LEICHTE SPRACHE - ABRÜSTUNG
Abrüstung JETZT. – Viele Milliarden Euro fließen in Waffen. – Aber Waffen lösen die großen Probleme unserer Zeit nicht.
Der Neue START-Vertrag ist beendet.
Auf der ganzen Welt geben Staaten mehr Geld für Waffen aus.
Gleichzeitig werden die Klimakrise, der Hunger und soziale Probleme immer größer.
Die Trierer Umschau zeigt den Aufruf „Abrüstung JETZT!“.
Wir laden unsere Leserinnen und Leser ein, sich mit den Argumenten zu beschäftigen.
Wer die Ziele des Aufrufs unterstützt, kann den Aufruf auch unterschreiben.
Abrüstung beginnt mit einer Unterschrift
Wir bedanken uns bei der internationalen Presse-Agentur Pressenza.
Eine Presse-Agentur sammelt Nachrichten und gibt sie an Zeitungen und andere Medien weiter.
Wir bedanken uns auch bei Professor Dr. Klaus Moegling.
Er hat den folgenden Aufruf mit ausgearbeitet und bekannt gemacht.
Wer einen solchen Text veröffentlicht, möchte eine Diskussion anregen.
Eine Diskussion braucht Öffentlichkeit.
Darum zeigen wir den Aufruf an dieser Stelle.
Wir laden unsere Leserinnen und Leser ein, sich mit den Argumenten zu beschäftigen.
Wer diese Argumente teilt, kann den Aufruf unterstützen.
Das Thema ist sehr wichtig.
Und es ist sehr dringend.
Das Ende eines wichtigen Vertrages zur Abrüstung
Der Neue START-Vertrag zwischen den USA und Russland ist am 5. Februar 2026 beendet worden.
Der Vertrag sollte die Zahl der Atomwaffen begrenzen.
Atomwaffen sind Waffen mit sehr großer Zerstörungskraft.
Damit ist eines der letzten großen Abkommen zur Begrenzung von Atomwaffen beendet.
Heute wird nur noch selten über Abrüstung gesprochen.
Stattdessen sprechen viele Menschen über mehr Waffen.
Und über militärische Stärke.
Militärische Stärke bedeutet:
Ein Staat besitzt viele Waffen und Soldaten.
Auch Abschreckung spielt eine große Rolle.
Abschreckung bedeutet:
Ein Staat droht mit seiner Stärke.
Dadurch sollen andere Staaten Angst bekommen.
Viele Milliarden und sogar Billionen Euro fließen in neue Waffen.
Gleichzeitig gibt es große Probleme auf der Welt.
Diese Probleme lassen sich nicht mit Raketen und Panzern lösen.
Wer Nachrichten verfolgt, hört fast jeden Tag Forderungen nach mehr Waffen.
Viele Menschen fordern höhere Ausgaben für die Verteidigung.
Verteidigung bedeutet:
Ein Staat schützt sich mit Soldaten und Waffen.
Auch eine stärkere militärische Präsenz wird gefordert.
Das bedeutet:
Mehr Soldaten und mehr Waffen an verschiedenen Orten.
Alte Feindbilder kehren zurück.
Staaten drohen sich gegenseitig.
Das wird immer mehr zum Alltag.
Manchmal wirkt es so, als hätten die Menschen die schlimmen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts vergessen.
Das 20. Jahrhundert umfasst die Jahre von 1900 bis 1999.
In dieser Zeit gab es zwei Weltkriege.
Dabei starben viele Millionen Menschen.
Frieden beginnt mit dem Respekt vor dem Leben
Die wichtigsten Grundsätze sind eigentlich einfach.
Im 3. Buch Mose steht:
„Verleumdet einander nicht.
Tut nichts, was das Leben anderer Menschen gefährdet.
Hasst andere Menschen nicht.
Rächt euch nicht.
Seid nicht nachtragend.
Liebt eure Mitmenschen wie euch selbst.“
Nicht alle Menschen glauben an eine Religion.
Trotzdem erinnert dieser Text an etwas Wichtiges.
Frieden beginnt mit Respekt vor dem Leben.
Frieden entsteht nicht durch Überlegenheit.
Überlegenheit bedeutet:
Jemand hält sich für stärker oder besser als andere.
Frieden entsteht durch Verständigung.
Verständigung bedeutet:
Menschen reden miteinander und suchen gemeinsam nach Lösungen.
Frieden wächst nicht aus Angst.
Frieden wächst aus Vertrauen.
Das Versprechen „Nie wieder Krieg“
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Vereinten Nationen gegründet.
Die Vereinten Nationen sind ein Zusammenschluss vieler Staaten.
Die Abkürzung lautet UNO.
Die Staaten hatten erkannt:
Nationalismus, Aufrüstung und Machtpolitik können zu Kriegen führen.
Nationalismus bedeutet:
Menschen halten das eigene Land für wichtiger als andere Länder.
Das gemeinsame Versprechen lautete:
Nie wieder Krieg.
Nie wieder Hass zwischen Menschen.
Nie wieder eine Weltordnung, in der nur die Starken bestimmen.
Heute scheint dieses Versprechen schwächer zu werden.
Immer seltener wird über Diplomatie gesprochen.
Diplomatie bedeutet:
Staaten versuchen, Konflikte durch Gespräche zu lösen.
Stattdessen wird über Abschreckung gesprochen.
Und über neue Waffenprogramme.
Die Sprache der Gespräche wird immer häufiger durch Drohungen ersetzt.
Was Menschen wirklich wollen
Die meisten Menschen wünschen sich etwas ganz anderes.
Menschen möchten sicher leben.
Menschen möchten ihre Kinder aufwachsen sehen.
Menschen möchten genug zu essen haben.
Menschen möchten sauberes Wasser haben.
Menschen möchten gesund bleiben.
Menschen möchten ein Zuhause haben.
Menschen möchten Zeit mit ihrer Familie verbringen.
Menschen möchten Freundschaften pflegen.
Menschen möchten reisen.
Menschen möchten lernen.
Menschen möchten lachen.
Menschen möchten arbeiten.
Menschen möchten lieben.
Menschen möchten alt werden.
Menschen möchten Frieden im Alltag.
Menschen möchten sich auf ihr Leben verlassen können.
Menschen möchten Hoffnung für ihre Kinder und Enkelkinder haben.
Menschen möchten eine gute Zukunft.
Die meisten Menschen wünschen sich keine neuen Waffen.
Keine Waffe kann den Klimawandel stoppen
Darum wirkt die heutige Entwicklung widersprüchlich.
Das bedeutet:
Verschiedene Entwicklungen passen nicht zusammen.
Viele Menschen sprechen über Aufrüstung.
Aufrüstung bedeutet:
Ein Staat kauft mehr Waffen und baut seine Streitkräfte aus.
Gleichzeitig wird die Klimakrise immer schlimmer.
Keine Rakete kann eine Dürre aufhalten.
Eine Dürre ist eine lange Zeit ohne genug Regen.
Kein Panzer kann schmelzende Gletscher retten.
Keine Atombombe kann Waldbrände löschen.
Kein Militär-Bündnis kann den Meeresspiegel senken.
Ein Militär-Bündnis ist ein Zusammenschluss mehrerer Staaten.
Diese Staaten wollen sich gegenseitig unterstützen.
Die eigentliche Gefahr für unsere Zukunft entsteht nicht durch zu wenige Waffen.
Die eigentliche Gefahr besteht darin, dass zu wenig gegen die Umwelt-Probleme getan wird.
Ökologische Krisen sind Probleme der Umwelt.
Dazu gehören zum Beispiel die Erderwärmung, Wassermangel und das Artensterben.
Die wichtigste Frage für unsere Zukunft
Die Leserinnen und Leser der Trierer Umschau kennen unsere Haltung.
Keine Waffe kann den Klimawandel stoppen.
Kein Programm für mehr Waffen kann die Erderwärmung aufhalten.
Kein Wettlauf um immer mehr Waffen kann die Süßwasser-Vorräte sichern.
Süßwasser ist Wasser zum Trinken.
Wenn Böden austrocknen, wachsen weniger Pflanzen.
Dann können Ernten ausfallen.
Das bedeutet:
Es gibt weniger Lebensmittel.
Auch Hitzewellen können ganze Regionen belasten.
Wenn wir die Erderwärmung nicht mit großer Entschlossenheit bekämpfen, werden noch größere Probleme entstehen.
Entschlossenheit bedeutet:
Menschen handeln entschlossen und geben nicht auf.
Dann könnten viele heutige Konflikte später klein erscheinen.
Der Autor Udo Köpke schrieb schon im Jahr 2023:
Die Menge an Kohlendioxid in der Luft steigt immer weiter.
Kohlendioxid wird auch CO₂ genannt.
CO₂ ist ein Gas.
Zu viel CO₂ kann das Klima verändern.
Die heutige Menge von CO₂ könnte für die Menschheit gefährlich werden.
Mehr Informationen finden Sie hier:
https://udokoepke.de/die-klimaschutzmassnahmen-reichen-nicht-aus/
An anderer Stelle schreibt Udo Köpke:
Jeden Tag gelangen mehr als 65 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre.
Die Atmosphäre ist die Luftschicht um die Erde.
Jeden Tag werden große Flächen von Regenwald zerstört.
Jeden Tag wird sehr viel Süßwasser verbraucht.
Jeden Tag sterben Tierarten und Pflanzenarten aus.
Jeden Tag werden große Mengen Fisch gefangen.
Jeden Tag geht wertvolles Ackerland verloren.
Ackerland ist Land für den Anbau von Lebensmitteln.
Udo Köpke sagt:
Diese Probleme entstehen nicht durch die Natur.
Diese Probleme werden von Menschen verursacht.
Mehr Informationen finden Sie hier:
https://udokoepke.de/ueber-mich/
Jeder Euro zeigt, was wichtig ist
Diese Entwicklungen zeigen eine wichtige Frage für die Zukunft.
Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Darum müssen Menschen und Staaten entscheiden:
Wofür soll das Geld verwendet werden?
Politische Entscheidungen setzen Schwerpunkte.
Das bedeutet:
Es wird entschieden, was besonders wichtig ist.
Darum gehören diese Fragen zusammen:
● Wie können wir abrüsten?
Abrüsten bedeutet:
Es werden weniger Waffen hergestellt und eingesetzt.
● Wie können wir das Klima schützen?
● Wie können wir für mehr Gerechtigkeit sorgen?
Gerechtigkeit bedeutet:
Alle Menschen sollen fair behandelt werden.
● Wie können wir den Hunger bekämpfen?
● Wie können wir so leben, dass auch zukünftige Generationen gut leben können?
Das nennt man nachhaltige Entwicklung.
Nachhaltige Entwicklung bedeutet:
Menschen sollen heute gut leben können.
Und auch zukünftige Generationen sollen gute Lebensbedingungen haben.
Warum Abrüstung keine Schwäche ist
Manche Menschen glauben:
Abrüstung sei ein Zeichen von Schwäche.
Die Unterstützer des Aufrufs sehen das anders.
Wer Abrüstung fordert, will nicht schwach sein.
Wer Abrüstung fordert, setzt auf Vernunft.
Vernunft bedeutet:
Menschen denken sorgfältig nach und handeln verantwortungsvoll.
Wer Abrüstung fordert, setzt auf Gespräche.
Wer Abrüstung fordert, möchte in das Überleben der Menschheit investieren.
Investieren bedeutet:
Geld und Kraft werden für ein bestimmtes Ziel eingesetzt.
Es geht darum, die Zukunft der Menschen zu sichern.
Und nicht darum, Möglichkeiten zur gegenseitigen Zerstörung zu schaffen.
Die Bedeutung des ausgelaufenen START-Vertrages
Der Neue START-Vertrag ist beendet.
Dieser Vertrag erinnert an etwas Wichtiges.
Auch in Zeiten großer politischer Gegensätze waren sich Staaten früher in einem Punkt einig.
Die Zahl der Waffen muss begrenzt werden.
Gespräche zwischen Staaten sind notwendig.
Und gegenseitige Kontrolle ist besser als die Fähigkeit zur gegenseitigen Zerstörung.
Diese wichtige Erkenntnis darf nicht verloren gehen.
Erkenntnis bedeutet:
Menschen verstehen etwas Wichtiges.
Und sie lernen daraus.
Ein Aufruf zu Gesprächen und Frieden
Vor diesem Hintergrund unterstützt die Trierer Umschau neue Schritte zur Abrüstung.
Sie unterstützt Diplomatie.
Diplomatie bedeutet:
Staaten versuchen, Probleme durch Gespräche zu lösen.
Sie unterstützt Verhandlungen.
Und sie unterstützt eine Politik des Friedens.
Frieden soll nicht als Schwäche verstanden werden.
Frieden ist eine große Leistung der Menschheit.
Darum laden wir unsere Leserinnen und Leser ein:
Beschäftigen Sie sich mit dem Aufruf „Abrüstung JETZT!“.
Wenn Sie die Ziele des Aufrufs teilen, können Sie ihn unterschreiben.
Jede Unterschrift ist ein Zeichen.
Sie zeigt:
Diplomatie ist nicht vergessen.
Jede Unterschrift ist ein Zeichen.
Sie zeigt:
Menschlichkeit lebt weiter.
Jede Unterschrift ist ein Zeichen.
Sie zeigt:
Worte können stärker sein als Waffen.
Den Link zur Unterzeichnung finden Sie hier:
Im Anschluss zeigen wir die Presse-Mitteilung von Pressenza.
Eine Presse-Mitteilung ist ein Text für Zeitungen und andere Medien.
Außerdem zeigen wir den vollständigen Aufruf „Abrüstung JETZT!“.
Und wir zeigen die Namen der ersten Menschen, die den Aufruf unterschrieben haben.
Der Aufruf zur Abrüstung aus dem Jahr 2026 kann jetzt unterschrieben werden.
Text von Klaus Moegling
Milliarden für Waffen.
Ein Zeichen für den Frieden setzen.
Viele Staaten geben sehr viel Geld für Waffen aus.
Das kostet Milliarden und sogar Billionen Euro.
Eine Billion ist tausend Milliarden.
Immer neue Waffen werden entwickelt.
Viele dieser Waffen sind sehr gefährlich.
Gleichzeitig gibt es mehrere große Krisen auf der Welt.
Zum Beispiel:
● Die Klimakrise.
● Hunger.
● Armut.
● Kriege.
Viele Menschen möchten diese Entwicklung nicht einfach hinnehmen.
Darum möchten sie ein Zeichen für den Frieden setzen.
Ein Aufruf zur Abrüstung ist nur eine Möglichkeit.
Abrüstung bedeutet:
Es sollen weniger Waffen hergestellt und eingesetzt werden.
Daneben gibt es noch andere Möglichkeiten.
● Menschen gehen zu Demonstrationen.
Eine Demonstration ist ein öffentlicher Protest.
● Menschen nehmen an Kundgebungen teil.
Eine Kundgebung ist ein Treffen, bei dem Menschen ihre Meinung zeigen.
● Menschen engagieren sich in Parteien.
● Menschen schreiben Bücher oder Artikel.
● Menschen arbeiten in regionalen Bündnissen zusammen.
Ein Bündnis ist eine Zusammenarbeit verschiedener Gruppen.
● Menschen arbeiten auch mit Partnern in anderen Ländern zusammen.
Der Aufruf kann jetzt unterschrieben werden
Es gibt jetzt einen neuen Aufruf.
Er heißt:
„Abrüstung JETZT!“
Der Aufruf steht auf der Internet-Seite Change.org.
Dort kann er unterschrieben werden.
Zu den Verantwortlichen gehören:
● Karl Wilhelm Koch.
● Professor Dr. Karl-Hans Bläsius.
● Bernhard Trautvetter.
● Professor Dr. Jürgen Scheffran.
● Josef Mühlbauer.
● Professor Dr. Klaus Moegling.
An dem Aufruf haben auch weitere Personen mitgearbeitet.
Dazu gehören:
● Dr. Angelika Claußen.
● Professor Dr. Klaus Dörre.
Außerdem unterstützen etwa 50 weitere Menschen den Aufruf.
Diese Menschen kommen aus der Politik und aus der Wissenschaft.
Wissenschaft bedeutet:
Menschen forschen und beschäftigen sich beruflich mit bestimmten Themen.
Wir rufen alle Menschen dazu auf:
Bitte unterschreiben Sie den Aufruf.
Wenn viele Menschen unterschreiben, wird der Aufruf an die Bundes-Regierung geschickt.
Außerdem wird er an die Presse weitergegeben.
Auf Change.org können Menschen auch Kommentare schreiben.
Wenn mindestens 10.000 Menschen unterschreiben, wird eine offizielle Petition eingereicht.
Eine Petition ist eine Bitte an die Politik.
Die Petition wird an den Petitions-Ausschuss des Deutschen Bundestages geschickt.
Den vollständigen Text und die Liste der ersten Unterzeichnerinnen und Unterzeichner finden Sie hier:
https://c.org/S4Wfr5kvKN
Bitte schicken Sie den Link auch an andere Menschen weiter.
Zum Beispiel an Menschen in Ihrem E-Mail-Verteiler.
Ein E-Mail-Verteiler ist eine Liste mit E-Mail-Adressen.
So können noch mehr Menschen den Aufruf kennenlernen und unterstützen.
Der Text des Aufrufs aus dem Juni 2026 und die Liste der ersten Unterzeichnerinnen und Unterzeichner
Abrüstung JETZT!
Der Präsident der USA hat angekündigt:
Es sollen keine neuen Marschflugkörper in Deutschland stationiert werden.
Stationieren bedeutet:
Waffen werden dauerhaft an einem bestimmten Ort aufgestellt.
Viele Menschen sehen darin eine Chance.
Sie wünschen sich eine andere Politik.
Eine Politik mit weniger Waffen.
Und mit mehr Sicherheit durch Gespräche.
Darum erwarten sie von Deutschland:
Deutschland soll sich schnell für internationale Verhandlungen einsetzen.
Diese Verhandlungen sollen unter dem Dach der Vereinten Nationen stattfinden.
Die Abkürzung für die Vereinten Nationen ist UNO.
Die UNO ist ein Zusammenschluss vieler Staaten.
Es gibt auch Pläne für neue Mittelstrecken-Waffen in Europa.
Viele Unterstützer des Aufrufs halten diese Pläne für falsch.
Sie befürchten eine weitere Aufrüstung.
Aufrüstung bedeutet:
Es werden immer mehr Waffen angeschafft.
Dadurch könnte die Gefahr eines Atomkrieges steigen.
Ein Atomkrieg wäre ein Krieg mit Atomwaffen.
Atomwaffen können sehr große Zerstörungen verursachen.
Im Text werden auch Hyperschall-Raketen erwähnt.
Diese Raketen sind besonders schnell.
Sie können ihr Ziel innerhalb weniger Minuten erreichen.
Darum gelten sie als sehr gefährlich.
Viele Menschen meinen:
Gespräche und Verträge sind sicherer als immer neue Waffen.
Verträge zur Kontrolle von Waffen können helfen.
Auch direkte Gespräche zwischen Staaten können helfen.
Dadurch sinkt das Risiko eines Atomkrieges.
Ein Risiko ist eine Gefahr.
Deutschland soll sich für Gespräche einsetzen
Wenn Deutschland auf neue Mittelstrecken-Waffen verzichtet, erwarten die Unterstützer des Aufrufs auch einen Schritt von Russland.
Russland soll dann seine Iskander-M-Raketen aus Belarus und aus Kaliningrad abziehen.
Kaliningrad ist ein Gebiet Russlands an der Ostsee.
Belarus ist ein Nachbarland von Russland.
Viele Menschen wünschen sich, dass beide Seiten aufeinander zugehen.
Sie wünschen sich Gespräche statt weiterer Aufrüstung.
Deutschland soll eine Führungsrolle für den Frieden übernehmen
Manche Menschen möchten, dass Deutschland eine militärische Führungsmacht wird.
Eine Führungsmacht ist ein Land mit besonders großem Einfluss.
Die Unterstützer des Aufrufs sehen das kritisch.
Sie erinnern an die Geschichte Deutschlands.
Im 20. Jahrhundert gab es zwei Weltkriege.
Viele Millionen Menschen wurden getötet.
Darum sollte Deutschland nach ihrer Meinung eine andere Führungsrolle übernehmen.
Deutschland soll sich für Frieden und internationale Zusammenarbeit einsetzen.
Internationale Zusammenarbeit bedeutet:
Menschen und Staaten aus verschiedenen Ländern arbeiten zusammen.
Auch die Fähigkeiten zur Verhinderung von Krisen sollen gestärkt werden.
Das nennt man Krisen-Vorbeugung.
Deutschland könnte dabei mit Österreich und der Schweiz zusammenarbeiten.
Einige Menschen fordern eine Wehrpflicht.
Wehrpflicht bedeutet:
Junge Menschen müssen für eine bestimmte Zeit zum Militär.
Die Unterstützer des Aufrufs haben einen anderen Vorschlag.
Sie wünschen sich mehr Angebote für junge Menschen.
Zum Beispiel für ein Freiwilliges Soziales Jahr.
Dabei helfen junge Menschen anderen Menschen oder arbeiten in sozialen Einrichtungen.
Die Gefahr durch Atomwaffen ist besonders groß
Nach Meinung der Unterstützer des Aufrufs muss zuerst die Gefahr durch Atomwaffen verringert werden.
Sie halten diese Gefahr für besonders groß.
Darum erwarten sie von der Bundes-Regierung:
Deutschland soll den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterstützen.
Dieser Vertrag wurde von den Vereinten Nationen beschlossen.
Deutschland soll den Vertrag auch umsetzen.
Im Text wird auch die sogenannte nukleare Teilhabe erwähnt.
Nuklear bedeutet:
Es geht um Atomwaffen.
Die nukleare Teilhabe bedeutet:
Deutschland arbeitet mit anderen Staaten bei der Abschreckung mit Atomwaffen zusammen.
Die Unterstützer des Aufrufs wünschen sich ein Ende dieser Zusammenarbeit.
Neue Verträge zur Abrüstung sollen ausgehandelt werden
Frühere Verträge zwischen den USA und Russland wurden beendet.
Die Unterstützer des Aufrufs möchten neue Verhandlungen.
Sie wünschen sich neue Verträge.
Und sie wünschen sich eine Erneuerung älterer Verträge.
Dabei sollen alle Waffen berücksichtigt werden.
Das gilt für Atomwaffen.
Und auch für andere Waffen.
Diese Waffen sollen begrenzt und kontrolliert werden.
Zuerst sollen die USA und Russland einbezogen werden.
Diese beiden Staaten besitzen die meisten Atomwaffen.
Später soll auch China beteiligt werden.
Im Text wird auch der NVV erwähnt.
NVV ist die Abkürzung für den Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen.
Dieser Vertrag verpflichtet die Atommächte zur Abrüstung.
Atommächte sind Staaten mit Atomwaffen.
Auch Staaten außerhalb dieses Vertrages sollen ihre Atomwaffen aufgeben.
Die Unterstützer des Aufrufs wünschen sich:
● Einen Nahen Osten ohne Atomwaffen.
● Eine koreanische Halbinsel ohne Atomwaffen.
● Einen indischen Subkontinent ohne Atomwaffen.
Der indische Subkontinent umfasst unter anderem Indien und Pakistan.
Alle Staaten sollen beteiligt werden
Nach Meinung der Unterstützer sollen alle Mitglieds-Staaten der Vereinten Nationen an weiteren Schritten zur Abrüstung beteiligt werden.
Dabei sollen die Staaten miteinander zusammenarbeiten.
Ein erster Schritt könnte sein:
Alle Staaten senken ihre Ausgaben für Waffen um 10 Prozent.
Das halten die Unterstützer des Aufrufs für sinnvoll und möglich.
Sie erinnern auch an die Entspannungs-Politik von Willy Brandt.
Willy Brandt war ein deutscher Bundeskanzler.
Er setzte sich für Gespräche und Zusammenarbeit ein.
Durch weniger Ausgaben für Waffen könnte Geld frei werden.
Dieses Geld könnte für andere Aufgaben genutzt werden.
Zum Beispiel:
● Für den Kampf gegen die Klimakrise.
● Für den Kampf gegen den Hunger auf der Welt.
● Für mehr soziale Gerechtigkeit.
Soziale Gerechtigkeit bedeutet:
Alle Menschen sollen faire Chancen haben und gut leben können.
Die ersten Unterzeichnerinnen und Unterzeichner
Viele Menschen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft unterstützen den Aufruf.
Zu den ersten Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern gehören unter anderem:
● Rolf Bader von der Organisation IPPNW.
IPPNW ist eine internationale Organisation von Ärztinnen und Ärzten.
Sie setzt sich für Frieden und gegen Atomwaffen ein.
● Ralf Becker von der Initiative „Sicherheit neu denken“.
● Professor Dr. Karl-Hans Bläsius.
Er ist Informatiker.
Ein Informatiker beschäftigt sich mit Computern und Informationstechnik.
● Professor Dr. Peter Brandt.
Er ist Historiker und Publizist.
Ein Historiker erforscht die Geschichte.
Ein Publizist veröffentlicht Texte und Stellungnahmen.
● Professor Dr. Claudia Brunner.
Sie arbeitet im Bereich Friedensforschung und Friedensbildung an der Universität Klagenfurt.
Friedensforschung beschäftigt sich mit den Ursachen von Konflikten und mit Wegen zum Frieden.
● Professor Dr. Christoph Butterwegge.
Er erforscht Armut und Reichtum.
● Dr. Angelika Claußen von der Organisation IPPNW.
● Professor Dr. Klaus Dörre.
Er ist Soziologe.
Ein Soziologe erforscht das Zusammenleben der Menschen.
● Dr. Hans-Georg Ehrhart.
Er arbeitet als Wissenschaftler am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik.
● Professor Dr. Andreas Eis von der Universität Kassel.
● Axel Fersen vom Erhard-Eppler-Kreis.
● Dr. Ute Finckh-Krämer.
Sie war Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD.
● Professor Dr. Hajo Funke von der Freien Universität Berlin.
● Dr. Gregor Gysi.
Er ist Mitglied des Deutschen Bundestages.
● Professor Dr. Wolfgang Hofkirchner von der Technischen Universität Wien.
● Andrej Hunko.
Er gehört dem Landesvorstand des BSW in Nordrhein-Westfalen an.
● Dr. Sabine Jaberg.
Sie ist Politologin und Friedensforscherin.
Eine Politologin beschäftigt sich mit Politik und ihren Zusammenhängen.
● Dr. Margot Käßmann.
Sie ist Theologin.
Eine Theologin beschäftigt sich mit Religion und Glauben.
● Dr. Heinz Klippert von der Friedensinitiative Landau.
● Karl-Wilhelm Koch von der Grünen Alternative e. V.
● Professor Ingrid Lübke-Besch.
Sie ist Stadtplanerin.
● Professor Dr. Mohssen Massarrat von der Universität Osnabrück.
● Professor Dr. Klaus Moegling vom Erhard-Eppler-Kreis.
● Josef Mühlbauer von der Universität Graz.
● Michael Hans Müller.
Er war Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt.
● Clemens Ronnefeldt.
Er beschäftigt sich mit Friedensfragen.
● Professor Dr. Jürgen Scheffran von der Universität Hamburg.
● Uwe Werner Schierhorn.
● Michael von der Schulenburg.
Er ist Mitglied des Europäischen Parlaments.
● Alice Schwarzer.
Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift „EMMA“ und Buchautorin.
● Dr. Christine Schweitzer.
● Professor Dr. Dieter Segert von der Universität Wien.
● Professor Dr. Eva Senghaas-Knobloch von der Universität Bremen.
● Professor Dr. Heinz Stapf-Finé.
Er ist Soziologe und Volkswirt.
Ein Volkswirt beschäftigt sich mit wirtschaftlichen Zusammenhängen.
● Professor Dr. Gerd Steffens von der Universität Kassel.
● Dr. Norbert Stute von „Bessere Welt Info“.
● Bernhard Trautvetter vom Bundesausschuss Friedensratschlag.
● Professor Dr. Johannes Varwick.
Er beschäftigt sich mit internationalen Beziehungen und europäischer Politik.
● Professor Dr. Thomas Vollmer von der Universität Hamburg.
● Peter Vonnahme.
Er war Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof.
● Renate Wanie von der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion.
● Professor Dr. Werner Wintersteiner.
Er leitete früher das Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung in Klagenfurt.
● Professor Dr. Markus Wissen von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.
● Dr. Theodor Ziegler vom Ökumenischen Institut für Friedenstheologie.
Informationen zu Professor Dr. Klaus Moegling
Professor Dr. Klaus Moegling arbeitet im Bereich Gesellschaftswissenschaften.
Gesellschaftswissenschaften beschäftigen sich mit dem Zusammenleben der Menschen.
Er war an der Universität Kassel tätig.
Außerdem arbeitete er am Studienseminar für Gymnasien in Kassel.
Weitere Informationen finden Sie auf seiner Internet-Seite:
Aktuelle Bücher von Klaus Moegling
Ein Buch trägt den Titel:
„Neuordnung.
Eine friedliche und nachhaltig entwickelte Welt ist noch möglich.“
Das Buch wurde im Jahr 2025 in einer überarbeiteten und erweiterten Ausgabe veröffentlicht.
Die deutsche Ausgabe können Sie kostenlos im Internet lesen.
Sie finden sie hier:
https://www.klaus-moegling.de/aktuelle-auflage-neuordnung/
Auch eine englische Ausgabe steht kostenlos zur Verfügung.
Sie finden sie hier:
https://www.klaus-moegling.de/international-edition/
Ein weiteres Buch trägt den Titel:
„Wege zum Frieden“.
Herausgeber sind Josef Mühlbauer und Klaus Moegling.
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.dampfboot-verlag.de/de/buecher/wege-zum-frieden
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-06-10-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christoph Maisenbacher – 10. Juni 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau
