LEICHTE SPRACHE - WELTKLIMAKONFERENZ
Die Weltklimakonferenz ist wichtig. – Aber: Schöne Worte allein reichen nicht. – Sonst wird die Klimakrise noch schlimmer.
Viele sagen:
Wer etwas wagt, kann gewinnen.
Beim Klima ist es ähnlich:
Wer jetzt handelt, kann die Welt retten.
Wer nichts tut, macht alles noch schlimmer.
In Deutschland wissen viele Menschen:
Klimaschutz ist sehr wichtig.
Das zeigt eine neue Umfrage.
Trotzdem sagen viele:
„Aber“, „Vielleicht“, „Möglicherweise“.
Solche Worte stoppen den Klimaschutz.
Manche sagen:
„Erst brauchen wir Sicherheit. Dann kommt das Klima.“
Aber das Klima wartet nicht.
Kriege kann man vielleicht verhindern.
Aber vor der Erderwärmung schützt uns keine Waffe.
Klimawandel heißt nicht nur:
Die Luft wird wärmer.
Klimawandel heißt:
Pflanzen und Tiere sterben.
Unser Leben verändert sich.
Was uns vertraut ist, verschwindet.
Alles wird unsicher.
Dafür braucht es keine Bomben.
Die Klimakrise zerstört still – aber stark.
Es ist wie auf einer Rutsche.
Wir rutschen immer schneller.
Am Ende landen wir im Wasser.
Ist es zu heiß, verbrennen wir.
Sind dort Piranhas, überleben wir nicht.
Das ist ein Bild – aber es zeigt die Gefahr.
Das Titelfoto zeigt eine Aktion von Greenpeace
Am 5. November gab es eine Aktion in Berlin.
Die Umweltgruppe Greenpeace hat sie gemacht.
14 Personen haben protestiert.
Sie haben Projektoren benutzt.
Sie haben ein Bild auf den Fernsehturm geworfen.
Das ist das höchste Gebäude in Deutschland.
Sie zeigten eine brennende Erde.
Dazu stand auf dem Turm: „Act Now!“
Das heißt: Handelt jetzt!
Die Botschaft geht an die deutsche Regierung.
Und an alle Länder, die zur Klimakonferenz fahren.
Das Titelfoto von diesem Text zeigt diese Aktion.
Was sagt die Gruppe Germanwatch?
Germanwatch ist eine Umwelt-Gruppe aus Bonn.
Sie will eine gute Zukunft für alle Menschen.
Jetzt findet eine wichtige Konferenz statt:
Die Welt-Klima-Konferenz in Brasilien.
Sie heißt: COP30
Sie ist vom 10. bis 21. November 2025 in Belém.
Schon am 6. und 7. November trafen sich wichtige Politiker.
Germanwatch sagt:
Diese Konferenz ist sehr wichtig.
Die Welt muss jetzt gemeinsam handeln.
Was muss passieren?
Alle Länder sollen bessere Pläne machen.
Die Regeln aus dem Klima-Vertrag von Paris sind fertig.
Jetzt müssen diese Regeln auch umgesetzt werden.
Germanwatch sagt:
Länder müssen jedes Jahr ihre Klimaziele verbessern.
Sie müssen schnell aufhören, Kohle, Öl und Gas zu benutzen.
Sie müssen sich auch vorbereiten auf die Folgen vom Klimawandel.
Auch die Konferenz selbst soll besser werden.
Sie darf kein Ort mehr zum Reden sein.
Sie muss ein Ort für Taten sein.
Was soll Deutschland tun?
Ein Sprecher von Germanwatch sagt:
Länder müssen mehr tun als bisher.
Deutschland und Europa sollen mit gutem Beispiel vorangehen.
Sie sollen:
– ehrliche Ziele vorlegen,
– keine Tricks benutzen,
– neue und mutige Pläne machen.
Heute gibt es bessere Technik.
Zum Beispiel: Strom aus Wind und Sonne.
Diese Technik ist günstiger geworden.
Viele Länder können jetzt schneller handeln.
Was heißt: sich anpassen?
Klimawandel ist schon da.
Deshalb müssen sich alle Länder gut vorbereiten.
Das nennt man: **Anpassung**.
Die Länder sollen messen können,
ob sie genug tun.
Germanwatch sagt:
Dazu braucht es gute Mess-Werte.
Man muss sehen:
– Wie viel Geld gibt es?
– Wie viel Wissen und Technik wird weitergegeben?
– Wer wird unterstützt?
Die Länder müssen sich hier auf feste Regeln einigen.
Geld ist sehr wichtig
Viele Länder haben wenig Geld.
Ohne Hilfe können sie den Klimaschutz nicht schaffen.
Deshalb soll es eine Art Plan geben.
Der zeigt: So können wir genug Geld finden.
Bis 2035 braucht die Welt jedes Jahr sehr viel Geld:
1,3 Billionen US-Dollar.
Germanwatch sagt:
Die Länder, die am meisten Schuld an der Klimakrise haben,
sollen auch am meisten zahlen.
Zum Beispiel mit neuen Abgaben:
– für teure Flugreisen,
– für Privatjets.
So kommt Geld zusammen.
Und arme Länder müssen keine neuen Schulden machen.
Was soll der Kanzler tun?
Der Kanzler von Deutschland heißt Friedrich Merz.
Er war beim Treffen der Staatschefs in Belém.
Germanwatch sagt:
Herr Merz soll ein klares Zeichen geben:
Deutschland steht zum Klima-Vertrag von Paris.
Deutschland will den eigenen Ausstoß von CO₂ verringern.
Das ist gut für die Welt.
Und es ist auch gut für Deutschland.
Denn die Klimakrise ist gefährlich – auch für unser Land.
Mehr Geld von Deutschland
Germanwatch sagt:
Deutschland gibt zu wenig Geld für den Klimaschutz.
Der Plan war: 6 Milliarden Euro pro Jahr.
Aber das reicht nicht.
Germanwatch fordert:
Bis 2030 soll Deutschland 12 Milliarden Euro pro Jahr geben.
Das Geld kann aus einem Klima-Fonds kommen.
Auch hier kann es neue Abgaben geben.
Zum Beispiel für Menschen, die viel CO₂ verursachen.
Ein Gericht sagt:
Geld für den Klimaschutz ist kein Geschenk.
Es ist eine Pflicht.
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-11-08-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 8. November 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto: © Kevin McElvaney / Greenpeace
