Schaf
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Schafe
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Ziegen
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Ziegen
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Burenziege
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Burenziegen
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LEICHTE SPRACHE - NATUREREIGNIS BEGLEITER

Natur-Ereignis-Begleiter. – Schafe und Ziegen helfen bei einem Projekt. – Das Projekt ist in aufgegebenen Weinbergen. – Dort wachsen viele Büsche. – Schafe und Ziegen fressen die Büsche. – Das ist der fünfundzwanzigste Text.

Weinbergsbrachen sind aufgegebene Weinberge.
Das Wort habe ich in meiner Ausbildung gelernt.
Die Ausbildung heißt Natur·erlebnis·begleiter.

Seitdem denke ich oft an dieses Thema.

Ein Fachmann hat gesagt:
Weinbergsbrachen müssen von Büschen befreit werden.
Das nennt man Entbuschung.
So gibt es wieder mehr verschiedene Tiere und Pflanzen.

Ein Beispiel ist ein Projekt mit Ziegen.
Das Projekt startete im Jahr 2017.
Es ist am Rhein bei Kamp-Bornhofen.
Dort leben Buren·ziegen.
Die Ziegen fressen die Büsche.

So bleibt die Landschaft offen und gepflegt.

Heute haben Winzer große Probleme.
Viele Menschen kaufen weniger Wein.
Die Arbeit in steilen Weinbergen ist sehr teuer.

Vielleicht werden viele Weinberge aufgegeben.
Man schätzt etwa ein Viertel der Flächen.

Winzer haben Glück, wenn sie feste Kunden haben.

Für die Flächen braucht man neue Ideen.

Wir wollen zeigen, wie man Flächen neu nutzen kann.
Dazu schreiben wir Texte.

Ein Beispiel ist die Ess·kastanie.
Sie wächst gut an der Mosel.

Der Boden dort ist locker und steinig.
Das Wasser kann gut abfließen.

Die Böden sind leicht sauer.
Das mögen Ess·kastanien.

Das Klima ist mild und warm.
Die Sonne scheint viel.

Der Boden speichert Wärme.
Es gibt wenig Frost.

Das sind gute Bedingungen für die Pflanzen.

Auch Schafe und Ziegen sind wichtig.
Sie helfen bei der Entbuschung.

Besonders wichtig ist die Buren·ziege.

Sie gibt Fleisch.
Aber sie hilft auch bei der Pflege der Landschaft.

Sie kann gut in steilem Gelände laufen.
Sie muss nicht gemolken werden, wenn sie Junge hat.

Sie frisst gerne Blätter und Zweige.
Sie kann sogar auf den Hinterbeinen stehen.

So erreicht sie Büsche bis etwa 1 Meter 80 Höhe.

Wir haben dazu unsere Fragen vorbereitet.
Die Antworten folgen der Presse meldung.

Die Fragen sind zu Schafen.
Die Fragen sind zu Ziegen.
Die Fragen sind zu Buren·ziegen.

Zuerst geht es aber um eine Presse·meldung.
Die Presse·meldung ist vom DLR Mosel.

 

Offenhaltung von Weinbergsbrachen.

Ziegen und Schafe sind eine Lösung in einer Zeit mit Veränderungen.

Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel heißt kurz DLR Mosel.
Das DLR Mosel hat eine Veranstaltung gemacht.

Die Veranstaltung war am 26. März 2026.
Der Ort war Bernkastel-Kues.

Das Thema war sehr aktuell.
Es ging um die Wein·kultur·landschaft an der Mosel.

Die Frage war:
Ist Beweidung eine gute Lösung?
Also: Können Tiere helfen?

Können Schafe und Ziegen verhindern,
dass Flächen zuwachsen?
Oder dass Wald entsteht?

Mehr als 60 Personen haben teilgenommen.
Die Veranstaltung dauerte vier Stunden.

Etwa die Hälfte der Personen war vorher unterwegs.
Sie haben ein Projekt besucht.
Das Projekt ist in Graach Himmelreich.

Die Steillagen an der Mosel sind historisch gewachsen.
Das bedeutet: Sie sind über lange Zeit entstanden.

Diese Flächen sind heute bedroht.
Viele Weinberge werden nicht mehr genutzt.

Um das Jahr 2000 gab es einen Struktur·wandel.
Damals wurden etwa 3.500 Hektar aufgegeben.

Früher gab es etwa 12.500 Hektar Weinbau.
Das bedeutet: Mehr als 25 Prozent gingen verloren.

Heute ist die Situation wieder schwierig.
Viele Winzer wollen weniger Fläche bewirtschaften.
Oder sie hören ganz auf.

Das ist eine dramatische Entwicklung.
Das hat große Folgen.
Nicht nur für die Winzer.

Der Leiter einer Dienststelle hat gesprochen.
Er heißt Norbert Müller.

Er sprach über die aktuellen Probleme im Weinbau.
Und über die Probleme mit den Brachen.

Das DLR Mosel möchte helfen.
Zum Beispiel mit einer Flächen·börse.

Er begrüßte viele Gäste.
Zum Beispiel aus Politik und Verbänden.
Auch Fachleute waren da.

Die Moderation hatte Torben Alles.
Er ist Abteilungs·leiter für Land·entwicklung.

Das Problem mit den Brachen betrifft viele Bereiche.

Eine Winzerin hat gesprochen.
Sie heißt Stefanie Vornhecke.

Sie sagte:
Es ist sehr schwer, die eigenen Weinberge zu bewirtschaften.

Die Brachen machen Probleme.
Zum Beispiel:
Vögel fressen Trauben.
Wild·schweine machen Schäden.
Krankheiten nehmen zu.

Winzer kämpfen ständig.
Für gesunde Reben.
Und für ihre Ernte.

Sie sagt auch:
Die Rebflächen werden weniger.

Darum müssen auch Gemeinden handeln.
Sie sollen Pläne gegen die Verbrachung machen.

Ein Biologe hat gesprochen.
Er heißt Volker Hartmann.

Er sieht das Thema aus Sicht des Natur·schutzes.

Er erklärt:
Brachen entwickeln sich in verschiedenen Stufen.

Besonders wichtig sind offene Flächen.
Dort leben Tiere und Pflanzen,
die Hitze gut vertragen.

Zum Beispiel die Mauer·eidechse.
Oder die Zipp·ammer.

Diese Tiere sind streng geschützt.
Und sehr selten.

Für diese Arten ist die Mosel sehr wichtig.
Sie ist ein besonders guter Lebensraum.

Beweidung kann helfen.
So bleibt die Arten·vielfalt erhalten.

Das gilt besonders,
wenn kein Weinbau mehr stattfindet.

Aber man braucht auch Menschen.
Sie müssen sich gut auskennen.
Und sich um die Tiere kümmern.

Eine Fachfrau für Tourismus hat gesprochen.
Sie heißt Bärbel Ellwanger.

Sie sagt:
Gäste wollen keine Brachen sehen.

Sie wollen schöne Landschaften sehen.

Wenn mehr Flächen brach liegen,
wird die Region weniger attraktiv.

Wichtig ist die Mischung:
Weinbau, Natur und Tiere.

Ein gutes Beispiel ist ein Themen·weg.
Er heißt Graacher Eselspädchen.

Ein Bürgermeister hat gesprochen.
Er heißt Patrice-Christian-Roger Langer.

Er kommt aus Traben-Trarbach.

Er sagt:
Der Weinbau in Steillagen ist ein wichtiges Erbe.

Wenn Flächen aufgegeben werden,
verändert sich die Landschaft stark.

Beweidung ersetzt den Weinbau nicht.
Aber sie kann helfen.

Sie kann verhindern,
dass alles zuwächst.

Ein Projekt gibt es am Starkenburger Fels.
Die Stadt unterstützt dieses Projekt.

Das Projekt wurde im Rahmen einer Flurbereinigung gemacht.

Das Geld kommt aus verschiedenen Quellen.
Zum Beispiel aus dem Natur·schutz.
Oder von der Deutschen Bahn.

Das ist ein gutes Beispiel für Gemeinden.

Ein Fachmann hat gesprochen.
Er heißt Marco Berweiler.

Er arbeitet bei der Landwirtschafts·kammer Rheinland-Pfalz.

Er berät Tierhalter.
Und bildet sie weiter.

Er kennt die Bedürfnisse der Tiere gut.

Das Wohl der Tiere ist am wichtigsten.

Die Tiere müssen zur Fläche passen.

Ziegen und Schafe sind geeignet.
Aber es kommt auf den Zustand der Fläche an.

Wenn viele Büsche da sind,
sollen zuerst Ziegen eingesetzt werden.

Sie fressen die Büsche.

Später kommen Schafe dazu.
Wenn mehr Gras da ist.

Die Kombination ist gut.

Es gibt aber ein Problem:
Die Beweidung bringt oft nicht genug Geld.

Auch wenn man Produkte verkauft,
reicht das Geld oft nicht aus.

Eine Idee ist ein Band aus Weideflächen.
Diese Flächen liegen entlang der Steillagen.

Ein anderer Fachmann hat gesprochen.
Er heißt Pascal Paulen.

Er arbeitet beim DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück.

Er erklärt Förder·programme.

Es gibt Geld für Natur·schutz.
Zum Beispiel für offene Flächen.

Aber das Geld reicht oft nicht alleine.

Mit weiteren Förderungen
kann es trotzdem Anreize geben.

Es gibt auch positive Beispiele aus der Region.

Ein Beispiel ist in Kröv.

Dort wurden Flächen neu geordnet.

Einige Brachen wurden wieder genutzt.

Andere Flächen wurden für Natur·schutz genutzt.

Das wurde mit Behörden abgestimmt.

Es wurden Ausgleichs·maßnahmen gemacht.

So entstehen gute Landschaften.
Und der Weinbau wird unterstützt.

Ein weiteres Beispiel ist im Landkreis Cochem-Zell.

Dort arbeitet ein Wander·schäfer.
Er heißt Steffen Carmin.

Er hat etwa 400 Tiere.

Er nutzt fast 100 Hektar Fläche.
Viele Flächen sind Brachen.

Die Tiere sind nicht nur in Steillagen.
Sie brauchen auch andere Flächen.

Das Futter darf nicht einseitig sein.

Man braucht auch Ausweichflächen.
Zum Beispiel bei schlechtem Wetter.

Das erfordert gute Planung.

Der Schäfer zeigt:
Auch Schafe können Büsche fressen.

Die Tiere arbeiten sich durch die Flächen.
Jedes Jahr wird die Fläche größer.

Man muss ihnen Zeit geben.
Und sie gut führen.

Zum Schluss hat ein Bürgermeister gesprochen.
Er heißt Martin Dötsch.

Er kommt aus Kobern-Gondorf.
Und er ist Winzer in Steillagen.

Er spricht über Trocken·mauern.

Diese Mauern sind wichtig.
Für Natur und Geschichte.

Es gibt zu wenig Geld für Reparaturen.

Darum müssen Betriebe Flächen aufgeben.

Auch sein Betrieb ist betroffen.
Er hat schon ein Viertel aufgegeben.

Er sagt:
Es braucht mehr Geld für Unterstützung.

Sonst verschwinden wichtige Landschaften.

Viele Mauern werden von Büschen überwachsen.

Er möchte mehr Zusammenarbeit.
Zwischen Praxis und Wissenschaft.

Neue Ideen sind wichtig.

Sonst ist die Zukunft der Mosel gefährdet.

Die Zeit ist knapp.

Alle sagen:
Man muss schnell handeln.

Beweidung kann helfen.

Die Landschaft bleibt offen.
Und die Natur wird gestärkt.

Aber man braucht:
Gute Ideen.
Geld.
Und schnelles Handeln.

 

 

HIER SIND UNSERE KURZEN VORSTELLUNGEN:

 

 

Name: Schafe

Der lateinische Name ist: Ovis aries.

Kurze allgemeine Beschreibung der Tierart
Schafe sind Haus·tiere.
Sie gehören zu den Säuge·tieren.
Sie gehören zur Familie der Horn·träger.

Schafe sind sehr alte Nutz·tiere.
Menschen halten sie schon seit sehr langer Zeit.

Menschen nutzen Schafe für Wolle.
Menschen nutzen Schafe für Fleisch.
Manchmal nutzen Menschen Schafe auch für Milch.

Schafe sehen unterschiedlich aus.
Das hängt von der Rasse ab.
Es gibt kleine und robuste Schafe.
Es gibt auch große Zucht·schafe.

Wie leben die Tiere
Schafe leben in Gruppen.
Eine Gruppe heißt Herde.

Schafe haben ein starkes Zusammen·leben.
Sie bleiben immer nah beieinander.

Meistens leben Schafe bei Menschen.
Menschen passen auf sie auf.
Zum Beispiel mit Hirten oder Zäunen.

Schafe halten keinen Winter·schlaf.
Sie bleiben das ganze Jahr draußen.

Sie bewegen sich ruhig.
Sie fressen langsam Gras.
Dabei gehen sie immer weiter.

Manchmal helfen sie bei der Pflege von Landschaften.
Zum Beispiel in Weinbergen.

Welche Sinnesorgane nutzen die Tiere
Schafe hören gut.
Schafe können gut riechen.

Schafe haben ein großes Sicht·feld.
Sie sehen sehr viel von ihrer Umgebung.

So erkennen sie Feinde früh.

Aber sie sehen nicht so scharf wie Menschen.

Unterschiede zwischen Weibchen und Männchen
Weibliche Schafe heißen Auen.
Oder Mutter·schafe.

Männliche Schafe heißen Widder.

Auen sind meist kleiner und leichter.
Widder sind oft größer und kräftiger.

Widder haben oft große Hörner.

Bei manchen Rassen haben nur die Männchen Hörner.
Bei anderen haben beide Hörner.
Manche haben keine Hörner.

Paarung / Fortpflanzung
Die Paarungs·zeit ist meist im Herbst.

In dieser Zeit kämpfen die Widder.
Sie kämpfen um die Weibchen.

Die Trage·zeit dauert etwa fünf Monate.

Dann bekommt das Mutter·schaf Lämmer.
Meist sind es ein oder zwei Lämmer.

Die Geburt ist oft im Frühling.
Dann gibt es viel Futter.

Zeitspanne: Geburt – Geschlechtsreife – Höchstalter
Lämmer können kurz nach der Geburt laufen.
Sie folgen ihrer Mutter.

Nach etwa 6 bis 12 Monaten sind sie geschlechts·reif.
Meist werden sie aber später zur Zucht genutzt.

Schafe werden etwa 10 bis 12 Jahre alt.
Manche werden noch älter.

Jahresablauf
Im Frühling werden die Lämmer geboren.

Im Sommer wachsen die Tiere.
Sie fressen viel.

Im Herbst beginnt die Paarungs·zeit.

Im Winter fressen sie oft Heu.
Oder sie bleiben auf der Weide.

Das hängt von der Haltung ab.

Nahrung
Schafe sind Pflanzen·fresser.

Sie fressen Gras.
Sie fressen Kräuter.
Sie fressen junge Triebe.

In Weinbergen helfen sie.
Sie halten die Flächen kurz.

Regionen (vor allem Rheinland-Pfalz)
Schafe gibt es in ganz Rheinland-Pfalz.

Oft leben sie in offenen Landschaften.
Zum Beispiel in der Eifel.
Oder im Hunsrück.
Oder an der Mosel.

Dort helfen sie auch in steilen Weinbergen.

Reviere
Schafe haben keine festen Reviere.

Menschen bestimmen ihren Lebensraum.

Auf Weiden nutzen sie große Flächen.
Sie leben dort gemeinsam als Herde.

Tarnung / Verteidigung
Schafe haben keine gute Tarnung.

Ihre wichtigste Hilfe ist die Herde.

Bei Gefahr laufen sie zusammen weg.

Menschen schützen sie.
Zum Beispiel mit Zäunen.
Oder mit Hunde·schutz.

Gefahren
Eine Gefahr sind Raub·tiere.
Zum Beispiel der Wolf.

Auch Krankheiten sind eine Gefahr.
Oder Parasiten.
Oder schlechtes Wetter.

Schafe sind nicht gefährdet.
Es gibt viele Schafe.

Probleme gibt es eher in der Landwirtschaft.

Bedeutung für die Natur / andere Tiere
Schafe sind wichtig für die Landschaft.

Sie fressen Büsche weg.
So bleiben Flächen offen.

Dadurch können viele Arten leben.
Zum Beispiel Pflanzen und Insekten.

Wo an der Mosel zu finden
An der Mosel sieht man oft Schafe.

Sie sind in steilen Weinbergen.
Oder auf brach·liegenden Flächen.

Sie halten die Flächen offen.

Man kann sie gut beobachten.

Im eigenen Garten?
Schafe leben selten im Garten.

Sie brauchen viel Platz.

In ländlichen Gebieten kann man sie sehen.
Zum Beispiel auf großen Grundstücken.

Ökonomische Funktion
Schafe liefern Wolle.
Schafe liefern Fleisch.
Manchmal liefern sie auch Milch.

Sie helfen auch bei der Landschafts·pflege.

Das ist günstig für den Weinbau.

Ökologische Funktion
Schafe halten Landschaften offen.

Sie fördern die Arten·vielfalt.

Sie fressen bestimmte Pflanzen.
Das verändert die Pflanzen positiv.

Esoterische, religiöse und mythologische Bedeutung
Schafe haben eine besondere Bedeutung.

Das ist schon seit sehr langer Zeit so.

Im Christentum ist das Lamm ein Symbol.
Es steht für Reinheit.
Es steht für Unschuld.
Es steht für Opfer.

In vielen Kulturen stehen Schafe für Ruhe.
Und für Gemeinschaft.
Und für Fürsorge.

Auch in der Astrologie gibt es das Tier.
Zum Beispiel im Sternzeichen Widder.

Das steht für Kraft.
Und für Durchsetzung.

 

 

Name: Ziegen

Der lateinische Name ist: Capra aegagrus hircus.

Kurze allgemeine Beschreibung der Tierart
Ziegen sind Haus·tiere.
Sie gehören zu den Säuge·tieren.
Sie gehören zur Familie der Horn·träger.

Ziegen sind sehr alte Nutz·tiere.
Menschen halten sie schon sehr lange.

Ziegen sind anpassungs·fähig.
Das bedeutet: Sie kommen mit vielen Lebens·räumen klar.

Ziegen sind robust.
Ziegen sind neugierig.
Ziegen bewegen sich viel.

Sie kommen auch mit wenig Futter gut zurecht.

Wie leben die Tiere
Ziegen leben in Gruppen.

In der Gruppe gibt es eine Rang·ordnung.

Ziegen bewegen sich viel.
Sie klettern sehr gut.

Darum können sie auch steile und felsige Orte nutzen.

Ziegen halten keinen Winter·schlaf.
Sie bleiben das ganze Jahr in ihrem Gebiet.

Ziegen sind aktiver als Schafe.
Sie erkunden ihre Umgebung genau.

Ziegen helfen bei der Landschafts·pflege.
Sie fressen auch Büsche und kleine Bäume.

Welche Sinnesorgane nutzen die Tiere
Ziegen haben einen sehr guten Gleichgewichts·sinn.
Das hilft ihnen beim Klettern.

Sie haben ein breites Sicht·feld.
So erkennen sie Gefahren früh.

Ziegen können gut riechen.
Ziegen können gut hören.

Unterschiede zwischen Weibchen und Männchen
Männliche Ziegen heißen Böcke.
Weibliche Ziegen heißen Geißen.

Böcke sind meist größer und kräftiger.
Sie haben oft größere Hörner.

Böcke riechen oft stark.
Besonders in der Paarungs·zeit.

Weibliche Ziegen sind meist schlanker.
Und leichter.

Paarung / Fortpflanzung
Die Paarungs·zeit ist meist im Herbst.

Böcke zeigen dann ein besonderes Verhalten.
Sie wollen die Weibchen beeindrucken.

Die Trage·zeit dauert etwa fünf Monate.

Dann werden Zicklein geboren.
Meist sind es ein bis drei Jung·tiere.

Die Geburt ist oft im Frühling.

Zeitspanne: Geburt – Geschlechtsreife – Höchstalter
Zicklein sind kurz nach der Geburt sehr aktiv.
Sie können schnell laufen und klettern.

Nach etwa 6 bis 12 Monaten sind sie geschlechts·reif.

Ziegen werden etwa 10 bis 15 Jahre alt.

Jahresablauf
Im Frühling werden die Jung·tiere geboren.

Im Sommer suchen Ziegen viel Nahrung.

Im Herbst beginnt die Paarungs·zeit.

Im Winter gibt es weniger Futter.
Dann passen sich Ziegen an.
Oder Menschen füttern sie.

Nahrung
Ziegen fressen viele verschiedene Dinge.
Sie sind aber vor allem Pflanzen·fresser.

Sie fressen Blätter.
Sie fressen Zweige.
Sie fressen Rinde.
Sie fressen Kräuter.

Ziegen wählen ihr Futter gezielt aus.

Sie fressen auch Pflanzen,
die andere Tiere nicht fressen.

Regionen (vor allem Rheinland-Pfalz)
Ziegen leben in Rheinland-Pfalz.

Besonders oft in trockenen und steilen Regionen.
Zum Beispiel an der Mosel.
Oder im Hunsrück.
Oder in der Eifel.

Dort helfen sie bei der Pflege von Flächen.

Reviere
Ziegen haben keine festen Reviere.

Menschen bestimmen ihren Lebensraum.

Auf Weiden nutzen sie große Flächen.
Sie bewegen sich aktiv darin.

Tarnung / Verteidigung
Ziegen haben keine besondere Tarnung.

Ihre Stärke ist ihre Beweglichkeit.

Sie können schnell fliehen.
Auch in steilem Gelände.

Sie können sich auch mit ihren Hörnern wehren.

Gefahren
Eine Gefahr sind Raub·tiere.
Zum Beispiel der Wolf.

Auch Krankheiten sind eine Gefahr.
Oder Parasiten.
Oder schlechtes Wetter.

Ziegen sind nicht gefährdet.
Es gibt viele Ziegen.

Probleme gibt es eher durch Veränderungen in der Landwirtschaft.
Oder durch weniger Weideflächen.

Bedeutung für die Natur / andere Tiere
Ziegen sind sehr wichtig für die Landschaft.

Sie fressen Büsche weg.
So bleiben Flächen offen.

Viele Pflanzen brauchen Licht.
Diese Pflanzen wachsen dann besser.

Auch Insekten und Vögel profitieren davon.

Wo an der Mosel zu finden
An der Mosel sieht man oft Ziegen.

Vor allem an steilen und trockenen Hängen.

Sie werden dort gezielt eingesetzt.
Zum Beispiel auf brach·liegenden Flächen.

Oder in Natur·schutz·gebieten.

Im eigenen Garten?
Ziegen sind selten im Garten.

Sie brauchen viel Platz.

Sie können auch über Zäune klettern.

In ländlichen Gebieten sieht man sie eher.

Ökonomische Funktion
Ziegen liefern Milch.
Zum Beispiel für Käse.

Ziegen liefern Fleisch.
Ziegen liefern Fell.

Sie helfen auch bei der Landschafts·pflege.

Das ist besonders wichtig in schwer zugänglichen Gebieten.

Ökologische Funktion
Ziegen fördern die Arten·vielfalt.

Sie halten Flächen offen.

So können viele Pflanzen wachsen.

Sie helfen bei der Pflege von Landschaften.

Esoterische, religiöse und mythologische Bedeutung
Ziegen haben verschiedene Bedeutungen.

Sie stehen für Fruchtbarkeit.
Und für Lebens·kraft.
Und für Unabhängigkeit.

Sie stehen aber auch für Wildheit.

In der Mythologie gibt es die Ziege beim Gott Pan.

In Religionen kann die Ziege ein Opfer·tier sein.
Oder ein Symbol·tier.

Ein Beispiel ist der Begriff: Sünden·bock.

 

 

Name: Buren·ziege

Der lateinische Name ist: Capra aegagrus hircus.
Die Rasse heißt: Buren·ziege.

Kurze allgemeine Beschreibung der Tierart
Die Buren·ziege ist ein Haus·tier.

Sie ist eine große und robuste Ziegen·rasse.

Sie kommt ursprünglich aus Südafrika.

Die Buren·ziege wurde für Fleisch gezüchtet.

Sie ist widerstands·fähig.
Sie passt sich gut an.
Sie ist ruhig.

Typisch ist ihr Aussehen.
Der Körper ist weiß.
Der Kopf ist braun.

Wie leben die Tiere
Buren·ziegen leben in Gruppen.
Eine Gruppe heißt Herde.

In der Herde gibt es eine Rang·ordnung.

Sie sind beweglich.
Sie klettern gern.

Sie sind oft ruhiger als andere Ziegen.

Sie bleiben das ganze Jahr in ihrem Gebiet.
Sie halten keinen Winter·schlaf.

Sie helfen bei der Landschafts·pflege.
Sie fressen auch dichte Büsche und Gehölze.

So halten sie Flächen offen.

Welche Sinnesorgane nutzen die Tiere
Buren·ziegen haben ein breites Sicht·feld.

Sie können gut riechen.
Sie können gut hören.

Sie haben einen guten Gleichgewichts·sinn.

So können sie sich sicher bewegen.
Auch in steilem Gelände.

Das ist an der Mosel oft wichtig.

Unterschiede zwischen Weibchen und Männchen
Männliche Tiere heißen Böcke.
Weibliche Tiere heißen Geißen.

Böcke sind größer und kräftiger.

Sie haben oft größere Hörner.
Und einen stärkeren Körper.

Böcke riechen oft stark.
Vor allem in der Paarungs·zeit.

Weibliche Tiere sind leichter gebaut.
Sie wirken feiner.

Paarung / Fortpflanzung
Die Paarungs·zeit ist meist im Herbst.

Die Trage·zeit dauert etwa fünf Monate.

Dann werden Jung·tiere geboren.
Oft sind es zwei Tiere.
Manchmal auch drei.

Die Geburt ist meist im Frühling.

Zeitspanne: Geburt – Geschlechtsreife – Höchstalter
Die Jung·tiere sind schnell aktiv.
Sie folgen der Mutter bald.

Nach etwa 6 bis 12 Monaten sind sie geschlechts·reif.

Buren·ziegen werden etwa 10 bis 15 Jahre alt.

Jahresablauf
Im Frühling werden die Jung·tiere geboren.

Im Sommer fressen sie viel.
Sie wachsen in dieser Zeit.

Im Herbst beginnt die Paarungs·zeit.

Im Winter gibt es weniger Futter.
Dann fressen sie einfache Pflanzen.
Oder Menschen füttern sie.

Nahrung
Buren·ziegen sind Pflanzen·fresser.

Sie fressen viele verschiedene Pflanzen.

Sie fressen Blätter.
Sie fressen Zweige.
Sie fressen Rinde.
Sie fressen Kräuter.

Sie fressen auch dornige Büsche.

Darum sind sie gut für die Pflege von Flächen.
Zum Beispiel für Weinbergs·brachen.

Regionen (vor allem Rheinland-Pfalz)
Buren·ziegen werden in Rheinland-Pfalz eingesetzt.

Besonders in trockenen und steilen Regionen.
Zum Beispiel an der Mosel.
Oder im Hunsrück.
Oder in der Eifel.

Dort helfen sie bei der Landschafts·pflege.

Reviere
Buren·ziegen haben keine festen Reviere.

Menschen bestimmen ihren Lebensraum.

Auf der Weide bewegen sie sich viel.
Sie nutzen auch schwer erreichbare Stellen.

Tarnung / Verteidigung
Buren·ziegen haben keine besondere Tarnung.

Ihre Stärke ist ihre Beweglichkeit.

Sie können gut im steilen Gelände laufen.

Sie können sich auch mit ihren Hörnern wehren.

Gefahren
Eine Gefahr sind Raub·tiere.
Zum Beispiel der Wolf.

Auch Krankheiten sind eine Gefahr.
Oder Parasiten.
Oder schlechtes Wetter.

Buren·ziegen sind nicht gefährdet.

Probleme entstehen eher durch Geld und Haltung.

Bedeutung für die Natur / andere Tiere
Buren·ziegen sind sehr wichtig für die Landschaft.

Sie halten Flächen offen.
Sie fressen Büsche weg.

So entstehen Lebens·räume.
Für viele Pflanzen.
Und für viele Tiere.

Zum Beispiel für Insekten.

Wo an der Mosel zu finden
An der Mosel sieht man Buren·ziegen oft.

Vor allem in steilen Weinbergs·brachen.

Oder auf naturnahen Flächen.

Sie werden gezielt eingesetzt.
Auch in schwer zugänglichen Bereichen.

Im eigenen Garten?
Buren·ziegen sind selten im Garten.

Sie brauchen viel Platz.

Sie können gut über Zäune klettern.

In ländlichen Gebieten kann man sie halten.

Ökonomische Funktion
Buren·ziegen werden für Fleisch genutzt.

Sie helfen auch bei der Landschafts·pflege.

Das ist günstig.
Vor allem in schwierigen Gebieten.

Ökologische Funktion
Buren·ziegen fördern die Arten·vielfalt.

Sie halten Flächen offen.

So können viele Pflanzen wachsen.

Viele Tiere profitieren davon.

Esoterische, religiöse und mythologische Bedeutung
Ziegen haben eine symbolische Bedeutung.

Sie stehen für Lebens·kraft.
Und für Anpassung.
Und für Selbstständigkeit.

In Geschichten stehen sie oft für Natur·kräfte.
Oder für Fruchtbarkeit.

Die Ziege ist auch ein Symbol.
Zum Beispiel als Sünden·bock.

Das bedeutet:
Sie trägt Schuld für andere.

 

 

Alle Texte zum Thema „Natur·ereignis·begleiter / Lebendige Moselweinberge“ finden Sie hier:
https://www.trierer-umschau.de/netzwerk/naturereignisbegleiter/

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-04-17-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 17. April 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1: Clickerhappy – Pixabay – Logo: © DLR Mosel – Foto 2: Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau – Foto 3: Artur Pawlak – Pixabay – Foto 4: Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau – Foto 5: René Schaubhut – Pixabay – Foto 6: Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau

Die Reihe heißt: Lebendige Moselweinberge.
Die Texte sind für Dauno geschrieben.
Ich möchte ihm damit danken.
Mehr Infos gibt es hier: https://www.trierer-umschau.de/2025-11-03-bb/