Auf der Flagge von Brasilien steht:
Ordnung und Fortschritt.
Beim Klima-Treffen COP30
wussten alle, was zu tun ist.
Aber niemand hatte den Mut, es zu machen.
Foto: ilanwet - Pixabay

LEICHTE SPRACHE - WELTKLIMAKONFERENZ

Auf der brasilianischen Flagge steht: Liebe, Ordnung und Fortschritt. – Nach dem Klimatreffen 2025 sollte die Flagge auf Halbmast hängen.

Auf der Flagge von Brasilien steht: Ordnung und Fortschritt.

Die Idee dahinter kommt aus einer alten Philosophie.
Diese Idee sagt:
→ Alles beginnt mit Liebe.
→ Ordnung ist die Grundlage.
→ Das Ziel ist Fortschritt.

Der Mann, der diese Idee hatte, heißt Auguste Comte.
Die Flagge von Brasilien wurde von Raimundo Teixeira Mendes entworfen.
Ein Künstler hat sie dann gezeichnet.

Das große Klima-Treffen COP30 war dieses Jahr in Belém.
Belém ist eine Stadt in Brasilien.

Aber das Treffen hat enttäuscht.
Viele Länder hatten alle Infos.
Aber sie hatten nicht den Mut, zu handeln.

In der Abschlusserklärung steht fast nichts Neues.
198 Länder haben einen Text unterschrieben.
Der Text sagt: Wir hoffen, es wird besser.
Aber das reicht nicht.

Ein Bericht zeigt:
Wenn die Länder so weitermachen wie bisher,
wird es bis zum Jahr 2100
2,3 bis 2,5 Grad wärmer auf der Erde.

Das ist zu viel.
Vor allem für arme Länder.
Sie brauchen viel mehr Geld,
um sich zu schützen.
Aber sie bekommen das Geld nicht.

Darum sagen wir:
Die brasilianische Flagge soll auf Halbmast wehen.
Nicht aus Trauer,
sondern als Zeichen:
Wir hätten mehr tun müssen.

Die nächste Konferenz ist 2026 in der Stadt Antalya in der Türkei.
Die Türkei hat erst 2021 den Klima-Vertrag von Paris unterschrieben.
Wir hoffen, dass dort mehr passiert als in Belém.

 

Viele Organisationen haben nach der Konferenz gesagt,
was sie über das Treffen denken.

1. Terre des Hommes:
Kinder und Jugendliche wurden gehört.
Aber ihre Rechte wurden nicht ernst genug genommen.
Sie sollen bei Entscheidungen mitreden.
Aber es gibt keine Entschädigung für Kinder,
die unter dem Klimawandel leiden.

2. Germanwatch:
Es gab ein paar Fortschritte.
Aber zu wenig.
Reiche Länder wollen weiter Geld mit Öl und Gas verdienen.
Es gab keinen Plan, wie wir ganz aus Öl, Gas und Kohle aussteigen.
Viele Länder wollen eigentlich etwas tun,
aber ein paar große Länder blockieren.
Zum Beispiel die USA, Russland und Saudi-Arabien.

3. Greenpeace:
Die Konferenz war ein Opfer der Öl-Lobby.
Große Erwartungen – aber am Ende eine Enttäuschung.
Wichtige Dinge fehlen:
→ Plan zum Schutz der Wälder
→ Klarer Plan für das Ende von Kohle, Gas und Öl
Auch Europa war zu langsam.
Die deutsche Politik ist zu unklar.
Aber: Die Klimabewegung ist stark.
Und sie kämpft weiter.

4. Deutsche Umwelthilfe:
Es fehlt ein guter Plan,
wie wir aus fossilen Energien aussteigen.
Auch beim Waldschutz ist zu wenig passiert.
Gegen Methan – ein schlimmes Klimagas –
kann man viel tun.
Aber das wurde nicht beschlossen.

5. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung:
Die Konferenz sollte für Wahrheit und Taten stehen.
Aber beides gab es nicht.
Die Länder haben versprochen, die Erderwärmung zu stoppen.
Aber es gibt keinen echten Plan.
Es fehlt an Mut und an klaren Regeln.
Ein paar neue Ideen gab es –
zum Beispiel, wie Flugzeuge und Schiffe besteuert werden.
Aber insgesamt war das Treffen kein großer Erfolg.

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-11-23-ca/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 23. November 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto: ilanwet – Pixabay