TRIER-WETTER & DEUTSCHLANDWETTER IM FRÜHJAHR 2026
Frühjahr 2026 in Deutschland: DWD meldet außergewöhnliche Wärme, Trockenheit und Rekord-Sonnenschein
Das Frühjahr 2026 zählt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu den wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Hohe Temperaturen, außergewöhnlich viele Sonnenstunden und teils erhebliche Niederschlagsdefizite werfen erneut Fragen zum Klimawandel und zu den internationalen Klimazielen auf. Ein Blick auf die aktuelle Wetterlage in Trier und die neue DWD-Auswertung.
Sommerbeginn nach meteorologischer Definition
Guten Morgen, unsere zwei Wetter-Dachtauben ** halten sich an die der meteorologischen Statistik entsprechende Bezeichnung: Seit drei Tagen haben wir „Sommer“, und die drei vergangenen Monate (also März, April und Mai) bezeichnen das „Frühjahr“, welches der Deutsche Wetterdienst in unserer unten übernommenen Pressemeldung analysiert.
Wetterlage in Trier und Europas Hauptstädten
Doch zunächst die bedingt richtige Wettervorhersage für den heutigen Tag, der für Trier Böen bis 55 Kilometer pro Stunde vorhersagt (unser gekipptes Flurfenster bestätigt dies selbstbewegend). Die Temperatur scheint konstant bei etwa 16 Grad zu verharren und erst in der Nacht leicht zu fallen. Doch auf dem Tablett der Wetterereignisse sind heute alle Farben des Himmels zu beobachten: graue Wolken, Regen, Blitz und Donner sowie Sonne und – wohl kurz vor Sonnenuntergang (und mit etwas Glück) – ein Regenbogen. Ob oder ob nicht, wird wohl vom Wind beeinflusst. Wir schauen in Abständen in den Himmel …
Und die Hauptstädte der Europäischen Gemeinschaft? Amsterdam meldet die Möglichkeiten der Wetterereignisse früher als Trier, bei Temperaturen, die sich ebenfalls um die 15 Grad halten. – Athen meldet für 13 Uhr Sonne pur bei 29 Grad. – Berlin serviert gemeinsam mit Trier und Amsterdam die Möglichkeiten wechselhaften Wetters ab 14 Uhr bei Temperaturen um die 23 Grad. – Und Bratislava meldet Sonne pur bei Temperaturen, die von aktuell 16 Grad am Nachmittag auf 25 Grad ansteigen.
Damit zur Pressemeldung des Deutschen Wetterdienstes zum „Frühjahr“.
Was die Zahlen des Deutschen Wetterdienstes bedeuten
Wer die Zahlen des Deutschen Wetterdienstes liest, stößt auf zwei verschiedene Vergleichszeiträume: die international gültige Referenzperiode 1961 bis 1990 und die neuere Vergleichsperiode 1991 bis 2020. Hinter diesen nüchternen Zahlen verbirgt sich eine bemerkenswerte Entwicklung. Denn die ältere Referenzperiode beschreibt ein Deutschland, das klimatisch noch deutlich kühler war als heute. Die neuere Vergleichsperiode dagegen spiegelt bereits eine Welt wider, in der die Folgen der Erderwärmung messbar geworden sind.
Wenn der Deutsche Wetterdienst nun für das Frühjahr 2026 eine Durchschnittstemperatur von 9,9 Grad Celsius meldet, dann liegt dieser Wert nicht nur 2,2 Grad über dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Er liegt sogar noch 1,0 Grad über dem Durchschnitt der bereits deutlich wärmeren Periode 1991 bis 2020. Mit anderen Worten: Das Frühjahr 2026 war nicht nur wärmer als früher – es war sogar wärmer als das bereits erwärmte Klima der vergangenen Jahrzehnte.
Klimaziele lassen sich verschieben – die Erwärmung nicht
Vor diesem Hintergrund gewinnen die internationalen Klimaziele zusätzliche Bedeutung. Politische Fristen können verschoben, verändert oder neu verhandelt werden. Die physikalischen Prozesse in Atmosphäre, Böden, Wäldern und Ozeanen folgen jedoch keinem politischen Kalender. Eine Erwärmung lässt sich nicht durch Aufschub aufhalten. Wer die Augen vor einer Entwicklung verschließt, verändert nicht die Entwicklung selbst. Vielleicht liegt gerade darin die eigentliche Botschaft jener Zahlen, die der Deutsche Wetterdienst Jahr für Jahr veröffentlicht. Und die wir als Bewohner dieser Erde nicht ignorieren sollten:
DWD-Auswertung zum Frühjahr 2026
„Deutschlandwetter im Frühjahr 2026
Frühjahr 2026: sehr mild, außergewöhnlich sonnig und deutlich zu trocken
Das Frühjahr 2026 zeigte sich in Deutschland von seiner sehr milden Seite. Einzelne Kälterückfälle bremsten den warmen Trend nur vorübergehend; zum Finale wurde es sommerlich, regional sogar hochsommerlich heiß. Längere trockene Phasen wurden teils von kräftigen Niederschlägen und lokalen Starkregenereignissen unterbrochen, während Teile des Südens und Südosten unter einem erheblichen Niederschlagsdefizit litten. Die Sonne spendierte außergewöhnlich viele Stunden und ließ das Frühjahr vielerorts eher an südlichere Breiten erinnern. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.
Deutschland zwischen Wärme, Trockenheit und Sonnenscheinrekorden
Ungewöhnlich mildes Frühjahr mit hochsommerlichem Finale Der Temperaturdurchschnitt lag im Frühjahr 2026 mit voraussichtlich 9,9 Grad Celsius (°C) um 2,2 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (7,7 °C). Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (8,9 °C) betrug die Abweichung 1,0 Grad. Damit dürfte das Frühjahr 2026 zu den zehn mildesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 zählen. Einzelne Kälterückfälle Ende März und um die Eisheiligen änderten daran wenig. Den bundesweiten Tiefstwert setzte Oberstdorf am 28.3. mit eisigen -15,5 °C, während der voraussichtliche Höchstwert am 30.5. mit rund 34 °C im Oberrheingraben erwartet wird. Vor allem das warme Maiende schraubte die Gesamtbilanz nochmals nach oben und gab dem Frühjahr einen sommerlich bis regional hochsommerlichen Schlusspunkt.
In der Fläche gut ein Drittel trockener als im Klimamittel – gebietsweise starke Regenfälle Im Frühjahr 2026 fielen bundesweit rund 126 Liter pro Quadratmeter (l/m²) an Niederschlag. Damit erreichte die Saison nur etwa 68 Prozent des langjährigen Mittels der Referenzperiode 1961 bis 1990 (186 l/m²); gegenüber 1991 bis 2020 (171 l/m²) waren es rund 74 Prozent. Besonders trocken verlief der April, der nur gut die Hälfte seines Niederschlagssolls erreichte. Erst der Mai brachte nennenswerte Regenmengen und bremste das Defizit. Die größten saisonalen Mengen konzentrierten sich auf die Mittelgebirge und den Alpenrand, wo örtlich um 250 l/m² zusammenkamen. Das markanteste Niederschlagsextrem ereignete sich jedoch am 19.4. in Röbel/Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte: 83,4 l/m² fielen dort binnen eines Tages – mehr als sonst in einem durchschnittlichen April. Während lokal also Wasser in äußerster Wucht fiel, blieb es in Teilen Süddeutschlands außergewöhnlich trocken. Bayern steuert nach den jüngsten Berechnungen sogar auf das trockenste Frühjahr seit 1881 zu.
Außergewöhnlich heller Lenz 2026 – im Nordosten mit neuen Sonnenscheinrekorden Mit rund 692 Stunden (467 Stunden) lag das Frühjahr 2026 etwa 48 Prozent über dem Soll der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Selbst gegenüber der neueren und bereits sonnigeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (522 Stunden) ergab sich noch ein Plus von rund 33 Prozent. Nach dem außergewöhnlich sonnigen Frühjahr 2025 mit 695 Stunden folgte damit bereits das zweite Sonnenscheinextrem in Serie. Besonders im Norden und Nordosten erreichte die Sonne gebietsweise über 750 Stunden – ein Rekord-Lichtangebot, das stellenweise eher an südlichere Breiten als an ein klassisches mitteleuropäisches Frühjahr erinnerte.
Das Wetter in den Bundesländern im Frühjahr 2026 (In Klammern finden Sie die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961–1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vieljährigen Werten ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels.)
Baden-Württemberg: Der Südwesten Deutschlands präsentierte sich im Frühjahr 2026 mit 10,4 °C (7,6 °C) außergewöhnlich mild und dürfte nach ersten Auswertungen zu den fünf mildesten Frühjahren seit Messbeginn zählen. Dennoch wurde es Ende März noch einmal frostig, in Meßstetten sank die Temperatur am 28.3. auf -12,1 °C. Den warmen Gegenpol setzte das Maifinale. Am 30.5. werden voraussichtlich im Oberrheingraben mit rund 34 °C die bundesweit höchsten Temperaturen der Saison erreicht. Beim Niederschlag rutschte Baden-Württemberg tief ins Defizit: Mit rund 125 l/m² fiel nur knapp die Hälfte des üblichen Frühjahrsniederschlags (243 l/m²). Gleichzeitig schien die Sonne mit rund 699 Stunden (457 Stunden) außergewöhnlich häufig.
Bayern: Der Freistaat zeigte sich im Frühjahr 2026 erheblich milder als üblich: Die Mitteltemperatur lag voraussichtlich bei 9,7 °C und damit rund 2,5 Grad über dem klimatologischen Vergleichswert (7,2 °C). Die thermische Spannweite war bemerkenswert: Am 28.3. wurde in Oberstdorf mit -15,5 °C der bundesweite Tiefstwert des Frühjahrs gemessen, während Ende Mai vielerorts über 30 °C erreicht wurden. Historisch markant fiel die Niederschlagsbilanz aus: Mit rund 101 l/m² kamen nur etwa 45 Prozent der üblichen Regenmenge (223 l/m²) zusammen. Mit dieser vorläufigen Bilanz könnte das Frühjahr 2026 in Bayern das trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 werden. Gleichzeitig summierte sich die Sonnenscheindauer auf außergewöhnliche 692 Stunden (466 Stunden).
Berlin: Die Bundeshauptstadt erlebte das Frühjahr 2026 mit einer sehr milden Gebietsmitteltemperatur von 10,6 °C (8,7 °C). Zum Saisonfinale lag zeitweise Sommerluft über der Stadt; am 26.5. näherten sich die Spitzenwerte der 30-Grad-Marke. Beim Niederschlag blieb Berlin im Minus: Rund 98 l/m² entsprachen etwa 74 Prozent der üblichen Frühjahrsmenge (132 l/m²). Zur eigentlichen Schlagzeile wurde jedoch die Sonne. Mit 741 Stunden (507 Stunden) dürfte Berlin nach vorläufigen Berechnungen einen neuen Frühjahrsrekord erreichen.
Brandenburg: Brandenburg war im Frühjahr 2026 mild, in der Fläche vergleichsweise trocken und beim Sonnenschein rekordhell. Die Durchschnittstemperatur erreichte 9,8 °C (8,1 °C), die Niederschlagssumme lag bei rund 110 l/m² (131 l/m²) und damit bei etwa 84 Prozent des üblichen Frühjahrssolls. Den schärfsten Kontrast setzte im Nordwesten des Landes der 19.4.: An der Station Wittstock-Rote Mühle fielen binnen eines Tages 82 l/m² – stationsbezogener Rekord und mehr als doppelt so viel Regen wie dort normalerweise im gesamten April fällt. Gleichzeitig brachte es Brandenburg auf rund 729 Sonnenstunden (507 Stunden) und dürfte damit nach ersten Auswertungen einen neuen Frühjahrsrekord aufstellen.
Bremen: Für Bremen bilanziert der DWD ein mildes, trockenes und sonniges Frühjahr 2026. Die Gebietsmitteltemperatur erreichte in den letzten drei Monaten 10,2 °C (8,0 °C). Zum Saisonende gab der Frühling mit Höchstwerten bis 30 °C einen markanten Vorgeschmack auf den Sommer. Der saisonale Niederschlag summierte sich nach letzten Berechnungen auf nur rund 92 l/m² (159 l/m²), während sich die Sonne mit rund 677 Stunden (462 Stunden) ungewöhnlich häufig zeigte.
Hamburg: Die Hafenmetropole steuerte im Frühjahr 2026 auf eine deutlich milde, trockene und sehr sonnige Bilanz zu: Die Mitteltemperatur lag bei 10,3 °C und damit rund 2,3 Grad über dem klimatologischen Vergleichswert (8,0 °C). Das Frühjahresende brachte mit vorübergehenden Höchstwerten bis zu 30 °C bereits deutliches Sommerfeeling. Die Niederschlagsausbeute betrug von März bis Mai nach vorläufigen Auswertungen nur rund 121 l/m² (163 l/m²). Die Sonne dagegen setzte ein klares Ausrufezeichen und brachte es auf rund 682 Stunden (470 Stunden).
Hessen: Hessen ging vergleichsweise mild durch das Frühjahr 2026: Die Mitteltemperatur lag bei 10,2 °C und damit rund 2,4 Grad über dem klimatologischen Vergleichswert (7,8 °C). Am 23.5. erreichte das Rhein-Main-Gebiet den ersten heißen Tag des Jahres mit mindestens 30,0 °C; anschließend verabschiedete sich die Jahreszeit hessenweit sehr sommerlich. Beim Regen blieb die Bilanz klar im Minus: Rund 128 l/m² bedeuteten nur gut 67 Prozent der üblichen Frühjahrsmenge (191 l/m²). Ein klares klimatologisches Signal setzte die Sonne mit rund 680 Stunden (452 Stunden). Nach vorläufigen Zahlen dürfte Hessen damit eines der fünf sonnigsten Frühjahre seit 1951 erlebt haben.
Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburg-Vorpommern zählte im Frühjahr 2026 im Ländervergleich zu den kühleren Bundesländern, meldete nach vorläufigen Daten aber dennoch eine milde Gebietsmitteltemperatur von 9,1 °C (7,1 °C). Die Niederschläge blieben mit rund 102 l/m² (134 l/m²) unter dem Soll. Den markantesten Kontrast setzte der 19.4: An der Station Röbel/Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte fielen binnen eines Tages 83,4 l/m² – der bundesweit höchste Tagesniederschlag des Frühjahrs 2026 und zugleich ein stationsbezogener Rekord. Beim Sonnenschein erreichte das Bundesland mit rund 737 Stunden (516 Stunden) ebenfalls ein außergewöhnliches Niveau und stellte nach vorläufigen Daten einen neuen Frühjahrsrekord auf.
Niedersachsen: Niedersachsen registrierte im Frühjahr 2026 milde 9,9 °C und lag damit deutlich über dem klimatologischen Vergleichswert (7,9 °C). Zum Mai-Finale zog das Frühjahr noch einmal sommerlich an: So stiegen im Binnenland die Temperaturen regional auf über 30 °C. Der Flächenniederschlag summierte sich von März bis Mai auf rund 142 l/m² (168 l/m²) und blieb damit unter dem Soll. Deutlich markanter fiel die Sonnenscheinbilanz aus: Mit rund 671 Stunden (455 Stunden) schien die Sonne außergewöhnlich lang, was nach letzten Berechnungen für eines der fünf sonnigsten Frühjahre seit Messbeginn reichen dürfte.
Nordrhein-Westfalen: Im Westen Deutschlands erreichte die Frühjahrswitterung 2026 ein Mittel von 10,5 °C und damit eine Abweichung von 2,2 Grad über dem Klimawert (8,3 °C). Am 23.5. wurde am Niederrhein erstmals in diesem Jahr die 30-Grad-Marke überschritten. Von März bis Mai summierte sich der Flächenniederschlag auf rund 182 l/m² (205 l/m²). Damit blieb NRW zwar unter dem Soll, gehörte im Ländervergleich aber zu den nassesten Regionen des Frühjahrs. Gleichzeitig schien die Sonne mit rund 674 Stunden (441 Stunden) außergewöhnlich häufig.
Rheinland-Pfalz: Rheinland-Pfalz bilanzierte im Frühjahr 2026 ungewöhnlich milde 10,8 °C und damit rund 2,7 Grad über dem klimatologischen Vergleichswert (8,1 °C). Zum Mai-Finale verabschiedete sich die Jahreszeit hochsommerlich: Regional stiegen die Temperaturen auf über 30 °C. Im Jahreszeitenverlauf erreichte die Niederschlagsmenge nur rund 124 l/m² (191 l/m²). Gleichzeitig steuert die Sonnenscheindauer auf äußerst lichtreiche 683 Stunden (453 Stunden) zu.
Saarland: Das Saarland setzte sich im Frühjahr 2026 an die Wärmespitze der Länderbilanz: Mit einer Mitteltemperatur von außergewöhnlichen 11,2 °C lag das kleinste Flächenland rund 2,8 Grad über dem klimatologischen Vergleichswert (8,4 °C). Vor allem die hochsommerlich geprägte letzte Maidekade schob das Temperaturniveau deutlich nach oben; zeitweise wurden dabei über 30 °C gemessen. Die Niederschlagsmenge erreichte dagegen nur rund 117 l/m² – damit fiel lediglich gut die Hälfte der üblichen Frühjahrsmenge (222 l/m²). Gleichzeitig performte die Sonne mit außergewöhnlichen 699 Stunden (468 Stunden).
Sachsen: In Sachsen ging das Frühjahr 2026 mit einer Gebietsmitteltemperatur von 9,1 °C (7,6 °C) zu Ende. Zum Maifinale drehte die Witterung zeitweise deutlich ins Sommerliche und setzte einen warmen Schlusspunkt unter die Saison. Den markanten Gegenpol lieferte die Phase der Eisheiligen: Am Fichtelberg fiel Mitte Mai noch einmal Schnee. Beim Niederschlag blieb Sachsen klar unter dem Soll: Mit etwa 126 l/m² (171 l/m²) wurden knapp drei Viertel der normalen Saisonmenge erreicht. Das Lichtangebot fiel dagegen außergewöhnlich üppig aus: Die Sonne brachte es auf rund 685 Stunden und schien damit mehr als 220 Stunden länger als im Mittel (460 Stunden).
Sachsen-Anhalt: Hier in Mitteldeutschland betrug die Gebietsmitteltemperatur im Frühjahr 2026 9,8 °C (8,1 °C). Beim Niederschlag wurde das Soll mit rund 147 l/m² (135 l/m²) leicht übertroffen. Doch der Regen kam nicht gleichmäßig: Markante Niederschlagslagen um den 19.4. sowie in der ersten Maiwoche stützten die Saisonbilanz deutlich. Dazwischen dominierten lange trockene und lichtreiche Abschnitte. Die Sonne brachte es so in den letzten drei Monaten auf rund 704 Stunden (468 Stunden) und näherte sich damit nach letzten Berechnungen dem Frühjahrsrekord von 713 Stunden aus dem Jahr 2025.
Schleswig-Holstein: Der äußerste Norden steuerte im Frühjahr 2026 mit einer Gebietsmitteltemperatur von 9,2 °C (7,1 °C) auf eine 2,1 Grad zu milde Witterung zu. Zum Saisonfinale wurde es auch zwischen Nordsee und Ostsee zeitweise sommerlich warm; in der letzten Maiwoche erreichten die Temperaturen im Binnenland vorübergehend über 25 °C. Beim Niederschlag blieb Schleswig-Holstein klar unter dem Soll: Mit rund 100 l/m² (155 l/m²) kamen nur etwa zwei Drittel der üblichen Saisonmenge zusammen. Besonders auffällig war das Lichtangebot: In der die Bilanz standen rund 704 Stunden (492 Stunden). Damit rückte das Frühjahr 2026 in Schleswig-Holstein beim Sonnenschein voraussichtlich in die Spitzengruppe der Messreihe seit 1951.
Thüringen: Für Thüringen bilanzierte der DWD im Frühjahr 2026 eine Mitteltemperatur von 9,2 °C und damit rund 2,1 Grad über dem klimatologischen Vergleichswert (7,1 °C). Als typische Übergangsjahreszeit zeigte das Frühjahr spürbare Temperaturkontraste. Nach kühlen Rückfällen um die Eisheiligen erreichten die Höchstwerte in der letzten Maiwoche vereinzelt bereits die 30 Grad-Marke. Beim Niederschlag kamen rund 156 l/m² (176 l/m²) zusammen. Besonders die niederschlagsreiche erste Maiwoche stützte die Bilanz, ansonsten dominierten häufig trockene und sonnige Abschnitte. Die Sonne brachte es auf rund 676 Stunden und schien damit 228 Stunden länger als im Mittel (448 Stunden).“
Wir wünschen Ihnen Frieden!*
Vortext / Kommentar: Christph Maisenbacher (KI supported) – 4. Juni 2026
Quelle (vollständig zitierter Text): Deutscher Wetterdienst – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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SEO & Social-Media-Support: ChatGPT
Foto: © Trierer Umschau
Dieser Text in LEICHTER SPRACHE ist veröffentlicht unter:
https://www.trierer-umschau.de/2026-06-04-ab/
* warum wir Ihnen Frieden wünschen:
https://www.trierer-umschau.de/2025-07-29-aa/
** unsere zwei für das Wetter zuständigen Dach-Tauben haben wir vorgestellt in:
https://www.trierer-umschau.de/2026-05-12-aa/
