LEICHTE SPRACHE - KLIMA-RISIKO-INDEX
25 Euro im Monat für den Klima-Schutz? – Deutschland ist auf Platz 29 von 174 im Klima-Risiko-Index. – Der Index wurde bei der Welt-Klima-Konferenz in Belém gezeigt.
Fakten sind wichtig.
Aber Fakten müssen auch Folgen haben.
Sonst bleiben sie nur Zahlen.
Beim Klima werden die Zahlen aber nicht besser.
Sie werden schlimmer.
Es gibt einen Bericht über Klima-Risiken.
Er heißt: Climate Risk Index.
In diesem Bericht wurden 174 Länder untersucht.
Deutschland ist auf Platz 29.
Das ist ziemlich weit oben.
Hätten Sie das gedacht?
In Deutschland gab es viele Hitzewellen und Überschwemmungen.
Seit dem Jahr 1995 gab es dadurch Schäden in Höhe von 112 Milliarden Euro.
Das sind im Durchschnitt 3,73 Milliarden Euro pro Jahr.
Das ist fast 1 Milliarde Euro mehr als der Staat 2025 für Umwelt- und Klima-Schutz einplant.
Der geplante Betrag für das Umwelt-Ministerium ist: 2,85 Milliarden Euro.
Viele Menschen wollen den Klima-Schutz unterstützen.
In einer Umfrage in 125 Ländern sagten fast 90 von 100 Menschen:
Ja, Klima-Schutz ist wichtig.
69 von 100 Menschen sagten:
Ich würde 1 Prozent von meinem Einkommen für den Klima-Schutz geben.
Eine Studie zeigt auch:
Drei von vier Deutschen würden jeden Monat 25 Euro für ein weltweites Klima-Schutz-System zahlen.
Wenn man das auf die Bevölkerung rechnet:
Deutschland hat 83.510.000 Einwohner.
Drei Viertel davon sind rund 62,6 Millionen Menschen.
Das ergibt 1,6 Milliarden Euro im Monat.
Das ergibt 18,79 Milliarden Euro im Jahr.
Das ist 6-mal mehr als der Staat jetzt für Natur-Schutz ausgibt.
Diese Zahlen zeigen:
Es gibt eine große Bereitschaft bei den Menschen.
Aber die Politik handelt noch nicht genug.
Jetzt schauen wir auf neue Zahlen von Germanwatch.
Sie wurden am 11. November 2025 vorgestellt.
Das war bei der Welt-Klima-Konferenz in Belém.
Der neue Climate Risk Index zeigt:
Hitze, Stürme und Überschwemmungen treffen vor allem arme Länder.
Hier sind die wichtigsten Ergebnisse:
• Dominica, Myanmar und Honduras sind am stärksten betroffen.
• Fast nur Länder im Globalen Süden sind ganz oben in der Negativ-Liste.
• Aber auch Länder in Europa sind betroffen – zum Beispiel Deutschland.
Etwa 40 von 100 Menschen auf der Welt leben in den 11 Ländern,
die in den letzten 30 Jahren am meisten unter extremem Wetter gelitten haben.
Dazu gehören große Länder wie Indien (Platz 9) und China (Platz 11).
Keines dieser Länder ist ein reiches Industrie-Land.
Aber auch Länder wie Frankreich (Platz 12), Italien (Platz 16),
die USA (Platz 18) und Deutschland (Platz 29) sind stark betroffen.
Von 1995 bis 2024 gab es weltweit über 9.700 extreme Wetter-Ereignisse.
Dabei starben mehr als 830.000 Menschen.
Die Schäden kosteten 4,5 Billionen Dollar.
Hitzewellen und Stürme sind besonders gefährlich für Menschen.
Stürme verursachen die größten Sach-Schäden.
Überschwemmungen treffen sehr viele Menschen direkt.
Einige Länder haben besonders schlimme Unwetter erlebt.
Andere Länder haben immer wieder solche Katastrophen.
Zum Beispiel Haiti, die Philippinen oder Indien.
Diese Länder stehen ganz oben in der Liste.
Sie haben oft keine Zeit, sich zu erholen.
Wenn bei der Klima-Konferenz über Hilfe gesprochen wird,
dann sind diese Länder besonders wichtig.
Sie brauchen dringend mehr Hilfe.
Ganz oben in der Liste steht Dominica.
Das ist ein kleines Insel-Land in der Karibik.
Dort gab es viele starke Wirbelstürme.
Im Jahr 2017 kam der Hurrikan Maria.
Er richtete Schäden von 1,8 Milliarden Dollar an.
Das ist fast 3-mal so viel wie das ganze Geld des Landes in einem Jahr.
Dominica ist so stark betroffen,
weil die Schäden im Verhältnis zur Größe des Landes sehr hoch sind.
Das zeigt: Wirbelstürme werden in einer heißen Welt schlimmer.
Auch Myanmar ist sehr betroffen.
Im Jahr 2008 starben fast 140.000 Menschen durch den Zyklon Nargis.
Die Schäden betrugen 5,8 Milliarden Dollar.
Vor allem der viele Regen und Überschwemmungen waren sehr schlimm.
In Deutschland sind Hitzewellen besonders gefährlich.
Deutschland ist auf Platz 29 in der 30-Jahres-Liste.
Nur vier EU-Länder sind noch stärker betroffen:
Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland.
Die Todeszahlen in Deutschland sind ein Grund für den hohen Platz.
Viele wissen nicht:
Hitzewellen fordern viele Menschenleben.
Vor allem in den Jahren 2003, 2022 und 2023 starben fast 24.000 Menschen wegen Hitze.
Auch in anderen Ländern in Europa gab es viele Todesopfer durch Hitze.
Im Jahr 2021 gab es eine große Flut-Katastrophe im Westen von Deutschland.
Auch dabei starben viele Menschen.
Insgesamt starben in Deutschland seit 1995 über 24.400 Menschen durch Unwetter.
Fast 1,1 Millionen Menschen waren direkt betroffen.
Zum Beispiel durch Schäden an der Gesundheit oder am Haus.
Die Schäden betrugen etwa 130 Milliarden Dollar.
Es gibt auch eine Liste nur für das Jahr 2024.
Ganz oben steht dort:
Die Insel-Gruppe St. Vincent und die Grenadinen sowie Grenada.
Dort gab es im Sommer 2024 einen sehr starken Hurrikan.
Auf Platz 3 ist der Tschad.
Dort gab es monatelange Überschwemmungen.
Deutschland ist in der Liste für 2024 auf Platz 50.
Mehr Informationen gibt es hier:
https://www.germanwatch.org/de/cri
Zum Climate Risk Index:
Seit 2006 untersucht der Bericht:
Wie viele Menschen sterben durch Unwetter?
Wie viele Menschen sind betroffen?
Wie hoch sind die Schäden in jedem Land?
Es wird auch geschaut:
Wie viele Menschen leben dort?
Wie viel Geld hat das Land insgesamt?
Es ist schwer zu sagen,
wie viel von den Schäden durch den Klima-Wandel kommt.
Aber die Forschung zeigt:
Der Klima-Wandel macht viele Wetter-Ereignisse stärker und häufiger.
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-11-13-ca/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 13. November 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto: © Trierer Umschau
