Wirtschafts·ministerin Daniela Schmitt steht auf dem Bild.
Sie ist die achte Person von rechts.
Mit ihr auf dem Bild sind vier Partner für Forschung:
die Universität Koblenz,
die Hochschule Koblenz,
die Hochschule Trier mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld
und das Forschungs·institut für Glas und Keramik in Höhr-Grenzhausen.
Foto: © Umwelt-Campus Birkenfeld / @Frau Dr. rer. nat. Anita Razavi, Universität Koblenz
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist ein besonderer Lern-Ort.
Er ist wie ein echtes Labor in der Praxis.
Dort arbeiten Studierende gemeinsam an wichtigen Themen.
Sie kommen aus verschiedenen Studien-Richtungen.
Sie machen Projekte zur Energie·wende,
zur Wieder·verwendung von Rohstoffen,
zur umwelt·freundlichen Mobilität
und zur digitalen Technik.
Foto: © Umwelt-Campus Birkenfeld / @Jannik Scheer

LEICHTE SPRACHE - UMWELT-CAMPUS BIRKENFELD

Künstliche Intelligenz hilft bei der Herstellung von Keramik. Auch der Umwelt-Campus in Birkenfeld bekommt dafür Geld.

Für manche Menschen ist das Thema Keramik ganz normal.
Für andere ist es neu und schwer zu verstehen.
Deshalb erklären wir hier das Projekt 3DKI.
Auch der Umwelt-Campus in Birkenfeld bekommt dafür Geld.

Was hat es mit dem Projekt 3DKI auf sich?
Was ist mit Künstlicher Intelligenz in der Keramik-Industrie gemeint?
Wie gehören Orte wie Trier, Koblenz, Birkenfeld, Höhr-Grenzhausen, Mettlach und der Westerwald zusammen?

Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken!

 

Keramik: Zwischen Alltag und Hochtechnik

Viele Menschen denken bei Keramik an Tassen, Fliesen oder Waschbecken.
Aber Keramik ist viel mehr.
In der Industrie ist Keramik sehr wichtig.
Zum Beispiel in Kraftwerken, Maschinen, in der Elektronik oder in der Medizin.

Diese technische Keramik ist oft unsichtbar.
Aber sie ist sehr wichtig für viele Geräte und Anlagen.

Viele Menschen wissen das nicht.
Deshalb wird technische Keramik oft unterschätzt.

Aber: Es gibt jetzt große Veränderungen.
Künstliche Intelligenz und neue Maschinen verändern die Herstellung.
Das bringt neue Möglichkeiten für Keramik.
Und auch neue Fragen für die Umwelt.

Wie Künstliche Intelligenz bei der Herstellung hilft

Technische Keramik hat viele gute Eigenschaften.
Sie hält hohe Temperaturen aus.
Sie nutzt sich kaum ab.
Sie hält lange.

Aber die Herstellung ist schwierig.
Schon kleine Fehler führen zu Problemen.

Künstliche Intelligenz kann helfen.
Sie sammelt Daten bei der Herstellung.
Sie erkennt früh, wenn etwas schief läuft.
Sie kann dann den Prozess anpassen.

So gibt es weniger Ausschuss.
Und die Produktion wird planbarer.
Das hilft besonders bei großen Mengen.

3D-Druck bringt neue Möglichkeiten für Keramik

Beim 3D-Druck entsteht Keramik Schicht für Schicht.
So kann man Formen herstellen, die mit anderen Maschinen nicht gehen.
Zum Beispiel feine Gitter, kleine Löcher oder besondere Kanäle.

Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz kann man diese Bauteile genau planen.
So braucht man weniger Material.
Und die Teile halten länger.

3D-Druck macht Keramik also genauer und besser für die Umwelt.

Keramik in Rheinland-Pfalz: Alte Tradition und neue Technik

In Rheinland-Pfalz gibt es Keramik schon lange.
Zum Beispiel stellt Villeroy & Boch in Mettlach schöne Produkte für den Haushalt her.

Aber es gibt noch eine andere Art von Keramik.
Die heißt technische Keramik.

Diese Keramik wird im Westerwald und Umgebung hergestellt.
Dort entstehen Teile für Öfen, Chemie-Anlagen, Pumpen und Elektronik.
Auch Bauteile für Wasser-Reinigung und für Wasserstoff-Anlagen werden dort gemacht.

Diese Teile sieht man kaum.
Aber sie sind sehr wichtig für viele Fabriken.

Wichtige Bauteile, die man nicht sieht

Beim Projekt 3DKI geht es um solche Bauteile.
Zum Beispiel:
– Keramik-Teile, die Abwärme nutzen
– Filter für Wasser und Luft
– Träger für Elektronik
– besonders starke Bauteile für Maschinen

Mit besserem 3D-Druck und Künstlicher Intelligenz sollen diese Teile:
– länger halten
– weniger Material brauchen
– seltener kaputt gehen

Das spart Energie und hilft der Industrie.

Energie sparen – aber auch Energie verbrauchen

Keramik hilft, Energie zu sparen.
Aber die Herstellung kostet auch viel Energie.
Denn es wird sehr heiß gebrannt.

Wenn dabei noch Kohle oder Gas verwendet wird, entstehen Emissionen.
Auch das Material muss aufwendig gewonnen werden.

Künstliche Intelligenz kann helfen, Energie zu sparen.
Aber das klappt nur, wenn man auch an erneuerbare Energien denkt.
Und an Recycling und lange Nutzung.

Warum Forschung so wichtig ist

Forschung hilft, neue Technik zu entwickeln.
Und sie hilft, auch an Umwelt und Kosten zu denken.

In der Forschung darf man Neues ausprobieren.
Ohne gleich Geld verdienen zu müssen.
So kann man gute Lösungen finden.

Besonders wichtig ist es, dass verschiedene Fachleute zusammenarbeiten.
Zum Beispiel Material-Forscher, IT-Experten und Ingenieure.
Nur so entstehen Lösungen, die auch in Zukunft funktionieren.

Das Projekt 3DKI: Ein starkes Team in Rheinland-Pfalz

Das neue Projekt heißt:
„3DKI – Nachhaltige Additive Fertigung von Keramik“

Dabei arbeiten zusammen:
– die Universität Koblenz
– die Hochschule Koblenz
– der Umwelt-Campus Birkenfeld von der Hochschule Trier
– das Forschungsinstitut für Glas und Keramik in Höhr-Grenzhausen

Ziel des Projekts ist:
Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz bessere Keramik-Teile herstellen.
Sie sollen länger halten, weniger Material brauchen und gleichbleibend gut sein.

 

Nach diesem Text folgt die Presse-Mitteilung vom Umwelt-Campus Birkenfeld:

 

Projekt 3DKI: 7,8 Millionen Euro für neue Forschung in der Keramik

Wirtschafts·ministerin Daniela Schmitt hat ein neues Projekt vorgestellt.
Vier Forschungspartner bekommen dafür Geld:
– die Universität Koblenz
– die Hochschule Koblenz
– die Hochschule Trier mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld
– das Forschungs·institut für Glas und Keramik in Höhr-Grenzhausen

Alle vier bekommen zusammen rund 7,8 Millionen Euro.
Das Geld ist für das Projekt „3DKI“.
Der volle Titel ist:
„Nachhaltige Additive Fertigung von Keramik:
Integration von Künstlicher Intelligenz und Optimierung von Prozess- und Ressourceneffizienz“.

Das Geld kommt vom Land Rheinland-Pfalz und von der Europäischen Union.
Genauer gesagt: aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Mit dem Projekt soll das Wissen über Keramik-3D-Druck in Rheinland-Pfalz wachsen.

Was sagt die Ministerin dazu?

Ministerin Daniela Schmitt sagt:
„Wir wollen die Herstellung von Keramik besser machen.
Dafür setzen wir Künstliche Intelligenz ein.
So wird die Produktion schneller, sicherer und umwelt·freundlicher.

Dieses Projekt zeigt:
Forschung und Unternehmen arbeiten bei uns gut zusammen.
Das macht unsere Industrie stark für die Zukunft.

Die Keramik-Industrie ist sehr wichtig für Rheinland-Pfalz.
3D-Druck und Künstliche Intelligenz bieten große Chancen.
Sie sind gut für den Wirtschaftsstandort und für unsere Wettbewerbs·fähigkeit.“

Was genau wird gefördert?

Mit dem Geld sollen neue Methoden getestet werden:
– Künstliche Intelligenz soll helfen, die Prozesse zu verbessern.
– Es soll weniger Material verbraucht werden.
– Die Bauteile sollen gleichmäßiger und zuverlässiger werden.

Dafür wird das „Kompetenzzentrum“ für den Keramik-3D-Druck in Rheinland-Pfalz erweitert.
Es bekommt moderne Drucker und neue Analyse-Werkzeuge.

Wer arbeitet mit?

Das Projekt ist ein Team-Projekt.
Mit dabei sind:
– die Universität Koblenz
– die Hochschule Koblenz
– der Umwelt-Campus Birkenfeld von der Hochschule Trier
– das Forschungs·institut für Glas und Keramik in Höhr-Grenzhausen

Fachleute aus verschiedenen Bereichen arbeiten zusammen:
– aus der Informatik
– aus der Chemie
– aus dem Ingenieur·wesen

So kann neues Wissen direkt in die Praxis weitergegeben werden.

Ministerin Schmitt sagt:
„Dieses Projekt schaut über den eigenen Tellerrand.
Es bringt viele Fachleute aus verschiedenen Orten und Bereichen zusammen.
Das hilft der Wirtschaft und unserem Bundesland.“

Welche Aufgaben hat der Umwelt-Campus Birkenfeld?

Der Umwelt-Campus Birkenfeld arbeitet daran, die Prozesse umwelt·freundlicher zu machen.
Dazu gehört:
– Die Druck·düsen werden mit Hilfe von Computer·programmen verbessert.
– Diese Düsen werden dann im Metall-3D-Druck hergestellt.
– Materialien werden so aufbereitet, dass man sie wiederverwenden kann.

Dafür wird ein ganz neuer 3D-Drucker gebaut.
Im Projekt wird dann geprüft, wie gut die neuen Bauteile sind.

Professor Wahl vom Umwelt-Campus sagt:
„Das ist ein tolles Projekt.
Alle Partner bringen ihre Stärken ein.“

Professorin Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier, sagt:
„Wir machen das Thema Nachhaltigkeit zu einem wichtigen Teil des Projekts.
Das ist gut für unseren Campus in Birkenfeld.
Und es stärkt das ganze Forschungs-Team in Rheinland-Pfalz.“

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-12-10-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 10. Dezember 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1: © Umwelt-Campus Birkenfeld / @Frau Dr. rer. nat. Anita Razavi, Universität Koblenz – Foto 2: © Umwelt-Campus Birkenfeld / @Jannik Scheer