Eine Schicht Mulch liegt auf der Erde.
Der Mulch speichert Wasser im Boden.
Foto: Andreas Göllner - Pixabay

LEICHTE SPRACHE - GARTEN UND MULCHEN

Bei Hitze Mulch auf den Boden legen. – So bleibt der Boden im Garten feucht.

Die Winzer freuen sich über das trockene Wetter.
Es ist Anfang August.
So können die Trauben gut reifen.
Und die Trauben bleiben trocken.

Doch für die Gärten ist das nicht gut.
Kein Regen macht den Boden trocken.
Besonders, wenn es dazu noch sehr warm ist.
Zum Beispiel um die 30 Grad.

Kann man etwas tun, ohne viel Leitungswasser zu verbrauchen?

Bei neuen Häusern sollte es immer eine Zisterne geben.
Das ist ein großer Behälter, in dem Regenwasser gesammelt wird.
Das hilft der Umwelt.
Und es schützt vor Hochwasser.
Es gibt moderne Zisternen, die sogar mitdenken.
Sie gießen den Garten oder das Dach.
Und sie pumpen Wasser ab, wenn sehr viel Regen kommt.
So können sie große Wassermengen aufnehmen.

Eine andere Möglichkeit ist: Mulchen.

 

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gibt dazu Tipps.

Mulchen schützt vor Austrocknung

Mulchen heißt:
Der Boden wird mit Pflanzenresten bedeckt.
Das können Gartenabfälle sein.
Oder Unkraut.
Oder Laub.

So bleibt Regenwasser im Boden.
So trocknet der Boden nicht so schnell aus.
So bekommt der Boden Nährstoffe.

Beispiele für gutes Mulch-Material:

• Brennnessel:
Gibt viel Stickstoff an den Boden ab.
Gut für Pflanzen wie Tomaten, Kartoffeln, Zucchini, Kürbis oder Gurken.
Nur Stängel ohne Blüten nehmen.

• Rhabarberblätter:
Sehr groß und decken viel Boden ab.
Geben Kalium ab.
Das hilft den Pflanzen, Wasser besser aufzunehmen.
Unter den Blättern öfter nach Schnecken schauen.

• Rasenschnitt:
Enthält Stickstoff, Phosphor und Kalium.
Einfach zwischen die Pflanzen legen.

• Laub:
Kann im Herbst auf den Beeten bleiben.
Nicht auf dem Rasen liegen lassen.
Etwas Laub als Winterquartier für Igel und Insekten auf einen Haufen legen.

• Heckenschnitt:
Vorher klein machen.
Kirschlorbeer nicht verwenden.

• Wildkräuter wie Löwenzahn, Vogelmiere, Klee oder Gierschblätter:
Ausreißen und um die Nutzpflanzen herum liegen lassen.
Manche Blüten für Bienen und Schmetterlinge stehen lassen.

 

Tipps zum Mulchen

• Keine Samen ins Beet bringen.
• Wurzeln von Unkraut entfernen oder trocknen lassen.
• Feines Material: 3 cm dick auflegen.
• Grobes Material: 10 bis 20 cm dick auflegen.
• Bei Bäumen und Sträuchern den Stamm frei lassen.
• Fallobst nicht zum Mulchen nehmen.

Auch Heu, Stroh, Holzhäcksel oder Sägespäne können Mulch sein.
Besser ist: Nur eigenes Material aus dem Garten verwenden.
Manchmal lohnt es sich, Nachbarn zu fragen.
Aber nur, wenn diese keine giftigen Mittel im Garten benutzen.

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-08-10-ba/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 10. August 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
Foto: Andreas Göllner – Pixabay