Das Gebrüder Grimm-Märchen "Rapunzel" verführte uns zu einem Blick in die Natur der Rapunzel-Pflanzen… - Foto: Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau – Logo: © DLR Mosel
Rapunzel / Feldsalat / wilder Feldsalat - Foto: julirennt (Pixabay)
Rapunzel / Feldsalat / wilder Feldsalat - Foto: Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau
Rapunzel-Glockenblume - Foto: WikimediaImages auf Pixabay
Rapunzel-Glockenblume - Foto: Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau

NATUREREIGNISBEGLEITER - TEXT 29

Rapunzel an der Mosel: Feldsalat oder Glockenblume? Die wahre Pflanze hinter dem Grimm-Märchen

Was steckt wirklich hinter „Rapunzel“? Feldsalat oder Rapunzel-Glockenblume? Entdecke die essbaren Wildpflanzen aus dem Grimm-Märchen – und wo du sie in den Moselweinbergen findest.

NaturERLEBNISbegleiter oder Naturerlebnisbegleiter – und was Rapunzel damit zu tun hat

Manchmal strauchle ich, was besser wäre in der Formulierung: NaturEREIGNISbegleiter oder Naturerlebnisbegleiter, wie die Ausbildung tatsächlich heißt (vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-01-01c/ ).

Denn im Grunde werde ich mit der Ausbildung zu einem anderen Erleben dessen bewegt, was Natur heißt.

Vom Märchen zur Pflanze: Wie mich Rapunzel zur Natur führte

Das muss allerdings nicht immer die „lebendige Natur“ um mich herum sein, sondern – und so ist es mir passiert – bin ich über das Grimm-Märchen „Rapunzel“ auf eben die „Rapunzeln“ gestoßen. Eine wohl gut schmeckende Pflanze, so zumindest lässt folgendes Zitat vermuten:

„Eines Tages stand die Frau an diesem Fenster und sah in den Garten hinab, da erblickte sie ein Beet, das mit den schönsten Rapunzeln bepflanzt war; und sie sahen so frisch und grün aus, dass sie lüstern ward und das größte Verlangen empfand, von den Rapunzeln zu essen. Das Verlangen nahm jeden Tag zu, und da sie wusste, dass sie keine davon bekommen konnte, so fiel sie ganz ab, sah blass und elend aus. Da erschrak der Mann und fragte: „Was fehlt dir, liebe Frau?“ – „Ach“, antwortete sie, „wenn ich keine Rapunzeln aus dem Garten hinter unserem Hause zu essen kriege, so sterbe ich.“ Der Mann, der sie lieb hatte, dachte: „Ehe du deine Frau sterben lässt, holst du ihr von den Rapunzeln, es mag kosten, was es will.“ In der Abenddämmerung stieg er also über die Mauer in den Garten der Zauberin, stach in aller Eile eine Handvoll Rapunzeln und brachte sie seiner Frau. Sie machte sich sogleich Salat daraus und aß sie in voller Begierde auf.“ (vgl. https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/rapunzel )

Wachsen Rapunzeln wirklich an der Mosel?

Und damit bin ich beim NaturERLEBNISbegleiter, der wissen will, was sich hinter diesen Rapunzeln versteckt – und ob diese auch an der Mosel wachsen, sodass ihnen die Ehre gebührt, unter „Lebendige Moselweinberge“ mit unserem Fragebogen vorgestellt zu werden.

Google bestätigt mir dies mit „Ja, Rapunzeln (Feldsalat) wachsen wild und angebaut an der Mosel. Sie sind besonders in den Weinbergen, an sonnigen Wegrändern und auf Brachflächen der Region als ‚Mausohr‘ oder Rapünzchen bekannt. Der würzige Wintersalat gedeiht dort aufgrund des milden Klimas und der sonnigen Lagen sehr gut, oft als ‚Wildform‘ an alten Mauern.

Rapunzel = Feldsalat? Eine naheliegende Erklärung

Womit die Frage, was sich hinter „Rapunzel“ verbirgt – lateinisch „Valerianella locusta“ –, möglicherweise beantwortet wäre: Feldsalat, Ackersalat oder, vereinzelt in unserer Region, „Mausohr(-salat)“ war der Gelüstemoment der Frau im Grimm-Märchen.
(Das bestätigt mir auch die Seite https://diezitronenfalterin.de/2019/02/21/rapunzel-rapunzel-maerchenhaft-und-gesund/ .)

Oder doch die Rapunzel-Glockenblume? Die botanische Alternative

Allerdings lese ich auf https://templiner-kraeutergarten.de/Campanula-rapunculus-Echte-Rapunzel-Saatgut : „Bei diesen im Märchen vorkommenden Rapunzel handelt es sich nicht um Feldsalat, wie fälschlicherweise oft behauptet, sondern um die Rapunzel-Glockenblume. Denn der Feldsalat, obschon ein heimisches Wildkraut, wird erst seit Ende des 19. Jahrhunderts in Europa kultiviert.“

Ein Blick in die Märchen-Geschichte

Dem könnte nun die Seite diezitronenfalterin.de entgegenhalten (s. o.):
„Die Gebrüder Grimm nahmen das Märchen ‚Rapunzel‘ 1820 in ihre Sammlung der Kinder- und Hausmärchen auf. Sie benutzten für ihre Fassung die Vorlage von Joachim Christoph Friedrich Schulz, die wiederum auf älteren französischen und italienischen Vorbildern beruhte. Bei diesen stand dann eher die Petersilie im Zentrum der Begierde: das Feenmärchen von Charlotte-Rose de Caumont La Force: ‚Persinette‘ (1698) und das ‚Pentamerone‘ von Giambattista Basile: ‚Petrosinella‘ (1634/36).“
(Gut, „Petrosinella“ hört sich auch weitaus netter als Name des jungen Mädchens an als zu deutsch „Petersilie“. Dann lieber Rapunzel …)“

Oder könnte man in den Raum stellen: Es gibt den wilden Rapunzel-Feld-Ackersalat unabhängig von dem kultivierten. Und in so einem Hexengarten sollte – mit meinem großen Respekt vor dem Hexenwissen – da nicht unbedingt von Feldsalatkulturen ausgegangen werden …

Doch wir nehmen uns auch die Rapunzel-Glockenblume vor (Campanula rapunculus), die – Google gibt grünes Licht – ebenfalls in unserer Moselregion zu Hause ist.

Rapunzel in den Moselweinbergen entdecken

Beide Pflanzen sind Teil der „Lebendigen Moselweinberge“:

Feldsalat (Rapunzel)
• wächst zwischen Rebzeilen
• liebt offene Böden
• besonders sichtbar im Herbst und Frühjahr

Rapunzel-Glockenblume
• bevorzugt magere, trockene Standorte
• findet sich an Böschungen und Wegrändern
• blüht im Sommer auffällig violett

 

NaturEREIGNISbegleiter: Die Suche hinter dem Namen

Hier nun unser „NaturEREIGNISbegleiter / Lebendige Moselweinberge“-Fragebogen zum Rapunzel (dem Feldsalat) und zur Rapunzel-Glockenblume. – Für mich sind beide Pflanzen ein Ereignis:

 

 

Rapunzel (Feldsalat und Wilder Feldsalat)

 

Name: Rapunzel (Feldsalat, Wilder Feldsalat)

Lateinischer Name
Valerianella locusta (häufigste Art des Feldsalats)

Kurze, allgemeine Beschreibung

Die Pflanze bildet eine niedrige, bodennahe Blattrosette mit weichfleischigen, spatelförmigen Blättern. Sie wächst unauffällig, oft in kleinen dichten Gruppen.

Die Blüten sind sehr klein, weißlich bis blassblau und erscheinen meist von April bis Juni. Aus ihnen entwickeln sich winzige Nüsschen als Früchte, die der Vermehrung dienen.

Essbar sind vor allem die Blätter. Sie schmecken mild und leicht nussig. Feldsalat ist eine typische Winterpflanze: Die Erntezeit reicht etwa von Oktober bis März. Besonders bemerkenswert ist, dass er auch wild gesammelt werden kann.

Was ist zu beachten?

Feldsalat ist relativ leicht zu erkennen, dennoch sollte man nur sicher bestimmte Pflanzen sammeln. Ähnliche Ackerpflanzen können im jungen Stadium verwechselt werden.

Beim Sammeln ist wichtig:
Nur an sauberen, unbelasteten Standorten ernten, nicht direkt an Straßen oder gespritzten Flächen. Die Pflanze sollte vorsichtig abgeschnitten werden, damit sie weiterwachsen kann. Vor dem Verzehr gründlich waschen, da sich oft Erde und Sand in den Blättern sammeln.

Kurze Geschichte der Pflanzenart

Feldsalat stammt ursprünglich aus Europa und Westasien und ist heute in weiten Teilen Europas verbreitet.

Schon im Mittelalter wurde er wild gesammelt. Erst ab dem 18. Jahrhundert begann der gezielte Anbau als Nutzpflanze. In Deutschland ist er seit Jahrhunderten bekannt. An der Mosel tritt er vermutlich seit langem als Begleitpflanze in Weinbergen auf, insbesondere dort, wo Böden offen bleiben.

Welche Anforderungen an die Böden / die Umgebung bestehen?

Feldsalat bevorzugt lockere, humusreiche und eher kalkhaltige Böden. Er wächst sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Lagen.

Er ist sehr anspruchslos gegenüber Temperaturen und gedeiht auch bei Kälte. Gleichmäßige Feuchtigkeit ist günstig, Staunässe sollte vermieden werden. Besonders bemerkenswert ist seine hohe Frosthärte.

Welche Besonderheiten wären zu der Pflanzenart zu nennen?

Feldsalat ist eine typische Winterpflanze und wächst zu einer Zeit, in der viele andere Pflanzen ruhen. Er ist robust, kälteverträglich und tritt häufig spontan als Wildpflanze auf.

Welche positiven Eigenschaften hat die Pflanzenart?

Feldsalat ist reich an Vitamin C, Eisen und Folsäure. Er stärkt das Immunsystem, ist leicht verdaulich und stellt eine wertvolle, regionale Nahrungsquelle im Winter dar. Zudem kann er ohne großen Aufwand gesammelt oder angebaut werden.

Wo an Weinbergen kann ich die Pflanzenart am besten finden?

Feldsalat wächst häufig zwischen den Rebzeilen, besonders auf offenen oder wenig bewachsenen Flächen. Auch an Wegrändern innerhalb der Weinberge sowie auf brachliegenden Böden ist er zu finden.

Am besten lässt er sich im Herbst und im zeitigen Frühjahr entdecken.

Kann ich diese auch im privaten Garten kultivieren?

Feldsalat lässt sich sehr einfach im Garten anbauen. Die Aussaat erfolgt meist von August bis Oktober direkt ins Beet. Die Pflanze keimt schnell und benötigt nur wenig Pflege.

Sie kann sich auch selbst aussäen und im Garten verwildern. Dabei wird sie in der Regel nicht als störendes „Unkraut“ empfunden, sondern als nützliche und willkommene Pflanze.

Welche Bedeutung hat die Pflanzenart für Insekten oder andere Tiere?

Die kleinen Blüten werden von verschiedenen Insekten besucht, darunter Fliegen und Wildbienen. Als bodennahe Pflanze bietet Feldsalat außerdem Lebensraum für Kleinstlebewesen und trägt zur Vielfalt im Ökosystem bei.

Welche ökonomische Funktion hat die Pflanzenart?

Feldsalat ist eine wichtige Kulturpflanze im Gemüseanbau, insbesondere in der kühlen Jahreszeit. Er wird regional vermarktet und ist sowohl im konventionellen als auch im ökologischen Anbau von Bedeutung.

Welche ökologische Funktion hat die Pflanzenart?

Durch seine dichten Blattrosetten schützt Feldsalat den Boden vor Austrocknung und Erosion. Besonders in Weinbergen trägt er zur Stabilisierung offener Böden bei und unterstützt die Biodiversität als Wintergrünpflanze.

Gibt es esoterische, religiöse oder mythologische Bedeutungen der Pflanzenart?

Der Name „Rapunzel“ ist eng mit dem Märchen Rapunzel verbunden. In diesem Zusammenhang steht die Pflanze symbolisch für Sehnsucht, Verlangen und die Verbindung zwischen Natur und menschlicher Welt.

In der Volkskunde wurde Feldsalat zudem als stärkend und reinigend angesehen – insbesondere als erste frische Nahrung nach dem Winter, die für Erneuerung und Lebenskraft steht.

 

 

Rapunzel-Glockenblume

 

Name: Rapunzel-Glockenblume

Lateinischer Name
Campanula rapunculus

Kurze, allgemeine Beschreibung

Die Rapunzel-Glockenblume ist eine aufrechte, zarte Pflanze mit schmalen, länglichen Blättern. Im unteren Bereich bildet sie eine Blattrosette, während sich nach oben hin ein schlanker Stängel entwickelt.

Die Blüten sind glockenförmig, meist violett-blau, und stehen locker angeordnet entlang des Stängels. Die Blütezeit reicht in der Regel von Mai bis August.

Die Pflanze bildet eine längliche, weißliche Wurzel aus, die essbar ist. Auch die jungen Blätter können verzehrt werden. Die Nutzung erfolgt vor allem im Frühjahr (Blätter) und Herbst bis Winter (Wurzel).

Was ist zu beachten?

Eine Verwechslung ist mit anderen Glockenblumenarten möglich, die jedoch meist ebenfalls ungiftig sind. Dennoch sollte man sich vor dem Sammeln sicher sein.

Beim Ernten ist zu beachten:
Die Wurzel vorsichtig ausgraben, ohne den Standort stark zu zerstören. Nur einzelne Pflanzen entnehmen, um den Bestand zu erhalten. Blätter sollten jung geerntet werden, da sie später bitter werden können.

Wie bei allen Wildpflanzen gilt: nur an unbelasteten Standorten sammeln und gründlich reinigen.

Kurze Geschichte der Pflanzenart

Die Rapunzel-Glockenblume stammt ursprünglich aus Europa und Teilen Westasiens.

Sie war bereits im Mittelalter eine geschätzte Nutzpflanze und wurde sowohl wegen ihrer Wurzel als auch ihrer Blätter kultiviert. Mit der Verbreitung anderer Gemüsesorten verlor sie jedoch an Bedeutung.

In Deutschland ist sie seit Jahrhunderten heimisch. Auch an der Mosel kommt sie traditionell vor, besonders auf mageren, offenen Standorten wie Weinbergen.

Welche Anforderungen an die Böden / die Umgebung bestehen?

Die Rapunzel-Glockenblume bevorzugt:
Lockere, durchlässige und eher kalkhaltige Böden.

Sie wächst gut an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Trockenheit verträgt sie relativ gut, Staunässe hingegen schlecht.

Die Pflanze ist mäßig frosthart und kommt mit den klimatischen Bedingungen der Moselregion gut zurecht.

Welche Besonderheiten wären zu der Pflanzenart zu nennen?

Die Kombination aus essbarer Wurzel und essbaren Blättern macht sie zu einer vielseitigen Wildpflanze.

Sie ist zudem eine typische Pflanze magerer Standorte und zeigt nährstoffarme Böden an. Ihre elegante, aufrechte Wuchsform macht sie auch als Wildstaude bemerkenswert.

Welche positiven Eigenschaften hat die Pflanzenart?

Die Wurzel ist mild und leicht süßlich im Geschmack und wurde früher ähnlich wie Rettich oder Pastinake verwendet.

Die Blätter liefern wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Insgesamt ist die Pflanze eine ursprüngliche, robuste Nahrungsquelle mit langer Tradition.

Wo an Weinbergen kann ich die Pflanzenart am besten finden?

Die Rapunzel-Glockenblume wächst bevorzugt:

• an trockenen, offenen Stellen zwischen den Rebzeilen
• an Böschungen und Wegrändern
• auf wenig gedüngten, mageren Böden

Besonders gut lässt sie sich in extensiv bewirtschafteten Weinbergen finden.

Kann ich diese auch im privaten Garten kultivieren?

Ja, die Pflanze lässt sich im Garten anbauen.

Sie bevorzugt eher nährstoffarme, gut durchlässige Böden. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr oder Spätsommer.

In naturnahen Gärten kann sie sich auch selbst ansiedeln. Sie wird nicht als klassisches „Unkraut“ betrachtet, sondern eher als selten gewordene Wildgemüsepflanze.

Welche Bedeutung hat die Pflanzenart für Insekten oder andere Tiere?

Die Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber.

Durch ihre Blütezeit im Sommer trägt sie zur kontinuierlichen Versorgung von Insekten bei und unterstützt die Artenvielfalt.

Welche ökonomische Funktion hat die Pflanzenart?

Heute spielt die Rapunzel-Glockenblume wirtschaftlich nur noch eine geringe Rolle.

Früher war sie jedoch eine wichtige Kulturpflanze als Wurzel- und Blattgemüse. Heute erlebt sie in der Wildkräuterküche und im ökologischen Anbau eine gewisse Wiederentdeckung.

Welche ökologische Funktion hat die Pflanzenart?

Sie trägt zur Stabilisierung magerer Böden bei und ist Teil artenreicher, extensiver Pflanzengesellschaften.

Als Blütenpflanze unterstützt sie Bestäuber und fördert die Biodiversität, insbesondere in Weinbergslandschaften.

Gibt es esoterische, religiöse oder mythologische Bedeutungen der Pflanzenart?

Die Rapunzel-Glockenblume ist eng mit dem Märchen Rapunzel verbunden. Dort steht sie für Verlangen, Naturverbundenheit und den Übergang zwischen Wildnis und menschlicher Kultur.

In der Volksüberlieferung galt sie als stärkend und lebensspendend. Ihre Nutzung als Nahrungspflanze verband sie symbolisch mit Einfachheit, Erdverbundenheit und natürlicher Fülle.

 

 

Alle Texte zum Thema „NaturEREIGNISbegleiter / Lebendige Moselweinberge“ finden Sie unter:
https://www.trierer-umschau.de/netzwerk/naturereignisbegleiter/

 

Vortext / Kommentar: Christph Maisenbacher – 27. April 2026
Quelle (vollständig zitierter Text): *
Link-Zitate: alle Zitate, die wir übernehmen sind im Text mit einem Link versehen
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Dieser Text in LEICHTER SPRACHE ist veröffentlicht unter:
https://www.trierer-umschau.de/2026-04-27-ab/

Die Text-Folge „Lebendige Moselweinberge“ ist Dauno gewidmet:
vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-11-03-ba/