Inbetriebnahme der Anlage für klimaneutrales Metall-Pulver.
Von links nach rechts:
Alexander Kircheis von der Firma Indutherm,
Cederic Bouillon,
Martin Bonenberger,
Michael Wahl,
Adrian Huwer
und Sebastian Kiechle.
Foto: © Jannik Scheer / Umwelt-Campus Birkenfeld

LEICHTE SPRACHE - UMWELT-CAMPUS BIRKENFELD

Umwelt-Campus Birkenfeld: Neue Anlage für klimaneutrales Metall-Pulver im 3D-Druck. – Die Anlage setzt neue Maßstäbe.

Wie entsteht Metall-Pulver für den industriellen 3D-Druck?
Der Umwelt-Campus Birkenfeld erklärt die Technik.
Dort gibt es jetzt auch eine neue Anlage.
Die Anlage stellt klimaneutrales Metall-Pulver her.
Das Projekt verbindet moderne Produktion, Recycling und erneuerbare Energien.
Die Technik kann wichtig für eine nachhaltige Industrie der Zukunft werden.

 

Additive Fertigung:
Wie heute Metall-Teile Schicht für Schicht entstehen

 

Der Umwelt-Campus Birkenfeld hat eine neue Anlage eröffnet.

Die Anlage stellt klimaneutrales Metall-Pulver her.

Das Pulver wird für die additive Fertigung benutzt.

Additive Fertigung bedeutet:
Ein Metall-Teil wird Schicht für Schicht aufgebaut.

Viele Menschen sagen auch:
Metall-3D-Druck.

Dabei wird das Metall nicht aus einem großen Block herausgeschnitten.

Stattdessen entsteht das Teil langsam aus vielen dünnen Schichten.

Dafür braucht man sehr feines Metall-Pulver.

 

Das VIGA-Verfahren:
Wie aus flüssigem Metall feines Pulver wird

 

Am Umwelt-Campus Birkenfeld wird das Pulver mit dem VIGA-Verfahren hergestellt.

VIGA ist eine Abkürzung.

Die lange Bezeichnung lautet:
„Vacuum Inert Gas Atomization“.

Das bedeutet:
Flüssiges Metall wird unter Vakuum und mit Schutzgas verarbeitet.

So funktioniert das Verfahren:

Zuerst wird das Metall eingeschmolzen.

Danach trifft ein starker Gas-Strom auf das flüssige Metall.

Der Gas-Strom zerstäubt das Metall.

Dabei entstehen Millionen winziger Tropfen.

Die Tropfen kühlen danach ab.

So entstehen kleine Metall-Kugeln.

Diese kleinen Kugeln sind das Metall-Pulver.

 

Warum die Form des Metall-Pulvers wichtig ist

 

Die kleinen Metall-Kugeln müssen möglichst gleichmäßig sein.

Das ist wichtig für den 3D-Druck.

In den Anlagen wird das Pulver in sehr dünnen Schichten verteilt.

Danach schmilzt ein Laser bestimmte Stellen.

Nur diese Stellen gehören später zum fertigen Bauteil.

Dann kommt die nächste Pulver-Schicht.

So entsteht Schritt für Schritt ein neues Metall-Teil.

Mit dieser Technik können sehr komplizierte Bauteile hergestellt werden.

Zum Beispiel:

• leichte Teile für Flugzeuge
• medizinische Implantate
• technische Bauteile mit Kühlkanälen im Inneren

Der Umwelt-Campus Birkenfeld verbindet diese moderne Technik mit nachhaltigen Ideen.

Dazu gehören:

• Recycling
• sparsamer Umgang mit Rohstoffen
• erneuerbare Energien

 

Umwelt-Campus Birkenfeld eröffnet Anlage für klimaneutrales Metall-Pulver

 

Jetzt folgt die Presse-Mitteilung des Umwelt-Campus Birkenfeld.

Der nächste Text erklärt weitere Informationen zu dem Projekt.

 

Umwelt-Campus Birkenfeld stellt klimaneutrales Metall-Pulver für den 3D-Druck her

 

Am Umwelt-Campus Birkenfeld von der Hochschule Trier gibt es jetzt eine neue Anlage.

Die Anlage stellt Metall-Pulver her.

Das Metall-Pulver wird für die additive Fertigung benutzt.

Viele Menschen sagen dazu auch:
3D-Druck mit Metall.

Die neue Anlage arbeitet mit dem sogenannten VIGA-Verfahren.

VIGA ist eine Abkürzung.

Das Verfahren arbeitet mit Vakuum und Schutzgas.

Der Umwelt-Campus Birkenfeld erreicht damit einen wichtigen technischen Fortschritt.

Die Anlage ist besonders nachhaltig.

Zuerst werden Metall-Abfälle eingeschmolzen.

Danach wird das flüssige Metall mit Gas zerstäubt.

So entsteht feines Metall-Pulver.

Der ganze Prozess läuft mit grünem Strom.

Auch die verwendeten Gase werden mit erneuerbaren Energien hergestellt.

Dadurch entsteht klimaneutrales Metall-Pulver.

Dieses Pulver ist wichtig für moderne Herstellungs-Verfahren.

Zum Beispiel für den industriellen 3D-Druck.

 

Forschung zu Recycling und sparsamem Umgang mit Rohstoffen

 

Die Anlage gehört zum Projekt:
„CZS Center KRAFt“.

Die lange Bezeichnung lautet:
„Carl-Zeiss-Stiftung Center Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz mittels addiver Fertigungstechnologien“.

Das Projekt wird von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert.

Auch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz hat geholfen.

Das Ministerium unterstützte den Aufbau der Anlage.

Die Anlage gilt schon jetzt als besonderes Projekt für die Region.

In der Umgebung gibt es keine ähnliche Anlage an einer Hochschule.

Für das Projekt arbeiten mehrere Einrichtungen zusammen.

Dazu gehören:

• das Karlsruher Institut für Technologie
• die Hochschule Aalen
• der Umwelt-Campus Birkenfeld

Die Partner wollen die additive Fertigung verbessern.

Dabei soll weniger Material verschwendet werden.

Auch das Recycling von Materialien spielt eine wichtige Rolle.

Die Forschenden untersuchen genau:

• wie viel Energie verbraucht wird
• welche Stoffe benutzt werden
• wie die Prozesse verbessert werden können

An allen drei Standorten wird intensiv mit dem Metall-Pulver aus Birkenfeld geforscht.

 

Prof. Michael Wahl:
Der Aufbau der Anlage war sehr aufwendig

 

Prof. Michael Wahl leitet das Gesamt-Projekt.

Er sagt:

„Der Aufbau der Anlage war sehr aufwendig.
Viele Menschen haben dabei geholfen.
Dafür danke ich allen Beteiligten.“

Besonders wichtig war die Unterstützung durch:

• den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung in Idar-Oberstein
• die Betriebs-Technik des Umwelt-Campus Birkenfeld

Mit der neuen Anlage gibt es jetzt viele neue Möglichkeiten für die Forschung.

Der Umwelt-Campus Birkenfeld stärkt damit seine Bedeutung für nachhaltige Technik und moderne Fertigung.

Unternehmen und Einrichtungen können mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld zusammenarbeiten.

Interessierte können sich bei Prof. Dr. Michael Wahl melden.

Die E-Mail-Adresse lautet:
m.wahl@umwelt-campus.de

Das Projekt „CZS Center KRAFt“ wird bis April 2031 gefördert.

Die Förderung beträgt 12 Millionen Euro.

 

Über die Carl-Zeiss-Stiftung

 

Die Carl-Zeiss-Stiftung unterstützt Wissenschaft und Forschung.

Die Stiftung möchte neue Ideen und wichtige Entdeckungen möglich machen.

Sie unterstützt:

• Grundlagen-Forschung
• praktische Forschung
• Lehre an Hochschulen

Die Förderung betrifft vor allem diese Fachbereiche:

• Mathematik
• Informatik
• Naturwissenschaften
• Technik

Diese Bereiche werden auch MINT-Fächer genannt.

Die Carl-Zeiss-Stiftung wurde im Jahr 1889 gegründet.

Der Gründer war Ernst Abbe.

Er war Physiker und Mathematiker.

Die Stiftung gehört zu den ältesten und größten privaten Wissenschafts-Stiftungen in Deutschland.

Die Stiftung ist Eigentümerin von:

• Carl Zeiss AG
• SCHOTT AG

Die Projekte der Stiftung werden mit Geld aus diesen Unternehmen bezahlt.

 

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-05-07-ca/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 7. Mai 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto: © Jannik Scheer / Umwelt-Campus Birkenfeld