LEICHTE SPRACHE - EIN GEDICHT
Ein Gedicht für den Sommer. – Es heißt: „Sommerreise“.
Ein Gedicht ist wie eine Feder.
Der Wind trägt die Feder durch die Luft.
Die Feder schwingt wie Musik.
Aber man kann sie nicht hören.
Man kann sie nur sehen.
Ein Gedicht kann mit wenigen Worten viel sagen.
Es kann Bilder im Kopf machen.
Ich bin Journalist.
Für mich ist ein Gedicht wie eine andere Welt.
In dieser anderen Welt stelle ich Fragen.
Es ist so, als würde ich auf einem Xylofon spielen.
Meine Fragen klingen jede anders.
Liebe Leserinnen und Leser,
Sie dürfen das Gedicht hören und spüren.
Sie müssen nichts dazu sagen.
Ich möchte zeigen, wie das Gedicht zur heutigen Zeit passt.
Deshalb habe ich ChatGPT gefragt:
Was bedeutet das Gedicht?
Die Antwort kommt nach dem Gedicht.
Hier ist mein Gedicht:
sommerreise
ist die sommerlaune
im herbst vergessen
hat der kuss des ventilators
den der muße bedeutungslos gemacht
wo kann ich
mein planschbecken der worte auffüllen
darf ich schwimmflossen
unter einer dusche tragen
warum streitet man sich im sommer
welche temperatur am angenehmsten ist
schmeckt das eis im august anders
als im dezember
oder gibt es nur mehr sorten
die die zunge verwöhnen
Eine Erklärung zum Gedicht:
Am Anfang fragt der Dichter:
Kann man die Sommerlaune im Herbst vergessen?
Sommerlaune heißt:
Freude.
Offenheit.
Leichtigkeit.
Im Herbst ist vieles anders.
Der Herbst ist eine Zeit der Ruhe.
Und eine Zeit, um sich zurückzuziehen.
Vielleicht ist der Dichter traurig.
Die Sommerlaune geht vorbei.
Der Dichter schreibt:
„Kuss des Ventilators“.
Das heißt: Abkühlung von einem Gerät, das Luft bewegt.
Es gibt auch den „Kuss der Muße“.
Muße heißt: Zeit zum Ausruhen.
Und Zeit zum Nachdenken.
Oft kommen dann gute Ideen.
Wenn dieser „Kuss“ egal ist:
Der Dichter fühlt keine Ideen mehr.
Vielleicht ist er enttäuscht.
Vielleicht macht das Gerät die Freude kaputt.
Der Dichter fragt:
Wo kann er sein „Planschbecken der Worte“ füllen?
Das Planschbecken ist ein kleines Becken mit Wasser.
Kinder spielen oft darin.
Hier ist es ein Bild.
Es steht für einen kleinen, sicheren Ort.
Hier kann man mit Sprache spielen.
Der Dichter sucht neue Ideen.
Der Dichter fragt:
Darf er Schwimmflossen unter der Dusche tragen?
Schwimmflossen zieht man an die Füße.
Sie helfen beim Schwimmen im Meer oder im See.
Unter der Dusche braucht man sie nicht.
Vielleicht meint der Dichter:
Manchmal passt eine große Idee nicht zu einer kleinen Situation.
Der Dichter fragt:
Warum streiten sich Menschen im Sommer über die beste Temperatur?
Das heißt:
Auch im Sommer sind nicht alle zufrieden.
Jeder empfindet das Wetter anders.
Der Dichter fragt:
Schmeckt Eis im August anders als im Dezember?
Eis ist eine kalte Süßspeise.
Im Sommer isst man es oft.
Im Winter isst man es selten.
Vielleicht schmeckt es je nach Jahreszeit anders.
Der Dichter fragt:
Oder gibt es einfach mehr Eissorten?
Dann liegt der Unterschied nicht an der Jahreszeit.
Sondern an der großen Auswahl.
Am Ende:
Das Gedicht „Sommerreise“ hat viele lustige Bilder.
Und auch Bilder, die zum Nachdenken anregen.
Es geht darum: Ideen und Freude können vergehen.
Es geht auch darum: Menschen empfinden unterschiedlich.
Und es geht darum: Dinge von außen können die Stimmung verändern.
Der Text will, dass man darüber nachdenkt:
Wie erlebt man selbst die Jahreszeiten?
Wie erlebt man Freude?
Wie erlebt man Ideen?
Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-08-13-ea/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Das Gedicht wurde nicht in Leichte Sprache übertragen.
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 13. August 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto: Trierer Umschau
