LEICHTE SPRACHE - ZDF POLITBAROMETER
Soll Europa enger mit China zusammenarbeiten? – Wie ist die politische Lage kurz vor den Landtags-Wahlen? – Das ZDF-Politbarometer zeigt neue Zahlen.
Donald Trump will seinen Willen durchsetzen.
Wer nicht gehorcht, muss mit einem Angriff rechnen.
In unserem letzten Text ging es schon um dieses Thema.
Hier ist der Link zum Text: https://www.trierer-umschau.de/2026-03-01-ca/ ).
Viele Menschen aus der Umfrage vom ZDF-Politbarometer finden es nicht gut,
wenn die USA den Iran bombardieren.
Das sollten auch die Politikerinnen und Politiker in Deutschland beachten.
Krieg oder militärische Angriffe bringen Unsicherheit.
Das gilt überall auf der Welt.
Wenn es viel Unsicherheit gibt,
fordern manche Menschen mehr Schutz für die Demokratie.
Viele Politiker sagen dann:
Wir brauchen mehr Waffen und mehr Ausrüstung für die Armee.
Das nennt man Aufrüstung.
Für mehr Aufrüstung braucht man mehr Soldatinnen und Soldaten.
Hier gibt es ein Problem.
Nur 23 von 100 befragten Menschen würden selbst Wehrdienst machen.
Oder sie würden als Soldat oder Soldatin für eine bestimmte Zeit arbeiten.
Bei jungen Menschen zwischen 18 und 28 Jahren sind es nur 14 von 100.
Das steht in einer Presse-Mitteilung vom 4. Dezember 2025.
Die Mitteilung kommt vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung.
Das bedeutet auch:
72 von 100 Befragten wollen keinen Wehrdienst leisten.
Bei den 18- bis 28-Jährigen sind es sogar 86 von 100.
Viele Menschen sind also nicht bereit,
selbst Soldatin oder Soldat zu werden.
Das ist wichtig für die Diskussion über Aufrüstung.
Diese Gedanken stehen vor dem zweiten Teil
vom ZDF-Politbarometer vom 27. Februar 2026.
Viele Menschen glauben:
Die Europäische Union arbeitet in Zukunft enger mit China zusammen.
61 von 100 Befragten sagen:
Die Wirtschafts-Beziehungen zu China werden wichtiger.
7 von 100 sagen:
Sie werden weniger wichtig.
28 von 100 sagen:
Es bleibt ungefähr gleich.
Nur 20 von 100 glauben:
Die USA werden für die Europäische Union wirtschaftlich wichtiger.
37 von 100 sagen:
Die USA werden weniger wichtig.
39 von 100 sagen:
Es gibt keine großen Veränderungen.
46 von 100 Menschen finden:
China ist ein verlässlicher Wirtschafts-Partner für die Europäische Union.
47 von 100 sehen das anders.
Nur 17 von 100 sagen:
Die USA sind ein verlässlicher Wirtschafts-Partner.
80 von 100 glauben das nicht.
Wenn am nächsten Sonntag Bundestags-Wahl wäre,
würde die CDU und CSU zusammen 26 von 100 Stimmen bekommen.
Die AfD käme auf 24 von 100 Stimmen.
Die SPD käme auf 15 von 100 Stimmen.
Die Grünen bekämen 12 von 100 Stimmen.
Das ist etwas weniger als vorher.
Die Linke käme auf 11 von 100 Stimmen.
Das ist etwas mehr als vorher.
Alle anderen Parteien zusammen bekämen 12 von 100 Stimmen.
Keine dieser Parteien würde mindestens 3 von 100 Stimmen erreichen.
CDU, CSU und SPD hätten zusammen keine Mehrheit im Parlament.
Viele Menschen bewerten Politikerinnen und Politiker nach Sympathie und Leistung.
Verteidigungs-Minister Boris Pistorius liegt auf Platz 1.
Er bekommt im Durchschnitt die Note 2,1 auf einer Skala von plus 5 bis minus 5.
Danach folgen Johann Wadephul, Lars Klingbeil und Bärbel Bas.
Dann kommen Alexander Dobrindt, Friedrich Merz, Markus Söder, Heidi Reichinnek und Katherina Reiche.
Am schlechtesten schneidet Alice Weidel ab.
Mehr als die Hälfte der Befragten finden die Arbeit von Bundes-Kanzler Friedrich Merz eher schlecht.
43 von 100 stellen ihm ein gutes Zeugnis aus.
Nur 34 von 100 glauben:
Er führt die CDU erfolgreich in die Zukunft.
60 von 100 bezweifeln das.
Unter den Anhängern von CDU und CSU sind 72 von 100 zuversichtlich.
Zur AfD gibt es den Vorwurf der Vettern-Wirtschaft.
Das bedeutet:
Abgeordnete stellen Familien-Mitglieder oder Freunde ein.
45 von 100 Menschen glauben:
Das passiert bei der AfD häufiger als bei anderen Parteien.
2 von 100 sagen:
Es passiert seltener.
46 von 100 sehen keinen großen Unterschied.
Viele Menschen unterstützen ein Verbot von Social Media für Kinder unter 14 Jahren.
81 von 100 sprechen sich für ein solches Verbot aus.
17 von 100 sind dagegen.
Zum ersten Mal seit etwa drei Jahren sehen viele Menschen die hohe Zahl von Geflüchteten nicht mehr nur negativ.
51 von 100 sagen:
Deutschland kann viele Geflüchtete aus Krisen-Gebieten verkraften.
47 von 100 sehen das kritisch.
Im Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat Russland Gebiete besetzt.
44 von 100 sagen:
Die Ukraine sollte auf diese Gebiete verzichten,
wenn dadurch der Krieg endet.
45 von 100 sagen:
Die Ukraine soll weiter für diese Gebiete kämpfen.
Viele Menschen unterstützen die Ukraine weiterhin.
43 von 100 wollen eine stärkere militärische Unterstützung durch europäische Staaten.
30 von 100 wollen die Hilfe so lassen wie bisher.
24 von 100 wollen weniger Militär-Hilfe.
Vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen dem Iran und den USA
finden nur 18 von 100 einen militärischen Einsatz der USA im Iran gut.
59 von 100 finden das schlecht.
13 von 100 ist das egal.
Nur 29 von 100 glauben:
Die Gespräche zwischen beiden Ländern beruhigen den Konflikt.
65 von 100 haben daran Zweifel.
Die Umfrage wurde von der Forschungs-Gruppe Wahlen in Mannheim durchgeführt.
Die Befragung fand vom 24. bis 26. Februar 2026 statt.
1.262 wahlberechtigte Menschen wurden zufällig ausgewählt.
Sie wurden am Telefon und online befragt.
Es wurden Festnetz-Nummern und Mobil-Nummern genutzt.
Die Umfrage ist repräsentativ.
Das bedeutet:
Sie steht für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland.
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-03-02-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 2. März 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Fotos: © ZDF / Forschungsgruppe Wahlen
