Der Himmel über Trier.
Das Foto ist von gestern.
Es wurde um 13.30 Uhr aufgenommen.
Der Blick geht in Richtung Weißhaus.
Foto: © Trierer Umschau

LEICHTE SPRACHE - TRIER-WETTER & NATUR

Große Hitze in Trier und an der Mosel. Die Flüsse haben Probleme. – Auch die Natur verändert sich.

In Trier ist es sehr heiß.
Es sind bis zu 33 Grad.
Auch die Mosel und andere Flüsse werden sehr warm.
Dadurch gibt es weniger Sauerstoff im Wasser.
Das ist für Fische und viele andere Tiere gefährlich.
Auch Pflanzen und Weinberge leiden unter der Hitze.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie die Hitze die Natur verändert.
Und warum das für uns alle wichtig ist.

 

Sommerhitze über Trier und Europa

 

Unsere beiden Wetter-Tauben haben weiter Hitzefrei.

Trotzdem gibt es heute eine Wetter-Vorhersage für Trier.

Eine Wetter-Vorhersage sagt:
So wird das Wetter in den nächsten Stunden oder Tagen.

In der Nacht hat es stärker geweht.

Der Wind hat sich am Morgen wieder beruhigt.

Am Morgen waren es schon 23 Grad.

Das nennt man eine tropische Nacht.

Eine tropische Nacht bedeutet:

Nachts wird es nicht kühler als 20 Grad.

Heute steigen die Temperaturen bis auf 33 Grad.

Ab etwa 15 Uhr kann es ein Gewitter geben.

Vielleicht regnet es dann auch.

Vielleicht sieht man sogar einen Regenbogen.

Morgen soll es Gewitter und Regen geben.

Dann werden die Temperaturen auf etwa 25 Grad sinken.

Wir schauen heute auch auf das Wetter in vier Hauptstädten der Europäischen Union.

Die Europäische Union ist ein Zusammenschluss vieler Länder in Europa.

Amsterdam:

Dort scheint die Sonne.

Es gibt Wind mit Böen bis zu 45 Kilometern pro Stunde.

Die Temperatur liegt bei etwa 25 Grad.

Athen:

Am Morgen waren es schon etwa 27 Grad.

Später steigen die Temperaturen bis auf 32 Grad.

Berlin:

Dort werden heute bis zu 38 Grad erwartet.

Es gibt Sonne und Wolken.

Bratislava:

Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakei.

Dort scheint den ganzen Tag die Sonne.

Auch dort werden bis zu 38 Grad erwartet.

 

Wenn die Hitze auch Flüsse belastet

 

Vor zwei Tagen gab es wichtige Nachrichten.

In der Mosel gibt es zu wenig Sauerstoff für viele Fische.

Darauf sind wir aufmerksam geworden.

Für den Rhein und die Mosel gilt zurzeit die Warnstufe 3.

Das bedeutet:

Die Flüsse sind durch die Hitze stark belastet.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/moe-warnstufe-3-fuer-rhein-und-mosel-100.html

Zurzeit gibt es noch keine neuen Informationen darüber,

wie viele Fische betroffen sind.

Die Entwicklung können Sie auf der Internet-Seite UNDINE verfolgen.

UNDINE ist eine Internet-Seite mit Informationen über Flüsse und ihre Wasserqualität.

Wasserqualität bedeutet:

Wie sauber und gesund das Wasser ist.

Die Internet-Seite finden Sie hier:

https://undine.bafg.de/rhein/guetemessstellen/rhein_mst_palzem.html

 

Die Natur verändert ihren Tages-Ablauf

 

Vielleicht haben Sie es selbst schon bemerkt.

Die Natur verändert sich durch die große Hitze.

Vielleicht sehen Sie weniger Fliegen.

Oder weniger Schmetterlinge auf den Wiesen.

Vielleicht entdecken Sie Käfer oder Spinnen an schattigen Hauswänden.

Oder sogar in Ihrer Wohnung.

Viele Tiere verändern jetzt ihren Tages-Ablauf.

Sie sind früher am Morgen oder später am Abend unterwegs.

So wollen sie der größten Hitze aus dem Weg gehen.

Besonders schwer ist die Hitze für Tiere,

die ihren Lebensraum nicht verlassen können.

Ein Lebensraum ist der Ort,

an dem Tiere und Pflanzen leben.

 

Wenn das Wasser zu wenig Sauerstoff hat

 

Wasser fühlt sich oft kühl an.

Ein Fluss wirkt lebendig.

Aber auch ein Fluss kann unter großer Hitze leiden.

Wird das Wasser wärmer,

dann kann es weniger Sauerstoff speichern.

Sauerstoff brauchen Fische und viele andere Tiere zum Leben.

Gleichzeitig passiert noch etwas.

Die Fische verbrauchen bei Wärme mehr Energie.

Sie brauchen deshalb noch mehr Sauerstoff.

Aber im Wasser gibt es immer weniger davon.

Das ist für die Fische sehr schwer.

Besonders große Fische leiden darunter.

Sie suchen kühlere Stellen im Wasser.

Oder sie schwimmen in tiefere Bereiche.

Dort ist das Wasser oft etwas kühler.

Bleibt ein Fluss lange Zeit sehr warm,

dann gibt es nur noch wenige kühle Orte.

Die Warnstufen für Rhein und Mosel sind deshalb wichtig.

Sie zeigen:

Der Fluss ist stark belastet.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://undine.bafg.de

Und hier:

https://www.bafg.de

 

Nicht alle Tiere können fliehen

 

Manche Tiere können einen kühleren Ort suchen.

Vögel fliegen zum Beispiel in den Wald.

Viele Säugetiere sind erst am Abend oder in der Nacht aktiv.

Das sind zum Beispiel Rehe oder Füchse.

Viele Tiere im Wasser können das nicht.

Muscheln bleiben oft viele Jahre an derselben Stelle.

Sie bewegen sich kaum.

Auch Schnecken sind sehr langsam.

Viele Insekten verbringen ihre ersten Lebens-Monate im Wasser.

Diese jungen Tiere heißen Larven.

Larven sind die erste Entwicklungs-Stufe vieler Insekten.

Auch sie brauchen genug Sauerstoff.

Fehlt der Sauerstoff lange Zeit,

dann sterben zuerst die empfindlichen Arten.

Empfindlich bedeutet:

Diese Tiere reagieren besonders schnell auf Veränderungen.

Auch Amphibien leiden unter der Hitze.

Amphibien sind zum Beispiel Frösche, Kröten oder Molche.

Viele kleine Teiche trocknen aus.

Dann finden diese Tiere keinen guten Lebensraum mehr.

Auch Libellen haben Probleme.

Sie finden weniger geeignete Orte,

an denen sich ihre Larven entwickeln können.

Sogar kleinste Lebewesen verändern sich.

Diese Lebewesen nennt man Mikro-Organismen.

Mikro-Organismen sind so klein,

dass man sie mit dem bloßen Auge nicht sehen kann.

Sie sind wichtig für das Leben im Wasser.

Verändern sie sich,

dann verändert sich oft auch das Gleichgewicht in der Natur.

Das ökologische Gleichgewicht bedeutet:

Tiere, Pflanzen und andere Lebewesen leben zusammen.

Sie brauchen einander.

Wenn sich ein Teil verändert,

hat das Folgen für viele andere.

 

Gibt es auch Gewinner?

 

Nicht alle Tiere leiden gleich stark unter der Hitze.

Einige Arten kommen mit Wärme besser zurecht.

Dazu gehören auch manche Flusskrebse.

Diese Flusskrebse stammen ursprünglich aus Nordamerika.

Heute leben sie auch in unseren Flüssen.

Sie breiten sich immer weiter aus.

Sie sind sehr widerstandsfähig.

Das bedeutet:

Sie können viele Veränderungen gut aushalten.

Dadurch verdrängen sie oft einheimische Flusskrebse.

Einheimisch bedeutet:

Diese Tiere leben schon sehr lange bei uns.

Die neuen Flusskrebse können außerdem eine Krankheit übertragen.

Diese Krankheit heißt Krebspest.

Unsere einheimischen Flusskrebse sind gegen diese Krankheit kaum geschützt.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.trierer-umschau.de/2026-05-22-cb/

Die Hitze allein ist nicht der einzige Grund für diese Entwicklung.

Die Natur steht schon seit längerer Zeit unter Druck.

Die Wasserqualität hat sich verändert.

Manche Lebensräume sind verschwunden.

Außerdem gibt es neue Tier- und Pflanzenarten,

die ursprünglich nicht bei uns gelebt haben.

Zusammen machen diese Veränderungen der Natur zu schaffen.

 

Auch an Land verändert sich vieles

 

Vielleicht haben Sie sich in den letzten Tagen gefragt:

Warum ist es im Garten so ruhig?

Ein Grund ist die große Hitze.

Viele Insekten meiden die heiße Mittagszeit.

Das bedeutet:

Sie sind dann nicht unterwegs.

Wildbienen sammeln ihre Nahrung schon früh am Morgen.

Nahrung ist das Futter für Tiere.

Schmetterlinge suchen schattige Orte.

Käfer verstecken sich unter Steinen.

Oder sie bleiben zwischen Pflanzen am Boden.

Auch Spinnen suchen kühlere Orte.

Zum Beispiel Mauerritzen oder Kellerfenster.

Auch Pflanzen verändern sich.

Bäume schließen kleine Öffnungen in ihren Blättern.

Diese Öffnungen heißen Spaltöffnungen.

Durch die Spaltöffnungen verlieren Pflanzen Wasser.

Wenn sie geschlossen sind,

bleibt mehr Wasser in der Pflanze.

Manche Pflanzen rollen ihre Blätter etwas ein.

Auch so sparen sie Wasser.

Viele Wiesen werden braun.

Der Boden wird trocken.

Er verliert immer mehr Feuchtigkeit.

Feuchtigkeit bedeutet:

Es ist Wasser im Boden.

Auch Weinreben leiden unter der langen Trockenheit.

Weinreben sind die Pflanzen,

an denen Weintrauben wachsen.

Sie können Trockenheit zwar gut aushalten.

Aber wenn es sehr lange heiß und trocken bleibt,

geraten auch sie unter Stress.

In den Weinbergen an der Mosel kann man das gut sehen.

Dort wird deutlich,

wie wichtig Sonne,

Wasser,

Boden

und viele verschiedene Tiere und Pflanzen sind.

Alle gehören zusammen.

 

Die Natur lebt nach einer anderen Uhr

 

Vielleicht denken Sie mittags:

Heute ist die Natur ganz still.

Aber die Natur ist nicht verschwunden.

Viele Tiere haben ihren Tages-Ablauf verändert.

Was früher am Nachmittag geschah,

passiert heute oft schon früh am Morgen.

Oder erst nach Sonnen-Untergang.

So versuchen die Tiere,

der größten Hitze aus dem Weg zu gehen.

Außerdem sparen sie Energie.

Für viele Tiere ist das sehr wichtig.

So können sie besser überleben.

Diese Veränderung ist keine Gewohnheit.

Sie hilft den Tieren,

mit der großen Hitze zurechtzukommen.

 

Ein Sonntags-Gedanke

 

Vielleicht ist das das wichtigste Bild dieses Sommers.

Nicht der Grill im Garten.

Sondern unsere Erde.

Sie wird immer heißer.

Darüber haben wir schon im Frühjahr geschrieben.

Den Beitrag finden Sie hier:

https://www.trierer-umschau.de/2026-03-17-cb/

Viele Menschen leiden unter der Hitze.

Wohnungen werden sehr warm.

Flüsse verlieren Sauerstoff.

Fische kämpfen ums Überleben.

Wälder und Weinberge leiden unter der Trockenheit.

Das macht vielen Menschen Sorgen.

Aber die Fische sind nicht schuld daran.

Auch die Bäume sind nicht schuld.

Und die Insekten auch nicht.

Wir Menschen haben großen Anteil daran,

dass sich das Klima verändert.

Das nennt man Klima-Wandel.

Klima-Wandel bedeutet:

Das Klima auf der Erde verändert sich.

Die Erde wird immer wärmer.

Dadurch gibt es häufiger sehr heiße Tage.

Hitze-Wellen dauern oft länger.

Und sie werden stärker.

Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen den Klima-Wandel.

Sie zeigen seit vielen Jahren:

Der Mensch trägt wesentlich dazu bei.

Zum Beispiel durch den Ausstoß von Treibhaus-Gasen.

Treibhaus-Gase sind Gase,

die die Wärme in der Atmosphäre festhalten.

Dadurch erwärmt sich die Erde.

Nicht jede heiße Woche entsteht nur durch den Klima-Wandel.

Aber der Klima-Wandel macht solche Hitze-Wellen wahrscheinlicher.

Und ihre Folgen werden oft stärker.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.dwd.de

Und hier:

https://www.umweltbundesamt.de

Viele Menschen klagen über die Hitze.

Das ist gut verständlich.

Vielleicht denken wir heute aber auch an die Tiere.

Sie können kein Fenster öffnen.

Sie können nicht mit dem Auto in den Schatten fahren.

Sie können keine Klima-Anlage einschalten.

Eine Klima-Anlage kühlt die Luft in einem Raum.

Viele Tiere müssen dort bleiben,

wo sie leben.

Deshalb trifft sie die Hitze besonders stark.

Wir Menschen können etwas tun.

Wir können helfen,

das Klima zu schützen.

Wir können sorgsam mit der Natur umgehen.

Sorgsam bedeutet:

Wir gehen achtsam und verantwortungsvoll mit der Natur um.

Vielleicht beginnt Frieden nicht nur zwischen Menschen.

Vielleicht beginnt Frieden auch damit,

dass wir Tiere,

Pflanzen

und unsere Erde besser schützen.

 

Wir wünschen Ihnen Frieden.*

 

 

Weiterführende Beiträge der Trierer Umschau

Wenn Sie mehr lesen möchten,

finden Sie hier weitere Beiträge.

● Invasive Flusskrebse in unseren Gewässern:

https://www.trierer-umschau.de/2026-05-22-cb/

● Die Erde auf dem Grill:

Warum wir dieses Bild gewählt haben:

https://www.trierer-umschau.de/2026-03-17-cb/

 

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-06-28-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 28. Juni 2026
Foto: © Trierer Umschau

* Hier erklären wir:
Warum wir Ihnen Frieden wünschen:
https://www.trierer-umschau.de/2025-07-29-ab/

** Hier stellen wir unsere zwei Dach-Tauben vor.
Die zwei Tauben gehören zu unseren Wetter-Texten:
https://www.trierer-umschau.de/2026-05-12-ab/