Ein Masthuhn soll in 56 Tagen 4,2 Kilo wiegen.
Früher war das viel weniger:
Im Jahr 1978: 1,8 Kilo.
Im Jahr 1957: 0,9 Kilo.
Das nennt man: Überzüchtung.
Foto: © Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

LEICHTE SPRACHE - TIERWOHL

Masthuhn-Report: – Tierschutz heißt zuerst: Hühner sollen nicht zu schnell schwer werden.

Erinnern Sie sich an unseren Bericht über Edeka und die Masthühner?
Damals haben wir gesagt: Edeka muss etwas ändern.
Jetzt hat Edeka einen Plan gemacht.
Der Plan hat 5 Punkte.
Edeka will sich an der Masthuhn-Initiative beteiligen.

Die Albert Schweitzer Stiftung sagt:
Fortschritte sind gut.
Aber wir machen weiter Druck.
Denn es muss noch viel besser werden.
Tiere dürfen nicht leiden.
Und gutes Essen darf nicht aus Tierquälerei kommen.

Frage: Was kaufen wir da eigentlich?
Antwort: Ein krankes Masthuhn.

Bitte schauen Sie auf diese Internetseite:
http://www.masthuhn-initiative.de
Dort gibt es eine Grafik unter dem Punkt „Zuchtlinien“.
Die Grafik zeigt:

Ein Masthuhn muss in 56 Tagen 4,2 Kilo wiegen.
Früher war das ganz anders:
Im Jahr 1978: 1,8 Kilo.
Im Jahr 1957: 0,9 Kilo.

Stellen Sie sich das bei Menschen vor:
Sie wiegen plötzlich das Doppelte.
Oder sogar das Vierfache.
Das ist ungesund.
Und für Masthühner ist das ein Leben voller Schmerzen.

Einige Firmen haben sich 2025 verbessert:.
Zum Beispiel Aldi Süd, Aldi Nord und Lidl.
Auch Globus, REWE und Kaufland sind dabei.
Ebenso Dr. Oetker und Frosta.
Auch große Catering-Firmen wie Sodexo, Apetito und Compass.
Und Restaurants wie dean & david, L’Osteria und Subway.

Auch dabei ist das Studierendenwerk Trier.

Es hat gesagt:
Bis 2026 gibt es dort nur noch Hühnchen aus guter Haltung.
Einmal im Jahr berichtet das Werk, wie weit es ist.

Jetzt zur neuen Nachricht der Stiftung:

 

Masthuhn-Report 2025: Neue Bewertung für Tierschutz in der Lebensmittel-Branche

Die Albert Schweitzer Stiftung hat einen neuen Bericht gemacht.
Er heißt: Masthuhn-Report 2025.

Der Bericht zeigt:
Einige Firmen tun etwas für den Tierschutz.
Aber viele große Firmen tun noch zu wenig.
Sie zeigen nicht offen, was sie wirklich machen.

Zum ersten Mal wurden alle Firmen gleich bewertet:
Einzelhandel, Restaurants, Catering-Firmen, Hersteller und Produzenten.

Die Stiftung hat geschaut:
Haben die Firmen einen Plan?
Veröffentlichen sie Berichte?
Wie weit sind sie mit der Umstellung?

Am Ende bekommt jede Firma Punkte.
0 Punkte ist sehr schlecht.
100 Punkte ist sehr gut.

Obwohl schon über 110 Firmen bei der Masthuhn-Initiative mitmachen,
gibt es noch viele, die nicht helfen wollen.

Lebensmittelhandel: Globus ist am besten

Globus hat 77 Punkte und ist damit ganz vorn.
Tegut fällt zurück, mit 73 Punkten.
Grund: Tegut macht nur bei Frischfleisch mit.

Ganz schlecht schneiden ab:
Bartels-Langness, Hit, K+K und Edeka – alle mit 0 Punkten.
Aber Edeka hat jetzt einen Plan gemacht.
Vielleicht wird es bald besser.

Bei den Discountern ist Aldi Süd am besten – mit 70 Punkten.
Danach Aldi Nord (63 Punkte) und Penny (57 Punkte).
Lidl hatte erst spät mitgemacht – nur 40 Punkte.
Aber Lidl will jetzt mehr tun.

Ganz schlecht: Netto ApS – 0 Punkte.
Auch Netto Marken-Discount ist noch weit hinten.
Aber da gehört auch Edeka dazu – vielleicht wird es bald besser.

Systemgastronomie: McDonald’s und Burger King ganz hinten

Restaurants wie McDonald’s und Burger King haben 0 Punkte.
Sie tun nichts für die Masthühner.
Und das, obwohl sie sehr groß sind.
Das ist schlecht.

McDonald’s will ein bisschen ändern – aber das reicht nicht.
Die Tiere haben trotzdem zu wenig Platz.
Sie wachsen zu schnell.
Sie haben nichts zu tun im Stall.

Es geht auch anders:
Dean & David und L’Osteria haben 73 Punkte.
Sie zeigen gute Pläne und Fortschritte.

Hersteller: Dr. Oetker ist am besten

Hersteller kaufen Fleisch ein.
Darum tragen sie eine große Verantwortung.

Dr. Oetker hat 93 Punkte – das ist sehr gut.
Auch Frosta ist gut – 70 Punkte.
Andere Firmen sind viel schlechter.

Ganz unten: Eismann – 0 Punkte.
Sie machen nichts.
Dabei könnten sie sehr viel besser sein.
Die Stiftung hofft auf Veränderung.

Unilever hat plötzlich sein Versprechen gelöscht.
Aber Unilever verkauft nur noch ein Hühnerprodukt.
Darum ist das nicht so wichtig.

Caterer: Viele machen mit

Im Bereich Catering gibt es viele Fortschritte.
21 Firmen haben gesagt: Wir machen mit.

Gut dabei sind Sodexo (70 Punkte), Apetito (67 Punkte) und Compass (57 Punkte).

Aber manche Firmen machen nur langsam Fortschritte.

Die Stiftung sagt:
Viele Caterer haben wenig Geld.
Vor allem in Schulen, Kitas und Krankenhäusern.
Trotzdem darf der Tierschutz nicht vergessen werden.
Auch die Politik muss helfen.

Produzenten: Einige gut, andere sehr schlecht

Produzenten sind ganz am Anfang der Lieferkette.
Sie haben viel Macht.

Plukon (87 Punkte), PHW / Lohmann (77 Punkte) und LDC (77 Punkte) zeigen: Es geht.

Ganz schlecht: Rothkötter und Sprehe – beide mit 0 Punkten.
Dabei sind sie sehr groß.
Sie tragen große Verantwortung.
Aber sie machen nichts.

Firmen müssen ihre Macht für Tiere nutzen

Die Stiftung sagt:
Veränderung ist möglich.
Aber nur, wenn alle mitmachen.

Dr. Oetker und Hans im Glück zeigen: Es geht.
McDonald’s und Rothkötter zeigen: Es geht auch gar nichts.

Solange die Großen blockieren,
wird es für andere Firmen schwer.
Und Millionen Tiere leiden weiter.

Die Stiftung bleibt dran.
Sie spricht weiter mit allen Firmen.

Was ist der Masthuhn-Report?

Der Masthuhn-Report gibt es seit 2022.
Er zeigt: Wie gut schützen Firmen die Masthühner?

Die Stiftung schaut auf viele Punkte:
Wie viel Platz haben die Tiere?
Wie werden sie gezüchtet?
Wie läuft die Betäubung und Schlachtung?

Die Punkte werden genau berechnet.
Die Firmen können vorher ihre Infos prüfen.

Ziel: Der Tierschutz soll besser werden.
Und die Firmen sollen zeigen, was sie wirklich tun.

Was ist die Masthuhn-Initiative?

In Deutschland werden über 600 Millionen Hühner gemästet.
Das sind über 80 Prozent aller geschlachteten Tiere.

Viele dieser Tiere können kaum laufen.
Sie leben auf engem Raum.

Die Masthuhn-Initiative will das ändern.
37 Tierschutzgruppen aus Europa machen mit.

Firmen können zwei Dinge tun:

1. Die Regeln vom European Chicken Commitment einhalten.
2. Auf Haltungsform 3 wechseln – mit Extras.

So haben die Tiere:
Mehr Platz.
Mehr Licht.
Mehr Abwechslung.
Und eine bessere Betäubung vor dem Schlachten.

Wer ist die Albert Schweitzer Stiftung?

Die Stiftung will:
Kein Tier soll mehr für Essen leiden.

Sie nutzt Gesetze.
Sie spricht mit Firmen und Politik.
Sie gibt Infos an Menschen weiter.
Sie zeigt: Es gibt Alternativen zu Tierprodukten.

Mehr Infos gibt es hier:
https://albert-schweitzer-stiftung.de/

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-11-14-ca/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 14. November 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto: © Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt