Gestern über Trier.
Blick zum Petrisberg.
Uhrzeit: 11 Uhr 19.
Am Himmel sind viele Kondens-Streifen.
Das ist gut zu sehen.
Foto: © Trierer Umschau

LEICHTE SPRACHE - WETTER & FORSCHUNGSZENTRUM JÜLICH

Am Wochenende scheint die Sonne. – Kondens-Streifen sind am Himmel. – Sie verändern den Himmel.

Sonne scheint.
Es ist mild.
Am Himmel sind viele Kondens-Streifen.
Das ist der Wetter-Bericht für Trier.
Es geht um das Wochenende.
Es geht auch um Bauern-Regeln.
Und um neue Forschung zum Klima.
Viele fragen sich:
Was sind die weißen Streifen am Himmel?

Wochenend-Wetter in Trier

In Trier scheint am Wochenende die Sonne
Am Morgen ist es noch kühl.
Um 6 Uhr sind es etwa 2 Grad.
Bis zum Mittag wird es wärmer.
Dann sind es fast 20 Grad.
Am Abend sind es etwa 23 Grad.
Unsere Wetter-Tauben sagen:
Sonne macht uns glücklich.

Bauern-Regeln zum Markus-Tag

Es gibt alte Bauern-Regeln.
Sie helfen bei der Einschätzung vom Wetter.

Eine Regel sagt:
Wie das Wetter jetzt ist,
so ist es oft auch bei der Ernte im Herbst.

Eine andere Regel sagt:
Wenn am Markus-Tag die Sonne scheint,
gibt es guten Wein.

Aber es gibt auch eine Warnung:
Wenn es jetzt warm ist,
kann es später sehr kalt werden.

Mehr Infos gibt es hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Bauernregeln

Wetter in Europa

Die Redaktion schaut auch auf andere Städte in Europa.

In Amsterdam scheint die Sonne.
Es wird bis zu 15 Grad warm.

In Athen ist das Wetter wie in Trier.

In Berlin gibt es starken Wind.
Es bleibt aber trocken.
Die Temperatur liegt bei 17 Grad.

In Bratislava ist das Wetter wie in Trier.

In Brüssel gibt es erst Nebel.
Dann kommen Sonne und Wolken.
Am Nachmittag scheint die Sonne.
Es wird etwa 19 Grad warm.

In Budapest ist das Wetter auch wie in Trier.

Klarer Himmel oder sichtbarer Himmel

Manchmal heißt es:
Der Himmel ist klar.

Aber das stimmt nicht immer ganz.
Man sieht oft mehr am Himmel.

Kondens-Streifen einfach erklärt

Gestern waren viele Kondens-Streifen am Himmel.

Sie entstehen in großer Höhe.
Das ist zwischen 8.000 und 12.000 Metern.

Dort ist die Luft sehr kalt.
Die Temperatur liegt bei minus 40 bis minus 50 Grad.

Flugzeuge stoßen Abgase aus.
Diese Abgase enthalten Wasser-Dampf und andere Stoffe.

Der Wasser-Dampf gefriert.
Es entstehen kleine Eis-Kristalle.

Diese sieht man als weiße Streifen am Himmel.

Das sind künstliche Wolken.

Wie lange man sie sieht,
hängt von der Luft ab.

Wenn die Luft feucht ist,
bleiben die Streifen länger.

Neue Forschung zum Klima

Ein Forschungs-Zentrum aus Jülich hat dazu geforscht.
Die Ergebnisse zeigen:
Kondens-Streifen beeinflussen das Klima stark.

Jetzt folgt eine Presse-Information.
Die Presse-Information ist vom Forschungs-Zentrum Jülich.

 

Forschende aus Jülich zeigen:
Viele lange Kondens-Streifen entstehen in Wolken

Forschende aus Jülich haben etwas Neues herausgefunden.
Auch Universitäten aus Mainz, Köln und Wuppertal haben mitgemacht.

Kondens-Streifen sehen wir oft am Himmel.
Sie zeigen:
Es gibt Flugverkehr.
Und sie beeinflussen das Klima.

Bisher wusste man noch nicht alles darüber.
Man denkt:
Kondens-Streifen machen die Erde eher wärmer.

Die neue Studie zeigt:
Mehr als 80 von 100 langen Kondens-Streifen
entstehen nicht in klarem Himmel.
Sie entstehen in Wolken.

Diese Wolken heißen Zirren.
Das sind dünne Eis-Wolken.

Man weiß noch nicht genau:
Wie wirken diese Kondens-Streifen in Wolken auf das Klima?

Die Studie wurde in einer Fach-Zeitschrift veröffentlicht.
Die Zeitschrift heißt Nature Communications.

Die Ergebnisse können wichtig sein.
Zum Beispiel für neue Flug-Routen.

Wie Kondens-Streifen entstehen

Kondens-Streifen entstehen durch Flugzeuge.

Die Triebwerke machen heiße Abgase.
Diese Abgase treffen auf kalte Luft.
Das passiert in etwa 10 Kilometern Höhe.

Dann entstehen Kondens-Streifen.

In trockener Luft verschwinden sie schnell.

In kalter und feuchter Luft bleiben sie länger.
Manchmal bleiben sie mehrere Stunden.

Dann werden sie größer.
Sie werden zu Wolken.

Diese Wolken heißen Zirren.

Zirren sind dünne Eis-Wolken.
Sie sind in 5 bis 12 Kilometern Höhe.
Sie sehen aus wie feine Schleier am Himmel.

Früher dachte man:
Lange Kondens-Streifen entstehen meist im klaren Himmel.

Jetzt weiß man:
Sie entstehen meist in schon vorhandenen Wolken.

Wie das genau das Klima beeinflusst,
weiß man noch nicht genau.

Wirkung auf das Klima

Die Forschung weiß schon:
Kondens-Streifen können das Klima stark beeinflussen.

Die daraus entstehenden Wolken
heißen Kondens-Streifen-Zirren.

Diese Wolken wirken stärker auf das Klima
als das CO2 von Flugzeugen.

Sie halten Wärme in der Luft fest.
Dadurch wird es wärmer.

Manchmal kann es auch anders sein.
Manchmal kühlen sie leicht.

Das hängt von der Umgebung ab.

Wenn die Wolken dünn sind:
Die Sonne kommt durch.
Die Erde nimmt die Wärme auf.
Die Wolken halten die Wärme fest.
Dann wird es wärmer.

Wenn die Wolken sehr dicht sind:
Die Sonne kommt kaum durch.
Das Licht wird zurückgeworfen.
Dann wird es eher kühler.

Kondens-Streifen besser verstehen

Die genauen Abläufe sind noch nicht klar.

Ein Forscher sagt:
Wir müssen genauer hinschauen.

Ein anderer Forscher sagt:
Flug-Routen könnten anders geplant werden.

Zum Beispiel:
Nicht nur nach klarem Himmel.
Auch nach Wolken am Himmel.

Daten aus Flugzeugen

Für die Studie wurden viele Daten genutzt.

Die Daten kommen aus Flugzeugen.
Diese Flugzeuge fliegen im normalen Betrieb.

Sie messen Temperatur und Wasser-Dampf.

Die Daten sind aus den Jahren 2014 bis 2021.
Sie wurden über dem Nord-Atlantik gesammelt.

Das Projekt heißt IAGOS.

Die Flugzeuge haben besondere Mess-Geräte.
Sie messen ständig die Luft.

Internationale Zusammenarbeit

Viele Organisationen arbeiten zusammen.

Zum Beispiel:
Die Welt-Wetter-Organisation.
Die Internationale Luftfahrt-Organisation.
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit.

Auch die Luftfahrt-Industrie macht mit.

Das Ziel ist:
Weniger Schaden für das Klima.

Flug-Routen sollen besser geplant werden.

Auch in Zukunft sind die Mess-Flugzeuge wichtig.

Deutschland unterstützt das Projekt seit vielen Jahren.

Viele Partner machen mit.
Sie wollen das Klima besser schützen.
Und sie wollen den Flug-Verkehr verbessern.

 

Wir wünschen Ihnen Frieden.*

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-04-25-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 25. April 2026
Foto: © Trierer Umschau

* https://www.trierer-umschau.de/2025-07-29-ab/