LEICHTE SPRACHE - NATUREREIGNISBEGLEITER - TEXT 41
Dinosaurier in echter Größe sehen: Im Dinosaurierpark Teufelsschlucht in Ernzen. – Dort gibt es den Eifelosaurus aus der Eifel. – Dort erfährt man viel über die Erdgeschichte. – Die Reise beginnt vor 620 Millionen Jahren.
Dinosaurier in der Eifel erleben.
Wie groß waren Dinosaurier wirklich?
Warum starben Dinosaurier aus?
Und welche Spuren von dieser Zeit gibt es heute noch in der Eifel?
Der Dinosaurier·Park Teufels·schlucht in Ernzen verbindet Wissen, Natur und Lernen.
Besucherinnen und Besucher sehen dort Dinosaurier in echter Größe.
Besucherinnen und Besucher lernen dort viel über die Geschichte von der Erde.
Besucherinnen und Besucher sehen dort Fossilien aus der Eifel.
Fossilien sind versteinerte Reste von Tieren oder Pflanzen.
Ein besonderes Fossil aus der Eifel ist der Eifelo·saurus.
Der Park zeigt die Geschichte vom Leben auf der Erde.
Der Rund·weg führt durch viele Millionen Jahre Erd·geschichte.
Dadurch wird die Vergangenheit leichter verständlich.
Warum konnten Dinosaurier so groß werden?
Dinosaurier lebten vor sehr langer Zeit.
Manche Dinosaurier wurden länger als 30 Meter.
Das entspricht ungefähr drei großen Reise·bussen hintereinander.
Forschende haben verschiedene Erklärungen für diese Größe.
Das Klima war damals wärmer als heute.
Viele Pflanzen wuchsen auf der Erde.
Pflanzen·fresser fanden dadurch viel Nahrung.
Pflanzen·fresser sind Tiere, die Pflanzen fressen.
Zu diesen Tieren gehörten die Sauro·poden.
Sauro·poden waren besonders große Dinosaurier.
Dinosaurier hatten außerdem ein besonderes Atmungs·system.
Das Atmungs·system hilft beim Atmen.
Dieses Atmungs·system ähnelte dem Atmungs·system von heutigen Vögeln.
Dadurch bekamen die Tiere viel Sauerstoff.
Sauerstoff ist wichtig für das Leben.
Dinosaurier legten Eier.
Darum konnten auch sehr große Tiere Nachwuchs bekommen.
Nachwuchs bedeutet junge Tiere.
Viele Dinosaurier wuchsen außerdem sehr schnell.
Diese Eigenschaften halfen den Tieren beim Wachsen.
Warum starben die Dinosaurier aus?
Vor sehr langer Zeit traf ein großer Asteroid die Erde.
Ein Asteroid ist ein großer Gesteins·brocken im Welt·all.
Dieser Einschlag veränderte die Erde stark.
Der Einschlag heißt Chicxulub-Einschlag.
Durch den Einschlag gelangten Staub und Ruß in die Luft.
Dadurch erreichte weniger Sonnen·licht die Erde.
Viele Pflanzen starben.
Viele Tiere fanden keine Nahrung mehr.
Die Nahrungs·ketten brachen zusammen.
Eine Nahrungs·kette zeigt, welche Tiere andere Tiere oder Pflanzen fressen.
Forschende nennen noch einen weiteren Grund.
In Indien gab es starke Vulkan·ausbrüche.
Die Vulkan·ausbrüche belasteten die Umwelt zusätzlich.
Viele Tier·arten starben aus.
Dazu gehörten auch die meisten Dinosaurier.
Vögel leben jedoch bis heute.
Vögel gelten als nahe Verwandte von Dinosauriern.
Könnten heute wieder Riesen·Tiere entstehen?
Heute wird das Klima wärmer.
Darum stellen manche Menschen eine Frage.
Könnten wieder riesige Tiere entstehen?
Fachleute halten das für unwahrscheinlich.
Ein wärmeres Klima allein reicht nicht aus.
Große Tiere brauchen passende Lebens·räume.
Große Tiere brauchen viel Nahrung.
Große Tiere brauchen sehr lange Zeit für ihre Entwicklung.
Heute verändern Menschen die Umwelt stark.
Viele Wälder verschwinden.
Viele Lebens·räume gehen verloren.
Auch der Sauerstoff·gehalt spielt eine wichtige Rolle.
Der Sauerstoff·gehalt beschreibt die Menge von Sauerstoff in der Luft.
Der Sauerstoff·gehalt steigt heute nicht deutlich an.
Außerdem entstehen neue Tier·arten nur sehr langsam.
Dieser Vorgang heißt Evolution.
Evolution bedeutet die langsame Entwicklung von Lebe·wesen über sehr lange Zeit.
Darum erwarten Fachleute keine neuen Riesen·Tiere in naher Zukunft.
Der Dinosaurier·Park Teufels·schlucht macht Erd·geschichte sichtbar
Der Dinosaurier·Park liegt in Ernzen.
Der Park liegt in der Süd·Eifel.
Die Teufels·schlucht liegt direkt in der Nähe.
Die Teufels·schlucht ist eine bekannte Felsen·landschaft.
Im Park stehen viele große Tier·Modelle.
Die Modelle zeigen Tiere aus verschiedenen Zeiten.
Viele Modelle haben die Größe von den echten Tieren.
Dadurch können Besucherinnen und Besucher die Tiere besser verstehen.
Die Modelle beruhen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Forschende untersuchen dafür Fossilien.
Die Modelle zeigen das Aussehen von den Tieren.
Die Modelle zeigen auch ihre Lebens·weise.
Der Rund·weg führt durch etwa 620 Millionen Jahre Erd·geschichte.
Der Weg beginnt bei frühen Meeres·tieren.
Der Weg führt zu den Dinosauriern.
Der Weg zeigt auch Tiere aus späteren Zeiten.
Tiere im Dinosaurier·Park
Wir bedanken uns bei der Presse·stelle von dem Dinosaurier·Park.
Die Presse·stelle hat Informationen und Bilder zur Verfügung gestellt.
Dadurch können wir einige Tiere aus dem Park vorstellen.
Die Tiere sehen Sie oben in der Bild·Leiste.
Allosaurus
Der Allosaurus war ein Raub·saurier.
Ein Raub·saurier frisst andere Tiere.
Der Allosaurus wurde etwa 8 bis 10 Meter lang.
Der Allosaurus lebte vor sehr langer Zeit.
Der Allosaurus gehörte zu den häufigsten Raub·sauriern seiner Zeit.
Forschende fanden Fossilien vor allem in Nord·amerika.
Einige Funde stammen auch aus Europa.
Ammonit
Der Ammonit lebte im Meer.
Der Ammonit hatte ein spiralförmiges Gehäuse.
Spiral·förmig bedeutet schnecken·förmig aufgerollt.
Manche Ammoniten wurden fast 2 Meter groß.
Forschende fanden viele Fossilien in Deutschland.
Besonders bekannt sind Funde aus dem Münsterland.
Archaeopteryx
Der Archaeopteryx gehört zu den bekanntesten Fossilien der Welt.
Der Archaeopteryx verbindet Merkmale von Dinosauriern und Vögeln.
Merkmale sind besondere Eigenschaften.
Der Archaeopteryx hatte Federn.
Der Archaeopteryx hatte aber auch Merkmale von Dinosauriern.
Forschende fanden Fossilien in Bayern.
Arthropleura
Die Arthropleura war ein großes Tier mit vielen Beinen.
Das Tier gehörte zu den Glieder·füßern.
Glieder·füßer haben einen festen Außen·panzer.
Die Arthropleura konnte bis zu 2,5 Meter lang werden.
Damit gehörte sie zu den größten Land·tieren mit vielen Beinen.
Forschende fanden Fossilien in Europa und Nord·amerika.
Cearadactylus
Der Cearadactylus war ein Flug·saurier.
Flug·saurier konnten fliegen.
Der Cearadactylus hatte einen langen Schnabel.
Der Cearadactylus fraß vor allem Fische.
Seine Flügel konnten mehrere Meter breit werden.
Forschende fanden Fossilien in Brasilien.
Dilophosaurus
Der Dilophosaurus war ein Raub·saurier.
Der Dilophosaurus hatte zwei Knochen·kämme auf dem Kopf.
Diese Kämme machten ihn leicht erkennbar.
Der Dilophosaurus lebte vor sehr langer Zeit.
Forschende fanden Fossilien in Nord·amerika.
Eifelo·saurus
Der Eifelo·saurus stammt aus der Eifel.
Der Eifelo·saurus ist für die Region besonders wichtig.
Der Eifelo·saurus war ein Pflanzen·fresser.
Forschende fanden Fossilien in der Nähe von Oberbettingen.
Der Fund zeigt, dass in der Eifel schon vor sehr langer Zeit große Tiere lebten.
Eryops
Der Eryops lebte im Wasser und an Land.
Der Eryops war ein Raub·tier.
Der Eryops wurde etwa 2 Meter lang.
Forschende fanden Fossilien in Nord·amerika.
Europa·saurus
Der Europa·saurus war ein Sauro·pode.
Der Europa·saurus war kleiner als viele andere Sauro·poden.
Forschende sprechen von Insel·Verzwergung.
Das bedeutet:
Tiere werden auf Inseln mit der Zeit kleiner.
Forschende fanden Fossilien in Niedersachsen.
Gomphotherium
Das Gomphotherium war ein früher Verwandter von heutigen Elefanten.
Das Tier hatte vier Stoß·zähne.
Das Gomphotherium lebte in vielen Teilen der Erde.
Forschende fanden Fossilien in Europa, Afrika, Asien und Nord·amerika.
Jaekelopterus
Der Jaekelopterus war ein riesiger Seeskorpion.
Der Jaekelopterus gehörte zu den größten Glieder·füßern der Erd·geschichte.
Forschende fanden Fossilien auch in Rheinland-Pfalz.
Der Jaekelopterus lebte im Wasser.
Mammut
Das Mammut lebte während der Eis·zeit.
Die Eis·zeit war eine Zeit mit sehr kaltem Klima.
Das Mammut hatte dichtes Fell.
Das Mammut hatte große Fett·reserven.
Dadurch konnte das Mammut die Kälte besser aushalten.
Plateo·saurus
Der Plateo·saurus war einer der ersten großen Pflanzen·fresser.
Der Plateo·saurus wurde bis zu 10 Meter lang.
Forschende fanden Fossilien in Deutschland und in der Schweiz.
Scelido·saurus
Der Scelido·saurus gehörte zu den gepanzerten Dinosauriern.
Der Körper hatte viele Knochen·platten.
Die Knochen·platten schützten das Tier vor Feinden.
Forschende fanden Fossilien in England.
Seismo·saurus
Der Seismo·saurus gehörte zu den längsten Dinosauriern.
Der Seismo·saurus konnte bis zu 40 Meter lang werden.
Der Seismo·saurus war ein Pflanzen·fresser.
Forschende fanden Fossilien in Nord·amerika.
Stego·saurus
Der Stego·saurus gehört zu den bekanntesten Dinosauriern.
Der Stego·saurus hatte große Platten auf dem Rücken.
Der Stego·saurus hatte Stacheln am Schwanz.
Diese Stacheln dienten der Verteidigung.
Forschende fanden Fossilien vor allem in Nord·amerika.
Torvo·saurus
Der Torvo·saurus war ein großer Raub·saurier.
Der Torvo·saurus hatte einen kräftigen Schädel.
Der Torvo·saurus hatte lange Klauen.
Klauen sind gebogene Krallen.
Forschende fanden Fossilien in Nord·amerika und Portugal.
Wiehenvenator
Der Wiehenvenator war ein großer Raub·saurier.
Der Wiehenvenator stammt aus Deutschland.
Forschende fanden Fossilien im Wiehen·gebirge.
Der Wiehenvenator wurde erst vor wenigen Jahren wissenschaftlich beschrieben.
Der Eifelo·saurus und die frühe Eifel
Der Fund von dem Eifelo·saurus zeigt eine andere Eifel.
Die Eifel sah damals ganz anders aus als heute.
Es gab weite Ebenen.
Es gab Flüsse.
Es gab warme und trockene Zeiten.
Farne wuchsen an vielen Orten.
Schachtel·halme wuchsen an vielen Orten.
Frühe Nadel·bäume wuchsen an vielen Orten.
Der Eifelo·saurus fand dort Nahrung.
Heute erinnern Fossilien an diese Zeit.
Wissenschaft zum Anfassen
Der Dinosaurier·Park zeigt nicht nur Modelle.
Der Park unterstützt auch Forschung.
Forschung bedeutet die Suche nach neuem Wissen.
Museen arbeiten mit dem Park zusammen.
Universitäten arbeiten mit dem Park zusammen.
Universitäten sind Hoch·schulen.
Neue Erkenntnisse fließen regelmäßig in die Modelle ein.
Dadurch bleiben die Darstellungen auf einem aktuellen Stand.
Der Park zeigt auch, wie Wissenschaft arbeitet.
Wissenschaft prüft Wissen immer wieder neu.
Öffnungs·zeiten und Besucher·Informationen
Der Dinosaurier·Park hat bis zum 24. Oktober 2026 täglich geöffnet.
Der Park öffnet um 10 Uhr.
Der Park schließt um 18 Uhr.
Adresse:
Dinosaurier·Park Teufels·schlucht
Ferschweilerstraße 50
54668 Ernzen
Telefon:
+49 6525 93393 44
Internet:
https://www.dinopark-teufelsschlucht.de/
Weitere Informationen
Informationen zu den Erd·Zeitaltern finden Sie hier:
https://www.trierer-umschau.de/2026-02-28-ab/
Alle Texte zum Thema „Natur·ereignis·begleiter / Lebendige Moselweinberge“ finden Sie hier:
https://www.trierer-umschau.de/netzwerk/naturereignisbegleiter/
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-06-06-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 6. Juni 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1: © Dinosaurierpark Teufelsschlucht / Elke Wagner – Logo: © DLR Mosel – Foto 2 folgend: Fotos: © Dinosaurierpark Teufelsschlucht / Elke Wagner
Die Reihe heißt: Lebendige Moselweinberge.
Die Texte sind für Dauno geschrieben.
Ich möchte ihm damit danken.
Mehr Infos gibt es hier:
https://www.trierer-umschau.de/2025-11-03-bb/
