Froschlurche sind Tiere.
Zum Beispiel die Wechselkröte.
Die Wechselkröte ist eine wichtige Art.
Sie zeigt: Die Umwelt ist gesund.
Wenn es der Wechselkröte gut geht,
dann geht es auch der Natur gut.
Wenn es der Wechselkröte schlecht geht,
dann geht es auch der Natur schlecht.
Foto: © Lukas Fuxjäger – Naturschutzbund Österreich – Logo: © DLR Mosel
Wir zeigen auch eine Zeichnung.
Die Zeichnung ist von der Wechselkröte.
Die Zeichnung ist wissenschaftlich.
Das heißt: Sie zeigt die Kröte genau.
Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau

LEICHTE SPRACHE - NATUREREIGNIS BEGLEITER

Natur-Ereignis-Begleiter. – Die Wechselkröte lebt in Österreich. – Die Wechselkröte lebt auch an der Mosel. – Die Wechselkröte braucht Wärme. – Die Wechselkröte braucht offene Landschaft. – Die Wechselkröte braucht kleine Gewässer.– Das ist der achtzehnte Text.

In der Überschrift steht:
Die Wechselkröte lebt in Österreich

Das hat einen Grund.
Wir haben Informationen aus Österreich bekommen.

Der Naturschutzbund Österreich hat uns informiert.
Dort ging es um die Wechselkröte.

Morgen ist ein besonderer Tag.
Es ist der 20. März.
Das ist der Welttag der Frösche.

Darum berichten wir jetzt über die Wechselkröte.

Wir verbinden zwei Dinge.
Das nennt man: eine Brücke schlagen.

Die Texte aus Österreich passen gut zur Mosel.
Sie passen gut zu unserer Reihe.

Die Reihe heißt:
NaturEREIGNISbegleiter – Lebendige Moselweinberge.

Der Naturschutzbund zeigt wichtige Themen.
Diese Themen sind auch für die Mosel wichtig.

Die Wechselkröte lebt auch an der Mosel.
Aber sie ist selten.

Es gibt nur wenige Tiere.
Darum steht sie auf der Roten Liste.

Die Rote Liste ist eine Liste.
Auf der Liste stehen bedrohte Tiere.

Trotzdem gibt es Nachweise.
Das heißt: Man hat die Kröte gesehen.

Darum schreiben wir diesen Artikel.
Die Wechselkröte soll Aufmerksamkeit bekommen.

Jetzt folgt ein Text aus Österreich.
Und es folgt ein kurzer Fragebogen.

Der Fragebogen gibt viele Infos.
Er gehört zu unseren Vorstellungen von Tieren und Pflanzen.

Übrigens:
Das Wort „g’scheckert“ kommt aus Bayern und Österreich.
Es ist Dialekt.

Auf Hochdeutsch heißt das Wort: gefleckt.

Viele Menschen kennen das Wort.
Vor allem Menschen aus Österreich.

 

Die Wechselkröte ist eine besondere Kröte.
Sie hat Flecken.
Darum nennt man sie auch: die g’scheckte Pionierin.

Im Frühling sieht man die Wechselkröte oft.
Man erkennt sie an ihren grünen Flecken.

Man hört sie auch gut.
Die Kröte macht besondere Rufe.

Die Rufe hört man am Abend.
Und in warmen Nächten.

Amphibien sind eine Tiergruppe.
Zu den Amphibien gehören zwei Gruppen.

Die erste Gruppe heißt: Froschlurche.
Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken.

Die zweite Gruppe heißt: Schwanzlurche.
Dazu gehören Molche und Salamander.

Amphibien sind sehr alt.
Sie leben schon sehr lange auf der Erde.

Sie gingen vor etwa 360 Millionen Jahren an Land.
Das war lange vor den Dinosauriern.

Die Wechselkröte gehört zu den Kröten.
Sie hat ein besonderes Aussehen.

Ihr Körper hat viele Flecken.
Die Flecken sind grün.

Der Körper ist hell.
Oft ist er weiß oder grau.

Darum kann man sie gut erkennen.
Und man kann sie gut von anderen Kröten unterscheiden.

Es gibt auch die Erdkröte.
Sie ist viel häufiger.

Die Wechselkröte hat längere Hinterbeine.
Sie bewegt sich schnell.

Die Wechselkröte passt sich gut an.
Darum nennt man sie auch: Pionierin.

Sie lebt in offenen Landschaften.
Diese Landschaften sind oft trocken.

Früher lebte sie in Steppen und Auen.
Dort gibt es lockere Böden.

Dort gibt es auch kleine Gewässer.
Diese Gewässer sind nicht immer da.

Heute lebt sie auch bei Menschen.
Zum Beispiel auf Baustellen.

Oder auf Schotterflächen.
Oder in alten Industriebrachen.

Oder in Sandgruben.

Auch kleine Wasserstellen reichen ihr.
Diese können sehr einfach sein.

Wichtig ist:
Die Umgebung muss in Ordnung sein.

Die Wechselkröte braucht flache Gewässer.
Die Sonne soll darauf scheinen.

Das Wasser wird schnell warm.
Oft ist das Wasser nur kurz da.

Die Kröte findet solche Gewässer schnell.
Darum heißt sie auch: Pionierart.

Die Weibchen legen dort ihre Eier ab.
Das nennt man: Laichen.

Die Wechselkröte ist nicht nur schön.
Sie ist auch besonders zu hören.

Im Frühling beginnt die Paarungszeit.
Vor allem die Männchen rufen dann.

Sie machen lange, summende Töne.
Diese Töne nennt man: Trillern.

Die Rufe hört man weit.
Sie klingen wie Musik.

Die Rufe hört man am Abend.
Und in der Nacht.

So finden die Männchen die Weibchen.

Nach der Paarung legen die Weibchen Eier.
Die Eier liegen im Wasser.

Die Eier sind in langen Schnüren.

Nach einigen Wochen schlüpfen Kaulquappen.
Aus den Kaulquappen werden später Kröten.

Frösche und Kröten sind sehr wichtig.
Sie gehören zum Nahrungsnetz.

Viele Tiere fressen Frösche und Kröten.
Auch die Eier und Kaulquappen werden gefressen.

Kröten fressen auch andere Tiere.
Zum Beispiel Insekten.

Oder Schnecken.
Oder andere kleine Tiere ohne Knochen.

So helfen sie der Natur.
Sie halten das Gleichgewicht.

Frösche und Kröten zeigen uns etwas.
Sie zeigen: Die Umwelt ist gesund.

Wenn es ihnen gut geht,
dann geht es auch der Natur gut.

Wenn es ihnen schlecht geht,
dann geht es auch der Natur schlecht.

 

KURZINFORMATION

Name:
Wechselkröte.

Zoologisch:
Bufotes viridis.
Früher auch: Bufo viridis.

Kurze Beschreibung:

Die Wechselkröte ist mittelgroß.
Sie ist eher gedrungen.

Ihr Körper ist hell.
Oft ist er weiß oder grau.

Sie hat grüne Flecken.
Die Flecken sind oft olivgrün.

Darum erkennt man sie gut.

Ihre Haut ist warzig.
Ihre Pupillen sind waagerecht.

Sie lebt gern in warmen und offenen Landschaften.

Die Kröte kann ihre Farbe etwas verändern.

Wie leben die Tiere?

Die Wechselkröte lebt meist allein.

Sie ist in der Dämmerung aktiv.
Und in der Nacht.

Am Tag versteckt sie sich.

Zum Beispiel unter Steinen.
Oder unter Brettern.

Oder in kleinen Löchern.
Oder in Mäusegängen.

Im Winter ruht sie.
Sie versteckt sich an geschützten Orten.

Die Winterruhe beginnt oft Ende Oktober.

Die Tiere bewegen sich viel.
Junge Tiere wandern weit.

Sie können über 2 Kilometer gehen.

Viele Tiere bleiben aber in der Nähe.

Welche Sinne nutzen die Tiere?

Die Wechselkröte sieht gut.
Sie hört gut.

Sie riecht gut.
Sie fühlt gut.

Das Hören ist sehr wichtig.
Vor allem in der Paarungszeit.

Die Männchen rufen laut.
Die Rufe sind trillernde Töne.

Man hört sie ab April.

In der Nacht nutzt sie Bewegung und Geruch.

Wie unterscheiden sich Weibchen und Männchen?

Die Weibchen sind größer.
Und kräftiger.

Die Männchen haben besondere Stellen an den Fingern.
Diese helfen beim Festhalten.

Diese Stellen heißen Brunftschwielen.

Männchen haben oft einen größeren Kopf.
Und stärkere Vorderbeine.

Die Zeichnung ist oft weniger deutlich.

Welche Informationen gibt es zur Fortpflanzung?

Im März gehen sie zu den Gewässern.

Ab April rufen die Männchen.
Die Fortpflanzung dauert bis Mitte Juni.

Die Weibchen legen Eier.
Die Eier sind in langen Schnüren.

Es gibt viele Eier.
Oft 5.000 bis 10.000.

Manchmal auch mehr.

Die Gewässer sind flach.
Und sonnig.

Es sind stehende Gewässer.

Wie entwickeln sich die Tiere?

Die Larven schlüpfen nach 3 bis 6 Tagen.

Die Entwicklung dauert 2 bis 3 Monate.

Dann werden aus ihnen kleine Kröten.

Viele gehen im Juli oder August an Land.

Die Tiere werden erst nach einigen Jahren erwachsen.

Sie können etwa 10 Jahre alt werden.
Oder älter.

Wie ist der Jahresablauf?

Im Frühjahr wandern sie zu den Gewässern.

Im Frühling pflanzen sie sich fort.

Im Sommer wachsen die Jungtiere.

Von März bis Oktober sind sie aktiv.

Danach beginnt die Winterruhe.

Welche Nahrung haben die Tiere?

Sie fressen Ameisen.
Käfer.
Spinnen.

Auch Regenwürmer und Schnecken.

Junge Tiere fressen sehr kleine Tiere.
Zum Beispiel Blattläuse.

Oder Springschwänze.
Oder Milben.

Welche Regionen besiedeln die Tiere?

In Rheinland-Pfalz leben sie nicht überall.

Viele leben im Oberrheingraben.
Und im Neuwieder Becken.

An der Mosel gibt es nur wenige Tiere.

Ein Beispiel ist Müden an der Mosel.

Welche Reviere nutzen die Tiere?

Die Wechselkröte hat kein festes Revier.

Sie bewegt sich in einem Bereich.

Dieser Bereich ist oft 500 Meter groß.

Manchmal bis zu 4 Kilometer.

Manchmal noch mehr.

Wie schützt sich die Wechselkröte?

Ihre Farben tarnen sie gut.

Sie passt zu Steinen und Kies.

Sie hat Hautdrüsen.
Diese geben Stoffe ab.

Diese Stoffe schrecken Feinde ab.

Welche Gefahren gibt es?

Die Wechselkröte ist stark gefährdet.

Viele Lebensräume gehen verloren.

Kleine Gewässer verschwinden.

Dünger und Pestizide sind gefährlich.

Auch Bauarbeiten sind ein Problem.

Fische in Gewässern sind schlecht für sie.

Chemische Stoffe schaden den Larven.

Welche Bedeutung hat die Wechselkröte?

Sie frisst viele kleine Tiere.

Sie hilft beim Gleichgewicht in der Natur.

Sie ist Nahrung für andere Tiere.

Sie zeigt: Die Umwelt ist gesund.

Wo kann man sie an der Mosel finden?

Im Weinberg selbst selten.

Eher am Rand.

Zum Beispiel auf brachen Flächen.
Oder auf Kiesflächen.

Oder bei Mauern.

Oder bei kleinen Wasserstellen.

In Müden gibt es sie.

Kann sie im Garten leben?

Ja.

Der Garten muss warm sein.

Es braucht Verstecke.

Ein kleines Gewässer ist gut.

Das Wasser darf keine Fische haben.

Der Garten muss offen sein.

Hat die Wechselkröte einen wirtschaftlichen Nutzen?

Nein, nicht direkt.

Aber sie frisst Schädlinge.

Sie zeigt den Zustand der Natur.

Das ist wichtig für den Naturschutz.

Welche ökologische Funktion hat die Wechselkröte?

Sie lebt in offenen Lebensräumen.

Diese Lebensräume verändern sich oft.

Sie lebt auch in neuen Lebensräumen.

Sie verbindet Wasser und Land.

Sie ist wichtig im Nahrungsnetz.

Gibt es besondere Bedeutungen?
Für die Wechselkröte gibt es keine eigenen Mythen.

Aber Kröten haben Bedeutung.

Sie stehen oft für Veränderung.
Oder für Fruchtbarkeit.

Oder für Heilung.

 

Alle Texte zum Thema „Natur·ereignis·begleiter / Lebendige Moselweinberge“ finden Sie hier:
https://www.trierer-umschau.de/netzwerk/naturereignisbegleiter/

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-03-19-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 19. März 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1: © Lukas Fuxjäger – Naturschutzbund Österreich – Logo: © DLR Mosel & Foto 2 / Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau

Die Reihe heißt: Lebendige Moselweinberge.
Die Texte sind für Dauno geschrieben.
Ich möchte ihm damit danken.
Mehr Infos gibt es hier: https://www.trierer-umschau.de/2025-11-03-bb/