LEICHTE SPRACHE - NATUREREIGNIS BEGLEITER
Natur-Ereignis-Begleiter. – Drei Schmetterlinge fliegen weit: Der Admiral und der Distelfalter fliegen nach Afrika. – Der Monarchfalter fliegt nach Mexiko. – zum Fest der Toten. – Das ist der vierte Text.
Hinweis:
Dieser Text war für Anfang des Monats geplant.
Aber mein Hund ist gestorben.
Hier ist der Text dazu: https://www.trierer-umschau.de/2025-11-03-bb
Darum konnte ich ihn erst jetzt veröffentlichen.
Schmetterlinge – Reisen, Rituale und Zukunft
In der Ausbildung zum Natur·erlebnis·begleiter geht es auch um Schmetterlinge.
Wir haben dazu zwei Unterrichts·stunden gehabt.
Frau Lea Böhm arbeitet beim DLR Mosel.
Sie ist Fach·frau für Umwelt·biologie.
Im April hat sie uns viel über Schmetterlinge erzählt.
Es gibt verschiedene Arten von Schmetterlingen:
• Tagfalter
• Nachtfalter
• Klein·schmetterlinge, zum Beispiel Motten
Besonders spannend war für mich: Wie Schmetterlinge den Winter überleben.
Ein Beispiel ist der Zitronen·falter.
Er friert nicht ganz ein, aber er ruht ganz still an einem Zweig.
So überlebt er den Winter.
Ich war überrascht: Manche Schmetterlinge fliegen im Herbst nach Afrika.
So wie Zug·vögel.
Sie fliegen auf ähnlichen Wegen wie die Vögel.
Manche werden sogar schneller als 20 Kilometer pro Stunde.
Der Admiral·schmetterling und der Distel·falter gehören zu diesen Wander·faltern.
Beide Schmetterlings arten leben auch an der Mosel.
Sie fliegen im Herbst in den Süden.
Ihre Kinder oder Enkel·schmetterlinge fliegen im Frühling zurück.
Der Admiral fliegt bis zu 3.000 Kilometer zwischen Nord·afrika und Mittel·europa.
Er braucht dafür etwa zwei Wochen.
Der Distel·falter fliegt sogar bis zu 7.500 Kilometer.
Er kommt aus Nord·europa und fliegt bis nach West·afrika.
Dabei fliegen mehrere Generationen nacheinander.
Auf der Webseite „Natur·detektive“ haben wir das gelesen:
Die ersten Distel·falter starten in West·afrika.
Nach 3.000 bis 4.000 Kilometern legen sie Eier.
Die alten Falter sterben.
Die jungen Falter fliegen weiter.
Das passiert drei Mal.
Dann sind die Urenkel der ersten Falter in Nord·europa angekommen.
Und jetzt geht es nach Mexiko.
Dort gibt es ein Fest: Día de los Muertos.
Das ist das Fest der Toten.
Das Fest geht vom 31. Oktober bis 2. November.
Auch das Humboldt Forum in Berlin hat dieses Fest gefeiert.
In dieser Zeit kommen bis zu 60 Millionen Monarch·falter nach Mexiko.
Sie fliegen aus den USA und Kanada.
Sie fliegen bis zu 4.500 Kilometer weit.
Im Winter ruhen sie in den Wäldern.
Wenn die Sonne scheint, flattern sie los.
Der Himmel wird dann orange und gelb.
Die Menschen in Mexiko glauben:
Die Schmetterlinge bringen die Seelen der Toten zurück.
Bevor sie zurückfliegen, legen sie Eier.
Unterwegs sterben viele Falter.
Genauso viele werden geboren.
Das Fest der Toten gehört seit 2008 zum Welt·kultur·erbe der UNESCO.
Die Menschen glauben:
Die Seelen kommen für kurze Zeit zurück auf die Erde.
Die Familien bereiten alles gut vor.
Sie legen Blumen, Kerzen und Essen aus.
Die Toten sollen zufrieden sein.
Dann bringen sie Glück.
Wenn nicht, bringen sie vielleicht Unglück.
Jede tote Person hat einen besonderen Gedenk·tag.
Das Fest zeigt: Alle gehören zur Gemeinschaft.
Es ist auch wichtig für die Kultur der Menschen in Mexiko.
Der Monarch·falter hat orange und schwarze Flügel.
Er lebt in Nord·amerika und im Süden von Kanada.
Im Herbst fliegt er nach Mexiko.
Dort bleibt er in der Sierra Nevada.
Er braucht für die Reise bis zu zehn Wochen.
Er fliegt etwa 50 Kilometer am Tag.
Wenn es zu kalt ist, ruht er sich aus.
Er fliegt weiter, wenn es warm genug ist.
Ich finde: Das ist sehr spannend.
Die langen Reisen der Schmetterlinge erinnern mich an eine Idee aus der Raum·fahrt:
Manche Forscher denken über ein besonderes Raum·schiff nach.
In diesem Raum·schiff sollen viele Generationen von Menschen leben.
Sie fliegen sehr lange durch das Welt·all.
So wie die Wander·falter:
Auch sie reisen über viele Generationen.
Ein Beispiel für diese Idee ist das „Projekt Hyperion“.
Das Projekt kommt von der Technischen Universität in München.
Ganz in unserer Nähe gibt es den „Jardin des Papillons“.
Das ist ein Schmetterlings·garten in Grevenmacher.
Dort kann man viele Schmetterlinge sehen und beobachten.
Hier ist der Link: https://www.papillons.lu/
Wer Schmetterlinge lieber auf Fotos anschauen möchte:
Hier gibt es schöne Bilder: https://www.dahmstierleben.de/zoo/schmetterlingsgarten
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-11-08-da/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 8. November 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto 1: Terry Murphy – Pixabay / Logo: © DLR Mosel – Foto 2: Marcy Patridge auf Pixabay – Foto 3: Joshua J. Cotte – Unsplash – Foto 4: Kevindvt – Pixabay – Foto 5: Guillaume Micalex– Unsplash – Foto 6: Leopictures – Pixabay – Foto 7: Jürgen – Pixabay
Video: YoutTube © Silvia Zaragoza
Die Reihe heißt: Lebendige Moselweinberge.
Die Texte sind für Dauno geschrieben.
Ich möchte ihm damit danken.
Mehr Infos gibt es hier: https://www.trierer-umschau.de/2025-11-03-bb/
