Viele junge Menschen denken gleich.
80 von 100 Jugendlichen sagen:
Wir wollen keinen Dienst an der Waffe.
Aufkleber: © Autor*in unbekannt (*) – Foto: Trierer Umschau / Trier (Dezember 2025)
Plakat vom Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Das Schild ist von Neo. - Neo ist 6 Jahre alt.
Text: © Neo – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau
Demo-Schild beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Der Streik war am 6. Dezember 2025.
Der Ort war die Porta Nigra in Trier.
Text: © Autor*in – Foto: Trierer Umschau

LEICHTE SPRACHE - SCHÜLERSTREIK GEGEN WEHRPFLICHT

Die Alten wollen Krieg. – Die Jungen wollen eine gute Zukunft. – Ein Bericht vom Schüler·streik in Trier. – Der Streik war am 6. Dezember 2025.

Die Alten wollen Krieg.
Die Jungen wollen eine gute Zukunft.

Dieser Satz aus Trier bringt es auf den Punkt.
Genau darum ging es beim großen Schulstreik in Deutschland.
Die Jugendlichen sind gegen die Wehrpflicht.

Ihr Motto war: Nein!
Sie sagen Nein zur Rückkehr der Wehrpflicht.

Es gibt viele Zahlen zu diesem Thema.
Forscher in Hamburg haben im Oktober 2025 eine Befragung gemacht.
Die Zahlen in ihrer Pressemitteilung mussten wir besser erklären.
Den Originaltext findest du ganz unten im Beitrag.

Hier sind die wichtigen Zahlen in einfacher Sprache:

82 von 100 Menschen mit deutschem Pass
haben weder beim Bund noch Zivildienst gemacht.
Von diesen Menschen sagen 82:
Ich will keinen freiwilligen Wehrdienst für sechs Monate machen.

Bei den jungen Menschen zwischen 18 und 29 sagen das 81 von 100.

61 von 100 Menschen sagen:
Ich will Deutschland nicht mit Waffen verteidigen.
Bei den jungen Menschen zwischen 18 und 29 sagen das 70 von 100.

86 von 100 jungen Männern ohne Wehrdienst sagen:
Ich will keine Waffen.
Ich will auch keine militärische Ausbildung.

Bei jungen Frauen sind es sogar 94 von 100.

 

Am 6. Dezember waren viele Schüler und Schülerinnen in Trier auf der Straße.
Sie haben gestreikt gegen die Wehrpflicht.
Auch viele ältere Menschen waren dabei.

Eltern, Großeltern und andere Erwachsene haben die Jugendlichen unterstützt.
Sie sagen:
Eure Meinung ist auch unsere Meinung.
Zukunft heißt: Schule statt Waffen.
Zukunft heißt: Frieden.
Zukunft heißt: Wir schützen die Umwelt.

Wir finden gut,
dass die Jugendlichen nicht einfach machen, was die Regierung sagt.

Die Schüler und Schülerinnen wissen:
Nur wenn sie sichtbar protestieren,
können sie etwas ändern.

Wir danken der Internationalen Presseagentur.
Auch das Bündnis Schulstreik gegen Wehrpflicht hat viele Infos gegeben.
Und die Gewerkschaftliche Linke aus Berlin auch.
Die Trierer Umschau zeigt den ganzen Text.

 

Viele Schüler und Schülerinnen streiken gegen die Wehrpflicht und neue Waffen

Am 5. Dezember 2025 hat die Regierung ein neues Gesetz beschlossen.
Es geht um einen neuen Wehrdienst.

Schon einen Tag später, am 6. Dezember, gab es großen Protest.
Mehr als 55.000 junge Menschen haben gestreikt.
In über 80 Städten in Deutschland.

Sie sind auf die Straße gegangen.
Sie sagen:
Wir wollen Frieden.
Wir wollen selbst entscheiden.
Wir wollen eine gute Zukunft.

In vielen Städten blieben die Schul·bänke leer.
Zum Beispiel in Kiel, München, Göttingen und Potsdam.

Ein Sprecher des Streiks sagt:
„Wir sind sehr beeindruckt.
Die Schüler und Schülerinnen sagen nicht nur in Umfragen Nein zur Wehrpflicht.
Sie gehen auch wirklich auf die Straße.
Sie zeigen Mut.
Sie wollen nicht lernen, wie man tötet.
Sie wollen nicht im Krieg sterben.“

Anfangs hieß es, es waren 40.000 Menschen.
Später wurde die Zahl auf 55.000 erhöht.

Trotz Drohungen haben viele mitgemacht.
Einige Schulen und Behörden haben mit Strafen gedroht.
Aber es gab auch Unterstützung.
Zum Beispiel von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern.
Auch von der Lehrer-Gewerkschaft GEW.

In München waren schon am Tag davor 2.000 Menschen auf der Straße.

Stimmen aus dem Protest

Phil Werring aus Münster sagt:
„Man will uns kriegstauglich machen.
Aber wir haben ein Recht, in Frieden zu leben.“

Viele junge Menschen erklärten bei Reden und am Mikrofon:
Wir wollen keine Wehrpflicht.
Wir wollen keinen Krieg.
Wir wollen gute Schulen und echte Chancen.
Wir wollen kein Leben mit Drill und Zwang.

Golo Busche aus Kiel sagt:
„Man hat uns eingeschüchtert.
Ich sollte ein Gespräch mit dem Schulleiter führen.
Man hat mir mit Fehlstunden gedroht.
Aber ich habe trotzdem gestreikt.
Denn ein Gespräch ist nicht so schlimm wie ein halbes Jahr in der Kaserne.“

Wer organisiert den Protest?

Der Schulstreik wird von vielen Gruppen getragen.
Zum Beispiel von Schülervertretungen aus verschiedenen Städten und Bundesländern.
Diese Gruppen haben viel Arbeit gemacht:
Sie haben Demos geplant, Reden geschrieben und Plakate gestaltet.
Sie haben andere Schüler zum Mitmachen motiviert.

Der Protest zeigt:
Viele Jugendliche sind gegen das neue Gesetz.

Was steht im Gesetz?
Ab Januar 2026 sollen alle 18-jährigen jungen Männer einen Fragebogen ausfüllen.
Sie sollen sagen, ob sie für den Wehrdienst geeignet sind.
Dann sollen sie untersucht werden.

Viele Jugendliche sagen:
Wir lassen uns nicht in den Krieg drängen.
Wir wollen selbst entscheiden, wie unser Leben aussieht.
Das sagt zum Beispiel Viktoria Gramm aus Mainz.

Der Protest geht weiter

Die Jugendlichen sagen:
Heute war nicht das Ende.
Wir bleiben laut.
Wir wollen, dass die Wehrpflicht ganz abgeschafft wird.

Ronja Ruh aus Berlin sagt:
„Wir kämpfen weiter.
Der nächste Streik ist am 5. März 2026.“

Bis dahin wollen die Schüler und Schülerinnen sich gut vorbereiten.
Sie wollen auch gegen Werbung der Bundeswehr an Schulen protestieren.

Die Streikenden rufen alle Menschen auf:
Ob jung oder alt – macht mit!
Unterstützt unseren Protest!

Mehr Infos gibt es hier:
👉 Instagram-Seite der Bewegung
https://www.instagram.com/schulstreikgegenwehrpflicht/

👉 Offizielle Website
https://schulstreikgegenwehrpflicht.com

 

Die Proteste werden immer wichtiger
Peter Vlatten hat diesen Text geschrieben
Hier ist der Link:
https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/zehntausende-schuelerinnen-streiken-gegen-wehrpflicht-und-aufruestung/

Es gibt eine neue Bewegung von Jugendlichen gegen den Krieg.
Sie heißt: Bündnis Schulstreik.

Am Anfang hat die Politik das kaum bemerkt.
Jetzt wird die Bewegung immer größer.

Die Regierung will, dass Deutschland „kriegstüchtig“ wird.
Dazu braucht sie auch Jugendliche, die mitmachen.
Aber die Jugendlichen sagen: Nein.

Viele machen mit

Auch Jugendgruppen aus Gewerkschaften unterstützen den Protest.
In Berlin und vielen anderen Städten machen Friedensgruppen mit.
Auch viele Erwachsene zeigen sich solidarisch.

Eltern halten Schilder hoch.
Zum Beispiel: „Meinen Sohn kriegt ihr nicht!“

Die Parteien, die den Krieg wollen, machen Versprechen und Angebote.
Aber die Jugendlichen durchschauen das.

Auch wenn etwas „freiwillig“ genannt wird –
am Ende kann es Zwang bedeuten.
Das erkennen viele junge Leute.

Kritik an der Politik

Einige Parteien tun so, als wären sie gegen die Wehrpflicht.
Aber sie stimmen zu, wenn es um die Musterung geht.

Die Grünen sagen offiziell Nein zur Wehrpflicht.
Aber sie wollen trotzdem junge Menschen untersuchen lassen.

Gleichzeitig fordern sie eine große Armee –
sogar größer als die in der Ukraine.

In der Ukraine werden junge Männer auf der Straße festgenommen.
Sie werden zum Kriegsdienst gezwungen.
Viele haben Angst, dass so etwas auch hier passieren kann.

Schülervertretungen warnen

Die Schülervertretung von Nordrhein-Westfalen sagt:
Die Regierung macht den Menschen Angst.
Sie redet von einem russischen Angriff.
So soll der Krieg gerechtfertigt werden.
Das ist gefährlich für unsere Demokratie.

Bei einem Protest in Koblenz hieß es:
„Wir wollen nicht als Kanonenfutter sterben.“
„Wir lassen uns nicht zum Töten zwingen.“
„Krieg zerstört unser Leben und unsere Zukunft.“

Der Staat macht Druck

In Hamburg gab es Streit:
Dürfen Eltern ihre Kinder für den Streik entschuldigen?
Die Schulbehörde sagt: Nein.
Wer eine Klassenarbeit verpasst, bekommt null Punkte.

In allen Bundesländern wird Druck gemacht.
Es heißt: Wer streikt, bekommt Ärger.

Aber viele Lehrer und die GEW stellen sich hinter die Schüler.

Der nächste Streik kommt

Die Jugendlichen sagen:
Wir machen weiter.
Wir lernen beim Protest – das ist wichtig.
Und wir kämpfen für unsere Zukunft.

 

Wie oben im Text angekündigt:
Hier steht jetzt der Original-Text von der Universität Hamburg.
Der Text ist in Leichte Sprache übertragen:
Die Presse·mitteilung ist vom 29. Oktober 2025.
Die Zahlen stammen aus einer großen Umfrage.
Das Thema war: Wehr·pflicht und freiwilliger Wehr·dienst.
Alle befragten Personen haben einen deutschen Pass.
Sie haben keinen Wehr·dienst gemacht.
Und auch keinen Zivil·dienst.
18 von 100 Befragten sagen:
Ich will vielleicht einen freiwilligen Wehr·dienst machen.
Der Dienst soll 6 Monate dauern.
Bei den jungen Menschen von 18 bis 29 Jahren sagen das 19 von 100.
39 von 100 sagen:
Ich würde Deutschland mit Waffen verteidigen.
Bei den jungen Menschen sagen das 30 von 100.
14 von 100 jungen Männern sagen:
Ich bin bereit, zu kämpfen.
Ich will auch eine militärische Ausbildung machen.
Bei den jungen Frauen sagen das nur 6 von 100.

 

(*) Manche Menschen kleben Aufkleber im öffentlichen Raum.
Sie wollen damit ihre Meinung zeigen.
Wir finden:
Diese Meinung ist wichtig.
Manchmal steht auf einem Aufkleber, wer ihn gemacht hat.
Dann fragen wir die Person:
Dürfen wir den Aufkleber zeigen?
Und wir schreiben den Namen auf.
Es gibt aber auch Aufkleber, bei denen man das nicht weiß.
Dann hoffen wir:
Die Person meldet sich.
Dann können wir den Namen aufschreiben.
Aber wir müssen auch sagen:
Aufkleber auf fremden Flächen können verboten sein.
Das steht im Straf-Gesetz-Buch.
Im Paragraph 303.
Man kann dafür eine Strafe bekommen.
Aufkleber: © Autor*in unbekannt (*) – Foto: Trierer Umschau / Trier (Dezember 2025)

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-12-07-12-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 7. Dezember 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Aufkleber: © Autor*in unbekannt (*) – Foto: Trierer Umschau / Trier (Dezember 2025)
Fotos von der Demo in Trier: © Autor:in(en) – Trierer Umschau