vertriebene verlassen ihre Heimat.
Sie bleiben aber im eigenen Land.
In der Ukraine gibt es etwa 3,9 Millionen Binnen·vertriebene.
Unter ihnen sind viele Roma.
Viele Kinder aus Roma·Familien können nicht regelmäßig zur Schule gehen.
Viele Familien haben keine gute medizinische Versorgung.
Medizinische Versorgung bedeutet:
Kranke Menschen bekommen Hilfe von Ärztinnen und Ärzten.
Viele Familien finden keine Wohnung.
Viele Erwachsene finden keine Arbeit.
Kinder brauchen Hilfe.
Frauen brauchen Hilfe.
Auch Veteranen brauchen Hilfe.
Veteranen sind Menschen.
Sie waren Soldaten.
Warum viele Roma noch immer benachteiligt werden
Der Krieg ist ein Grund für die schwierige Lage.
Es gibt aber noch einen weiteren Grund.
Viele Roma erleben Anti·ziganismus.
Anti·ziganismus bedeutet:
Menschen werden schlecht behandelt, weil sie Roma sind.
Viele Roma werden deshalb noch immer benachteiligt.
Benachteiligt bedeutet:
Menschen werden schlechter behandelt als andere.
Viele Menschen sehen Roma noch immer nicht als selbstverständlichen Teil der ukrainischen Gesellschaft.
Natalia Tomenko sagt:
Das Erinnern an den Völker·mord ist wichtig.
Es geht nicht nur um die Vergangenheit.
Es geht auch um die Gegenwart.
Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben.
Das Erinnern kann helfen, Vorurteile abzubauen.
Das Erinnern kann helfen, Anti·ziganismus zu bekämpfen.
Das Erinnern kann helfen, Benachteiligung zu verhindern.
Deutschland soll mehr helfen
Deutschland hat eine besondere Verantwortung.
Der Grund ist:
Deutschland hat in der Zeit von Adolf Hitler viele Verbrechen begangen.
Viele Roma wurden damals verfolgt.
Viele Roma wurden ermordet.
Viele Familien leiden bis heute unter den Folgen.
Sarah Reinke sagt:
Der Krieg dauert jetzt schon fünf Jahre.
Viele Roma brauchen Hilfe.
Die Hilfe reicht noch nicht aus.
Das gilt besonders für die Roma in der Ukraine.
Darum stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker Forderungen.
Die Gesellschaft arbeitet dabei mit einer Partner·organisation zusammen.
Eine Partner·organisation arbeitet mit einer anderen Organisation zusammen.
Die Partner·organisation heißt Youth Agency for the Advocacy of Roma Culture.
Der Name ist Englisch.
Die Abkürzung ist ARCA.
ARCA setzt sich für die Roma ein.
Das bedeutet:
ARCA unterstützt Roma.
ARCA setzt sich für gleiche Rechte ein.
ARCA hilft auch dabei, die Kultur der Roma zu bewahren.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker und ARCA fordern:
● Roma sollen Hilfs·programme nutzen können.
Hilfs·programme sind besondere Angebote für Menschen, die Hilfe brauchen.
● Es soll besondere Projekte für Roma geben.
Diese Projekte sollen den Roma helfen.
Die Projekte sollen zu ihrer Lebens·situation passen.
● Roma unter den Binnen·vertriebenen sollen mehr Geld bekommen.
Binnen·vertriebene mussten ihre Heimat verlassen.
Sie leben jetzt an einem anderen Ort.
Sie bleiben aber in ihrem eigenen Land.
● Deutschland soll in Gesprächen mit der Ukraine immer wieder auf die besondere Lage der Roma aufmerksam machen.
● Deutschland soll sich dafür einsetzen, dass Roma die Hilfe bekommen, die sie brauchen.
Mit dieser Presse·mitteilung möchte die Gesellschaft für bedrohte Völker auf die schwierige Lage der Roma in der Ukraine aufmerksam machen.
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-08-02-da/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 2. August 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1 bis 3: Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau
