LEICHTE SPRACHE - NIE WIEDER KRIEG & TEXT VON FRED SCHUMACHER
„Nie wieder!“ – Die Trierer Umschau spricht über Frieden. – Der Beitrag handelt von den Vereinten Nationen. – Und von der Politik der Bundes·Regierung.
Vor 80 Jahren wurden die Vereinten Nationen gegründet.
Die Trierer Umschau erinnert an den Satz: „Nie wieder!“
Der Beitrag fragt: Bringt Auf·rüstung mehr Frieden?
Auf·rüstung bedeutet:
Ein Land kauft mehr Waffen.
Oder ein Land baut seine Armee aus.
Der Beitrag fragt auch:
Führt Deutschland damit auf einen gefährlichen Weg?
Danach veröffentlichen wir den Text von Fred Schumacher.
Die Presse·Agentur Pressenza hat uns diesen Text geschickt.
Wir veröffentlichen den Text vollständig.
Der Titel lautet:
„Wie die deutsche Regierung den Krieg ins eigene Land holt“
„Nie wieder!“ – Eine Mahnung aus der Geschichte
„Nie wieder!“
Über diese Worte haben wir schon in unserem Trier-Wetter-Tagesartikel geschrieben.
Dort ging es um das Massaker von Srebrenica.
Ein Massaker ist die Tötung von sehr vielen Menschen.
Den Beitrag finden Sie hier:
https://www.trierer-umschau.de/2026-07-11-ab/
„Nie wieder!“
Warum haben sich im Jahr 1945 zuerst 50 Staaten zusammen·geschlossen?
Heute gehören 193 Staaten zu den Vereinten Nationen.
Die Vereinten Nationen sind ein Zusammenschluss von vielen Ländern.
Sie wollen Frieden sichern.
Die Staaten beschlossen gemeinsam wichtige Regeln.
Diese Regeln heißen Charta der Vereinten Nationen.
In der Charta steht:
„Wir wollen die Menschen in der Zukunft vor dem Krieg schützen.
Kriege haben den Menschen schon sehr großes Leid gebracht.“
Deutsche Geschichte und die Erinnerung an Krieg und Vernichtung
„Nie wieder!“
Ich habe den Eindruck:
Viele Menschen in Deutschland vergessen die Geschichte.
Viele Millionen Menschen sind in Kriegen gestorben.
Viele Menschen wurden in Konzentrations·Lagern und Vernichtungs·Lagern ermordet.
Konzentrations·Lager und Vernichtungs·Lager waren Lager der National·Sozialisten.
Dort wurden viele Menschen eingesperrt, gequält und ermordet.
Ich habe den Eindruck:
Viele Menschen denken heute nicht mehr genug an diese Opfer.
Stattdessen sprechen viele Menschen über mehr Waffen und mehr Auf·rüstung.
Regierungs·Erklärung von Friedrich Merz: Auf·rüstung als wichtiges Ziel
Bundes·Kanzler Friedrich Merz hielt am 9. Juli 2026 eine Regierungs·Erklärung.
Das war im Deutschen Bundestag in Berlin.
Eine Regierungs·Erklärung ist eine Rede.
Darin erklärt die Bundes·Regierung ihre politischen Ziele.
Den vollständigen Text finden Sie hier:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/bk-regierungserklaerung-2446604
Friedrich Merz sagte:
„Wir arbeiten daran, dass Deutschland sich besser verteidigen kann.
Deutschland will das Ziel von fünf Prozent früher erreichen.
Manche Menschen fragen sich:
Soll das Geld nicht besser für den sozialen Zusammenhalt ausgegeben werden?
Oder für die soziale Sicherung?
Soziale Sicherung bedeutet zum Beispiel:
Menschen bekommen Hilfe bei Krankheit.
Oder im Alter.
Oder wenn sie keine Arbeit haben.
Ich sage:
Freiheit und Frieden müssen geschützt werden.
Darum haben Freiheit und Frieden für die Bundes·Regierung eine hohe Bedeutung.
Auch die deutsche Industrie soll davon profitieren.
Deutschland und Europa sollen eine starke Industrie für die Herstellung von Waffen haben.
Außerdem haben wir mit der Regierung der USA vereinbart:
Deutschland kauft Tomahawk-Raketen aus den USA.
Diese Raketen sollen in Deutschland stationiert werden.
Stationieren bedeutet:
Die Waffen werden dauerhaft in Deutschland aufgestellt.
Nach Ansicht der Bundes·Regierung verbessert das die Verteidigung.“
Die Trierer Umschau: Frieden beginnt nicht mit neuen Waffen
„Nie wieder!“
Ich danke Fred Schumacher.
Er schreibt:
Die deutsche Regierung holt den Krieg ins eigene Land.
Ich danke auch der internationalen Presse·Agentur Pressenza.
Sie hat den Text in unsere Redaktion geschickt.
Ich finde:
Der Text zeigt unserem Land einen Spiegel.
Das bedeutet:
Der Text fordert uns auf, über unser Handeln nachzudenken.
Ich finde:
Unter jedem Orts·Schild in Deutschland sollte stehen:
„Nie wieder!“
Krieg beginnt nicht erst mit dem ersten Schuss.
Krieg beginnt oft viel früher.
Er beginnt langsam.
Er zeigt sich in der Sprache.
Er zeigt sich in politischen Entscheidungen.
Er zeigt sich in den Plänen für den Haushalt.
Ein Haushalt ist der Plan des Staates für seine Einnahmen und Ausgaben.
Krieg kommt in unsere Städte.
Krieg kommt in unsere Wohnungen.
Krieg kommt in unsere Gedanken.
Wenn Menschen Krieg irgendwann als normal ansehen,
dann zeigt Krieg wieder sein wahres Gesicht.
Krieg bringt Leid.
Krieg bringt Tod.
Ich habe die Regierungs·Erklärung von Friedrich Merz gelesen.
Darin habe ich das Wort „Frieden“ nur im Zusammenhang mit militärischer Auf·rüstung gefunden.
Militärische Auf·rüstung bedeutet:
Ein Land kauft mehr Waffen.
Oder ein Land baut seine Streit·Kräfte aus.
Das Wort „Diplomatie“ habe ich nicht gefunden.
Diplomatie bedeutet:
Staaten sprechen miteinander.
Sie versuchen, Probleme ohne Krieg zu lösen.
Der übermittelte Text von Fred Schumacher im Wortlaut
Wir veröffentlichen den folgenden Text von Fred Schumacher vollständig.
„Wie die deutsche Regierung den Krieg ins eigene Land holt“
Von Fred Schumacher
Deutschland hat den Kauf von Tomahawk-Marsch·Flugkörpern aus den USA vereinbart.
Diese Waffen sollen in Deutschland stationiert werden.
Stationiert bedeutet:
Die Waffen werden dauerhaft in Deutschland aufgestellt.
Bundes·Kanzler Friedrich Merz sagte das im Deutschen Bundestag.
Er war kurz zuvor von einem NATO-Treffen in Ankara zurückgekehrt.
Die Bundes·Regierung sagt:
Deutschland soll sich besser schützen können.
Deutschland soll nicht erpressbar sein.
Fred Schumacher schreibt dazu:
Er hält diese Begründung für falsch.
Die Tomahawk-Marsch·Flugkörper haben eine Reichweite von etwa 2.500 Kilometern.
Reichweite bedeutet:
So weit kann eine Rakete fliegen.
Von Deutschland aus könnten diese Waffen auch Ziele in Russland erreichen.
Moskau liegt etwa 1.600 Kilometer von Deutschland entfernt.
Fred Schumacher schreibt:
Damit wird Deutschland zu einem Ort,
von dem aus amerikanische Angriffs·Waffen gestartet werden können.
Er schreibt außerdem:
Diese Waffen stehen unter deutscher Kontrolle.
Nach seiner Meinung ist das keine Verteidigung.
Er bezeichnet diesen Schritt als eine Kriegs·Erklärung.
Deutsche Regierung treibt die Eskalation weiter voran
Eskalation bedeutet:
Ein Streit wird immer größer und gefährlicher.
Die Bundes·Regierung sagt:
Russland bedrohe West·Europa.
Außerdem habe Russland Iskander-Raketen in Kaliningrad stationiert.
Fred Schumacher hält diese Begründung für nicht überzeugend.
Er schreibt:
Von der Ukraine aus fliegen Drohnen und Raketen nach Russland.
Diese Waffen werden auch mit Geld aus Deutschland bezahlt.
Er schreibt weiter:
Russland habe seit dem Ende des Zweiten Welt·Krieges keine Angriffs·Waffen gegen einen NATO-Staat eingesetzt.
Die NATO ist ein Bündnis von mehreren Staaten.
Diese Staaten wollen sich gegenseitig schützen.
Fred Schumacher schreibt:
Die europäischen NATO-Staaten haben bisher keine eigenen Mittel·Strecken·Waffen.
Jetzt sollen amerikanische Waffen diese Lücke schließen.
Er nennt dafür ein Beispiel.
Er fragt:
Was wäre,
wenn Russland solche Marsch·Flugkörper auf Kuba aufstellen würde?
Und wenn diese Waffen Washington erreichen könnten?
Dann wären viele Menschen empört.
Wenn Deutschland ähnliche Waffen aufstellt,
werde dagegen von einer „strategischen Lücke“ gesprochen.
Deutschlands Doppel·Rolle im Ukraine-Krieg
Fred Schumacher schreibt:
Deutschland unterstützt die Ukraine seit mehreren Jahren mit militärischer Hilfe.
Militärische Hilfe bedeutet:
Ein Staat liefert zum Beispiel Waffen oder Ausrüstung.
Nach Angaben der Bundes·Regierung beträgt diese Hilfe rund 55 Milliarden Euro.
Deutschland gehört damit zu den wichtigsten Unterstützern der Ukraine.
Fred Schumacher schreibt außerdem:
Kritiker werfen der ukrainischen Regierung seit dem Jahr 2014 schwere Menschenrechts·Verletzungen vor.
Menschenrechts·Verletzungen bedeuten:
Die Rechte von Menschen werden nicht beachtet.
Die Kritiker sagen:
Vor allem russisch·sprachige Menschen seien davon betroffen.
Außerdem werfen sie Teilen der Ukraine neonazistische Tendenzen vor.
Neonazistische Tendenzen bedeuten:
Menschen vertreten Ansichten, die an den National·Sozialismus erinnern.
Deutschland hat nach Angaben von Fred Schumacher Kampf·Panzer geliefert.
Deutschland hat auch Artillerie und Luft·Verteidigungs·Systeme geliefert.
Artillerie sind Waffen mit großer Reichweite.
Luft·Verteidigungs·Systeme sollen vor Angriffen aus der Luft schützen.
Fred Schumacher schreibt außerdem:
Deutschland unterstützt jetzt auch die Herstellung ukrainischer Angriffs·Waffen.
Diese Waffen sollen in Deutschland hergestellt werden.
Vor Kurzem wurde dafür eine Vereinbarung unterschrieben.
Nach dieser Vereinbarung soll der ukrainische Marsch·Flugkörper „Bars“ in Deutschland gebaut werden.
Anschließend sollen diese Waffen an die Ukraine geliefert werden.
Nach Angaben von Fred Schumacher kann auch dieses Waffen·System Ziele in Russland erreichen.
Die Reichweite beträgt bis zu 1.000 Kilometer.
Unerträgliche Doppel·Moral
Doppel·Moral bedeutet:
Für ähnliche Situationen gelten unterschiedliche Maßstäbe.
Fred Schumacher schreibt:
Deutschland liefert Waffen an die Ukraine.
Mit diesen Waffen kann die Ukraine Russland angreifen.
Gleichzeitig stellt Deutschland eigene Angriffs·Waffen auf.
Auch diese Waffen können russisches Gebiet erreichen.
Trotzdem sagt die Bundes·Regierung,
sie wolle den Krieg nicht weiter ausweiten.
Fred Schumacher hält diese Aussagen für widersprüchlich.
Gefährliche Selbst·Täuschung
Selbst·Täuschung bedeutet:
Menschen glauben etwas,
obwohl es nach Meinung anderer nicht stimmt.
Fred Schumacher schreibt:
Die politischen Verantwortlichen in Berlin hätten vergessen,
was es bedeutet,
an der Grenze zu einer Atom·Macht zu leben.
Eine Atom·Macht ist ein Staat,
der Atom·Waffen besitzt.
Fred Schumacher nennt als Beispiel die Politikerin Sevim Dağdelen.
Sie bezeichnet Boris Pistorius als „Kriegs·Minister“.
Fred Schumacher stimmt dieser Aussage zu.
Außerdem schreibt er:
Die Bundes·Regierung aus CDU, CSU und SPD führe Deutschland in die Gefahr eines Atom·Krieges.
Er schreibt weiter:
Die Aussage,
es gehe nur um Verteidigung,
sei für ihn nicht glaubwürdig.
Tomahawk-Marsch·Flugkörper können bis zu 2.500 Kilometer weit fliegen.
Fred Schumacher schreibt:
Solche Waffen dienen nach seiner Meinung nicht der Verteidigung.
Sie seien für Angriffe gedacht.
Sie könnten Kommando·Stellen,
Flug·Plätze
und Bunker weit im Inneren Russlands treffen.
Kommando·Stellen sind Orte,
an denen militärische Einsätze geplant und geleitet werden.
Bunker sind besonders geschützte Gebäude.
Fred Schumacher schreibt:
Wer solche Waffen in Deutschland stationiert,
macht Deutschland nach seiner Meinung selbst zu einem möglichen Ziel.
Verhängnis·volle Entscheidung
Verhängnis·voll bedeutet:
Eine Entscheidung kann sehr schlimme Folgen haben.
Fred Schumacher schreibt:
Die Geschichte zeigt:
Immer mehr Waffen führen nicht automatisch zu Frieden.
Mehr Waffen können einen Streit auch größer machen.
Russland hat nach seinen Angaben bereits Gegen·Maßnahmen angekündigt.
Gegen·Maßnahmen sind Reaktionen auf das Handeln eines anderen Staates.
Fred Schumacher schreibt:
Russland werde die Stationierung der Waffen nicht einfach hinnehmen.
Er ist der Meinung:
Deutschland könnte nicht nur einer der größten Waffen·Lieferanten der Ukraine werden.
Deutschland könnte auch zu einem wichtigen Ort in einem möglichen Krieg mit Russland werden.
Die Rolle der Menschen in Deutschland
Fred Schumacher schreibt:
Mehr als 80 Millionen Menschen leben in Deutschland.
Er ist der Meinung:
Alle Menschen sollten jetzt darüber nachdenken,
welche Folgen die heutigen politischen Entscheidungen haben können.
Er schreibt:
Die Menschen in Deutschland spielen nach seiner Ansicht keine aktive Rolle bei diesen Entscheidungen.
Trotzdem könnten sie die Folgen eines Krieges selbst erleben.
Zum Schluss schreibt Fred Schumacher:
Die Menschen sind der Einsatz,
mit dem andere rechnen.
Er meint damit:
Im Fall eines Krieges wären die Menschen in Deutschland von den Folgen betroffen.
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-07-11-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 11. Juli 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau
