LEICHTE SPRACHE - STADTBEGRÜNUNG
Der Paulus·platz in Trier wird grün. – Hier wird ausprobiert: Weniger Beton, mehr Pflanzen und Platz für Menschen.
Die Bäume auf dem Paulus·platz in Trier sollen tief wurzeln.
So wie die Wein·reben.
Das heißt:
Oben bleibt die Erde trocken.
Die Bäume suchen sich unten das Wasser.
Das ist gut für die Pflanzen.
Das ist etwas Besonderes.
Denn wir sind mitten in der Stadt.
Der Paulus·platz ist auch ein Ort zum Ausprobieren.
Hier sieht man, wie eine Stadt grüner werden kann.
Der Platz wird vor allem von jungen Menschen genutzt.
Zum Beispiel von Studierenden der Hochschule.
Oder von Schülern und Schülerinnen.
Hier wird gezeigt:
● Wie man Beton wegmachen kann.
● Wie Pflanzen genug Wasser bekommen.
● Wie die Hitze in der Stadt weniger wird.
Der Paulus·platz soll auch ein Treff·punkt werden.
Für Menschen aus Trier.
Vielleicht hilft das Projekt auch dem Simeonstift·platz.
Denn dieser Platz ist oft leer.
Das könnte sich ändern.
Wir haben folgende Presse·mitteilung von der Stadt Trier bekommen:
Der Paulus·platz wird ein grüner Platz.
Er ist ein Pilot·projekt.
Das bedeutet:
Hier wird etwas Neues ausprobiert.
Im Moment sieht es auf dem Platz noch wie eine Bau·stelle aus.
Es gibt große Löcher im Boden.
Und ein hoher Zaun steht um den Platz herum.
Früher war auf dem Platz nur Schotter.
Jetzt wird er umgebaut.
Zwischen der Paulus·kirche und der Hochschule.
In den nächsten Wochen werden 9 Bäume gepflanzt.
Sie sind 3 bis 5 Meter hoch.
So sieht man bald:
Der Platz verändert sich.
Die Hochschule ist direkt neben dem Platz.
Darum hat die Stadt mit der Hochschule gesprochen.
Julian Lehnart leitet das Amt Stadt·Raum.
Er sagt:
Der Platz soll schön sein im Sommer.
Man kann sich dort treffen.
Oder draußen lernen.
Deshalb gibt es auch neue Tische und Bänke.
Die Stadt hat Bäume ausgesucht,
die gut mit dem Klima klar·kommen.
Das heißt:
Diese Bäume vertragen Hitze und Trockenheit.
Es werden zum Beispiel diese Baum·arten gepflanzt:
– Ess·kastanie
– Gelb·blühende Kastanie
– Rot·ahorn
– Französischer Ahorn
– Els·beere
– Urwelt·mammutbaum
Die 9 großen Bäume kommen auf den ganzen Platz.
Am Rand kommen noch 4 Bäume in große Kübel.
2 alte Bäume bleiben stehen.
Das Besondere am Projekt sieht man nicht.
Es liegt unter der Erde – etwa 1 Meter tief.
Es gibt dort Sensoren.
Sie messen, ob der Boden trocken ist.
Dann bekommt der Baum Wasser.
Das passiert automatisch.
Die Technik funktioniert mit künstlicher Intelligenz.
Aber: Die Bäume sollen nicht verwöhnt werden.
Oben bleibt die Erde oft trocken.
So wachsen die Wurzeln nach unten.
Dort holen sich die Bäume das Wasser von selbst.
Christian Thesen ist Abteilungs·leiter.
Er sagt:
„Wir sind gespannt, ob das klappt.“
Das ist das erste Mal, dass wir so ein System testen.
Wenn es gut läuft, machen wir das auch in anderen Parks.
Zum Beispiel im Rauten·strauch·park.
Der Paulus·platz ist gut geeignet für diesen Test.
Denn hier ist es im Sommer sehr heiß.
Es gibt viel Beton und wenig Schatten.
Das nennt man eine Hitze·insel.
Deshalb testen wir das neue System genau hier.
Früher hatten Bäume in der Stadt wenig Platz für ihre Wurzeln.
Heute weiß man:
Bäume brauchen viel Raum im Boden.
Dann bleiben sie gesund.
Deshalb sind die Löcher im Boden hier besonders groß:
22 Kubik·meter.
Die Wurzel·räume sind sogar verbunden.
So können die Bäume unter der Erde miteinander „reden“.
Thilo Becker ist Bau·dezernent.
Er freut sich über Geld vom Land Rheinland-Pfalz.
Das Geld kommt vom Programm KIPKI.
Damit kann das Projekt gemacht werden.
Er sagt:
„Wir wollen den Platz grün machen.
Und an das Klima anpassen.
Dann ist er im Sommer ein schöner Ort.
Für die Hochschule.
Für die Studierenden.
Und für alle Menschen in der Stadt.“
Das Projekt kostet 177.000 Euro.
Das Land bezahlt alles.
Die Bau·arbeiten sollen bis Ende Januar fertig sein.
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-12-08-12-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 8. Dezember 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto: © Presseamt Trier
