NATUREREIGNISBEGLEITER
NaturEREIGNISbegleiter – Eine Münze hat zwei Seiten – der Grund für die Vogelgrippe auch. Ein Versuch einer Annäherung in Sachen „Täter“ und „Opfer“ mit Kranichen und Karl Marx – Text 5
Unser Wissen basiert in den häufigsten Fällen auf den Tatsachen, welche uns in irgendeiner Weise „serviert“ werden. Dieses „Servieren“ ist bereits tatsächlich eine Interpretation, denn zum einen sind die Servierenden keine Wissenschaftler und zum zweiten können auch Wissenschaftler Wissen vorstellen, das zwar objektiv erscheint, doch auch politisch oder wirtschaftlich „gefärbt“ sein kann. Von meiner Seite bin ich sicher, dass es zu jedem Sachverhalt ein Schwarz und ein Weiß gibt und unzählige Grau-Varianten. Und wenn der Input einer Information oder (Presse-)Meldung „offiziell“ genug oder „laut“ genug ist, dann muss daran ja etwas Wahres „dran sein“.
Die Trierer Umschau – und unsere Leser werden dies verfolgen – hat sich deshalb angewöhnt, die etwas unbequemen Seiten einer Betrachtung vorzustellen, die eben nicht dem Mainstream entsprechen.
Was das mit unserer Folge „Lebendige Moselweinberge“ zu tun haben könnte? Ursprünglich wollte ich mich den Kranichen widmen, die von Birdern (Vogelguckern) im Oktober/November und im Frühjahr im Raum Trier, vor allem im Ahrtal oder auch im Mündungsbereich von der Sauer in die Mosel beobachtet werden.
Zu den Kranichzügen empfehlen wir den Link zum Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dessen stets aktualisierte Seite: LINK
Noch am 23. November 2025 berichtete man vom Lac du Der-Chantecoq (von Trier über Luxemburg – Bar-le-Duc – Saint-Dizier Richtung Troyes etwa 250 Kilometer in Richtung Südosten) von etwa 40.000 Kranichen auf dem Weg zu ihren Winterquartieren oder gar zum Überwintern dort (vgl. Sie auf https://kraniche.de/de/rastplaetze-in-europa.html auch die Zahlen von 2024, die möglicherweise gut Aufschluss geben, wann es dann doch zu kalt am Lac du Der-Chantecoq wurde).
Doch ein schön anzuschauendes Naturereignis wurde zu einem ganz anderen, einem tödlichen Ereignis, nicht nur für viele Kraniche.
Denn in diesem Jahr schrien die Medien sehr vehement „Vogelgrippe“ bzw. „Geflügelpest“ in die Welt. Und vor allem, dass viele Kraniche auf ihrem Weg nach Süden verenden. Und dass sie die Massenkeulungen in Geflügelhöfen mit verursachen. Was bedeutet, dass zur Vermeidung der Ausbreitung einer Tierseuche alle auf einem Hof vorhandenen Geflügelbestände von amtlicher Seite her getötet würden. Um hier bei den Geflügelhaltern auf weniger Widerstand zu stoßen, wurde von Seiten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bei der EU eine Erhöhung der Entschädigungszahlung auf 110 Euro pro Tier beantragt (vgl. https://www.gefluegelnews.de/article/vogelgrippe-2025-entschadigungen-fur-geflugelhalter-steigen-auf-bis-zu-110-euro ).
Und auch das weiter unten stark kritisierte Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat zuletzt am 6. November eine Risikoeinschätzung zur „hochpathogenen aviären Influenza“ (HPAI) vorgelegt (hier als PDF-Dokument abrufbar). Also einer stark krankmachenden Geflügelpest bzw. Vogelgrippe („aviär“ bezieht sich auf Vögel). So bezeichnete Virusvarianten wie H5N1 oder H5N8 führen zu schweren Krankheitsverläufen mit hoher Sterblichkeit bei den Tieren. – Damit sind die Fachbegriffe geklärt.
Wer zum aktuellen Stand (21.11.2025) der Vogelgrippe mehr erfahren will, dem empfehlen wir den SWR-Link https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/vogelgrippe-gefluegelpest-stallpflicht-h5n1-virus-gibt-es-noch-freiland-und-bio-eier-100.html#Trier .
Good news für Trier und den Landkreis Trier-Saarburg: Mit dem 1. Dezember 2025 wird die Stallpflicht für Hühner, Wachteln, Fasane, Enten und Gänse aufgehoben. (vgl. https://www.pressreader.com/germany/trierischer-volksfreund/20251129/281698326048999?srsltid=AfmBOopvBNJMoW0oxWGqnm7Xz26GynyubZafQsF0_j86Z_ocNUh2RWEf )
Dennoch bleibt der kritische Moment, wem die Schuld der Vogelgrippe/Geflügelpest auf die Federn geschrieben werden soll.
Stichwort „Täter“ – „Opfer“ – „Kraniche“ und „Karl Marx“
Im Sinne einer Befragung der notierten Stichworte möchte ich eine Aussage des in Trier geborenen Karl Marx zitieren: „Die Frage, ob dem menschlichen Denken gegenständliche Wahrheit zukomme, ist keine Frage der Theorie, sondern eine praktische Frage. In der Praxis muss der Mensch die Wahrheit … seines Denkens beweisen.“
In unserer Fragestellung bezieht sich diese „Wahrheit“ auf „Wer ist schuld?“. Und gerade bei Pandemien wird gern über „Verursacher“ (also „Täter“) gesprochen. Vor allem, wenn die „Zange“ der Vogelgrippe-Ausbrüche immer enger wird bzw. wurde. (vgl. dazu auch https://www.gefluegelnews.de/article/geflugelpest-breitet-sich-weiter-aus-aktuelle-falle-im-uberblick ).
Oder ganz detailliert in: „Arbeitsmappe: Aviäre Influenza (ugs. Vogelgrippe) – TierSeuchenInformationsSystem „, womit wir wieder beim FLI wären
Was mich aufrüttelte, war folgende Pressemeldung vom 28. Oktober 2025 des Vereins „Wildtierschutz Deutschland“. Denn mit einem Mal sind nicht die Wildvögel die Täter, sondern ist es die Geflügelwirtschaft. Wie heißt es auf dem oben publizierten Bild: „Die Wildvogelthese des Friedrich-Loeffler-Instituts war ein Irrweg“. Und die Folgen dieser immer weiter bestehenden Virenquelle für nicht nur Wildvögel, sondern auch Säugetiere, Fische, Zuchttiere wie Rinder und am Ende den Menschen sind bis heute kaum benannt. Und auch die schöne Moselregion wird sich mit diesen Tatsachen früher oder später konfrontiert sehen. Lesen Sie den Text genau, denn Sie werden Hintergrundinformationen erhalten, die dann den Blick auf die Mosel, die Tallagen oder Höhenzüge verändern werden. Auch was Ihren Fischkonsum betrifft, ausgesetzte Stockenten zur Jagd oder eben die alle Jahre anstehende „Weihnachtsgans“:
„Vogelgrippe: Wildvögel sind nur die Opfer – Täter ist die Geflügelwirtschaft
Den ersten großen Ausbruch der Vogelgrippe unter Wildvögel in Mitteleuropa gab es mit etwa 20.000 toten Nonnengänsen im Winter 2021/22. Als die Situation sich erwartungsgemäß im Frühjahr hätte beruhigen sollen, ging die HPAI (= Hochpathogene Aviäre Influenza = hochansteckende Vogelgrippe / Geflügelpest) zur Brutzeit erst richtig los. Neben Gänsevögeln einschließlich Schwänen und Enten war beinahe jede koloniebrütende Vogelart betroffen, darunter Graureiher, Kormorane, Löffler und insbesondere Möwen und Seeschwalben. Neben der Flussseeschwalbe traf es die Brandseeschwalbe knallhart.
Zahlreiche Möwenkolonien, besonders Lachmöwenkolonien, waren statt lärmerfüllt mit Leichen gepflastert. In der einzigen Basstölpelkolonie Deutschlands auf Helgoland starben während der Brutsaison 2022 50 % der Altvögel und 90 % der Jungvögel.
Die Vogelgrippe weitet sich auf andere Tierarten aus
2023 waren vermehrt auch Greifvögel betroffen – womöglich nachdem sie infizierte Vögel gefressen haben – außerdem wurden Eulen, Störche, Sturmvögel, Blässrallen und Regenpfeifer(artige), darunter Waldschnepfen und Austernfischer, und ab Herbst 2023 auch Kraniche positiv getestet. Singvögel gelten bisher noch als ungefährdet. Doch vielleicht werden wir bald eines Besseren belehrt, nachdem auch zahlreiche Krähenvögel – die zu den Singvögel gehören – verendet sind. Inzwischen ist Vogelgrippe ein ganzjähriges Problem, aber verschwand aus den Medien. Fallzahlen können beim Tierseucheninformationssystem (TSIS) eingesehen werden.
Längst ist Vogelgrippe keine Vogelkrankheit mehr: Füchse, Marder, Bären und Robben sind weltweit bereits an Vogelgrippe gestorben; sogar Tiger in einem Zoo nach dem Genuss infizierter Vögel.
Immer wieder bekommen wir zu hören, dass Vogelgrippe bei Wasservögeln, speziell Gänsen und Enten, weit verbreitet ist und über diese global verbreitet wird. Darin befindet sich aber nur wenig Wahrheit. Denn man muss – auch wenn das kaum jemand macht – zwischen Hochpathogener aviärer Influenza (HPAI) und Niedrigpathogener (NPAI) unterscheiden. Letztere hat eine Verbreitung in der Vogelwelt; ist aber nur äußerst selten gefährlich für Vögel und nie für Menschen. Die hochansteckende Variante (HPAI) dagegen ist auf die Geflügelzucht zurückzuführen.
Ursprung der hochansteckenden Variante der Vogelgrippe: Asien
In den letzten 20 Jahren mutierten NPAI-Viren vor allem in Südostasien zu den HPAI-Varianten, die jetzt die bekannten weltweiten Probleme verursachen. Einer der Gründe für die Ausbreitung vor Ort waren Impfungen von Geflügelbeständen. Gegen Vogelgrippe geimpftes Geflügel wird selbst nicht krank, produziert aber (in geringem Maße) Viren und scheidet diese aus. Unter diesen Bedingungen konnten in geimpften Vögeln mehrere Vogelgrippeviren aufeinandertreffen und zu einem „Supervirus“ mutieren. Durch den innerasiatischen Handel mit geimpften Vögeln wurden auch die Superviren immer weiterverbreitet. In Europa sind Impfungen gegen Vogelgrippe aus diesem Grund bisher verboten.
Doch auch ohne Impfungen können sich in engen Massentierhaltungen verschiedene Vogelgrippeviren begegnen und vermischen, wenn Vögel aus verschiedenen Haltungen zusammengeführt werden. Besonders wenn Entenbestände betroffen sind, werden Vogelgrippeerreger leicht in andere Haltungen verbreitet, da bei Enten die Krankheitssymptome erst nach mehreren Wochen ausbrechen.
Auf jeden Fall muss man festhalten, dass an der Entstehung der Hochpathogenen Vogelgrippe (HPAI) Prozesse beteiligt waren, die unter natürlichen Bedingungen nicht vorkommen. Würde ein solcher Virus im Freiland entstehen, würde er die betroffenen Vögel so schnell töten, dass eine Weiterverbreitung nicht möglich ist.
Versagen des Friedrich-Löffler-Instituts
Doch nach der Haupttheorie des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) hat genau das stattgefunden; angeblich erfolgte der Haupteintrag der Viren von Südostasien nach Europa über Zugvögel. Es braucht schon einen gewaltigen Spagat, um einen solchen Zugweg zu konstruieren und dann auch entsprechend mit der lebensbedrohlichen Variante infizierte Vögel, die gesund genug sind, diesen zu überstehen. Nachdem das unabhängige Wissenschaftsforum Aviäre Influenza wiederholt nachweisen konnte, daß neue Virusvarianten der HPAI stets wenige Wochen nach der Entdeckung in Südostasien auch in Europa ankamen (viel schneller als jeder Zugvogel selbst bei hypothetischem Direktflug), musste das FLI eine „Rolle“ des Geflügelhandels einräumen.
Und doch hat das FLI in den letzten 20 Jahren Geld und Energie darauf verschwendet, Beweise für die Wildvogelthese zu finden, anstatt effektive Strategien zu entwickeln, wie Wildvögel oder auch die Geflügelindustrie effektiv vor HPAI geschützt werden können. Stattdessen wurden Freiland-Geflügelhalter mit immer wieder angeordneten Stallpflichten in den Konkurs gemobbt. Private Geflügelzüchter taten bei verordneter Stallpflicht genau das, was man nicht tun sollte: sie reicherten unsere Natur mit Exoten an.
Ineffizientes Monitoring durch Abschuss von gesunden Wasservögeln
Hunderttausende Enten und Gänse mussten und müssen ihr Leben lassen bei dem Versuch, HPAI in freilebenden, gesund wirkenden Wasservögeln nachzuweisen. Ein überzeugender Beweis wurde jahrelang nicht gefunden. Zum einen lässt dieses „Monitoring per Abschuss“ keine Aussage über den Gesundheitszustand der Wildvögel zu, zum anderen konnte nur eine Handvoll Einzelnachweise jeweils in unmittelbarer Umgebung zu Ausbrüchen in der Geflügelindustrie erbracht werden.
Dabei ist der Beweis, dass Wildvögel die Opfer der industriell generierten HPAI sind und nicht die Täter, bereits schmerzlich erbracht. Wäre HPAI natürlich entstanden oder verbreitet worden, dann hätten wir die Ausbruchs- und Sterbewellen, die wir seit 2021 unter Wildvögeln erleben, viel früher gehabt, nämlich lange bevor es Fälle in Geflügelmastanlagen gab. Aus den Daten von TSIS geht hervor, dass die Hochpathogene Vogelgrippe in Deutschland frühestens 2020 in Wildvogelbeständen etabliert wurde.
Dabei erhielten wir bereits 2007 eine deutliche Warnung, wie sich HPAI auswirken kann, wenn sie ins Freiland gelangt. Damals starben 246 von rund 450 Schwarzhalstauchern, die zur Mauser den Helme-Stausee an der Grenze von Thüringen und Sachsen-Anhalt aufgesucht hatten. Man hat es versäumt, der Ursache auf den Grund zu gehen. Der Eintrag der Vogelgrippe könnte z. B. über ausgesetzte Fische erfolgt sein, die zuvor mit Futtermitteln aus Geflügelabfällen gefüttert wurden.
Der Umstand, dass es absolut üblich ist, Einstreu inklusive Kadaver aus Geflügelställen (wie auch aus anderen Mastanlagen) als „Dünger“ auf Äckern zu entsorgen, könnte eine Erklärung sein, warum bei Gänsen – die gern auf Äckern nach Nahrung suchen – besonders häufig Vogelgrippeviren nachweisbar sind.
Interessanterweise hat eine niederländische Forschungsgruppe festgestellt, dass arktische Gänse und Enten, die Mitteleuropa zur Überwinterung aufsuchen, selbst auf Niedrigpathogene Vogelgrippeviren empfindlich reagieren. Das legt den Verdacht nahe, dass selbst Niedrigpathogene Vogelgrippe (NPAI) unter natürlichen Bedingungen keineswegs so verbreitet ist, wie wir heute annehmen, sonst müssten auch diese Arten Erfahrungen damit haben und immun sein.
Das oben erwähnte Abschuss-Monitoring hat gezeigt, dass NPAI seine weitaus häufigste Verbreitung in Stockentenbeständen hat. Dazu muss man wissen, dass es in vielen Ländern – und beinahe allen unseren Nachbarländern – üblich ist, Stockenten in großem Stil zu züchten und dann zur Anreicherung der Jagdstrecke in die freie Wildbahn auszusetzen. Vor diesem Hintergrund ist jedenfalls zu hinterfragen, ob selbst die eingangs erwähnte weite Verbreitung der NPAI in Wildvogelbeständen ein natürlicher Zustand ist oder durch die Geflügelzucht herbeigeführt wurde.
In München war bei der Ausbruchswelle 2023 auffällig, dass infizierte Wasservögel vor allem an Stellen gefunden wurden, wo direkt am Gewässerufer gegrillt wird.
Autorin: Dipl.-Biologin Dr. Silke Sorge
Weiterführende Literatur:
Steiof, K., J. Mooij & P. Petermann 2015: Die „Wildvogelthese“ zum Auftreten hoch pathogener Vogelgrippeviren – aktueller Stand und kritische Prüfung der Position des Friedrich-Loeffler-Instituts (Stand: Juni 2015). Vogelwelt 135: 131±145
Aktuelle Informationen zum Vogelgrippegeschehen im Tierseucheninformationssystem.
Über Wildtierschutz Deutschland e.V. (WTSD):
Wildtierschutz Deutschland in eine gemeinnützige Tier- und Naturschutzorganisation. Sie wurde 2011 gegründet und setzt sich seitdem für Wildtiere und ihre Lebensräume ein. Wir engagieren uns für die Abschaffung nicht tier- und naturschutzkonformer Jagdmethoden und für eine Reduzierung der jagdbaren Tierarten.“
Webseite: https://www.wildtierschutz-deutschland.de/
Kurz vor Schluss sind wir noch auf den folgenden ergänzenden Pressetext von PROVIEH gestoßen, der gerade das kritisiert, was sozusagen als primäre Reaktion auf die oben besprochene „hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI)“ gilt: die sogenannte „Nottötung“ eines gesamten Geflügelbestandes eines Betriebs:
„Der Erreger der Subtyps H5N1 der hochpathogenen Aviären Influenza hat derzeit mindestens neun Bundesländer erreicht und bislang wurden fast eine halbe Million Tiere notgetötet – die meisten in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (Stand: 29.10.2025). Längst ist Standard, dass in betroffenen Betrieben ganze Bestände gekeult werden – kranke wie gesunde Tiere, getötet auf behördliche Anordnung durch Ersticken mit Kohlendioxid. Diese Praxis führt zu immensem Tierleid und steht aus Sicht von PROVIEH im klaren Widerspruch zu § 1 des Tierschutzgesetzes, „das Leben und Wohlbefinden des Tieres zu schützen“.
„Das Prinzip muss lauten: Schützen und testen statt vorsorglich töten“, so Kathrin Kofent, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft bei PROVIEH. „Infizierte Tiere sollten gezielt identifiziert, isoliert und behandelt werden – anstatt pauschal oft mehrere zehntausend Tierleben je Betrieb auszulöschen. Das Leid der unter oftmals nicht tiergerechten, improvisierten Bedingungen getöteten Tiere bleibt weitgehend unsichtbar. Während beispielsweise wirtschaftliche Entschädigungen steigen, wird das Töten von Hunderttausenden fühlenden Lebewesen als unvermeidlich hingenommen.““
Lesenswert und aktualisiert ist der Artikel „Massentierhaltung und Epidemien: Vogelgrippe“ der Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt: https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/massentierhaltung-epidemien-vogelgrippe. Auch hier wird die landwirtschaftliche Vogelhaltung als Ursprung der aktuellen Geflügelpest bestätigt (vgl. das Kapitel „Massentierhaltung befeuert Epidemien“).
Wir hatten vor dem Text des Vereins „Wildtierschutz Deutschland“ das Stichwort „Weihnachtsgans“ notiert. Einen informativen Artikel dazu stammt ebenfalls von der Albert-Schweitzer-Stiftung: https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/gaense
Am Ende möchten wir dem Kranich über einen Link zum Naturschutzbund Deutschland aus dem Sog der Negativmeldungen mit folgendem Link eine gesunde Zukunft wünschen: http://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/kranich/02225.html auf unseren oben veröffentlichten YouTube-Link des NABU hinweisen, der Kraniche, Graugänse, Blässgänse, Saatgänse und Stare als Zugvögel mit Mustern zum Erkennen darstellt.
Alle Texte zum Thema „NaturEREIGNISbegleiter / Lebendige Moselweinberge“ finden Sie unter: https://www.trierer-umschau.de/netzwerk/naturereignisbegleiter/
Vortext / Kommentar / Nachtext / Ergänzungen: Christph Maisenbacher – 29. November 2025
Quelle (vollständig zitierter Text): Wildtierschutz Deutschland e.V. – Autorin: Dipl.-Biologin Dr. Silke Sorge – über otnews aktuell GmbH (ots) // Teil-Zitat der Presseinformation von PROVIEH – Kathrin Kofent (Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft)
Link-Zitate: alle Zitate, die wir übernehmen sind im Text mit einem Link versehen
Social-Media-Teaser: ChatGPT
Foto 1: Katharina2013 – Pixabay – Logo: © DLR Mosel – Foto 2: © Wildtierschutz
Video / Youtube: © Naturschutzbund Deutschland
Die Text-Folge „Lebendige Moselweinberge“ ist Dauno gewidmet (vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-11-03-ba/)
Dieser Text in LEICHTER SPRACHE ist veröffentlicht unter: https://www.trierer-umschau.de/2025-10-29-ab/
