LEICHTE SPRACHE - NATUREREIGNISBEGLEITER - TEXT 39 & DEUTSCHES ZENTRUM FÜR INTEGRATIVE BIODIVERSITÄTSFORSCHUNG (IDIV) HALLE-JENA-LEIPZIG
Die Natur verändert ihren Kalender. – Das Klima wird wärmer. – Darum verändern sich die Zeiten in der Natur. – Auch Zauneidechsen und Mauereidechsen reagieren darauf.
Blüte-Zeiten, Fortpflanzung und Wachstums-Zeiten verändern sich.
Neue Forschungen zeigen: Nicht nur der Klima-Wandel verändert die Natur.
Auch die Eigenschaften von Pflanzen und Tieren sind wichtig.
Ein Blick in die Mosel-Weinberge zeigt: Zaun-Eidechsen, Mauer-Eidechsen
und viele andere Arten
reagieren auf diese Veränderungen.
Die Natur hat ihren eigenen Kalender
Nicht nur Menschen nutzen einen Kalender.
Auch Pflanzen und Tiere haben einen Jahres-Rhythmus.
Jahres-Rhythmus bedeutet:
Viele Dinge passieren jedes Jahr zu einer bestimmten Zeit.
Im Frühling wachsen neue Blätter.
Blumen öffnen ihre Blüten.
Früchte werden reif.
Insekten schlüpfen.
Vögel bekommen Nachwuchs.
Die Reben in den Weinbergen wachsen.
Reben sind die Pflanzen für Wein-Trauben.
Viele Menschen gehen gern durch die Mosel-Weinberge.
Dabei können sie etwas beobachten.
Der Kalender von der Natur verändert sich.
Manche Pflanzen blühen früher als früher.
Warme Winter halten einige Pflanzen länger grün.
Lange Trocken-Zeiten verändern das Wachstum von vielen Arten.
Arten sind verschiedene Gruppen von Pflanzen oder Tieren.
Nicht alle Arten reagieren gleich.
Einige Arten kommen mit den Veränderungen gut zurecht.
Andere Arten haben Probleme.
Die Reihe „Natur-Ereignis-Begleiter / Lebendige Mosel-Weinberge“ stellt eine wichtige Frage.
Die Frage lautet:
Was bestimmt den Rhythmus von der Natur?
Warum sich die Zeiten in der Natur verändern
Früher dachten viele Menschen:
Die Temperatur bestimmt den Rhythmus von der Natur.
Sie dachten:
Wird es wärmer, dann wachsen Pflanzen früher.
Neue Forschungen zeigen:
Die Natur ist komplizierter.
Nicht nur das Klima ist wichtig.
Auch die Eigenschaften von Pflanzen und Tieren sind wichtig.
Diese Eigenschaften beeinflussen viele Vorgänge.
Zum Beispiel:
• Das Wachstum von Blättern.
• Die Blüte.
• Die Bildung von Früchten.
• Die Fortpflanzung.
Fortpflanzung bedeutet:
Tiere bekommen Nachwuchs.
Oder Pflanzen bilden Samen.
Manche Pflanzen behalten ihre Blätter im Winter.
Andere Pflanzen verlieren ihre Blätter.
Auch die Wurzeln sind wichtig.
Wurzeln versorgen Pflanzen mit Wasser und Nähr-Stoffen.
Nähr-Stoffe helfen Pflanzen beim Wachsen.
Pflanzen speichern auch Energie.
Außerdem spielt die Erb-Anlage eine Rolle.
Die Erb-Anlage bestimmt viele Eigenschaften von Lebe-Wesen.
Mosel-Weinberge zeigen Veränderungen besonders früh
Die Mosel-Region ist für diese Forschung sehr wichtig.
Die Mosel-Weinberge gehören zu den wärmeren Landschaften in Deutschland.
Darum zeigen sich Veränderungen dort oft früher.
In den Weinbergen leben viele verschiedene Arten.
Dazu gehören:
• Pflanzen.
• Insekten.
• Reptilien.
• Vögel.
• Säuge-Tiere.
Reptilien sind Tiere wie Eidechsen oder Schlangen.
Säuge-Tiere sind Tiere, die ihre Jungen mit Milch versorgen.
Viele Arten sind voneinander abhängig.
Menschen entdecken dort oft Trocken-Mauern.
Menschen sehen auch Schiefer-Hänge.
Schiefer ist ein besonderes Gestein.
Viele Hänge liegen in der Sonne.
Dort leben Arten, die Wärme mögen.
Diese Arten passen gut zu dem Klima an der Mosel.
Die Zaun-Eidechse ist ein Beispiel.
Der wissenschaftliche Name von der Zaun-Eidechse lautet:
Lacerta agilis.
Eine neue Untersuchung zeigt:
Wärmere Nächte verändern die Fortpflanzungs-Zeit von der Zaun-Eidechse.
Auch das Nahrungs-Angebot spielt eine Rolle.
Nahrungs-Angebot bedeutet:
Welche Nahrung für Tiere verfügbar ist.
Die Forschung zeigt:
Die Natur verändert ihren Kalender.
Hier gibt es die PDF-Datei zu diesem Thema: FUNCTI~1
Die Mauer-Eidechse und warme Weinbergs-Landschaften
Das Thema Reptilien war auch Teil von einer Ausbildung.
Die Ausbildung heißt Natur-Erlebnis-Begleiter.
Dabei gab es ein Seminar.
Der Reptilien-Experte Dr. Ulrich Schulte leitete das Seminar.
Ein Experte ist ein Fach-Mann mit viel Wissen.
Im Mittelpunkt stand die Mauer-Eidechse.
Der wissenschaftliche Name von der Mauer-Eidechse lautet:
Podarcis muralis.
Heute lebt die Mauer-Eidechse an vielen Trocken-Mauern.
Sie lebt auch an Schiefer-Hängen in den Mosel-Weinbergen.
Das Seminar zeigte:
Die Geschichte von der Mauer-Eidechse ist eng mit den Landschaften an Mosel und Rhein verbunden.
Die Zaun-Eidechse lebt schon sehr lange in Mittel-Europa.
Bei der Mauer-Eidechse ist die Geschichte etwas anders.
In Rheinland-Pfalz gibt es verschiedene Gruppen von Mauer-Eidechsen.
Einige Gruppen stammen von hier.
Andere Gruppen stammen ursprünglich aus anderen Teilen von Europa.
Menschen haben dazu beigetragen.
Dadurch konnten die Tiere neue Lebens-Räume erreichen.
Die Geschichte von der Mauer-Eidechse zeigt:
Natur und Menschen beeinflussen sich gegenseitig.
Hier gibt es eine weitere PDF-Datei: Mauereidechse_2._Aufl
Trocken-Mauern sind wichtige Lebens-Räume
Trocken-Mauern bieten der Mauer-Eidechse gute Lebens-Bedingungen.
Die Steine speichern Wärme.
Dadurch entsteht ein besonderes Klima.
Fach-Leute nennen das Mikro-Klima.
Mikro-Klima bedeutet:
Ein Klima auf sehr kleinem Raum.
Dieses Klima ähnelt oft dem Klima in südlichen Regionen von Europa.
Die Zaun-Eidechse und die Mauer-Eidechse zeigen:
Tiere sind stark von ihrer Umwelt abhängig.
Wichtige Einflüsse sind:
• Die Temperatur.
• Die Jahres-Zeiten.
• Der Lebens-Raum.
Neue Untersuchungen zeigen:
Wärmere Nächte können die Fortpflanzungs-Zeit verändern.
Auch Veränderungen beim Nahrungs-Angebot wirken sich aus.
Die Forschung zeigt erneut:
Die Natur verändert ihren Kalender.
Wenn Pflanzen und Tiere ihren Rhythmus verändern
Menschen können diese Veränderungen in den Mosel-Weinbergen beobachten.
Die Veränderungen betreffen nicht nur Reben.
Auch Kräuter verändern sich.
Obst-Bäume verändern sich ebenfalls.
Insekten reagieren auf die neuen Bedingungen.
Vögel reagieren auf die neuen Bedingungen.
Reptilien reagieren auf die neuen Bedingungen.
Blüte-Zeiten verschieben sich.
Wachstums-Zeiten werden länger.
Manchmal passen die Zeiten von Pflanzen und Tieren nicht mehr gut zusammen.
Manche Pflanzen blühen früher.
Dann müssen Bestäuber früher aktiv sein.
Bestäuber sind Tiere, die Blüten bestäuben.
Dazu gehören zum Beispiel Bienen.
Auch die Zeiten von der Frucht-Bildung verändern sich.
Das beeinflusst die Nahrung für Tiere.
Warme Winter verändern den Jahres-Rhythmus.
Davon können ganze Lebens-Gemeinschaften betroffen sein.
Lebens-Gemeinschaften sind Gruppen von Pflanzen und Tieren, die zusammen leben.
Jede Art reagiert anders.
Jede Art hat eigene Fähigkeiten.
Jede Art hat eigene Grenzen.
Jede Art hat eigene Strategien.
Neue Forschung zur Phänologie
Phänologie ist ein Fach-Wort.
Phänologie bedeutet:
Die Wissenschaft untersucht die Zeiten von natürlichen Ereignissen.
Zum Beispiel:
• Die Blüte von Pflanzen.
• Die Reife von Früchten.
• Die Fortpflanzung von Tieren.
Eine neue Sonder-Ausgabe von einer Fach-Zeitung beschäftigt sich mit diesem Thema.
Die Fach-Zeitung heißt „Functional Ecology“.
Die Forschenden zeigen:
Nicht nur das Klima bestimmt den Rhythmus von der Natur.
Auch die Eigenschaften von Pflanzen und Tieren sind wichtig.
Dazu gehören:
• Die Wurzeln.
• Die Energie-Speicher.
• Die Aktivität im Winter.
• Die Erb-Anlagen.
Eine Presse-Mitteilung erklärt die neuen Forschungs-Ergebnisse genauer.
Nicht nur das Klima bestimmt die Natur
Neue Forschungen zeigen: Auch die Eigenschaften von Pflanzen und Tieren bestimmen den Rhythmus von der Natur.
Eine neue Sonder-Ausgabe mit 13 wissenschaftlichen Studien erklärt, warum Blüten früher erscheinen, Früchte länger wachsen oder Tiere ihre Fortpflanzungs-Zeit verändern.
Forschende haben neue Ergebnisse veröffentlicht.
Forschende sind Menschen, die wissenschaftlich arbeiten.
Die Forschenden kommen von verschiedenen Universitäten und Forschungs-Einrichtungen.
Eine Forschungs-Einrichtung sammelt Wissen und untersucht wichtige Fragen.
Die Forschenden haben eine Sonder-Ausgabe mit 13 Studien herausgegeben.
Eine Studie ist eine wissenschaftliche Untersuchung.
Die Studien zeigen:
Nicht nur das Klima bestimmt die Abläufe in der Natur.
Auch die Eigenschaften von Pflanzen und Tieren sind wichtig.
Diese Eigenschaften beeinflussen den Zeitpunkt von vielen Ereignissen.
Zum Beispiel:
• Wann Blätter wachsen.
• Wann Blumen blühen.
• Wann Früchte reif werden.
• Wann Tiere Nachwuchs bekommen.
Diese Ereignisse verändern sich durch den Klima-Wandel.
Klima-Wandel bedeutet:
Das Klima auf der Erde verändert sich über einen langen Zeitraum.
Viele Regionen werden wärmer.
Dadurch beginnen manche Frühlinge früher.
Manche Früchte wachsen länger.
Manche Tiere verändern ihre Fortpflanzungs-Zeit.
Fortpflanzung bedeutet:
Tiere bekommen Nachwuchs.
Oder Pflanzen bilden Samen.
Die Forschenden sagen:
Diese Veränderungen sind oft komplizierter als viele Menschen denken.
Was bedeutet Phänologie?
Die Forschenden untersuchen die sogenannte Phänologie.
Phänologie ist ein Fach-Wort.
Phänologie bedeutet:
Die Wissenschaft untersucht die Zeiten von natürlichen Ereignissen.
Zum Beispiel:
• Die Blüte von Pflanzen.
• Die Reife von Früchten.
• Die Fortpflanzung von Tieren.
Die neue Sonder-Ausgabe zeigt:
Klima und Arten-Eigenschaften wirken zusammen.
Arten-Eigenschaften sind besondere Merkmale von Pflanzen und Tieren.
Diese Merkmale beeinflussen den Jahres-Rhythmus von der Natur.
Die Forschenden untersuchten viele verschiedene Arten.
Dazu gehören Eidechsen.
Dazu gehören auch Oliven-Bäume.
Oliven-Bäume sind Bäume mit essbaren Früchten.
Die Ergebnisse zeigen:
Die Veränderungen betreffen ganze Lebens-Gemeinschaften.
Lebens-Gemeinschaften sind Gruppen von Pflanzen und Tieren, die zusammen leben.
Auch Öko-Systeme sind betroffen.
Ein Öko-System besteht aus Lebe-Wesen und ihrer Umwelt.
Eigenschaften von Arten spielen eine wichtige Rolle
Die Forschenden fanden verschiedene wichtige Merkmale.
Dazu gehören:
• Die Aktivität im Winter.
• Die Speicherung von Energie.
• Die Erb-Anlagen.
• Die Eigenschaften von Samen.
Erb-Anlagen bestimmen viele Eigenschaften von Lebe-Wesen.
Ein Beispiel zeigt die Bedeutung dieser Merkmale.
Manche Pflanzen behalten ihre Blätter im Winter.
Diese Pflanzen beginnen oft früher mit dem Wachstum im Frühling.
Andere Pflanzen beginnen später.
Die Forschenden fanden noch etwas heraus.
Der Lebens-Raum beeinflusst die Entwicklung.
Auch die Höhe einer Landschaft spielt eine Rolle.
Und das Klima wirkt ebenfalls mit.
Deshalb reagieren Arten an verschiedenen Orten oft unterschiedlich.
Arten reagieren unterschiedlich auf Veränderungen
Professorin Christine Römermann erklärt:
Viele Menschen denken:
Die Natur reagiert immer gleich auf Wärme.
Die Studien zeigen etwas anderes.
Jede Art reagiert auf ihre eigene Weise.
Die Eigenschaften von einer Art bestimmen:
• Das Wachstum.
• Die Blüte.
• Die Frucht-Bildung.
• Die Fortpflanzung.
Darum ist jede Art wichtig für das Verständnis von der Natur.
Die Studien zeigen wichtige Beispiele
Die Forschenden stellten mehrere Beispiele vor.
Nicht heimische Pflanzen verändern das Nahrungs-Angebot
Manche Pflanzen stammen ursprünglich aus anderen Regionen.
Diese Pflanzen nennt man nicht heimische Pflanzen.
Sie tragen Früchte oft zu anderen Zeiten.
Dadurch verändert sich das Nahrungs-Angebot für Tiere.
Manche Tiere finden zu anderen Zeiten Nahrung.
Das kann einheimische Pflanzen benachteiligen.
Einheimische Pflanzen sind Pflanzen, die von Natur aus in einer Region vorkommen.
Wurzeln beeinflussen Wachstum und Blüte
Die Forschenden untersuchten auch die Wurzeln von Pflanzen.
Wurzeln speichern Wasser und Nähr-Stoffe.
Nähr-Stoffe helfen Pflanzen beim Wachsen.
Pflanzen speichern außerdem Energie in ihren Wurzeln.
Diese gespeicherte Energie beeinflusst:
• Den Beginn von dem Wachstum.
• Den Zeitpunkt von der Blüte.
Darum hängt die Entwicklung von Pflanzen nicht nur von der Temperatur ab.
Blätter im Winter beeinflussen das Wachstum
Einige Pflanzen behalten ihre Blätter im Winter.
Diese Blätter helfen den Pflanzen beim Überleben.
Dadurch können die Pflanzen im Frühling oft schneller wachsen.
Die Eigenschaften von den Winter-Blättern beeinflussen den ganzen Jahres-Rhythmus.
Zaun-Eidechsen verändern ihre Fortpflanzungs-Zeit
Die Forschenden untersuchten auch die Zaun-Eidechse.
Sie fanden heraus:
Wärmere Nächte beeinflussen die Fortpflanzung.
Auch die Menge von verfügbarer Nahrung ist wichtig.
Beide Faktoren wirken zusammen.
Dadurch kann die Fortpflanzungs-Zeit früher beginnen.
Oder sie beginnt später.
Wärme hilft bei Vorhersagen
Die Forschenden nutzten ein besonderes Verfahren.
Dieses Verfahren zählt die tägliche Wärme über einen längeren Zeitraum.
Dadurch können Forschende besser vorhersagen:
• Wann Pflanzen wachsen.
• Wann Pflanzen blühen.
Die Ergebnisse zeigen:
Dieses Verfahren funktioniert zuverlässig.
Blüten erscheinen früher
Höhere Temperaturen verändern die Blüte-Zeit.
Viele Pflanzen blühen früher.
Die Eigenschaften von den Blüten bleiben aber oft gleich.
Zum Beispiel:
• Der Duft bleibt gleich.
• Die Wärme von den Blüten bleibt gleich.
Trotzdem kann ein Problem entstehen.
Bienen und andere Bestäuber müssen zur richtigen Zeit aktiv sein.
Bestäuber sind Tiere, die Blüten bestäuben.
Wenn Pflanzen früher blühen, passen die Zeiten manchmal nicht mehr zusammen.
Dadurch können Pflanzen und Bestäuber Probleme bekommen.
Die Forschenden ziehen ein Fazit
Die Forschenden sagen:
Die vorgestellten Studien zeigen nur einen Teil von den Ergebnissen.
Zusammen ergeben die Studien ein neues Bild.
Klima und Arten-Eigenschaften bestimmen gemeinsam den Rhythmus von der Natur.
Die Forschenden betonen:
Beobachtungen in der Natur bleiben wichtig.
Auch wissenschaftliche Versuche bleiben wichtig.
Nur so können Forschende besser verstehen:
Wie Pflanzen und Tiere auf Veränderungen reagieren.
Und wie sich die Natur in Zukunft entwickeln könnte.
Frage-Bögen zur Zaun-Eidechse und zur Mauer-Eidechse
Hier finden Sie die Links zu unseren Frage-Bögen.
Die Frage-Bögen handeln von der Zaun-Eidechse und von der Mauer-Eidechse.
Beide Arten gehören zu den Reptilien.
Reptilien sind zum Beispiel Eidechsen oder Schlangen.
Beide Eidechsen-Arten mögen Wärme.
Darum leben sie gern in den Mosel-Weinbergen.
Dort finden sie gute Lebens-Bedingungen.
Die beiden Arten passen gut zu den Themen in diesem Beitrag.
Die Zaun-Eidechse trägt den wissenschaftlichen Namen Lacerta agilis.
Die Zaun-Eidechse war Teil einer wissenschaftlichen Untersuchung.
Die Untersuchung zeigte:
Veränderungen in der Umwelt können den Jahres-Rhythmus von Reptilien beeinflussen.
Jahres-Rhythmus bedeutet:
Bestimmte Ereignisse finden jedes Jahr zu einer bestimmten Zeit statt.
Zum Beispiel:
• Die Fortpflanzung.
• Die Ei-Ablage.
• Die Aktivität nach dem Winter.
Die Mauer-Eidechse trägt den wissenschaftlichen Namen Podarcis muralis.
Wir lernten die Mauer-Eidechse in einem Seminar kennen.
Das Seminar leitete Dr. Ulrich Schulte.
Dr. Ulrich Schulte ist Experte für Reptilien.
Ein Experte ist ein Mensch mit besonders viel Fach-Wissen.
Wer aufmerksam durch die Mosel-Weinberge wandert, kann beide Arten beobachten.
Dafür braucht man etwas Glück.
Die Tiere halten sich oft an warmen Orten auf.
Zum Beispiel:
• Auf Trocken-Mauern.
• An Schiefer-Hängen.
• Auf sonnigen Böschungen.
• An warmen Weinbergs-Wegen.
Trocken-Mauern sind Mauern aus Steinen ohne Mörtel.
Schiefer ist ein Gestein.
Böschungen sind schräge Hänge am Rand von Wegen oder Weinbergen.
Die folgenden Arten-Porträts stellen beide Eidechsen-Arten genauer vor.
Ein Arten-Porträt beschreibt eine Tier-Art genauer.
Die Arten-Porträts zeigen:
Wie die Tiere leben.
Welche Lebens-Räume sie brauchen.
Und warum sie zu den interessantesten Bewohnern von den Mosel-Weinbergen gehören.
Hier finden Sie die Arten-Porträts und die Frage-Bögen:
Zaun-Eidechse: Eine Eidechse aus sonnigen Weinbergen
Zaun-Eidechse (Lacerta agilis)
Allgemeine Beschreibung
Die Zaun-Eidechse gehört zu einer Gruppe von Eidechsen.
Diese Gruppe heißt Echte Eidechsen.
Die Zaun-Eidechse ist eine der bekanntesten Eidechsen-Arten in Deutschland.
Sie hat einen langen Körper.
Sie hat kräftige Beine.
Sie hat einen langen Schwanz.
Diese Merkmale helfen ihr beim Leben in sonnigen Landschaften.
Merkmale sind besondere Eigenschaften von einem Tier.
Die Männchen sehen in der Paarungs-Zeit besonders auffällig aus.
Die Seiten von ihrem Körper leuchten dann oft grün.
Die Zaun-Eidechse ist wechsel-warm.
Wechsel-warm bedeutet:
Die Körper-Temperatur passt sich an die Temperatur von der Umgebung an.
Die Zaun-Eidechse braucht die Wärme von der Sonne.
Erst dann wird sie aktiv.
Dann sucht sie Nahrung.
Dann kann sie sich fortpflanzen.
Fortpflanzung bedeutet:
Tiere bekommen Nachwuchs.
Wie leben die Tiere?
Zaun-Eidechsen leben meistens allein.
Jedes Tier nutzt einen eigenen Lebens-Raum.
Manchmal überschneiden sich diese Lebens-Räume.
Die Tiere graben keine tiefen Höhlen.
Sie nutzen verschiedene Verstecke.
Zum Beispiel:
• Kleine selbst gebaute Verstecke.
• Maus-Löcher.
• Spalten zwischen Steinen.
• Trocken-Mauern.
• Bereiche zwischen Wurzeln.
• Dichte Pflanzen.
Von Oktober bis März halten die Tiere Winter-Ruhe.
Winter-Ruhe bedeutet:
Die Tiere werden sehr ruhig und sparen Energie.
Für diese Zeit suchen sie frost-freie Verstecke.
Frost-frei bedeutet:
Dort wird es nicht so kalt, dass Wasser gefriert.
Die Tiere ziehen nicht in andere Regionen.
Sie verhalten sich anders als Zug-Vögel.
Junge Tiere können neue Lebens-Räume besiedeln.
Dadurch breitet sich die Art aus.
Die Zaun-Eidechse bewegt sich typisch für ihre Art.
Sie läuft kurz und sehr schnell.
Danach macht sie oft eine Pause.
Oder sie sonnt sich in der Sonne.
Welche Sinne nutzt die Zaun-Eidechse?
Die Zaun-Eidechse hat gute Sinnes-Organe.
Sinnes-Organe helfen beim Wahrnehmen von der Umwelt.
Besonders wichtig sind:
• Die Augen.
• Der Geruchs-Sinn.
• Der Geschmacks-Sinn.
Die Zaun-Eidechse kann sehr gut sehen.
Sie erkennt Bewegungen auch aus größerer Entfernung.
Außerdem nutzt sie ihre Zunge.
Mit der Zunge nimmt sie Geruchs-Stoffe auf.
Danach wertet ihr Körper diese Informationen aus.
Auch Schlangen nutzen diese Methode.
Die Zaun-Eidechse kann hören.
Das Hören ist für sie aber weniger wichtig als das Sehen.
Unterschiede zwischen Weibchen und Männchen
Männchen
Die Männchen haben im Frühling oft grüne Körper-Seiten.
Die Männchen haben meist einen kräftigeren Körper.
Die Männchen haben einen breiteren Kopf.
Die Männchen sind oft etwas größer.
Weibchen
Die Weibchen sind meist braun oder grau-braun.
Viele Weibchen haben eine deutliche Zeichnung auf dem Rücken.
Die Weibchen haben einen schlankeren Körper.
Außerhalb von der Paarungs-Zeit erkennt man die Unterschiede oft schlechter.
Paarung und Fortpflanzung
Die Paarungs-Zeit beginnt meist im April oder Mai.
Die Männchen verteidigen ihre Lebens-Räume.
Manchmal kämpfen sie mit anderen Männchen.
Nach der Paarung legt das Weibchen Eier.
Das Weibchen legt meist:
• Fünf bis fünfzehn Eier.
• In lockeren Boden.
• An sonnigen Stellen.
• Oft in sandigen Bereichen.
Das Weibchen bewacht die Eier nicht.
Nach zwei bis drei Monaten schlüpfen die jungen Tiere.
Geburt, Geschlechts-Reife und Alter
Geburt
Die jungen Tiere schlüpfen meist im August oder September.
Geschlechts-Reife
Geschlechts-Reife bedeutet:
Ein Tier kann selbst Nachwuchs bekommen.
Männchen werden meist nach zwei Jahren geschlechts-reif.
Weibchen werden meist nach zwei bis drei Jahren geschlechts-reif.
Alter
Viele Zaun-Eidechsen werden fünf bis acht Jahre alt.
Einige Tiere werden älter als zehn Jahre.
Der Jahres-Ablauf von der Zaun-Eidechse
Frühling
• Die Winter-Ruhe endet.
• Die Tiere sonnen sich.
• Die Paarungs-Zeit beginnt.
Früh-Sommer
• Die Tiere suchen Nahrung.
• Die Weibchen legen Eier.
Sommer
• Die Eier entwickeln sich.
• Die jungen Tiere schlüpfen.
Herbst
• Die Tiere sammeln Fett-Reserven.
• Die Tiere ziehen sich in ihre Winter-Verstecke zurück.
Fett-Reserven sind gespeicherte Energie.
Winter
• Die Tiere halten Winter-Ruhe.
Nahrung
Die Zaun-Eidechse ist ein Fleisch-Fresser.
Sie frisst kleine Tiere.
Zum Beispiel:
• Käfer.
• Heu-Schrecken.
• Fliegen.
• Mücken.
• Spinnen.
• Raupen.
• Ameisen.
• Kleine Schnecken.
Manchmal frisst sie auch junge Reptilien.
Wo lebt die Zaun-Eidechse?
Die Zaun-Eidechse lebt in vielen Teilen von Europa.
In Rheinland-Pfalz findet man sie oft:
• An der Mosel.
• Am Rhein.
• An der Nahe.
• An der Ahr.
• In Weinbergs-Landschaften.
• Auf Trocken-Rasen.
• An Bahn-Dämmen.
• In Stein-Brüchen.
• Auf sonnigen Böschungen.
Trocken-Rasen sind trockene Wiesen mit vielen besonderen Pflanzen.
Ein Stein-Bruch ist ein Ort, an dem Menschen Steine abbauen.
Wie groß ist ihr Lebens-Raum?
Die Größe von dem Lebens-Raum ist unterschiedlich.
Manche Tiere nutzen nur kleine Flächen.
Andere Tiere nutzen größere Flächen.
Männchen verteidigen in der Paarungs-Zeit oft bestimmte Bereiche gegen andere Männchen.
Schutz vor Feinden
Die Zaun-Eidechse hat verschiedene Schutz-Strategien.
Eine Schutz-Strategie hilft beim Überleben.
Tarnung
Die grüne und braune Färbung macht die Tiere schwer sichtbar.
Die Farben passen gut zur Umgebung.
Verteidigung
Die Tiere fliehen schnell.
Die Tiere verstecken sich in Spalten oder Pflanzen.
Die Tiere können ihren Schwanz abwerfen.
Der Schwanz bewegt sich noch kurze Zeit weiter.
Dadurch wird ein Feind abgelenkt.
Der Feind bedeutet:
Ein Tier, das die Eidechse fressen möchte.
Gefahren und Schutz
Die Zaun-Eidechse ist in Deutschland geschützt.
Viele Tiere jagen die Zaun-Eidechse.
Dazu gehören:
• Greif-Vögel.
• Krähen.
• Elstern.
• Schlangen.
• Katzen.
• Marder.
Auch Menschen verursachen Gefahren.
Zum Beispiel:
• Der Verlust von Lebens-Räumen.
• Neue Bebauung.
• Intensive Land-Wirtschaft.
• Die Beseitigung von Trocken-Mauern.
• Straßen-Verkehr.
In vielen Regionen gibt es heute weniger Zaun-Eidechsen als früher.
Warum ist die Zaun-Eidechse wichtig für die Natur?
Die Zaun-Eidechse ist ein wichtiger Teil von der Natur.
Sie frisst viele Insekten.
Dadurch hilft sie beim Gleich-Gewicht in der Natur.
Außerdem dient sie anderen Tieren als Nahrung.
Die Zaun-Eidechse zeigt auch den Zustand von einem Lebens-Raum.
Naturschützer nennen solche Arten Indikator-Arten.
Indikator-Art bedeutet:
Die Art zeigt, ob ein Lebens-Raum gesund und arten-reich ist.
Wo kann man die Zaun-Eidechse an der Mosel beobachten?
Gute Beobachtungs-Orte sind:
• Trocken-Mauern in Weinbergen.
• Schiefer-Hänge.
• Weinbergs-Wege.
• Sonnige Böschungen.
• Bahn-Dämme.
• Trocken-Rasen.
An warmen Frühjahrs-Tagen sonnen sich die Tiere oft an diesen Orten.
Gibt es Zaun-Eidechsen auch im Garten?
Ja.
Die Tiere können auch in Gärten leben.
Geeignet sind Gärten mit:
• Natur-Stein-Mauern.
• Trocken-Mauern.
• Sand-Flächen.
• Tot-Holz.
• Sonnigen Bereichen.
• Einer naturnahen Gestaltung.
Tot-Holz ist abgestorbenes Holz.
Naturnah bedeutet:
Der Garten ähnelt der Natur.
In dicht bebauten Wohn-Gebieten leben Zaun-Eidechsen nur selten.
Welche Bedeutung hat die Zaun-Eidechse für Menschen?
Die Zaun-Eidechse hat keinen direkten wirtschaftlichen Nutzen.
Trotzdem hilft sie auf verschiedene Weise.
Zum Beispiel:
• Bei der natürlichen Bekämpfung von Schädlingen.
• Beim Natur-Tourismus.
• Bei Umwelt-Bildung.
• Bei Natur-Schutz-Projekten.
Sie ist eine wichtige Art für viele Schutz-Programme.
Welche Aufgaben hat die Zaun-Eidechse in der Natur?
Die Zaun-Eidechse erfüllt mehrere Aufgaben.
Sie hilft bei der Regulierung von Insekten.
Sie dient anderen Tieren als Nahrung.
Sie verbindet verschiedene Teile von der Nahrungs-Kette.
Eine Nahrungs-Kette beschreibt:
Wer wen frisst.
Ihr Vorkommen zeigt oft einen gesunden Lebens-Raum an.
Bedeutungen in Geschichten und Glaubens-Vorstellungen
Eidechsen spielen in vielen Kulturen eine Rolle.
In Geschichten stehen Eidechsen oft für Anpassungs-Fähigkeit.
Anpassungs-Fähigkeit bedeutet:
Ein Lebe-Wesen kann gut mit Veränderungen umgehen.
Eidechsen stehen auch für Erneuerung.
Erneuerung bedeutet:
Etwas beginnt neu.
Manche Menschen sehen in Eidechsen ein Zeichen für Überleben.
In einigen modernen Natur-Vorstellungen stehen Eidechsen außerdem für:
• Wandel.
• Neue Kraft.
• Lebens-Energie.
• Anpassung an neue Bedingungen.
Diese Vorstellungen gehören nicht zur Natur-Wissenschaft.
Sie zeigen aber, welche Bedeutung Menschen Eidechsen geben.
Interessant ist:
Die Zaun-Eidechse passt sich tatsächlich seit langer Zeit an Veränderungen von Klima und Landschaft an.
Auch heute verändert sich ihr Lebens-Rhythmus durch Umwelt-Veränderungen.
Mauer-Eidechse: Die Kletter-Künstlerin von den Trocken-Mauern
Mauer-Eidechse (Podarcis muralis)
Allgemeine Beschreibung
Die Mauer-Eidechse gehört zu einer Gruppe von Eidechsen.
Diese Gruppe heißt Echte Eidechsen.
Die Mauer-Eidechse gehört zu den bekanntesten Reptilien in den Weinbergs-Landschaften an der Mosel, am Rhein und an der Nahe.
Reptilien sind zum Beispiel Eidechsen oder Schlangen.
Die Mauer-Eidechse ist etwas kleiner als die Zaun-Eidechse.
Sie hat einen schlanken Körper.
Die Mauer-Eidechse bewegt sich sehr geschickt.
Sie kann sogar senkrechte Mauern und Felsen hinaufklettern.
Senkrecht bedeutet:
Die Fläche steht gerade nach oben.
Die Mauer-Eidechse liebt die Sonne.
Darum lebt sie besonders gern an warmen Orten.
Zum Beispiel:
• An Trocken-Mauern.
• An Schiefer-Hängen.
• An Felsen.
• Auf steinigen Flächen.
Schiefer ist ein besonderes Gestein.
Trocken-Mauern sind Mauern aus Steinen ohne Mörtel.
Wie leben die Tiere?
Mauer-Eidechsen leben meistens allein.
Sie nutzen verschiedene Verstecke.
Zum Beispiel:
• Mauer-Spalten.
• Fels-Spalten.
• Hohl-Räume zwischen Steinen.
• Trocken-Mauern.
• Holz-Stapel.
• Geröll-Felder.
Ein Hohl-Raum ist ein leerer Raum zwischen Steinen oder im Boden.
Von Oktober bis März halten die Tiere Winter-Ruhe.
Winter-Ruhe bedeutet:
Die Tiere werden sehr ruhig und sparen Energie.
Für diese Zeit ziehen sie sich in frost-freie Verstecke zurück.
Frost-frei bedeutet:
Dort wird es nicht so kalt, dass Wasser gefriert.
Die Tiere wandern nicht über große Entfernungen.
Junge Tiere können aber neue Lebens-Räume finden.
Dadurch breitet sich die Art aus.
Menschen haben die Verbreitung manchmal unterstützt.
Zum Beispiel durch:
• Bahn-Strecken.
• Stein-Transporte.
• Neue Siedlungen.
Typisch sind die schnellen Bewegungen von der Mauer-Eidechse.
Sie läuft flink über Mauern, Felsen und Steine.
Welche Sinne nutzt die Mauer-Eidechse?
Die Mauer-Eidechse hat gute Sinnes-Organe.
Sinnes-Organe helfen beim Wahrnehmen von der Umwelt.
Besonders wichtig sind:
• Die Augen.
• Der Geruchs-Sinn.
• Der Geschmacks-Sinn.
Die Mauer-Eidechse sieht sehr gut.
Sie erkennt sogar kleinste Bewegungen.
Außerdem nutzt sie ihre Zunge.
Mit der Zunge nimmt sie Duft-Stoffe aus ihrer Umgebung auf.
Danach wertet ihr Körper diese Informationen aus.
Auch Schlangen nutzen diese Methode.
Die Mauer-Eidechse kann hören.
Das Hören ist aber weniger wichtig als das Sehen.
Unterschiede zwischen Weibchen und Männchen
Männchen
Die Männchen haben einen kräftigeren Körper.
Die Männchen haben einen größeren Kopf.
Die Zeichnung auf ihrem Körper ist oft deutlicher.
Manche Männchen haben orange, rote oder gelbe Bereiche am Bauch.
Weibchen
Die Weibchen sind meist etwas kleiner.
Die Zeichnung ist oft feiner.
Die Färbung ist meist unauffälliger.
Die Farben von Mauer-Eidechsen können sehr unterschiedlich sein.
Paarung und Fortpflanzung
Die Paarungs-Zeit beginnt meist im April oder Mai.
Die Männchen besetzen sonnige Plätze.
Diese Plätze verteidigen sie gegen andere Männchen.
Nach der Paarung legt das Weibchen Eier.
Das Weibchen legt meist:
• Zwei bis zehn Eier.
• In lockeren Boden.
• Unter Steine.
• In Mauer-Spalten.
• In warme Schotter-Flächen.
Schotter besteht aus kleinen Steinen.
Manche Weibchen legen mehrmals im Jahr Eier.
Nach etwa sechs bis elf Wochen schlüpfen die jungen Tiere.
Geburt, Geschlechts-Reife und Alter
Geburt
Die jungen Tiere schlüpfen meist zwischen Juli und September.
Geschlechts-Reife
Geschlechts-Reife bedeutet:
Ein Tier kann selbst Nachwuchs bekommen.
Viele Mauer-Eidechsen werden nach etwa zwei Jahren geschlechts-reif.
Alter
Viele Tiere werden fünf bis acht Jahre alt.
Einige Tiere werden älter als zehn Jahre.
Der Jahres-Ablauf von der Mauer-Eidechse
Frühling
• Die Winter-Ruhe endet.
• Die Tiere bilden Reviere.
• Die Paarungs-Zeit beginnt.
Ein Revier ist ein Bereich, den ein Tier nutzt und verteidigt.
Früh-Sommer
• Die Weibchen legen Eier.
• Die Tiere suchen intensiv nach Nahrung.
Sommer
• Die jungen Tiere entwickeln sich.
• Die Tiere sind an warmen Tagen besonders aktiv.
Herbst
• Die Tiere bereiten sich auf die Winter-Ruhe vor.
Winter
• Die Tiere ziehen sich in geschützte Winter-Quartiere zurück.
Ein Winter-Quartier ist ein sicheres Versteck für den Winter.
Nahrung
Die Mauer-Eidechse frisst vor allem kleine Tiere ohne Wirbel-Säule.
Diese Tiere nennt man wirbellose Tiere.
Dazu gehören:
• Käfer
• Ameisen.
• Fliegen.
• Mücken.
• Spinnen.
• Asseln.
• Kleine Raupen.
• Heu-Schrecken.
•
Manchmal frisst die Mauer-Eidechse auch kleine Schnecken.
Wo lebt die Mauer-Eidechse?
Die Mauer-Eidechse stammt ursprünglich aus Süd-Europa und Mittel-Europa.
In Deutschland lebt sie besonders oft in:
• Rheinland-Pfalz.
• Baden-Württemberg.
• Saarland.
• Hessen.
Bekannte Vorkommen gibt es besonders:
• An der Mosel.
• Am Rhein.
• An der Nahe.
In Rheinland-Pfalz gibt es verschiedene Gruppen von Mauer-Eidechsen.
Einige Gruppen leben dort schon sehr lange.
Andere Gruppen kamen durch menschliche Einflüsse in neue Regionen.
Wie groß ist ihr Lebens-Raum?
Die Lebens-Räume von Mauer-Eidechsen sind oft klein.
Viele Tiere nutzen:
• Einzelne Mauern.
• Bestimmte Bereiche von Mauern.
• Kleine Fels-Flächen.
Männchen verteidigen während der Paarungs-Zeit oft ihre liebsten Sonnen-Plätze.
Schutz vor Feinden
Die Mauer-Eidechse hat verschiedene Schutz-Strategien.
Eine Schutz-Strategie hilft beim Überleben.
Tarnung
Die Farben von der Mauer-Eidechse passen gut zu ihrer Umgebung.
Zum Beispiel zu:
• Schiefer.
• Natur-Steinen.
• Felsen.
• Trocken-Mauern.
Dadurch erkennt man die Tiere oft nur schwer.
Verteidigung
Die Tiere fliehen sehr schnell.
Die Tiere verstecken sich in Mauer-Spalten.
Die Tiere können ihren Schwanz abwerfen.
Der Schwanz bewegt sich noch kurze Zeit weiter.
Dadurch wird ein Angreifer abgelenkt.
Ein Angreifer ist ein Tier, das die Eidechse fressen möchte.
Gefahren und Schutz
Die Mauer-Eidechse steht unter Schutz.
Viele Tiere jagen die Mauer-Eidechse.
Dazu gehören:
• Greif-Vögel.
• Krähen.
• Elstern.
• Schlangen.
• Marder.
• Haus-Katzen.
Auch Menschen verursachen Gefahren.
Zum Beispiel:
• Die Erneuerung alter Trocken-Mauern.
• Der Verlust von Stein-Strukturen.
• Neue Bebauung.
• Versiegelte Flächen.
• Eine intensive Pflege von Böschungen.
Versiegelte Flächen sind Flächen mit Beton oder Asphalt.
In guten Lebens-Räumen können die Bestände stabil bleiben.
In manchen Regionen gehen aber wertvolle Lebens-Räume verloren.
Warum ist die Mauer-Eidechse wichtig für die Natur?
Die Mauer-Eidechse ist ein wichtiger Teil von warmen Lebens-Gemeinschaften.
Lebens-Gemeinschaften sind Gruppen von Pflanzen und Tieren, die zusammen leben.
Die Mauer-Eidechse frisst viele Insekten.
Sie dient anderen Tieren als Nahrung.
Sie verbindet verschiedene Teile von der Nahrungs-Kette.
Eine Nahrungs-Kette beschreibt:
Wer wen frisst.
Ihr Vorkommen zeigt oft einen Lebens-Raum mit vielen verschiedenen Strukturen an.
Wo kann man die Mauer-Eidechse an der Mosel beobachten?
Gute Beobachtungs-Orte sind:
• Trocken-Mauern in Weinbergen.
• Schiefer-Mauern.
• Fels-Wände.
• Burg-Ruinen.
• Alte Bahn-Strecken
• Felsige Weinbergs-Lagen.
An warmen Frühjahrs-Tagen sonnen sich die Tiere oft auf Steinen.
Gibt es Mauer-Eidechsen auch im Garten?
Ja.
Die Tiere können auch in Gärten leben.
Geeignet sind Gärten mit:
• Natur-Stein-Mauern
• Trocken-Mauern.
• Stein-Haufen.
• Schotter-Flächen.
• Sonnigen Terrassen.
• Einer naturnahen Gestaltung.
Naturnah bedeutet:
Der Garten ähnelt der Natur.
In Weinbau-Gebieten leben Mauer-Eidechsen manchmal sogar in Haus-Gärten.
Welche Bedeutung hat die Mauer-Eidechse für Menschen?
Die Mauer-Eidechse hat keinen direkten wirtschaftlichen Nutzen.
Trotzdem hilft sie auf verschiedene Weise.
Zum Beispiel:
• Beim Natur-Tourismus
• Bei Umwelt-Bildung.
• Bei der natürlichen Regulierung von Insekten.
• Bei Natur-Schutz-Projekten.
Die Mauer-Eidechse ist außerdem eine wichtige Leit-Art.
Eine Leit-Art steht stellvertretend für den Schutz eines Lebens-Raumes.
In diesem Fall geht es um historische Weinbergs-Landschaften.
Welche Aufgaben hat die Mauer-Eidechse in der Natur?
Die Mauer-Eidechse erfüllt mehrere wichtige Aufgaben.
Sie hilft bei der Regulierung von Insekten.
Sie dient vielen Tieren als Nahrung.
Sie ist ein wichtiger Teil von warmen Öko-Systemen.
Ein Öko-System besteht aus Lebe-Wesen und ihrer Umwelt.
Außerdem zeigt ihr Vorkommen oft einen struktur-reichen Lebens-Raum an.
Struktur-reich bedeutet:
Ein Lebens-Raum bietet viele verschiedene Verstecke und Lebens-Bedingungen.
Die Mauer-Eidechse hilft dadurch bei der Stabilität von Nahrungs-Ketten in trockenen Lebens-Räumen.
Bedeutungen in Geschichten und Glaubens-Vorstellungen
Eidechsen spielen in vielen Kulturen eine Rolle.
In Geschichten stehen Eidechsen oft für:
• Anpassungs-Fähigkeit.
• Beweglichkeit.
• Überlebens-Kraft.
Anpassungs-Fähigkeit bedeutet:
Ein Lebe-Wesen kann gut mit Veränderungen umgehen.
In einigen europäischen Vorstellungen verbinden Menschen Eidechsen mit:
• Licht.
• Wachsamkeit.
• DerKraft von der Sonne.
Manche modernen Natur-Vorstellungen sehen in der Mauer-Eidechse ein Zeichen für:
• Flexibilität.
• Wandel.
• Lebens-Energie.
• Die Verbindung von Stein, Sonne und Leben.
Diese Vorstellungen gehören nicht zur Natur-Wissenschaft.
Sie zeigen aber, welche Bedeutung Menschen der Mauer-Eidechse geben.
Gerade in den Mosel-Weinbergen passt dieses Bild gut.
Dort leben die Tiere zwischen Schiefer, Sonne und alten Trocken-Mauern.
Diese Landschaft entstand durch das Zusammen-Wirken von Natur und Menschen.
Darum ist die Mauer-Eidechse nicht nur ein Bewohner der Weinberge.
Sie ist auch ein Symbol für das Zusammen-Spiel von Natur und Mensch an der Mosel.
Alle Texte zum Thema „Natur·ereignis·begleiter / Lebendige Moselweinberge“ finden Sie hier:
https://www.trierer-umschau.de/netzwerk/naturereignisbegleiter/
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-06-02-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 2. Juni 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1: H. Peter (Pixabay)– Logo: © DLR Mosel – Foto 2-3: Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau
Die Reihe heißt: Lebendige Moselweinberge.
Die Texte sind für Dauno geschrieben.
Ich möchte ihm damit danken.
Mehr Infos gibt es hier:
https://www.trierer-umschau.de/2025-11-03-bb/
