Gras ist wichtig für viele Arten.
Viele Arten leben auf dem Gras.
Viele Arten leben auch im Inneren vom Gras.
Foto: Goran Horvat - Pixabay
Es gibt viele verschiedene Insekten-Arten.
Einige Insekten fressen Pflanzen.
Einige Insekten leben als Parasiten.
Die Anzahl der Insekten hängt von der Länge vom Gras ab.
Weiße Kästchen zeigen den Durchschnitt.
Sie zeigen die Länge der Halme.
Sie zeigen auch die Anzahl der Arten.
Diese Werte gelten für mehrjährige Gräser.
Schwarze Kästchen zeigen andere Werte.
Diese Werte gelten für einjährige Gräser.
Foto: © Prof.Teja Tscharntke, T. et al.,
Der Bio-Bauernhof von Familie Kleinhens ist ein gutes Beispiel.
Der Bauernhof zeigt nachhaltige Landwirtschaft.
Die Familie nutzt eine besondere Maschine zum Mähen.
Die Maschine heißt Doppel-Balken-Mähwerk.
Die Maschine schützt Insekten und kleine Tiere.
Die Maschine spart Treibstoff.
Das gemähte Gras bleibt sauber.
Das ist gut für Wiesen mit vielen Arten.
Video / Youtube: © Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

LEICHTE SPRACHE - NATUREREIGNIS BEGLEITER

Natur-Ereignis-Begleiter. – Viele Tiere leben im Gras. – Das Mähen ist Stress für diese Tiere. – Auch leben viele Insekten leben IM Grashalm. – In einem Grashalm können bis zu 250 Arten leben. – Das ist der siebzehnte Text.

Insekten leben auf Grashalmen.

Insekten leben auch an Grashalmen.

Bei der Ausbildung zum Natur-Erlebnis-Begleiter gibt es ein Problem.

Viele fragen sich:
Wie können Insekten überleben?

Die Insekten legen ihre Eier auf Gräsern ab.

Oder sie legen ihre Eier an Gräsern ab.

Das passiert auf Feldern.

Das passiert auch in Gärten.

Wir denken besonders an den Tag der Arten-Vielfalt am 3. März.

Dieser Tag ist noch wichtig für uns.

Wir schauen uns eine Presse-Meldung an.

Die Meldung ist von der Universität Göttingen.

Die Überschrift ist wichtig.

Die Überschrift sagt:

Insekten leben versteckt IN Grashalmen.

Das Mähen ist eine Gefahr für diese Insekten.

 

Bei der Vorbereitung haben wir ein Video gefunden.

Hier ist der Link: https://youtu.be/KyZB94SmsRs?si=TfZ47ZhJWX2lM0-z

Das Video ist von der Landwirtschaft in Hessen.

Das Video zeigt einen ersten Schritt.

Dieser Schritt schützt Insekten.

Vor dem nächsten Teil zeigen wir ein Beispiel.

Das Beispiel kommt von einem Bio-Bauernhof.

Der Bauernhof heißt Kleinhens.

Der Bauernhof liegt in Sinntal-Weichersbach.

Der Betriebs-Leiter erklärt seine Arbeit.

Er zeigt eine Möglichkeit für mehr Arten-Vielfalt.

Er sagt:
Das hohe Mähen hat viele Vorteile.

Er sagt:
Wir nutzen ein Doppel-Messer-Mähwerk.

Er sagt:
Das gemähte Gras ist sehr sauber.

Er sagt:
Die Maschine fährt nicht über das Gras.

Er sagt:
Viele Tiere bleiben am Leben.

Er nennt Beispiele:
Schmetterlinge.
Wespen.
Bienen.
Hummeln.

Er sagt:
Diese Tiere werden nicht verletzt.

Er sagt:
Auch andere Tiere bleiben sichtbar.

Zum Beispiel:
Frösche.
Amphibien.
Blind-Schleichen.

Er sagt:
Bei normalem Mähen sterben viele Tiere.

Er sagt:
Das ist schlecht für Klima und Arten-Vielfalt.

Er zeigt das gemähte Gras.

Er nennt Pflanzen:
Rot-Klee.
Margerite.
Glocken-Blume.
Gras.

Er sagt:
Die Pflanzen bleiben ganz.

Er sagt:
Das ist gut für das Futter der Tiere.

Er sagt:
Das Futter gehört in den Heu-Ballen.

Er sagt:
Das Futter gehört in die Futter-Krippe.

Er sagt:
Wir mähen das Gras hoch.

Er sagt:
So bleibt das Gras sauber.

Er sagt:
Das hilft den Tieren.

Er sagt:
Das hilft auch dem Heu und der Silage.

Er sagt:
Das Gras wächst schneller nach.

Er sagt:
Das gilt für hoch gemähte Wiesen.

Er sagt:
Kurz gemähte Wiesen wachsen langsamer.

Er sagt:
Bei Hitze ist das ein Problem.

Er sagt:
Kurz gemähte Wiesen können verbrennen.

 

Jetzt geht es um Insekten im Inneren von Grashalmen.

Es gibt viele verschiedene Flächen.

Zum Beispiel Felder.

Zum Beispiel brach liegende Flächen.

Zum Beispiel Hänge mit Wein-Reben.

Diese Flächen wechseln sich ab.

An den Rändern gibt es oft wildes Gras.

Diese Bereiche sind wichtig.

Die Universität Göttingen gibt dazu Informationen.

Diese Informationen sind wichtig für:
Haus.
Hof.
Garten.
Landwirtschaft.

Die Informationen zeigen:
Insekten leben nicht nur auf Grashalmen.

Insekten leben auch nicht nur um Grashalme.

Insekten leben im Inneren von Grashalmen.

Diese Insekten sieht man nicht.

Aber sie sind da.

 

Verborgene Insekten leben in Grashalmen.

Diese Insekten sind in Gefahr durch das Mähen.

Thomas Richter arbeitet in der Öffentlichkeits-Arbeit.

Er arbeitet für die Universität Göttingen.

Forschende untersuchen die Landwirtschaft.

Sie finden viele Arten in Gräsern.

Diese Arten wurden oft nicht beachtet.

Es geht um die Vielfalt der Arten.

Viele Menschen schauen auf große Zusammenhänge.

Dabei wird etwas übersehen.

Viele kleine Insekten leben in Pflanzen.

Diese Insekten sind unscheinbar.

Zum Beispiel:
Wespen.
Gall-Mücken.
Fliegen.
Käfer.

Diese Insekten sind weit verbreitet.

Das zeigt eine Studie.

Die Studie ist von der Universität Göttingen.

Auch ein Forschungs-Zentrum aus Ungarn war beteiligt.

Die Forschenden haben viele Grashalme untersucht.

Es waren mehr als 23.000 Grashalme.

Sie haben die Halme vermessen.

Sie haben die Halme geöffnet.

Sie haben nach Insekten gesucht.

In zehn mehrjährigen Gras-Arten fanden sie viele Insekten.

Es waren 255 verschiedene Arten.

In fünf einjährigen Gras-Arten fanden sie keine Insekten.

Lange Halme sind besonders wichtig.

Je länger die Halme sind, desto mehr Arten leben darin.

Viele Insekten fressen Gras.

Das ist etwa ein Drittel der Arten.

Die anderen Insekten leben von diesen Pflanzen-Fressern.

Viele davon sind Wespen.

Diese Wespen leben als Parasiten.

Viele Insekten sind auf Gras spezialisiert.

Fast zwei Drittel brauchen Gräser zum Leben.

Die Hälfte davon braucht eine bestimmte Gras-Art.

Die Forschenden geben eine Empfehlung.

Einige Flächen sollen lange nicht gemäht werden.

Diese Flächen sind wichtig für Insekten.

Die Insekten brauchen sichere Orte.

Diese Orte nennt man Rückzugs-Orte.

Dort können sie sich ungestört entwickeln.

Die Ergebnisse stehen in einer Fach-Zeitschrift.

Die Zeitschrift heißt Basic and Applied Ecology.

Das Team untersuchte häufige Gräser.

Diese Gräser wachsen in vielen Regionen.

Es gibt einjährige Gräser.

Zum Beispiel Acker-Fuchs-Schwanz.

Oder Wind-Halm.

Es gibt auch mehrjährige Gräser.

Zum Beispiel Knäuel-Gras.

Oder Quecke.

Die Forschenden sammelten Insekten im Herbst und Winter.

Sie nahmen die Insekten aus den Halmen.

Sie bestimmten die Arten.

Die Larven wurden im Labor weiter aufgezogen.

So konnten sie die Arten sicher bestimmen.

Danach untersuchten sie die Beziehungen.

Es geht um die Nahrung zwischen den Arten.

Gräser werden von Insekten gefressen.

Diese Insekten werden von Wespen befallen.

So entsteht ein Netz aus Beziehungen.

Die Ergebnisse zeigen eine große Vielfalt.

Es gibt viele verschiedene Arten im Grashalm.

83 Arten sind Pflanzen-Fresser.

Zum Beispiel Halm-Fliegen und Gall-Mücken.

172 Arten sind ihre Feinde.

Diese Feinde sind Parasiten.

Zum Beispiel Erz-Wespen und Zehr-Wespen.

Diese Parasiten töten andere Insekten.

In einer Gras-Art leben im Schnitt 12 Pflanzen-Fresser.

Diese werden von etwa 30 Wespen-Arten angegriffen.

Lange Halme ziehen mehr Insekten an.

Sie sind besser sichtbar.

Sie bieten mehr Nahrung.

Einjährige Gräser sind anders.

Sie wachsen nicht immer gleich.

Darum leben dort nur wenige spezialisierte Insekten.

Häufiges Mähen ist ein Problem.

Es gefährdet viele Insekten-Arten.

Viele dieser Insekten sind stark spezialisiert.

Ein Forscher erklärt das Problem.

Sein Name ist Teja Tscharntke.

Er arbeitet an der Universität Göttingen.

Er sagt:
Die Vielfalt in Grashalmen wird oft übersehen.

Er sagt:
Viele Arten brauchen ungestörte Gräser.

Er sagt:
Diese Insekten brauchen intakte Halme im Winter.

Er sagt:
Sie brauchen ruhige Lebens-Räume.

Er sagt:
Es müssen Flächen ohne Mähen bleiben.

Diese Flächen sind wichtig für lange Zeit.

Er sagt:
Diese Insekten brauchen mehr Aufmerksamkeit.

Die Studie wurde veröffentlicht.
Die Autoren sind Teja Tscharntke, Péter Batáry und Stefan Vidal.

 

Alle Texte zum Thema „Natur·ereignis·begleiter / Lebendige Moselweinberge“ finden Sie hier:
https://www.trierer-umschau.de/netzwerk/naturereignisbegleiter/

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-03-17-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 17. März 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1: Foto: Goran Horvat – Pixabay – Foto 2: © Prof.Teja Tscharntke, T. et al.,
Video / YouTube: © Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Die Reihe heißt: Lebendige Moselweinberge.
Die Texte sind für Dauno geschrieben.
Ich möchte ihm damit danken.
Mehr Infos gibt es hier:
https://www.trierer-umschau.de/2025-11-03-bb/