LEICHTE SPRACHE - E-MOBILITÄT & FORMEL E-WELTMEISTERSCHAFT
Vom Förder-Geld für E-Autos bis zum Formel-E-Rennen in Mexiko. – Citroën gewinnt das zweite Rennen der Weltmeisterschaft.
Ende 2025 fahren in Deutschland über 545.000 E-Autos.
Genau sind es 545.142 E-Autos.
Diese Autos fahren nur mit Strom.
Sie heißen auch BEV.
Das ist die Abkürzung für: Battery Electric Vehicle.
Das bedeutet: Auto mit Batterie.
Fast jedes fünfte Auto in Deutschland ist ein E-Auto.
Genau: 19,1 Prozent.
📊 Das ist der Startpunkt.
Aber es gibt noch mehr Infos:
Das Kraftfahrt-Bundesamt hat neue Zahlen veröffentlicht.
Das war am 16. Januar 2026.
In den letzten 14 Monaten wurden viele neue Autos angemeldet:
🔹 27.088 Diesel-Autos
🔹 30.259 Plug-in-Hybride
🔹 43.774 E-Autos (BEV)
🔹 61.917 Benzin-Autos
🔹 71.273 Hybrid-Autos (ohne Plug-in)
❓ Was ist ein Hybrid-Auto ohne Plug-in?
Die Firma EnBW erklärt das so:
Ein Hybrid-Auto fährt oft mit Strom.
Der Strom-Motor ist leise und spart Energie.
Er wird auf kurzen Strecken benutzt.
Der Strom-Motor hilft dem normalen Motor.
Und: Er lädt die Batterie während der Fahrt.
Er startet auch den normalen Motor.
Wenn das Auto zu viel Energie hat, speichert es diese in der Batterie.
Auf langen Strecken fährt das Auto mit dem normalen Motor.
Das kann ein Benzin-Motor oder ein Diesel-Motor sein.
So kommt man weiter und kann schneller fahren.
Ein Hybrid-Auto ist gut für Menschen, die weit fahren müssen.
Das Auto entscheidet selbst, wann es welchen Motor benutzt.
Es sucht automatisch die beste und sparsamste Lösung.
Jetzt gibt es ein neues Förder-Programm für E-Autos vom Umwelt-Ministerium.
Es wurde heute veröffentlicht.
ℹ️ Infos dazu finden Sie hier:
https://www.bundesumweltministerium.de/foerderung/fragen-und-antworten-zur-e-auto-foerderung
Dort werden viele Fragen leicht erklärt.
Wichtig:
Es gibt verschiedene Geldbeträge, je nachdem:
🔹 Ob man ein reines E-Auto kauft
🔹 Oder ein Auto mit Plug-in-Hybrid
🔹 Oder ein E-Auto mit sogenanntem Range Extender
Was ist ein Range Extender?
👉 Das ist ein kleiner Motor, der Strom für den Akku produziert.
Meistens ist es ein Benzin- oder Diesel-Motor.
Er lädt die Batterie, wenn sie leer ist.
So kann das E-Auto weiterfahren.
❓Also bekommen auch Autos mit Benzin- oder Diesel-Motor Förderung?
Ja, das ist richtig.
Das finden viele seltsam.
Die Trierer Umschau unterstützt kleine E-Autos, die unter 30.000 Euro kosten.
Deshalb zitieren wir hier Marion Tiemann.
Sie arbeitet bei Greenpeace und kennt sich mit Verkehr gut aus.
Sie sagt heute in einer Presse-Mitteilung:
„Die Regierung will mehr E-Autos auf die Straße bringen.
Das ist gut für das Klima.
Aber: Große SUVs und schädliche Plug-in-Hybride zu fördern, ist der falsche Weg.
Nur kleine E-Autos, die wenig Energie brauchen, sollten Geld bekommen.
Sie dürfen nicht mehr als 30.000 Euro kosten.
Sonst bekommen Menschen Geld, die es gar nicht brauchen.
Besser wäre: Die Regierung nimmt Geld von besonders schädlichen Autos.
Dann kann man mit diesem Geld kleine E-Autos fördern.“
Auch Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe sagt ganz klar:
„Wieder gibt die Regierung viele Milliarden Euro.
Das hilft den Auto-Firmen.
Aber: Es hilft nicht dem Klima.
Denn auch Plug-in-Hybride mit hohem CO2-Ausstoß bekommen Geld.
Sie stoßen offiziell nur 60 Gramm CO₂ pro Kilometer aus.
Aber in der Wirklichkeit ist es oft viel mehr – bis zu fünfmal so viel.
Diese Autos helfen dem Klima kaum.
Trotzdem bekommen sie Geld vom Staat.
Auch große E-Autos mit viel Stromverbrauch bekommen Fördergeld.
Das ist schlecht für das Klima.
Gleichzeitig ist der Strom für E-Auto-Fahrer sehr teuer:
Bis zu 89 Cent pro Kilowattstunde.
Die Industrie bekommt Strom billiger.
Diese Förderung ist nicht durchdacht.
Und die Regierung hat keinen guten Plan für den Verkehr.
Trotz der vielen Milliarden gibt es keinen echten Klimaschutz im Straßenverkehr.“
Dieser Text ist wie ein Vorspiel.
Denn jetzt geht es um das zweite Rennen der Formel E.
Dem 2. Rennen von der Weltmeisterschaft 2025/2026.
Unsere Presse-Mitteilung kommt eine Woche nach dem REnnen.
Der Fahrer Nick Cassidy hat dabei überrascht.
Er hat das Rennen gewonnen.
Das war der erste Sieg für das Team Citroën Racing.
Nick Cassidy und Jean-Éric Vergne fahren für Citroën.
Beide sitzen in einem gleichen Rennwagen.
Der Wagen heißt: GEN3 Evo-Einsitzer.
Wir stellen das Auto hier kurz vor:
Der GEN3 Evo ist ein besonderes Renn-Auto.
Er ist stark, schnell und sparsam.
Der Wagen ist ganz aus Kohlenstoff-Fasern gebaut.
Das macht ihn sehr leicht und sicher.
Das Auto wiegt 859 Kilogramm – zusammen mit dem Fahrer.
Es fährt sehr wendig und direkt.
Der Antrieb ist ganz elektrisch.
Aber das Gefühl beim Fahren ist wie bei einem Auto mit Motor.
Das Auto ist sehr schnell:
🔹 Es hat 350 Kilowatt Leistung – das sind rund 470 PS.
🔹 Es fährt in 1,86 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
🔹 Es kann bis zu 320 km/h schnell fahren.
Damit ist es das schnellste E-Auto in der Geschichte der FIA.
Besonders ist auch:
Das Auto hat zwei Motoren.
🔸 Der hintere Motor treibt das Auto an.
🔸 Der vordere Motor gewinnt Energie zurück.
Wenn beide Motoren gleichzeitig arbeiten,
hat das Auto Allrad-Antrieb.
Das nennt man „Attack Mode“.
Das Auto kann fast 50 % der Energie zurückholen,
die es im Rennen verbraucht.
Die Energie kommt in eine Batterie mit 47 Kilowattstunden.
Diese Batterie ist stark, stabil und lange haltbar.
(Quelle: https://www.media.stellantis.com/de-de/citroen/press/citroen-praesentiert-den-einsitzer-der-die-farben-der-marke-in-die-formel-e-tragen-wird )
Von einem starken E-Rennwagen zum großen Formel-E-Rennen in Mexiko
Jetzt kommen wir zur offiziellen Presse-Mitteilung der Formel-E-Rennserie.
Der Anlass: das 150. Rennen der Formel E.
Der Ort: Mexiko-Stadt.
Der Sieger: Nick Cassidy vom Team Citroën Racing.
🎉 Nick Cassidy gewinnt das Rennen in Mexiko
Nick Cassidy hat das Rennen in Mexiko gewonnen.
Er fährt für das Team Citroën Racing.
Das ist der erste Formel-E-Sieg für die Marke Citroën überhaupt.
Cassidy hat jetzt 40 Punkte und ist Erster in der Fahrer-Wertung.
Auch Citroën führt jetzt in der Team-Wertung.
Viele bekannte Gäste waren vor Ort:
🔹 Der Schauspieler Idris Elba und seine Frau Sabrina Elba
🔹 Der Olympia-Sieger im Wasserspringen Matty Lee
Sie haben das Rennen live gesehen.
Es gab auch viel Musik:
🎵 Der Sänger Mike Bahía aus Kolumbien
🎵 Der Musik-Produzent Sinego
🎵 Der mexikanische Künstler LABIBE
Alle haben vor einem vollen Stadion gespielt.
🏁 So lief das Rennen
Das Rennen war am Samstag, den 10. Januar 2026.
Nick Cassidy ist von Platz 13 gestartet.
Am Ende hat er das Rennen gewonnen.
Er hat 12 Fahrer überholt.
Zweiter wurde Edoardo Mortara vom Team Mahindra.
Dritter wurde Oliver Rowland vom Team Nissan.
Cassidy hat seinen Sieg mit kluger Taktik erreicht.
Er hat den sogenannten „Attack Mode“ gut genutzt.
Damit bekommt das Auto für kurze Zeit mehr Leistung.
Cassidy ist jetzt 4-mal in 5 Rennen als Erster ins Ziel gekommen.
Die ersten 5 Autos im Ziel lagen sehr nah beieinander – weniger als eine Sekunde Abstand.
🔍 Weitere Fahrer und Ergebnisse
🔹 Taylor Barnard vom Team DS Penske hatte den besten Start.
Er war der Jüngste im Rennen.
Am Ende wurde er Vierter.
🔹 Jake Dennis (Team Andretti) wurde Fünfter.
🔹 Pascal Wehrlein (Porsche) kam auf Platz sechs.
Pepe Martí (Cupra KIRO) hatte viele Strafen,
aber er wurde trotzdem Siebter und bekam Punkte.
Jean-Éric Vergne (zweiter Fahrer bei Citroën) wurde Achter.
Dann kamen Nico Müller (Porsche) und Norman Nato (Nissan).
📊 Punktestände nach dem Rennen
Fahrer-Wertung:
Nick Cassidy – 40 Punkte
Jake Dennis – 36 Punkte
Oliver Rowland – 34 Punkte
Team-Wertung:
Citroën – 44 Punkte
Andretti – 36 Punkte
Hersteller-Wertung:
Stellantis (zu dem auch Citroën gehört)
Porsche – 7 Punkte weniger
🎤 Stimmen zum Rennen
Nick Cassidy (Citroën Racing):
„Das ist unglaublich!
Ich bin so dankbar für mein Team.
Der Sieg fühlt sich wie ein Traum an.
Wir haben auf dem Funk gesagt: ‚Lass uns einfach ein gutes Ergebnis holen.‘
Aber dann kam alles zusammen: gutes Auto, gute Strategie.
Ich habe mit meinem Teamkollegen Jean-Éric eine Wette gemacht:
Wenn ich gewinne, rasiere ich mir den Kopf.
Und wenn ich am Ende die Meisterschaft gewinne – mache ich das sowieso!“
Edoardo Mortara (Mahindra Racing):
„Nick war heute sehr stark.
Ich hatte Probleme in der Mitte des Rennens.
Aber ich freue mich über Platz zwei.“
Oliver Rowland (Nissan):
„Ich dachte zwischendurch, mein Rennen ist vorbei.
Aber ich konnte Energie sparen und war am Ende wieder schnell.
Ich freue mich über Platz drei und das tolle Publikum.“
🌟 Prominente Gäste beim Rennen
Der Schauspieler Idris Elba war beim Rennen dabei.
Er besitzt mit das Cupra-Team in der Formel E.
Seine Frau Sabrina war auch da – sie ist Model und UN-Botschafterin.
Auch Matty Lee, ein Olympia-Sieger im Wasserspringen, war vor Ort.
Er traf die Fahrer und besuchte die Boxengasse.
Er fuhr im Sicherheitsauto, einem Porsche Taycan Turbo GT.
Viele andere bekannte Gäste waren im Stadion:
🎤 Mario und Daniel Bautista
🎤 Paulinho, JUCA, Karina Ramos, Liza Baez
🎤 Tío Nestor und Alejandro Berumen
👧👩🔧 Mädchen und Nachhaltigkeit
Die Aktion „FIA Girls on Track“ lud 120 Mädchen ein.
Sie bekamen Workshops, Lernangebote und Einblicke ins Rennteam.
Ziel: Mädchen für Technik und Motorsport begeistern.
Formel E spendete außerdem 25.000 Euro an die Organisation El Caracol AC.
Das Geld hilft Kindern und Familien in Mexiko-Stadt.
Es geht um Gewalt-Prävention, Bildung und digitale Sicherheit.
📣 Weitere Neuigkeiten
🔹 Das Team Andretti stellte Nerea Martí als Botschafterin vor.
Sie ist Rennfahrerin aus Spanien.
Sie bleibt dem Team auch in der neuen Saison treu.
🔹 Die Luxus-Marke Taittinger bleibt auch in der neuen Saison offizieller Champagner-Partner der Formel E.
🗓️ Wie geht es weiter?
Das nächste Rennen findet am 31. Januar 2026 in Miami (USA) statt.
Ort: Miami International Autodrome am Hard Rock Stadium.
📄 Mehr Infos gibt es auch in unserem Text zum
1. Rennen in São Paulo, Brasilien:
Hier klicken: https://www.trierer-umschau.de/2025-12-14-ab/
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2026-01-19-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 19. Januar 2026
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1: Photo by Zak Mauger/LAT Images – © 2026 Getty Images – Foto 2: Photo by Zak Mauger/LAT Images – © 2026 Getty Images – Foto 3: Photo by Hector Vivas/LAT Images – © 2026 Getty Images
