LEICHTE SPRACHE - NATUREREIGNIS BEGLEITER
Natur-Ereignis-Begleiter. – Am 28. Juli 2022 trafen die Vereinten Nationen eine wichtige Entscheidung zur Beziehung zwischen Mensch und Natur. – Das ist der zwölfte Text.
Manche Menschen nennen mich naiv.
Ich lebe in einer Welt, die immer härter wird.
Viele Menschen denken nur an sich.
Es gibt Streit.
Es gibt Drohungen.
Es gibt Waffen.
Gemeinsam Lösungen zu suchen wird schwerer.
Manchmal habe ich Angst um unsere Erde.
Es fühlt sich an, als würde die Erde fallen.
Als gäbe es keinen Halt.
Trotzdem habe ich Hoffnung.
Ich glaube an die Vereinten Nationen.
Die Vereinten Nationen wurden 1945 gegründet.
Das war nach einem schlimmen Krieg.
Viele Länder wollten Frieden.
Ich denke:
Die Vereinten Nationen können wie ein großer Fallschirm sein.
Ein Fallschirm kann einen Sturz bremsen.
So können die Vereinten Nationen unserer Welt helfen.
Ich glaube an das Wort.
Ich glaube an ein Versprechen.
Ein Handschlag kann verbindlich sein.
Ich glaube daran, dass Menschen sehen können.
Ich glaube daran, dass Menschen hören können.
Ich glaube daran, dass Menschen fühlen können.
Wir können gemeinsam an eine gute Zukunft denken.
Darum sind mir die Regeln der Vereinten Nationen wichtig.
Darum spreche ich immer wieder darüber.
In der Charta der Vereinten Nationen stehen wichtige Ziele.
Die Charta ist der Gründungs-Vertrag von 1945.
Heute gehören 193 Staaten zu den Vereinten Nationen.
Dort steht:
Die Vereinten Nationen wollen den Welt-Frieden sichern.
Sie wollen die Sicherheit in der Welt stärken.
Sie wollen Streit zwischen Ländern friedlich lösen.
Sie wollen Bedrohungen verhindern.
Sie wollen freundschaftliche Beziehungen zwischen Ländern fördern.
Alle Völker sollen gleichberechtigt sein.
Alle Völker sollen selbst bestimmen dürfen.
Sie wollen zusammenarbeiten.
Zum Beispiel bei Problemen in der Wirtschaft.
Oder bei sozialen Fragen.
Oder bei Kultur.
Oder bei Hilfe für Menschen in Not.
Sie wollen die Menschenrechte stärken.
Die Rechte gelten für alle Menschen.
Ohne Unterschied.
Die Vereinten Nationen wollen ein Ort sein,
an dem Länder gemeinsam handeln.
Auch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist mir wichtig.
Sie stammt aus dem Jahr 1948.
Dort steht:
Alle Menschen sind frei geboren.
Alle Menschen sind gleich an Würde.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Menschen können denken.
Menschen haben ein Gewissen.
Menschen sollen freundlich miteinander umgehen.
Jeder Mensch hat Anspruch auf diese Rechte.
Es darf keinen Unterschied geben.
Nicht wegen der Hautfarbe.
Nicht wegen des Geschlechts.
Nicht wegen der Sprache.
Nicht wegen der Religion.
Nicht wegen der Herkunft.
Nicht wegen des Vermögens.
Es ist auch egal, aus welchem Land ein Mensch kommt.
Jeder Mensch hat das Recht auf Leben.
Jeder Mensch hat das Recht auf Freiheit.
Jeder Mensch hat das Recht auf Sicherheit.
Was hat das mit dem Naturerlebnis-Begleiter zu tun?
Ich hatte einen Text vorbereitet.
Der Text heißt:
„Wir müssen den freien Fall unserer Welt stoppen.
Es geht um Wasser.
Ist Wasser ein Natur-Schatz?
Mit Wasser kann man Geld verdienen.
Oder ist Wasser ein Menschen-Recht?
Jeder Mensch braucht Wasser zum Leben.
Mit Gedanken von Ricardo Petrella.“
Hier geht es zum Text:
https://www.trierer-umschau.de/2026-02-19-ab/
Bei der Vorbereitung fand ich ein wichtiges Datum.
Es war der 28. Juli 2022.
An diesem Tag beschloss die General-Versammlung der Vereinten Nationen etwas Wichtiges.
Sie erkannte an:
Jeder Mensch hat ein Recht auf eine saubere Umwelt.
Jeder Mensch hat ein Recht auf eine gesunde Umwelt.
Jeder Mensch hat ein Recht auf eine nachhaltige Umwelt.
Für mich ist das sehr wichtig.
Ich lerne viel in meiner Ausbildung zum Naturerlebnis-Begleiter.
Ich erlebe jeden Tag Neues.
Ich sehe viele Probleme.
Ich sehe aber auch viele Chancen.
Dieses Recht ist für mich eine feste Grundlage.
Daran halte ich mich.
Es verbindet den Menschen mit der Natur.
Es verbindet den einzelnen Menschen mit der Gemeinschaft.
Es verbindet die Politik mit unserem Leben.
Wir Menschen brauchen die Natur zum Leben.
Ohne Natur können wir nicht überleben.
Die Politik hat eine wichtige Aufgabe.
Sie ist wie eine Brücke.
Eine Brücke verbindet zwei Seiten.
Die Politik muss Lösungen suchen.
Die Politik muss Regeln machen.
Die Politik muss dafür sorgen,
dass das Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt wirklich gilt.
Wenn die Politik diese Aufgabe vergisst,
dann hat das Folgen.
Alle Menschen werden die Folgen spüren.
Am eigenen Körper.
Und auch beim Geld.
Die Resolution 76/300 der Vereinten Nationen ist länger als nur ein Satz.
Sie enthält viele wichtige Punkte.
Darum möchte ich möglichst viel von dieser Resolution zeigen.
Einige Teile habe ich weggelassen.
Zum Beispiel Fußnoten.
Oder Verweise auf andere Texte.
Diese Teile kann man in einem PDF nachlesen:
A_RES_76_300-DE
Beim Lesen entsteht für mich ein Bild.
Ich sehe einen Baum.
Der Baum hat starke Wurzeln.
Die Wurzeln sind fest in der Erde.
Der Baum hat viele Äste.
Die Äste sind wie Arme.
Diese Arme wollen uns Menschen berühren.
Sie wollen uns erinnern.
Wir sollen uns nicht gegenseitig schaden.
Und wir sollen auch der Natur nicht schaden.
Und wir sollen die Natur nicht vernachlässigen.
Wir sollen die Natur nicht übersehen.
Wir sollen die Natur nicht verdrängen.
Wir sollen die Natur nicht zerstören.
Wir sollen uns Menschen nicht vernachlässigen.
Wir sollen uns Menschen nicht übersehen.
Wir sollen uns Menschen nicht verdrängen.
Wir sollen uns Menschen nicht verletzen oder zerstören.
Die General-Versammlung der Vereinten Nationen traf eine Entscheidung.
Das war am 28. Juli 2022.
Die Entscheidung heißt:
Jeder Mensch hat ein Recht auf eine saubere Umwelt.
Jeder Mensch hat ein Recht auf eine gesunde Umwelt.
Jeder Mensch hat ein Recht auf eine nachhaltige Umwelt.
Die General-Versammlung orientierte sich an der Charta der Vereinten Nationen.
Die Charta ist der Gründungs-Vertrag von 1945.
Sie erinnerte an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
Sie erinnerte auch an andere wichtige internationale Erklärungen.
Zum Beispiel zur Entwicklung.
Oder zum Schutz der Umwelt.
Sie machte deutlich:
Alle Menschenrechte gelten für alle Menschen.
Die Rechte gehören zusammen.
Man kann sie nicht trennen.
Die General-Versammlung erinnerte auch an die Agenda 2030.
In der Agenda 2030 stehen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung.
Nachhaltige Entwicklung hat drei Bereiche.
Wirtschaft.
Soziales.
Umwelt.
Alle drei Bereiche sind wichtig.
Sie sollen im Gleichgewicht sein.
Ein wichtiges Ziel ist:
Armut soll beendet werden.
Auch extreme Armut soll beendet werden.
Niemand soll zurückgelassen werden.
Die Staaten haben auch Umwelt-Verträge geschlossen.
Zum Beispiel zum Klima-Schutz.
2012 gab es eine große Konferenz in Rio de Janeiro.
Dort ging es um nachhaltige Entwicklung.
Auch der Menschenrechts-Rat hat 2021 das Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt anerkannt.
Die General-Versammlung erkennt:
Eine gesunde Umwelt ist wichtig für das Wohl der Menschen.
Sie ist wichtig für heutige Generationen.
Und für kommende Generationen.
Wenn die Umwelt zerstört wird,
dann leiden die Menschenrechte.
Zum Beispiel durch den Klima-Wandel.
Oder durch verschmutzte Luft.
Oder durch verschmutztes Wasser.
Oder durch zerstörte Natur.
Umwelt-Schäden haben direkte Folgen.
Und auch indirekte Folgen.
Internationale Zusammenarbeit ist sehr wichtig.
Vor allem für arme Länder.
Oder für Länder mit großen Schulden.
Oder für kleine Insel-Staaten.
Diese Länder brauchen Unterstützung.
Zum Beispiel bei Wissen.
Oder bei Technik.
Oder bei guten Strukturen.
Umwelt-Schäden treffen viele Menschen.
Besonders stark betroffen sind:
Frauen und Mädchen.
Indigene Völker.
Kinder.
Ältere Menschen.
Menschen mit Behinderungen.
Gleichstellung von Frauen und Männern ist wichtig.
Frauen sollen mitentscheiden.
Frauen sollen führen können.
Frauen spielen eine wichtige Rolle beim Schutz der Natur.
Die General-Versammlung erkennt:
Klima-Wandel ist eine große Gefahr.
Der Verlust von Arten ist eine große Gefahr.
Wüsten-Bildung ist eine große Gefahr.
Nicht nachhaltige Entwicklung ist eine große Gefahr.
Diese Probleme bedrohen die Menschenrechte.
Heute und in Zukunft.
Menschen brauchen bestimmte Rechte,
um die Umwelt zu schützen.
Zum Beispiel:
Das Recht auf Informationen.
Das Recht, sich zu beteiligen.
Das Recht auf ein Gericht.
Die Staaten haben Pflichten.
Sie müssen Menschenrechte achten.
Sie müssen Menschenrechte schützen.
Sie müssen Menschenrechte fördern.
Das gilt auch beim Schutz der Umwelt.
Besonders gefährdete Menschen brauchen zusätzlichen Schutz.
Auch Unternehmen haben Verantwortung.
Sie müssen Menschenrechte achten.
Die General-Versammlung sagt noch einmal:
Eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt ist sehr wichtig.
Sie ist wichtig für alle Menschenrechte.
Viele Staaten haben dieses Recht schon anerkannt.
Zum Beispiel in ihrer Verfassung.
Oder in Gesetzen.
Oder in politischen Programmen.
Die General-Versammlung beschließt:
Erstens:
Das Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt ist ein Menschenrecht.
Zweitens:
Dieses Recht hängt mit anderen Rechten zusammen.
Drittens:
Um dieses Recht zu schützen,
müssen Umwelt-Verträge umgesetzt werden.
Viertens:
Staaten sollen handeln.
Internationale Organisationen sollen handeln.
Unternehmen sollen handeln.
Alle wichtigen Gruppen sollen handeln.
Sie sollen zusammenarbeiten.
Sie sollen Wissen teilen.
Sie sollen gute Lösungen austauschen.
Das Ziel ist:
Eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt für alle Menschen.
Die Entscheidung fiel in der 97. Sitzung.
Das war am 28. Juli 2022.
Alle Texte zum Thema „Natur·ereignis·begleiter / Lebendige Moselweinberge“ finden Sie hier:
https://www.trierer-umschau.de/netzwerk/naturereignisbegleiter/
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-02-19-ca/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 19. Februar 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1: © Credit: UN Photo/Mark Garten – Logo: © DLR Mosel – Foto 2: © Credit: UN Photo/Mark Garten
Die Reihe heißt: Lebendige Moselweinberge.
Die Texte sind für Dauno geschrieben.
Ich möchte ihm damit danken.
Mehr Infos gibt es hier: https://www.trierer-umschau.de/2025-11-03-bb/
