Nur der Frieden gibt Hoffnung für die Zukunft.
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LEICHTE SPRACHE - FRIEDEN

Ich wünsche Ihnen Frieden. – So verabschiede ich mich.

Ich sage oft:
„Ich wünsche Ihnen Frieden.“
Oder:
„Ich wünsche dir Frieden.“

Ich sage das zum Abschied.
Manchmal spreche ich es.
Manchmal schreibe ich es.
Für mich gehört das dazu.
Dieser Satz ist mir sehr wichtig.

Warum ist mir dieser Satz so wichtig?

Weil die Welt heute schwierig ist.
Es gibt viele schlimme Nachrichten.
Zum Beispiel:
Die Europäische Union will sehr viel Geld für Waffen ausgeben.
Das macht mir Sorgen.
Denn das Gegenteil von Frieden ist Krieg.
Und wir sind gerade dazwischen.
Zwischen Krieg und Frieden.

Am 13. Juni 2025 hat Israel den Iran angegriffen.
Seitdem gibt es einen neuen Streit.
Immer mehr Menschen sprechen dabei ganz selbstverständlich von Krieg.
Viele glauben: Reden hilft nicht mehr.
Die Diplomatie hat keine Unterstützung mehr.

Ich glaube an den Frieden.

Ich war früher bei der Bundeswehr.
15 Monate lang.
Ich dachte lange Zeit:
Unsere Regierung will keinen Krieg.
Sie will Frieden.
Weil sie aus den zwei Weltkriegen gelernt hat.

Ich glaube an die Menschen.

Es gibt die Vereinten Nationen.
Das ist ein Zusammenschluss fast aller Länder der Welt.
Die Vereinten Nationen haben gesagt:
Wir wollen Frieden.
Das steht in einem wichtigen Text aus dem Jahr 1945.
Dort steht zum Beispiel:

– Wir wollen Frieden und Sicherheit für die Welt.
– Länder sollen freundlich miteinander umgehen.
– Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben.
– Niemand darf wegen seiner Hautfarbe, Sprache oder Religion benachteiligt werden.

Es gibt auch einen Plan für eine bessere Zukunft.

Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen einen Plan gemacht.
Er heißt: Agenda 2030.
Darin stehen 17 wichtige Ziele.
Zum Beispiel:
– Kein Hunger.
– Gute Bildung.
– Mehr Umweltschutz.
– Frieden für alle Menschen.

Krieg und Umweltschutz passen nicht zusammen.

Krieg schadet der Umwelt.
Auch Waffen schaden der Umwelt.
Wer für Krieg aufrüstet, zerstört die Natur.
Viele sagen:
„Waffen helfen beim Frieden.“
Aber das ist nur ein schöner Satz.
Er stimmt nicht.

Wir vergessen, was wichtig ist.

Wir hören ständig schlimme Nachrichten.
Zum Beispiel:
2024 war das wärmste Jahr seit über 140 Jahren.
Das ist sehr gefährlich für unsere Welt.
Aber wir reden nicht genug darüber.
Seit der Banken-Krise 2008 gibt es viele große Probleme.
Und oft reagieren Menschen übertrieben.
Manche Nachrichten kann man kaum noch verstehen.
Zum Beispiel:
800 Milliarden Euro sollen für Waffen ausgegeben werden.
Das ist eine unvorstellbar große Zahl.

Ich finde: Dieses Geld fehlt.

Es fehlt für den Frieden.
Es fehlt für Diplomatie.
Es fehlt für die Umwelt.

Was kann ich tun?

Ich kann Frieden wünschen.
Ich kann diesen Wunsch in die Welt bringen:

„Ich wünsche Ihnen Frieden.“
„Ich wünsche dir Frieden.“
„Ich wünsche euch Frieden.“
„Ich wünsche uns Frieden.“

Das kommt von meinem Herzen.
Denn Frieden beginnt in uns selbst.
Und Frieden breitet sich aus.
Wenn wir Frieden haben,
können wir uns um unsere Welt kümmern.
Um unsere Natur.
Um unsere Zukunft.

Die Bibel sagt:
„Kein Volk soll mehr gegen ein anderes kämpfen.
Und niemand soll mehr Krieg lernen.“
(Das steht in der Bibel im Buch Jesaja, Kapitel 2, Vers 4.)

Dann können wir endlich die 17 Ziele erreichen.
Für eine gute Zukunft.
Für alle Menschen.

Ich wünsche Ihnen Frieden!
Ich wünsche dir Frieden!

 

Ich möchte noch etwas sagen:
Ich weiß:
Im Arabischen sagt man zur Begrüßung „As-salamu alaykum“.
Und im Hebräischen sagt man „Shalom Aleichem“.
Beides bedeutet:
„Friede sei mit dir“ oder „Friede sei mit euch“.
Das finde ich schön.
Aber mir ist der Abschied besonders wichtig.
Ich wünsche mir, dass uns der Frieden beim Abschied begleitet.
Der Frieden in uns selbst.
Und der Frieden in der Welt um uns herum.

 

Standardtext vgl. https://www.trierer-umschau.de/2025-07-29-aa/
Text in Leichter Sprache: mit dem Optimeil-Leichte-Sprache-Assistenten von ChatGPT
Textbegleitung: Christph Maisenbacher – 28. Juli 2025
Quellen: vgl. Standardtext wie auch die in diesem notierte Links
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