Worauf schauen wir?
Und worauf wollen wir nicht schauen?
Gerade schauen viele Menschen nach Brasilien.
Dort endet heute die Welt-Klima-Konferenz.
Die Konferenz findet in der Stadt Belém statt.
Foto: Michal Jarmoluk - Pixabay

LEICHTE SPRACHE - WELTKLIMAKONFERENZ

Vom Erdöl zu weniger CO₂ – der neue Klima-Bericht macht Hoffnung: Vielleicht wird der Kochtopf Erde doch nicht so heiß.

Einleitung und Papst-Zitat

Die Welt-Klima-Konferenz ist in Brasilien.
Sie findet in der Stadt Belém statt.
Heute, am 21. November 2025, geht die Konferenz zu Ende.

Viele Menschen fragen:
Was wird bei der Konferenz entschieden?
Kann die Erde noch gerettet werden?
Oder wird es auf der Erde immer heißer?
Wird die Erde wie ein Kochtopf?
Werden wir bald alle langsam gekocht?
Hilft es, wenn wir beten?

Es gibt Menschen, die Hoffnung machen.
Zum Beispiel Papst Leo der Neunzehnte.
Er ist ein wichtiger Mann in der Kirche.

Der Papst hat im Oktober eine Klima-Konferenz gemacht.
Die Konferenz hieß: Hoffnung für das Klima wecken.
Er hat dort gesagt:

Wir sollen alle Lebewesen achten.
Denn alle Lebewesen sind Gottes Geschöpfe.
Wir sollen auch die Erde schützen.
Denn die Erde ist zerbrechlich und verletzt.
Wir alle leben zusammen auf der Erde.
Wir müssen uns gemeinsam um die Erde kümmern.

Hoffnung durch gemeinsame Erklärung

Wir hoffen:
Die Worte vom Papst helfen der Welt-Klima-Konferenz.
Die Konferenz soll eine gute Abschlusserklärung schreiben.
Alle Menschen sollen sich angesprochen fühlen.

Germanwatch und das NewClimate Institute haben eine neue Studie gemacht.
Die Studie heißt: Climate Change Performance Index 2026.
Das bedeutet auf Deutsch: Klima-Schutz-Ranking 2026.

In der Studie steht:
Die Welt macht Fortschritte beim Klima-Schutz.
Aber einige Länder blockieren noch.

Zum Beispiel:
Die USA, Saudi-Arabien und der Iran sind gegen große Veränderungen.
Sie verdienen viel Geld mit Erdöl.
Darum wollen sie keinen schnellen Wandel.

Ergebnisse des Klima-Rankings

In der Studie steht auch:
Seit dem Klima-Abkommen in Paris sind 10 Jahre vergangen.
Viele Dinge haben sich verbessert.

Zum Beispiel:
• Die Menschen stoßen weniger schädliche Gase aus.
• Es gibt mehr Erneuerbare Energien.
• Viele Länder investieren in Strom aus Wind und Sonne.
• Über 100 Länder wollen bald keine Emissionen mehr machen.

Aber:
Das Tempo reicht nicht.
Die Veränderungen sind zu langsam.

Dänemark ist beim Klima-Schutz ganz vorne.
Danach kommen Großbritannien und Marokko.
Die Europäische Union ist gemischt.
Einige Länder sind gut, andere schlecht.
Deutschland ist auf Platz 22.
So schlecht war Deutschland seit 6 Jahren nicht mehr.
Ganz hinten sind: USA, Saudi-Arabien und Iran.

Genaue Ergebnisse der Studie

Die Studie zeigt:
Viele Länder machen Fortschritte bei:
• weniger schädlichen Gasen
• mehr Erneuerbaren Energien
• besserem Umgang mit Energie

Aber:
Bei den großen Ländern wie den G20-Staaten reicht das nicht.
Sie haben zu spät angefangen.
Darum sinken die Emissionen noch nicht genug.

Ein Beispiel:
Die USA sind sehr weit nach unten gefallen.
Nur Saudi-Arabien und der Iran sind noch schlechter.
Deutschland ist auch schlechter geworden: nur Platz 22.
Dänemark ist zum 5. Mal in Folge ganz vorne.
Eine Forscherin sagt:
Dänemark ist wie der FC Bayern München beim Klima-Schutz.

Kein Land ist gut genug

Kein Land bekommt die Plätze 1 bis 3.
Denn: Kein Land macht genug für das Klima.
Der beste Platz ist 4 – den hat Dänemark.

Einige Länder machen aber in einzelnen Bereichen gute Fortschritte.
Zum Beispiel:
Pakistan ist gut bei Emissionen und Energie-Nutzung.
Denn dort ist der Energie-Verbrauch pro Person sehr niedrig.

Nach Dänemark kommen:
Großbritannien auf Platz 5
und Marokko auf Platz 6.

Marokko macht viel beim Klima-Schutz.
Das Land investiert in Busse und Bahnen.
Es hat ein gutes Ziel für das Jahr 2035.
Aber bei den Erneuerbaren Energien gibt es noch Luft nach oben.

Deutschland im Klima-Ranking

Deutschland ist auf Platz 22.
So schlecht war Deutschland seit 6 Jahren nicht mehr.

Fast alle Werte sind nur noch mittelmäßig.
Viele EU-Länder sind besser als Deutschland.
Nur beim Energie-Verbrauch ist Deutschland noch gut.
Dort ist Deutschland auf Platz 13.

Ein Forscher von Germanwatch sagt:
Deutschland hat bei der Klima-Politik stark nachgelassen.
Die Politik wird nur noch als „mäßig“ oder sogar „schlecht“ bewertet.
Ein Grund:
Es fehlen gute Maßnahmen für Verkehr und Gebäude.

Die Regierung muss jetzt wichtige Entscheidungen treffen.
Zum Beispiel:
Der Ausbau von Erneuerbaren Energien muss weitergehen.
Auch der Strom muss besser genutzt werden.

G20-Länder im Vergleich

Die G20-Länder sind besonders wichtig.
Denn sie verursachen mehr als 75 % aller Emissionen.

Nur ein Land der G20 ist vorne: Großbritannien.
Aber 10 G20-Länder sind ganz unten.
Dazu gehören:
USA, Russland, Saudi-Arabien, Iran und andere Erdöl-Länder.

Diese Länder wollen weiter Öl und Gas nutzen.
Aber: Die Mehrheit der G20-Länder will das nicht mehr.
Doch viele tun noch nicht genug.

Immerhin:
Brasilien, Großbritannien und China machen gute Klima-Politik.
Brasilien und China sind auch gut bei den Erneuerbaren Energien.

Ergebnisse in der EU

Die Europäische Union zeigt ein gemischtes Bild.

Die ganze EU ist auf Platz 20 – das ist nur mittelmäßig.
Deutschland ist auf Platz 22.
Frankreich ist auf Platz 21.
Noch 7 andere EU-Länder sind auch nur mittelmäßig.

8 EU-Länder schneiden gut ab.
Aber 10 Länder sind schlecht.

Österreich ist am meisten abgestürzt.
Es ist jetzt auf Platz 35.
Die Klima-Politik in Österreich ist schlechter geworden.
Die neue Regierung hat weniger Geld für Erneuerbare gegeben.
Gleichzeitig hat sie mehr Geld für Öl und Gas gegeben.

Eine gute Überraschung ist Rumänien.
Rumänien ist jetzt auf Platz 16.
Das Land hat neue Ziele beim Klima-Schutz.
Zum Beispiel:
Mehr Windkraft im Schwarzen Meer.
Und ein Plan für den Ausstieg aus der Kohle.

China

China ist das Land mit dem meisten CO₂-Ausstoß.
China ist auf Platz 54 – das ist sehr schlecht.

Dabei macht China viel:
Es gibt viele neue E-Autos, Batterien und Solar-Anlagen.

China hat ein neues Klima-Ziel.
Erstmals sollen die Emissionen sinken.

Aber:
Noch immer sind Emissionen und Energie-Verbrauch sehr hoch.
Nur bei den Erneuerbaren Energien ist China im Mittel-Bereich.

Ein Experte sagt:
China könnte bald den Höhepunkt beim CO₂-Ausstoß erreichen.
Wichtig ist jetzt:
China muss auch schnell aus Kohle, Öl und Gas aussteigen.
Das passiert bisher noch zu wenig.

Über den Klima-Schutz-Index

Der Klima-Schutz-Index heißt:
Climate Change Performance Index (CCPI).

Er wurde von Germanwatch und dem NewClimate Institute gemacht.

Er zeigt:
Wie gut schützen die Länder das Klima?

63 Länder und die ganze EU werden bewertet.
Sie sind für über 90 % der Emissionen weltweit verantwortlich.

Der Index bewertet 4 Dinge:
• Treibhausgase (40 %)
• Erneuerbare Energien (20 %)
• Energie-Verbrauch (20 %)
• Klima-Politik (20 %)

Bei der Klima-Politik helfen über 400 Expertinnen und Experten aus vielen Ländern mit.

Der Index zeigt auch:
Tun die Länder genug, um die Pariser Klimaziele zu erreichen?

Der Index wird jedes Jahr veröffentlicht.
Er hilft der Politik, der Wissenschaft und der Wirtschaft.
Manchmal ändern sich alte Daten.
Darum ist ein Vergleich mit früheren Jahren nicht immer möglich.

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-11-21-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 21. November 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto: Michal Jarmoluk – Pixabay