ELEKTRO-MOBILITÄT
Eine Liebeserkärung an Donald Duck und sein rotes Vehikel, das im Neuen Walt Disney Taschenbuch zum grünen „E-313“ wird – während Oma Duck schon länst E-Auto-Fan ist
Von der Photovoltaik-Input-Abschaltung (unser vorhergehender Artikel – vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-11-13-aa/) , der Energiewende in Europa, den Balkonkraftwerken und der E-Mobilität widmen wir uns einfach mal etwas Lustigem. Denn in Entenhausen kann man schon für 8,90 Euro die Abenteuer von Daniel Duck und seinem Elektroauto „E-313“ einfach mit nach Hause nehmen. (Das sind 0,03 % in Relation zum Preis von einem Elektroauto von um die 30.000 Euro.)
Und natürlich war Daniel Düsentrieb gefragt, sodass das leuchtend rote Donald-Duck-Kulturauto „313“ mittels eines „Fahrzeugvergünerungsbausatzes“ auf alternative Energien umgerüstet werden kann. – Dass da der Spaß nicht zu kurz kommt, ist klar.
Oma Duck allerdings ist eine klassische E-Auto-Fahrerin.
Das Online-Magazin mit Stern „Mercedes-Fans“ allerdings verweist auf den Sachverhalt, dass in Entenhausen Daniel Düsentrieb in den fünfziger Jahren bereits einen verbrennerfreien Einrad-Roller erfand und:
„Mit dem Auftauchen einer gewissen Dorette Duck, besser bekannt als Oma Duck, hielt dann auch das E-Auto Einzug in Entenhausen. Die ebenso resolute wie rüstige alte Dame bewirtschaftet nicht nur einen Bauernhof, bei dem das Tierwohl an erster Stelle steht, sie chauffiert seit ihrem Erscheinen in den Disney Comics auch einen Detroit Electric, das erste kommerziell produzierte Elektroauto der Welt. (aus: https://www.mercedes-fans.de/magazin/news/e-mobilitaet-jetzt-auch-in-entenhausen-donald-duck-tauscht-sein-blau-roten-roadster-gegen-ein-gruenes-e-cabrio-um.22637 )
Zum Detroit Electric, der in den 1910er Jahren zwischen 130 bis 340 km Reichweite pro Ladung vorweisen konnte (je nach Modell), verweisen wir gerne auf: https://de.wikipedia.org/wiki/Detroit_Electric_Car_Company
Damit zu dem uns als Pressemeldung zu Car-Editors Content und dem Autor Jürgen Pander vorliegenden Pressemeldung aus dem Auto-Medienportal:
„Elektrisch durch Entenhausen
Text von Jürgen Pander
Grauschwarz quillt der Qualm aus dem Auspuff an Donald Ducks knallrotem Dreidreizehner. Logisch, dass die Rauchzeichen die Entenhausener Polizei auf den Plan rufen. „Ihr Wagen entspricht ganz und gar nicht den neuen Umweltauflagen der Stadt! Er ist eine Dreckschleuder, offen gesagt! So darf ich Sie nicht weiterfahren lassen“, erklärt der Wachtmeister. Und Donald? Der baut daraufhin sein geliebtes Vehikel um zum E-313!
In der Comic-Geschichte „Der E-313“, die zugleich die Titelstory des neuen „Walt Disney Lustiges Taschenbuch“ (LTB) Nr. 604 ist, kommt die Mobilitätswende auch im Donald-Duck-Universum in Entenhausen an. Der pannenanfällige Oldtimer mit der Ziffer 313 auf dem Nummernschild – Kenner sprechen daher vom „Dreidreizehner“ – ist eigentlich reif für den Schrottplatz. Doch Donald sträubt sich mit all seiner erfinderischen Energie dagegen, und ersinnt einen „multifunktionalen Fahrzeugvergrünerungsbausatz““. Die Karosserie des Cabrios wird mit grüner Folie beklebt und der knatternde Verbrenner wird durch einen elektrischen Antrieb ersetzt. Als Energiespender für das zum E-Mobil umgerüstete Auto hat der findige Erpel ein Windrad, Pedale sowie Solarpaneele vorgesehen, doch bei den Testfahrten ergeben sich ungeahnte Komplikationen…
Die Story nimmt ordentlich Fahrt auf, doch mehr soll hier nicht verraten werden. Denn schließlich kommt das Taschenbuch mit insgesamt elf Comic-Geschichten auf 250 Seiten erst am 18. November in den Handel (LTB 604, Egmont). LTB-Verleger Jörg Risken sagt: „Donald Duck beweist einmal mehr, dass Fortschritt und Chaos oft Hand in Hand gehen. Mit dem LTB ,Der E-313‘ präsentieren wir eine Geschichte, die ein aktuelles Thema humorvoll beleuchtet und dabei den klassischen Entenhausener Witz versprühen lässt.“
Zugleich ist es eine Story, in der mal wieder das Auto von Donald Duck im Mittelpunkt steht, das längst zu einem eigenen Mythos geworden ist. Erstmals am Lenkrad eines Autos gesichtet wurde Donald Duck im Trickfilm „Donald, der Caballero“ aus dem Jahre 1937. Die Geschichte spielt in Mexiko, wo Donald seinen Esel gegen ein rotes Cabrio tauscht. Ab 1938 dann taucht das Gefährt auch regelmäßig in den kurzen Comic-Strips auf, die in den Sonntagszeitungen erscheinen. Erst ohne Kennzeichen, ab dem Jahr 1940 jedoch mit der ikonischen Zahl auf dem Nummernschild.
Natürlich ist diese Ziffernfolge kein Zufall. Wer bei Duckipedia – der Enzyklopädie zum Disney-Kosmos – recherchiert, stößt auf gleich zwei Erklärungen, warum Donalds Auto das Kennzeichen 313 trägt. Erstens, so liest man da, habe Donald Duck am 13. März Geburtstag, und dieses Datum wird in der US-Schreibweise zu 313. Die zweite Herleitung ist eher typologisch-emotional geprägt, denn Donald gilt als notorischer Pechvogel, womit die Formel 3 mal 13, als dreimal so viel Pech wie üblich, ebenfalls als Persönlichkeits-Kennzeichen passt.
Der Dreidreizehner taucht auch in den umfangreicheren, von Carl Barks gezeichneten Comic-Heften ab 1943 auf. Barks erklärte einmal augenzwinkernd, er habe sich für Donalds Wagen einen 1934er Belchfire Runabout zum Vorbild genommen. Wobei die Herkunft des Autos nie so ganz geklärt wurde. In einem Comic von 1947 erfuhren die Leserinnen und Leser lediglich dies: „Motor aus dem Jahre 1920, Ford-Fahrgestell, Räder von einem Rasenmäher… aber es läuft!“
Als im Sommer 2003 das Lustige Taschenbuch Nr. 313 erschien, war der komplette Band dem Kultmobil gewidmet. Das ganze Geheimnis um das Auto mit dem mittig montierten Lenkrad und dem ausklappbaren Rücksitz für Donalds Neffen Tick, Trick und Track wurde jedoch auch da nicht gelüftet. Im Gegenteil: Als der Dreidreizehner bei einer Karambolage einige Bauteile verliert, darunter einen „Veeblefetzer“ und einen „Glüstok 13 U“, wird die Sache nur noch mysteriöser. Und das wird wohl weiterhin so bleiben, auch nach dem neuesten Abenteuer mit dem Umbau zum E-313.“
Das besprochene LTB „Der E-313“ erscheint am 18. November 2025 mit zehn weiteren Comicgeschichten aus der Welt von Donald Duck, Goofy, Mickey Mouse und Co und kostet 8,99 Euro.
Vortext / Kommentar / Nachinfo: Christph Maisenbacher – 13. November 2025
Quelle (vollständig zitierter Text): Quelle: Auto-Medienportal / Car-Editios Content / Jürgen Pander (ced)
Link-Zitate: alle Zitate, die wir übernehmen sind im Text mit einem Link versehen
Social-Media-Teaser: ChatGPT
Foto: © Egmont Ehapa Media/Disney via Autoren-Union Mobilität
Dieser Text in LEICHTER SPRACHE ist veröffentlicht unter: https://www.trierer-umschau.de/2025-10-13-bb/
