24. DEZEMBER
Heute, am 24. Dezember 2025, dürfen wir etwas träumen, zaubern und Weihnachten ganz persönlich werden lassen.
Die Trierer Umschau lässt es sich am 24. Dezember 2025 nicht nehmen, als Paparazzi auf der Lauer zu liegen. Und ja, im Sirzenicher Wald – Insider kennen die Wegstrecke von der Sirzenicher Grillhütte nach unten und dann scharf nach links. Im Sirzenicher Wald haben wir den Weihnachtsmann auf seinem Schlitten mit seinen Rentieren und natürlich den vielen Geschenken in flagranti erwischt. Da besteht kein Zweifel. Und an Weihnachten darf man auch mal dort Schnee hinzaubern, wo eben keiner ist. Dazu sind Träume da. Doch mit offenen Augen brauchen wir etwas Unterstützung von der KI (diesem Zauberstab auf dem Computerbildschirm).
Und mit diesem Zauberstab erfüllen wir auch alle Voraussetzungen, welche der Deutsche Wetterdienst festhält, mit: „Der Definition nach spricht man von ‚weißen Weihnachten‘, wenn am 24., 25. und 26. Dezember an einer Wetterstation jeweils mindestens ein Zentimeter Schnee gemessen wird.“ (in: https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2023/12/24.html )
Und damit definieren sich auch schon unsere Themenschwerpunkte, die alle mit der Unterschrift „24. Dezember 2025“ begleitet werden.
Eingeladen hat uns eine Pressemitteilung des ARAG Versicherungskonzerns, bei dem wir zum Beispiel unsere Rechtsschutzversicherung laufen haben. Denn da geht es – ganz zu unserem Thema passend – um:
„Weihnachten: andere Länder, andere Schlitten
Hawaii – Santa ist ein Wellenreiter
Wer träumt nicht von Weihnachten unter Palmen. Auf Hawaii geht dieser Traum vor allem für den Weihnachtsmann in Erfüllung. Denn statt auf einem Schlitten kommt er hier ganz lässig auf dem Surfboard. Klar, dass der tropische Weihnachtsmann stilecht Badehose statt Wintermantel trägt.
Island – Yule Lads und Yule Cat
In Island weisen die ARAG Experten gleich auf 13 freche Weihnachtsgesellen hin, die „Yule Lads“. Jede Nacht vom 12. bis zum 24. Dezember kommt ein anderer vorbei. Wie bei uns am Nikolaustag, stellen Kinder in dieser Zeit jeden Abend ihre Schuhe ans Fenster. Waren sie artig, gibt’s Süßigkeiten, waren sie ungezogen, steckt vielleicht nur eine alte Kartoffel im Schuh. Aber das ist noch nicht alles: Mit im Gepäck haben die „Yule Lads“ die gruselige „Jólakötturinn“. Das ist eine riesige Weihnachtskatze, die angeblich alle frisst, die bis Heiligabend keine neuen Kleider bekommen haben. Früher ein mahnender Brauch, sich zum Festtag herauszuputzen, heute ein folkloristischer Spaß. Aber wahrscheinlich ein guter Grund, rechtzeitig neue Socken zu stricken.
Italien – Die freundliche Hexe kommt zu Besuch
Während der 24. Dezember in vielen Ländern der große Geschenketag ist, müssen sich kleine Italiener in vielen Regionen bis ins Neue Jahr gedulden. Dort kommt statt des Weihnachtsmannes die freundliche Hexe La Befana in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar und bringt den Kindern Geschenke – bzw. Kohle oder Holz, wenn sie ungezogen waren.
Japan – Fastfood-Hühnchen statt Weihnachtsbraten
In Japan ist Weihnachten keine rein religiöse Feier, denn nur rund 1,5 Prozent der Bevölkerung ist laut ARAG Experten christlich. Doch seit 1974 gibt es eine ganz besondere Tradition: Gebratenes Hühnchen von der Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) dominiert Heiligabend. Der Slogan „Kurisumasu ni wa Kentakkii!“ („An Weihnachten KFC“) ging durch die Decke, und der „Christmas Bucket“ (Weihnachts-Eimer) mit einer großen Portion frittiertem Hühnchen-Allerlei wurde zur landesweiten Institution. Was früher eher als Ersatz für einen schwer erhältlichen Truthahn gedacht war, hat sich zu einer festen Weihnachtssitte entwickelt. Und so reservieren Millionen Japaner ihr KFC-Weihnachtsmenü Wochen im Voraus. Ohne Tischreservierung geht meist gar nichts.
Katalonien – Weihnachts-Piñata
Im spanischen Katalonien gehört der Tió de Nadal (Weihnachts-Baumstamm) zur Weihnachtszeit wie bei uns der Christbaum. Die Figur im Baumstamm-Look wird ab dem 8. Dezember gefüttert und kuschelig warm zugedeckt, ehe er an Heiligabend mit Stöcken bearbeitet wird, damit er Süßigkeiten und kleine Geschenke hergibt. Die ARAG Experten sind sich sicher: Vor allem Kindern dürfte diese Tradition mehr Spaß bringen als so manches Geschenk unterm Baum. Denn sie dürfen nicht nur nach Lust und Laune draufhauen, sondern endlich einmal offiziell fluchen: Der deftige Spitzname des Baumstammes ist nämlich „Caga Tió“ (scheißender Baumstamm).
Philippinen – Langes Weihnachten
Echte Weihnachtsfans kommen auf den Philippinen auf ihre Kosten. Hier wird fünf Monate lang von September bis Januar Weihnachten gefeiert. Und zwar mit allem, was dazu gehört: von festlichen Laternen in den Straßen über nächtliche Gottesdienste bis zu Weihnachtsliedern in den Supermärkten.
Schweden – Kein Weihnachten ohne Donald Duck
Wenn in Deutschland der Christbaum leuchtet und vielleicht das ein oder andere Plätzchen verdrückt wird, sitzt in Schweden mindestens ein Großteil der Bevölkerung um 15 Uhr vor dem Fernseher. Traditionell bei „Kalle Anka och hans vänner önskar God Jul“ („Donald Duck und seine Freunde wünschen Frohe Weihnachten“). Seit 1959 läuft an Heiligabend diese Disney-Sendung und ist für viele so etwas wie ein inoffizieller Pflichttermin.
Südafrika – Insekten als weihnachtliche Snacks
Was in der Europäischen Union nur mir einer speziellen Zulassung erlaubt wäre, ist in Südafrika weihnachtliche Tradition: Dort isst man Weihnachtsraupen, sogenannte Christmas Caterpillars, zum Fest. Dabei handelt es sich laut ARAG Experten um frittierte Mottenlarven, ein also durch und durch proteinhaltiger Weihnachtssnack.
Ukraine – Spinnen als Glücksbringer
In der Ukraine und weiteren Teilen Osteuropas ist es Tradition, den Weihnachtsbaum mit Spinnenornamenten oder zumindest symbolisch mit Spinnennetzen zu schmücken. Diese gelten dort als Glücksbringer und Zeichen für Wohlstand. Der Ursprung liegt laut ARAG Experten in der Legende der „Weihnachtsspinne“: Einer armen Frau soll einst eine Spinne über Nacht ihren Baum mit einem glitzernden Netz geschmückt haben. Das brachte ihr Glück und Wohlstand.
Venezuela – Mit Rollschuhen zur Christmette
In Venezuela gehört zu mancher Weihnachtstradition, dass Gläubige am frühen Morgen mit Rollschuhen, den Patinatas, zur Kirche gleiten. Laut ARAG Experten werden dafür sogar Straßen teilweise gesperrt. Für Venezolaner bereits seit den 1940er Jahren ein fest verankerter Brauch und Ausdruck von Lebensfreude, Glaube und Gemeinschaft.“
Sind wir damit am Ende des ersten Weihnachtstextes für heute? – Nein, denn – sorry, aber da ist die Trierer Umschau der europäischen Idee verpflichtet – eine Zusammenstellung in Kurzform, wie in den 27 europäischen Ländern Weihnachten gefeiert wird, macht uns erst richtig glücklich für den Start in den 24. Dezember. Also:
Belgien
Weihnachten heißt Noël im französischsprachigen und Kerstmis im niederländischsprachigen Teil des Landes. Gefeiert wird am 24. und 25. Dezember, wobei die Bescherung meist am Morgen des 25. erfolgt. Geschmückt wird mit Weihnachtsbaum, Lichterketten und Krippen. Typische Speisen sind Meeresfrüchte, Truthahn oder Wild, Geschenke stehen weniger im Mittelpunkt als das gemeinsame Essen.
Bulgarien
Weihnachten heißt Koleda, der wichtigste Tag ist der 24. Dezember. Der Heiligabend ist fleischlos, serviert werden Bohnen, gefüllte Paprika, Nüsse und Brot mit einer eingebackenen Münze. Dekorationen bestehen aus Kerzen und natürlichen Materialien. Geschenke werden meist erst am 25. Dezember überreicht.
Dänemark
Weihnachten heißt Jul oder Kerstfest und wird am 24. Dezember gefeiert. Der Weihnachtsbaum wird am Abend geschmückt, anschließend tanzt man singend um ihn. Gegessen werden Ente oder Schweinebraten mit Rotkohl und Kartoffeln. Geschenke werden nach dem Essen verteilt.
Deutschland
Weihnachten wird überwiegend am 24. Dezember gefeiert. Der Weihnachtsbaum ist zentraler Bestandteil der Dekoration. Traditionelle Speisen reichen von Würstchen mit Kartoffelsalat bis zur Gans an den Feiertagen. Geschenke werden in der Regel am Heiligabend überreicht.
Estland
Weihnachten heißt Jõulud und wird am 24. Dezember gefeiert. Ein Saunagang gehört traditionell zum Tagesablauf. Gegessen werden Blutwurst, Sauerkraut und Ofenkartoffeln. Geschenke bringt Jõuluvana meist persönlich am Abend.
Finnland
Weihnachten heißt Joulu, gefeiert wird am 24. Dezember. In Turku wird offiziell der Weihnachtsfrieden ausgerufen. Gegessen werden Schinken, Steckrübeneintopf und Reisbrei. Geschenke gibt es nach dem Saunabesuch am Abend.
Frankreich
Weihnachten heißt Noël und wird offiziell am 25. Dezember gefeiert. Der Heiligabend ist durch das festliche Réveillon geprägt. Typische Speisen sind Austern, Foie gras und die Bûche de Noël. Geschenke werden meist am Morgen des 25. Dezembers geöffnet.
Griechenland
Weihnachten heißt Christougenna und wird am 25. Dezember gefeiert. Neben dem Weihnachtsbaum wird häufig ein Holzschiff geschmückt. Gegessen werden Fleischgerichte sowie Honiggebäck. Geschenke erhalten Kinder meist am Neujahrstag.
Irland
Weihnachten wird am 25. Dezember gefeiert. Kerzen im Fenster gelten als traditionelles Symbol der Gastfreundschaft. Gegessen werden Truthahn, Schinken und Christmas Pudding. Geschenke werden am Morgen des 25. Dezembers ausgepackt.
Italien
Weihnachten heißt Natale, der Heiligabend ist der 24. Dezember. Das Abendessen ist traditionell fleischlos und besteht häufig aus Fisch. Krippen spielen eine größere Rolle als Weihnachtsbäume. Geschenke werden je nach Region am 24. oder 25. Dezember überreicht.
Kroatien
Weihnachten heißt Božić und wird am 25. Dezember gefeiert. Am Heiligabend wird häufig Stroh unter den Tisch gelegt. Gegessen wird zunächst Fisch, am Feiertag Fleisch. Geschenke werden meist am 25. Dezember verteilt.
Lettland
Weihnachten heißt Ziemassvētki und wird vom 24. bis 26. Dezember gefeiert. Der Weihnachtsbaum ist fester Bestandteil der Dekoration. Gegessen werden Schweinefleisch, Erbsen und Sauerkraut. Geschenke gibt es am Heiligabend.
Litauen
Der Heiligabend heißt Kūčios und ist der wichtigste Weihnachtstag. Es werden zwölf fleischlose Speisen serviert. Der Tisch wird mit Heu oder Stroh dekoriert. Geschenke werden meist nach dem Abendessen verteilt.
Luxemburg
Weihnachten heißt Chrëschtdag und wird am 25. Dezember gefeiert. Weihnachtsmärkte und Krippen prägen die Adventszeit. Gegessen werden Fleischgerichte und süßes Gebäck. Geschenke werden oft am Heiligabend überreicht.
Malta
Weihnachten heißt Milied und wird am 25. Dezember gefeiert. Krippen stehen im Zentrum der Dekoration. Gegessen werden Suppen, Fleischgerichte und Süßspeisen. Geschenke spielen eine untergeordnete Rolle.
Niederlande
Weihnachten heißt Kerstmis und wird am 25. und 26. Dezember gefeiert. Geschenke werden meist bereits am 5. Dezember zum Nikolaustag verteilt. Der Weihnachtsbaum ist üblich. Das Weihnachtsessen findet im Familienkreis statt.
Österreich
Weihnachten wird am 24. Dezember gefeiert. Der Baum wird traditionell erst am Abend aufgestellt. Gegessen werden Würstchen oder festliche Braten. Geschenke bringt das Christkind am Heiligabend.
Polen
Der Heiligabend heißt Wigilia und ist zentraler Feiertag. Es werden zwölf fleischlose Speisen serviert. Vor dem Essen wird eine Oblate geteilt. Geschenke werden nach dem Abendessen verteilt.
Portugal
Weihnachten heißt Natal, der wichtigste Abend ist der 24. Dezember. Gegessen wird Kabeljau mit Beilagen. Krippen sind verbreitet. Geschenke werden häufig am 25. Dezember überreicht.
Rumänien
Weihnachten heißt Crăciun und wird am 25. Dezember gefeiert. Traditionell ziehen Gruppen singend von Haus zu Haus. Gegessen wird Schweinebraten. Geschenke erhalten Kinder meist am Feiertag.
Schweden
Weihnachten heißt Jul und wird am 24. Dezember gefeiert. Das Julbord bietet Fisch, Fleisch und Beilagen. Der Weihnachtswichtel bringt die Geschenke. Diese werden am Abend verteilt.
Slowakei
Weihnachten heißt Vianoce, gefeiert wird am 24. Dezember. Der Heiligabend ist fleischlos. Gegessen werden Suppe und Fisch. Geschenke gibt es nach dem Abendessen.
Slowenien
Weihnachten heißt Božič und wird am 25. Dezember gefeiert. Krippen und Kerzen sind verbreitet. Gegessen werden Fleischgerichte und Gebäck. Geschenke werden meist am Heiligabend überreicht.
Spanien
Weihnachten heißt Navidad und wird am 25. Dezember gefeiert. Der Heiligabend ist ein langes Familienessen. Krippen sind weit verbreitet. Geschenke kommen häufig erst am 6. Januar.
Tschechien
Weihnachten heißt Vánoce und wird am 24. Dezember gefeiert. Gegessen wird Karpfen mit Kartoffelsalat. Der Baum wird erst am Abend geschmückt. Geschenke bringt das Christkind.
Ungarn
Weihnachten heißt Karácsony und beginnt am Heiligabend. Der Weihnachtsbaum wird für Kinder überraschend aufgestellt. Gegessen werden Fischsuppe und Süßspeisen. Geschenke werden am 24. Dezember verteilt.
Zypern
Weihnachten heißt Christougenna und wird am 25. Dezember gefeiert. Kirchenbesuche sind zentral. Gegessen werden Fleischgerichte und Gebäck. Geschenke werden meist am Feiertag überreicht.
Damit starten wir in den 24. Dezember 2025. Die meisten Geschäfte haben noch bis 14 Uhr geöffnet. – Wir werden uns heute auch noch in die Kälte stürzen müssen.
Vortext / Kommentar / Nachtext: Christph Maisenbacher – 24. Dezember 2025
Quelle (vollständig zitierter Text): ARAG – Presseinformation (verteilt über die openPR / Einbock GmbH) // Text “ Weihnachten in den Ländern der Europäischen Union“ (Christoph Maisenbacher – KI supported)
Link-Zitate: alle Zitate, die wir übernehmen sind im Text mit einem Link versehen
Social-Media-Teaser: ChatGPT
Foto / Illustration: KI generiert (mit Wald-Foto der Trierer Umschau)
Dieser Text in LEICHTER SPRACHE ist veröffentlicht unter: https://www.trierer-umschau.de/2025-12-24-ab/
