NATUREREIGNISBEGLEITER
NaturEREIGNISbegleiter – Text 6 – Vom Mosel-Weinberg in den Garten – Buch und Aufruf zur Ausbildung eines Netzwerks von privaten Lebensräumen der Artenvielfalt
Liebe Leser der Trierer Umschau, inzwischen kennen Sie unsere Berichte mit dem Bild-Stempel „Lebendige Moselweinberge“ bzw. den in jeder Überschrift notierten Begriff „NaturEREIGNISBegleiter“. Sie wissen auch, dass wir diesen Begriff von der Ausbildung zum „Naturerlebnisbegleiter“ des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) abgeleitet haben. Denn für uns präsentiert die Natur ganz besonere „Ereignisse“.
Auch wenn der schreibende Beobachter für sich ein mehr an Ereignissen als Erlebnissen in der Natur entdecken mag. Doch so ein Unterricht macht aufmerksamer, sensibilisiert und lässt mit viel Respekt erstaunen.
Beim Aufgreifen des neu erschienenen Buchs „Artenvielfalt. Vom Weinberg in den Garten. – Mit über 150 Pflanzen und Tieren der Moselregion, die in den heimischen Garten einziehen können“ (1) des Naturerlebnisbegleiters und Gymnasiallehrers Thorben Meischies stoße ich unweigerlich auf ein „Ereignis“. Vor allem wenn auf Seite 7 des Buches steht:
„Die Weinberge der Mosel sind seit Jahrhunderten für ihren guten Riesling bekannt. Weniger bekannt ist, dass die Weinberge ein wahrer Hotspot der Artenvielfalt sind, wie unlängst eine Langzeitstudie des Julius Kühn- und des Senkenberg-Instituts bestätigte.„ [Die Hervorhebung hat die Trierer Umschau vorgenommen]
Wenn ich so etwa lese, dann werde ich neugierig und frage mich, ob ich hier eine wesentliche Pressemitteilung übersehen habe. Und gehe in die Recherche und finde – zu meinem Glück – die Pressemeldung, welche mich motiviert aus dem die Presseerklärung des Julius-Kühn-Instituts vom November 2022 begleitenden Flyer (vgl. Flyer_Biodiversität_Steillagen ) folgende Passage zu zitieren:
„BIODIVERSITÄT
in Weinbausteillagen
Welches Biodiversitätspotential bieten charakteristische Landschaftsstrukturen in Weinbausteillagen? Ein intensives Monitoring von sensiblen Insektengruppen wie Tagfaltern und Wildbienen in Untersuchungsgebieten an der Mittel- und Terrassenmosel sollte diese Frage unter verschiedenen Forschungsaspekten beantworten. Im Hinblick auf den Erhalt und die gleichzeitige Förderung der Biodiversität und des Weinbaus in Steillagen waren besonders Rebanlagen in Form von Querterrassen ein wichtiges Forschungsfeld.
Projektergebnisse
● 28 Tagfalterarten und 177 Wildbienenarten wurden im Untersuchungsgebiet Osann-Veldenzer-Umlaufberge [*] an der Mittelmosel nachgewiesen;
● 58 Tagfalterarten und 178 Wildbienenarten wurden an der Terrassenmosel im Untersuchungsgebiet Klotten-Treiser-Moseltal [**]erfasst;
● 30 % der nachgewiesenen Wildbienenarten in beiden Gebieten sowie 52 % der Tagfalterarten des Klotten-Treiser-Moseltals gelten nach der Roten Liste Deutschlands (inkl. Vorwarnliste) als gefährdet;
● Auf Querterrassen wurden fast doppelt so viele Arten und Individuen von Wildbienen und Tagfaltern gefunden als in Rebanlagen ohne begrünte Böschungen;
● Tagfalter orientieren sich bevorzugt entlang horizontaler Strukturen der Querterrassen; diese dienen somit der Vernetzung einzelner Tagfalter-Standorte;
● Der stark gefährdete Rote Scheckenfalter Melitaea didyma [***] kommt im Klotten-Treiser-Moseltal außergewöhnlich häufig vor. Die Raupen fressen an jungen Pflanzen des Spitzwegerichs und nutzen bevorzugt schütter bewachsene Wege aus Mineralgemisch als Lebensraum;“
[*] wer will, macht einen großen Kreis um das Moseldorf Brauneberg (zwischen Wintrichund Bernkaste-Kues) und markiert damit dieOsann-Veldenzer Umlaufberge vgl. https://landschaften.naturschutz.rlp.de/landschaftsraeume.php?lr_nr=250.31
[**] Hierbei handelt es sich um ein über fast 8 Kilometer relativ enges und geradliniges Tal der Mosel zwischen Klotten (von Cochem etwa 4 Kilometer flußabwärts) und Treis – vgl. https://landschaften.naturschutz.rlp.de/landschaftsraeume.php?lr_nr=250.34 ]
[***] vgl. das hier besprochene Buch auf Seite 110 und die Abbildung oben in der Photo-Leiste
Aus der Pressemeldung des Julius Kühn-Instituts (JKI) zitieren wir „Es hat sich gezeigt, dass in den Weinbergen eine überraschend große Wildbienenvielfalt zu finden ist. Das liegt weniger an den Weinreben selbst als an den kleinteiligen Strukturen und der für Bienen attraktiven Vegetation zwischen den Reben“, sagt Dr. André Krahner vom JKI, der im Rahmen seiner Doktorarbeit die Wildbienenvielfalt untersucht hat.“
Auch Schmetterlinge fühlen sich in Steillagen wohl. Allein im Klotten-Treiser-Moseltal konnten die Forschenden 58 Tagfalterarten bestimmen. 30 Prozent der nachgewiesenen Wildbienenarten sowie 52 Prozent der Tagfalterarten der Region gelten nach der Roten Liste Deutschlands (inkl. Vorwarnliste) als gefährdet. „Der Steillagenweinbau, insbesondere wenn er in Querterrassen mit blütenreichen Böschungen angelegt ist, ist ein Refugium für gefährdete Insektenarten“, fasst Prof. Dr. Thomas Schmitt vom Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut (SDEI) in Müncheberg die Ergebnisse zusammen.
Und auch die untersuchten Sorten Riesling und Elbling, also die Reben selbst, kommen in bemerkenswerter Diversität vor. In den mehr als 1.600 in Zusammenarbeit mit der Hochschule Geisenheim beprobten alten Rebstöcken (gepflanzt zwischen 1880 und 1944) fanden sich große Unterschiede in Eigenschaften wie Mostgewicht, Säurewert oder Traubenstruktur. „Diese genetische Vielfalt ist eine wichtige Quelle für die Anpassung dieser klassischen Rebsorten an sich ändernde Anbaubedingungen – zum Beispiel zur Anpassung an den Klimawandel“, sagt Dr. Matthias Porten vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel.
Neben den Erhebungen der Artenvielfalt haben die Forschenden untersucht, ob Weinbergsbrachen einen Infektionsherd für die Schwarzholzkrankheit darstellen. Denn die Flächen bieten nicht nur Nahrung für nützliche Insekten, sondern auch für die Überträger der Krankheit. „Dieser spezielle Lebensraum ist attraktiv für diverse wärmeliebende Zikadenarten, unter ihnen die Windenglasflügelzikade (Hyalesthes obsoletus) und die seltene Rosenglasflügelzikade (Reptalus panzeri), die beide die Schwarzholzkrankheit übertragen. Wir konnten jedoch zeigen, dass eine geschlossene Vegetationsdecke auf den Brachflächen das Infektionspotenzial deutlich verringert“, erklärt Dr. Michael Maixner vom Julius-Kühn-Institut.“
Sind wir mit dem Hinweis „geschlossene Vegetationsdecke auf Brachflächen“ (den sozusagen vollständig bewachsenen, nicht mehr bewirtschafteten Flächen) nicht auch in den ganz und gar privaten Gärten?
Unser privater Garten war bei seinem „Start“ ein sogenannter „Rohgarten“. In den meisten Fällen ohne Bepflanzung und ohne gestaltete Flächen. Eher war der Boden verdichtet und wohl auch von Baumaschinen gezeichnet. In den meisten Fällen wurde dann erst einmal eine gute Schicht Mutterboden aufgebracht, die Höhen angepasst und vielleicht sogar Wege angelegt bzw. eine Terrasse ins Auge gefasst. Wer etwas weitergedacht hat, ließ eine unterirdische Zisterne zum Sammeln des Regenwassers einbaue.
Und dann, dann sollte man das Buch von Thorben Meischies zur Hand nehmen oder sich schenken lassen. Was sagt dieser so schön auf seiner Buchseite 9:
„Ganz anders sieht es in den meisten heutigen Gärten aus: große Rasenflächen, exotische Ziersträucher, versiegelte Böden oder gar Schottergärten. Solche „Gärten“ sind ökologisch nahezu wertlos. Es fehlt an heimischen Blüten, Nistplätzen, Vielfalt und Struktur, die für die heimische Fauna essenziell wichtig sind.
Ein naturnaher Garten dagegen, mit regionalen, weinbergstypischen Pflanzen und blühenden Wildkräutern, Trockenmauern und offenen Bodenstellen, kann zu einem lebendigen Teil eines wertvollen Lebensraummosaiks werden. Jeder Garten, ob klein oder groß, hat das Potential, ein Trittstein für die Artenvielfalt zu sein. Wenn viele mitmachen, entsteht ein Netzwerk von Lebensräumen, das bedrohten Arten neue Chanceneröffnet – direkt vor unserer Haustür.“
A propos Netzwerk: wenn man sich darunter ein Verbinden von kleinen und großen Orten der Artenvielfalt vorstellt, dann entsteht das, was so allgemein als „Naturschutz“ bezeichnet wird.
Wie schreibt der Naturschutzbund Deutschland auf seiner Seite „gARTENreich“:
„Wer etwas für den Erhalt der Artenvielfalt tun möchte, kann diese im eigenen Garten mit wenig Aufwand wirksam fördern. Mit dieser These sind wir gemeinsam mit verschiedenen Partnern in das Projekt gARTENreich gestartet. Dabei konnten wir bereits spannende Erkenntnisse gewinnen. Beispielsweise, dass der Artenreichtum der Pflanzen nur wenig von der Größe des Gartens abhängt. Das bedeutet: Egal, ob groß oder klein – jeder Garten kann einen wertvollen Beitrag für die Artenvielfalt leisten. Vorausgesetzt, Pflanzenvielfalt und Strukturen schaffen die passenden Bedingungen.“ (aus: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/aktivitaeten/gartenreich.html )
Und unter „Spannende Zahlen rund um die gARTENvielfalt“ wird notiert:
● 17 Millionen Gärten gibt es in Deutschland etwa
● in einem artenarmen Garten wachsen 26 Pflanzen – in einem naturnahen 293 Pflanzen
Das weckt mit jeder Zeile mehr die Neugierde auf das Buch von Thorben Meischies, das uns die Pflanzen und Tiere der Moselregion in unseren Garten bringen kann.
Bevor ich dies weiter öffne, gerne noch einen Verweis auf ein Netzwerk das nicht ungenannt werden soll: die Kampagne „Tausende Gärten – Tausende Arten. Grüne Oasen, einheimische Tiere und Pflanzen“. vgl. https://www.tausende-gaerten.de/ :
Eine Presseerklärung vom Juni 2025 zu den „langen Nächten der Stadtnatur in Berlin“ hieß es – um die „öffentlichen Gärten“ (Parklandschaften) hier nicht unbeachtet zu lassen:
„Ohne heimische Wildpflanzen ist eine nachhaltige und klimafeste Stadtnatur nur schwer vorstellbar. Pflanzen sind keine Dekoration, sondern die Überlebensgrundlage für unsere Tierarten“, sagt Bettina de la Chevallerie, Projektkoordinatorin von Tausende Gärten – Tausende Arten. „Wenn wir den Rückgang der Biodiversität nicht stoppen, verspielen wir auch unsere Chance auf wirksamen natürlichen Klimaschutz. Heimische Wildpflanzen sind die Lebensgrundlage für viele Tiere und sichern die biologische Vielfalt, die stabile und klimawirksame Ökosysteme braucht.“
Der Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland bleibt dramatisch: Fast jede dritte heimische Pflanzenart ist gefährdet, ebenso mehr als die Hälfte aller Wildbienenarten. Gleichzeitig dominieren in öffentlichen Grünanlagen oft immer noch großflächig intensiv gepflegte Rasenflächen, Bodendecker, Zuchtstauden oder exotische Arten,“
Der letzte Satz ist die Verbindung zwischen Berlin, Mosel und Thorben Meischies, der in Alken ansässig ist.
● Lassen Sie sich entführen in die Vielfalt der Pflanzen und Tiere, die in Ihrem Garten heimisch werden können (Seiten 12 bis 108).
● Danke an den Autor für die Seite 128 „Die Bedeutung von Totholz für die Artenfolfalt“ – Ihr Garten könnte damit „ein Rückzugsort für seltene Arten wie dem Hirschkäfer oder der Blauen Holzbiene“ werden.
● Seite 129/30 erklärt den Unterschied von „Nisthilfen für Insekten“ und „Insektenhotels“ die mitunter mehr Deko als Hilfe sind.
● Seite 131 zeigt ohne viel Worte zu verlieren, dass eine Entsiegelung tatsächlich „ein wirsamer Schutz vor Hitze und Starkregen in der Moselregion“ darstellt. Die Wärmebildkamera zeigt deutlich, wie heiß versiegelte Flächen und wie kühl bewachsene Flächen sein können. Wer schnell rechnet kommt auf 19 bzw. 29 Grad Temperatu differenz.
● Und die Seite 133 ergänzt die so wesentliche „Bedeutung von Wasserstellen im Naturgarten“.
Damit sind wir am Punkt der Tat.
Aus genau diesem Grund möchte ich Die Seite 135 hier in voller Länge zitieren:
„Regionales Saatgut und weiterführende Informationsquellen
Regionales Saatgut stammt von Pflanzen, die sich über viele Generationen an Klima, Boden und Wetter einer Region angepasst haben. Sie sind dadurch robuster, pflegeleichter und kommen mit Trockenheit oder Frost oft besser zurecht. Heimische Pflanzen sind zudem für Wildtiere unverzichtbar: Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel finden hier Nahrung und Lebensraum, den exotische Zierpflanzen oft nicht bieten können. Exoten sind für heimische Insekten meist wertlos. Durch regionale Bepflanzung wird die Artenvielfalt direkt vor der Haustür gefördert.
Die Verwendung von regionalem Saatgut schützt wertvolle heimische Arten und vermeidet lange Transportwege – das ist gut für Natur, Klima und Garten. Im Internet lassen sich eine Vielzahl von Bezugsquellen finden. Es gibt Gärtnereien, die sich auf Wildpflanzen spezialisiert haben, wie die Wildpflanzengärtnerei Strickler in Alzey (http://www.gaertnerei-strickler.de) oder auf Samen von gebietseigenen Wildblumen und Wildgräsern, wie Rieger-Hofmann (http://www.rieger-hofmann.de). Der Verein Naturgarten e.V.(http://www.naturgarten.org) bietet umfangreiches Wissen und Tipps rund um den naturnahen Garten. Wer sich professionelle Unterstützung bei der Gartengestaltung wünscht, findet auf der Seite des Naturgarten e.V. eine Liste mit „Fachbetrieben für naturnahes Grün“. Private oder staatliche Träger bieten häufig Angebote in Form von (Online-)Vorträgen an. Exemplarisch wird hier die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz mit den Veranstaltungen des Projekts „Mehr als nur Grün“ genannt.“
Zu „Mehr als nur Grün“ dürfen wir folgenden Link ergänzen: https://www.kvmyk.de/themen/umwelt-natur/mehr-als-nur-gruen/
Und „mehr als nur Garten“ führt am Ende des Themas „naturnaher Garten“ zu dem vom Künstler Claude Monet (1840-1926) angelegten Garten in dem Dorf Giverny (etwa 72 Kilometer nordwestlich von Paris). Dort trifft man auf einen Hektar Leidenschaft: „Claude Monet mochte keine organisierten oder eingeschränkten Gärten. Er kombinierte die Blüten nach ihren Farben und ließ sie frei wachsen.“ (vgl. https://giverny.org/gardens/fcm/visitde.htm#visit ).
Was steht auf dem Buchrücken von Thorben Meischies?
„Dieses Buch soll Mut machen, den klassischen Einheitsgarten in ein buntes, wertvolles Paradies mit ökologischen Nutzen zu verwandeln“.
P.S. Vielleicht gelingt Ihnen in Ihrem Garten mit dem Weißen Mauerpfeffer (Buch-Seite 48) eine Einladung an den vom Aussterben bedrohten Mosel Apollofalters (Seite 112) zur Eiablage auszusprechen. Denn der Weiße Mauerpfeffer ist die einzige Futterpflanze der Raupen des Apollo Moselfalters. Wenn Ihnen das also gelingt, versprechen wir von der Trierer Umschau Ihnen einen Sonderbericht NUR über Ihren Garten!
(1) DAS BUCH
Thorben Meinschies im November 2025 gedrucktes Buch „Artenvielfalt – Vom Weinberg in den Garten – Mit über 150 Pflanzen und Tieren der Moselregion, die in den heimischen garten einziehen können“ (146 Seiten, Format 14,5 x 21 cm) kann ganz schnell unter info@naturgarten-mosel.de zu einem Preis von 19,00 Euro bestellt werden. Die Standardversandkosten von 1,80 Euro sollten Sie nicht hindern ein reich bebildertes Geschenk für all die Menschen zu reservieren, die Gärten lieben und vor allem die Flora und Fauna der Moselregion!
Link zur Webseite: https://naturgarten-mosel.de/
Vortext / Kommentar / Zwischentexte und Nachtext: Christph Maisenbacher – 30. November 2025
Link-Zitate: alle Zitate, die wir übernehmen sind im Text mit einem Link versehen
Social-Media-Teaser: ChatGPT
Foto 1: © André Krahner / JKI – Foto 2: © Thorben Meischies / JKI – Foto 3: © Michael Maixner / JKI – Foto 4: © Michael Maixner / JKI – Foto 5: Marc Pascual – Pixabay – Foto 6: © Michael Maixner / JKI – Foto 7: © – Foto 8: Ricardo Isotton – Unsplash – Foto 8: © Foto: Privat
Dieser Text in LEICHTER SPRACHE ist veröffentlicht unter: https://www.trierer-umschau.de/2025-11-30-ab/
