Hat mit Hilfe des Menschen inzwischen in Europas Gewässern die Oberhand gewonnen: Nordamerikanischer Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus).
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Vom Aussterben bedroht: Europäischer Edelkrebs (Astacus Astacus)
Foto: © Anders Asp / Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Krebs-Plage an der Ahr – und dennoch kann der Signalkrebs schmackhaft zubereitet werden
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Reblaus
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Weinrebe
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Signalkrebs
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Signalkrebs
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Edelkrebs
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NATUREREIGNISBEGLEITER - TEXT 36 & SENCKENBERG FORSCHUNGSINSTITUT UND NATURMUSEEN

Amerikanische Wurzeln unter der Mosel? Wie Reblaus, Signalkrebs und Kamberkrebs die Region bis heute verändern

Unter den Weinbergen der Mosel liegen oft amerikanische Wurzeln – und in den Gewässern breiten sich amerikanische Flusskrebse aus. Die Trierer Umschau blickt auf die überraschenden Verbindungen zwischen Reblauskatastrophe, invasiven Arten, Biodiversität und der Geschichte globaler Veränderungen in der Moselregion.

A propos „NaturEREIGNISbegleiter“ / Naturerlebnisbegleiter (der Titel meiner Ausbildung – vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-01-01c/ ): Ich habe die Ausbildung begonnen, nicht weil ich „Natur“ kenne, sondern weil ich Natur nicht kenne. Weil ich über Presseinformationen, Sachverhalte, Redewendungen oder Märchen (vgl. Rapunzel: https://www.trierer-umschau.de/2026-04-27-aa/ ) neugierig werde, nachforsche, Fragen stelle und beantworten will. Auslöser dieser Neugierde sind die Kurse zum Naturerlebnisbegleiter. Wobei ich die pro Einheit vermittelte „Overdose“ über meine Texte versuche mir selbst darzustellen: ich war nie ein Lerntyp, der à la Nürnberger Trichter funktioniert hat. Ich behalte kleine Informationen wie Spickzettel, die ich abrufen kann, um im richtigen Moment als fehlendes Puzzlestück das Ganze sichtbar werden zu lassen.

 

Amerikanische Spuren in Moselgewässern und Weinbergen

 

So bin ich über das Thema Lichtverschmutzung, Nahrungsnetze und Flussufer – eine Pressemeldung der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau, welche in meinem nächsten Text zu „NaturEREIGNISbegleiter / Lebendige Moselweinberge“ folgen wird – auf den Signalkrebs gestoßen. Also auf einen Krebs in unseren Moselgewässern und anscheinend auch in den zur Mosel führenden Zuflüssen. Über diese Recherche bin ich wiederum auf den Kamberkrebs gekommen, der wie der Signalkrebs als invasive Art in unseren Gewässern an Präsenz zunimmt. Und plötzlich stolperte ich über etwas, das zunächst wie eine absurde Pointe der Naturgeschichte wirkt: Auch unter den meisten Weinbergen der Mosel liegen Wurzeln aus Nordamerika verborgen.

 

Eine amerikanische Untergrundinvasion?

 

Natürlich ist der Begriff zugespitzt. Aber genau diese Zuspitzung hat mich neugierig gemacht. Denn plötzlich tauchte Amerika gleich mehrfach unter unseren Füßen auf:

• in den Gewässern als amerikanische Flusskrebse,
• in den Weinbergen als amerikanische Wurzelsysteme,
• und beides hängt mit einer historischen Katastrophe des 19. Jahrhunderts zusammen.

Die Geschichte beginnt nicht an der Mosel, sondern mit den großen Bewegungen der Globalisierung des 19. Jahrhunderts. Pflanzen, Tiere, Erde, Holz, Rebstöcke und Waren wurden zwischen Kontinenten verschifft. Mit ihnen reisten unbemerkt Organismen, Krankheiten und Parasiten. Was heute unter dem Begriff „invasive Arten“ diskutiert wird, begann oft lange vor dem modernen Umweltbewusstsein.

 

Die Reblauskatastrophe und amerikanische Unterlagsreben

 

Im Weinbau war es die Reblaus.
Ein winziges Insekt aus Nordamerika, das vermutlich in den 1860er Jahren nach Europa eingeschleppt wurde. Die Reblaus befällt die Wurzeln der europäischen Weinrebe (Vitis vinifera). Während amerikanische Wildreben über lange Zeit eine gewisse Widerstandskraft gegen den Schädling entwickelt hatten, waren europäische Reben nahezu schutzlos. Ganze Weinlandschaften starben ab. Auch die Mosel blieb davon nicht verschont.

Die Rettung Europas kam paradoxerweise ebenfalls aus Amerika.

Winzer begannen, europäische Edelreben auf amerikanische Unterlagsreben zu pfropfen. Oberirdisch blieb der Riesling erhalten – unterirdisch aber tragen die meisten Rebstöcke bis heute amerikanische Wurzeln. Die Mosel, die wir oft als uralte Kulturlandschaft betrachten, besitzt damit unter der Erde ein verborgenes nordamerikanisches Fundament.

Man könnte fast sagen:
Der europäische Wein blieb europäisch im Geschmack – aber amerikanisch im Wurzelwerk.

 

Signalkrebs und Kamberkrebs verändern die Moselgewässer

 

Und während unter den Weinbergen amerikanische Wurzeln halfen, den Weinbau zu retten, tauchten in den Gewässern andere nordamerikanische Einwanderer auf, die ökologische Probleme verursachten.

Der Kamberkrebs und der Signalkrebs stammen ursprünglich ebenfalls aus Nordamerika. Beide wurden bewusst nach Europa gebracht – teilweise für die Fischerei, teilweise als Ersatz für heimische Krebsarten, deren Bestände zurückgingen. Doch mit ihnen kam ein gefährlicher Pilzerreger: die sogenannte Krebspest. Amerikanische Flusskrebse tragen den Erreger meist in sich, ohne selbst massiv zu erkranken. Für europäische Flusskrebse wie den Edelkrebs wurde die Krankheit jedoch zur Katastrophe.

Heute finden sich Kamberkrebse vor allem in größeren Flusssystemen wie Mosel, Rhein oder Saar. Signalkrebse breiten sich zusätzlich in kleineren Zuflüssen und Oberläufen aus. Beide Arten gelten als invasiv, verdrängen heimische Arten und verändern Nahrungsnetze in den Gewässern.

 

Retter und Bedrohung zugleich: Die doppelte Rolle Amerikas

 

Und plötzlich entsteht ein seltsames Bild:
Unter den Weinbergen retteten amerikanische Wurzeln eine Kulturlandschaft.
In den Flüssen dagegen bedrohen amerikanische Krebse heimische Lebensgemeinschaften.

Amerika wurde damit – aus europäischer Sicht – zugleich Retter und Herausforderung.

Vielleicht zeigt sich gerade darin etwas Grundsätzliches:
Natur ist selten einfach „gut“ oder „schlecht“. Die gleichen globalen Bewegungen, die Probleme schaffen, können auch Lösungen bringen. Die Geschichte der Mosel ist deshalb längst nicht nur regional. Sie ist eine Geschichte weltweiter Verbindungen unter der Erde, in den Flüssen und zwischen den Kontinenten.

 

Forschung zu Biodiversität, Lichtverschmutzung und Gewässern

 

Und genau an dieser Stelle führt die eigene Neugierde wieder zurück zur aktuellen Forschung und zu jener Pressemeldung des Senckenberg Biodiversität und Klimaforschungszentrums Frankfurt, die deutlich macht, wie empfindlich unsere Gewässerökosysteme auf Veränderungen reagieren – und wie eng Licht, Insekten, Flussufer, Nahrungsnetze und invasive Arten miteinander verbunden sind.

Die Natur erzählt ihre Geschichten oft unter unseren Füßen. Man muss manchmal nur beginnen, genauer hinzusehen.

 

Der Untergang der europäischen Flusskrebse

 

Der Untergang der Europäischen Flusskrebse: Wenn Wirtschaft über Naturschutz siegt

Der europäische Flusskrebs wird seit rund 150 Jahren von der Krebspest dahin gerafft. Angesichts dieser Entwicklung wurden aus wirtschaftlichen Gründen gezielt nordamerikanische Signalkrebse in Flüsse und Bäche ausgesetzt. Das massenhafte Sterben der einheimischen Krebse hat sich dadurch noch mehr beschleunigt statt verlangsamt. Wissenschaftler*innen des Senckenberg und anderen europäischen Forschungseinrichtungen berichten in „Frontiers in Ecology and Evolution“, wie es dazu kam und welche Lehren sich daraus ziehen lassen. Am europäischen Flusskrebs sei ersichtlich, dass es mehr schade als nütze gebietsfremde Arten einzuführen, um verlorene Bestände einheimischer Arten zu ersetzen

Dies ist die Geschichte einer gewaltigen Fehlentscheidung, die im Jahr 1860 beginnt. In diesem Jahr wird erstmals beobachtet, dass europäische Flusskrebse (Astacus astacus), auch Edelkrebse genannt, in großer Anzahl sterben. Verantwortlich ist ein Scheinpilz, der die – zumindest für europäische Flusskrebse tödliche – Krebspest verursacht. Rund einhundert Jahre später, 1960, hatte die Krankheit die Bestände der Edelkrebse bereits beträchtlich dezimiert. Um den Verlust zu kompensieren, wurde deshalb u.a. in Finnland, Schweden, Österreich und Spanien der nordamerikanische Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus), der immun gegenüber der Krebspest zu sein schien, in Flüssen und Seen ausgesetzt. Heutzutage hat der Signalkrebs die Oberhand in Europas Gewässern. Und der Edelkrebs? Der ist nach zahlreichen Krebspestwellen inzwischen vom Aussterben bedroht.

„Der Signalkrebs wurde mittlerweile in 28 europäischen Ländern nachgewiesen. Der Einwanderer ist zwar gegen die meisten Krebspest-Erregerstämme resistent, aber er kann den Erreger übertragen. Als man die Tiere massenhaft ausgesetzt hat, hat man dem Edelkrebs daher gleichsam den Todesstoß verpasst“, sagt Dr. Kathrin Theissinger vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und der Universität Koblenz-Landau. Der Signalkrebs gilt in Europa inzwischen als invasive Art und damit als einer der fünf maßgeblichen Faktoren, die weltweit zum Verlust biologischer Vielfalt führen. Theissinger dazu: „Brisant ist, dass der Signalkrebs nicht zufällig in europäische Gewässer gelangt ist, sondern bewusst und wiederholt trotz wissenschaftlicher Bedenken eingebracht wurde und wird“.

Gemeinsam mit Kolleg*innen der Universität Ostfinnland, der Schwedischen Universität für Agrarforschung, des obersten spanischen Wissenschafler-Rates CSIC und der Universität Zagreb zeigt Theissinger in einer Studie auf, wie es dazu kommen konnte. Hauptursache ist der kommerzielle Wert von Flusskrebsen, denn die Tiere stehen seit Jahrhunderten auf Europas Speiseplan. Der Fang der ausgesetzten und sich alsbald entwickelnden Wildbestände der Signalkrebse sollte die wirtschaftlichen Verluste durch den Wegfall der einheimischen Krebse ersetzen. Langfristige ökologische Folgen der Aussetzung einer gebietsfremden Art wurden dem untergeordnet. Zudem wurde der Signalkrebs als gewinnträchtige Art beworben und damit die illegale Aussetzung neben der offiziellen Aussetzung in Gewässer noch gefördert.

Ein weiterer Punkt der zum Untergang der Edelkrebse geführt hat, sind falsche und verzerrte Informationen um den ‚guten Namen‘ des Einwanderers zu schützen. „Es wurde nicht kommuniziert, dass Pacifastacus leniusculus den Erreger der Krebspest an einheimische Arten übertragen kann und wiederholt behauptet, dass Signalkrebse – im Gegensatz zu den einheimischen Arten – gegen den Krebspest-Erreger immun wären. Damals war bereits klar, dass dies nicht für alle Untertypen des Erregers zutrifft. Als sich die Bestände der Signalkrebse nicht wie versprochen entwickelten, wurde die Prognose nicht korrigiert. Einzelne Akteure haben zudem absichtlich versucht, Argumente gegen gebietsfremde Arten in Argumente gegen einheimische Flusskrebse zu verdrehen“, fasst Theissinger zusammen.

Welche vielschichtigen Folgen der dramatische Rückgang der einheimischen Krebse hat, ist noch nicht genau abschätzbar, da derartige Änderungen in Ökosystemen oft erst langfristig sichtbar werden. „Flusskrebs ist nicht gleich Flusskrebs. Die ökologischen Unterschiede gebietsfremder Arten sind oftmals mannigfaltig und der Effekt auf das Ökosystem schwer zu prognostizieren.“, erklärt Theissinger. Eine gezielte Ausrottung der Signalkrebse ist nur in begrenzten Wasserflächen wie Teichen möglich. In Gewässern, die eng miteinander verbunden, wie es häufig in Skandinavien der Fall ist, ist dies praktisch aussichtslos. Eine Korrektur des Fehlers wird also schwierig.

Einen Rettungsplan für die Edelkrebse haben die Wissenschaftler*innen trotzdem erarbeitet. Demnach sollten die Aussetzung, der Fang sowie der Verkauf gebietsfremder Krebse als Lebensmittel verboten werden, Populationen der gebietsfremden Krebse beobachtet und – soweit möglich – neue Populationen ausgerottet werden, die Öffentlichkeit für das Problem invasiver Krebse sensibilisiert und der nachhaltige Fang einheimischer Krebse geprüft werden. „Wir, die Gesellschaft, müssen unsere Umwelt stärker als Ganzes wahrnehmen und ein funktionierenden Ökosystems wertschätzen. Der Signalkrebs ist der am weitesten verbreitete gebietsfremde Krebs in Europa, es gibt aber auch andere gebietsfremde Krebsarten. Um das Aussterben des Europäischen Flusskrebses abzuwenden, muss man wohl eher beim Menschen als bei den Krebsen ansetzen“, so Theissinger.

Originalpublikation:
Jussila J, Edsman L, Maguire I, Diéguez-Uribeondo J and Theissinger K (2021) Money Kills Native Ecosystems: European Crayfish as an Example. Frontiers in Ecology & Evolution, doi: 10.3389/fevo.2021.648495″

 

 

Interessante Links zu dem Thema:
_ https://lfu.rlp.de/fileadmin/lfu/Naturschutz/01_Artenschutz/04_Artenschutzprojekte/01_Artenschutzprojekte/11_Sonstige_Projekte/Flusskrebse_in_Rheinland-Pfalz.pdf oder direkt hier zum Download: Flusskrebse_in_Rheinland-Pfalz

_ oder unser YouTube-Link oben: MOMA-Reporter: Krebs-Plage an der Ahr | ARD Morgenmagazin – vgl. https://youtu.be/hfers-XGvYU?si=B4BsCMcAt7a3Sy0b

 

NaturEREIGNISbegleiter / Lebendige Moselweinberge

 

Zum Schluss für Neugierige unser NaturEREIGNISbegleiter / Lebendige Moselweinberge Fragebogen zu:
_ der Reblaus
_ der Weinrebe (endlich…)
_ dem Signalkrebs
_ dem Kamberkrebs
_ und dem Edelkrebs :

 

 

 

Reblaus

Lateinischer Name
Die Reblaus heißt wissenschaftlich Daktulosphaira vitifoliae.
Sie gehört zu den Blattläusen und stammt ursprünglich aus Nordamerika.

Wie leben Rebläuse?
Rebläuse leben meist in großen Gruppen. Sie besiedeln vor allem die Wurzeln und teilweise auch die Blätter von Weinreben. Die Tiere sind winzig klein und verbringen fast ihr gesamtes Leben verborgen an den Pflanzen.
Die Reblaus bildet unterschiedliche Lebensformen aus:
• Wurzelläuse unter der Erde,
• Blattläuse an den Blättern,
• geflügelte Formen zur Ausbreitung.
Die meisten Tiere leben geschützt im Boden an den Wurzeln der Reben. Dort saugen sie Pflanzensaft aus den feinen Wurzelbereichen.
Eine Art Winterschlaf gibt es nicht direkt. Die Tiere überdauern den Winter meist als Ei oder Larve im Boden. Im Frühjahr beginnen sie wieder aktiv zu werden.
Rebläuse können neue Gebiete besiedeln:
• durch geflügelte Tiere,
• durch Erde,
• durch transportierte Rebstöcke,
• durch menschliche Eingriffe im Weinbau.

Welche Sinnesorgane nutzt die Reblaus?
Die Reblaus besitzt:
• Fühler zur Wahrnehmung von Gerüchen und Berührungen,
• einfache Augen,
• spezielle Sinneszellen zur Orientierung an Pflanzen und Wurzeln.
Besonders wichtig ist vermutlich die chemische Wahrnehmung der Rebenwurzeln.

Wie unterscheiden sich Weibchen und Männchen?
Die Unterschiede sind relativ gering.
Die Weibchen:
• sind meist etwas größer,
• häufiger anzutreffen,
• oft für die Massenvermehrung verantwortlich.
Die Männchen:
• sind kleiner,
• leben oft nur kurz,
• nehmen teilweise keine Nahrung mehr auf.
Viele Generationen entstehen sogar ohne klassische Paarung.

Wie erfolgt Paarung und Fortpflanzung?
Die Fortpflanzung der Reblaus ist kompliziert und wechselt zwischen geschlechtlicher und ungeschlechtlicher Vermehrung.
Besonders problematisch für den Weinbau:
Viele Weibchen können ohne Befruchtung Nachkommen erzeugen. Dadurch können sich Rebläuse sehr schnell vermehren.
Ein einzelnes Tier kann innerhalb kurzer Zeit viele Nachkommen hervorbringen. Dadurch entstehen oft große Populationen an einzelnen Rebstöcken.

Geburt, Geschlechtsreife und Höchstalter
Die Entwicklung verläuft:
• Ei,
• Larvenstadien,
• erwachsenes Tier.
Die Geschlechtsreife wird meist innerhalb weniger Wochen erreicht.
Die einzelnen Tiere leben oft nur einige Wochen bis wenige Monate. Durch die vielen Generationen pro Jahr bleibt die Population jedoch dauerhaft bestehen.

Wie sieht der Jahresablauf aus?
Winter
Überwinterung als Ei oder Larve im Boden.
Frühjahr
Aktivierung der Tiere an den Rebenwurzeln.
Sommer
Starke Vermehrung und teilweise Ausbildung geflügelter Tiere.
Herbst
Weitere Eiablage und Rückzug in geschützte Bereiche.
Je nach Klima können mehrere Generationen pro Jahr entstehen.

Welche Nahrung hat die Reblaus?
Die Reblaus ernährt sich ausschließlich von Pflanzensaft der Weinrebe.
Mit ihrem Saugrüssel verletzt sie:
• Wurzeln,
• junge Pflanzenteile,
• teilweise Blätter.
Die Verletzungen ermöglichen zusätzlich das Eindringen von Pilzen und Krankheitserregern.

Welche Regionen besiedelt die Reblaus?
Die Reblaus kommt heute fast weltweit in Weinbaugebieten vor.
In Rheinland-Pfalz:
• Mosel,
• Saar,
• Ruwer,
• Pfalz,
• Rheinhessen,
• Mittelrhein,
• Ahr.
Da fast alle europäischen Weinberge gefährdet wären, werden Reben heute meist auf amerikanische Unterlagsreben gepfropft.

Welche Reviere beansprucht die Reblaus?
Die Reblaus besitzt kein Revier im klassischen Sinn.
Sie besiedelt:
• einzelne Rebstöcke,
• ganze Weinberge,
• Wurzelsysteme im Boden.
Große Populationen können sich über viele Rebzeilen ausbreiten.

Tarnung und Abwehr
Die wichtigste „Tarnung“ der Reblaus ist ihre geringe Größe und ihre versteckte Lebensweise unter der Erde.
Sie besitzt:
• eine gelbliche bis grünliche Färbung,
• winzige Körper,
• kaum auffällige Bewegungen.
Dadurch bleibt ein Befall lange unbemerkt.

Welche Gefahren bestehen für die Reblaus?
Die Reblaus selbst gilt heute nicht als gefährdet.
Sie ist weltweit verbreitet.
Gefahren entstehen eher durch:
• Pflanzenschutzmaßnahmen,
• resistente Unterlagsreben,
• moderne Weinbaukontrollen.
Natürliche Feinde:
• kleine räuberische Insekten,
• Milben,
• Bodenorganismen.
Der Mensch versucht vor allem, ihre Ausbreitung zu kontrollieren.

Welche Bedeutung hat die Reblaus für die Natur?
Ökologisch gehört die Reblaus zu den spezialisierten Pflanzensaft-Saugern.
Sie ist Teil:
• von Nahrungsketten,
• von Bodenökosystemen,
• von Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Insekten.
Historisch wurde sie allerdings vor allem als Schädling bekannt.

Wo kann man die Reblaus an der Mosel finden?
Die Reblaus lebt verborgen an den Wurzeln der Weinreben. Sichtbar ist sie daher kaum.
Mögliche Orte:
• Weinberge der Mosel,
• ältere Rebflächen,
• Versuchsanlagen,
• Wurzelbereiche ausgegrabener Rebstöcke.
Mit bloßem Auge ist sie nur schwer zu erkennen.

Gibt es Rebläuse auch im Garten?
Ja — theoretisch überall dort, wo Weinreben wachsen.
Wer:
• Wein an Hauswänden,
• Pergolen,
• kleine Weinreben im Garten hält,
kann auch Rebläuse im Boden haben.
Durch moderne Unterlagsreben entstehen jedoch meist keine großen Schäden mehr.

Welche ökonomische Funktion hat die Reblaus?
Die Reblaus hatte enorme wirtschaftliche Auswirkungen.
Im 19. Jahrhundert zerstörte sie große Teile des europäischen Weinbaus.
Gleichzeitig führte die Krise zu:
• neuen Veredelungstechniken,
• modernen Unterlagsreben,
• internationaler Forschung,
• Veränderungen im Weinbau.
Bis heute beeinflusst sie die gesamte Weinwirtschaft Europas.

Welche ökologische Funktion hat die Reblaus?
Die Reblaus zeigt:
• wie empfindlich Monokulturen sein können,
• wie stark globale Artenwanderungen Ökosysteme verändern,
• wie eng Pflanzen, Böden und Insekten verbunden sind.
Sie wurde damit auch zu einem Symbol für biologische Globalisierung.

Gibt es mythologische oder symbolische Bedeutungen?
Direkte mythologische Bedeutungen besitzt die Reblaus kaum.
Symbolisch steht sie heute oft für:
• versteckte Gefahren,
• globale Krisen,
• unsichtbare Veränderungen,
• die Verletzlichkeit menschlicher Kulturlandschaften.
Im Weinbau gilt sie bis heute als historischer Wendepunkt Europas.

 

 

 

Weinrebe

Lateinischer Name
Vitis vinifera
Die Europäische Weinrebe gehört zur Familie der Weinrebengewächse (Vitaceae).

Kurze allgemeine Beschreibung
Die Weinrebe ist eine mehrjährige Kletterpflanze mit langen Ranken und verholzenden Trieben. Sie zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit.
Blätter
• handförmig gelappt,
• meist grün,
• je nach Sorte unterschiedlich groß.
Blüten
Die Weinrebe blüht meist:
• zwischen Mai und Juni.
Die Blüten sind:
• klein,
• grünlich,
• eher unscheinbar,
• oft leicht süßlich duftend.
Früchte
Die Weintrauben reifen:
• je nach Sorte zwischen August und Oktober.
Die Früchte können:
• grün,
• gelb,
• rot,
• blau,
• violett oder fast schwarz sein.
Essbar sind:
• die Trauben,
• teilweise junge Blätter,
• Traubensaft,
• Rosinen,
• Wein,
• Essig,
• Traubenkernprodukte.
Die Nutzungszeit reicht:
• von Sommer bis Herbst,
• verarbeitete Produkte ganzjährig.

Was ist zu beachten?
Verwechslungen sind bei kultivierten Weinreben eher selten.
Verwechslungsgefahr besteht teilweise mit:
• wildem Wein,
• Zierpflanzen,
• selten mit giftigen Kletterpflanzen.
Beim Sammeln oder Nutzen sollte man beachten:
• keine fremden Weinberge ohne Erlaubnis betreten,
• keine unreifen oder behandelten Trauben essen,
• Pflanzenschutzmaßnahmen berücksichtigen.
Wild wachsende Weinreben sind in Deutschland selten.

Kurze Geschichte der Weinrebe
Die Weinrebe gehört zu den ältesten Kulturpflanzen Europas und Vorderasiens.
Ursprung
Vermutlich:
• Kaukasus,
• Vorderasien,
• Mittelmeerraum.
Bereits vor mehreren tausend Jahren wurde Wein angebaut.
Hauptverbreitung
Heute weltweit:
• Europa,
• Nord- und Südamerika,
• Australien,
• Südafrika,
• Asien.
Seit wann in Deutschland?
Die Römer brachten den systematischen Weinbau vor rund 2000 Jahren nach Deutschland.
Seit wann an der Mosel?
An der Mosel begann der Weinbau vermutlich:
• bereits in römischer Zeit,
• also etwa ab dem 1. Jahrhundert nach Christus.
Die Mosel zählt damit zu den ältesten Weinlandschaften Deutschlands.

Welche Anforderungen bestehen an Boden und Umgebung?
Die Weinrebe liebt:
• sonnige,
• warme,
• luftige Standorte.
Böden
Besonders geeignet:
• Schiefer,
• Kalk,
• Kies,
• sandige Böden,
• gut durchlässige Böden.
Sonne und Wärme
Die Rebe benötigt:
• viel Licht,
• lange Vegetationszeiten,
• möglichst warme Hänge.
Wasser
Sie verträgt Trockenheit relativ gut, benötigt aber:
• ausreichend Wasser im Frühjahr und Sommer.
Frost
Spätfrost kann problematisch sein:
• besonders während Austrieb und Blüte.
Die Moselsteilhänge bieten:
• Wärme,
• Sonnenspeicherung durch Schiefer,
• Schutzlagen.

Welche Besonderheiten hat die Weinrebe?
Die Weinrebe:
• ist eine langlebige Kletterpflanze,
• kann Jahrzehnte bis über hundert Jahre alt werden,
• besitzt tiefe Wurzeln,
• passt sich gut an trockene Standorte an.
Besonders bemerkenswert:
Die meisten europäischen Reben wachsen heute auf amerikanischen Unterlagsreben, um sie gegen die Reblaus zu schützen.
Die Pflanze prägt ganze Kulturlandschaften.

Welche positiven Eigenschaften hat die Weinrebe?
Die Weinrebe:
• liefert energiereiche Früchte,
• spendet Schatten,
• bindet Hänge,
• prägt traditionelle Landschaften,
• besitzt kulturelle Bedeutung.
Trauben enthalten:
• Zucker,
• Vitamine,
• Mineralstoffe,
• sekundäre Pflanzenstoffe.

Wo an den Weinbergen kann ich die Weinrebe finden?
Natürlich direkt:
• in den Rebzeilen,
• an Steilhängen,
• auf Terrassen,
• an Trockenmauern,
• entlang der Moselhänge.
Besonders eindrucksvoll:
• Steillagen der Mittelmosel,
• Saar- und Ruwerhänge,
• historische Terrassenweinberge.

Kann ich die Weinrebe im Garten kultivieren?
Ja — Weinreben eignen sich gut für:
• Hauswände,
• Pergolen,
• Gärten,
• Terrassen.
Sie gelten nicht als Unkraut.
Die Pflanze siedelt sich meist nicht selbst stark an und wird normalerweise gezielt gepflanzt.
Anbau
Wichtig sind:
• sonniger Standort,
• Rankhilfe,
• Rückschnitt,
• durchlässiger Boden.
Viele robuste Sorten eignen sich auch für Hobbygärten.

Welche Bedeutung hat die Weinrebe für Tiere und Insekten?
Die Weinrebe bietet:
• Nahrung,
• Schatten,
• Lebensräume.
Besucher der Blüten:
• Wildbienen,
• Honigbienen,
• kleine Käfer,
• Fliegen.
Die Früchte dienen als Nahrung für:
• Vögel,
• Wespen,
• kleine Säugetiere.
Alte Weinberge besitzen oft hohe Bedeutung für:
• Eidechsen,
• Spinnen,
• Wildpflanzen,
• Insektenvielfalt.

Welche ökonomische Funktion hat die Weinrebe?
Die Weinrebe gehört weltweit zu den wirtschaftlich wichtigsten Kulturpflanzen.
An der Mosel:
• prägt sie Tourismus,
• Landwirtschaft,
• Gastronomie,
• Kultur,
• Landschaftspflege.
Produkte:
• Wein,
• Traubensaft,
• Sekt,
• Rosinen,
• Essig,
• Kosmetikprodukte.
Der Weinbau ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor der Region.

Welche ökologische Funktion hat die Weinrebe?
Weinberge bilden:
• spezielle Kulturlandschaften,
• Wärmeinseln,
• Lebensräume für seltene Arten.
Traditionelle Weinberge fördern:
• Trockenrasen,
• Insekten,
• Reptilien,
• Vogelarten.
Intensive Bewirtschaftung kann jedoch auch:
• Artenvielfalt verringern,
• Böden belasten,
• Monokulturen fördern.

Gibt es mythologische oder religiöse Bedeutungen?
Ja — die Weinrebe besitzt eine sehr starke symbolische Bedeutung.
Religion
Im Christentum:
• Symbol für Leben,
• Gemeinschaft,
• Blut Christi,
• Abendmahl.
Antike Mythologie
In der griechischen und römischen Welt:
• Symbol für Fruchtbarkeit,
• Lebensfreude,
• Ekstase,
• Dionysos beziehungsweise Bacchus.
Symbolik
Die Weinrebe steht bis heute für:
• Kultur,
• Genuss,
• Geduld,
• Wandlung,
• Verbindung zwischen Mensch und Landschaft.
An der Mosel prägt sie nicht nur die Hänge, sondern auch die kulturelle Identität vieler Orte.

 

 

 

Signalkrebs

Lateinischer Name
Pacifastacus leniusculus
Der Signalkrebs gehört zur Familie der Flusskrebse und stammt ursprünglich aus Nordamerika.

Kurze allgemeine Beschreibung der Tierart
Der Signalkrebs ist ein relativ großer Flusskrebs mit kräftigen Scheren und einem robusten Körperbau.
Typisch sind:
• braun bis olivgrüne Färbungen
• helle bis weißliche Flecken an den Scherengelenken
• ein harter Panzer
• lange Fühler
Die Tiere können eine Körperlänge von etwa 12 bis 20 Zentimetern erreichen.
Der Signalkrebs wurde ursprünglich nach Europa eingeführt, weil heimische Flusskrebse stark zurückgingen.

Wie leben die Tiere?
Signalkrebse leben meist am Gewässergrund.
Sie halten sich auf:
• unter Steinen
• zwischen Wurzeln
• in selbst gegrabenen Höhlen
• an Uferbereichen
• zwischen Wasserpflanzen
Die Tiere sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
Sie leben nicht streng in Gruppen, können aber in geeigneten Gewässern sehr hohe Bestände bilden.
Einen echten Winterschlaf machen sie nicht. In kalten Zeiten werden sie jedoch deutlich träger.
Der Signalkrebs breitet sich aktiv aus und besiedelt neue Gewässer:
• über Flüsse und Bäche
• entlang von Uferzonen
• teilweise auch durch menschliche Verschleppung
Die Tiere können überraschend gut laufen und kurze Strecken sogar außerhalb des Wassers zurücklegen.

Welche Sinnesorgane nutzen die Tiere?
Der Signalkrebs besitzt:
• Facettenaugen
• lange Tast- und Geruchsfühler
• empfindliche Sinneshaare
• Wahrnehmung von Wasserbewegungen
Besonders wichtig sind Geruchs- und Tastwahrnehmung.
Damit finden die Tiere:
• Nahrung
• Partner
• Verstecke
• Gefahrenquellen

Wie unterscheiden sich Weibchen und Männchen?
Männchen sind meist:
• größer
• kräftiger gebaut
• mit stärkeren Scheren ausgestattet
Weibchen besitzen:
• breiteren Hinterleib
• Platz für die Eier unter dem Körper
Die Färbung unterscheidet sich meist nur wenig.

Welche Informationen gibt es zur Paarung und Fortpflanzung?
Die Paarung erfolgt meist im Herbst.
Das Weibchen trägt die befruchteten Eier:
• über den Winter
• unter dem Hinterleib angeheftet
Im Frühjahr schlüpfen die Jungkrebse.
Die Jungtiere bleiben zunächst noch einige Zeit am Muttertier.
Ein Weibchen kann je nach Größe mehrere hundert Eier tragen.

Geburt, Geschlechtsreife und Höchstalter
Die Entwicklung verläuft:
• Ei
• Jungkrebs
• mehrfaches Häuten
• erwachsenes Tier
Die Geschlechtsreife wird meist nach zwei bis vier Jahren erreicht.
Signalkrebse können:
• etwa sieben bis zehn Jahre alt werden
• teilweise auch älter
Zum Wachsen müssen sie regelmäßig ihren Panzer häuten.

Wie sieht der Jahresablauf aus?
Winter
Die Tiere leben zurückgezogen und bewegen sich weniger.
Frühjahr
Die Jungkrebse schlüpfen.
Die Tiere werden wieder aktiver.
Sommer
Starke Nahrungssuche und Wachstum.
Viele Tiere wandern in neue Bereiche.
Herbst
Paarungszeit und Vorbereitung auf den Winter.

Welche Nahrung haben die Tiere?
Der Signalkrebs ist ein Allesfresser.
Zur Nahrung gehören:
• Wasserpflanzen
• Algen
• kleine Tiere
• Würmer
• Schnecken
• Fischlaich
• tote Tiere
• Insektenlarven
Die Tiere suchen aktiv am Gewässergrund nach Nahrung.

Welche Regionen besiedeln die Tiere?
Der Signalkrebs stammt ursprünglich aus Nordamerika.
Heute lebt er in vielen Teilen Europas.
In Rheinland-Pfalz kommt er unter anderem vor:
• an Mosel
• Saar
• Ruwer
• kleineren Zuflüssen
• Seen und Weihern
Die Art breitet sich weiterhin aus.

Welche Reviere beanspruchen die Tiere?
Die Tiere nutzen:
• Uferbereiche
• Höhlen
• Verstecke unter Steinen
• strukturreiche Gewässerabschnitte
Größere Tiere verteidigen teilweise ihre Verstecke gegen andere Krebse.

Tarnung und Abwehr
Die bräunlich-grüne Färbung tarnt die Tiere gut am Gewässergrund.
Zur Verteidigung dienen:
• kräftige Scheren
• Fluchtbewegungen
• schnelles Rückwärtsschwimmen
• Verstecken in Höhlen
Bei Gefahr schlagen sie mit dem Hinterleib kräftig nach hinten aus.

Welche Gefahren bestehen für die Tiere?
Der Signalkrebs gilt derzeit nicht als gefährdet.
Die Bestände nehmen vielerorts zu.
Gefahren bestehen durch:
• Gewässerverschmutzung
• Trockenheit
• starke Hitze
• Fressfeinde
• Fischerei
Natürliche Feinde:
• Fische
• Reiher
• Otter
• Waschbären
Der Mensch beeinflusst die Art sowohl durch Bekämpfung als auch durch frühere Aussetzungen.

Welche Bedeutung haben die Tiere für die Natur?
Der Signalkrebs verändert viele Gewässerökosysteme.
Er beeinflusst:
• Wasserpflanzen
• Kleintierbestände
• Fischlaich
• Uferstrukturen
Außerdem verdrängt er heimische Flusskrebse und überträgt die Krebspest.
Gleichzeitig dient er anderen Tieren als Nahrung.

Wo an oder um die Weinberge an der Mosel kann ich die Tierart finden?
Besonders gut findet man Signalkrebse:
• in ruhigeren Moselbereichen
• an Zuflüssen
• unter Steinen
• an naturnahen Ufern
• in strukturreichen Bachabschnitten
Am aktivsten sind sie:
• nachts
• in der Dämmerung
Tagsüber verstecken sie sich meist.

Gibt es diese Tiere auch im Garten?
Ja — theoretisch in:
• Gartenteichen
• größeren Teichanlagen
• verbundenen Gewässern
Eine Haltung oder Aussetzung sollte jedoch niemals unkontrolliert erfolgen.
Invasive Arten können große ökologische Schäden verursachen.

Welche ökonomische Funktion haben die Tiere?
Der Signalkrebs wird teilweise:
• gefangen
• gegessen
• vermarktet
In einigen Ländern besitzt er wirtschaftliche Bedeutung für Fischerei und Gastronomie.
Gleichzeitig verursacht er:
• ökologische Schäden
• Probleme für heimische Arten
• Kosten im Gewässermanagement

Welche ökologische Funktion haben die Tiere?
Der Signalkrebs ist:
• Aasfresser
• Räuber
• Pflanzenfresser
Dadurch beeinflusst er ganze Nahrungsketten.
Er gehört heute zu den bedeutenden invasiven Arten europäischer Gewässer.
Die Art zeigt, wie stark globale Tierwanderungen Ökosysteme verändern können.

Gibt es mythologische oder symbolische Bedeutungen?
Direkte mythologische Bedeutungen besitzt der Signalkrebs kaum.
Allgemein gelten Krebse jedoch oft als Symbol für:
• Schutz
• Rückzug
• Wandel
• Anpassung
• verborgene Kräfte des Wassers
In der modernen Umweltbetrachtung steht der Signalkrebs häufig symbolisch für:
• Globalisierung der Natur
• invasive Arten
• menschliche Eingriffe in Ökosysteme
• unbeabsichtigte Folgen biologischer Einführungen

 

 

 

Kamberkrebs

Lateinischer Name
Faxonius limosus
(früher: Orconectes limosus)
Der Kamberkrebs gehört zur Familie der Flusskrebse und stammt ursprünglich aus Nordamerika.

Kurze allgemeine Beschreibung der Tierart
Der Kamberkrebs ist ein mittelgroßer Flusskrebs mit eher schlankem Körperbau.
Typisch sind:
• braune bis olivfarbene Färbungen
• dunkle Querstreifen am Hinterleib
• orangefarbene Scherenspitzen mit dunklem Rand
• lange Fühler
• relativ schmale Scheren
Die Tiere erreichen meist eine Körperlänge von etwa 8 bis 14 Zentimetern.
Der Kamberkrebs zählt heute zu den bekanntesten invasiven Flusskrebsarten Europas.

Wie leben die Tiere?
Kamberkrebse leben überwiegend am Gewässergrund.
Sie halten sich auf:
• unter Steinen
• zwischen Wurzeln
• in Uferhöhlen
• in schlammigen Bereichen
• zwischen Wasserpflanzen
Die Tiere sind vor allem nachts aktiv.
Tagsüber verstecken sie sich meist.
Sie leben nicht streng sozial, können aber sehr hohe Bestandsdichten erreichen.
Einen echten Winterschlaf machen sie nicht. In kalten Monaten werden sie jedoch deutlich träger.
Der Kamberkrebs breitet sich stark aus und besiedelt:
• Flüsse
• Kanäle
• Seen
• langsam fließende Gewässer
Die Tiere können neue Gebiete aktiv erwandern und kurze Strecken auch außerhalb des Wassers zurücklegen.

Welche Sinnesorgane nutzen die Tiere?
Der Kamberkrebs besitzt:
• Facettenaugen
• lange Tast- und Geruchsfühler
• empfindliche Sinneshaare
• Wahrnehmung von Wasserbewegungen
Besonders wichtig sind Geruchs- und Tastsinn.
Damit finden die Tiere:
• Nahrung
• Partner
• Verstecke
• Gefahren

Wie unterscheiden sich Weibchen und Männchen?
Männchen sind meist:
• etwas größer
• kräftiger gebaut
• mit stärkeren Scheren ausgestattet
Weibchen besitzen:
• breiteren Hinterleib
• Platz für die Eier unter dem Körper
Die Färbung unterscheidet sich meist nur wenig.

Welche Informationen gibt es zur Paarung und Fortpflanzung?
Die Paarung erfolgt meist im Herbst.
Die Weibchen tragen die befruchteten Eier:
• über den Winter
• unter dem Hinterleib
Im Frühjahr schlüpfen die Jungkrebse.
Die Jungtiere bleiben zunächst am Muttertier befestigt.
Ein Weibchen kann mehrere hundert Eier tragen.
Der Kamberkrebs vermehrt sich sehr erfolgreich und breitet sich dadurch schnell aus.

Geburt, Geschlechtsreife und Höchstalter
Die Entwicklung verläuft:
• Ei
• Jungkrebs
• mehrere Häutungen
• erwachsenes Tier
Die Geschlechtsreife wird meist nach ein bis drei Jahren erreicht.
Kamberkrebse können:
• etwa fünf bis acht Jahre alt werden
• teilweise auch älter
Zum Wachstum müssen sie regelmäßig ihren Panzer abwerfen.

Wie sieht der Jahresablauf aus?
Winter
Die Tiere leben zurückgezogen und bewegen sich weniger.
Frühjahr
Die Jungkrebse schlüpfen.
Die Tiere werden wieder aktiver.
Sommer
Starke Nahrungssuche und Ausbreitung.
Viele Tiere wandern entlang der Gewässer.
Herbst
Paarungszeit und Vorbereitung auf den Winter.

Welche Nahrung haben die Tiere?
Der Kamberkrebs ist ein Allesfresser.
Zur Nahrung gehören:
• Wasserpflanzen
• Algen
• Würmer
• Schnecken
• Insektenlarven
• Fischlaich
• tote Tiere
• kleine Wassertiere
Die Tiere suchen aktiv am Gewässerboden nach Nahrung.

Welche Regionen besiedeln die Tiere?
Der Kamberkrebs stammt ursprünglich aus Nordamerika.
Heute lebt er in vielen Teilen Europas.
In Rheinland-Pfalz kommt er unter anderem vor:
• an Mosel
• Saar
• Rhein
• langsam fließenden Gewässern
• Seen und Altwassern
Besonders große Flusssysteme werden häufig besiedelt.
Die Art breitet sich weiterhin stark aus.

Welche Reviere beanspruchen die Tiere?
Die Tiere nutzen:
• Uferbereiche
• Gewässergrund
• Höhlen
• Verstecke unter Steinen
• schlammige Zonen
Größere Tiere verteidigen teilweise ihre Verstecke gegen andere Krebse.

Tarnung und Abwehr
Die bräunlich-olivfarbene Färbung tarnt die Tiere gut am Gewässergrund.
Zur Verteidigung dienen:
• kräftige Scheren
• schnelles Rückwärtsschwimmen
• Verstecken
• Drohhaltungen
Bei Gefahr schlagen sie mit dem Hinterleib kräftig zurück und fliehen rückwärts durchs Wasser.

Welche Gefahren bestehen für die Tiere?
Der Kamberkrebs gilt derzeit nicht als gefährdet.
Die Bestände nehmen vielerorts zu.
Gefahren bestehen durch:
• Gewässerverschmutzung
• Trockenheit
• Sauerstoffmangel
• Fressfeinde
• Fischerei
Natürliche Feinde:
• Raubfische
• Reiher
• Otter
• Waschbären
Der Mensch beeinflusst die Art sowohl durch Bekämpfung als auch durch frühere Aussetzungen.

Welche Bedeutung haben die Tiere für die Natur?
Der Kamberkrebs verändert viele Gewässerökosysteme.
Er beeinflusst:
• Wasserpflanzen
• Kleintierbestände
• Fischlaich
• Bodenzonen von Gewässern
Außerdem verdrängt er heimische Flusskrebsarten und überträgt die Krebspest.
Gleichzeitig dient er anderen Tieren als Nahrung.

Wo an oder um die Weinberge an der Mosel kann ich die Tierart finden?
Besonders gut findet man Kamberkrebse:
• in ruhigeren Moselabschnitten
• an Buhnen
• unter Steinen
• an schlammigen Ufern
• in Altwassern und Hafenbereichen
Die Tiere sind vor allem:
• nachts
• in der Dämmerung aktiv
Tagsüber verstecken sie sich meist.

Gibt es diese Tiere auch im Garten?
Ja — theoretisch in:
• größeren Gartenteichen
• verbundenen Wasseranlagen
• naturnahen Teichen
Eine Aussetzung sollte jedoch niemals erfolgen.
Invasive Arten können erhebliche ökologische Schäden verursachen.

Welche ökonomische Funktion haben die Tiere?
Der Kamberkrebs wird teilweise:
• gefangen
• gegessen
• regional vermarktet
Gleichzeitig verursacht er:
• Schäden an Gewässerökosystemen
• Probleme für heimische Arten
• Kosten für Gewässermanagement
Die wirtschaftliche Bedeutung ist geringer als beim Signalkrebs.

Welche ökologische Funktion haben die Tiere?
Der Kamberkrebs ist:
• Aasfresser
• Räuber
• Pflanzenfresser
Dadurch beeinflusst er:
• Nahrungsketten
• Gewässerstrukturen
• Artenzusammensetzungen
Die Art gilt als typisches Beispiel für invasive Tierarten in Europa.

Gibt es mythologische oder symbolische Bedeutungen?
Direkte mythologische Bedeutungen besitzt der Kamberkrebs kaum.
Allgemein gelten Krebse oft als Symbol für:
• Schutz
• Rückzug
• Anpassung
• Wandel
• verborgene Kräfte des Wassers
Heute steht der Kamberkrebs häufig symbolisch für:
• biologische Globalisierung
• invasive Arten
• menschliche Eingriffe in Naturkreisläufe
• die unvorhersehbaren Folgen globaler Artenwanderungen

 

 

 

Edelkrebs

Lateinischer Name
Astacus astacus
Der Edelkrebs gehört zur Familie der Flusskrebse und ist die bekannteste heimische Flusskrebsart Europas.

Kurze allgemeine Beschreibung der Tierart
Der Edelkrebs ist ein relativ großer und kräftig gebauter Flusskrebs.
Typisch sind:
• dunkelbraune bis rotbraune Färbungen
• kräftige Scheren
• glatter, harter Panzer
• rötliche Unterseiten der Scheren
• lange Fühler
Die Tiere können eine Körperlänge von etwa 12 bis 20 Zentimetern erreichen.
Der Edelkrebs galt früher in vielen Regionen Europas als häufig, ist heute jedoch selten geworden.

Wie leben die Tiere?
Edelkrebse leben überwiegend am Gewässergrund.
Sie halten sich auf:
• unter Steinen
• zwischen Wurzeln
• in selbst gegrabenen Uferhöhlen
• unter Totholz
• in naturnahen Gewässerbereichen
Die Tiere sind vor allem:
• dämmerungsaktiv
• nachtaktiv
Tagsüber verstecken sie sich meist.
Edelkrebse leben eher einzeln und verteidigen häufig ihre Verstecke.
Einen echten Winterschlaf machen sie nicht. Im Winter bewegen sie sich jedoch deutlich weniger.
Die Tiere wandern normalerweise nur kurze Strecken und gelten als weniger ausbreitungsfreudig als invasive Krebsarten.

Welche Sinnesorgane nutzen die Tiere?
Der Edelkrebs besitzt:
• Facettenaugen
• lange Tast- und Geruchsfühler
• empfindliche Sinneshaare
• Wahrnehmung von Wasserbewegungen
Besonders wichtig sind:
• Geruchssinn
• Tastsinn
Damit finden die Tiere:
• Nahrung
• Partner
• Verstecke
• Gefahrenquellen

Wie unterscheiden sich Weibchen und Männchen?
Männchen sind meist:
• größer
• kräftiger gebaut
• mit stärkeren Scheren ausgestattet
Weibchen besitzen:
• breiteren Hinterleib
• Platz für die Eier unter dem Körper
Die Färbung ist meist ähnlich.

Welche Informationen gibt es zur Paarung und Fortpflanzung?
Die Paarung erfolgt meist im Herbst.
Das Weibchen trägt die befruchteten Eier:
• über den Winter
• unter dem Hinterleib
Im späten Frühjahr oder Frühsommer schlüpfen die Jungkrebse.
Die Jungtiere bleiben zunächst am Muttertier befestigt.
Ein Weibchen trägt je nach Größe:
• etwa 50 bis 200 Eier
Die Fortpflanzung verläuft langsamer als bei vielen invasiven Krebsarten.

Geburt, Geschlechtsreife und Höchstalter
Die Entwicklung verläuft:
• Ei
• Jungkrebs
• mehrere Häutungen
• erwachsenes Tier
Die Geschlechtsreife wird meist nach:
• drei bis fünf Jahren erreicht
Edelkrebse können:
• zehn bis zwanzig Jahre alt werden
• teilweise noch älter
Zum Wachstum müssen sie regelmäßig ihren Panzer häuten.

Wie sieht der Jahresablauf aus?
Winter
Die Tiere leben zurückgezogen und bewegen sich wenig.
Die Weibchen tragen die Eier.
Frühjahr
Die Jungkrebse schlüpfen.
Die Aktivität nimmt wieder zu.
Sommer
Nahrungssuche, Wachstum und Häutungen.
Herbst
Paarungszeit und Vorbereitung auf den Winter.

Welche Nahrung haben die Tiere?
Der Edelkrebs ist ein Allesfresser.
Zur Nahrung gehören:
• Wasserpflanzen
• Algen
• Insektenlarven
• Würmer
• Schnecken
• kleine Wassertiere
• tote Tiere
Die Tiere suchen vor allem nachts aktiv nach Nahrung.

Welche Regionen besiedeln die Tiere?
Der Edelkrebs war früher in großen Teilen Europas verbreitet.
Heute existieren nur noch kleinere Bestände.
In Rheinland-Pfalz findet man ihn vor allem:
• in naturnahen Bächen
• in sauberen Fließgewässern
• in kühlen Oberläufen
• in geschützten Gewässern
An der Mosel selbst ist der Edelkrebs selten geworden.
Die Art leidet stark unter:
• Krebspest
• invasiven Krebsarten
• Gewässerveränderungen

Welche Reviere beanspruchen die Tiere?
Die Tiere nutzen:
• naturnahe Uferbereiche
• Höhlen
• Unterstände
• strukturreiche Gewässerabschnitte
Edelkrebse verteidigen ihre Verstecke oft gegen Artgenossen.

Tarnung und Abwehr
Die dunkle Färbung tarnt die Tiere gut am Gewässergrund.
Zur Verteidigung dienen:
• kräftige Scheren
• Drohhaltungen
• Rückwärtsschwimmen
• Verstecken in Höhlen
Bei Gefahr fliehen sie schnell rückwärts durchs Wasser.

Welche Gefahren bestehen für die Tiere?
Der Edelkrebs gilt in vielen Regionen als gefährdet.
Die Bestände nehmen seit langer Zeit ab.
Die größten Gefahren:
• Krebspest
• invasive Krebsarten
• Gewässerverschmutzung
• Ausbau von Flüssen
• Verlust naturnaher Ufer
• Trockenheit und Klimawandel
Natürliche Feinde:
• Fische
• Reiher
• Otter
• Waschbären
Besonders problematisch ist die Konkurrenz durch:
• Signalkrebs
• Kamberkrebs

Welche Bedeutung haben die Tiere für die Natur?
Der Edelkrebs gehört ursprünglich zu den wichtigsten größeren Wirbellosen europäischer Gewässer.
Er beeinflusst:
• Nahrungsketten
• Gewässerböden
• Pflanzenbestände
• Kleintiergemeinschaften
Außerdem dient er anderen Tieren als Nahrung.
Der Edelkrebs gilt als wichtiger Zeiger für:
• saubere
• naturnahe
• strukturreiche Gewässer

Wo an oder um die Weinberge an der Mosel kann ich die Tierart finden?
An der eigentlichen Mosel ist der Edelkrebs selten.
Mögliche Lebensräume:
• kleinere naturnahe Zuflüsse
• kühlere Bäche
• ruhige Oberläufe
• strukturreiche Gewässer mit guter Wasserqualität
Besonders aktiv sind die Tiere:
• nachts
• in der Dämmerung
Tagsüber verstecken sie sich meist.

Gibt es diese Tiere auch im Garten?
Theoretisch ja:
• in großen naturnahen Teichen
• in sehr sauberen Wasseranlagen
Die Haltung ist jedoch schwierig.
Wichtig sind:
• kühles Wasser
• Sauerstoffreichtum
• gute Wasserqualität
Eine Aussetzung fremder Tiere sollte niemals erfolgen.

Welche ökonomische Funktion haben die Tiere?
Der Edelkrebs war früher ein bedeutender Speisekrebs Europas.
Heute besitzt er:
• kulturelle Bedeutung
• Bedeutung für Naturschutzprojekte
• Bedeutung für ökologische Gewässerbewertung
Die wirtschaftliche Nutzung ist heute stark eingeschränkt.

Welche ökologische Funktion haben die Tiere?
Der Edelkrebs ist:
• Aasfresser
• Pflanzenfresser
• Räuber kleiner Tiere
Dadurch beeinflusst er:
• Nahrungsketten
• Stoffkreisläufe
• Gewässerstrukturen
Die Art gilt als wichtiger Bestandteil naturnaher europäischer Gewässerökosysteme.

Gibt es mythologische oder symbolische Bedeutungen?
Ja — der Edelkrebs besitzt in Europa eine gewisse kulturgeschichtliche Symbolik.
Krebse stehen häufig für:
• Schutz
• Rückzug
• Wandel
• Erneuerung
• Anpassungsfähigkeit
Der Edelkrebs gilt heute oft als Symbol für:
• bedrohte heimische Arten
• Verlust naturnaher Gewässer
• die Verletzlichkeit europäischer Ökosysteme
In einigen Regionen Europas war der Krebs früher auch ein Symbol für Wohlstand und hochwertige Nahrung.

 

 

Alle Texte zum Thema „NaturEREIGNISbegleiter / Lebendige Moselweinberge“ finden Sie unter:
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Vortext / Kommentar: Christph Maisenbacher – 22. Mai 2026
Quelle (vollständig zitierter Text): Sabine Wendler – Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum – Pressestelle – Pressemeldung vom 20.08.2021
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Foto 1: © Ivana Maguire / Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (gefiltert) – Logo: © DLR Mosel – Foto 2: © Anders Asp / Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung – Video / Youtube: © ARD – Tageschau – Morgenmagazin – Foto 3-7: Foto: Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau

Dieser Text in LEICHTER SPRACHE ist veröffentlicht unter:
https://www.trierer-umschau.de/2026-05-22-cb/

Die Text-Folge „Lebendige Moselweinberge“ ist Dauno gewidmet:
vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-11-03-ba/