Das Bild sagt: Zerstört die Männer·herrschaft.
Das ist ein klares Zeichen gegen Gewalt durch Männer, die sich für besser halten.
Sticker: © Schwarzesocke / Sebastian Scharz – Foto: Trierer Umschau / Trier, September 2025 (*)
Plakat zur Demonstration.
Die Demonstration ist am Dienstag.
Das Datum ist der 25. November.
Die Demonstration ist an der Porta Nigra.
Foto: © Feministische Vernetzung Trier

LEICHTE SPRACHE - FEMINISMUS

Tag gegen Gewalt durch Männer·herrschaft – Kommt zur Demo am 25. November um 18 Uhr – Ort: Vorplatz von der Porta Nigra in Trier

Unsere Gesellschaft ist noch immer von Männer·herrschaft geprägt.

Es gibt große Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Zum Beispiel beim Lohn.
In der EU verdienen Frauen oft weniger als Männer.
Wir haben darüber schon berichtet.
Hier ist der Link: https://www.trierer-umschau.de/2025-11-19-ab/

Noch schlimmer ist:
Immer mehr Länder denken wieder in Richtung Krieg.
Gleichzeitig sollen Frauen wieder alte Rollen übernehmen.
Das ist sehr gefährlich.

Erinnern Sie sich an das ZDF-Politbarometer.
49 Prozent sagen:
Es soll wieder eine Wehr·pflicht geben.
Für Frauen und Männer.
Hier ist unser Text dazu: https://www.trierer-umschau.de/2025-11-08-ab/

Aber das ist keine echte Gleich·berechtigung.
Das ist ein Trick.
Ein Trick von Männern, die glauben:
Frauen schaffen das sowieso nicht.

Wir von der Trierer Umschau sagen:
Wir wollen Frieden.
Wir sind gegen den Krieg.
Denn Krieg hilft dem Patriarchat.
Das heißt:
Männer bekommen so mehr Macht.
Im Staat und in der Familie.

Die österreichische Feministin Johanna Dohnal (**) hat gesagt:
„Die Vision des Feminismus ist nicht eine weibliche Zukunft.
Es ist eine menschliche Zukunft.
Ohne Rollenzwänge.
Ohne Gewalt.
Ohne Männer·bündnisse.
Ohne falsche Frauen·bilder.“

Deshalb laden wir alle Leser und Leserinnen ein:
Kommt zur Demo am 25. November 2025 in Trier.
Zeigt mit eurer Anwesenheit:
Man muss etwas tun.
Nicht nur sagen: „Man müsste.“

 

Die Feministische Vernetzung Trier schreibt in ihrer Presse·meldung:

Am 25. November ist der Tag gegen Gewalt durch Männer·herrschaft.
Die Feministische Vernetzung Trier macht eine Demo.
Die Demo beginnt um 18 Uhr.
Ort: Vorplatz von der Porta Nigra.

Das Motto der Demo ist:
„Feministischer Widerstand gegen jeden Krieg.“

Kriege machen alles schlimmer.
Auch die Gewalt gegen Frauen und queere Menschen.
Alte Rollen·bilder kommen zurück.
Viele glauben: Männer müssen hart sein.
Und stark.
Und kämpfen.

Politiker sagen:
Das Land ist wichtiger als der einzelne Mensch.
Das ist gefährlich.
Denn es führt zu Gewalt.

Viele Menschen sterben im Krieg.
Viele fliehen.
Und viele erleben Gewalt.

Frauen, queere Menschen und Kinder sind besonders in Gefahr.
Zum Beispiel:
• Sie erleben sexuelle Gewalt.
• Sie werden auf der Flucht ausgenutzt.
• Sie dürfen nicht selbst über ihren Körper entscheiden.

Trans·frauen werden oft zum Kriegs·dienst gezwungen.
Weil ihr Geschlecht nicht anerkannt wird.

In manchen Ländern wird Abtreibung verboten.
Weil der Staat viele neue Soldaten will.

Zwangs·sterilisationen passieren.
Das heißt:
Menschen dürfen keine Kinder mehr bekommen.
So wollen Staaten bestimmte Gruppen schwächen.

Vergewaltigung, Misshandlung und sexuelle Gewalt:
Das passiert im Krieg oft mit Absicht.
Um die Macht zu zeigen.
Und um andere Menschen zu brechen.

Manche Frauen geben ihren Körper her,
damit sie fliehen können.

Diese Taten sind schwere Formen von Gewalt.
Sie kommen vom Staat.
Und vom Militär.

Geflüchtete bekommen oft keine Hilfe.
Keine medizinische Versorgung.
Keine psychologische Betreuung.
Keine Unterstützung für ein neues Leben.

Viele Geflüchtete erleben weiter Gewalt.
Zum Beispiel:
• Sie leben in schlechten Unterkünften.
• Sie sollen das Land wieder verlassen.
• Ihre Aufenthalts·erlaubnis hängt oft vom Partner ab.

Das wollen wir zeigen.
Die Demo will sichtbar machen:
Diese Gewalt gibt es.
Und sie muss enden.

Die Demo ist auch ein Zeichen von Solidarität.
Mit allen, die geschlechtliche oder rassistische Gewalt erlebt haben.

Alle Menschen sind eingeladen.
• Die selbst Gewalt erlebt haben.
• Die fliehen mussten.
• Die zu Hause Gewalt erlebt haben.
• Die andere Menschen unterstützen.

Kommt zusammen.
Trauert gemeinsam.
Und kämpft für eine Welt ohne Gewalt.

 

(**) Mehr über Johanna Dohnal:
https://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_Dohnal

 

(*) Manche Menschen kleben Aufkleber im öffentlichen Raum.
Sie wollen damit ihre Meinung zeigen.
Wir finden:
Diese Meinung ist wichtig.
Manchmal steht auf einem Aufkleber, wer ihn gemacht hat.
Dann fragen wir die Person:
Dürfen wir den Aufkleber zeigen?
Und wir schreiben den Namen auf.
Es gibt aber auch Aufkleber, bei denen man das nicht weiß.
Dann hoffen wir:
Die Person meldet sich.
Dann können wir den Namen aufschreiben.
Aber wir müssen auch sagen:
Aufkleber auf fremden Flächen können verboten sein.
Das steht im Straf-Gesetz-Buch.
Im Paragraph 303.
Man kann dafür eine Strafe bekommen.
Sticker: © Schwarzesocke / Sebastian Scharz – https://www.schwarzesocke.org/ – Foto: Trierer Umschau / Trier (September 2025)

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-11-23-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 23. November 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1: Sticker: © Schwarzesocke / Sebastian Scharz – Foto: Trierer Umschau / Trier, September 2025 – Foto 2: Feministische Vernetzung Trier – Danke an Pippi für die Zusendung