LEICHTE SPRACHE - 24. DEZEMBER
Nicht nur Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei arbeiten an Feiertagen. – Die Hans-Böckler-Stiftung hat dazu recherchiert.
Dies ist der fünfte Weihnachts-Text.
Der Text erscheint zum 24. Dezember.
Der Text führt von Augsburg nach Düsseldorf.
Er bezieht sich auf eine Pressemitteilung.
Die Pressemitteilung ist von der Hans-Böckler-Stiftung.
In dem Text geht es um Ferientage.
Das sind der 24., 25. und 26. Dezember.
Dazu kommt der 31. Dezember.
Und der 1. Januar 2025/26.
Der Text stellt eine Frage.
Wer arbeitet an diesen Tagen?
Unser Alltag funktioniert nur so:
Auch an Feiertagen arbeiten Menschen.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei müssen bereit sein.
Sie müssen jederzeit helfen können.
Man nennt diese Gruppen auch:
Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
Ein anderer Name ist:
Blaulicht-Organisationen.
Dazu gehört zum Beispiel die Feuerwehr.
Ein Fach-Journal für Feuerwehr schreibt:
Es gibt insgesamt etwas weniger Einsätze an den Feiertagen.
Trotzdem gibt es an Weihnachten mehr Brände.
Im Durchschnitt sind es 6.000 Brände mehr.
Das ist mehr als im restlichen Jahr.
Auch an Weihnachten passieren Unfälle.
Manchmal braucht jemand einen Krankenwagen.
Manche Menschen wollen an Weihnachten nicht zu Hause bleiben.
Sie suchen nachts einen warmen Ort.
Sie wollen nicht frieren.
Auch hungrige Menschen brauchen Hilfe.
Der Lieferdienst bringt auch an Feiertagen Essen.
Tankstellen sind geöffnet.
Strom und Wasser funktionieren weiter.
Auch die Pannenhilfe ist erreichbar.
Sie hilft auch an Feiertagen.
Wenn jemand seinen Schlüssel verliert,
kann er Hilfe anrufen.
Jetzt geht es um einen Presseartikel.
Der Artikel ist von der Hans-Böckler-Stiftung.
Der Artikel ist vom 19. Dezember 2025.
Neue Studie vom WSI.
Arbeiten an Weihnachten und Silvester.
Wer muss wann und wo arbeiten?
Manche Menschen liefern das Weihnachtsessen.
Manche Menschen planen Silvesterfeiern in Hotels oder Restaurants.
Manche Menschen helfen Menschen in Not.
Ein Teil der arbeitenden Menschen in Deutschland muss arbeiten.
Andere Menschen können feiern.
Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut hat das untersucht.
Das Institut heißt kurz WSI.
Das WSI gehört zur Hans-Böckler-Stiftung.
Die Studie zeigt wichtige Ergebnisse.
In diesem Jahr arbeiten 9 von 100 Erwerbstätigen an Heiligabend nach 14 Uhr.
Besonders viele Menschen arbeiten in diesen Bereichen:
Verkehr und Logistik.
Handel.
Gastgewerbe.
Gesundheits- und Sozialbereich.
Es gibt auch Unterschiede zwischen Regionen.
Am Morgen des Heiligen Abends arbeiten in Ostdeutschland mehr Menschen.
In Westdeutschland arbeiten weniger Menschen.
Das zeigen die Auswertungen von zwei Forschern.
Sie heißen Eric Seils und Helge Emmler.
Die Zahlen zeigen noch etwas.
Oft arbeiten jedes Jahr die gleichen Menschen an Heiligabend.
Mehr als 80 von 100 Menschen arbeiten auch in früheren Jahren an Heiligabend.
Sie haben in den letzten drei Jahren mindestens einmal an diesem Tag gearbeitet.
Die Daten kommen aus einer Befragung.
Die Befragung heißt WSI-Erwerbspersonenbefragung.
5.800 arbeitende Menschen haben mitgemacht.
Sie wurden zwischen Mitte November und Anfang Dezember befragt.
Sie sagten, ob sie an Weihnachten oder Silvester arbeiten.
Und wann sie arbeiten.
Wer arbeiten muss.
Am Vormittag des 24. Dezember arbeiten noch 24 von 100 Erwerbstätigen.
In Verkehr und Logistik arbeiten fast 49 von 100 Menschen.
Das ist fast die Hälfte.
Auch im Handel arbeiten viele Menschen.
Dort sind es 46 von 100.
Im Gastgewerbe arbeiten 39 von 100 Menschen.
Es gibt große Unterschiede zwischen den Bundesländern.
In Sachsen-Anhalt arbeiten 31 von 100 Menschen.
In Bayern arbeiten nur 17 von 100 Menschen.
Nach 14 Uhr am Heiligen Abend arbeiten weniger Menschen.
Grund ist das Ladenschluss-Gesetz.
Trotzdem arbeiten noch 9 von 100 Erwerbstätigen.
Andere Menschen feiern in dieser Zeit.
An den beiden Weihnachtstagen bleibt die Zahl ähnlich.
Sie ist etwa wie an Heiligabend nach 14 Uhr.
Eine Ausnahme ist das Gastgewerbe.
Dort arbeiten immer mehr als 25 von 100 Menschen.
Auch im Gesundheits- und Sozialbereich arbeiten viele Menschen.
Auch in Verkehr und Logistik.
Dort sind es etwa 20 von 100.
Am Vormittag von Silvester arbeiten fast 25 von 100 Menschen.
Nach 14 Uhr an Silvester arbeiten noch 10 von 100 Menschen.
Am Neujahrstag arbeiten 8 von 100 Menschen.
Sie können nicht ausschlafen.
Eine Wissenschaftlerin sagt dazu etwas.
Sie heißt Bettina Kohlrausch.
Sie sagt:
Die Arbeitszeiten in Deutschland sind sehr flexibel.
Viele Aufgaben können erledigt werden.
Auch an Feiertagen.
Viele Menschen würden diese Tage lieber mit Familie verbringen.
Oder mit Freunden.
Diese Tage sind wichtig.
Sie geben Gemeinschaft.
Sie geben Kraft.
Sie sagt auch:
Arbeitszeiten dürfen nicht immer länger werden.
Zum Beispiel soll die tägliche Höchstarbeitszeit bleiben.
Zu dem Artikel gehören drei Tabellen.
Die Tabellen sind vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut.
Das Institut gehört zur Hans-Böckler-Stiftung.
Die Tabellen können Sie hier als PDF-Datei öffnen.
Die erste Tabelle zeigt:
Wie viele Menschen an Feiertagen arbeiten.
Die zweite Tabelle zeigt:
Wie hoch das Haushaltseinkommen dieser Menschen ist.
Die dritte Tabelle zeigt:
In welchen Arbeitsbereichen diese Menschen arbeiten.
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-12-24-ea/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 24. Dezember 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Illustration: KI-generiert / Trierer Umschau
