LEICHTE SPRACHE - TRIER-WETTER & Erd·Überlastungs·Tag 2026
Erd·Überlastungs·Tag 2026: Die Menschen verbrauchen zu viele Roh·stoffe. – Die Erde braucht Schutz. – Was können die Politik und wir alle tun?
Heute ist Erd·Überlastungs·Tag 2026.
Der Erd·Überlastungs·Tag ist ein besonderer Tag.
Dieser Tag beruht auf einer Berechnung.
Die Berechnung sagt:
Die Menschen haben in diesem Jahr schon alle natürlichen Roh·stoffe verbraucht, die die Erde in einem Jahr neu bilden kann.
Natürliche Roh·stoffe sind zum Beispiel Holz, Wasser, Fische und fruchtbare Böden.
Die Trierer Umschau verbindet heute das Wetter mit einer wichtigen Frage.
Wie gehen wir mit unserer Erde um?
Und warum handeln Politikerinnen und Politiker oft anders, als Fachleute es empfehlen?
Guten Tag aus Trier: Der Wind kühlt etwas. Die Hitze bleibt aber.
Unsere zwei Wetter·Dach·Tauben halten sich zur Zeit lieber am Boden oder am Wasser auf.
Sie möchten ein Missverständnis vermeiden.
Manche Menschen glauben:
Der starke Wind vertreibt heute die Hitze.
Unsere Wetter·Dach·Tauben sagen:
Das stimmt für Trier nicht.
Heute hat Trier gegen 14 Uhr die höchste Temperatur erreicht.
Danach wird es langsam etwas kühler.
Der Wind erreicht Geschwindigkeiten bis etwa 50 Kilometer in der Stunde.
Solche kurzen und starken Windstöße heißen Böen.
Am Abend sinken die Temperaturen auf etwa 20 Grad.
In der Nacht bleibt es ungefähr so warm.
Für morgen werden wieder Temperaturen um 30 Grad erwartet.
Deshalb sagen unsere Wetter·Dach·Tauben:
Der Wind bringt etwas Abkühlung.
Die Hitze verschwindet aber nicht.
Am Nachmittag kann es vielleicht regnen.
Das ist noch nicht sicher.
Das Tal von Trier bleibt meistens von sehr starkem Unwetter verschont.
Sehr starke Wetter·Ereignisse gibt es häufiger auf den Höhen der Eifel oder des Hunsrücks.
Das Wetter in einigen Hauptstädten Europas
Heute schauen wir auf vier Hauptstädte der Europäischen Union.
Die Europäische Union heißt kurz EU.
Die EU ist ein Zusammenschluss von vielen Ländern in Europa.
In Amsterdam ist der Himmel im Moment bedeckt.
Am Abend soll dort wieder die Sonne scheinen.
Die Temperaturen liegen bei etwa 24 Grad.
In Athen scheint die Sonne.
Dort werden heute etwa 33 Grad erreicht.
Auch in der Nacht bleibt es sehr warm.
Die Temperaturen sinken nicht unter 25 Grad.
Das nennt man eine tropische Nacht.
Eine tropische Nacht ist eine Nacht mit mindestens 20 Grad.
In Berlin scheint ebenfalls die Sonne.
Am späten Nachmittag werden dort bis zu 37 Grad erwartet.
Auch in Bratislava scheint die Sonne.
Dort werden heute etwa 35 Grad erreicht.
In der Nacht bleiben die Temperaturen auch dort über 20 Grad.
Der Erd·Überlastungs·Tag
Haben Sie schon vom Erd·Überlastungs·Tag gehört?
Heute ist dieser besondere Tag.
Der Erd·Überlastungs·Tag beruht auf einer Berechnung.
Die Berechnung sagt:
Die Menschen haben schon alle natürlichen Roh·stoffe verbraucht, die die Erde in diesem Jahr neu bilden kann.
Ab heute verbrauchen wir mehr, als die Erde wieder erneuern kann.
Im ursprünglichen Text wird dafür ein Vergleich benutzt.
Dort steht:
Die Erde sei insolvent.
Insolvent bedeutet:
Ein Unternehmen kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen.
Die Erde kann natürlich nicht wirklich insolvent werden.
Der Vergleich soll zeigen:
Wir verbrauchen mehr natürliche Roh·stoffe, als die Erde dauerhaft bereitstellen kann.
Viele Fachleute sehen das als große Warnung.
Sie sagen:
Wir müssen sorgsamer mit den natürlichen Roh·stoffen umgehen.
Kommentar: Zwischen Wissenschaft und Politik
Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warnen seit Jahren.
Sie sagen:
Der Verbrauch von natürlichen Roh·stoffen muss kleiner werden.
Auch der Klima·schutz muss stärker werden.
Klima·schutz bedeutet:
Menschen versuchen, die Erderwärmung zu begrenzen und die Natur zu schützen.
Der Verfasser dieses Kommentars meint:
Viele Politikerinnen und Politiker handeln trotzdem nicht schnell genug.
Nach seiner Meinung spielen wirtschaftliche Interessen oft eine größere Rolle.
Im Original steht dafür das Wort Lobby.
Eine Lobby ist eine Gruppe.
Diese Gruppe versucht, politische Entscheidungen im eigenen Interesse zu beeinflussen.
Der Verfasser meint außerdem:
Manche politische Entscheidungen werden immer wieder verschoben.
Oder sie werden abgeschwächt.
Als Beispiel nennt er das Pariser Klima·Abkommen.
Das Pariser Klima·Abkommen ist ein Vertrag vieler Länder.
Die Länder haben vereinbart, die Erderwärmung möglichst klein zu halten.
Der Verfasser kritisiert:
Oft werden andere Aufgaben wichtiger genommen.
Dadurch kommt der Klima·schutz nur langsam voran.
Ein Bild zum Nachdenken
Stellen Sie sich einen Menschen vor.
Er sitzt auf einem Ast.
Gleichzeitig sägt er genau diesen Ast ab.
Dieses Bild soll etwas zeigen.
Wenn wir die Natur immer weiter zerstören, schaden wir am Ende auch uns selbst.
Zwei Stimmen zum Erd·Überlastungs·Tag
Der Verfasser schreibt:
Heute sollen nicht nur seine eigenen Gedanken im Mittelpunkt stehen.
Deshalb folgen jetzt zwei Presse·Mitteilungen.
Eine Presse·Mitteilung ist ein Text einer Organisation.
Mit diesem Text informiert die Organisation über ihre Meinung und ihre Forderungen.
Die erste Presse·Mitteilung kommt vom Bund für Umwelt und Natur·schutz Deutschland.
Die Abkürzung lautet BUND.
Die zweite Presse·Mitteilung kommt vom WWF Deutschland.
Der WWF ist eine internationale Natur·schutz·Organisation.
Der Verfasser lädt alle Leserinnen und Leser ein.
Lesen Sie beide Presse·Mitteilungen in Ruhe.
Machen Sie sich danach Ihre eigene Meinung.
Presse·Mitteilung des Bundes für Umwelt und Natur·schutz Deutschland (BUND)
Der BUND fordert: Deutschland soll schneller auf erneuerbare Energien umsteigen.
Der BUND sagt: Die Menschen verbrauchen zu viele natürliche Roh·stoffe. Deshalb muss die Politik jetzt handeln.
Der Erd·Überlastungs·Tag ist in diesem Jahr am 30. Juli.
Dieser Tag beruht auf einer Berechnung.
Die Berechnung zeigt:
Die Menschen haben schon alle natürlichen Roh·stoffe verbraucht, die die Erde in einem Jahr neu bilden kann.
Ab jetzt verbrauchen wir mehr, als die Erde wieder erneuern kann.
Der BUND schreibt:
Damit verbrauchen wir heute auch Roh·stoffe, die für die Zukunft wichtig sind.
Im vergangenen Jahr war der Erd·Überlastungs·Tag schon am 24. Juli.
In diesem Jahr liegt er einige Tage später.
Der BUND erklärt:
Das bedeutet nicht, dass die Menschen weniger Roh·stoffe verbraucht haben.
Nach Angaben des BUND wurde die Berechnung geändert.
Die Umwelt·Probleme sind deshalb nicht kleiner geworden.
Nach Ansicht des BUND werden sie sogar größer.
Deshalb fordert der BUND von der Bundes·regierung:
Deutschland soll weniger Öl, Gas und Kohle nutzen.
Öl, Gas und Kohle nennt man fossile Energie·träger.
Beim Verbrennen entstehen Treibhaus·gase.
Diese Gase erwärmen das Klima.
Deutschland soll stattdessen mehr erneuerbare Energien nutzen.
Erneuerbare Energien sind zum Beispiel Wind·kraft und Sonnen·energie.
Aussage des BUND-Vorsitzenden
Der Vorsitzende des BUND heißt Olaf Bandt.
Er sagt:
Der Erd·Überlastungs·Tag zeigt jedes Jahr deutlich:
Die Erde wird stärker belastet, als sie auf Dauer aushalten kann.
Nach seiner Meinung verbraucht unser Wirtschafts·system zu viele natürliche Roh·stoffe.
Dadurch werden die Lebens·grundlagen der Menschen gefährdet.
Lebens·grundlagen sind zum Beispiel sauberes Wasser, gesunde Böden, Wälder sowie Tiere und Pflanzen.
Olaf Bandt sagt:
Der Erd·Überlastungs·Tag soll ein Weckruf sein.
Ein Weckruf bedeutet:
Jetzt muss gehandelt werden.
Die Politik soll die Grenzen der Natur beachten.
Die Erde soll nicht weiter überlastet werden.
Die Klima·Krise verschärft die Probleme
Der BUND fordert:
Deutschland soll den Ausstoß von Treibhaus·gasen deutlich verringern.
Außerdem soll Deutschland aus der Nutzung von fossilen Energien aussteigen.
Nach Angaben des BUND verstärkt die Erderwärmung viele Probleme.
Das zeigt sich zum Beispiel an den großen Wald·bränden in Süd·West·Europa.
Zur Klima·Krise gehören auch:
● Lange Trocken·zeiten.
● Große Hitze.
● Stark·regen.
● Das Aussterben von Tier· und Pflanzen·arten.
Der BUND sagt:
Diese Folgen zerstören natürliche Roh·stoffe.
Sie betreffen außerdem das Leben vieler Menschen.
Mehr erneuerbare Energien
Olaf Bandt sagt:
Ein wichtiger Schritt ist der Ausstieg aus fossilen Energien.
Vor allem der Verbrauch von Gas soll sinken.
Wind·kraft und Sonnen·energie sollen schneller ausgebaut werden.
Nach Angaben des BUND hat das viele Vorteile.
Erneuerbare Energien verursachen weniger Treibhaus·gase.
Dadurch sinken die Emissionen.
Emissionen sind Schad·stoffe, die in die Luft gelangen.
Der BUND sagt außerdem:
Erneuerbare Energien können die Strom·preise senken.
Sie schaffen Arbeits·plätze.
Sie stärken die Wirtschaft vor Ort.
Außerdem wird Deutschland dadurch unabhängiger von Öl, Gas und Kohle aus anderen Ländern.
Der BUND kritisiert die Bundes·regierung.
Nach Ansicht des BUND reichen die bisherigen Gesetze und Pläne nicht aus.
Der BUND befürchtet:
Neue Gesetze könnten den Ausbau der erneuerbaren Energien sogar erschweren.
Deshalb meint der BUND:
Deutschland übernimmt nicht genug Verantwortung für den weltweiten Klima·schutz.
Diese Maßnahmen fordert der BUND
● Wind·kraft und Sonnen·energie sollen schneller ausgebaut werden.
● Elektro·Mobilität soll auf der Straße und auf der Schiene weiter ausgebaut werden.
Elektro·Mobilität bedeutet:
Fahrzeuge fahren mit Strom statt mit Benzin oder Diesel.
● Deutschland soll ein Gesetz zum Schutz natürlicher Roh·stoffe bekommen.
Dieses Gesetz soll den Verbrauch von Roh·stoffen Schritt für Schritt verringern.
● Menschen sollen Geld erhalten, wenn sie ihre Heizung oder ihr Gebäude energie·sparender machen.
Diese finanzielle Hilfe nennt man Förderung.
● Die Nationale Kreis·lauf·Wirtschafts·Strategie soll schnell umgesetzt werden.
Kreis·lauf·Wirtschaft bedeutet:
Roh·stoffe sollen möglichst lange genutzt werden.
Sie sollen repariert, wieder·verwendet oder recycelt werden.
Recycling bedeutet:
Aus alten Materialien entstehen neue Produkte.
Hintergrund
Der Erd·Überlastungs·Tag wird jedes Jahr vom Global Footprint Network berechnet.
Das Global Footprint Network ist eine internationale Organisation.
Sie untersucht den Verbrauch natürlicher Roh·stoffe.
Die Organisation berechnet den Erd·Überlastungs·Tag für einzelne Länder und für die ganze Welt.
Ab dem Erd·Überlastungs·Tag verbrauchen die Menschen mehr, als die Erde in einem Jahr neu bilden kann.
Dazu gehören zum Beispiel:
● Acker·land.
● Weide·flächen.
● Fisch·bestände.
● Wälder.
Nach Angaben des BUND hat sich der weltweite Verbrauch natürlicher Roh·stoffe in den vergangenen 50 Jahren mehr als verdreifacht.
Das bedeutet:
Heute werden mehr als drei Mal so viele Roh·stoffe verbraucht wie vor 50 Jahren.
Außerdem gelangt mehr Kohlen·dioxid in die Luft.
Kohlen·dioxid heißt kurz CO₂.
Wälder und Meere können diese Menge nicht vollständig aufnehmen.
Der BUND erklärt:
Inzwischen sind sieben von neun Belastungs·grenzen der Erde überschritten.
Viele Länder des Globalen Südens verbrauchen deutlich weniger Roh·stoffe als Deutschland.
Zum Globalen Süden gehören viele Länder in Afrika, Asien und Südamerika.
Diese Länder leiden oft besonders stark unter den Folgen der Klima·Krise.
Dazu gehören zum Beispiel:
● Trockenheit.
● Über·schwemmungen.
● Das Aussterben von Tier· und Pflanzen·arten.
Auch in Deutschland sind die Folgen zu spüren.
Zum Beispiel durch:
● Große Hitze.
● Stark·regen.
● Andere extreme Wetter·Ereignisse.
Der BUND schreibt:
Erneuerbare Energien sind das Rückgrat der Energie·wende.
Das bedeutet:
Sie sind besonders wichtig für den Umbau der Energie·Versorgung.
Mit mehr Strom aus Wind und Sonne entstehen weniger Treibhaus·gase.
Auch Elektro·Autos und Wärme·pumpen können dazu beitragen.
Eine Wärme·pumpe nutzt Energie aus der Umwelt zum Heizen.
Der BUND kritisiert die Entwürfe des Bundes·wirtschafts·ministeriums.
Nach Ansicht des BUND könnten diese Pläne den Ausbau der erneuerbaren Energien gefährden.
Presse·Mitteilung des WWF Deutschland
Der WWF sagt: Die Menschen verbrauchen mehr natürliche Roh·stoffe, als die Erde neu bilden kann.
Der WWF sagt auch: Ein ressourcen·schonendes Leben ist möglich.
Ressourcen·schonend bedeutet:
Mit natürlichen Roh·stoffen wird sparsam und sorgfältig umgegangen.
Am 30. Juli ist Erd·Überlastungs·Tag.
Ab diesem Tag verbrauchen die Menschen mehr natürliche Roh·stoffe, als die Erde in einem Jahr neu bilden kann.
Nach einer Berechnung wären heute etwa 1,73 Erden nötig.
Nur dann könnten alle Menschen so viele Roh·stoffe verbrauchen wie heute.
Wir haben aber nur eine Erde.
Die Folgen dieses hohen Verbrauchs sind bereits sichtbar.
Dazu gehören zum Beispiel:
● Wälder werden abgeholzt.
● Böden verlieren ihre Fruchtbarkeit.
● Viele Tier· und Pflanzen·arten verschwinden.
● Immer mehr Kohlen·dioxid gelangt in die Luft.
Kohlen·dioxid heißt kurz CO₂.
CO₂ trägt zur Erderwärmung bei.
Im vergangenen Jahr war der Erd·Überlastungs·Tag am 24. Juli.
In diesem Jahr liegt er am 30. Juli.
Der WWF erklärt:
Das bedeutet nicht, dass die Menschen heute weniger natürliche Roh·stoffe verbrauchen.
Der spätere Termin hängt vor allem mit neuen wissenschaftlichen Daten zusammen.
Die Umwelt wird dadurch nicht weniger belastet.
Aussage des WWF
Björn Schulz arbeitet beim WWF Deutschland.
Er beschäftigt sich mit der Kreis·lauf·Wirtschaft.
Kreis·lauf·Wirtschaft bedeutet:
Roh·stoffe sollen möglichst lange genutzt werden.
Produkte sollen repariert, wieder·verwendet oder recycelt werden.
Recycling bedeutet:
Aus alten Materialien entstehen neue Produkte.
Björn Schulz sagt:
Die Lücke zwischen dem Verbrauch der Menschen und den Möglichkeiten der Erde wird immer größer.
Er sagt aber auch:
Viele Menschen sind bereit, sorgsamer mit natürlichen Roh·stoffen umzugehen.
Dafür braucht es gute politische Entscheidungen und passende Regeln.
Die WWF-Studie „Ressourcen·leicht Leben 2045“
Der WWF hat eine Studie erstellt.
Eine Studie ist eine wissenschaftliche Untersuchung.
Die Studie heißt:
„Ressourcen·leicht Leben 2045“.
Die Studie zeigt:
In Deutschland könnte der Verbrauch natürlicher Roh·stoffe ungefähr halbiert werden.
Trotzdem könnten die Menschen weiterhin gut leben.
In der Studie werden fünf erfundene Personen vorgestellt.
Diese Personen leben unterschiedlich.
Sie zeigen Beispiele für einen sparsameren Umgang mit natürlichen Roh·stoffen.
Alle haben einige Dinge gemeinsam.
● Sie nutzen umwelt·freundliche Verkehrs·mittel.
● Sie essen häufiger pflanzliche Lebens·mittel.
Pflanzliche Lebens·mittel sind zum Beispiel Gemüse, Obst, Hülsen·früchte oder Getreide.
● Möbel und Elektro·Geräte werden möglichst lange genutzt.
● Defekte Dinge werden repariert oder wieder·verwendet.
Der WWF fordert politische Entscheidungen
Björn Schulz sagt:
Ein gutes Leben und das Sparen von natürlichen Roh·stoffen passen gut zusammen.
Der Erd·Überlastungs·Tag zeigt:
Jetzt muss gehandelt werden.
Nach Ansicht des WWF muss der Verbrauch natürlicher Roh·stoffe sinken.
Dafür braucht es klare politische Entscheidungen.
Der WWF fordert:
Deutschland soll aus der Nutzung von Öl, Gas und Kohle aussteigen.
Außerdem sollen Geschäfts·modelle gefördert werden, die Roh·stoffe immer wieder nutzen.
Im Original steht dafür das Wort „zirkuläre Geschäfts·modelle“.
Damit ist gemeint:
Roh·stoffe sollen möglichst im Kreis genutzt werden.
Sie sollen nicht nach kurzer Zeit weggeworfen werden.
Der WWF nennt zwei wichtige Gesetze.
Das Kreis·lauf·Wirtschafts·Gesetz.
Und den geplanten europäischen Circular Economy Act.
Beide Gesetze sollen den Schutz natürlicher Roh·stoffe stärken.
Der WWF fordert außerdem:
● Es soll verbindliche Ziele für einen geringeren Verbrauch natürlicher Roh·stoffe geben.
● Wieder·verwendung soll stärker gefördert werden.
Wieder·verwendung bedeutet:
Ein Produkt wird noch einmal genutzt.
● Reparaturen sollen einfacher und günstiger werden.
Dadurch können mehr Menschen nachhaltige Entscheidungen treffen.
Nachhaltig bedeutet:
Heute so handeln, dass auch zukünftige Generationen gut leben können.
Hintergrund
Der Erd·Überlastungs·Tag wird jedes Jahr berechnet.
Die Berechnung macht das Global Footprint Network.
Dabei arbeitet die Organisation mit der York University in Kanada zusammen.
Auch der WWF International unterstützt diese Arbeit.
Für die Berechnung wird untersucht:
Wie viele natürliche Roh·stoffe kann die Erde bereitstellen?
Und wie viele natürliche Roh·stoffe verbrauchen die Menschen?
Dabei werden unter anderem diese Bereiche betrachtet:
● Fisch·bestände.
● Acker·land.
● Weide·flächen.
● Wälder.
● Der Ausstoß von CO₂.
Der Erd·Überlastungs·Tag liegt in diesem Jahr später als im vergangenen Jahr.
Der WWF erklärt:
Das liegt vor allem an neuen wissenschaftlichen Daten.
Zum Beispiel wurde neu berechnet, wie viel Kohlen·dioxid die Meere aufnehmen können.
Der spätere Termin bedeutet deshalb nicht, dass die Menschen heute sorgsamer mit natürlichen Roh·stoffen umgehen.
Die verwendeten Daten stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen.
Dazu gehört auch die Ernährungs· und Land·wirtschafts·Organisation der Vereinten Nationen.
Diese Organisation heißt kurz FAO.
Wir wünschen Ihnen Frieden.*
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-07-30-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 30. Juli 2026
Foto: © Trierer Umschau
* Hier erklären wir:
Warum wir Ihnen Frieden wünschen:
https://www.trierer-umschau.de/2025-07-29-ab/
** Hier stellen wir unsere zwei Dach-Tauben vor.
Die zwei Tauben gehören zu unseren Wetter-Texten:
https://www.trierer-umschau.de/2026-05-12-ab/
