LEICHTE SPRACHE - WELTUNTERGANG
Die Gefahr wächst weiter. – Die Uhr rückt 4 Sekunden näher an das Ende. – Jetzt sind es nur noch 85 Sekunden.- So nah war die Menschheit noch nie an einer großen Katastrophe. – Das zeigt die Doomsday-Uhr.
In Washington ticken die Uhren anders.
Washington D.C. ist die Hauptstadt der Vereinigte Staaten.
Dort steht auch das Weiße Haus.
Washington ist der Arbeits-Ort von Donald Trump.
Er ist der Präsident der Vereinigten Staaten.
In Washington wird im Moment anders Politik gemacht.
Die Politik wirkt oft willkürlich.
Die Politik zeigt viel Macht.
Internationale Gesetze werden nicht beachtet.
Manche Verträge werden beendet.
Das Land folgt der Idee „America First“.
Das bedeutet: Erst die USA, dann alle anderen.
Andere Länder fühlen sich bedroht.
Manche Länder wurden sogar militärisch angegriffen.
Ein wichtiger Vertrag zu Atomwaffen heißt START-Vertrag.
Der Vertrag soll Atomwaffen begrenzen.
Dieser Vertrag wird nicht verlängert.
Das passiert trotz eines Angebots aus Russland.
Der russische Präsident heißt Wladimir Putin.
Er wollte den Vertrag noch ein Jahr verlängern.
Donald Trump lehnt das ab.
Er will auch China in neue Absprachen einbeziehen.
In Washington tickt auch die Doomsday-Uhr.
In Washington gibt es noch eine andere, besondere Uhr.
Sie heißt Doomsday-Uhr.
Die Doomsday-Uhr zeigt:
Wie groß ist die Gefahr für die ganze Menschheit.
Die Uhr hat mehrere Namen.
Man nennt sie auch Weltuntergangs-Uhr.
Oder Atomkriegs-Uhr.
Ein anderer Name ist: Uhr des Jüngsten Gerichts.
Das Wort „Doomsday“ bedeutet: Jüngstes Gericht.
Die Uhr gibt es seit dem Jahr 1947.
Seitdem wird der Zeiger immer wieder neu gestellt.
Früher stand der Zeiger weiter weg von Mitternacht.
Mitternacht bedeutet: große Katastrophe.
Im Jahr 1991 war die Situation besser.
Damals wurden wichtige Abrüstungs-Verträge unterschrieben.
Diese Verträge hießen START-Verträge.
Zu dieser Zeit stand die Uhr bei 17 Minuten vor Mitternacht.
Das sind 1.020 Sekunden.
Die Welt war damals deutlich sicherer.
Heute ist das anders.
Heute steht die Uhr bei nur noch 85 Sekunden vor Mitternacht.
Der Grund ist nicht nur die Gefahr eines Atomkriegs.
Auch andere Probleme spielen eine große Rolle.
Die Klima-Krise wird immer schlimmer.
Es gibt mehr Hitze, Stürme und Überschwemmungen.
Neue Technik entwickelt sich sehr schnell.
Zum Beispiel Künstliche Intelligenz.
Auch Biotechnologie kann gefährlich sein.
Für viele dieser Risiken gibt es zu wenig politische Kontrolle.
Darum bewegt sich der Zeiger immer weiter Richtung Mitternacht.
Vor der Pressemeldung gibt es ein Bibel-Zitat.
Das Zitat steht in der Bibel.
Es ist aus dem zweiten Brief des Apostels Petrus.
Kapitel 3, Vers 10.
Dort steht sinngemäß:
Der Tag des Herrn kommt plötzlich.
So überraschend wie ein Dieb in der Nacht.
Dann vergeht der Himmel mit lautem Geräusch.
Alles wird sehr heiß.
Die Erde und alles darauf werden zerstört.
Dieses Zitat soll zeigen:
Es geht um große Gefahr.
Es geht um das Ende von allem.
Dazu braucht es keine weiteren Worte.
Jetzt folgt die Pressemeldung.
Die Pressemeldung kommt vom Bulletin of the Atomic Scientists. (**)
Auf Deutsch heißt das: Berichtsblatt der Atomwissenschaftler.
Diese Organisation gibt es seit dem Jahr 1947.
Sie entstand nach den Atombomben-Abwürfen auf Japan.
Die Trierer Umschau berichtet darüber.
Der Bericht erscheint mit fast zwei Wochen Abstand.
Der Grund ist:
Ein weiterer Artikel wird vorbereitet.
Das Thema ist: Atomwaffen.
Zuerst geht es aber nach Washington.
85 Sekunden vor Mitternacht.
Die Doomsday-Uhr rückt 4 Sekunden näher.
So nah an einer großen Katastrophe war die Menschheit noch nie.
Führungs-Versagen macht die Lage schlimmer.
Die Doomsday-Uhr zeigt:
Wie groß ist die Gefahr für die Menschheit.
Im Jahr 2026 steht die Uhr auf 85 Sekunden vor Mitternacht.
Mitternacht bedeutet: sehr große Katastrophe.
Fachleute sagen:
Die weltweiten Gefahren nehmen zu.
Gleichzeitig nimmt die Zusammenarbeit zwischen Staaten ab.
Zu den wichtigsten Gefahren gehören:
Atomwaffen
die Klima-Krise
Künstliche Intelligenz
biologische Risiken
Die neue Uhrzeit wurde in Washington bekannt gegeben.
Am 27. Januar 2026 wurde die Uhr neu gestellt.
Der Ort war Washington D.C.
Die Entscheidung traf ein Fach-Gremium.
Es heißt Science and Security Board.
Das Gremium gehört zum Bulletin of the Atomic Scientists.
Die Fachleute fordern dringendes Handeln.
Sie sagen:
Atomwaffen müssen begrenzt werden.
Für Künstliche Intelligenz braucht es klare Regeln.
Länder müssen gemeinsam gegen biologische Gefahren arbeiten.
Aussage von Alexandra Bell.
Alexandra Bell ist Präsidentin und Geschäftsführerin der Organisation.
Sie sagt:
Die Botschaft der Uhr ist sehr klar.
Die Risiken werden größer.
Die Zusammenarbeit wird kleiner.
Die Zeit läuft uns davon.
Veränderung ist nötig.
Veränderung ist möglich.
Aber die Menschen müssen von ihren Regierungen schnelles Handeln verlangen.
Wie wird die Zeit der Uhr festgelegt?
Die Uhr wird jedes Jahr neu gestellt.
Das macht das Science and Security Board.
Das Gremium spricht dabei mit einem Beirat.
In diesem Beirat sind auch Nobelpreis-Träger.
Im Jahr 2026 spielten diese Punkte eine große Rolle:
wachsende Atom-Gefahren
neue Technik wie Künstliche Intelligenz
Risiken durch biologische Forschung
die anhaltende Klima-Krise
Im Januar 2025 stand die Uhr noch auf 89 Sekunden vor Mitternacht.
Jetzt sind es nur noch 85 Sekunden.
Aussage von Daniel Holz.
Daniel Holz ist Vorsitzender des Fach-Gremiums.
Er sagt:
Die Gefahren werden größer.
Das gilt für Atomwaffen.
Das gilt für das Klima.
Das gilt für Künstliche Intelligenz.
Das gilt für biologische Risiken.
Gleichzeitig gibt es ein neues Problem.
In vielen Ländern entstehen nationalistische Regierungen.
Diese Regierungen denken nur an sich selbst.
Unsere größten Probleme brauchen Vertrauen.
Unsere größten Probleme brauchen Zusammenarbeit.
Eine Welt nach dem Motto
„Wir gegen die anderen“
macht alle Menschen verletzlicher.
Aussage von Maria Ressa.
Maria Ressa ist Journalistin.
Sie erhielt 2021 den Friedens-Nobelpreis.
Sie sagt:
Ohne Fakten gibt es keine Wahrheit.
Ohne Wahrheit gibt es kein Vertrauen.
Ohne Vertrauen gibt es keine Zusammenarbeit.
Wir erleben eine große Informations-Krise.
Lügen verbreiten sich schneller als Fakten.
Neue Technik verstärkt dieses Problem.
Wenn wir uns nicht auf Fakten einigen können,
können wir keine Probleme lösen.
Das gilt für Atomwaffen.
Das gilt für das Klima.
Das gilt für Künstliche Intelligenz.
Die Uhr tickt.
Erklärung zur Doomsday-Uhr 2026.
Schon vor einem Jahr warnten die Fachleute.
Die Welt steht sehr nah an einer großen Katastrophe.
Statt auf die Warnung zu hören,
wurden viele Länder aggressiver.
Dazu gehören:
Russland
China
die Vereinigten Staaten
andere mächtige Länder
Gemeinsame Absprachen zerfallen.
Der Wettbewerb zwischen Großmächten wächst.
Das schwächt die internationale Zusammenarbeit.
Dabei ist Zusammenarbeit sehr wichtig.
Ohne Zusammenarbeit lassen sich diese Gefahren nicht verringern:
Atomkrieg
Klima-Krise
Missbrauch von Biotechnologie
Risiken durch Künstliche Intelligenz
Viele politische Führungspersonen handeln nicht entschlossen genug.
Manche verschärfen die Probleme sogar.
Darum steht die Uhr jetzt auf 85 Sekunden vor Mitternacht.
So nah an der Katastrophe wie nie zuvor.
Was kann helfen, die Uhr zurückzudrehen?
Es gibt noch Möglichkeiten zum Handeln.
Die USA und Russland können wieder über Atomwaffen sprechen.
Alle Atomstaaten können Atomtests weiter verbieten.
Staaten können gemeinsam Regeln schaffen.
Zum Beispiel gegen gefährliche biologische Forschung.
Die USA können mehr für erneuerbare Energien tun.
Weniger Kohle, Öl und Gas helfen dem Klima.
Die USA, Russland und China können über KI im Militär sprechen.
Besonders wichtig ist KI bei Atomwaffen-Systemen.
Atomwaffen bleiben eine große Gefahr.
Jon B. Wolfsthal ist Experte für globale Risiken.
Er sagt:
Im Jahr 2025 wurde bei Atomwaffen nichts besser.
Immer mehr Staaten verlassen sich auf Atomwaffen.
Einige Staaten drohen offen mit ihrem Einsatz.
Sehr viel Geld fließt in neue Atomwaffen.
Auch Länder ohne Atomwaffen denken darüber nach,
selbst welche zu bekommen.
Das macht die Welt unsicherer.
Niemand gewinnt ein atomares Wettrüsten.
Mehr Sicherheit gibt es nur durch klare Verträge.
Staaten müssen wieder miteinander reden.
Staaten müssen Drohungen beenden.
Staaten müssen für Stabilität sorgen.
Neue Technik: Wettbewerb statt Zusammenarbeit.
Steve Fetter ist Experte für Technik-Risiken.
Er sagt:
Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger.
Gleichzeitig wachsen die Sorgen.
Die Politik setzt zu stark auf Wettbewerb.
Sicherheit und Zusammenarbeit geraten in den Hintergrund.
Angriffe auf Universitäten und Kürzungen bei Forschung
schwächen gute Lösungen.
Klima-Krise: Ein sehr ernster Ausblick.
Inez Fung ist Klima-Forscherin.
Sie sagt:
Um die Klima-Krise zu stoppen, braucht es zwei Dinge:
weniger Treibhausgase
Schutz vor den Folgen des Klimawandels
Besonders wichtig ist:
Weniger Kohle, Öl und Gas.
Erneuerbare Energien sind bereit.
Sie sind bezahlbar.
Regierungen müssen ihren Einsatz beschleunigen.
Wissenschaft muss wieder die Grundlage der Politik sein.
Biologische Gefahren nehmen zu.
Asha M. George ist Expertin für Bio-Sicherheit.
Sie sagt:
Die Fähigkeit, auf Krankheiten zu reagieren, wird schwächer.
Biologische Waffen werden weiter erforscht.
Neue Technik macht Risiken größer.
Besonders gefährlich ist die Verbindung von KI und Biologie.
Zusammenarbeit ist entscheidend.
Zwischen Ländern.
Zwischen Politik und Wirtschaft.
Zwischen Gesundheit und Sicherheit.
Mit Wissen und Entschlossenheit
können viele Gefahren verhindert werden.
[**] Das Bulletin of the Atomic Scientists wurde im Jahr 1945 gegründet.
Zu den Gründern gehörten:
Albert Einstein.
J. Robert Oppenheimer.
Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der University of Chicago waren beteiligt.
Diese Personen arbeiteten am Manhattan-Projekt.
Dort wurden die ersten Atomwaffen entwickelt.
Zwei Jahre später schuf das Bulletin eine besondere Uhr.
Diese Uhr heißt Doomsday-Uhr.
Die Uhr zeigt vom Menschen gemachte Gefahren.
Die Gefahren bedrohen die Menschheit und den Planeten.
Die Uhr ist eine Warnung.
Sie zeigt: Die Welt ist verletzlich.
Die Uhr zeigt auch:
Es gibt noch Zeit zum Handeln.
(*)
Die Informationen zu den genannten Namen
stehen auf der Internet-Seite des Bulletin of the Atomic Scientists.
Dort wird das Science and Security Board vorgestellt.
Hier ist der Link: https://thebulletin.org/about-us/science-and-security-board/
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-02-09-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 9. Februar 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto: © 2026 Images By Christiani Inc. / Bulletin of the Atomic Scientists
