Das Projekt am Aubuckel in Mannheim ist ein gutes Beispiel.
Es zeigt, wie man beim Bauen an das Klima denken kann.
So kann man besser mit der Klimakrise umgehen.
Foto: © Annette Rudolph-Cleff / TU Darmstadt / DBU

LEICHTE SPRACHE - NACHHALTIGES BAUEN

So geht guter Umgang mit Regenwasser und Brauchwasser. – Das Wohngebiet Aubuckel in Mannheim ist ein gutes Beispiel.

Wir schauen uns jetzt ein paar wichtige Wörter an.
Zum Beispiel:

Klimaresilienz
Das heißt: Unsere Städte und Lebensräume müssen sich an das neue Klima anpassen.

Grauwasser oder Brauchwasser
Das ist Wasser, das schon mal benutzt wurde.
Zum Beispiel beim Duschen oder Händewaschen.
Es kommt nicht aus der Toilette.
Es ist nur wenig verschmutzt.

Schwammstadt
Das ist ein Plan für Städte.
Regenwasser soll nicht in die Kanalisation fließen.
Es soll gespeichert werden.
Zum Beispiel in Regen-Tanks oder in Teichen.
Oder durch Pflanzen auf Dächern.
Oder durch weniger Beton auf Straßen und Plätzen.

Wasserstress
Das heißt: Es gibt nicht genug sauberes Wasser.
Das ist schlecht für Menschen und für die Natur.

Um diese Dinge geht es hier.
In Mannheim gibt es ein neues Wohnprojekt.
Es wurde mit Geld von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gemacht.
Das Projekt ist ein gutes Vorbild.
Die Zeitung „Trierer Umschau“ sagt:
Das Projekt zeigt, wie wir in Zukunft leben können.
Und wie wir die 17 Ziele der Vereinten Nationen für eine gute Zukunft erreichen können.
(Weitere Infos: https://unric.org/de/17ziele)

Die Pressestelle von der DBU hat Folgendes gesagt:

 

Wie Städte durch Wiederverwendung von Wasser klimaresilienter werden
Neues Wohnquartier Aubuckel in Mannheim – ein Projekt von der DBU

Am 4. August 2025 wurde das neue Wohnviertel Aubuckel in Mannheim-Feudenheim eröffnet.
Dieses Viertel kann ein Beispiel für ganz Deutschland sein.
Es zeigt, wie Städte sich an den Klimawandel anpassen können.
Und wie man Wasser sparen kann, indem man es wiederverwendet.
Die DBU hat das Projekt „ReSource Mannheim“ über mehrere Jahre unterstützt.
Alexander Bonde, der Chef der DBU, sagt:
Es wird wärmer.
Es gibt mehr Dürren und Hitzewellen.
Das Grundwasser wird weniger.
Es gibt auch mehr Starkregen und Überschwemmungen.
Darum müssen wir unsere Städte anders planen.
Wir müssen mehr Brauchwasser benutzen und weniger Frischwasser.

Gebrauchtes Wasser wird gereinigt und wieder genutzt

Im Projekt Aubuckel funktioniert das gut.
Das Ziel: Regenwasser nicht verschwenden.
Und Grauwasser wiederverwenden.
Grauwasser kommt zum Beispiel vom Duschen oder aus der Waschmaschine.
Dieses Wasser wird gesammelt.
Dann wird es mit einer besonderen Reinigungs-Anlage gereinigt.
Danach kann es wieder genutzt werden.
Zum Beispiel für die Toilettenspülung.
Oder sogar nochmal in der Waschmaschine.

Im Aubuckel-Projekt gibt es auch ein Teich-System.
Das ist das Herzstück vom Projekt.
Der Teich speichert Regenwasser.
Dieses Wasser wird für Pflanzen in der Stadt benutzt.
Und es kühlt die Stadt bei Hitze.
Der Teich schützt auch bei Hochwasser.
Wenn es sehr stark regnet, kann der Teich viel Wasser aufnehmen.
Alexander Bonde sagt:
Mannheim ist ein Vorbild für andere Städte.
Wenn es zu viel Regen gibt, saugt die Stadt das Wasser wie ein Schwamm auf.

Man kann mehr als 40 Prozent Frischwasser sparen

Ein Forscher-Team von der TU Darmstadt hat das Projekt untersucht.
Sie sagen:
Man kann den Frischwasserverbrauch um über 40 % senken.
Alexander Bonde sagt:
Das ist ein sehr gutes Ergebnis.
So etwas soll es auch in anderen Städten geben.

Das neue Wohngebiet am Adolf-Damaschke-Ring in Mannheim hat 3 große Häuser.
Fast 120 Wohnungen sind dort.
40 % davon sind Sozialwohnungen.
Bonde sagt:
Das ist wichtig.
Solche Projekte müssen auch für Menschen mit wenig Geld bezahlbar sein.

Wasser schützen ist auch eine Sicherheitsfrage

Bonde sagt auch:
Es geht nicht nur um Umweltschutz.
Es geht auch um Sicherheit.
Alle Menschen müssen sauberes Trinkwasser haben.
Auch in Krisenzeiten.
Darum müssen Städte schnell neue Wasser-Pläne machen.

In Deutschland gibt es immer weniger Grundwasser

Zwei aktuelle Nachrichten zeigen:
Wir müssen etwas tun.
Der Deutsche Wetterdienst sagt:
Das Jahr 2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen.
Die Folge:
Mehr Hitze in den Städten.
Mehr plötzlicher Starkregen.
Mehr Überschwemmungen.
Gleichzeitig kann Regen oft nicht mehr in den Boden eindringen.
Der Boden ist zu trocken oder zu stark versiegelt.
Das Wasser fließt direkt in die Kanalisation.
Das bringt das ganze Wasser-System durcheinander.

Eine Studie vom ISOE im Auftrag vom BUND zeigt:
Das Grundwasser in Deutschland wird weniger.
Mehr als die Hälfte der Landkreise verbraucht mehr Wasser, als wieder nachkommt.
Wenn der Grundwasserspiegel sinkt, gibt es große Probleme:
Für Böden, für Pflanzen, für das Klima.
Fast 90 % vom Trinkwasser kommen aus dem Grundwasser.
Bonde sagt:
Wir müssen den Verbrauch von Grundwasser stark senken.
Das Projekt in Mannheim zeigt, wie das geht.
Und das kann in ganz Deutschland nachgemacht werden.

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-08-15-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 15. August 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto: © Annette Rudolph-Cleff / Darmstadt – Danke an Moritz Jülich (DBU)