Der Himmel über Trier.
Das Foto zeigt den Blick zur Hochschule Trier.
Das Foto entstand gestern.
Die Uhrzeit war kurz vor 18 Uhr.
Foto: © Trierer Umschau

LEICHTE SPRACHE - TRIER-WETTER & DEUTSCHER WETTERDIENST

Juni 2026: Der Juni war besonders heiß. – Das Klima verändert sich. – Was können wir jetzt tun? – Wetterbericht aus Trier. – Mit Informationen vom Deutschen Wetterdienst.

In Trier wird es heute 26 bis 28 Grad warm.
Der Juni 2026 war in Deutschland besonders heiß.
Es gab neue Temperatur-Rekorde.
Viele Menschen fragen sich:
Warum gibt es immer mehr Hitze?
Warum ist weniger CO₂ wichtig?
Und wie können Moore, Wälder und Weinberge das Klima schützen?
In diesem Wetterbericht finden Sie Antworten.
Außerdem lesen Sie den Rückblick des Deutschen Wetterdienstes auf den Juni 2026.

 

Unsere Wetter-Dach-Tauben ** berichten heute wieder über das Wetter.

Die beiden Tauben sitzen zurzeit nicht auf den Dächern.

Denn dort ist es oft zu heiß.

Die Tauben haben jetzt eine Vogeltränke.

Eine Vogeltränke ist eine flache Schale mit Wasser.

Daraus können Vögel trinken und baden.

Auch Insekten finden dort Wasser.

Das hilft den Tieren an heißen Tagen.

Unsere Wetter-Dach-Tauben bringen uns die Wetter-Daten.

Wetter-Daten sind Informationen über das Wetter.

Deshalb können wir heute über das Wetter berichten.

Außerdem schauen wir auf den Juni 2026 zurück.

Dafür nutzen wir Informationen vom Deutschen Wetterdienst.

Der Deutsche Wetterdienst ist der Wetterdienst von Deutschland.

Er misst das Wetter und untersucht das Klima.

 

Das Wetter in Trier und in vier Hauptstädten in Europa

 

Jetzt kommen die Wetter-Daten.

In Trier wird es heute 26 bis 28 Grad warm.

Es bleibt trocken.

Am Himmel sind viele Wolken.

Erst am Abend scheint die Sonne.

In Amsterdam wird es bis zu 22 Grad warm.

In Athen wird es bis zu 34 Grad warm.

Dort ist das Wetter ähnlich.

In Berlin ist das Wetter heute wie in Amsterdam.

In Bratislava werden bis zu 25 Grad erreicht.

 

Vogeltränken helfen Vögeln und Insekten

 

Eine Vogeltränke ist im Sommer sehr wichtig.

Vögel brauchen Wasser.

Auch Insekten brauchen Wasser.

Der Naturschutzbund Deutschland gibt dazu Tipps.

Der Naturschutzbund heißt kurz NABU.

Der NABU setzt sich für den Schutz der Natur ein.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/voegelnhelfen/hitze/20980.html

 

Große Hitze ist kein Grund zum Feiern

 

Im Juni gab es neue Temperatur-Rekorde.

Auch sogenannte tropische Nächte wurden gemessen.

Eine tropische Nacht ist eine Nacht mit mindestens 20 Grad.

Es wird also auch nachts nicht richtig kühl.

Viele Menschen sprechen über solche Rekorde.

Aber große Hitze ist nichts Gutes.

Große Hitze belastet Menschen.

Große Hitze belastet Tiere.

Große Hitze belastet Pflanzen.

Deshalb sollten wir etwas gegen den Klimawandel tun.

Der Klimawandel bedeutet:

Das Klima auf der Erde verändert sich.

Die Erde wird immer wärmer.

Ein wichtiger Schritt ist weniger CO₂.

CO₂ ist ein Gas.

Es entsteht zum Beispiel durch Autos, Flugzeuge, Heizungen und Fabriken.

Zu viel CO₂ erwärmt die Erde.

Weniger CO₂ hilft Menschen.

Weniger CO₂ hilft Tieren.

Weniger CO₂ hilft der Natur.

Im Grundgesetz steht:

Der Staat soll die Natur schützen.

Das ist wichtig.

Auch für die Menschen in der Zukunft.

 

Warum weniger CO₂ nicht sofort wirkt

 

Weniger CO₂ ist sehr wichtig.

Aber die Wirkung kommt nicht sofort.

Das Klima verändert sich nur langsam.

Das liegt an CO₂.

CO₂ bleibt sehr lange in der Luft.

Das können viele Jahrzehnte sein.

Manchmal sogar viele hundert Jahre.

Auch die Meere spielen eine Rolle.

Die Meere haben viel Wärme gespeichert.

Deshalb bleibt die Erde noch lange warm.

Fachleute nennen das Klimaträgheit.

Das bedeutet:

Das Klima verändert sich nur langsam.

Trotzdem ist weniger CO₂ sehr wichtig.

Denn dann wird die Erde langsamer wärmer.

Dann gibt es in Zukunft weniger sehr heiße Tage.

Und die Hitze wird oft weniger stark.

 

Ein einfaches Beispiel

 

Stellen Sie sich die Erde vor.

Über der Erde liegt eine Decke.

Diese Decke hält Wärme fest.

Jedes neue CO₂ wirkt wie eine weitere dünne Decke.

● Mehr Decken halten mehr Wärme fest.

● Weniger neue Decken bedeuten:

Die Erde wird langsamer wärmer.

 

Warum CO₂ besonders wichtig ist

 

Es gibt noch andere Gase.

Auch sie erwärmen die Erde.

Dazu gehören Methan und Lachgas.

Diese Gase heißen Treibhausgase.

Treibhausgase halten Wärme in der Atmosphäre fest.

Die Atmosphäre ist die Lufthülle der Erde.

Methan wirkt stärker als CO₂.

Aber Methan bleibt nicht so lange in der Luft.

Deshalb gilt:

● Weniger CO₂ ist besonders wichtig.

Das hilft dem Klima auf lange Zeit.

● Weniger Methan hilft ebenfalls.

Dann steigt die Temperatur in den nächsten Jahren langsamer.

 

Welche Maßnahmen außerdem wichtig sind

 

Reicht weniger CO₂ allein aus?

Nein.

Weniger CO₂ ist sehr wichtig.

Aber das allein reicht nicht.

Es gibt noch weitere wichtige Aufgaben.

● Städte brauchen mehr Bäume.

Bäume spenden Schatten.

Sie kühlen die Luft.

● Städte brauchen mehr Parks.

Auch Parks helfen gegen die Hitze.

● Es soll mehr Schatten geben.

Das hilft besonders an heißen Tagen.

● Versiegelte Flächen sollen wieder geöffnet werden.

Versiegelte Flächen sind zum Beispiel Straßen oder große Parkplätze.

Dort kann kein Wasser in den Boden fließen.

Wenn Flächen wieder geöffnet werden, kann Regen besser versickern.

Das hilft der Natur.

● Moore sollen geschützt werden.

Moore sind nasse Landschaften.

Sie speichern viel CO₂.

Deshalb sind Moore wichtig für das Klima.

Trockene Moore sollen wieder nass werden.

Das nennt man Wiedervernässung.

Dann können Moore wieder mehr CO₂ speichern.

● Wälder sollen geschützt werden.

Gesunde Wälder helfen dem Klima.

Sie nehmen CO₂ aus der Luft auf.

Außerdem kühlen sie ihre Umgebung.

● Menschen brauchen Schutz vor großer Hitze.

Zum Beispiel durch Schatten.

Oder durch kühle Räume.

Oder durch genügend Wasser.

● Wasser muss gut genutzt werden.

Das ist wichtig für die Landwirtschaft.

Die Landwirtschaft baut Lebensmittel an.

Auch Städte müssen gut mit Wasser umgehen.

Alle diese Maßnahmen können die Erwärmung der Erde nicht allein verhindern.

Aber sie helfen dabei, die Folgen der Hitze kleiner zu machen.

Fachleute sagen:

Am besten wäre es, wenn zusätzlich CO₂ aus der Luft entfernt wird.

Dabei helfen verschiedene Maßnahmen.

● Neue Wälder pflanzen.

Das nennt man Aufforstung.

● Alte Wälder wieder wachsen lassen.

Das nennt man Wiederaufforstung.

● Moore wieder vernässen.

Dann speichern sie wieder mehr CO₂.

● Böden besser schützen.

Gesunde Böden können ebenfalls CO₂ speichern.

Auch Weinberge können dabei helfen.

Zum Beispiel durch Begrünung.

Dabei wachsen Pflanzen zwischen den Reben.

Diese Pflanzen schützen den Boden.

Sie speichern Wasser.

Sie helfen auch beim Klimaschutz.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.trierer-umschau.de/2025-04-18-bb/

Es gibt auch Agroforstsysteme.

Das ist ein schwieriges Wort.

Agroforstsysteme verbinden Landwirtschaft mit Bäumen und Sträuchern.

Beides wächst auf derselben Fläche.

Das schützt den Boden.

Es hilft gegen Hitze.

Und es speichert CO₂.

Auch Dauergrünland ist wichtig.

Dauergrünland sind Wiesen und Weiden.

Sie bleiben viele Jahre erhalten.

Sie speichern ebenfalls CO₂.

Sie bieten Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.

Dauergrünland soll erhalten bleiben.

Flächen sollen nicht mit Büschen und Sträuchern zuwachsen.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.trierer-umschau.de/2026-06-10-cb/

 

Kommentar: Die Zeit arbeitet nicht für das Klima

 

Beim Klimaschutz gibt es erste Fortschritte.

Das ist gut.

Aber das reicht noch nicht aus.

Man kann sich das wie bei einem Zug vorstellen.

Ein Zug fährt weiter.

Auch wenn die Bremse schon benutzt wird.

Der Zug braucht Zeit, bis er stehen bleibt.

So ist es auch beim Klima.

Jedes Jahr ohne ausreichenden Klimaschutz macht die Aufgabe schwerer.

Darum ist schnelles Handeln wichtig.

 

Der Deutsche Wetterdienst zieht Bilanz für den Juni 2026

 

Jetzt folgt der Rückblick auf das Wetter im Juni 2026.

Der Deutsche Wetterdienst hat das Wetter in ganz Deutschland untersucht.

Dazu gehören auch die einzelnen Bundesländer.

Im nächsten Abschnitt übernehmen wir die Presseinformation des Deutschen Wetterdienstes.

 

 

Deutschland-Wetter im Juni 2026

 

Der Juni 2026 war trocken. Es gab viel Sonne. Am Ende des Monats wurde es besonders heiß.

 

Der Juni begann mit sehr warmem Wetter.

Danach wurde es für einige Tage kühler.

Später wurde es wieder sommerlich warm.

Zum Ende des Monats gab es in vielen Teilen von Deutschland eine lange Zeit mit großer Hitze.

Über Mitteleuropa gab es eine besondere Wetterlage.

Diese Wetterlage heißt Omega-Wetterlage.

Der Name kommt vom griechischen Buchstaben Omega.

Der Buchstabe sieht so aus: Ω.

Bei einer Omega-Wetterlage liegt ein Hochdruckgebiet zwischen zwei Tiefdruckgebieten.

Ein Hochdruckgebiet bringt oft sonniges und trockenes Wetter.

Ein Tiefdruckgebiet bringt häufig Wolken und Regen.

Durch diese besondere Wetterlage verändert sich das Wetter oft viele Tage oder sogar mehrere Wochen kaum.

Deshalb konnte die Hitze lange anhalten.

In vielen Teilen Deutschlands war es außergewöhnlich heiß.

Viele Menschen litten unter der großen Hitze.

Nach den ersten Auswertungen wurden an vielen Orten sehr hohe Temperaturen gemessen.

Am 28. Juni wurden in Neißemünde-Coschen in Brandenburg 41,7 Grad Celsius gemessen.

Das ist nach den bisherigen Messungen ein neuer Temperatur-Rekord für ganz Deutschland.

Die Regenmengen waren sehr unterschiedlich.

In einigen Regionen regnete es viel.

In anderen Regionen regnete es nur wenig.

Insgesamt fiel weniger Regen als üblich.

Die Sonne schien sehr lange.

Es war bereits der vierte Monat hintereinander mit mehr Sonnenstunden als normalerweise.

Diese Informationen stammen vom Deutschen Wetterdienst.

Der Deutsche Wetterdienst heißt kurz DWD.

Der DWD beobachtet das Wetter in Deutschland.

Dafür nutzt der DWD rund 2.000 Wetterstationen.

Die Wetterstationen sammeln Wetter-Daten.

Diese Wetter-Daten werden ausgewertet.

 

Der Juni 2026 gehört zu den wärmsten Juni-Monaten seit Beginn der Wetter-Messungen

 

Der Juni ist der erste Sommermonat nach den Wetter-Messungen.

Fachleute nennen ihn den ersten meteorologischen Sommermonat.

Der Juni 2026 hatte große Unterschiede bei den Temperaturen.

Am Ende des Monats war es besonders heiß.

Im Durchschnitt lag die Temperatur bei 19,5 Grad Celsius.

Damit war der Juni 2026 der zweitwärmste Juni seit Beginn der Wetter-Messungen.

Nur der Juni 2019 war noch etwas wärmer.

Damals lag die Durchschnitts-Temperatur bei 19,8 Grad Celsius.

Zum Vergleich:

Von 1961 bis 1990 lag die durchschnittliche Temperatur im Juni bei 15,4 Grad Celsius.

Der Juni 2026 war also 4,1 Grad wärmer.

Auch im Vergleich zu den Jahren 1991 bis 2020 war der Juni deutlich wärmer.

Damals lag die durchschnittliche Temperatur bei 16,4 Grad Celsius.

Der Juni 2026 war deshalb 3,1 Grad wärmer.

Zur Mitte des Monats war davon noch nichts zu sehen.

Nach dem warmen Beginn wurde es zunächst deutlich kühler.

Am 15. Juni wurde in Meßstetten-Appental in Baden-Württemberg nur 1,0 Grad Celsius gemessen.

Das war die niedrigste Temperatur des Monats in Deutschland.

Danach änderte sich das Wetter wieder.

Im letzten Drittel des Monats begann vor allem im Westen Deutschlands eine Hitzewelle.

Eine Hitzewelle bedeutet:

Es ist viele Tage hintereinander sehr heiß.

Sehr warme und feuchte Luft kam aus südlichen Ländern nach Deutschland.

Am Oberrhein gab es acht bis zehn besonders heiße Tage.

Besonders heiße Tage nennt der Deutsche Wetterdienst Sehr Heiße Tage.

An solchen Tagen liegt die höchste Temperatur bei mindestens 35 Grad Celsius.

Am 27. Juni wurden an 46 Wetterstationen mindestens 40 Grad Celsius gemessen.

Am 28. Juni wurde in Neißemünde-Coschen in Brandenburg eine Temperatur von 41,7 Grad Celsius gemessen.

Das ist nach den bisherigen Messungen ein neuer Temperatur-Rekord für Deutschland.

In vielen Regionen wurden neue Rekorde für den Monat Juni erreicht.

An einigen Orten wurden sogar neue Temperatur-Rekorde seit Beginn der Wetter-Messungen aufgestellt.

Auch in den Nächten blieb es sehr warm.

Zum Ende des Monats sanken die Temperaturen oft nicht unter 20 Grad Celsius.

Solche Nächte heißen tropische Nächte.

An einigen Orten blieb die Temperatur sogar über 25 Grad Celsius.

In Kubschütz im Landkreis Bautzen in Sachsen wurde nachts eine Temperatur von 29,4 Grad Celsius gemessen.

Das ist nach den bisherigen Messungen der höchste nächtliche Temperatur-Wert in Deutschland.

 

Regen fiel sehr unterschiedlich. Viele Regionen waren zu trocken.

 

Im Juni fielen in Deutschland durchschnittlich rund 66 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Ein Quadratmeter ist eine Fläche von einem Meter mal einem Meter.

Das war weniger Regen als normalerweise.

Von 1961 bis 1990 fielen im Juni durchschnittlich 85 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Im Juni 2026 fiel also etwa ein Fünftel weniger Regen.

Auch im Vergleich zu den Jahren 1991 bis 2020 war es trockener.

In dieser Zeit fielen normalerweise 76 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Im Juni 2026 waren es etwa 13 Prozent weniger.

Der Regen war sehr unterschiedlich verteilt.

Fachleute sagen dazu:

Der Niederschlag war inhomogen verteilt.

Das bedeutet:

In manchen Regionen regnete es viel.

In anderen Regionen regnete es nur wenig.

Am Alpenrand und im äußersten Nordwesten Deutschlands fielen zwischen 120 und 180 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Am Mittelrhein, am Oberrhein, in Unterfranken und im Raum Berlin regnete es deutlich weniger.

Dort fielen oft nur 15 bis 30 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Zum Ende des Monats gab es an einigen Orten starke Gewitter.

Ein Gewitter ist ein Unwetter mit Blitz und Donner.

Dabei fiel manchmal in kurzer Zeit fast so viel Regen wie sonst in einem ganzen Monat.

Die größte Regenmenge an einem Tag wurde am 27. Juni gemessen.

In Erfde in Schleswig-Holstein fielen 77,2 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

 

Besonders viele Sonnenstunden. Schon zum vierten Mal hintereinander.

 

Bis zur Mitte des Monats schien die Sonne noch nicht besonders lange.

Bis dahin wurden nur knapp 90 Sonnenstunden gemessen.

In der zweiten Hälfte des Monats änderte sich das Wetter.

Die Sonne schien jetzt deutlich häufiger.

Am Ende des Monats wurden insgesamt rund 248 Sonnenstunden gezählt.

Das waren mehr als 20 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990.

Damals wurden durchschnittlich 203 Sonnenstunden gemessen.

Auch im Vergleich zu den Jahren 1991 bis 2020 war der Juni sonniger.

In dieser Zeit lag der Durchschnitt bei 216 Sonnenstunden.

Der Juni 2026 hatte also etwa 15 Prozent mehr Sonnenschein.

Damit war der Juni bereits der vierte Monat hintereinander mit mehr Sonne als normalerweise.

 

Das Wetter in den Bundesländern

 

Jetzt folgen die Wetter-Daten für die einzelnen Bundesländer.

Die Zahlen in Klammern zeigen die Durchschnitts-Werte der Jahre 1961 bis 1990.

Mit diesem Vergleich lässt sich erkennen, wie sich das Klima über viele Jahre verändert hat.

 

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg gehörte im Juni zu den wärmsten Regionen Deutschlands.

Trotzdem wurde dort am 15. Juni die niedrigste Temperatur des Monats gemessen.

In Meßstetten-Appental wurden 1,0 Grad Celsius gemessen.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 20,5 Grad Celsius.

Nur im Jahr 2003 war ein Juni noch wärmer.

Vor allem im letzten Drittel des Monats wurde es sehr heiß.

Am Oberrhein gab es viele Sehr Heiße Tage.

Sehr Heiße Tage sind Tage mit mindestens 35 Grad Celsius.

Die Durchschnitts-Temperatur lag 5,4 Grad über dem früheren Durchschnitt.

Zum Ende des Monats schien außerdem sehr oft die Sonne.

Mit etwa 269 Sonnenstunden hatte Baden-Württemberg wahrscheinlich die meisten Sonnenstunden aller Bundesländer.

Im Juni fielen rund 57 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Normal wären etwa 107 Liter gewesen.

Es fiel also nur etwas mehr als die Hälfte der üblichen Regenmenge.

Auch hier war der Regen sehr unterschiedlich verteilt.

In den tieferen Lagen fielen oft nur 20 bis 30 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

In den Bergregionen waren es meist 50 bis 80 Liter.

 

Bayern

Auch in Bayern war der Juni außergewöhnlich warm.

Nur im Jahr 2003 war ein Juni noch wärmer.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 19,7 Grad Celsius.

Das waren fast fünf Grad mehr als im langjährigen Durchschnitt.

Nach einem warmen Beginn wurde es zum Ende der ersten zehn Tage und zu Beginn der zweiten zehn Tage deutlich kühler.

Die höchsten Temperaturen lagen dann oft nur noch bei etwa 15 Grad.

Ab der Monatsmitte begann eine außergewöhnliche Hitzewelle.

In vielen Regionen gab es zwölf bis fünfzehn Heiße Tage hintereinander.

Heiße Tage sind Tage mit mindestens 30 Grad Celsius.

Der Regen blieb deutlich unter dem Durchschnitt.

Im Juni fielen rund 73 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Normal wären etwa 112 Liter gewesen.

In Unterfranken war es besonders trocken.

Dort fielen oft nur 15 bis 30 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Die Sonne schien rund 255 Stunden.

Das waren etwa 55 Stunden mehr als im langjährigen Durchschnitt.

 

Berlin

In Berlin war der Juni außergewöhnlich warm.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 20,3 Grad Celsius.

Nur im Saarland und in Baden-Württemberg war der Durchschnitt noch höher.

Zum Ende des Monats wurde es besonders heiß.

Die Temperatur blieb nur 0,1 Grad unter der Marke von 40 Grad Celsius.

Trotzdem wurden neue Temperatur-Rekorde erreicht.

Regen gab es nur wenig.

Mit rund 49 Litern Regen auf einen Quadratmeter lag Berlin wahrscheinlich auf dem letzten Platz unter den Bundesländern.

Dafür schien die Sonne besonders lange.

Mit rund 258 Sonnenstunden gehörte Berlin zu den sonnigsten Bundesländern.

 

Brandenburg

In Brandenburg war der Juni außergewöhnlich warm.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 19,7 Grad.

Der Vergleichs-Wert aus den Jahren 1961 bis 1990 liegt bei 16,5 Grad.

Zum Ende des Monats wurden viele Temperatur-Rekorde gebrochen.

An einigen Wetterstationen wurden zum ersten Mal mehr als 40 Grad gemessen.

Nach der ersten Auswertung des Deutschen Wetterdienstes wurde dabei auch ein neuer Temperatur-Rekord für ganz Deutschland erreicht.

Am 28. Juni wurden in Neißemünde-Coschen 41,7 Grad gemessen.

Im Juni fielen rund 54 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der Durchschnitt liegt bei 64 Litern Regen auf einen Quadratmeter.

Das waren etwa 16 Prozent weniger Regen als üblich.

Vor allem im letzten Drittel des Monats blieb es lange trocken.

Dadurch stieg die Gefahr für Waldbrände stark an.

Der Waldbrand-Gefahrenindex erreichte zeitweise die höchste Warnstufe 5.

Der Waldbrand-Gefahrenindex zeigt, wie groß die Gefahr für Waldbrände ist.

Die höchste Warnstufe ist die Stufe 5.

An einigen Orten gab es größere Waldbrände.

Die Sonne schien rund 247 Stunden.

Der Durchschnitt liegt bei 225 Sonnenstunden.

Der Juni war deshalb sehr warm.

Der Juni war außerdem trocken.

Und der Juni war sonniger als üblich.

 

Bremen

Bremen war im Juni das Bundesland mit der zweitgrößten Regenmenge.

Im Juni fielen dort rund 83 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 73 Litern Regen auf einen Quadratmeter.

Es regnete also etwa ein Siebtel mehr als üblich.

Der größte Teil des Regens fiel in der ersten Hälfte des Monats.

In dieser Zeit wechselte das Wetter oft.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 18,7 Grad Celsius.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 15,5 Grad Celsius.

Der Juni war also 3,2 Grad wärmer als üblich.

Zum Ende des Monats wurde es besonders heiß.

An der Wetterstation Bremen wurden 37,3 Grad Celsius gemessen.

Das war ein neuer Temperatur-Rekord für einen Juni.

Die Sonne schien rund 235 Stunden.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 204 Stunden.

 

Hamburg

Auch in Hamburg war der Juni außergewöhnlich warm.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 19,2 Grad Celsius.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 15,7 Grad Celsius.

Der Juni war also 3,5 Grad wärmer als üblich.

Am Ende des Monats gab es sechs Heiße Tage.

Ein Heißer Tag ist ein Tag mit mindestens 30 Grad Celsius.

So hohe Werte gab es vorher nur in den Jahren 1917 und 1947.

Im Juni fielen rund 69 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 70 Litern.

Der größte Teil des Regens fiel in der ersten Hälfte des Monats.

Bis zur Monatsmitte schien die Sonne nur wenig.

Danach wurde es deutlich sonniger.

Am Ende des Monats wurden rund 237 Sonnenstunden gemessen.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 216 Stunden.

 

Hessen

In Hessen war der Juni so warm wie noch nie seit Beginn der Wetter-Messungen.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 19,8 Grad Celsius.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 15,2 Grad Celsius.

Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2003 wurde um 0,3 Grad übertroffen.

Besonders auffällig war die Hitzewelle in den letzten zehn Tagen des Monats.

Am 27. Juni wurde in Frankfurt am Main-Westend eine durchschnittliche Tages-Temperatur von 33,1 Grad Celsius gemessen.

So hoch war dieser Wert in Hessen noch nie.

Viele Menschen empfanden die Hitze als sehr belastend.

Das galt besonders für das Rhein-Main-Gebiet.

Dort gab es acht bis zehn Tropennächte.

Eine Tropennacht ist eine Nacht, in der die Temperatur nicht unter 20 Grad Celsius sinkt.

Dazu kamen neue Temperatur-Rekorde mit mehr als 40 Grad Celsius.

Im Juni fielen rund 56 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 80 Litern.

Das waren nur etwa 70 Prozent der üblichen Regenmenge.

Die Sonne schien rund 242 Stunden.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 192 Stunden.

Das war bereits der vierte Monat hintereinander mit mehr Sonnenschein als üblich.

 

Mecklenburg-Vorpommern

Auch Mecklenburg-Vorpommern hatte einen außergewöhnlich warmen Juni.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 18,0 Grad Celsius.

Trotzdem gehörte der Nordosten Deutschlands zu den kühleren Regionen.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 15,4 Grad Celsius.

Der Juni war also 2,6 Grad wärmer als üblich.

Am letzten Wochenende im Juni wurden an vielen Wetterstationen neue Juni-Rekorde gemessen.

An einigen Orten wurden sogar neue Temperatur-Rekorde für die gesamte Messzeit erreicht.

Dort wurden fast 40 Grad Celsius gemessen.

Im Juni fielen rund 73 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 63 Litern.

Es regnete also mehr als üblich.

In den letzten zehn Tagen des Monats blieb es lange trocken.

Dadurch stieg die Waldbrand-Gefahr in einigen Regionen auf die höchste Warnstufe.

Die Sonne schien rund 253 Stunden.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 236 Stunden.

Die vielen Sonnenstunden, die hohen Temperaturen und die starke Verdunstung erhöhten die Waldbrand-Gefahr.

Etwa zwei Drittel aller Sonnenstunden wurden in der zweiten Hälfte des Monats gemessen.

Niedersachsen

Der Juni war auch in Niedersachsen außergewöhnlich warm.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 18,7 Grad Celsius.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 15,4 Grad Celsius.

Der Juni war also 3,3 Grad wärmer als üblich.

In der zweiten Hälfte des Monats stiegen die Temperaturen immer weiter an.

Am 28. Juni wurden in Niedersachsen zum ersten Mal mehr als 40 Grad Celsius gemessen.

Im Juni fielen rund 82 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der Nordwesten gehörte damit zu den regenreichsten Regionen Deutschlands.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 76 Litern.

Das waren rund 7 Prozent mehr Regen als üblich.

Die Sonne schien rund 239 Stunden.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 200 Stunden.

Auch das war bereits der vierte Monat hintereinander mit mehr Sonnenschein als üblich.

 

Nordrhein-Westfalen

Auch Nordrhein-Westfalen hatte einen außergewöhnlich warmen Juni.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 19,4 Grad Celsius.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 15,4 Grad Celsius.

Der Temperatur-Rekord aus dem Juni 2019 wurde nur um 0,1 Grad verfehlt.

Entlang des Rheins wurden zehn Heiße Tage gemessen.

Ein Heißer Tag ist ein Tag mit mindestens 30 Grad Celsius.

Außerdem gab es fünf Sehr Heiße Tage.

Ein Sehr Heißer Tag ist ein Tag mit mindestens 35 Grad Celsius.

In den letzten zehn Tagen des Monats wurden an einigen Orten bis zu sechs Tropennächte hintereinander gemessen.

Im Juni fielen rund 67 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 84 Litern.

Das waren nur etwa 80 Prozent der üblichen Regenmenge.

Der größte Teil des Regens fiel bereits in der ersten Hälfte des Monats.

Die Sonne schien rund 232 Stunden.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 184 Stunden.

Im Vergleich der Bundesländer gehörte Nordrhein-Westfalen damit zu den Ländern mit den wenigsten Sonnenstunden.

 

Rheinland-Pfalz: Rheinland-Pfalz war besonders betroffen. Der Juni war der wärmste seit Beginn der Wetter-Messungen.

 

In Rheinland-Pfalz lag die Durchschnitts-Temperatur im Juni bei 20,3 Grad Celsius.

Das ist so warm wie noch nie in einem Juni seit Beginn der Wetter-Messungen.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 15,3 Grad Celsius.

Der Juni 2026 war also 5 Grad wärmer als der langjährige Durchschnitt.

Vor allem am Ende des Monats wurde es sehr heiß.

An vielen Wetterstationen wurden neue Temperatur-Rekorde gemessen.

An mehreren Orten wurden mehr als 40 Grad Celsius erreicht.

In einigen Regionen gab es fünf bis acht Tropennächte hintereinander.

Eine Tropennacht ist eine Nacht, in der die Temperatur nicht unter 20 Grad Celsius sinkt.

An manchen Orten gab es sogar mehr als zehn Tropennächte hintereinander.

Ein Beispiel ist Mainz-Lerchenberg.

Im Juni fielen rund 52 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 76 Litern.

Es regnete also deutlich weniger als üblich.

Nur in Berlin und in Sachsen-Anhalt fiel noch weniger Regen.

Die Sonne schien rund 258 Stunden.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 192 Stunden.

Die Sonne schien also etwa 66 Stunden länger als üblich.

 

Saarland: Wärmstes Bundesland Deutschlands

 

Wie schon im Juni des vergangenen Jahres war das Saarland auch im Juni 2026 das wärmste Bundesland Deutschlands.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 20,9 Grad Celsius.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 15,6 Grad Celsius.

Noch nie war ein Juni im Saarland so warm.

Am 26. Juni wurden in Saarbrücken-Burbach 41,3 Grad Celsius gemessen.

Zu diesem Zeitpunkt war das der höchste Temperatur-Wert in Deutschland.

Am 27. Juni wurden dort sogar 41,4 Grad Celsius gemessen.

Am 27. und 28. Juni wurden im Osten Deutschlands später noch höhere Temperaturen gemessen.

Im Juni fielen rund 61 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 80 Litern.

Es fiel also nur etwa drei Viertel der üblichen Regenmenge.

Das war bereits der vierte Monat hintereinander mit zu wenig Regen.

Bei den Sonnenstunden war es genau umgekehrt.

Die Sonne schien rund 263 Stunden.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 204 Stunden.

Das war bereits der vierte Monat hintereinander mit besonders viel Sonnenschein.

Im Vergleich aller Bundesländer lag das Saarland damit auf dem zweiten Platz.

 

Sachsen

Auch in Sachsen war der Juni außergewöhnlich warm.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 19,3 Grad Celsius.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 15,6 Grad Celsius.

Der Juni war also 3,7 Grad wärmer als üblich.

Zur Monatsmitte war der Unterschied noch klein.

Damals lag die Temperatur nur 0,4 Grad über dem Durchschnitt.

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni wurde in Kubschütz im Landkreis Bautzen eine Temperatur von 29,4 Grad Celsius gemessen.

Nach einem noch ausstehenden Qualitäts-Check könnte das der höchste nächtliche Temperatur-Wert sein, der bisher in Deutschland gemessen wurde.

Ein Qualitäts-Check bedeutet:

Die Messung wird noch einmal genau geprüft.

Im Juni fielen rund 64 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 76 Litern.

Das waren etwa 16 Prozent weniger Regen als üblich.

Vor allem in der zweiten Hälfte des Monats schien die Sonne besonders lange.

Insgesamt wurden rund 241 Sonnenstunden gemessen.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 201 Stunden.

 

Sachsen-Anhalt

Auch in Sachsen-Anhalt war der Juni außergewöhnlich warm.

Die Durchschnitts-Temperatur lag bei 19,6 Grad Celsius.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 16,1 Grad Celsius.

Der Juni war also 3,5 Grad wärmer als üblich.

Vor allem die starke Hitzewelle am Monatsende sorgte für diese hohen Temperaturen.

An einigen Wetterstationen wurden zum ersten Mal Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius gemessen.

Am 28. Juni wurden in Möckern-Drewitz 41,5 Grad Celsius gemessen.

Für kurze Zeit war das der höchste Temperatur-Wert in Deutschland.

Am nächsten Tag wurde dieser Rekord in Brandenburg übertroffen.

Im Juni fielen rund 51 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 63 Litern.

Das waren 19 Prozent weniger Regen als üblich.

Damit gehörte Sachsen-Anhalt zu den trockensten Regionen Deutschlands.

Die Sonne schien rund 247 Stunden.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 205 Stunden.

Das waren 42 Sonnenstunden mehr als üblich.

 

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist das nördlichste Bundesland Deutschlands.

Dort lag die Durchschnitts-Temperatur im Juni bei 17,7 Grad Celsius.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 15,0 Grad Celsius.

Im Vergleich der Bundesländer war Schleswig-Holstein zwar das kühlste Bundesland.

Trotzdem war auch dort der Juni ungewöhnlich warm.

Auf Helgoland wurde am 27. Juni eine Temperatur von 30,4 Grad Celsius gemessen.

Das war dort ein neuer Temperatur-Rekord.

Auch an anderen Orten wurden am Monatsende neue Temperatur-Rekorde erreicht.

Im Juni fielen rund 87 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 69 Litern.

In keinem anderen Bundesland regnete es im Juni mehr.

Am 27. Juni gab es in Erfde ein starkes Gewitter.

Dabei fielen an einem Tag 77,2 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Das war fast so viel wie sonst in einem ganzen Monat.

Gleichzeitig war das die größte Tages-Regenmenge in Deutschland im Juni.

Die Sonne schien rund 239 Stunden.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 225 Stunden.

Die Sonne schien also etwas länger als üblich.

 

Thüringen

In Thüringen lag die Durchschnitts-Temperatur im Juni bei 19,1 Grad Celsius.

Nur der Juni 2019 war mit 19,7 Grad Celsius noch wärmer.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 14,9 Grad Celsius.

Der Juni 2026 war also 4,2 Grad wärmer als üblich.

Im letzten Drittel des Monats gab es an einigen Wetterstationen zehn Heiße Tage hintereinander.

Ein Heißer Tag ist ein Tag mit mindestens 30 Grad Celsius.

Außerdem gab es fünf Sehr Heiße Tage hintereinander.

Ein Sehr Heißer Tag ist ein Tag mit mindestens 35 Grad Celsius.

Am 27. Juni wurde in Artern die Temperatur von 40 Grad Celsius überschritten.

Bis zum Monatsende fielen rund 54 Liter Regen auf einen Quadratmeter.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 78 Litern.

Es regnete also deutlich weniger als üblich.

Ohne die Gewitter am Monatsende wäre der Juni noch trockener gewesen.

Die Sonne schien rund 227 Stunden.

Der langjährige Durchschnitt liegt bei 194 Stunden.

Die Sonne schien also länger als üblich.

Im Vergleich aller Bundesländer hatte Thüringen trotzdem die wenigsten Sonnenstunden.

 

 

Wir wünschen Ihnen Frieden.*

 

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-07-08-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 8. Juli 2026
Foto: © Trierer Umschau

* Hier erklären wir:
Warum wir Ihnen Frieden wünschen:
https://www.trierer-umschau.de/2025-07-29-ab/

** Hier stellen wir unsere zwei Dach-Tauben vor.
Die zwei Tauben gehören zu unseren Wetter-Texten:
https://www.trierer-umschau.de/2026-05-12-ab/